Wie Wölfe im Winter

Wie Wölfe im Winter

Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr  …

"Ein brillianter postapokalyptischer Thriller, teil Coming Of Age-Story, teils epischer Kampf ums nackte Überleben. Fans der "Tribute von Panem" werden Wolves' hartgesottene Heldin Lynn und ihren aufregende Reise durch die eisige, feindliche Landschaft lieben. Clever, faszinierend, kinoreif - die Geschichte hat mir eine wohlige Gänsehaut beschert."
Peter Clines, Autor von "Der Spalt"

"Eine Geschichte, wie sie besser nicht sein könnte: Spannender Plot, Bilder, die einen ín den Bann ziehen und Charaktere, die einen selbst nach dem Zuklappen des Buches noch lange begleiten. Was Tyrell Johnson jedoch am deutlichsten von anderen Autoren abhebt, ist sein meisterhafter Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, deshalb pulsiert die Story förmlich, vom Anfang bis zum Ende. Das ist Literatur, die gelesen werden muss!"
New York Times-Bestsellerautorin Jill Alexander Essbaum

"Von der ersten Seite an wird es deutlich, dass man sich in den Händen eines hochbegabten Geschichtenerzählers befindet. Eine beeindruckende Schilderung einer jungen Frau und den Kämpfen, die sie ausstehen muss. Lynn hat alles, was man sich von einer Romanheldin wünscht: Sie ist zäh, charmant und taff und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein hervorragendes Buch, ich liebe es."
Beth Lewis, Autorin von "The Wolf Road"

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Wie Wölfe im Winter

Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr  …

"Ein brillianter postapokalyptischer Thriller, teil Coming Of Age-Story, teils epischer Kampf ums nackte Überleben. Fans der "Tribute von Panem" werden Wolves' hartgesottene Heldin Lynn und ihren aufregende Reise durch die eisige, feindliche Landschaft lieben. Clever, faszinierend, kinoreif - die Geschichte hat mir eine wohlige Gänsehaut beschert."
Peter Clines, Autor von "Der Spalt"

"Eine Geschichte, wie sie besser nicht sein könnte: Spannender Plot, Bilder, die einen ín den Bann ziehen und Charaktere, die einen selbst nach dem Zuklappen des Buches noch lange begleiten. Was Tyrell Johnson jedoch am deutlichsten von anderen Autoren abhebt, ist sein meisterhafter Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, deshalb pulsiert die Story förmlich, vom Anfang bis zum Ende. Das ist Literatur, die gelesen werden muss!"
New York Times-Bestsellerautorin Jill Alexander Essbaum

"Von der ersten Seite an wird es deutlich, dass man sich in den Händen eines hochbegabten Geschichtenerzählers befindet. Eine beeindruckende Schilderung einer jungen Frau und den Kämpfen, die sie ausstehen muss. Lynn hat alles, was man sich von einer Romanheldin wünscht: Sie ist zäh, charmant und taff und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein hervorragendes Buch, ich liebe es."
Beth Lewis, Autorin von "The Wolf Road"

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Erscheinungstag: Di, 02.01.2018
Erscheinungstag: Di, 02.01.2018
Bandnummer: 100090
Bandnummer: 100090
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671323
ISBN: 9783959677424
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

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Der neunundzwanzigjährige amerikanische Schriftsteller und Redakteur Tyrell Johnson hat Literatur und Poesie an der University of California studiert. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in Kelowna, im Nordosten von Vancouver. "Wie Wölfe im (…)

Kundenbewertungen

Dystopie in Eis und Schnee - 01.02.2018 21:02:41 - Oliver Baier

Die Hauptprotagonistin Lynn ( Gwendolynn) zieht sich nach den menschheitszerstörerischen Ereignissen, die als Butterfly- Effect auf den 11.September( fiktional, aber realistisch ) folgen mit dem verbleibenden Rest ihrer Familie ( Mutter, Onkel Jerryl und Bruder Ken ) aus Eagle in Alaska in den Yukon zurück. Der Sohn des verstorbenen besten Freundes von Jerryl Ramsey macht das Quintett komplett. Einzig allein der Einsiedler Conrad befindet sich noch in Nähe zu ihren Hütten. Er ist Lynn nicht gut gesonnen und verbreitet eine unbehagliche Atmosphäre. Die Familie um Lynn, deren Vater auch an der globalen Grippeepidemie verstorben ist müssen sich als Selbstversorger durchschlagen, da es die Zivilisation, wie sie es einst gab, nicht mehr gibt. Alles ist von Eis, Kälte und Schnee umgeben. Sie leben von der Jagd, dem Ackerbau, dem nahegelegenen Fluß Blackstone River. Eines Tages kommt ein Fremder ( Jax) an die kleine Siedlung mit einem Hund namens Wolf. Ab hier nimmt die Geschichte ihren Lauf....
Zumindest teilweise erinnerte mich Lynn an Katniss aus den Tributen von Panem, was vielleicht an ihrer Art zu Jagen ( Pfeil und Bogen) und ihrer Treffsicherheit liegt. Ihr ehemaliges Vegetariersein kann sie aufgrund der neuen Lebensereignisse nicht weiterführen.
Die postapokalyptische Dystopie hat mich sofort an den Ort des Geschehens gebracht und auf meiner warmen Couch konnte ich Lynn gut auf ihren Jagdzügen und Ausflügen in Eis und Schnee verfolgen. Die Geschichte wirkt rund, sie hätte noch ausführlicher sein können, da es die Story sicherlich hergegeben hätte.
Tyrell Johnson erschafft eine Welt, wie sie durchaus sein könnte, sie wirkt detailgetreu ohne zu sehr eine apokalyptische Romantik aufkommen zu lassen. Man wünschst sich nicht an diesen Ort. Lynn ist als 16 jährige in diese Apokalypse gegangen und mit ihren 23 Jahren bleibt sie für mich auf diesem Stand stehen. Sie kann sich aufgrund der Trauer um ihren Vater nicht weiterentwickeln und versucht dessen Platz in der Familie einzunehmen. Ihre burschikose Art wird durch den Fremden Jax etwas auf die Probe gestellt, empfindet sie doch etwas mehr für ihn. Lynn bleibt für mich die zentrale Figur, Jax erscheint interessant ist für mich aber auch nur ein Getriebener , der in dieser Welt ( verständlicherweise) auch nicht weiß, was weiter passieren wird....die Angst um die Menschen von Immunity , von denen Lynn durch Jax erfährt und auch später in Kontakt tritt lässt ihn ruhelos umhertreiben ...
Die Story hat Wendungen , bleibt spannend , aber es bleiben für mich am Ende Fragen ( vielleicht eine Fortsetzung ?) und der Showdown war von mir packender erwartet.
Das Buch bekommt dennoch eine klare Leseempfehlung.

