Wie Wölfe im Winter

Wie Wölfe im Winter

Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr  …

"Ein brillianter postapokalyptischer Thriller, teil Coming Of Age-Story, teils epischer Kampf ums nackte Überleben. Fans der "Tribute von Panem" werden Wolves' hartgesottene Heldin Lynn und ihren aufregende Reise durch die eisige, feindliche Landschaft lieben. Clever, faszinierend, kinoreif - die Geschichte hat mir eine wohlige Gänsehaut beschert."
Peter Clines, Autor von "Der Spalt"

"Eine Geschichte, wie sie besser nicht sein könnte: Spannender Plot, Bilder, die einen ín den Bann ziehen und Charaktere, die einen selbst nach dem Zuklappen des Buches noch lange begleiten. Was Tyrell Johnson jedoch am deutlichsten von anderen Autoren abhebt, ist sein meisterhafter Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, deshalb pulsiert die Story förmlich, vom Anfang bis zum Ende. Das ist Literatur, die gelesen werden muss!"
New York Times-Bestsellerautorin Jill Alexander Essbaum

"Von der ersten Seite an wird es deutlich, dass man sich in den Händen eines hochbegabten Geschichtenerzählers befindet. Eine beeindruckende Schilderung einer jungen Frau und den Kämpfen, die sie ausstehen muss. Lynn hat alles, was man sich von einer Romanheldin wünscht: Sie ist zäh, charmant und taff und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein hervorragendes Buch, ich liebe es."
Beth Lewis, Autorin von "The Wolf Road"

„Tyrell Johnsons Roman ,Wie Wölfe im Winter‘, (…) , ist ein brillanter postapokalyptischer Thriller ums nackte Überleben“
Rätsel total

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Wie Wölfe im Winter

Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr  …

"Ein brillianter postapokalyptischer Thriller, teil Coming Of Age-Story, teils epischer Kampf ums nackte Überleben. Fans der "Tribute von Panem" werden Wolves' hartgesottene Heldin Lynn und ihren aufregende Reise durch die eisige, feindliche Landschaft lieben. Clever, faszinierend, kinoreif - die Geschichte hat mir eine wohlige Gänsehaut beschert."
Peter Clines, Autor von "Der Spalt"

"Eine Geschichte, wie sie besser nicht sein könnte: Spannender Plot, Bilder, die einen ín den Bann ziehen und Charaktere, die einen selbst nach dem Zuklappen des Buches noch lange begleiten. Was Tyrell Johnson jedoch am deutlichsten von anderen Autoren abhebt, ist sein meisterhafter Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, deshalb pulsiert die Story förmlich, vom Anfang bis zum Ende. Das ist Literatur, die gelesen werden muss!"
New York Times-Bestsellerautorin Jill Alexander Essbaum

"Von der ersten Seite an wird es deutlich, dass man sich in den Händen eines hochbegabten Geschichtenerzählers befindet. Eine beeindruckende Schilderung einer jungen Frau und den Kämpfen, die sie ausstehen muss. Lynn hat alles, was man sich von einer Romanheldin wünscht: Sie ist zäh, charmant und taff und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein hervorragendes Buch, ich liebe es."
Beth Lewis, Autorin von "The Wolf Road"

„Tyrell Johnsons Roman ,Wie Wölfe im Winter‘, (…) , ist ein brillanter postapokalyptischer Thriller ums nackte Überleben“
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Erscheinungstag: Di, 02.01.2018
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Bandnummer: 100090
Bandnummer: 100090
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671323
ISBN: 9783959677424
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

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Der neunundzwanzigjährige amerikanische Schriftsteller und Redakteur Tyrell Johnson hat Literatur und Poesie an der University of California studiert. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in Kelowna, im Nordosten von Vancouver. "Wie Wölfe im (…)

Kundenbewertungen

Spannendes Endzeitszenario! - 25.07.2018 10:09:00 - Anjas Druckbuchstaben

Mit seinem Szenario einer möglichen Zukunft konnte mich Tyrell Johnson gut unterhalten. Wer auf Endzeitszenarien, Überleben in der Wildnis und Verschwörungstherorien steht, wird sicher seine Freude an der Geschichte haben. Eine unerfahrene, aber dennoch starke Protagonistin Anfang 20 gibt's obendrauf. Nicht immer war ich mit dem Verhalten und den Reaktionen der Charaktere zufrieden, habe mich aber durchweg gut unterhalten gefühlt.

Coole post-apokalyptische Action-Story - 13.07.2018 15:02:49 - More than words

Tolle Coming-Of-Age-Story der jungen Lynn, die mit ihrer kleinen Familie nach Alaska geflüchtet ist, um einem menschenauslöschenden Grippe-Virus zu entkommen. In eisiger Kälte ist das Überleben nicht einfach, jedoch konnte sich die Familie bisher gut über Wasser halten. Als dann plötzlich ein junger, mysteriöser Mann vor Lynns Hütte auftaucht, missachtet sie die einzige wirklich wichtige Regel: Vertraue Niemandem!

Ein Muss für alle Fans von Spannungs- und post-apokalyptischen Stories!

Tolles Setting mit einer interessanten dystopischen Handlung - 13.05.2018 16:54:53 - Charleens Traumbibliothek

An seinen Schreibstil musste ich mich zu Beginn erst ein wenig gewöhnen. Er ist zwar flüssig, wirkte aber sehr distanziert und unterkühlt. Dies brachte das dystopische Ambiente natürlich perfekt rüber und passte sehr gut zum Setting. Die Handlung hat mir persönlich eigentlich ganz gut gefallen. Die meiste Zeit verbringt man draußen in der kalten Schneelandschaft. Diese hat Tyrell Johnson wirklich perfekt dargestellt und gut rüber gebracht.

Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt - 10.05.2018 22:39:14 - Reading Dragonlady

Eine Welt, in der nicht so ist, wie zuvor.
Zuerst kam der Krieg.
Dann die Atombomben.
Wer das Überleben konnte, musste sich mit einer künstlichen Grippewelle herumschlagen.

In dieser Welt gibt es nur eine Regel: Vertraue niemandem. Denn wer die Regel missachtet, der muss mit den Konsequenzen rechnen.

Wie Wölfe im Winter - 29.03.2018 01:41:54 - Lese-katze92

Nach verheerenden Bombenkriegen und einer weltweiten Grippepandemie steht die Menschheit vor dem Aus. Nur die Stärksten überleben, denn jeder kleine Fehler kann in einer Welt wie dieser, ihr Ende bedeuten. Vertraue dem Falschen und du wirst qualvoll sterben...

Lynn und ihre Familie haben Glück. Sie haben es rechtzeitig geschafft, vor den Bomben zu fliehen, jedoch leben sie in stetiger Angst vor Fremden oder der gefürchteten, todbringenden Grippe. Geprägt von Einsamkeit und Ödnis fristen sie ein trostloses Dasein im Yukon. Die einzige Abwechslung bieten da gemeinsame Kartenspiele oder die Jagd nach Wild, um ihr Überleben zu sichern. Als Lynn eines Tages auf einem ihrer Streifzüge durch die einsame Wildnis wandert, traut sie ihren Augen nicht. Dort ist ein Fremder mit seinem Hund. Nach kurzem Zögern fasst sie sich ein Herz und geht auf ihn zu, die Neugier und der Zweifel an ihrem Verstand ist einfach zu groß, zu lange hat sie niemand Fremden mehr gesehen. Jax, wie der Unbekannte vorgibt zu heißen, kann ihr leider keine Informationen über den Rest der Welt liefern. Enttäuscht davon, lässt sich Lynn jedoch nicht entmutigen und lockt Jax zur Siedlung, wo sie gemeinsam mit ihrer Familie lebt. Dort sind zunächst alle skeptisch, fassen jedoch langsam Vertrauen zu dem Fremden, jedoch ahnen sie noch nicht, welche Geheimnisse er hütet und wie sehr ihr aller Leben sich ändern wird. Wird es Lynn und ihrer Familie weiterhin gelingen, in einer Welt, wie dieser, zu überleben? Wer ist Jax und wieso ist er alleine unterwegs? Wie viele Menschen haben überhaupt überlebt? Wem kann man noch trauen und um wen sollte man lieber einen großen Bogen machen?

