Das Mädchen, das unsere Herzen brach

Das Mädchen, das unsere Herzen brach

Ein heißer Sommertag 1914 in den australischen Blue Mountains: Die junge Angie ist rasend wütend. Warum darf sie nicht zur Geburtststagsfeier von Robbie Fox, ihrem dreizehnjährigen Freund? Seinen Eltern gehört das luxuriöse Hotel The Palace auf den Klippen über dem wilden Tal. Was niemand ahnt: Am Ende des Tages ist ein Kind tot. Und The Palace wird zum Palast der Tränen. 2013: Eine alte Frau liegt im Sterben. Immer wieder murmelt sie die Worte: „Was geschah mit Angie, dem Mädchen, das unsere Herzen brach?“ Ihre Tochter Lisa hatte nie ein einfaches Verhältnis zu Monika. Diese Angie scheint der Schlüssel zum Herz ihrer Mutter zu sein. Die junge Frau beginnt, nach ihr zu suchen. Was sie findet, ist ein bewegendes Familienschicksal, eine Geschichte von Leidenschaft und Liebe, von Geheimnissen und Verrat - und den Weg zur Versöhnung.

„Wunderschön und poetisch.“ (The Australian Women’s Weekly)

„Das Mädchen, das unsere Herzen brach“ ist mit Erfahrung und Können geschrieben.“ (JB Books)

„Dieser Roman sticht heraus aus den gegenwärtigen historischen Romanen, weil der Autor mit seinem enzyklopädischen Wissen und seinem ganz eigenen, faszinierenden Stil eine wunderbare Geschichte erzählt.“ (Media and Culture)

„Der Roman, wie das luxuriöse Hotel, das er feiert, ist gefüllt mit Details, großen Liebesgeschichten, Tragödien, Geheimnissen, Kunst, Skandalen, Ruhm und Buschfeuern.“ (Books and Publishing, Joanne Shiells)

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Das Mädchen, das unsere Herzen brach

Ein heißer Sommertag 1914 in den australischen Blue Mountains: Die junge Angie ist rasend wütend. Warum darf sie nicht zur Geburtststagsfeier von Robbie Fox, ihrem dreizehnjährigen Freund? Seinen Eltern gehört das luxuriöse Hotel The Palace auf den Klippen über dem wilden Tal. Was niemand ahnt: Am Ende des Tages ist ein Kind tot. Und The Palace wird zum Palast der Tränen. 2013: Eine alte Frau liegt im Sterben. Immer wieder murmelt sie die Worte: „Was geschah mit Angie, dem Mädchen, das unsere Herzen brach?“ Ihre Tochter Lisa hatte nie ein einfaches Verhältnis zu Monika. Diese Angie scheint der Schlüssel zum Herz ihrer Mutter zu sein. Die junge Frau beginnt, nach ihr zu suchen. Was sie findet, ist ein bewegendes Familienschicksal, eine Geschichte von Leidenschaft und Liebe, von Geheimnissen und Verrat - und den Weg zur Versöhnung.

„Wunderschön und poetisch.“ (The Australian Women’s Weekly)

„Das Mädchen, das unsere Herzen brach“ ist mit Erfahrung und Können geschrieben.“ (JB Books)

„Dieser Roman sticht heraus aus den gegenwärtigen historischen Romanen, weil der Autor mit seinem enzyklopädischen Wissen und seinem ganz eigenen, faszinierenden Stil eine wunderbare Geschichte erzählt.“ (Media and Culture)

„Der Roman, wie das luxuriöse Hotel, das er feiert, ist gefüllt mit Details, großen Liebesgeschichten, Tragödien, Geheimnissen, Kunst, Skandalen, Ruhm und Buschfeuern.“ (Books and Publishing, Joanne Shiells)

Erscheinungstag: Mo, 11.04.2016
Erscheinungstag: Mo, 11.04.2016
Bandnummer: 100027
Bandnummer: 100027
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959670395
ISBN: 9783959679664
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Julian Leatherdale entdeckte nach dem Studium seine Leidenschaft für Geschichte, während er für die Time Life-Serie "Australians at War" und als Co-Writer für ABC-Film-Dokumentationen und in der Bildrecherche bei der State Library of New South (…)

