Hagerstown

Hagerstown

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …

Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …

"Darf man nicht verpassen!" - io9.com

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Hagerstown

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …

Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …

"Darf man nicht verpassen!" - io9.com

Erscheinungstag: Mo, 10.04.2017
Erscheinungstag: Mo, 10.04.2017
Bandnummer: 100061
Bandnummer: 100061
Seitenanzahl: 352
Seitenanzahl: 352
ISBN: 9783959670821
ISBN: 9783959676410
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Edward Ashton lebt in Rochester, New York, und erforscht neue Behandlungsmethoden für Krebs am Tag, während er nachts über die furchtbaren Auswirkungen schreibt, zu den seine Forschung führen könnte. Seine Kurzgeschichten erschienen in (…)

Kundenbewertungen

Hat mich leider nicht überzeugt - 09.09.2017 07:14:15 - Chattys Bücherblog

Ich wende mich gerade mit meinem Drink in der Hand von der Bar ab, als ich spüre, wie mir ein Glas gegen die Brust prallt. (1. Satz)

Ich war vom Klappentext total fasziniert. Klang es doch nach einem sehr interessanten Thriller, der die nötige Portion Nervenkitzel versprach. Doch leider ... na ja, was soll ich sagen...bereits nach 10 Seiten legte ich das Buch das erste Mal zur Seite.

Wo war der Thrill? Nachdem ich mehrfach auf die Vorderseite des Covers geblickt hatte und das Wort Thriller gelesen hatte, war ich etwas verwirrt. Für mich war es sehr verwirrend und auch eher dem Genre Science Fiction zuzuordnen. Von Nervenkitzel jedenfalls war keine Spur.

Immer und immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt, da mich die Story einfach nicht angesprochen hatte. Ja, ich habe mich wirklich stellenweise durch die Absätze gequält.
Die Protagonisten waren für mich alle irgendwie nichtssagend, ebenso wie die Story.

Möglicherweise liegt es auch daran, dass SiFi einfach nicht mehr Lesegenre ist, aber eigentlich hatte ich ja auch einen Thriller erwartet.

Die vielen Ausdrücke, klangen für mich nach einer eigenen Sprache, der wahrscheinlich nur zukunftsorientiere Leser verstehen. Für mich als, Thriller, Krimi und Historienleser war es kaum verständlich und auch nicht wirklich interessant. Der Lesespaß blieb somit weitestgehenst auf der Strecke. Und immer diese Klassifizierung zwischen den Veränderten und Unveränderten. Nein, dieses Buch hatte absolut nicht meinen Nerv getroffen.

Wohl deshalb habe ich auch so lange mit meiner Rezension gewartet, da ich erst noch die passenden Worte finden wollte.

Das war leider kein Buch für mich - 07.08.2017 19:42:29 - Kristine liest

Dieses Buch hat mir eine mittelmäßige Leseflaute beschwert und ich befürchte, wenn ich mich weiter durchkämpfe, dann verliere ich meine Leselust vollständig.
Ich habe es bis knapp über die Hälfte geschafft und ich bin immer noch nicht in der Geschichte, bin immer noch nicht gefangen.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, es passiert nicht wirklich etwas. Und das Setting einer hochtechnisierten und digitalisierten Welt liest

https://kristineliest.blogspot.de/2017/08/rezension-hagerstown.html

Ein Thriller? Nein. Eine Dystopie mit SciFi - 05.07.2017 11:03:34 - kleeblatts-bücherblog

Das Buch hat in der komplizierten Handlung ordentlich Gesellschaftskritik versteckt: wie weit darf der technische und medizinische Fortschritt gehen, kann Technik ein Eigenleben entwickeln, wie weit darf der Staat eingreifen? Hinzu kam, dass die Protagonisten sich ständig witzige und dynamische Wortgefechte geliefert haben, so dass ich teilweise doch schmunzeln musste. Alles interessante Aspekte, so dass ich doch wissen wollte, wie es ausgeht.