Die Handlung und die Atmosphäre der Geschichte haben mich bereits ab den ersten paar Seiten gefesselt, nicht nur die detailreiche Beschreibung der einzelnen Personen, auch die Ausführungen zur Landschaft und den Lebensumständen von Lynn und ihrer Familie, empfand ich als sehr realistisch und zeitweise sehr beklemmend. Dem Autoren ist mit "Wie Wölfe im Winter" ein sehr authentischer und packender Roman, welcher mich als Leserin nachdenklich zurücklässt, da die Darstellung eines weltweiten Krieges und einer Pandemie erschreckend nah an den Möglichkeiten der Realität sind. Der Schreibstil war sehr flüssig, weshalb die Seiten nur so dahinflogen. Aufgrund der stetigen Spannung war es mir zeitweise nur sehr schwer möglich, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Auch gefielen mir die Gedanken von Lynn, die mir zeitweilig sogar einige Lacher entlocken konnten. Oft gelang es mir gut, mich in sie hineinzuversetzen, weshalb mir die Handlung der Geschichte noch realistischer erschien. Wer sich vor Blut oder Jagdszenen ekelt, sollte vielleicht lieber von diesem Buch Abstand nehmen, da es im täglichen Überlebenskampf unvermeidbar ist, etwas oder jemanden zu erlegen bzw. zu töten. Auch durchgehende Actionhandlungen sind eher weniger zu erwarten, die Spannung baut sich auf ihre ganz eigene Art und Weise auf, welche dieses Buch zu etwas Besonderem macht. Die schlichte Covergestaltung passt sehr gut zum Buch und verrät nicht zu viel über dessen Inhalt, dennoch ist es vielleicht genau deshalb ein Hingucker.

Debüt mit großen Schwächen - 17.03.2018 17:20:52 - Inlovewithbetterbooks

Der Debütroman von Tyrell Johnson hat mir vom Cover und des Klappentextes sehr gut gefallen, da ich ja sowieso ein großer Fan von Dystopien bin musste ich dieses Buch einfach


Auf der Verlagsseite kann man lesen das "Wie Wölfe im Winter" etwas von Die Tribute von Panem haben sollen, leider habe ich dieses etwas nicht finden können, mir hat das Buch nur so mittelmäßig gut gefallen. Leider nicht das beste Debüt. Und auch nicht wirklich eine gute Dystopie, mir hat dafür leider zu viel gefehlt!

Stimmungsvolle Dystopie - 14.03.2018 15:06:03 - misshappyreading

Eine Dystopie mit tollen Setting. Eindrucksvoll und unterhaltsam erzählt. Wer Dystopien mag liegt mit den Wölfen im Winter goldrichtig! (Achtung, keine Lovestory erwarten.)

Schneeweiß - 14.03.2018 14:05:06 - LeseBlick

Das Buch glänzt mit einer durchgängig verschneiten, kühlen Atmosphäre, wirkt im Verlauf sehr ruhig und gedämmt und hat es dennoch in sich. Actionreiche Auseinandersetzungen sind garantiert.
Zu dem kommen Winterfans hier total auf ihre Kosten.
Mein persönliches Fazit ist, dass sich der Virus mit der Einöde des Schnee’s perfekt zu einem Endzeitroman verbinden ließ. Gerne mehr solcher Geschichten.
Auf mehr von Tyrell Johnson freue ich mich auf jeden Fall!

Endzeitroman in eisiger Kälte - 09.03.2018 12:38:31 - Back Down to Earth

Große Teile der Handlung spielen draußen in der Wildnis, wenn Lynn Spuren folgt, Tiere jagt oder sich vor späteren Verfolgern verstecken muss. Das klingt ermüdend, ist es aber in der Umsetzung gar nicht, denn die Figuren sind beinahe permanent auf den Beinen, hetzen von einer Gefahr zur nächsten, sodass keine Langeweile aufkommt.

Spannendes Debüt! - 06.03.2018 11:17:01 - Buch & Gewitter

Eine spannende Dystopie, die die Welt ohne Regierung zeigt. Nach einer Pandemie ist die Menschheit zusammengeschrumpft und jeder muss für sein eigenes Überleben sorgen. Moral und Anstand werden hintenangestellt und nur das eigene Leben zählt noch. Neben wunderschönen Metaphern und brutalen Wahrheiten erzählt Tyrell Johnson eine beklemmend realistische Zukunftsvision, die die Geschichte einer Familie zwischen Richtung Falsch, Überleben und Tod zeigt.

Spannender Endzeitroman in einer eisigen Atmosphäre- Top! - 28.02.2018 07:58:33 - SecretOfTheBooks

Eine Epedimie hat die Erde heimgesucht. Lynn musste mit ihrer Familie in den eisigen Yukon flüchten und kämpft fortan gegen die Kälte und den Hunger ums Überleben. Eines Tages taucht ein Fremder mit seinem Hund auf und stellt Lynns und das Leben ihrer Familie komplett auf den Kopf.

https://m.youtube.com/watch?v=Ai7UdRIqado

Spannende Geschichte mit tollem Setting! - 27.02.2018 09:22:36 - Read Books and fall in Love

Ich mochte die Atmosphäre in diesem Buch sehr, ich fühlte mich sofort ins kalte Alaska hinein versetzt und fand die Erzähl-Stimme von Lynn sehr angenehm. Im Allgemeinen war die Geschichte sehr packend, da es rasant vorwärts ging und so gut wie gar nie langweilig wurde. Man erfuhr nach jedem Kapitel mehr aus Lynns Vergangenheit und mehr über das Grippevirus.Das Ende war mir etwas zu sehr gewollt. Es verlief einfach zu perfekt und ausserdem war es ein offenes Ende.

Eher für Fans von Actionbüchern, als für Liebhaber von Endzeitromanen - 25.02.2018 17:11:07 - Miss PageTurner

Fans von actionreichen Büchern, die mal ein bisschen was anderes lesen wollen, werden mit „Wie Wölfe im Winter“ sicher auf ihre Kosten kommen. Wer jedoch Liebhaber der postapokalyptischen Literatur ist und in diesem Genre schon ein bisschen unterwegs war, dem wird dieser Roman wahrscheinlich zu vorhersehbar und wenig innovativ erscheinen.

Viel nicht genutztes Potenzial - 24.02.2018 17:03:48 - 365-Seiten

Eine Geschichte, die viel Spielraum bietet, dessen Potenzial aber leider nicht genutzt wurde.

Atmosphärischer und sehr zu empfehlender Endzeit-Thriller - 17.02.2018 13:00:02 - jasminsbooks

<a href="https://www.instagram.com/p/BfS_xbVFuZ_/?taken-by=jasminsbooks"> Der Autor hat hier einen wirklich spannenden Thriller erschaffen. Er hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Alles ist bildlich beschrieben, sodass mich das Buch vom Anfang bis zum Ende hin begeistern konnte. Die Spannung der Handlung stieg ständig an und immer mehr zog sich der rote Faden durch die Geschichte. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und bietet dem Leser einige tolle und kurzweilige Lesestunden.</a>

Überraschend gut! - 17.02.2018 09:04:08 - Celinas Bücherwelt

Ein überraschen gut geschriebenes Buch, das sehr fesselnd und mitreißend ist! Der Schauplatz des Geschehens ist ein verlassener Ort fern der Zivilisation. Lynn lebt dort und kämpft um das Überleben. Als eines Tages ein Fremder kommt, beginnt eine spannende Reise auf der Suche nach dem Heilmittel. Denn in der Zeit, wo Lynn lebt ist eine Epidemie ausgebrochen, die die ganze Welt vernichtet... Nicht nur Jax lernt das mutige Mädchen kennen, auch erfährt sie eine Menge über IMMUNITY...