Bitterkaltes Endzeitszenario - 25.01.2018 17:08:14 - Buchperlenblog

Es ist vielleicht nicht der spannendste Endzeitroman der Welt. Es ist vielleicht auch nicht der Innovativste. Aber er lebt von anderen Details. Die Atmosphäre wurde wirklich toll eingefangen, es fröstelte mich doch immer wieder bei den eisig kalten Temperaturen. Auch die Entwicklung von Lynn, von der spätpubertären Jungendlichen zur erwachsenen Frau, die mit Verstand agiert, habe ich sehr gern beobachtet.

Auf jeden Fall lesenswert!

3,5 Sterne: Vom Überleben in einer Welt aus Eis und Schnee - 25.01.2018 02:51:49 - Lovely_Lila

* Spoilerfreie Rezension! *

~ „Wie Wölfe im Winter“ ist ein spannendes, atmosphärisch wunderschönes Jugendbuch, das schnell lesbar und teilweise emotional und mitreißend ist. Die Protagonistin blieb mir leider stets latent unsympathisch, der Schreibstil war mir teilweise zu oberflächlich und zu wenig komplex. Ein weiteres Problem, das ich mit dem Buch hatte, sind die alten Rollenbilder, die der Autor hier unbewusst propagiert. Auch wenn es stellenweise sehr unterhaltsam war, wird mir die Geschichte vermutlich nicht lange im Kopf bleiben, weil ich leider nicht so mitgefiebert und mitgelitten habe wie z.B. damals bei den „Tributen“. Insgesamt ist „Wie Wölfe im Winter“ ein interessantes Debüt, das mich zwar in der ersten Hälfte begeistern, das mich aber leider insgesamt nicht vollkommen überzeugen konnte. ~

Inhalt

Lynn lebt mit ihrer Mutter, ihrem Bruder, ihrem Onkel und dessen Ziehsohn in einem kleinen Familienverband mitten im eisigen Yukon. Durch einen Atomkrieg und den Ausbruch eines aggressiven Grippevirus wurde ein Großteil der Menschheit ausgelöscht. Nun kämpft die junge Frau mit ihren Vertrauten jeden Tag ums Überleben. In einer Welt ohne Supermärkte und Krankenhäuser müssen sich die Menschen im Yukon selbst versorgen. Eines Tages entdeckt Lynn, als sie gerade auf der Jagd ist, einen Fremden. Aus Neugier und in der Hoffnung auf Neuigkeiten von weiter entfernten Gebieten, lädt sie ihn zu ihrer Familie zum Essen ein. Was Lynn noch nicht weiß: Der Fremde wird verfolgt…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: im Moment ist noch nichts über eine Fortsetzung bekannt
Erzählweise: Ich-Erzähler
Perspektive: aus weiblicher Perspektive
Kapitellänge: eher kurz
Tiere im Buch: - Es werden im Buch Tiere eiskalt getötet und verletzt. Sie sind in Panik und haben Schmerzen. Es werden keine Tiere absichtlich gequält.

Warum dieses Buch?

Dieses Buch habe ich spontan entdeckt. Der Klappentext, das Cover und die positiven Kritiken, mit denen geworben wird, haben mich sofort neugierig gemacht und in mir den Wunsch geweckt, das Buch zu lesen.

Zitat

„Nichts ist so leise wie fallender Schnee.“ Ebook, Position 453

Meine Meinung

Einstieg (+)

Der Einstieg fiel mir ausgesprochen leicht. Schon in den ersten Seiten wird man als Leserin mit der harten, neuen Welt konfrontiert, in der Lynn mit ihrer Familie lebt und bekommt einen ersten Eindruck von der jungen Frau, die um Flüche nicht verlegen ist. Man begleitet sie auf die Jagd und ist Zeuge, wie sie von einem Nachbarn belästigt wird, der ihr ihre Beute abgenommen hat. Aus Neugier und Wut über den Vorfall liest man sofort gespannt weiter.

Schreibstil (+/-)

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Er führt mit einfacher Sprache und relativ geringem Detailreichtum durch Lynns Welt. Immer wieder gibt es hier hochemotionale, spannende und tiefgründige Stellen, die begeistern können, leider scheint der Schreibstil zu manch anderem Zeitpunkt zu einfach und zu oberflächlich. Manchmal hätte es durchaus gerne etwas mehr Komplexität sein dürfen, für Jugendliche ist die Sprache sicher geeignet, manche/r erwachsene Leser/in könnte sich unterfordert fühlen.