Zu Technisch - 18.06.2017 15:39:52 - Spiegelseelen.blogspot.de

ohne die vielen Technischen Begriffe könnte es ein gutes Buch sein.

Gute Idee aber zuviel gewollt - 04.06.2017 13:17:41 - Tii und Ana's kleine Bücherwelt

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Idee ist hervorragend, Umsetzung bis zu einem gewissen Punkt gut, aber dann wird mir alles zu viel, zu absurd, zu abgedreht.
Ich sage nur soviel: Rogue Avatare und eine sehr obskure Religion, die gar keine Religion ist, hätten nicht mehr sein müssen.
Meiner Meinung nach hat der Autor am Ende zu viele Dinge versucht in dieses Buch hineinzubringen und damit mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Absicht? Das kann ich nicht beantworten.

Spannend! Erschreckend! Real? - 03.06.2017 09:54:16 - Kein eigener Blog, aber Mitglied bei lovelybooks, Was liest Du, Vorablesen

Edward Ashtons Thriller ist sehr spannend und erschreckend. Er beschreibt eine Zukunft, wie man sie sich durchaus vorstellen kann. Gentechnisch veränderte Menschen, Manipulationen durch das Internet, ständige Überwachung. Alles plausibel und gerade deswegen nicht weniger beängstigend. Der Schreibstil ist sehr klar, fast ohne Emotionen, aber durchaus witzig und skurril, in manchen Teilen voller Sarkasmus und Ironie.

Spannendes Szenario aber teilweise verwirrend - 02.06.2017 16:29:52 - World of Books and Dreams

Interessante Zukunftsvision mit viel Spannung, guter Schreibstil, jedoch wird hier viel Technik als bekannt vorausgesetzt, schnelle Wechsel der Perspektiven und vier Protagonisten sorgten für ein wenig Verwirrung - für Science Fictions Fans bestimmt spannende Lektüre.

Konnte mich nicht überzeugen - 25.05.2017 20:59:22 - Bucheleganz

Eine interessante Idee, deren Umsetzung leider nicht so gelungen ist. Zu verwirrende Handlungsstränge erschweren das Lesevergnügen. Das ursprüngliche Thema wird dadurch leider völlig vergessen. Immerhin ein toller Schreibstil, wenn auch zu emotionslos.

Spannend - 23.05.2017 17:24:29 - Thebookpassion

Ich kann gar nicht sagen warum, aber ich hatte zunächst mit einem ganz anderen Roman gerechnet und war recht überrascht, dass „Hagerstown“ doch relativ viele SiFi und dystopische Elemente enthält.
Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konnte mich „Hagerstown“ doch noch abholen. Die Geschichte ist voller Spannung und ich kam nicht umhin mitzufiebern. Die Story wirkt erschreckend realistisch.

Ein spannender Thriller - 20.05.2017 09:40:11 - Bücherkiste

Ich kann einfach nur sagen, es ist unglaublich spannend! Man fragt sich nach jeder Seite mehr und mehr, wer für all das Verantwortlich ist und mit dem Ende hätte ich absolut nicht gerechnet. Die Charaktere sind super sympathisch, obwohl ich Elise Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Trotz der vielen technischen Fachbegriffe ist das Buch für jedermann geeignet.
https://www.lovelybooks.de/autor/Edward-Ashton/Hagerstown-1350951036-w/rezension/1457456782/

Anders als erwartet, aber sehr gut dabei - 15.05.2017 17:42:17 - Miss PageTurner

Das Buch ist anders als erwartet. Statt mit Endezitstimmung und Actionszenen zu prahlen, überzeugt Hagerstown als ein gelungener sozialkritischer Sci-Fi Thriller, der mich vor allem mit seinen vielfältigen Charakteren und einer überraschenden Prise Humor begeistern konnte. Dank des flüssigen Schreibstils ist der auftauchende Fachjargon selbst frü Laien wie mich einfach zu verstehen. Lediglich bei der ein oder anderen Szene hätte das Tempo etwas angezogen werden können

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - 06.05.2017 09:58:30 - emma3210

Cover:
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Es zeigt einen Vorort (wahrscheinlich Hagerstown), der eigentlich ganz idyllisch wirkt. Allerdings erwecken die Farben, die gewählt wurden schon eine misteriöse Athmosphäre. Auch, dass die Titelschrift auf dem Cover hervorgehoben ist, hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wenn man das Buch in die Hand nimmt.