Kundenbewertungen

Was geschah mit Angie? - 27.11.2016 14:11:38 - leseratte1310

Robbie, der Sohn des Hotelbesitzers Adam Fox, dem das Hotel The Palace gehört, hat Geburtstag. Angie darf an der Feier nicht teilnehmen und ist daher außerordentlich wütend. Aber sie ist ja auch nur die Tochter des Gärtners. Doch passiert etwas Schreckliches. Am Endes des Tages ist ein Kind tot.
Monika hat Alzheimer und immer wieder hört man von ihr den Satz „Was geschah mit Angie, dem Mädchen, das unsere Herzen brach?“. Ihre Tochter Lisa, die Fotografin ist macht sich daran, die Familiengeschichte der Familie Fox zu ergründen. Aber was sie herausfindet, ist nicht schön. Soll die Geschichte an die Öffentlichkeit oder sollen die Geheimnisse gewahrt bleiben?
Die Familiengeschichte beginnt kurz vor dem ersten Weltkrieg und reicht bis in die Gegenwart. Wir lernen sie aus den Perspektiven von verschiedenen Familienmitgliedern kennen, die meisten sind Frauen. Besonders interessant ist es natürlich, wie Lisa mit Unterstützung von Luke, einem Historiker, in die Familiengeschichte eintaucht.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Palace Hotel in den Blue Mountains. Hier regiert der Patriarch Adam Fox mit harter Hand. Das Hotel ist sein Lebenstraum und diesem Traum ordnet er alles unter. Doch es gibt Geheimnisse in der Familie, die das luxuriöse Leben nicht nur ein wenig überschatten, sondern auch dramatisch beeinflussen. Gerade Adams Tochter Monika trägt ihr ganzes Leben schwer an der Last.
Das deutsch-australische Verhältnis in der Zeit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ist äußerst schwierig und wird mit all seinen Konsequenzen sehr gut beschrieben. Deutschstämmige Einwanderer in Australien merken zunehmend, dass man ihnen misstraut und dass sie unerwünscht sind. Mir waren viele diese Fakten aus der Historie nicht bekannt.
Da der Schreibstil sehr schön flüssig zu lesen ist, auch wenn die Perspektiven oft wechselten, liest sich diese Buch im Nu.
Man lernt eine Reihe von Personen kennen, die alle gut und ausgefeilt beschrieben sind. Es ist unterhaltsam und spannend zugleich, diese Familiengeschichte zu erleben, denn es gibt immer wieder unerwartete Wendungen.
Ein gelungenes Debüt.

Adam Fox und der Palast der Tränen - 05.07.2016 18:26:35 - Cuentame

Ein Junge stürzt von einer Klippe und stirbt, bei ihm ein Mädchen – Angie. War es Absicht? Ein Versehen? Die Ursache wird wohl nie geklärt werden und zu alldem trifft Angies Familie mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein hartes Los. Als Deutsche wird ihr Leben immer weiter eingeschränkt und Angies Vater, Freddie, wird am Ende sogar interniert und schließlich nach Deutschland abgeschoben. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der einflussreiche und zugleich charmante Adam Fox mit seinem Hotel, The Palace, das den passenden Beinamen „Palast der Tränen“ trägt. Ein Netz aus Intrigen wird gesponnen, Leid und Verzweiflung breiten sich aus und ziehen sich durch mehrere Generationen. Als Lisa, die Tochter der berühmten Kinderbuchautorin Monika Fox, die Geschichte ihrer Mutter aufarbeitet, stößt sie auf die verschütteten Geheimnisse ihrer Familie und entdeckt eine Verbindung zu Angie.