Hauptfigur (+/-)

Was die Hauptperson betrifft, so bin ich zwiegespalten. Einerseits schätze ich ihre Stärke, ihre Fürsorglichkeit und ihren Humor, andererseits waren mir Lynns oft eiskalte Art und ihre Selbstverliebtheit und Arroganz ein Graus. Ich verstehe natürlich, dass einen eine derart gnadenlose Welt abhärtet, dennoch kann man sich ja trotzdem noch einen Rest Empathie für Tiere bewahren, oder? Lynn anscheinend nicht, eiskalt tötet und verletzt sie, sie scheint ein Tier nicht mehr als fühlendes Wesen zu begreifen, sondern nur noch als Essen auf vier Beinen. Jagen zum Überleben ist ok, aber mit so einer Einstellung kann man bei mir nicht punkten. Was auch nicht ganz zusammenpasst, ist Lynns wechselhaftes, manchmal inkonsistentes Verhalten. In einer anderen Rezension wurde ein sehr treffender Vergleich gezogen, leider finde ich diese nicht mehr, um sie zu zitieren: Einmal ist Lynn mutig und nüchtern wie Katniss, ein andermal naiv und nutzlos wie Bella. Obwohl sie also schon jahrelang in der Wildnis überlebt, muss sie deshalb von Zeit zu Zeit gerettet werden. Vielleicht lag es an Lynn, dass ich hier leider nicht ebenso mitleiden und mitfiebern konnte wie zum Beispiel bei den „Tributen von Panem“.

„Plötzlich war ich die jüngste in der Jahrgangsstufe und trotzdem noch klüger als die meisten meiner Mitschüler. Um ehrlich zu sein, war ich schlauer als alle meine Mitschüler. Ich sage das nicht, um anzugeben, und es bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass ich so eine Art Genie bin. Wahrscheinlich waren die anderen Kinder einfach nur ein Haufen Trottel.“ Ebook, bei 14%

Nebenfiguren (+)

Bei den Nebenfiguren hätten manche etwas weniger blass (oder böse) sein können, andere überzeugen absolut und nachhaltig. Besonders gut haben mir der ruhige, weise Onkel Jeryll und sein sensibler Ziehsohn Ramsay gefallen. Besonders wenig konnte ich mit Lynns misogynem Bruder anfangen, weil mir Leute, die Frauen nicht ernst nehmen und kleinhalten wollen, gegen den Strich gehen.

Idee & Themen (+/-)

Die Idee ist sicher nicht neu, dennoch gibt sich der Autor Mühe, seine ganz eigene, einzigartige Dystopie zu erschaffen. Das Buch enthält eine relativ einfache Handlung, ist sicher nicht innovativ, macht seine Sache – das Kombinieren von bereits bekannten Elementen – aber dennoch über weite Teile sehr gut.

Gestört haben mich die gelegentlichen Wiederholungen, gerade die Erinnerungen an den Vater betreffend, und mancher Widerspruch. Geliebt habe ich die ernsten Themen und Fragen, die das Buch behandelt, wie die Liebe zum Vater, Trauer, Freundschaft, Verantwortung und Mut.

Atmosphäre (+!)

Ein großer Pluspunkt des Romans: Tyrell Johnson schafft es trotz seiner einfachen, detailarmen Sprache, eine eisige, unwirtliche und zugleich wunderschöne Atmosphäre zum Leben zu erwecken. Für Winterfans wie mich sind die Beschreibungen von knisterndem Schnee unter den Schuhen, wilden Schneestürmen und strahlenden Nordlichtern ein wahrer Genuss, der sofort zu einem führt: dem Sehnen nach mehr Schnee!

Spannung (+/-)

Vor allem in der ersten Hälfte des Buches ist der Spannungsaufbau sehr gelungen. Ich konnte nach den ersten Seiten das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich musste dringend wissen, wie es weitergeht und kam durch den einfachen Schreibstil schnell voran. Bei ungefähr drei Vierteln kam dann für mich ein überraschender Einbruch, von dem sich das Buch meiner Meinung nach nicht mehr erholte. Vielleicht lag das einfach an mir. Der Autor gibt sich Mühe mit unerwarteten Wendungen, viele davon sieht man allerdings schon von weit her durch den Schnee stapfen, da es einfach zu viele Hinweise gibt. Hier merkt man schon, dass man ein Debüt in den Händen hält.

Männlichkeit und Weiblichkeit, alte Rollenbilder (-)

Problematisch, besonders für jugendliche LeserInnen, ist, dass sich der Autor nicht darüber bewusst zu sein scheint, dass er alte Rollenbilder propagiert. So wird Lynn immer wieder gesagt, was sie alles nicht tun könne, weil sie eine Frau ist, Ramsay hingegen wird als lächerlich hingestellt, weil er ein sensibler, feinfühliger junger Mann ist, der dem Klischee des harten Kerls nicht entspricht. Das Problem bei solchen Rollenbildern ist, dass sie extrem einengen, dass sie zu weiteren Problemen wie Gewalt gegen Frauen führen und dass sie in Büchern, Filmen und der Werbung oft einfach so mitgeliefert werden, ohne dass sie hinterfragt werden. Dagegen möchte ich mit diesem Absatz anschreiben, da vor allem Jugendliche sehr stark unbewusst von ihnen beeinflusst werden. Hoffentlich macht Tyrell Johnson das beim nächsten Buch besser.