Ein hartes Leben im Yukon - 16.02.2018 12:38:03 - milkysilvermoon

Vor sieben Jahren hat die 23-jährige Gwendolynn McBride, kurz Lynn, noch in Alaska gewohnt. Doch nach einem großen Krieg ist auch noch eine Grippeepidemie ausgebrochen und hat einen Großteil der Menschheit ausgelöscht. Mit ihrem Bruder, ihrer Mutter und ihrem Onkel kämpft die junge Frau nun auf einer kleinen Farm im Yukon nahe des Blackstone Rivers um ihr Überleben. Das Leben ist hart, der Winter eisig. Seit Jahren ist die Gruppe isoliert vom Rest der Welt. Dann taucht plötzlich ein Fremder auf. Die Familie nimmt Jax, den Verfolgten, bei sich auf. Doch in der neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr.

"Wie Wölfe im Winter" ist der postapokalyptische Debütroman von Tyrell Johnson.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus vier Teilen, die wiederum in 46 Kapitel untergliedert sind. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lynn. Mehrfach gibt es Rückblenden in die Zeit vor der Epidemie.

Die Sprache ist bildhaft, flüssig und angenehm. Die detaillierten Beschreibungen der Szenerie haben mir ebenso gefallen wie die Darstellungen der Gedanken- und Gefühlswelt von Lynn, in die ich gut eintauchen konnte. Dem Autor gelingt es zudem, eine passende Atmosphäre zu schaffen.

Die Hauptprotagonistin ist ein reizvoller Charakter. Sie ist stark und taff und wurde mir dadurch schnell sympathisch. Zudem empfand ich ihre Entwicklung als einen Pluspunkt. Auch die anderen Figuren sind interessant und werden authentisch gezeichnet, bleiben jedoch zum Teil etwas blass.

Ich mag dystopische Geschichten sehr gerne, weshalb mich die Grundidee des Romans und das Setting sehr angesprochen haben. Tatsächlich konnte mich auch die Umsetzung überzeugen. Von Anfang an ist die Geschichte spannend, sodass mir der Einstieg sehr leicht fiel. Außerdem gibt es mehrere Wendungen. Die Handlung wirkt stimmig. Die geschaffene Welt der Zukunft ist interessant ausgestaltet und wirkt auf mich durchaus vorstellbar. Das beschriebene Szenario stimmt allerdings auch nachdenklich, sodass der Roman einige Denkimpulse geben kann.

Das reduzierte Design des Covers sieht sehr ansprechend aus und passt auch thematisch sehr gut. Der Titel mit der Alliteration ist ebenfalls geglückt und orientiert sich darüber hinaus nahe am amerikanischen Original („The Wolves of Winter“).

Mein Fazit:
Mit "Wie Wölfe im Winter" ist Tyrell Johnson ein spannender und kurzweiliger Roman gelungen, der mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Vor allem für Fans von Dystopien ist das Buch absolut empfehlenswert.

Packendes Debüt: Spannende, atmosphärisch eindrucksvolle Dystopie im eisigen Kanada - 14.02.2018 14:58:37 - AUSGEbuchT - Petra Molitor

Die ausführliche Rezension findet sich auf meinem Facebook-Blog AUSGEbuchT (www.facebook.com/ausgebucht), auf Amazon und lovelybooks.

Tyrell Johnson hat die Dystopie nicht neu erfunden, aber ihr einen neuen, interessanten und lesenswerten Aspekt hinzugefügt. „Wie Wölfe im Winter“ ist empfehlenswert für alle Leser von „Die Tribute von Panem“, „Die Bestimmung“ oder „Maze Runner“. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und bin gespannt ob und wie es weitergeht. Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte.

Spannende Dystopie - 12.02.2018 20:26:41 - nellsche

Ein Grippevirus hat einen Großteil der Menschheit ausgelöscht. Lynn und ihre Familie kämpft seither im eisigen Yukon ums Überleben. Kontakt zu anderen Menschen haben sie seit Jahren nicht. Bis plötzlich ein fremder Mann auftaucht, der verfolgt wird. Als sie ihn bei sich aufnehmen, geraten Lynn und die anderen in Gefahr.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil war fesselnd und bildhaft. Die eiskalte Umgebung und die Einsamkeit wurden dadurch sehr gut transportiert. Ich hatte alles gut vor Augen und konnte die Kälte praktisch spüren. Ich empfand das ganze Geschehen als sehr atmosphärisch.
Lynn fand ich sofort sympathisch. Sie war mutig und einfach ein starker Charakter. Sie findet sich in der Situation, in der sie seit sieben Jahren lebt, gut zurecht. Ich habe sehr gerne von ihr gelesen. Manchmal wirkte sie auf mich allerdings auch etwas naiv.
Als äußerst interessante Person empfand ich Jax, den fremden Mann, der anfangs nicht durchschaubar war. Erst im Verlaufe des Buches kam nach und nach heraus, woher er kam und was mit ihm geschah.
Auch die weiteren Charaktere wurden detailreich beschrieben und waren recht unterschiedlich. Dadurch konnte ich sie gut auseinanderhalten und Sympathien bzw. Abneigungen entwickeln.
Die Geschichte, die aus Lynns Perspektive erzählt wird, fand ich sehr gelungen, gerade weil das Setting so anschaulich und greifbar war. Die Spannung war vorhanden und hielt mich am Buch fest. Gut gefielen mir auch die diversen Rückblenden auf das Leben vor dem Grippevirus, die realistisch waren und dem ganzen Tiefe verlieh. Ich hatte mehrfach das Gefühl, als wenn sich diese Geschichte wirklich so zutragen könnte. Eine erschreckende Vision.

Ich wurde von diesem Buch prima unterhalten und kann es für Liebhaber von Dystopien empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Wie die Wölfe im Winter - 07.02.2018 15:44:23 - Danielas Bücherkiste

Meinung:
Danke an Tyrell Johnson für die Geschichte und an Harper Collins für das Leseexemplar zur Leserunde. Das Buch lässt sich flüssig weg lesen, jedoch ist es an meisten Stellen etwas lang zu lesen. Lynn und Jax habe ich ins Herz geschlossen, jedoch verbiegt Jax auch etwas. Ich finde es schön das man etwas ihren Vater erfährt, wie auch von Lynn und Jax. Schade ist das auch das man nicht viel von dem Kampf mitbekommt und jemand sterben muss. Jedoch mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet.

Atmosphärisch, aber mit Schwachstellen - 07.02.2018 15:18:01 - World of Books and Dreams

Mit dem Einstieg in die Geschichte konnte mich der Autor durchaus überzeugen und fesseln, doch ab einem bestimmten Punkt wurde es für mich nicht immer ganz glaubwürdig. Sehr schade, denn der Schreibstil und die damit erschaffene Atmosphäre haben mir richtig gut gefallen. Auch mit seiner Protagonistin konnte ich letzten Endes nicht richtig überzeugt werden, denn sie kam mir an manch einer Stelle einfach zu naiv vor, gerade wenn man die Situation in der sie lebt, bedenkt.

Nur im Eis kannst du überleben - 03.02.2018 15:11:54 - Tapsis Buchblog

"Wie Wölfe im Winter" ist das Debüt von Tyrell Johnson und hat mir sehr gut gefallen. Der Autor erschafft eine kalte Welt nach der Apokalypse und zeigt, dass die Menschheit einen großen Feind hat: Sich selbst. Grandios!