Meine Meinung:

Australien und die Blue Mountains haben mich sofort angesprochen. Ich wollte auch unbedingt wissen, was zwischen Robbie und Angie passiert ist. Doch die häufigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben den Lesefluss extrem gestört, so dass ich mich öfter motivieren musste, weiterzulesen. Man merkt schnell, dass das Hotel im Vordergrund steht. Dementsprechend lautet der englische Titel "Palace of Tears", was mir auch absolut logisch schien aufgrund der Dominanz des Hotel und seines Besitzers Adam Fox. Der deutsche Titel dagegen ist für mich weniger nachvollziehbar und hat sich mir bis zum Ende des Buches nicht erschlossen, auch wenn es im letzten Satz heißt: „Das Mädchen, das unsere Herzen brach.“ Es ist von Anfang an offensichtlich, dass Angie damit gemeint ist, aber aus welchem Grund sie den Menschen die Herzen gebrochen haben soll, bleibt unklar. Viel mehr wäre die Schuld bei Adam Fox und seinem Handeln zu suchen. Denn am Ende ist er es, der mehrere Personen ins Unglück stürzt.

Der Autor holt weit aus und versucht in den letzten zehn bis 15 Seiten, den Bogen zu bekommen und alle Geheimnisse zu lüften und Lücken zu füllen. Das gelingt ihm meiner Meinung nach nicht, da vieles krampfhaft erfunden und ausgedacht klingt. Viele Details im Verlauf der Handlung scheinen demzufolge überflüssig und der Roman wirkte dadurch unnötig langatmig. Ein Beispiel dafür ist die E-Mail von Ulrich aus Deutschland. Rein zufällig als Lisa und der Chroniker Luke mit der Aufarbeitung von Monikas Biografie beginnen, meldet sich Ulrich, ein entfernter Verwandter, der neue Details zu Tage bringt. Diese reihen sich wie durch Zufall in die Erkenntnisse und Recherchen der beiden ein.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor die Handlung strafft und dadurch spannender und kurzweiliger gestaltet. Ein wirkliches Lesevergnügen kam aus diesem Grund bei mir nicht auf. Das Buch hätte wahrscheinlich mehr Potenzial und Glaubwürdigkeit gehabt, wenn man die sich offensichtlich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Lisa und Luke weggelassen hätte und sich vielleicht mehr auf die Historie beschränkt und eventuell ganz auf die ständigen Zeitsprünge verzichtet hätte.

Schicksalhafte Familiengeschichte - 23.05.2016 17:41:36 - KimVi

Robbie Fox feiert im Sommer 1914 seinen dreizehnten Geburtstag. Seinen Eltern gehört das legendäre Hotel "The Palace", das majestätisch auf Klippen im australischen Busch steht. Zu seinem Geburtstag erwartet Robbie ein große Anzahl an Gästen. Nur Angie, seine elfjährige Freundin, hat keine Einladung erhalten. Sie ist darüber schrecklich wütend, denn sie schwärmt sehr für das Hotel und ihren Freund Robbie. An diesem Tag geschieht etwas so Schreckliches, dass sich das legendäre Palace Hotel in einen Palast der Tränen verwandelt.

Einhundert Jahre später droht die erfolgreiche Schriftstellerin Monika alles zu vergessen. Ihre Alzheimer-Erkrankung schreitet mit riesigen Schritten voran. Sie scheint sich allerdings noch immer zu fragen, was vor Jahren mit Angie geschah. Das Schicksal dieser Frau scheint ihr immens wichtig zu sein und deshalb beginnt ihre Tochter Lisa nachzuforschen was damals geschah. Dabei stößt sie auf ein bewegendes Familienschicksal...

Die australische Familiengeschichte wird aus wechselnden Perspektiven und in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Es gibt einen aktuellen Handlungsstrang, in dem man Lisa dabei beobachtet, wie sie die Puzzleteile ihrer Familiengeschichte zusammensucht und dadurch langsam dem Geheimnis, was aus Angie geworden ist, auf die Spur kommt. Außerdem gibt es viele Rückblicke in die Vergangenheit, sodass man nach und nach einen guten Eindruck vom Leben im Palace und all seinen Bewohnern bekommt.