Mein Fazit

„Wie Wölfe im Winter“ ist ein spannendes, atmosphärisch wunderschönes Jugendbuch, das schnell lesbar und teilweise emotional und mitreißend ist. Die Protagonistin blieb mir leider stets latent unsympathisch, der Schreibstil war mir teilweise zu oberflächlich und zu wenig komplex. Ein weiteres Problem, das ich mit dem Buch hatte, sind die alten Rollenbilder, die der Autor hier unbewusst propagiert. Auch wenn es stellenweise sehr unterhaltsam war, wird mir die Geschichte vermutlich nicht lange im Kopf bleiben, weil ich leider nicht so mitgefiebert und mitgelitten habe wie z.B. damals bei den „Tributen“. Insgesamt ist „Wie Wölfe im Winter“ ein interessantes Debüt, das mich zwar in der ersten Hälfte begeistern, das mich aber leider insgesamt nicht vollkommen überzeugen konnte.

Empfehlung: Für alle, die einen einfachen Schreibstil, Spannung und ein winterliches Setting schätzen, ist dieses Buch genau das Richtige!

Bewertung

Idee: 4 Sterne
Ausführung: 3 Sterne
Schreibstil: 3,5 Sterne
Personen: 3,5 Sterne
Hauptperson: 3 Sterne
Spannung: 3,5 Sterne
Emotionale Involviertheit: 3 Sterne

Insgesamt:

❀❀❀,5

Dieses Buch erhält von mir dreieinhalb Lilien!


Ich danke an dieser Stelle dem HarperCollins Verlag für das Rezensionsexemplar!

Schnee und immer wieder Schnee - 20.01.2018 17:44:37 - leseratte1310

Erst kam es zu Provokationen und dann zu grausamen Kriegen, weil niemand klein beigeben wollte. Als wenn das nicht schon schlimm genug war, raffte dann ein Grippevirus noch einen großen Teil der Menschheit hin. Nachdem auch ihr Vater an der Grippe starb, bedrängt Lynns Onkel Jeryl die Familie von Alaska in den Yukon zu fliehen. Hier kämpfen sie nun seit sieben Jahren in der Einsamkeit unter harten Bedingungen ums Überleben. Plötzlich taucht ein Fremder auf, der verfolgt wird und wenig von sich preisgibt. Damit geraten alle in Gefahr.
Die Sprache ist einfach und lässt sich sehr flüssig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Gwendolyn (Lynn). So erfahren wir nicht nur, was in der Gegenwart geschieht, sondern auch immer wieder Lynns Erinnerungen an frühere Zeiten. Doch ihre Erinnerungen sind teils verschwommen und einiges wurde auch vor ihr verheimlicht, da man sie als Kind nicht belasten wollte. Die Landschaft und die Personen sind gut beschrieben.
Die kleine Gruppe bestehend aus Lynn, ihrer Mutter und ihrem Bruder und Jeryl, kümmern sich auch um Ramsay, der seine Mutter verloren hat und als einziger nicht zur Familie gehört. Dieses Gefüge gerät ein wenig durcheinander, als Jax auftaucht. Kann man dem Fremden vertrauen? Lynn ist inzwischen eine junge Frau und fühlt sich zu Jax hingezogen und dennoch verhält sie sich manchmal merkwürdig, was wohl an den Bedingungen liegt, unter denen sie aufgewachsen ist.
Das Leben ist schwer und man sollte meinen, dass man sich zusammenschließt, aber Conrad bleibt lieber für sich und macht den anderen manchmal das Leben zusätzlich schwer. Die Motivation für sein Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. Jax Verfolger haben ihre eigenen Interessen, die sie ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolgen.
Es ist etwas beängstigend, wenn man erlebt, was sich aus der anfänglichen Kriegsrhetorik entwickelt hat. Das Leben im Yukon muss mit einfachsten Mitteln bewältigt werden. In der kurzen schneefreien Zeit werden Kartoffeln und Karotten angebaut und ansonsten lebt man von den gejagten und geangelten Tieren. Man bekommt auf dem beengten Raum leicht einen Lagerkoller und Lynn flüchtet sich auch immer wieder nach draußen.
Das Ende hat mir nicht ganz so gefallen, da es mir nicht so ganz schlüssig erscheint. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und gleichzeitig auch zum Nachdenken gebracht.
Eine interessante Dystopie mit kleinen Schwächen.

Super Debüt, spannende Dystopie, tolles Setting - 20.01.2018 17:14:26 - Cecilia

Für Gwendolynn McBride, von allen nur Lynn genannt, existiert die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr. Die Länder der Welt lagen im Krieg miteinander, doch was letztlich zur Auslöschung vieler Menschenleben weltweite führte, war ein bis dato unbekannter Grippevirus. Lynns Familie flieht wie viele andere auch aus der Stadt und zieht in die wilden Ländereien des Yukon. Dort bauen sie sich eine neue Existenz auf. Allein, einsam und umgeben von Schnee Doch eines Tages trifft Lynn auf einen Fremden, der ihr bisheriges Leben nicht nur verändern, sondern auch gefährden könnte.