Inhalt:
Plötzlich kommen alle Menschen einer Stadt auf misteriöse Weise ums Leben. Die Regierung versucht diesen Vorfall mit allen Mitteln zu vertuschen, was in der Zukunft zu Zeiten der völligen Digitalisierung gar nicht so leicht ist, denn Nachrichten können sich so einfach wie ein Lauffeuer verbreiten. Allerdings ist das mit Meldungen, die vielleicht nicht der Wahrheit entsprechen auch der Fall. Eine Gruppe von verschiedensten Menschen sind darin Involviert, diesen Vorfall aufzuklären...

Bewertung:
Zunächst wird man als Leser etwas mit neuen Begriffen der Cyber-Technologie "erschlagen". Dennoch kommt man aber spätestens nach den ersten Kapiteln gut in die Geschichte rein und versteht auch eigentlich alle Zusammenhänge. Ich persönlich finde es super, dass aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde, so war man als Leser immer direkt am Ort des Geschehens und konnte sich besser in die verschiedenen Characktäre hineinversetzen. Diese sind meiner Meinung nach gut ausgearbeitet, sodass man von allen ein Bild vor Augen hat. Viel Spannung und eine gute Portion Humor (wenn auch nicht Jedermanns Humor).
Der Thriller wird an keiner Stelle langweilig. Wenn man manche Passagen als Leser glaubt nicht ganz nachvollziehen zu können, erklären sie sich beim Weiterlesen von selbst.
Die Mischung macht es hier. Einerseits ist diese schlimme Verschwörung im Gange, aber auf der anderen Seite wird die "Kost" nicht zu "schwer", da das Interagieren der Protagonisten noch sehr unterhaltsame Nebenstränge bereithält.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf ein bisschen Science Fiction und Regierungsverschwörungen steht. Da ich bislang noch kein Buch in dieser Art gelesen habe und es mir ingesamt bis auf ein paar Kleinigkeiten super gefällt, gebe ich 4 Sterne (****).

interessanter Science-Fiction mit mangelhaftem Ende - 02.05.2017 22:21:50 - frog25

Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich geben soll. Dreiviertel des Buches hatten mich absolut gefangen. In diesem Science Fiction werden Entwicklungen, wie wir sie heute in Medizin, Technik, Politik und Forschung wahrnehmen, aufgegriffen und weitergesponnen. Die Erzählweise aus Perspektive mehrerer Protagonisten ist gelungen.
Auch überzeugt die sehr hohe Qualität - man findet kaum Tipp- oder Grammatikfehler.
Die Gestaltung des Covers ist ebenso sehr gut. Sowohl Farbverlauf, als auch die plastische Wirkung überzeugten mich.
Der Schreibstil kam mir zu Beginn etwas herb vor. Doch ich denke, dies ist so gewollt. Allgemein wird man zarte Gefühle in diesem Buch selten finden. Auf jeden Fall ist das Buch gut und schnell zu lesen. Und zu großen Teilen fesselt die Geschichte.
Wenn dann nur nicht das letzte Viertel des Buches käme. Da ich dem Inhalt nicht vorgreifen möchte, nur soviel: Ich hatte das Empfinden, der Autor wusste schlichtweg nicht, wie er all die Verknüpfungen übersichtlich und in überschaubarem Rahmen wieder auflösen soll. In den letzten Kapiteln hat mich das Buch komplett verloren. Ich finde das sehr schade. Für den letzten Teil würde ich höchstens noch zwei Sterne vergeben.
Da der Rest in meinen Augen dafür aber umso besser war, gebe ich vier Sterne, mit Tendenz nach unten.