Da man am Anfang der Kapitel durch eine Überschrift erfährt, welche Figur im Mittelpunkt der folgenden Handlung steht und Auskunft über den Handlungsort und die jeweilige Jahreszahl erhält, fällt es relativ leicht, die Übersicht über die verschiedenen Handlungsstränge zu behalten. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, sodass man sich problemlos auf die Erzählung einlassen kann. Julian Leatherdale beschreibt die Handlungsorte und Protagonisten außerdem so lebendig, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat. Damit ist der Grundstein für ein paar wunderschöne Lesestunden bereits früh gelegt. Die Geschichte ist durchgehend interessant. Historische Begebenheiten, wie z.B. der Hass, dem australische Bewohner mit deutschen Wurzeln während der Kriegszeiten ausgesetzt waren, sorgen außerdem dafür, dass man das Leben im damaligen Australien mit ganz anderen Augen betrachtet. Doch auch sonst hat das Palace-Hotel einige Geschichten zu bieten, die das Buch zu einem echten Pageturner machen. Das Ende kann übrigens mit einer ganz besonders überraschenden Wendung punkten.

Ich habe mich beim Lesen dieser australischen Familiengeschichte sehr gut unterhalten und mochte das Buch nur ungern aus der Hand legen. Denn die Erzählung hat mich durchgehend gefesselt. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die ähnlichen Namen, von denen es in der Geschichte einige gibt, manchmal ein wenig ins Schwitzen gebracht haben, sodass ich dann kurz überlegen musste, wer das nun eigentlich ist und in welchem Verhältnis die Person zu den anderen Akteuren steht. Namen, die nicht ganz so ähnlich klingen, bzw. ein Personenregister, wären da sicher ein wenig hilfreicher gewesen. Dennoch hat mir der australische Schmöker sehr gut gefallen und wird mir lange im Gedächtnis bleiben.

Das Geheimnis um Angie - 21.05.2016 16:04:52 - Dreamworx

Die australische Fotografin Lisa kümmert sich um ihre Mutter Monika, die an Alzheimer erkrankt ist. Monika schweift oft in die Vergangenheit ab und spricht immer wieder über „das Mädchen, das allen das Herz brach“. Dies weckt Lisas Neugierde und mit dem befreundeten Historiker Luke macht sie sich daran, herauszufinden, wer Lisa war und was sich hinter der Geschichte verbirgt. Monikas Eltern besaßen das Luxushotel Palace in den Blue Mountains, wo sich sich eine Tragödie ereignet hat, die ihre Schatten bis weit in die Gegenwart wirft. Lisa taucht immer mehr in ihre eigene Familiengeschichte hinein und erfährt Dinge, die sie nicht vermutet hätte. Was wird sie mit diesem Wissen anfangen?

Julian Leatherdale hat mit seinem Buch „Das Mädchen, das unsere Herzen brach“ ein Familiengeheimnis verpackt in einen historischen Roman vorgelegt. Allein schon diese Mischung ist unwiderstehlich. Der Schreibstil ist schön flüssig, der Leser wird in die Zeit des 1. und 2. Weltkriegs entführt und findet sich ebenso in der Gegenwart bei den Recherchen von Lisa nach ihrer Familiengeschichte wieder. Der historische Hintergrund ist sehr gut recherchiert und zeigt das Misstrauen und die Anfeindungen gegenüber den deutschen Einwanderern Australiens auf, was vielen nicht bekannt sein dürfte. Die Situation der Einwanderer und deren Versuch, sich in dieser völlig fremden Kultur zurechtzufinden, sich ein neues Leben aufzubauen, werden sehr eindringlich geschildert. Die Handlung erstreckt sich über ca. 100 Jahre von 1914 bis 2013 und gibt einen guten Einblick in die geschichtliche Entwicklung in dieser Zeit. Die häufigen Sprünge innerhalb der Zeitgeschichte machen das Lesen etwas mühsam und verlangen vom Leser höchste Konzentration. Interessant an dieser Geschichte ist vor allem die verschiedenartige Sichtweise der Ereignisse, die von unterschiedlichen Protagonisten erzählt wird. Der Leser erhält so immer mehr Informationen und kann nach und nach alle Teile des Puzzles und somit der Tragödie zusammensetzen. Das Finale des Buches birgt eine echte Überraschung, die dazu noch recht gelungen präsentiert wird.