Dystopie in Eis und Schnee - 01.02.2018 21:02:41 - Oliver Baier

Die Hauptprotagonistin Lynn ( Gwendolynn) zieht sich nach den menschheitszerstörerischen Ereignissen, die als Butterfly- Effect auf den 11.September( fiktional, aber realistisch ) folgen mit dem verbleibenden Rest ihrer Familie ( Mutter, Onkel Jerryl und Bruder Ken ) aus Eagle in Alaska in den Yukon zurück. Der Sohn des verstorbenen besten Freundes von Jerryl Ramsey macht das Quintett komplett. Einzig allein der Einsiedler Conrad befindet sich noch in Nähe zu ihren Hütten. Er ist Lynn nicht gut gesonnen und verbreitet eine unbehagliche Atmosphäre. Die Familie um Lynn, deren Vater auch an der globalen Grippeepidemie verstorben ist müssen sich als Selbstversorger durchschlagen, da es die Zivilisation, wie sie es einst gab, nicht mehr gibt. Alles ist von Eis, Kälte und Schnee umgeben. Sie leben von der Jagd, dem Ackerbau, dem nahegelegenen Fluß Blackstone River. Eines Tages kommt ein Fremder ( Jax) an die kleine Siedlung mit einem Hund namens Wolf. Ab hier nimmt die Geschichte ihren Lauf....
Zumindest teilweise erinnerte mich Lynn an Katniss aus den Tributen von Panem, was vielleicht an ihrer Art zu Jagen ( Pfeil und Bogen) und ihrer Treffsicherheit liegt. Ihr ehemaliges Vegetariersein kann sie aufgrund der neuen Lebensereignisse nicht weiterführen.
Die postapokalyptische Dystopie hat mich sofort an den Ort des Geschehens gebracht und auf meiner warmen Couch konnte ich Lynn gut auf ihren Jagdzügen und Ausflügen in Eis und Schnee verfolgen. Die Geschichte wirkt rund, sie hätte noch ausführlicher sein können, da es die Story sicherlich hergegeben hätte.
Tyrell Johnson erschafft eine Welt, wie sie durchaus sein könnte, sie wirkt detailgetreu ohne zu sehr eine apokalyptische Romantik aufkommen zu lassen. Man wünschst sich nicht an diesen Ort. Lynn ist als 16 jährige in diese Apokalypse gegangen und mit ihren 23 Jahren bleibt sie für mich auf diesem Stand stehen. Sie kann sich aufgrund der Trauer um ihren Vater nicht weiterentwickeln und versucht dessen Platz in der Familie einzunehmen. Ihre burschikose Art wird durch den Fremden Jax etwas auf die Probe gestellt, empfindet sie doch etwas mehr für ihn. Lynn bleibt für mich die zentrale Figur, Jax erscheint interessant ist für mich aber auch nur ein Getriebener , der in dieser Welt ( verständlicherweise) auch nicht weiß, was weiter passieren wird....die Angst um die Menschen von Immunity , von denen Lynn durch Jax erfährt und auch später in Kontakt tritt lässt ihn ruhelos umhertreiben ...
Die Story hat Wendungen , bleibt spannend , aber es bleiben für mich am Ende Fragen ( vielleicht eine Fortsetzung ?) und der Showdown war von mir packender erwartet.
Das Buch bekommt dennoch eine klare Leseempfehlung.

Bitterkaltes Endzeitszenario - 25.01.2018 17:08:14 - Buchperlenblog

Es ist vielleicht nicht der spannendste Endzeitroman der Welt. Es ist vielleicht auch nicht der Innovativste. Aber er lebt von anderen Details. Die Atmosphäre wurde wirklich toll eingefangen, es fröstelte mich doch immer wieder bei den eisig kalten Temperaturen. Auch die Entwicklung von Lynn, von der spätpubertären Jungendlichen zur erwachsenen Frau, die mit Verstand agiert, habe ich sehr gern beobachtet.

Auf jeden Fall lesenswert!

3,5 Sterne: Vom Überleben in einer Welt aus Eis und Schnee - 25.01.2018 02:51:49 - Lovely_Lila

* Spoilerfreie Rezension! *

~ „Wie Wölfe im Winter“ ist ein spannendes, atmosphärisch wunderschönes Jugendbuch, das schnell lesbar und teilweise emotional und mitreißend ist. Die Protagonistin blieb mir leider stets latent unsympathisch, der Schreibstil war mir teilweise zu oberflächlich und zu wenig komplex. Ein weiteres Problem, das ich mit dem Buch hatte, sind die alten Rollenbilder, die der Autor hier unbewusst propagiert. Auch wenn es stellenweise sehr unterhaltsam war, wird mir die Geschichte vermutlich nicht lange im Kopf bleiben, weil ich leider nicht so mitgefiebert und mitgelitten habe wie z.B. damals bei den „Tributen“. Insgesamt ist „Wie Wölfe im Winter“ ein interessantes Debüt, das mich zwar in der ersten Hälfte begeistern, das mich aber leider insgesamt nicht vollkommen überzeugen konnte. ~

Inhalt

Lynn lebt mit ihrer Mutter, ihrem Bruder, ihrem Onkel und dessen Ziehsohn in einem kleinen Familienverband mitten im eisigen Yukon. Durch einen Atomkrieg und den Ausbruch eines aggressiven Grippevirus wurde ein Großteil der Menschheit ausgelöscht. Nun kämpft die junge Frau mit ihren Vertrauten jeden Tag ums Überleben. In einer Welt ohne Supermärkte und Krankenhäuser müssen sich die Menschen im Yukon selbst versorgen. Eines Tages entdeckt Lynn, als sie gerade auf der Jagd ist, einen Fremden. Aus Neugier und in der Hoffnung auf Neuigkeiten von weiter entfernten Gebieten, lädt sie ihn zu ihrer Familie zum Essen ein. Was Lynn noch nicht weiß: Der Fremde wird verfolgt…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: im Moment ist noch nichts über eine Fortsetzung bekannt
Erzählweise: Ich-Erzähler
Perspektive: aus weiblicher Perspektive
Kapitellänge: eher kurz
Tiere im Buch: - Es werden im Buch Tiere eiskalt getötet und verletzt. Sie sind in Panik und haben Schmerzen. Es werden keine Tiere absichtlich gequält.

Warum dieses Buch?

Dieses Buch habe ich spontan entdeckt. Der Klappentext, das Cover und die positiven Kritiken, mit denen geworben wird, haben mich sofort neugierig gemacht und in mir den Wunsch geweckt, das Buch zu lesen.

Zitat

„Nichts ist so leise wie fallender Schnee.“ Ebook, Position 453

Meine Meinung

Einstieg (+)

Der Einstieg fiel mir ausgesprochen leicht. Schon in den ersten Seiten wird man als Leserin mit der harten, neuen Welt konfrontiert, in der Lynn mit ihrer Familie lebt und bekommt einen ersten Eindruck von der jungen Frau, die um Flüche nicht verlegen ist. Man begleitet sie auf die Jagd und ist Zeuge, wie sie von einem Nachbarn belästigt wird, der ihr ihre Beute abgenommen hat. Aus Neugier und Wut über den Vorfall liest man sofort gespannt weiter.

Schreibstil (+/-)

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Er führt mit einfacher Sprache und relativ geringem Detailreichtum durch Lynns Welt. Immer wieder gibt es hier hochemotionale, spannende und tiefgründige Stellen, die begeistern können, leider scheint der Schreibstil zu manch anderem Zeitpunkt zu einfach und zu oberflächlich. Manchmal hätte es durchaus gerne etwas mehr Komplexität sein dürfen, für Jugendliche ist die Sprache sicher geeignet, manche/r erwachsene Leser/in könnte sich unterfordert fühlen.

Hauptfigur (+/-)

Was die Hauptperson betrifft, so bin ich zwiegespalten. Einerseits schätze ich ihre Stärke, ihre Fürsorglichkeit und ihren Humor, andererseits waren mir Lynns oft eiskalte Art und ihre Selbstverliebtheit und Arroganz ein Graus. Ich verstehe natürlich, dass einen eine derart gnadenlose Welt abhärtet, dennoch kann man sich ja trotzdem noch einen Rest Empathie für Tiere bewahren, oder? Lynn anscheinend nicht, eiskalt tötet und verletzt sie, sie scheint ein Tier nicht mehr als fühlendes Wesen zu begreifen, sondern nur noch als Essen auf vier Beinen. Jagen zum Überleben ist ok, aber mit so einer Einstellung kann man bei mir nicht punkten. Was auch nicht ganz zusammenpasst, ist Lynns wechselhaftes, manchmal inkonsistentes Verhalten. In einer anderen Rezension wurde ein sehr treffender Vergleich gezogen, leider finde ich diese nicht mehr, um sie zu zitieren: Einmal ist Lynn mutig und nüchtern wie Katniss, ein andermal naiv und nutzlos wie Bella. Obwohl sie also schon jahrelang in der Wildnis überlebt, muss sie deshalb von Zeit zu Zeit gerettet werden. Vielleicht lag es an Lynn, dass ich hier leider nicht ebenso mitleiden und mitfiebern konnte wie zum Beispiel bei den „Tributen von Panem“.