Das Buch gefiel mir wirklich sehr gut. Ich habe bisher viele Dystopien gelesen, doch noch keine wirkte auf mich so authentisch und erschreckend realistisch.
Lynn ist im Schnitt etwas älter als die Protagonisten anderer Dystopien, was ich sehr erfrischend fand.
Lynn ist stark, mutig und unabhängig was vom Autor sehr geschickt beschrieben wurde, so dass man nicht das Gefühl hatte, er hätte ihr diese Charakterzüge aufzwingen wollen. Ihre Handlungen waren stets nachvollziehbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie ist ein toller Charakter, der vom Autor sehr gut porträtiert wurde.
Auch die Nebencharaktere blieben nicht farblos und flach, sondern waren detailliert beschrieben und ebenfalls interessant. Auch wenn zwei der Nebencharaktere etwas zu wenig im Buch vorkamen, was in meinen Augen jedoch der Länge des Buches geschuldet ist.
Der Schreibstil war wirklich toll. Seitenlang wurde die Einsamkeit im Schnee unterstrichen durch kaum bis keine wörtliche Rede. Dann jedoch wieder kam Spannung auf, die Handlung nahm an Fahrt auf und so auch der Schreibstil. Wirklich fabelhaft geschrieben. Im Original wäre es wahrscheinlich noch besser gewesen, doch die Übersetzung hat mir sehr gut gefallen. Nie wurde mir beim Lesen langweilig. Im Gegenteil, ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und konnte es innerhalb kürzester Zeit beenden.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Schilderungen der Natur und der Tiere des Yukon. Auch wenn es von denen ein paar mehr hätte geben können, da ich dieses Stück Land einfach atemberaubend finde.
Mir persönlich gefiel die im Buch untergebrachte Liebesgeschichte nicht so sehr. Näher möchte ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen, denn ich möchte niemanden spoilern. In meinen Augen hätte sie jedoch ruhig weggelassen werden können

Die ganze Geschichte wirklich unglaublich authentisch. Was zum einen an der Protagonistin als auch an dem gut durchdachten Plot liegt.
Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne. Liebhaber von Dystopien mit starken Charakteren sollten sich dieses grandiose Debüt definitiv nicht entgehen lassen.

Tolles Endzeitdrama - 19.01.2018 16:30:11 - Marion Sommer

Tolles Endzeitdrama

Wie Wölfe im Winter von Tyrell Johnson

Lynn McBride ist mittlerweile 23 Jahre alt. 7 davon hat sie nun in einer kargen Gegend des Yukon verbracht. Sie lebt dort gemeinsam mit ihrer Mom, ihrem Bruder Ken, ihrem Onkel Jeryl und dessen Ziehsohn Ramsey, in selbstgebauten Hütten. Sie flohen damals vor der asiatischen Grippe die einen Großteil der Menschheit ausgerottet hatte, der Krieg der vorher schon herrschte tat sein übriges die Welt sehr unwirtlich zu machen. Im Yukon versprach sich die Familie Schutz durch die Einsamkeit und auch durch die vorherrschende Kälte, da die Viren diese Bedingungen nicht vertragen.

Lynn ist noch nicht über den Tod ihres Vaters hinweg, er fehlt ihr sehr. Als sie dann auf einem Spaziergang einen Fremden mit einem Hund trifft, wirft sie alle Vorsicht über Bord und nimmt ihn mit zu den Hütten. Die anderen sind skeptisch, haben Angst. Doch Jax, wie sich der Fremde vorstellt, ist sehr zurückhaltend, lässt sogar seine Verletzung versorgen.
Als kurze Zeit einige Händler den Hof erreichen, geschieht schreckliches. Jax rastet aus und tötet 3 von ihnen ohne Vorwarnung. Was ist los? Ist Jax doch gefährlich, oder wollte er seine neuen Freunde vor den Männern schützen?

Lynn muss im weiteren Verlauf dieses Romans schreckliche Dinge durchmachen und erfahren, dass nicht alles so ist wie sie bisher geglaubt hat. Der Autor schafft es mit seinem Buch eine karge Landschaft in eine spannende Szenerie zu verwandeln. Das Grundgerüst auf dem die Handlung basiert ist früh zu erkennen, dennoch erschließt sich erst nach und nach das große Ganze. Sehr interessant sind auch die Charaktere. Lynn und natürlich Jax sind die Hauptpersonen. Jax ist insofern sehr interessant weil er eine Vergangenheit hat die er lange verschweigt. Gerade zu Beginn hatte ich viele Vermutungen wie sich alles verhalten könnte, war mir nie ganz sicher ob Jax nun gut ist oder böse.

Das Ende ist nachvollziehbar, es bleibt dem Leser überlassen was er damit anfängt. Schön ist der letzte Satz, er macht Mut und ist auch auf die jetzige Zeit anwendbar.

Fazit: Eine Dystopie die mir sehr gut gefallen hat. In meinen Augen hat Tyrell Johnson mit seinem ersten Werk einen guten Start hingelegt.

Eine bildgewaltige und fesselnde Dystopie - 19.01.2018 13:40:51 - Amy-Maus87

Inhalt:
7 Jahre ist es her, als die Welt von einem grippeähnlichen Virus überfallen worden ist und viele Menschen in den Tod riss. Lynn und ein Teil ihrer Familie konnten jedoch diesem Inferno entgehen und flohen in die eisige Kälte Alaskas. Beschützt nun vor der Grippe, kämpfen sie dort täglich um ihr nacktes Überleben.

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Erzählung ist sehr flüssig und gut zu lesen und als Leser verfolgen wir die junge Lynn aus der Ich-Perspektive, wie sie ihr Leben in der Wildnis Alaskas meistert. Die Vergangenheit, in der es ihren Dad noch an ihrer Seite gab, wechselten sich mit der Gegenwart ab und geben dem Leser ein umfangreiches Bild beider Zeitebenen, in dem es um das nackte Überleben in der Wildnis geht und die immerwährende Angst von Fremden entdeckt zu werden.
Bildgewaltig beschreibt der Autor das eisige Gefängnis in denen sie leben und Lynn, wie sie von einer jungen doch schüchternen Frau zu einer Kämpferin und guten Jägerin heranwächst, die sich dem Schicksal fügen musste. Es war durchaus interessant Lynns Verwandlung mitzuerleben, aber leider muss ich an dieser auch Stelle sagen, hat es bis fast zur Hälfte des Buches gedauert, bis wirklich etwas Interessantes passiert ist und sich der Spannungsbogen erhöht hat.