Die Charaktere sind vielfältig und lebendig angelegt, alles wirkt sehr authentisch und lebensecht. Lisa ist eine sympathische junge Frau, die sich sehr für die Familiengeschichte interessiert. Sie unterstützt ihre kranke Mutter, denn viel Zeit bleibt ihnen beiden nicht mehr, bis die Mutter sie nicht mehr erkennt. Adam Fox ist ein Patriarch mit sehr harter und konsequenter Hand, unter der die gesamte Familie zu leiden hatte. Bei dem Ziel, etwas im Leben zu erreichen, wird er immer unnachgiebiger, aber auch die Anfeindungen, denen die Familie ausgesetzt ist, machen die Lage nicht leichter und lässt leicht verbittern.

„Das Mädchen, das unsere Herzen brach“ ist kein Roman zum Zwischendurchlesen, sondern fordert die ganze Aufmerksamkeit. Ein gelungenes historisches Familienepos, das sowohl durch den geschichtlichen Hintergrund als auch durch die wunderbar erzählte Handlung zu überzeugen weiß. Für alle Leser, die gern Geheimnissen auf die Spur kommen und sich für fremde Länder und deren Hintergründe interessieren, ist dieses Buch eine gute Unterhaltung. Absolute Leseempfehlung!

Eine Familiengeschichte, die einem dem Atem raubt! - 15.05.2016 18:02:29 - laerchen_6

Inhalt:
Im dem Buch " Das Mädchen, das unsere Herzen brach" geht es um die Familiengeschichte der Fox. Dabei werden von Fotografin Lisa viele Geheimnisse, die sich über die Jahre in der Familie angehäuft haben, ans Licht gebracht. Aber möchte Lisa wirklich alle Geheimnisse ihrer Familie wissen?

Charaktere:
In dem Buch wird aus der Sicht von vielen Charakteren das Geschehen in den unterschiedlichen Generationen beschrieben. Ich finde, dass man trotz der verschiedenen Sichtweisen einen guten Überblick behält und es auch genießt, das Geschehene immer aus verschiedenen Augen zu betrachten. Dies ist aber auch notwenig, damit man hinter alle Geheimnisse der Familie Fox kommt.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr gelungen und habe es sehr gerne gelesen!
Anfangs fand ich die Geschichte etwas schlempend, aber sie hat mich immer mehr in ihren Bann gerissen und begeistert.
Ich war genauso neugierig und gespannt wie Lisa Fox, was alles in der Vergangenheit ihrer Familie passiert ist und genauso aufgeregt, wenn sie etwas neues herausgefunden hat.
Positiv fand ich auch, dass das große Geheimnis am Ende sehr unerwartet war. In solch ähnlichen Büchern ahnt man immer ungefähr was passiert, aber nicht bei diesem Buch! Da war ich am Ende echt verstaunt, was sich der Autor da einfallen lassen hat!

Fazit:
Also alles im allem fand ich das Buch sehr gelungen, da es einen in seinen Bann gerissen hat, vielleicht nicht gleich von Anfang an, aber es war trotzdem sehr schön zu lesen. Das Schöne war, dass auch Sachen aufgedeckt wurden, die ich so nicht erwartet habe.

Ein episches, verwirrendes Familiendrama - 13.05.2016 13:25:05 - Smilla507

Dieser 512 Seiten (ja, es sind wirklich mehr Seiten als angegeben) umfassende Schmöker enthält eine groß angelegte Familiengeschichte mit australisch-deutschem Hintergrund.

An sich hörte sich der Klappentext sehr vielversprechend an. Ich liebe geheimnisvolle Familiengeschichten und konnte gar nicht erwarten los zu lesen. Doch es machte sich schnell Ernüchterung breit. Ich fand die Schreibweise sehr ermüdend, vor allem zu Beginn. Da hatte ich noch das Gefühl eher eine Biografie zu lesen, weil Angies Leben und das anderer Personen rückblickend erzählt wird. Da es sehr viele Romanfiguren gibt, und das auch noch über mehrere Jahrzehnte hinweg, musste ich mich in Geduld üben, bis mich die Handlung ansatzweise fesselte. Vielleicht liegt es an meinem schlechten Namengedächtnis, dass ich nicht so gut klar kam mit diesem Buch. Manche Namen waren mir zu ähnlich, wie z.B. Angie und Adeline, Laura, Lisa und Lotti... Selbst die Autorin kam ab und zu durcheinander und verwechselte Namen, was noch mehr zu meiner Verwirrung beitrug. Ein Personenregister wäre in jedem Fall sehr hilfreich gewesen!