„Plötzlich war ich die jüngste in der Jahrgangsstufe und trotzdem noch klüger als die meisten meiner Mitschüler. Um ehrlich zu sein, war ich schlauer als alle meine Mitschüler. Ich sage das nicht, um anzugeben, und es bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass ich so eine Art Genie bin. Wahrscheinlich waren die anderen Kinder einfach nur ein Haufen Trottel.“ Ebook, bei 14%

Nebenfiguren (+)

Bei den Nebenfiguren hätten manche etwas weniger blass (oder böse) sein können, andere überzeugen absolut und nachhaltig. Besonders gut haben mir der ruhige, weise Onkel Jeryll und sein sensibler Ziehsohn Ramsay gefallen. Besonders wenig konnte ich mit Lynns misogynem Bruder anfangen, weil mir Leute, die Frauen nicht ernst nehmen und kleinhalten wollen, gegen den Strich gehen.

Idee & Themen (+/-)

Die Idee ist sicher nicht neu, dennoch gibt sich der Autor Mühe, seine ganz eigene, einzigartige Dystopie zu erschaffen. Das Buch enthält eine relativ einfache Handlung, ist sicher nicht innovativ, macht seine Sache – das Kombinieren von bereits bekannten Elementen – aber dennoch über weite Teile sehr gut.

Gestört haben mich die gelegentlichen Wiederholungen, gerade die Erinnerungen an den Vater betreffend, und mancher Widerspruch. Geliebt habe ich die ernsten Themen und Fragen, die das Buch behandelt, wie die Liebe zum Vater, Trauer, Freundschaft, Verantwortung und Mut.

Atmosphäre (+!)

Ein großer Pluspunkt des Romans: Tyrell Johnson schafft es trotz seiner einfachen, detailarmen Sprache, eine eisige, unwirtliche und zugleich wunderschöne Atmosphäre zum Leben zu erwecken. Für Winterfans wie mich sind die Beschreibungen von knisterndem Schnee unter den Schuhen, wilden Schneestürmen und strahlenden Nordlichtern ein wahrer Genuss, der sofort zu einem führt: dem Sehnen nach mehr Schnee!

Spannung (+/-)

Vor allem in der ersten Hälfte des Buches ist der Spannungsaufbau sehr gelungen. Ich konnte nach den ersten Seiten das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich musste dringend wissen, wie es weitergeht und kam durch den einfachen Schreibstil schnell voran. Bei ungefähr drei Vierteln kam dann für mich ein überraschender Einbruch, von dem sich das Buch meiner Meinung nach nicht mehr erholte. Vielleicht lag das einfach an mir. Der Autor gibt sich Mühe mit unerwarteten Wendungen, viele davon sieht man allerdings schon von weit her durch den Schnee stapfen, da es einfach zu viele Hinweise gibt. Hier merkt man schon, dass man ein Debüt in den Händen hält.

Männlichkeit und Weiblichkeit, alte Rollenbilder (-)

Problematisch, besonders für jugendliche LeserInnen, ist, dass sich der Autor nicht darüber bewusst zu sein scheint, dass er alte Rollenbilder propagiert. So wird Lynn immer wieder gesagt, was sie alles nicht tun könne, weil sie eine Frau ist, Ramsay hingegen wird als lächerlich hingestellt, weil er ein sensibler, feinfühliger junger Mann ist, der dem Klischee des harten Kerls nicht entspricht. Das Problem bei solchen Rollenbildern ist, dass sie extrem einengen, dass sie zu weiteren Problemen wie Gewalt gegen Frauen führen und dass sie in Büchern, Filmen und der Werbung oft einfach so mitgeliefert werden, ohne dass sie hinterfragt werden. Dagegen möchte ich mit diesem Absatz anschreiben, da vor allem Jugendliche sehr stark unbewusst von ihnen beeinflusst werden. Hoffentlich macht Tyrell Johnson das beim nächsten Buch besser.

Mein Fazit

„Wie Wölfe im Winter“ ist ein spannendes, atmosphärisch wunderschönes Jugendbuch, das schnell lesbar und teilweise emotional und mitreißend ist. Die Protagonistin blieb mir leider stets latent unsympathisch, der Schreibstil war mir teilweise zu oberflächlich und zu wenig komplex. Ein weiteres Problem, das ich mit dem Buch hatte, sind die alten Rollenbilder, die der Autor hier unbewusst propagiert. Auch wenn es stellenweise sehr unterhaltsam war, wird mir die Geschichte vermutlich nicht lange im Kopf bleiben, weil ich leider nicht so mitgefiebert und mitgelitten habe wie z.B. damals bei den „Tributen“. Insgesamt ist „Wie Wölfe im Winter“ ein interessantes Debüt, das mich zwar in der ersten Hälfte begeistern, das mich aber leider insgesamt nicht vollkommen überzeugen konnte.

Empfehlung: Für alle, die einen einfachen Schreibstil, Spannung und ein winterliches Setting schätzen, ist dieses Buch genau das Richtige!

Bewertung

Idee: 4 Sterne
Ausführung: 3 Sterne
Schreibstil: 3,5 Sterne
Personen: 3,5 Sterne
Hauptperson: 3 Sterne
Spannung: 3,5 Sterne
Emotionale Involviertheit: 3 Sterne

Insgesamt:

❀❀❀,5

Dieses Buch erhält von mir dreieinhalb Lilien!


Ich danke an dieser Stelle dem HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schnee und immer wieder Schnee - 20.01.2018 17:44:37 - leseratte1310

Erst kam es zu Provokationen und dann zu grausamen Kriegen, weil niemand klein beigeben wollte. Als wenn das nicht schon schlimm genug war, raffte dann ein Grippevirus noch einen großen Teil der Menschheit hin. Nachdem auch ihr Vater an der Grippe starb, bedrängt Lynns Onkel Jeryl die Familie von Alaska in den Yukon zu fliehen. Hier kämpfen sie nun seit sieben Jahren in der Einsamkeit unter harten Bedingungen ums Überleben. Plötzlich taucht ein Fremder auf, der verfolgt wird und wenig von sich preisgibt. Damit geraten alle in Gefahr.
Die Sprache ist einfach und lässt sich sehr flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Gwendolyn (Lynn). So erfahren wir nicht nur, was in der Gegenwart geschieht, sondern auch immer wieder Lynns Erinnerungen an frühere Zeiten. Doch ihre Erinnerungen sind teils verschwommen und einiges wurde auch vor ihr verheimlicht, da man sie als Kind nicht belasten wollte. Die Landschaft und die Personen sind gut beschrieben.
Die kleine Gruppe bestehend aus Lynn, ihrer Mutter und ihrem Bruder und Jeryl, kümmern sich auch um Ramsay, der seine Mutter verloren hat und als einziger nicht zur Familie gehört. Dieses Gefüge gerät ein wenig durcheinander, als Jax auftaucht. Kann man dem Fremden vertrauen? Lynn ist inzwischen eine junge Frau und fühlt sich zu Jax hingezogen und dennoch verhält sie sich manchmal merkwürdig, was wohl an den Bedingungen liegt, unter denen sie aufgewachsen ist.
Das Leben ist schwer und man sollte meinen, dass man sich zusammenschließt, aber Conrad bleibt lieber für sich und macht den anderen manchmal das Leben zusätzlich schwer. Die Motivation für sein Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. Jax Verfolger haben ihre eigenen Interessen, die sie ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolgen.
Es ist etwas beängstigend, wenn man erlebt, was sich aus der anfänglichen Kriegsrhetorik entwickelt hat. Das Leben im Yukon muss mit einfachsten Mitteln bewältigt werden. In der kurzen schneefreien Zeit werden Kartoffeln und Karotten angebaut und ansonsten lebt man von den gejagten und geangelten Tieren. Man bekommt auf dem beengten Raum leicht einen Lagerkoller und Lynn flüchtet sich auch immer wieder nach draußen.
Das Ende hat mir nicht ganz so gefallen, da es mir nicht so ganz schlüssig erscheint. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und gleichzeitig auch zum Nachdenken gebracht.
Eine interessante Dystopie mit kleinen Schwächen.