Ab dieser Mitte hat mich die Geschichte dann so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr beiseitegelegt habe, was auch dem unbekannten Mann namens Jax geschuldet ist, der plötzlich eine zentrale Rolle einnimmt. Es werden durch ihn Geheimnisse aufgedeckt, von denen ich überhaupt nichts geahnt habe. Immer wieder begleitete mich die Frage im Laufe der Handlung, wer hier tatsächlich zu den Guten oder den Bösen zählt, wem kann ich trauen und wem nicht. Ein geschickt erzähltes Verwirrspiel begann und erzeugte eine hohe Spannung, die bis zum Ende präsent war.

Das Ende selbst hat einen Cliffhänger und es ist entweder der Fantasie des Lesers überlassen, was sich weiter zugetragen haben könnte oder es wird noch einen zweiten Teil geben. Genug Stoff bietet dieses Ende auf jeden Fall für einen zweiten Band und ich wäre zu neugierig zu erfahren, was aus den Protagonisten geworden ist und ob es eine Rettung für die verbliebene Menschheit geben könnte.

Mein Fazit:
„Wie Wölfe im Winter“ ist eine Dystopie, die zwar am Anfang seine Längen aufwies, aber zur Mitte hin sehr an Fahrt aufnahm und mich gefesselt hat. Wer bildgewaltige spannende Geschichten mag mit gut ausgearbeiteten Charakteren, wird auch von dieser Geschichte begeistert sein. Ich vergebe gerne 4 Sterne und spreche eine Empfehlung aus.

In der Einsamkeit - 18.01.2018 13:31:46 - Maren

Nach Krieg und einer Grippeepidemie ist die Infrastruktur zusammengebrochen. Die Menschen sind auf sich selbst angewiesen. So auch Lynn und ihre Familie, die sich in die Wälder des Yukon zurückgezogen haben. Dann taucht ein Fremder auf und ihr Leben wird erneut auf den Kopf gestellt.

Das Cover ist einer Winterlandschaft nachempfunden, durch die eine einsame Gestalt stapft. Cover, Titel und Geschichte passe perfekt zueinander.

Die Ich-Erzählerin Lynn nimmt den Leser mit in ihre Welt, fernab aller urbanen Gegenden. Lynn berichtet von ihrem neuen Alltag in der unwirtlichen Abgeschiedenheit der Wälder, aber auch von früher. Und erschafft dadurch nach und nach ein Bild von dem, was geschehen ist.
Die einzelnen Charaktere sind gut gezeichnet und weisen eine lebendige Vielschichtigkeit auf, was ihnen die richtige Menge an Menschlichkeit verleiht – seien sie nun nett oder nicht.

Der Roman lässt sich flüssig lesen und die Sprache ist locker und auch mal mit dem ein oder anderen Kraftausdruck gespickt. Eben passend zu einer 23jährigen Erzählerin, die manchmal etwas aufbrausend sein kann.

Der Autor hat mit „Wie Wölfe im Winter“ einen soliden Endzeit-Thriller hingelegt, der für spannende Unterhaltung sorgt.

Eisige Dystopie - 17.01.2018 16:05:59 - Smaragdeidechse

Tyrell Johnson

Wie Wölfe im Winter

Dystopischer Roman


Das Cover besticht mit schlichter Eleganz .
Der Hintergrund ist matt und stellt eine Schneelandschaft dar .
Titel und Autor sind in Glanzschrift und das "I" bildet
eine vermummte Frauengestalt .


Die Welt , wie wir sie kennen gibt es nicht mehr .
Kriege und Pandemien haben fast die gesammte Weltbevölkerung ausgelöscht .
Es gibt nur noch Kälte , Schnee und Kampf ums Überleben .
Lynn lebt mit Mutter , Bruder und noch ein paar Anderen im äussersten
Nordwesten Kanada's , Yukon .
Jahrelang hatten sie absolut keinen Kontakt zu anderen Menschen ,
bis eines Tages ein Fremder bei ihnen auftaucht .
Er ist verletzt und sie nehmen ihn auf .
Keine gute Idee , denn nun beginnt der Überlebenskampf erst recht .


Der Autor Tyrell Johnson hat mich abgeholt und mitgenommen
in die eisige unwirtliche Welt in Yukon .
Zusammen mit Lynn ging ich auf die Jagd und kämpfte mit
ihr und den Mitgliedern ihres Minidorfes ums nackte Überleben !

Hinreissend geschrieben und atemberauben spannend !
Eine Story , die mich gefangenhielt und nicht wieder losliess von
der ersten bis zur letzten Seite .
Der Roman hat mich begeistert und ich finde es ist ein absolut
gelungenes Debüt des Autoren Tyrell Johnson ,
dessen Namen man sich unbedingt merken sollte !

5 Eisblumige Sterne für diese Dystopie

Eisige Dystopie - 17.01.2018 16:04:43 - Smaragdeidechse

Tyrell Johnson

Wie Wölfe im Winter

Dystopischer Roman


Das Cover besticht mit schlichter Eleganz .
Der Hintergrund ist matt und stellt eine Schneelandschaft dar .
Titel und Autor sind in Glanzschrift und das "I" bildet
eine vermummte Frauengestalt .