Die Handlung wurde interessanter, als der 1. Weltkrieg ausbrach und später dann der 2. Weltkrieg. Ich fand es spannend, wie die Deutschen damals in Australien mit dem antideutschen Klima zurechtkommen mussten, welcher Hass ihnen entgegengebracht wurde. Auch das Ende birgt noch eine überraschende Wendung.

Leider strengte mich auch das Hin- und Herspringen zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen sehr an. Zwar steht über den Kapiteln immer um welche Person, Zeit und welchen Ort es geht, aber manchmal sprang man nach dem 1. direkt in den 2. Weltkrieg oder innerhalb eines Kapitels wechselte plötzlich die Person, über die erzählt wurde.

Schreibfehler gibt es in dieser 1. Auflage einige, was ich sehr schade finde. Insgesamt konnte ich mich bei dieser Lektüre nur wenig entspannen, weil ich mich immer sehr konzentrieren musste. Das Interessanteste für mich waren die historischen Hintergründe und das Setting, ein Nobelhotel in den australischen Blue Mountains. Wer gerne epische Familiendramen mag und ein gutes Namengedächtnis hat, dem sei das Buch ans Herz gelegt.

Fesselnde Erzählung - 13.05.2016 11:08:10 - Au, Vanessa

'' Was geschar mit Angie?'' ich war von dieser Frage so gefässelt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es ist wunderschön geschrieben und durch einen Perpektivenwechsel in den einzelnen Kapiteln sehr ansprechend.
Das Schicksal dieser Familiensage lässt einen nicht mehr los, man versucht die Rätsel mit zu lösen und wird dabei immer wieder von Wendungen überrascht. Eine Geschichte über Hundert Jahre die kein bisschen staubig wirkt. Man fühlt mit den Charakteren mit in all den guten und Schlechten Zeiten und lernt dabei nicht nur eine Perspektive kennen.

Perfekt für einen Sommerurlaub.

"Was geschah mit Angie?" - 12.05.2016 14:30:10 - cyrana

Die Blue Mountains in Australien an einem heißen Sommertag. Die elfjährige Angie ist sauer, dass sie nicht an der Geburtstagsfeier von Robbie, ihrem langjährigen Freund und Nachbarsjungen teilnehmen darf. Aber Robbie ist der Sohn des Hotelbesitzers und soll eines Tages die Geschäfte seines reichen Vaters übernehmen und Angie ist die Tochter des Gärtners, die in einem kleinen Cottage neben dem luxuriösen Hotel lebt. Doch der Geburtstag endet mit einem tragischen Ereignis.
Hundert Jahre später versucht Lisa, eine Fotagrafin und Nachkommin des Hotelbesitzers, gemeinsam mit dem Biografen Luke, die Familiengeheimnisse zu ergründen. Ihre Mutter Monika hat Alzheimer und bald ist es zu spät, noch irgendetwas von ihr zu erfahren. Je mehr bei den Recherchen herauskommt, desto unsicherer ist Lisa, ob sie möchte, dass Luke und dann auch die Öffentlichkeit, ihre Familiengeschichte erfährt.

Die Geschichte nähert sich chronologisch langsam an, beginnend mit dem Jahr 1913 und dann mit einem Sprung in die Gegenwart. Die Teile aus der Vergangenheit werden aus Sicht unterschiedlicher Familienmitglieder berichtet und so erhält der Leser nach und nach mehr Puzzleteile und meint die Lösung zu kennen. Aber am Ende gibt es doch eine überraschende Wende.
Anhand der Familiengeschichte erfährt der Leser viel über australische Geschichte, vor allem über das Verhältnis zu Deutschen während und zwischen den beiden Weltkriegen.
Eine interessante Geschichte, die sich trotz der vielen Seiten schnell liest.

