Die Guten

Die Guten

Nach dem Scheitern ihrer Ehe ist Helen am Boden zerstört. Eine intakte Familie war immer ihr größter Wunsch, nun wird ihr das Sorgerecht für ihren kleinen Sohn Ollie entzogen. Dann lernt sie Ava und Swift Havilland kennen. Das charismatische Paar heißt Helen mit offenen Armen in ihrer Welt willkommen – einer Welt von interessanten Menschen, ausgelassenen Partys und Wohlstand. Immer stärker gerät die junge Frau in den Bann ihrer neuen Freunde. Bis sie feststellen muss, dass diese Freundschaft an Bedingungen geknüpft ist. Und dass sie dadurch zu verlieren droht, was sie am meisten liebt.

„Genauso wie Helen von den Havillands in den Bann gezogen wird, wird auch der Leser von dieser völlig betörenden, unbedingt  lesenswerten Geschichte eingesogen.“
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Die Guten

Nach dem Scheitern ihrer Ehe ist Helen am Boden zerstört. Eine intakte Familie war immer ihr größter Wunsch, nun wird ihr das Sorgerecht für ihren kleinen Sohn Ollie entzogen. Dann lernt sie Ava und Swift Havilland kennen. Das charismatische Paar heißt Helen mit offenen Armen in ihrer Welt willkommen – einer Welt von interessanten Menschen, ausgelassenen Partys und Wohlstand. Immer stärker gerät die junge Frau in den Bann ihrer neuen Freunde. Bis sie feststellen muss, dass diese Freundschaft an Bedingungen geknüpft ist. Und dass sie dadurch zu verlieren droht, was sie am meisten liebt.

„Genauso wie Helen von den Havillands in den Bann gezogen wird, wird auch der Leser von dieser völlig betörenden, unbedingt  lesenswerten Geschichte eingesogen.“
Booklist

Erscheinungstag: Mo, 10.10.2016
Erscheinungstag: Mo, 10.10.2016
Bandnummer:
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Seitenanzahl: 352
Seitenanzahl: 352
ISBN: 9783959670487
ISBN: 9783959676052
E-Book Format: ePub

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Seit Joyce Maynard als 19-Jährige die Titelstory der New York Times verfasste, arbeitete sie als Reporterin, Journalistin und Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger wurden zum internationalen (…)

Kundenbewertungen

Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Betrug - unaufgeregt geschrieben und dennoch fesselnd - 20.04.2017 11:11:22 - Buchmafia

Das Buch "Die Guten" von Joyce Maynard hat mich überrascht und von Anfang an gefangen gehalten. Der unaufgeregte und dennoch fesselnde Stil der Autorin, die Geschichte selbst und die nahe Beziehung zu ihren gut gezeichneten Figuren haben diesen Roman zu einen besonderen und empfehlenswerten Leseerlebnis für mich gemacht.

Die Protagonistin Helen versucht nach ihrer Scheidung von Dwight für sich und ihren kleinen Sohn Oliver als Fotografin und mit Kellner-Jobs zu sorgen. Ihr allabendlicher Weingenuss wird ihr zum Verhängnis, sie wird mit ihrem kleinen Sohn auf dem Weg ins Krankenhaus mit Alkohol am Steuer angehalten und verliert das Sorgerecht für ihren Sohn, der der Stern ihres Daseins ist. Nur alle zwei Wochen darf Helen ihren Sohn Oliver für ein paar Stunden sehen, der in seiner neuen Familie allein gelassen und unglücklich ist und sich immer mehr von seiner Mutter entfremdet. Helen räumt schnell und rigoros mit ihrem Alkoholsucht auf, hat aber dennoch wegen hoher Schulde wenig Chancen, Oliver schnell zurück zu bekommen und leidet sehr darunter.
In dieser Situation lernt sie ein reiches hundevernarrtes Ehepaar, Ava und Swift Havilland, kennen, die Helen als Fotografin engagieren. Ava nimmt sich ihrer an, und schon bald geht sie im Haus der Havillands ein und aus, erledigt viele aufgetragene Aufgaben. Das charismatische Paar ist sehr großzügig, Helen genießt die Aufmerksamkeit der beiden sehr. Sie wollen ihr sogar dabei helfen, den Sorgerechtsprozess um Oliver zu bestreiten, doch irgendwann merkt Helen, dass dies alles mit Bedingungen gekoppelt ist und nach Ablösen der glanzvollen äußeren Lackschicht nicht alles ist wie es scheint.

