Anstand

Anstand

Er liebt sein Land, das er nicht mehr versteht. Er hasst die Liberalen. Er schläft nicht ohne seine Waffen. Er ist das Gegenteil von politisch korrekt. Er ist unbequem. Er liebt seine Enkelin Ella über alles. Er hat einen Gehirntumor, für den er das Agent Orange aus dem Vietnamkrieg verantwortlich macht. Er überlebt die Operation. Er nimmt die letzte Chance wahr, sich mit seiner Vergangenheit, seinem Sohn und seinem Erzfeind aus dem Krieg, Clayton Fire Bear auszusöhnen. Er heißt David Granger, 68 Jahre, Vietnamveteran. Er ist: Ein Mann mit Anstand.

„Hinter der ruppigen Prosa verbirgt sich viel Feingefühl und ein klarer Blick für gesellschaftliche Tendenzen. Es geht um die Frage, was Anstand bedeutet, um Doppelmoral und die vielen Gesichter des Rassismus, um alte Sünden und aufrechte Reue und nicht zuletzt um Familienbande und den Wert echter Freundschaft. Es ist ein Roman, der zum genauen Hinschauen auffordert und die "political correctness" hinterfragt, der feststellt, dass es wichtiger ist, was jemand tut, als was er sagt (…).“
(Deutschlandfunk Kultur)

"Ganz großes Kino"
(Christine Westermann zu "Silver Linings")

"Originell, fesselnd, erhebend."
(Graeme Simsion zu "Die Sache mit dem Glück")

"Es ist unmöglich, diese tief zerrissenen Figuren nicht zu mögen."
(USA Today)

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Anstand

Er liebt sein Land, das er nicht mehr versteht. Er hasst die Liberalen. Er schläft nicht ohne seine Waffen. Er ist das Gegenteil von politisch korrekt. Er ist unbequem. Er liebt seine Enkelin Ella über alles. Er hat einen Gehirntumor, für den er das Agent Orange aus dem Vietnamkrieg verantwortlich macht. Er überlebt die Operation. Er nimmt die letzte Chance wahr, sich mit seiner Vergangenheit, seinem Sohn und seinem Erzfeind aus dem Krieg, Clayton Fire Bear auszusöhnen. Er heißt David Granger, 68 Jahre, Vietnamveteran. Er ist: Ein Mann mit Anstand.

„Hinter der ruppigen Prosa verbirgt sich viel Feingefühl und ein klarer Blick für gesellschaftliche Tendenzen. Es geht um die Frage, was Anstand bedeutet, um Doppelmoral und die vielen Gesichter des Rassismus, um alte Sünden und aufrechte Reue und nicht zuletzt um Familienbande und den Wert echter Freundschaft. Es ist ein Roman, der zum genauen Hinschauen auffordert und die "political correctness" hinterfragt, der feststellt, dass es wichtiger ist, was jemand tut, als was er sagt (…).“
(Deutschlandfunk Kultur)

"Ganz großes Kino"
(Christine Westermann zu "Silver Linings")

"Originell, fesselnd, erhebend."
(Graeme Simsion zu "Die Sache mit dem Glück")

"Es ist unmöglich, diese tief zerrissenen Figuren nicht zu mögen."
(USA Today)

Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Bandnummer: 100095
Bandnummer: 100095
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671354
ISBN: 9783959677394
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

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Matthew Quick wurde in Oaklyn, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik, arbeitete als Englischlehrer und reiste anschließend lange durch Südamerika und Afrika.Die Verfilmung seines Debüts "Silver Linings" gewann einen Golden Globe und den (…)

Kundenbewertungen

Ein harter Kerl mit Herz und Anstand - 12.01.2018 16:39:32 - Renie's Lesetagebuch

David Granger, der Protagonist des Romanes "Anstand" von Matthew Quick, ist Republikaner und Patriot mit Leib und Seele. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und stößt seine Mitmenschen gern mit seiner deftigen Sprache und seinen konservativen Ansichten vor den Kopf. Doch im Verlauf der Handlung erweist sich dieser harte Knochen als Mann mit Herz und Seele. Ein großartiger Roman!