Tolle Familiensaga im australischen Busch! - 12.05.2016 07:16:39 - ichundelaine

Mal etwas anderes als Barbara Wood,die anscheinend die Erzählhoheit in Sachen Australienroman hat, ist dieses überaus gelungene Werk von Julian Leatherdale, der nicht nur über die Geschichte der Fox-Familie sondern gleichzeitig auch über ein dunkles Kapitel in der australischen Geschichte berichtet, bei dem es ausnahmsweise mal NICHT um Aborigines geht.

Monika hat beginnende Alzheimer und erzählt ihrer Tochter, der Photographin Lisa plötzlich etwas über ein Mädchen, dass allen das Herz brach, woraufhin Lisa, gemeinsam mit dem Historiker Luke tief in die Familiengeschichte eintaucht und Wahrheiten zu Tage fördert, die teilweise alles andere als schön sind.

Im Mittelpunkt der Erzählung steht das Palace Hotel in den Blue Mountains, erbaut von Lisas Großvater Adam Fox, einem entschlossenen aber auch ebenso grausamen Familienpatriachen, der keine Kosten und Mühen scheut, seinen Traum zu verwirklichen. Die Ehe mit seiner Frau Adeline wird allerdings von einem dunklen Geheimnis überschattet, welches ihm viele Jahre später zum Verhängnis wird und seine Tochter Monika tief gehend beeinflusst.

Die Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. hundert Jahren und greift ein dunkles Kapitel in der australischen Geschichte auf, über das ich vorher noch nichts wusste: der krasse Hass auf deutsche Einwanderer während des ersten und zweiten Weltkrieges, der sogar darin gipfelte, dass man diese ohne Prozess oder eigenes Verschulden in Internierungslager steckte und nach dem Krieg zurück nach Deutschland transportierte, obwohl viele von ihnen in Australien geboren waren. Die Behandlung der deutschen Charaktere im Buch hat mich teilweise schockiert und wütend gemacht, aber ein gutes Buch soll den Leser auch nicht kalt lassen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, keine Schachtelsätze, keine unnötigen Redundanzen und am Ende kommt eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe.

Einziger Wermutstropfen: es befinden sich ziemlich viele Fehler in dieser Auflage, was bei einem großen Verlag wie Harper Collins und einem Preis von 17 Euro für ein Taschenbuch eigentlich nicht passieren dürfte.

Gute Unterhaltung! - 10.05.2016 21:47:45 - genihaku

Ich habe diesen historischen Roman sehr gerne gelesen. Man umfasst die Zeitspanne ab 1914 bis 2013, ein ganzes Jahrhundert, und folgt der Familie Fox vom 1. Weltkrieg an bis in die Gegenwart und erfährt, wie durch verborgene Geheimnisse das Schicksal der Familie gelenkt wird. Es ist eine australische Familiensaga mit starken Verknüpfungen zu Deutschland.
Der erste gute Punkt sind die wundervollen Beschreibungen während des Krieges, wie die Australier mit deutschem Hintergrund während des 1. Weltkrieges behandelt wurden, oder wie Australien im Krieg mit den Japaner stand, und das alles vor der Kulisse des Hotels der Familie: dem „Palast der Tränen“.
Das Hotel ist der Mittelpunkt des Geschehens, der Schauplatz, der vor Tod, Rache, Wahnsinn, Selbstmord und mehr nicht Halt macht. Der Leser liest über die schweren und die guten Zeiten des Hotels und das aus der Perspektive der Menschen, die tatsächlich zu der Zeit gelebt haben, aber auch durch Lisa im Jahr 2013, die mithilfe eines Historikers die Familiengeschichte aufdecken möchte.
Die Charaktere sind gut durchdacht. Vorwiegend dreht es sich um die weiblichen Protagonisten. Was sehr gut war, war das Ende, weil man es nicht vorhersehen konnte. Was am Ende geschah, hätte ich mir nie gedacht.
Leider kann ich nicht genau sagen, was mir gefehlt hat, vielleicht mangelte es mir an einer größeren Message der Geschichte, als ich sie jetzt persönlich für mich aufgefasst habe.
Abschließend kann ich sagen, dass mir das Tempo, die Protagonisten, der Schreibstil, die Verwicklungen, der historische Hintergrund besonders gut gefallen haben, allerdings für mich nur als sehr gute Unterhaltung dasteht.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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