Anstand

Anstand

Er liebt sein Land, das er nicht mehr versteht. Er hasst die Liberalen. Er schläft nicht ohne seine Waffen. Er ist das Gegenteil von politisch korrekt. Er ist unbequem. Er liebt seine Enkelin Ella über alles. Er hat einen Gehirntumor, für den er das Agent Orange aus dem Vietnamkrieg verantwortlich macht. Er überlebt die Operation. Er nimmt die letzte Chance wahr, sich mit seiner Vergangenheit, seinem Sohn und seinem Erzfeind aus dem Krieg, Clayton Fire Bear auszusöhnen. Er heißt David Granger, 68 Jahre, Vietnamveteran. Er ist: Ein Mann mit Anstand.

"Ganz großes Kino"
(Christine Westermann zu "Silver Linings")

"Originell, fesselnd, erhebend."
(Graeme Simsion zu "Die Sache mit dem Glück")

"Es ist unmöglich, diese tief zerrissenen Figuren nicht zu mögen."
(USA Today)

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Anstand

Er liebt sein Land, das er nicht mehr versteht. Er hasst die Liberalen. Er schläft nicht ohne seine Waffen. Er ist das Gegenteil von politisch korrekt. Er ist unbequem. Er liebt seine Enkelin Ella über alles. Er hat einen Gehirntumor, für den er das Agent Orange aus dem Vietnamkrieg verantwortlich macht. Er überlebt die Operation. Er nimmt die letzte Chance wahr, sich mit seiner Vergangenheit, seinem Sohn und seinem Erzfeind aus dem Krieg, Clayton Fire Bear auszusöhnen. Er heißt David Granger, 68 Jahre, Vietnamveteran. Er ist: Ein Mann mit Anstand.

"Ganz großes Kino"
(Christine Westermann zu "Silver Linings")

"Originell, fesselnd, erhebend."
(Graeme Simsion zu "Die Sache mit dem Glück")

"Es ist unmöglich, diese tief zerrissenen Figuren nicht zu mögen."
(USA Today)

Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Bandnummer: 100095
Bandnummer: 100095
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671354
ISBN: 9783959677394
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Matthew Quick wurde in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika.Die Verfilmung seines Debüts "Silver Linings" gewann einen Golden Globe und den (…)

Kundenbewertungen

Kontrovers, packend und absolut großartig! - 11.10.2017 18:04:08 - Nepomurks

Was für ein überwältigender Roman! Kontrovers, ehrlich und tiefsinnig. Hatte ich doch etwas vollkommen anderes von diesem Buch erwartet, wurde ich eines viel Besseren belehrt..

David Granger ist 68 Jahre alt, Hauptprotagonist, Vietnam-Veteran und ein Mann, der viel zu erzählen hat. Sein Sohn Hank hält ihn beharrlich für einen alternden, manchmal fast irren Rassisten. Doch David Granger ist wesentlich vielschichtiger als man zu glauben vermag und steht mit beiden Beinen fest verankert im Leben. Und es stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich der Voreingenommenere und Intolerantere ist.. Ich fand David Granger als Hauptprotagonisten dieses Romans unglaublich sympathisch und authentisch, wenn auch manches mal schroff und provokant. Seine Erzählung ist packend und seine Sicht auf die Welt oftmals unerwartet, sowie überraschend realistisch.
Der Schreibstil war unglaublich eingängig und direkt. Man wird als Leser sofort eingesogen in die Story und hüpft von einem Plot zum nächsten. Ich fand es oftmals spannend, Granger‘s „autobiografischen“ Ausführungen zu folgen und war doch manchmal vom direkten Ton erschrocken. Es gibt einige Szenen, die mich sehr ergriffen haben und mir beinahe die Tränen in die Augen trieben. Die Erzählungen sind atmosphärisch sehr dicht und an vielen Stellen ziemlich ergreifend. Doch zeigt sich noch häufiger ein sehr subtiler, manches Mal auch direkter (schwarzer) Humor. Insbesondere dann, wenn David Granger von seinem „linksliberalen“ Sohn spricht. Zudem ist der Roman wahnsinnig vielfältig und reich an verschiedensten Themen. Insofern ein absolut stimmiges Gesamtpaket.

Matthew Quick hat mit „Anstand“ wahrlich einen sehr überzeugenden Roman verfasst. Kritisch, authentisch und anregend. Die Denkweise des Hauptprotagonisten ist kontrastreich, kontrovers und provokant, doch in sich stimmig und packend. Ich bin selber regelrecht durch den Roman „geflogen“ und habe das Buch nach der letzten Seite ein wenig wehmütig geschlossen! Ein großartiger Roman und eine absolute Leseempfehlung. 5 Sterne.

Was für ein Buch! - 08.10.2017 13:01:16 - yellowdog

Ein sehr amerikanischer und sehr lebhafter Roman! Eine starker Hauptfigur, aus denen Perspektive konsequent erzählt wird. Der Erzähler ist ein Original. Vietnamveteran und vorgeblich konservativ, doch blitzt immer wieder seine große Toleranz durch, die er den Menschen entgegen bringt. Besonders liegt ihm sein Sohn Hank am Herzen und erst Recht seine Enkelin Ella.

Der Mann hat Witz, aber es gab auch harte und tragische Schicksalsschläge, die sein Leben prägten.

Matthew Quick zeigt anhand seines Protagonisten, wie man mit seinen eigenen Vorurteilen umgehen kann. Dazu gehört die Suche nach den Ursachen dafür,
Ich bezweifle, dass der Protagonist mit seiner Fähigkeit zur Selbsterkenntnis ein typischer Vertreter des Trump-Wählers ist. Das Buch zeigt nicht, wie diese Spezis tickt, vielmehr wird ein Einzelfall im Detail gezeigt und man erfährt, was diesen 68jährigen US-Amerikaner zu dem machte, was er ist. Er musste als junger Mann in den Krieg ziehen und die schrecklichen Erlebnisse in Vietnam lassen ihn noch Jahre später Alpträume haben. Damit muss man erst einmal fertig werden und ganz wird das Kapitel nie abgeschlossen sein.
Hinzu kam die Liebe zu einer labilen Frau, die an schweren Depressionen litt und eine Entfremdung zum erwachsenen Sohn, der mit Mitte 40 von seiner Frau verlassen wurde.
Nach einer schweren Erkrankung kommt Granger seinem Sohn und seiner geliebten Enkelin wieder nahe.
So ganz glaubwürdig und realistisch finde ich die Hauptfigur nicht, aber das macht nichts. Dafür ist der Roman umso unterhaltsamer.Ganz unbekannt ist die Masche mit dem grantelnden, aber gutherzigen Antihelden nicht. Man denkt z.B. an Clint Eastwood in Gran Torino. Und es funktioniert auch hier.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Buchpräsentation zu "Anstand" von Matthew Quick

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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