Super Debüt, spannende Dystopie, tolles Setting - 20.01.2018 17:14:26 - Cecilia

Für Gwendolynn McBride, von allen nur Lynn genannt, existiert die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr. Die Länder der Welt lagen im Krieg miteinander, doch was letztlich zur Auslöschung vieler Menschenleben weltweite führte, war ein bis dato unbekannter Grippevirus. Lynns Familie flieht wie viele andere auch aus der Stadt und zieht in die wilden Ländereien des Yukon. Dort bauen sie sich eine neue Existenz auf. Allein, einsam und umgeben von Schnee Doch eines Tages trifft Lynn auf einen Fremden, der ihr bisheriges Leben nicht nur verändern, sondern auch gefährden könnte.

Das Buch gefiel mir wirklich sehr gut. Ich habe bisher viele Dystopien gelesen, doch noch keine wirkte auf mich so authentisch und erschreckend realistisch.
Lynn ist im Schnitt etwas älter als die Protagonisten anderer Dystopien, was ich sehr erfrischend fand.
Lynn ist stark, mutig und unabhängig was vom Autor sehr geschickt beschrieben wurde, so dass man nicht das Gefühl hatte, er hätte ihr diese Charakterzüge aufzwingen wollen. Ihre Handlungen waren stets nachvollziehbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist ein toller Charakter, der vom Autor sehr gut porträtiert wurde.
Auch die Nebencharaktere blieben nicht farblos und flach, sondern waren detailliert beschrieben und ebenfalls interessant. Auch wenn zwei der Nebencharaktere etwas zu wenig im Buch vorkamen, was in meinen Augen jedoch der Länge des Buches geschuldet ist.
Der Schreibstil war wirklich toll. Seitenlang wurde die Einsamkeit im Schnee unterstrichen durch kaum bis keine wörtliche Rede. Dann jedoch wieder kam Spannung auf, die Handlung nahm an Fahrt auf und so auch der Schreibstil. Wirklich fabelhaft geschrieben. Im Original wäre es wahrscheinlich noch besser gewesen, doch die Übersetzung hat mir sehr gut gefallen. Nie wurde mir beim Lesen langweilig. Im Gegenteil, ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und konnte es innerhalb kürzester Zeit beenden.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Schilderungen der Natur und der Tiere des Yukon. Auch wenn es von denen ein paar mehr hätte geben können, da ich dieses Stück Land einfach atemberaubend finde.
Mir persönlich gefiel die im Buch untergebrachte Liebesgeschichte nicht so sehr. Näher möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen, denn ich möchte niemanden spoilern. In meinen Augen hätte sie jedoch ruhig weggelassen werden können

Die ganze Geschichte wirklich unglaublich authentisch. Was zum einen an der Protagonistin als auch an dem gut durchdachten Plot liegt.
Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne. Liebhaber von Dystopien mit starken Charakteren sollten sich dieses grandiose Debüt definitiv nicht entgehen lassen.

Tolles Endzeitdrama - 19.01.2018 16:30:11 - Marion Sommer

Tolles Endzeitdrama

Wie Wölfe im Winter von Tyrell Johnson

Lynn McBride ist mittlerweile 23 Jahre alt. 7 davon hat sie nun in einer kargen Gegend des Yukon verbracht. Sie lebt dort gemeinsam mit ihrer Mom, ihrem Bruder Ken, ihrem Onkel Jeryl und dessen Ziehsohn Ramsey, in selbstgebauten Hütten. Sie flohen damals vor der asiatischen Grippe die einen Großteil der Menschheit ausgerottet hatte, der Krieg der vorher schon herrschte tat sein übriges die Welt sehr unwirtlich zu machen. Im Yukon versprach sich die Familie Schutz durch die Einsamkeit und auch durch die vorherrschende Kälte, da die Viren diese Bedingungen nicht vertragen.

Lynn ist noch nicht über den Tod ihres Vaters hinweg, er fehlt ihr sehr. Als sie dann auf einem Spaziergang einen Fremden mit einem Hund trifft, wirft sie alle Vorsicht über Bord und nimmt ihn mit zu den Hütten. Die anderen sind skeptisch, haben Angst. Doch Jax, wie sich der Fremde vorstellt, ist sehr zurückhaltend, lässt sogar seine Verletzung versorgen.
Als kurze Zeit einige Händler den Hof erreichen, geschieht schreckliches. Jax rastet aus und tötet 3 von ihnen ohne Vorwarnung. Was ist los? Ist Jax doch gefährlich, oder wollte er seine neuen Freunde vor den Männern schützen?

Lynn muss im weiteren Verlauf dieses Romans schreckliche Dinge durchmachen und erfahren, dass nicht alles so ist wie sie bisher geglaubt hat. Der Autor schafft es mit seinem Buch eine karge Landschaft in eine spannende Szenerie zu verwandeln. Das Grundgerüst auf dem die Handlung basiert ist früh zu erkennen, dennoch erschließt sich erst nach und nach das große Ganze. Sehr interessant sind auch die Charaktere. Lynn und natürlich Jax sind die Hauptpersonen. Jax ist insofern sehr interessant weil er eine Vergangenheit hat die er lange verschweigt. Gerade zu Beginn hatte ich viele Vermutungen wie sich alles verhalten könnte, war mir nie ganz sicher ob Jax nun gut ist oder böse.

Das Ende ist nachvollziehbar, es bleibt dem Leser überlassen was er damit anfängt. Schön ist der letzte Satz, er macht Mut und ist auch auf die jetzige Zeit anwendbar.

Fazit: Eine Dystopie die mir sehr gut gefallen hat. In meinen Augen hat Tyrell Johnson mit seinem ersten Werk einen guten Start hingelegt.

Eine bildgewaltige und fesselnde Dystopie - 19.01.2018 13:40:51 - Amy-Maus87

Inhalt:
7 Jahre ist es her, als die Welt von einem grippeähnlichen Virus überfallen worden ist und viele Menschen in den Tod riss. Lynn und ein Teil ihrer Familie konnten jedoch diesem Inferno entgehen und flohen in die eisige Kälte Alaskas. Beschützt nun vor der Grippe, kämpfen sie dort täglich um ihr nacktes Überleben.

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Erzählung ist sehr flüssig und gut zu lesen und als Leser verfolgen wir die junge Lynn aus der Ich-Perspektive, wie sie ihr Leben in der Wildnis Alaskas meistert. Die Vergangenheit, in der es ihren Dad noch an ihrer Seite gab, wechselten sich mit der Gegenwart ab und geben dem Leser ein umfangreiches Bild beider Zeitebenen, in dem es um das nackte Überleben in der Wildnis geht und die immerwährende Angst von Fremden entdeckt zu werden.
Bildgewaltig beschreibt der Autor das eisige Gefängnis in denen sie leben und Lynn, wie sie von einer jungen doch schüchternen Frau zu einer Kämpferin und guten Jägerin heranwächst, die sich dem Schicksal fügen musste. Es war durchaus interessant Lynns Verwandlung mitzuerleben, aber leider muss ich an dieser auch Stelle sagen, hat es bis fast zur Hälfte des Buches gedauert, bis wirklich etwas Interessantes passiert ist und sich der Spannungsbogen erhöht hat.

Ab dieser Mitte hat mich die Geschichte dann so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr beiseitegelegt habe, was auch dem unbekannten Mann namens Jax geschuldet ist, der plötzlich eine zentrale Rolle einnimmt. Es werden durch ihn Geheimnisse aufgedeckt, von denen ich überhaupt nichts geahnt habe. Immer wieder begleitete mich die Frage im Laufe der Handlung, wer hier tatsächlich zu den Guten oder den Bösen zählt, wem kann ich trauen und wem nicht. Ein geschickt erzähltes Verwirrspiel begann und erzeugte eine hohe Spannung, die bis zum Ende präsent war.