Aufstand der Silico-Amerikaner - 02.05.2017 12:03:50 - Archer

In einer nahen Zukunft - schätzungsweise 30 bis 50 Jahre in die Zukunft - ist es relativ normal, dass die Menschen genetisch verändert sind. Viele Eltern haben ihre Kinder tunen lassen, ob jetzt immer zum Besseren, lässt sich diskutieren. Anders ist einer von den Veränderten, er hat Muskeln, mit denen er sich superschnell bewegen kann - der Nachteil ist, dass er sich diese auch superschnell reißt oder zerrt. Viele seiner Freunde haben Okulare an ihren Augen oder können mit einem Augenblinzeln Daten herunterladen. Als es zu einer Katastrophe in Hagerstown kommt, wo etwa 85 Prozent der Bevölkerung plötzlich umfällt und stirbt, gibt es also für die Regierung keine Möglichkeit zu verhindern, dass sich das im Netz verbreitet. Doch NatSec, der Geheimdienst, tut trotzdem alles, um die Verbreitung dieser Todesfälle zu verhindern, und geht dabei auch über Leichen. Anders und einige seiner Bekannten rutschen mehr zufällig in einen Kampf, der sich zwischen den Veränderten und den Unveränderten auszuweiten droht.

Schon das zweite Buch, das ich dieses Jahr lese, und sich mit so einer Thematik befasst. Ganz offensichtlich ist es so, dass Zukunftsforscher oder Mediziner stark damit rechnen, dass in nicht weit entfernter Zeit die Menschen anfangen, sich per Nanobots oder Genmanipulation zu verändern. (Einerseits finde ich das mega faszinierend, andererseits auch erschreckend.) Hagerstown führt diese Überlegungen noch ein Stück weiter; die meisten Leute verfügen über eine virtuelle Begleitung, die ihr Leben vereinfacht, einen Avatar, eine künstliche Intelligenz, meist als eine Art Hausdiener benutzt. Doch was, wenn diese künstlichen Intelligenzen anfangen, richtig intelligent zu werden? Damit beschäftigt sich dieses Buch, auch mit der Frage, in wie weit Menschlichkeit geht - sind wir nur Menschen, wenn wir aus Fleisch und Blut bestehen? Wenn es in Hagerstown nicht ab und zu ein bisschen arg verwirrend zugehen würde, könnte das Buch ein Riesenkracher sein, auch bleibt die Ausarbeitung der Protagonisten ein wenig blass. Trotzdem gibt es eine Leseempfehlung für alle, die auch nach Beendigung eines Buches noch gern über dessen Inhalt nachdenken und sich mit der möglichen Zukunft beschäftigen möchten.

Verwirrende, verstörende Zukunftsmusik ?! - 02.05.2017 12:01:34 - calimero8169

Inhalt

Anders Jensen ist einer der allerersten Veränderten. Jedoch war die Technilogie der Genmodifikation zu der Zeit so neu, dass das Ergebnis für ihn eher Fluch als Segen ist. Und so lebt Anders nun am
Rande der Gesellschaft, an deren Spitze er stehen sollte. Eine Gesellschft, in der nicht Herkunft und Hautfarbe, sondern alleine die genetischen Modifikationen Karrierechancen bestimmen. Eine
Gesellschaft, die so auf die Sicherheit ihrer Bürger bedacht ist, dass beunruhigende Nachrichten binnen Sekunden aus dem Netz gelöscht werden - noch während die Sicherheitsbehörden auf dem
Weg zum Urheber sind.

Und plötzlich kommt Anders in den Besitz von Geheimnissen, die diese Gesellschaft zu Fallbringen können.

Eindruck

Wenn Avatare gegeneinander den Aufstand proben, geht die Welt zugrunde!