Die Welt , wie wir sie kennen gibt es nicht mehr .
Kriege und Pandemien haben fast die gesammte Weltbevölkerung ausgelöscht .
Es gibt nur noch Kälte , Schnee und Kampf ums Überleben .
Lynn lebt mit Mutter , Bruder und noch ein paar Anderen im äussersten
Nordwesten Kanada's , Yukon .
Jahrelang hatten sie absolut keinen Kontakt zu anderen Menschen ,
bis eines Tages ein Fremder bei ihnen auftaucht .
Er ist verletzt und sie nehmen ihn auf .
Keine gute Idee , denn nun beginnt der Überlebenskampf erst recht .


Der Autor Tyrell Johnson hat mich abgeholt und mitgenommen
in die eisige unwirtliche Welt in Yukon .
Zusammen mit Lynn ging ich auf die Jagd und kämpfte mit
ihr und den Mitgliedern ihres Minidorfes ums nackte Überleben !

Hinreissend geschrieben und atemberauben spannend !
Eine Story , die mich gefangenhielt und nicht wieder losliess von
der ersten bis zur letzten Seite .
Der Roman hat mich begeistert und ich finde es ist ein absolut
gelungenes Debüt des Autoren Tyrell Johnson ,
dessen Namen man sich unbedingt merken sollte !

5 Eisblumige Sterne für diese Dystopie

Ein unscheinbares Cover, mit einer gelungenen Story - 17.01.2018 11:28:06 - Kerstin

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Eine bedrückende Stimmung, tolle Charakter, eine Welt - die unsere Zukunft sein könnte, eine wirklich gelungene Distopie.
Besonders der Bezug zur aktuellen Lage hat mich anfangs schlucken lassen, aber auch einige andere Momente bringen einen zum mitfühlen. Das Buch ist sehr gut zu lesen und einfach geschrieben. Es reißt einen direkt mit.
Natürlich gibt es einige kleine Schwächen, wie dass die Protagonistin Lynn in Ihrer Art nicht dem angegebenen Alter entspricht, aber über diese kann man gut hinwegsehen.
Wer sich auf die Reise in eine kalte und Menschenarme Zukunft mit liebevollen Rückblicken machen will, ist hier genau richtig.

Spannend und fesselnd geschrieben - 16.01.2018 09:28:29 - Ivonne W

Wie Wölfe im Winter ist ein klasse buch ich hab ich gefreut es zu lese ,das Cover machte mich neugierig und die Story auch...kaum hatte ich das lesen angefangen könnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen es war so spannend geschrieben und Lynn willenstärke und mir gefiel mir u d machte Lust auf mehr....neugierig es sie so erlebt....wenn man nach dem Buch bedenkt das sowas möglich ist....ist erschreckend....
Hier geht es um ein Grippe Virus und ums Überleben im eisigen Yukon..




Es ist erstaunlich wie wenig wir zum Überleben brauchen
Und nicht nur zum Überleben,sondern zum Leben überhaupt... Schnee, Elche, Kartoffeln,  Karotten und gute Menschen...

Andersartig - 15.01.2018 21:59:25 - Zwischen den Zeilen

Dieses unfassbar starke Setting, diese verdammt unbehagliche Atmosphäre, sowie die Punktlandung in Sachen Ausführung, sind lediglich ein paar wenige Faktoren, die „Wie Wölfe im Winter“ so anders, so tiefgehend,...so sehr lesenswert machen.
Was Tyrell Johnson und seine Story jedoch am deutlichsten vom Massengeschäft abhebt, ist sein sensationeller Stil. Jedes Wort ist perfekt gewählt, und sitz genau da wo es sitzen soll: Am richtigen Platz!

Spannende Dystropie, aber wohl eher ein Jugendroman. Atmosphäre ist klasse dargestellt - 13.01.2018 22:32:19 - Büchernarr

Nachdem die Welt im Kriegschaos versunken ist und die Mehrheit der Menschheit durch eine pandemische Grippe ausgelöscht wurde, haben sich Lynn, ihrer Mutter, ihr Bruder Ken, ihr Onkel Jeryl und dessen Ziehsohn Ramsey in die unberührte Wildnis des Yukons zurückgezogen. 7 Jahre haben sie durch Anbau von Kartoffeln und Karotten und der Jagd auf Wildtiere überleben können. Diese trostlose Routine wird plötzlich durchbrochen, als ein Fremder auftaucht und Lynn ihn mit zu ihrer Familie nimmt. Jax, der geheimnisvolle Fremde, scheint Gefahr anzuziehen und verbirgt scheinbar Details seiner Vergangenheit. Können Lynn und seine Familie ihm trauen?
Meinung: Das Buch ist in Ich-Perspektive aus der Sicht von Lynn erzählt. Man ist direkt in der Geschichte drin und die Vergangenheit, die zur aktuellen Situation geführt hat, erfährt man peu à peu durch Rückblenden und Erinnerungen. Dadurch bleibt die Spannung lange Zeit erhalten, man will genauer wissen, was damals passiert ist. Dadurch, dass der Autor tatsächliche Begebenheiten (11. September, Terroranschläge) als Ausgangspunkt gewählt hat und darauf aufbauend erschreckend vorstellbar sein Untergangsszenario entwickelt, ergibt sich ein beängstigendes Bild. Die Beschreibung der Landschaft, der Einsamkeit und der insgesamten Lage der Familie ist sehr gelungen. An und für sich mag ich die Charaktere und vorallem Lynns Mutter, ihr Onkel Jeryl und auch Jax sind überzeugend dargestellt. Das einzige Manko ist Lynn selbst: Sie ist nicht durchgängig gezeichnet, oft verhält sie sich nicht ihrem Alter entsprechend, wodurch auch die Interaktion und Kommunikation mit Jax leidet. Die beiden wirken als Paar nicht und ich habe mich einige Male gefragt, was Jax als erwachsener Mann mit einem kleinen Mädchen will.
Die Sprache ist sehr einfach, sodass das Buch eher ein Jugendroman ist. Es ist aber sehr flüssig geschrieben, sodass das Lesen sehr leicht fällt. Die Spannung ist auch geschickt aufgebaut, man kann das Buch beinahe nicht mehr aus der Hand legen. Einige Logikfehler sind leider enthalten und manchmal stören die beim Lesefluss etwas, manchmal sind Erklärungen sehr vereinfacht. Das Ende wirkt überstürzt und das unnötige Happy-End deplatziert. Auch da erinnert es an einen Jugendroman.
Insgesamt ist der Roman eine schöne, spannende Geschichte, die aber leider einige Schwächen aufweist.