Das Ende selbst hat einen Cliffhänger und es ist entweder der Fantasie des Lesers überlassen, was sich weiter zugetragen haben könnte oder es wird noch einen zweiten Teil geben. Genug Stoff bietet dieses Ende auf jeden Fall für einen zweiten Band und ich wäre zu neugierig zu erfahren, was aus den Protagonisten geworden ist und ob es eine Rettung für die verbliebene Menschheit geben könnte.

Mein Fazit:
„Wie Wölfe im Winter“ ist eine Dystopie, die zwar am Anfang seine Längen aufwies, aber zur Mitte hin sehr an Fahrt aufnahm und mich gefesselt hat. Wer bildgewaltige spannende Geschichten mag mit gut ausgearbeiteten Charakteren, wird auch von dieser Geschichte begeistert sein. Ich vergebe gerne 4 Sterne und spreche eine Empfehlung aus.

In der Einsamkeit - 18.01.2018 13:31:46 - Maren

Nach Krieg und einer Grippeepidemie ist die Infrastruktur zusammengebrochen. Die Menschen sind auf sich selbst angewiesen. So auch Lynn und ihre Familie, die sich in die Wälder des Yukon zurückgezogen haben. Dann taucht ein Fremder auf und ihr Leben wird erneut auf den Kopf gestellt.

Das Cover ist einer Winterlandschaft nachempfunden, durch die eine einsame Gestalt stapft. Cover, Titel und Geschichte passe perfekt zueinander.

Die Ich-Erzählerin Lynn nimmt den Leser mit in ihre Welt, fernab aller urbanen Gegenden. Lynn berichtet von ihrem neuen Alltag in der unwirtlichen Abgeschiedenheit der Wälder, aber auch von früher. Und erschafft dadurch nach und nach ein Bild von dem, was geschehen ist.
Die einzelnen Charaktere sind gut gezeichnet und weisen eine lebendige Vielschichtigkeit auf, was ihnen die richtige Menge an Menschlichkeit verleiht – seien sie nun nett oder nicht.

Der Roman lässt sich flüssig lesen und die Sprache ist locker und auch mal mit dem ein oder anderen Kraftausdruck gespickt. Eben passend zu einer 23jährigen Erzählerin, die manchmal etwas aufbrausend sein kann.

Der Autor hat mit „Wie Wölfe im Winter“ einen soliden Endzeit-Thriller hingelegt, der für spannende Unterhaltung sorgt.

Eisige Dystopie - 17.01.2018 16:05:59 - Smaragdeidechse

Tyrell Johnson

Wie Wölfe im Winter

Dystopischer Roman


Das Cover besticht mit schlichter Eleganz .
Der Hintergrund ist matt und stellt eine Schneelandschaft dar .
Titel und Autor sind in Glanzschrift und das "I" bildet
eine vermummte Frauengestalt .


Die Welt , wie wir sie kennen gibt es nicht mehr .
Kriege und Pandemien haben fast die gesammte Weltbevölkerung ausgelöscht .
Es gibt nur noch Kälte , Schnee und Kampf ums Überleben .
Lynn lebt mit Mutter , Bruder und noch ein paar Anderen im äussersten
Nordwesten Kanada's , Yukon .
Jahrelang hatten sie absolut keinen Kontakt zu anderen Menschen ,
bis eines Tages ein Fremder bei ihnen auftaucht .
Er ist verletzt und sie nehmen ihn auf .
Keine gute Idee , denn nun beginnt der Überlebenskampf erst recht .


Der Autor Tyrell Johnson hat mich abgeholt und mitgenommen
in die eisige unwirtliche Welt in Yukon .
Zusammen mit Lynn ging ich auf die Jagd und kämpfte mit
ihr und den Mitgliedern ihres Minidorfes ums nackte Überleben !

Hinreissend geschrieben und atemberauben spannend !
Eine Story , die mich gefangenhielt und nicht wieder losliess von
der ersten bis zur letzten Seite .
Der Roman hat mich begeistert und ich finde es ist ein absolut
gelungenes Debüt des Autoren Tyrell Johnson ,
dessen Namen man sich unbedingt merken sollte !

5 Eisblumige Sterne für diese Dystopie

Eisige Dystopie - 17.01.2018 16:04:43 - Smaragdeidechse

Tyrell Johnson

Wie Wölfe im Winter

Dystopischer Roman


Das Cover besticht mit schlichter Eleganz .
Der Hintergrund ist matt und stellt eine Schneelandschaft dar .
Titel und Autor sind in Glanzschrift und das "I" bildet
eine vermummte Frauengestalt .


Die Welt , wie wir sie kennen gibt es nicht mehr .
Kriege und Pandemien haben fast die gesammte Weltbevölkerung ausgelöscht .
Es gibt nur noch Kälte , Schnee und Kampf ums Überleben .
Lynn lebt mit Mutter , Bruder und noch ein paar Anderen im äussersten
Nordwesten Kanada's , Yukon .
Jahrelang hatten sie absolut keinen Kontakt zu anderen Menschen ,
bis eines Tages ein Fremder bei ihnen auftaucht .
Er ist verletzt und sie nehmen ihn auf .
Keine gute Idee , denn nun beginnt der Überlebenskampf erst recht .


Der Autor Tyrell Johnson hat mich abgeholt und mitgenommen
in die eisige unwirtliche Welt in Yukon .
Zusammen mit Lynn ging ich auf die Jagd und kämpfte mit
ihr und den Mitgliedern ihres Minidorfes ums nackte Überleben !

Hinreissend geschrieben und atemberauben spannend !
Eine Story , die mich gefangenhielt und nicht wieder losliess von
der ersten bis zur letzten Seite .
Der Roman hat mich begeistert und ich finde es ist ein absolut
gelungenes Debüt des Autoren Tyrell Johnson ,
dessen Namen man sich unbedingt merken sollte !

5 Eisblumige Sterne für diese Dystopie

Ein unscheinbares Cover, mit einer gelungenen Story - 17.01.2018 11:28:06 - Kerstin

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Eine bedrückende Stimmung, tolle Charakter, eine Welt - die unsere Zukunft sein könnte, eine wirklich gelungene Distopie.
Besonders der Bezug zur aktuellen Lage hat mich anfangs schlucken lassen, aber auch einige andere Momente bringen einen zum mitfühlen. Das Buch ist sehr gut zu lesen und einfach geschrieben. Es reißt einen direkt mit.
Natürlich gibt es einige kleine Schwächen, wie dass die Protagonistin Lynn in Ihrer Art nicht dem angegebenen Alter entspricht, aber über diese kann man gut hinwegsehen.
Wer sich auf die Reise in eine kalte und Menschenarme Zukunft mit liebevollen Rückblicken machen will, ist hier genau richtig.

Spannend und fesselnd geschrieben - 16.01.2018 09:28:29 - Ivonne W

Wie Wölfe im Winter ist ein klasse buch ich hab ich gefreut es zu lese ,das Cover machte mich neugierig und die Story auch...kaum hatte ich das lesen angefangen könnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen es war so spannend geschrieben und Lynn willenstärke und mir gefiel mir u d machte Lust auf mehr....neugierig es sie so erlebt....wenn man nach dem Buch bedenkt das sowas möglich ist....ist erschreckend....
Hier geht es um ein Grippe Virus und ums Überleben im eisigen Yukon..




Es ist erstaunlich wie wenig wir zum Überleben brauchen
Und nicht nur zum Überleben,sondern zum Leben überhaupt... Schnee, Elche, Kartoffeln,  Karotten und gute Menschen...

Andersartig - 15.01.2018 21:59:25 - Zwischen den Zeilen

Dieses unfassbar starke Setting, diese verdammt unbehagliche Atmosphäre, sowie die Punktlandung in Sachen Ausführung, sind lediglich ein paar wenige Faktoren, die „Wie Wölfe im Winter“ so anders, so tiefgehend,...so sehr lesenswert machen.
Was Tyrell Johnson und seine Story jedoch am deutlichsten vom Massengeschäft abhebt, ist sein sensationeller Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, und sitz genau da wo es sitzen soll: Am richtigen Platz!