Politisch unkorrekt, schlagfertig und mit einer großen Portion Herz hat sich Quick in meine Highlight-Liste geschlichen. - 13.12.2017 07:25:30 - Kill Monotony

Matthew Quick legt hier ein charmantes, witziges, aber auch herzergreifendes Werk vor, das mit seinen wunderbaren Charakteren, der grandiosen Story und einer fluffif-leichten Erzählsprache überzeugen kann. Die Grauen des Kriegs sind in diesem Buch zwar omnipräsent, da wir die Geschichte durch Daniels Augen sehen, jedoch schafft der Autor es, eine gute Balance zu finden zwischen Erinnerungen und Flashbacks und Daniels heutigem, kriegsfremden Leben.

Genau nach meinem Geschmack! - 13.11.2017 16:35:08 - TintenKompass

Was mir besonders gefiel war, dass das Buch von Anfang an ehrlich und direkt war. Hier wurden alle Wörter in den Mund genommen und nichts wurde irgendwie schön geredet, was auch nicht schön war. Und so war es die ganze Zeit und ich liebe sowas ja. Dabei liebe ich den Schreibstil von Matthew Quick, der ist nicht nur flüssig zu lesen ist, sondern auch besonders ehrlich und direkt. Einfach etwas, was ich liebe, was in diesem Buch auch besonders hervorstach und sehr gut umgesetzt wurde.

Ein Protagonist mit Ecken und Kanten - 13.11.2017 15:11:09 - Lillis Buchseite

Ich muss sagen, ich habe ein paar Seiten gebraucht, um mich an diesen sperrigen Protagonisten mit seiner extrem derben Ausdrucksweise heranzutasten. Er entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen von einem Menschen, mit dem ich zu tun haben will. Trotzdem hatte ich ihn bis zum Ende dann doch ins Herz geschlossen. Denn der Autor lässt uns hinter die Fassade dieses Menschen schauen und sein wahres Ich erkennen. Dies geschieht auf eine überraschende und spannende Art.

Kontrovers, packend und absolut großartig! - 11.10.2017 18:04:08 - Nepomurks

Was für ein überwältigender Roman! Kontrovers, ehrlich und tiefsinnig. Hatte ich doch etwas vollkommen anderes von diesem Buch erwartet, wurde ich eines viel Besseren belehrt..

David Granger ist 68 Jahre alt, Hauptprotagonist, Vietnam-Veteran und ein Mann, der viel zu erzählen hat. Sein Sohn Hank hält ihn beharrlich für einen alternden, manchmal fast irren Rassisten. Doch David Granger ist wesentlich vielschichtiger als man zu glauben vermag und steht mit beiden Beinen fest verankert im Leben. Und es stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich der Voreingenommenere und Intolerantere ist.. Ich fand David Granger als Hauptprotagonisten dieses Romans unglaublich sympathisch und authentisch, wenn auch manches mal schroff und provokant. Seine Erzählung ist packend und seine Sicht auf die Welt oftmals unerwartet, sowie überraschend realistisch.
Der Schreibstil war unglaublich eingängig und direkt. Man wird als Leser sofort eingesogen in die Story und hüpft von einem Plot zum nächsten. Ich fand es oftmals spannend, Granger‘s „autobiografischen“ Ausführungen zu folgen und war doch manchmal vom direkten Ton erschrocken. Es gibt einige Szenen, die mich sehr ergriffen haben und mir beinahe die Tränen in die Augen trieben. Die Erzählungen sind atmosphärisch sehr dicht und an vielen Stellen ziemlich ergreifend. Doch zeigt sich noch häufiger ein sehr subtiler, manches Mal auch direkter (schwarzer) Humor. Insbesondere dann, wenn David Granger von seinem „linksliberalen“ Sohn spricht. Zudem ist der Roman wahnsinnig vielfältig und reich an verschiedensten Themen. Insofern ein absolut stimmiges Gesamtpaket.