Wer in "Hagerstown" einen - wie deklariert - "normalen" Thriller erwartet ist hier falsch. Ich hatte anhand des Klappentextes etwas völlig anderes erwartet. Bekommen habe ich einen dystopischen Thriller, der, würden wir uns nicht im Jahr 2017 befinden, schon in die Science Fiction Richtung geht. Aber enttäuscht wurde ich auf keinen Fall.
Die Geschichte ist verwirrend, lässt auch einige Fragen offen, aber wer sich für Biotechnologie, Genmanipulation und Modifizierung von Menschen interessiert, ist hier genau richtig. Wer dann noch viel im Netz unterwegs ist kommt weiter auf seine Kosten.
Was als vermutete virale Epidemie mit Massensterben, die von der Regierung vertuscht wird, beginnt entpuppt sich als Aufstand der Avatare gegen - nach ihrer Meinung - weniger entwickelte Generierte.

Zukunftsmusik - ich denke die spielt schon sehr laut und das die Forschung für die meisten in diesem Buch geschilderten Dinge längst bereit ist. Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Genehmigung durch Ethikkommissionen, Patentrechte und - wie immer an erster Front - des Geldes.

Der Schreibstil von Edward Ashton ist wahnsinnig schnell und sehr spannend, gepaart mit einer großen Portion Humor und einer guten Prise Rotzigkeit. Die Geschichte wird von 4 verschiedenen Personen in der Ich-Form erzählt, was eigentlich eine enge Bindung zu den Protagonisten entstehen lässt. Das ist hier aber ganz und gar nicht der Fall. Distanziert, unterkühlt und emotionsarm - das triftt es ziemlich genau. Allerdings ist wird nicht nur so erzählt, genau diese Gefühlslage transportieren die Charaktere untereinander. Es erscheint, als wenn durch die Manipulationen in den Genen und
im Körper die Emotionen auf der Strecke bleiben. Das hat mich anfangs sehr irritiert und auch gestört, doch im Verlauf des Buches empfand ich es als durchaus vom Autor gewollt und hat mit dem gesamten Szenario genial zusammengepasst.

Einige wichtige Punkte bleiben ungeklärt, was zu leichter Unzufriedenheit führt. Ich bin mir allerdings nicht sicher - das habe ich nach Besprechung in der Leserunde überdacht - ob die endgültige Aufklärung das Non plus Ultra gewesen wäre oder ob dieses "in der Luft hängen" vom Autor gewollt ist, um zum nachdenken und grübeln anzuregen. Da ich mir in diesem Punkt aber nicht sicher bin, muss ich leider auf ein Sternchen verzichten. Sonst wäre "Hagerstown" ein Hammerdebüt gewesen.

Fazit
Sehr, sehr tolles erstes Buch von Edward Ashton und hoffentlich nicht das Letzte. Er hat es auf jeden Fall geschafft, dass "Hagerstown" lange bei mir nachklingen wird. Wer sich in nicht ganz einfachen,
verwirrenden Dystopien mit vielen Begriffen aus der Technologie, Technik und Genforschung wohl fühlt, der erhält hier eine klare Leseempfehlung.

Spannend, aber anders als erwartet - 01.05.2017 10:44:11 - Lesemone

Den Klappentext fand ich sehr interessant und spannend aufgemacht und daher wollte ich das Buch unbedingt lesen. Jedoch wurde ich beim lesen des Buches immer verwirrter. Der Autor schreibt zwar sehr spannend, weshalb ich das Buch auch nicht weg gelegt habe. Im Mittelpunkt steht doch die Frage, was in Hagerstown wirklich geschah!? Anstatt sich aber auf die Beantwortung dieses Themas zu beschränken, werden so viele andere Fragen in den Raum geworfen, dass ich den Überblick verloren habe. Die Protagonisten sind alle total emotionslos, was vielleicht daran liegen kann, dass sie "verändert" sind. Aber manche der Protagonisten behaupten ja, nicht verändert zu sein und auch da keinerlei Regungen. Das macht es natürlich schwer, einen Zugang zu den Charakteren zu bekommen und sich in die Geschichte hinein zu versetzen. Einen großen Teil des Buches fahren die Protagonisten nur von A nach B und von B wieder nach A. Mir war das alles viel zu verworren und abstrakt. Außerdem wirft der Autor mit so vielen Begriffen um sich, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe, dass ich keine Lust habe, beim lesen die Wörter alle nachzuschlagen, wenn es sie denn überhaupt wirklich gibt... Mich konnte das Buch leider überhaupt nicht erreichen, wenn auch der Schreibstil sehr spannend und flüssig war und die Idee fand ich eigentlich auch nicht schlecht, aber die Umsetzung war nicht meins.