Helen wirkt anfangs kraftlos und von ihrer Trauer um den Verlust des Sohnes beherrscht. Sie ist zwar beim Bekämpfen ihrer Alkoholsucht auf dem richtigen Weg, scheint aber für de Wiedererlangung des Sorgerechtes gegen Windmühlen zu kämpfen. Wie ein hohles Gefäß wird sie durch das perfekt erscheinende Ehepaar mit Lebensmut und Freude angefüllt. Helen lässt alle alten und neuen sozialen Beziehungen hintenanstehen und gibt sich völlig den Wünschen von Ava und Swift hin. Man möchte Helen schütteln, weil beim Lesen unterschwellig trotz allen Glanzes und Glücks ständig ein ungutes Gefühl präsent ist.

Langsam und unglaublich geschickt steigert die Autorin den Spannungsbogen, so dass man das Buch nach dem interessanten Auftakt kaum weglegen kann. Es ist keine plump-angstvolle Spannung, die aufgebaut wird, sondern eher das Schüren der Neugier durch subtile Verwicklungen und durch die Nähe zur Hauptfigur Helen, in der man sich von Anfang an befindet. Geschickt eingebaute Rückblicke und der Blick durch die Augen von Helen sorgen für ein rundes Bild auf das Geschehen, das genug Verwirrung für die Leselust stiftet, aber nicht so sehr verwirrt, dass man den Überblick verliert.

Die Charaktere sind lebensecht und unterschiedlich genug dargestellt, um authentisch und interessant zu wirken. Helen als zurückhaltender jungen Frau, geprägt von freudloser Kindheit und völlig fehlgeschlagener Ehe, wird das weltoffene und überaus glückliche Ehepaar Havilland gegenübergestellt, mit ihrem weitläufigen Haus, dem erlesenen Freundeskreis, den gesellschaftlichen Verbindungen und den glanzvollen Parties. Ava, obwohl an den Rollstuhl gebunden und völlig abhängig von ihrem Ehemann, tritt sehr selbstbewusst, ein wenig glamourös und weltoffen auf. Ihr Ehemann Dwight gleicht einem kleinen Jungen, der jedem Spaß im Leben mit der Freude eines Kindes hinterher jagt und mit seiner ansteckenden Art Helens Sohn Oliver aus der Dumpfheit und Betäubung aufzuwecken vermag.

Das Buch ist Charakterstudie, Entwicklung, Gesellschaftskritik und nicht zuletzt eine interessante und sehr lesenswerte Geschichte über Manipulation und Verlust. Feinsinnig, intelligent und eindringlich spinnt die Autorin den Faden für den Leser mit der Geschichte, die sich tatsächlich so zutragen könnte. Am Ende fragt man sich, wie weit man selbst bereit wäre sich aufzugeben oder ob man stark bleiben könnte. Ich gebe eine unbedingte Leseempfehlung für diesen großartigen Roman, der nicht der letzte der Autorin für mich sein wird.

Joyce Maynard, die bereits mehrere vielbeachtete Romane und Sachbücher veröffentlicht hat, lebt und schreibt in Kalifornien. Internationaler Bestseller wurden ihre in viele Sprachen übersetzten Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit mit dem Schriftsteller J.D. Salinger.

Gute und solide Unterhaltung von Anfang bis zum Ende. - 09.11.2016 12:33:43 - Jasmin Diehl

Auch wenn man sich zwischenzeitig fragt, wie gutgläubig und beeinflussbar ein Mensch sein kann, hat mich das Buch total überzeugt. Das Buch beginnt mit einem Rückblick der verrät, dass das, was später erzählt wird, nicht für alle Beteiligten gut ausgehen wird.
Helen verliert ihren Mann an eine Andere, danach verliert sie sich im Alkohol, infolgedessen muss ihr Sohn zu seinem Vater.
Helen verkraftet den Verlust nicht, lässt aber die Finger vom Alkohol, damit sie ihren Sohn, der sich sichtlich unwohl fühlt in seiner neuen Umgebung, irgendwann zurückholen kann.
Irgendwann wird Helen von zwei Menschen mit offenen Armen aufgenommen. Sie geben ihr das, was sie im Moment am meisten braucht. Sie machen ihr keine Vorwürfe, ermöglichen ihr eine Flucht aus dem Alltag und einen Einblick in ein Leben, welches Helen nie haben wird.
Ava und Swift sind von Anfang an sehr speziell, aber auf den ersten Blick auch hilfsbereit, großzügig und liebenswert. Es dauert dadurch etwas, bis die Fassade der Havillands zu bröckeln beginnt.
Immer mehr Ereignisse reihen sich aneinander und Helen beginnt an der Freundschaft zu zweifeln, Sie verbaut sich dadurch auch die Möglichkeit auf eine eigene Beziehung.
Dann kommt Tag X und die Havillands lassen Helen und ihren Sohn eiskalt fallen, um sich und ihrem eigenen Sohn den Hintern zu retten. Erst da wird Helen wach und kämpft für und mit ihrem Sohn um Gerechtigkeit und gegen ihre ehemaligen Freunde.
Die Geschichte ist in sich stimmig, immer wieder wird es spannend und man wird durchweg gut unterhalten. Der Schreibstil ist sehr dynamisch. Von mir eine Leseempfehlung.