Matthew Quick hat mit „Anstand“ wahrlich einen sehr überzeugenden Roman verfasst. Kritisch, authentisch und anregend. Die Denkweise des Hauptprotagonisten ist kontrastreich, kontrovers und provokant, doch in sich stimmig und packend. Ich bin selber regelrecht durch den Roman „geflogen“ und habe das Buch nach der letzten Seite ein wenig wehmütig geschlossen! Ein großartiger Roman und eine absolute Leseempfehlung. 5 Sterne.

Was kommt nach dem Kireg? - 09.10.2017 16:16:50 - Buchstabenstadt

Insgesamt bietet das Buch viele tolle Charaktere, die aus Davids -nicht immer politisch korrekter- Perspektive umfassend beschrieben werden, sodass der Leser eine Ahnung bekommt, mit wem er es zu tun hat. Das Buch bringt durch Davids Eigenheiten Witz in seine Geschichte, die so viel mehr ist als man am Anfang vermutet.
(https://diebuchstabenstadt.wordpress.com/2017/10/09/anstand-matthew-quick/)

Was für ein Buch! - 08.10.2017 13:01:16 - yellowdog

Ein sehr amerikanischer und sehr lebhafter Roman! Eine starker Hauptfigur, aus denen Perspektive konsequent erzählt wird. Der Erzähler ist ein Original. Vietnamveteran und vorgeblich konservativ, doch blitzt immer wieder seine große Toleranz durch, die er den Menschen entgegen bringt. Besonders liegt ihm sein Sohn Hank am Herzen und erst Recht seine Enkelin Ella.

Der Mann hat Witz, aber es gab auch harte und tragische Schicksalsschläge, die sein Leben prägten.

Matthew Quick zeigt anhand seines Protagonisten, wie man mit seinen eigenen Vorurteilen umgehen kann. Dazu gehört die Suche nach den Ursachen dafür,
Ich bezweifle, dass der Protagonist mit seiner Fähigkeit zur Selbsterkenntnis ein typischer Vertreter des Trump-Wählers ist. Das Buch zeigt nicht, wie diese Spezis tickt, vielmehr wird ein Einzelfall im Detail gezeigt und man erfährt, was diesen 68jährigen US-Amerikaner zu dem machte, was er ist. Er musste als junger Mann in den Krieg ziehen und die schrecklichen Erlebnisse in Vietnam lassen ihn noch Jahre später Alpträume haben. Damit muss man erst einmal fertig werden und ganz wird das Kapitel nie abgeschlossen sein.
Hinzu kam die Liebe zu einer labilen Frau, die an schweren Depressionen litt und eine Entfremdung zum erwachsenen Sohn, der mit Mitte 40 von seiner Frau verlassen wurde.
Nach einer schweren Erkrankung kommt Granger seinem Sohn und seiner geliebten Enkelin wieder nahe.
So ganz glaubwürdig und realistisch finde ich die Hauptfigur nicht, aber das macht nichts. Dafür ist der Roman umso unterhaltsamer.Ganz unbekannt ist die Masche mit dem grantelnden, aber gutherzigen Antihelden nicht. Man denkt z.B. an Clint Eastwood in Gran Torino. Und es funktioniert auch hier.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Buchpräsentation zu "Anstand" von Matthew Quick

Top-titel

Karin Slaughter

Ein Teil von ihr

Nach »Die gute Tochter« begeistert Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Slaughter mit ihrem neuen Thriller »Ein Teil von ihr«. Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

»Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist „Ein Teil von ihr“ ein absolutes Lese-Muss.«
ok!

»Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. […] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere.«
dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

 »Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.«
vol.at

 »Eine spannende Lektüre bis zum Schluss.«
SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!«
Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

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