Spannende Dystropie, aber wohl eher ein Jugendroman. Atmosphäre ist klasse dargestellt - 13.01.2018 22:32:19 - Büchernarr

Nachdem die Welt im Kriegschaos versunken ist und die Mehrheit der Menschheit durch eine pandemische Grippe ausgelöscht wurde, haben sich Lynn, ihrer Mutter, ihr Bruder Ken, ihr Onkel Jeryl und dessen Ziehsohn Ramsey in die unberührte Wildnis des Yukons zurückgezogen. 7 Jahre haben sie durch Anbau von Kartoffeln und Karotten und der Jagd auf Wildtiere überleben können. Diese trostlose Routine wird plötzlich durchbrochen, als ein Fremder auftaucht und Lynn ihn mit zu ihrer Familie nimmt. Jax, der geheimnisvolle Fremde, scheint Gefahr anzuziehen und verbirgt scheinbar Details seiner Vergangenheit. Können Lynn und seine Familie ihm trauen?
Meinung: Das Buch ist in Ich-Perspektive aus der Sicht von Lynn erzählt. Man ist direkt in der Geschichte drin und die Vergangenheit, die zur aktuellen Situation geführt hat, erfährt man peu à peu durch Rückblenden und Erinnerungen. Dadurch bleibt die Spannung lange Zeit erhalten, man will genauer wissen, was damals passiert ist. Dadurch, dass der Autor tatsächliche Begebenheiten (11. September, Terroranschläge) als Ausgangspunkt gewählt hat und darauf aufbauend erschreckend vorstellbar sein Untergangsszenario entwickelt, ergibt sich ein beängstigendes Bild. Die Beschreibung der Landschaft, der Einsamkeit und der insgesamten Lage der Familie ist sehr gelungen. An und für sich mag ich die Charaktere und vorallem Lynns Mutter, ihr Onkel Jeryl und auch Jax sind überzeugend dargestellt. Das einzige Manko ist Lynn selbst: Sie ist nicht durchgängig gezeichnet, oft verhält sie sich nicht ihrem Alter entsprechend, wodurch auch die Interaktion und Kommunikation mit Jax leidet. Die beiden wirken als Paar nicht und ich habe mich einige Male gefragt, was Jax als erwachsener Mann mit einem kleinen Mädchen will.
Die Sprache ist sehr einfach, sodass das Buch eher ein Jugendroman ist. Es ist aber sehr flüssig geschrieben, sodass das Lesen sehr leicht fällt. Die Spannung ist auch geschickt aufgebaut, man kann das Buch beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Einige Logikfehler sind leider enthalten und manchmal stören die beim Lesefluss etwas, manchmal sind Erklärungen sehr vereinfacht. Das Ende wirkt überstürzt und das unnötige Happy-End deplatziert. Auch da erinnert es an einen Jugendroman.
Insgesamt ist der Roman eine schöne, spannende Geschichte, die aber leider einige Schwächen aufweist.

bildgewaltig, emotional, eine klare Leseempfehlung - 13.01.2018 17:28:00 - Booknaerrisch

Ein wirklich bildgewaltiges Werk, das nicht nur von der Handlung, sondern vor allem auch durch Emotionen und Stimmung überzeugt. Emotionen aus einer großen, zerstörten, gefährlichen und vor allem gesetzlosen Welt, in der jeder Tag dein letzter sein könnte und du nie weißt, ob deine nächste Begegnung, nicht deine letzte sein wird... Eine atmosphärische Geschichte voller Mut, Stärke, aber auch Verlusten! http://booknaerrisch.blogspot.de/2018/01/wie-wolfe-im-winter.html

Atmosphärisch überzeugend - 12.01.2018 11:14:36 - Ro_Ke

Tyrell Johnson gelingt die Darstellung eines postapokalyptischen Settings, das zum einen sehr atmosphärisch und durch einen real vorstellbaren Hintergrund ebenso erschreckend ist.

Wenn der Schreibstil auch relativ einfach ist und nicht durch sehr lebendige Beschreibungen glänzen kann, so lässt Johnson dennoch ein klares Bild vor Augen entstehen, durch das die vorherrschende Kälte deutlich spürbar wird.

Die Protagonistin Lynn trägt den Leser anschaulich durch die Geschichte und entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einem sehr starken Charakter. Mir haben besonders auch ihre geschilderten Rückblicke gefallen, die zu einem sehr stimmigen Bild der Ist-Situation beitragen.

Am interessantes gezeichnet, ist jedoch der geheimnisvolle Fremde. Der Autor schafft es, insbesondere durch dessen Hintergrundgeschichte, ungeheure Spannung zu erzeugen.

Ein großer Pluspunkt ist die, über lange Zeit begleitende, Frage nach Gut oder Böse, wodurch sich Sympathien laufend verschieben und die Handlung stets interessant bleibt.

Leider trifft der aufgebaute Spannungsbogen am Ende fast ins Leere und das sehr konstruierte und deplatzierte „Happy End“ trübt den bis dahin nur positiven Eindruck.

Eine spannende postapokalyptische Story mit kleinen Schwächen - 11.01.2018 09:55:45 - Dajobama

Nichts ist mehr so, wie es einmal war...

Bei dem Debüt des amerikanischen Autors Tyrell Johnson handelt es sich um einen spannend erzählten postapokalyptischen Roman rund um eine sehr mutige und toughe junge Frau, der fast zu schnell gelesen ist.

Ausgehend von den Ereignissen des 11. September spitzt sich die Weltpolitik zu, bis von Seiten der USA und China Atombomben fallen und letztendlich eine tödliche, von Menschen gemachte Grippeepidemie fast die gesamte Weltpopulation auslöscht.
Die Hauptfigur Lynn hat sich mit ihrer Familie ins eisige Yukon, Kanada, geflüchtet. Weitab von jeglicher Zivilisation. Hier kämpfen Sie tagtäglich um ihr Überleben. Eines Tages taucht ein geheimnisvoller Fremder auf. Er ist verletzt und wird verfolgt. Lynns Familie nimmt ihn auf und bringt sich damit selbst in tödliche Gefahr. Schließlich folgt sie dem Fremden in den Norden um dort seine Verfolger zu stellen und ihrer aller Leben zu schützen.

Lynn muss sich vielen Herausforderungen stellen und einigen Fragen auf den Grund gehen: welches Geheimnis verbirgt Jax, der geheimnisvolle Fremde? Was hat es mit seinen Verfolgern auf sich? Und wer oder was ist Immunity?

Es wird in der ersten Person, also aus Lynns Sicht erzählt. Das und die seeehr einfache, oft etwas naiv wirkende Erzählweise vermitteln den Eindruck, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt. Dazu passen dann allerdings einige sehr blutrünstige Szenen wieder nicht. Dies ist auch mein einziger großer Kritikpunkt: die Sprache ist seeehr einfach gehalten und Lynn wirkt dadurch oft noch etwas unreif. Auch die Trauer um ihren Vater wird für meinen Geschmack etwas zu häufig aufgegriffen und nervt am Ende ein wenig.

In vielen Rückblenden erfährt man, wie genau es zu der Katastrophe kommen konnte. Dies hat mich besonders interessiert. Auch über den täglichen Überlebenskampf und das Zusammenleben unter extremen Bedingungen in einer Gruppe ohne Regeln erfährt man einiges.

Fazit: schöne postapokalyptische Story, allerdings hätte ich mir mehr Niveau im sprachlichen Bereich gewünscht.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Ein Teil von ihr

Nach »Die gute Tochter« begeistert Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Slaughter mit ihrem neuen Thriller »Ein Teil von ihr«. Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

»Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist „Ein Teil von ihr“ ein absolutes Lese-Muss.«
ok!

»Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. […] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere.«
dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

 »Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.«
vol.at

 »Eine spannende Lektüre bis zum Schluss.«
SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!«
Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

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