Ein tiefgründiger Roman - 05.11.2016 22:39:57 - Dana Zepnik

Inhalt:
Nach dem Ende ihrer Ehe fühlt Helen sich einsam, selbst zu ihrem kleinen Sohn findet sie keinen Zugang mehr. Dann lernt sie Ava und Swift Havilland kennen. Das charismatische Paar heißt Helen mit offenen Armen in ihrer Welt willkommen – einer Welt von interessanten Menschen, ausgelassenen Partys und Wohlstand. Immer stärker gerät die junge Frau in den Bann ihrer neuen Freunde.
Meine Meinung zum Roman:
Helen ist irgendwann nicht mehr in der Lage ihren Alltag unabhängig von den Havillands zu gestalten.
Die Havillands scheinen die perfekten Freunde und das perfekte Ehepaar zu sein. Helen fühlt sich durch Sie aufgewertet und beginnt wieder Spaß am Leben zu finden, bemerkt aber nicht das Sie nach und nach den Kontakt zu allen anderen Menschen in Ihrem Leben verliert. Selbst als Sie sich neu verliebt hat Sie das Gefühl das Ihr Freund Elliot den Ansprüchen der Havillands nicht genügt.
Ein tragischer Vorfall bringt allerdings die Wahrheit ans Licht. Nichts ist wie es scheint und plötzlich liegen Gut und Böse ganz nah bei einander.
Joyce Maynard erzählt die Geschichte ruhig aus Perspektive von Helen und baut von Kapitel zu Kapitel eine subtile Spannung auf. Man möchte Helen warnen die Augen zu öffnen und die richtigen Entscheidungen zu treffen und das wirklich Gute zu erkennen.
Die Charaktere sind wirklich großartig ausgearbeitet und erscheinen dadurch sehr real und authentisch. Den Schreibstil habe ich teilweise als etwas distanziert und nüchtern empfunden. Schlussendlich hat das dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan, weil die Story mich insgesamt gefesselt und überzeugt hat.
Mein persönliches Fazit: Augen auf bei der Wahl der Freunde und sich nicht durch mehr Schein als Sein blenden lassen.

Super Buch - 05.11.2016 22:22:07 - Charlene

In dem Roman " Die Guten " geht es um Helen, die es im Leben noch nie wirklich einfach hatte. Sie hatte eine unschöne Kindheit und litt unter dem Verlust ihres Vaters und nun hatte sie auch noch das Sorgerecht für ihren kleinen Ollie an den Vater und Exmann verloren. Doch als sie die Havillands oder auch das Millionärspaar kennenlernt scheint sich alles zum guten zu wenden, Nicht nur das Helen einen viel besser bezahlten Job von ihnen annimmt, nein die beiden wollen ihr sogar die Gerichtskosten bezahlen um wieder das Sorgerecht für Ollie zu bekommen. Doch im Laufe des Buches bekommt man ein eher schlechtes Bauchgefühl was die Havillands angeht. Sie verhalten sich irgendwie immer seltsamer und selbst wenn sie ihrem Freund Elliot nicht glauben will das da irgendetwas im Busch ist. Hat sie selber ein schlechtes Gefühl bei den beiden. Doch was steckt dahinter?

Ich mochte diese Buch wirklich gerne, es ist in einem schnellem und überhaupt nicht schnörkeligem Schreibstil geschrieben und ich finde die Geschichte toll. Obwohl ich so eine Art von Geschichten eigentlich sonst nicht so mag, war es hier anders. Ja es hat mir richtig Spaß gemacht das Buch zu lesen und mich hat die Geschichte von Helen richtig gepackt. Im Endeffekt ist ein sehr gelungenes Buch über Wahrheiten und Lügen und total lesenswert.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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"Definitiv eine der besten Thriller-Autorinnen unserer Zeit.“
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Frauke Kaberka, dpa

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