Sehr krasse Geschichte - 27.04.2017 18:44:46 - angeltearz liest

Sehr krasse Geschichte, sehr gut in einem Buch verpackt. Ein paar Höhen und Tiefen hat das Buch aber, wobei ich mit denen gut leben kann.

Anders als erwartet - 21.04.2017 16:25:06 - Luilines Blog

Eine Geschichte mit einem interessanten Thema und teilweise skurrilen Charakteren. An manchen Stellen ist die Handlung aber etwas unübersichtlich. Das Buch ist insgesamt aber sehr unterhaltsam.

Ziemlich spannend, wenn auch stellenweise etwas unübersichtlich und verwirrend! - 16.04.2017 18:43:48 - Nepomurks

Die Stadt Hagerstown wird ohne jegliche Vorwarnung durch einen nicht weiter bekannten Grund ausgelöscht. Alle Bewohner sterben. Wir befinden uns in einer Zukunft, in der beinahe nichts mehr so ist, wie wir es aus unserer eigenen Gegenwart kennen. Der Mensch hat sich neu erfunden, manipuliert sein genetisches Konstrukt durch Erweiterungen oder Veränderungen der ursprünglichen DNS-Komponenten. Daneben gibt es Avatare und „Roboter“, die sich als Dienstleistung überall wiederfinden und dem Menschen das Leben erleichtern sollen. Sie steuern den Alltag, die Umgebung und vielleicht sogar mehr. Alles steht mittlerweile unter der Kontrolle einer Organisation: NetSac. Sie hat die Elektronik, das virtuelle Leben und sämtliche Netzwerke, sowie die Avatare unter ihrer Kontrolle. Nichts geschieht ohne das Wissen von NetSac. Wohl auch nicht in Hagerstown. Doch was geschah mit den Menschen dort? Und welche Rolle spielt NetSac in diesem verheerenden Fiasko?!

Edwart Asthon legt mit „Hagerstown“ einen spannenden Thriller vor, der in einer eher düster wirkenden Zukunft spielt. Inhaltlich tiefgreifend und verzwickt, aber stellenweise auch verwirrend und nicht immer absolut authentisch. Ich hatte zu Anfang einige Schwierigkeiten, mich in den Verlauf der Geschichte einzufinden und die diversen, manchmal recht technisierten und biologisch geprägten Begrifflichkeiten im Lesefluss nicht als störend zu empfinden. Die Darstellung der Avatare und 'roboter-artigen Wesen', die im Roman eigenständige Protagonisten darstellen, war manches Mal nicht auf Anhieb verständlich für mich und ich fand auch die vorkommenden „Chat-Nicknames“ nicht immer gut nachhaltbar. Virtuelles vermischt sich immerzu mit der Realität und man muss wohl ein wenig darauf achten, hier inhaltlich nicht den Überblick zu verlieren. Letztlich war ich erst nach einigen Kapiteln ‚drin‘ im Verlauf, konnte dann aber den verschiedenen Erzählsträngen auch bis zum Schluss gut folgen. Und hat man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt, ist der Plot wirklich durchgängig spannend und rasant! Zu den Figuren kann man nur sagen, dass sie bis zuletzt undurchsichtig bleiben und man über ihre Identitäten und Intentionen rätseln darf! Insgesamt hält der Thriller wirklich viele unerwartete Wendungen und Überraschungen parat und man zittert dadurch auch förmlich bis zur letzten Seite mit. Und das Ende bietet einen wahren Paukenschlag...

Mein Fazit: Trotz vieler Handlungsorte, Figuren und Erzählstränge, sowie einiger persönlicher Anfangsschwierigkeiten mit dem Schreibstil, ist „Hagerstown“ ein wirklich spannender Thriller, der für einiges Kribbeln sorgt und durchaus lesenswert ist! 4 Sterne.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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