bildgewaltig, emotional, eine klare Leseempfehlung - 13.01.2018 17:28:00 - Booknaerrisch

Ein wirklich bildgewaltiges Werk, das nicht nur von der Handlung, sondern vor allem auch durch Emotionen und Stimmung überzeugt. Emotionen aus einer großen, zerstörten, gefährlichen und vor allem gesetzlosen Welt, in der jeder Tag dein letzter sein könnte und du nie weißt, ob deine nächste Begegnung, nicht deine letzte sein wird... Eine atmosphärische Geschichte voller Mut, Stärke, aber auch Verlusten! http://booknaerrisch.blogspot.de/2018/01/wie-wolfe-im-winter.html

Atmosphärisch überzeugend - 12.01.2018 11:14:36 - Ro_Ke

Tyrell Johnson gelingt die Darstellung eines postapokalyptischen Settings, das zum einen sehr atmosphärisch und durch einen real vorstellbaren Hintergrund ebenso erschreckend ist.

Wenn der Schreibstil auch relativ einfach ist und nicht durch sehr lebendige Beschreibungen glänzen kann, so lässt Johnson dennoch ein klares Bild vor Augen entstehen, durch das die vorherrschende Kälte deutlich spürbar wird.

Die Protagonistin Lynn trägt den Leser anschaulich durch die Geschichte und entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einem sehr starken Charakter. Mir haben besonders auch ihre geschilderten Rückblicke gefallen, die zu einem sehr stimmigen Bild der Ist-Situation beitragen.

Am interessantes gezeichnet, ist jedoch der geheimnisvolle Fremde. Der Autor schafft es, insbesondere durch dessen Hintergrundgeschichte, ungeheure Spannung zu erzeugen.

Ein großer Pluspunkt ist die, über lange Zeit begleitende, Frage nach Gut oder Böse, wodurch sich Sympathien laufend verschieben und die Handlung stets interessant bleibt.

Leider trifft der aufgebaute Spannungsbogen am Ende fast ins Leere und das sehr konstruierte und deplatzierte „Happy End“ trübt den bis dahin nur positiven Eindruck.

Eine spannende postapokalyptische Story mit kleinen Schwächen - 11.01.2018 09:55:45 - Dajobama

Nichts ist mehr so, wie es einmal war...

Bei dem Debüt des amerikanischen Autors Tyrell Johnson handelt es sich um einen spannend erzählten postapokalyptischen Roman rund um eine sehr mutige und toughe junge Frau, der fast zu schnell gelesen ist.

Ausgehend von den Ereignissen des 11. September spitzt sich die Weltpolitik zu, bis von Seiten der USA und China Atombomben fallen und letztendlich eine tödliche, von Menschen gemachte Grippeepidemie fast die gesamte Weltpopulation auslöscht.
Die Hauptfigur Lynn hat sich mit ihrer Familie ins eisige Yukon, Kanada, geflüchtet. Weitab von jeglicher Zivilisation. Hier kämpfen Sie tagtäglich um ihr Überleben. Eines Tages taucht ein geheimnisvoller Fremder auf. Er ist verletzt und wird verfolgt. Lynns Familie nimmt ihn auf und bringt sich damit selbst in tödliche Gefahr. Schließlich folgt sie dem Fremden in den Norden um dort seine Verfolger zu stellen und ihrer aller Leben zu schützen.

Lynn muss sich vielen Herausforderungen stellen und einigen Fragen auf den Grund gehen: welches Geheimnis verbirgt Jax, der geheimnisvolle Fremde? Was hat es mit seinen Verfolgern auf sich? Und wer oder was ist Immunity?

Es wird in der ersten Person, also aus Lynns Sicht erzählt. Das und die seeehr einfache, oft etwas naiv wirkende Erzählweise vermitteln den Eindruck, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt. Dazu passen dann allerdings einige sehr blutrünstige Szenen wieder nicht. Dies ist auch mein einziger großer Kritikpunkt: die Sprache ist seeehr einfach gehalten und Lynn wirkt dadurch oft noch etwas unreif. Auch die Trauer um ihren Vater wird für meinen Geschmack etwas zu häufig aufgegriffen und nervt am Ende ein wenig.

In vielen Rückblenden erfährt man, wie genau es zu der Katastrophe kommen konnte. Dies hat mich besonders interessiert. Auch über den täglichen Überlebenskampf und das Zusammenleben unter extremen Bedingungen in einer Gruppe ohne Regeln erfährt man einiges.

Fazit: schöne postapokalyptische Story, allerdings hätte ich mir mehr Niveau im sprachlichen Bereich gewünscht.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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