Hummersommer

Hummersommer

Salzige Meeresbrise, Sonnenaufgänge und Hummerkörbe – Little Harbor ist ein idyllischer Urlaubsort. Für Eliza Barnes jedoch steht es für eine Kindheit in einer einfachen Fischerfamilie, der sie längst entflohen ist. Nun erkrankt ihr Vater schwer, und Eliza kehrt für einen Sommer nach Little Harbor zurück. Und während sie den Menschen ihrer Vergangenheit wiederbegegnet, tauchen tief verborgene Geheimnisse und Sehnsüchte auf … Gehört sie, die als Kind Hummer knacken konnte wie keine andere, doch an den Atlantik statt in die Großstadt?

»Hummersommer ist eine innige Erzählung über Familie und Liebe. Ein absolut hervorragendes Werk einer meiner Lieblingsautorinnen.«
Elin Hilderbrand, New-York-Times-Bestsellerautorin

»Die salzige Meeresluft scheint direkt aus den Seiten zu dringen … Von einer Multimillionärsyacht auf ein vertrautes altes Fischerboot mit abgenutzem Getriebe, und es lauert immer mehr als rostige Hummerfallen unter der Oberfläche … Aus der Frage, ob man je wieder zurück nach Hause kann, wird die Frage: Kann man sein Zuhause überhaupt je verlassen?«
Seré Prince Halverson, Autor

»Diese tiefe Erzählung über nicht eingeschlagene Wege sollte man nicht verpassen!«
People Magazin

»Ganz selten nur liest man ein so gutes Buch, das die Qualität des gesamten Lebens verbessert. Ich kann nur schwärmen: Es ist brilliant, jede Seite ein Vergnügen. Ich liebe es!«
buch aktuell über »Eine fast perfekte Familie«

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Hummersommer

Salzige Meeresbrise, Sonnenaufgänge und Hummerkörbe – Little Harbor ist ein idyllischer Urlaubsort. Für Eliza Barnes jedoch steht es für eine Kindheit in einer einfachen Fischerfamilie, der sie längst entflohen ist. Nun erkrankt ihr Vater schwer, und Eliza kehrt für einen Sommer nach Little Harbor zurück. Und während sie den Menschen ihrer Vergangenheit wiederbegegnet, tauchen tief verborgene Geheimnisse und Sehnsüchte auf … Gehört sie, die als Kind Hummer knacken konnte wie keine andere, doch an den Atlantik statt in die Großstadt?

»Hummersommer ist eine innige Erzählung über Familie und Liebe. Ein absolut hervorragendes Werk einer meiner Lieblingsautorinnen.«
Elin Hilderbrand, New-York-Times-Bestsellerautorin

»Die salzige Meeresluft scheint direkt aus den Seiten zu dringen … Von einer Multimillionärsyacht auf ein vertrautes altes Fischerboot mit abgenutzem Getriebe, und es lauert immer mehr als rostige Hummerfallen unter der Oberfläche … Aus der Frage, ob man je wieder zurück nach Hause kann, wird die Frage: Kann man sein Zuhause überhaupt je verlassen?«
Seré Prince Halverson, Autor

»Diese tiefe Erzählung über nicht eingeschlagene Wege sollte man nicht verpassen!«
People Magazin

»Ganz selten nur liest man ein so gutes Buch, das die Qualität des gesamten Lebens verbessert. Ich kann nur schwärmen: Es ist brilliant, jede Seite ein Vergnügen. Ich liebe es!«
buch aktuell über »Eine fast perfekte Familie«

Erscheinungstag: Di, 03.04.2018
Erscheinungstag: Di, 03.04.2018
Bandnummer: 100132
Bandnummer: 100132
Seitenanzahl: 352
Seitenanzahl: 352
ISBN: 9783959671811
ISBN: 9783959677516
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

More Information

 
Meg Mitchell Moore lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Newburyport, Massachusetts. Bevor sie Romane schrieb, hat sie als Journalistin für verschiedene Zeitschriften gearbeitet. Foto: © Courtney Trembler

Kundenbewertungen

Ein großartiger Roman - 29.10.2018 10:53:20 - Bookreviews.at

Auch bei diesem wundervollen Buch geht es um die Familie, sehr viel Gefühl und Zugehörigkeit. Wo gehört man mit dem Herzen wirklich hin und wie entscheidet man sich – dafür oder dagegen. Sehr einfühlsam und wunderschön geschrieben, kann man beim Lesen die Luft des Meeres spüren und riechen. Gegenden, wie jene im Buch beschrieben, haben wirklich ihren ganz besonderen Reiz und sind unvergesslich. So, wie dieses Buch!

Das ideale Urlaubsbuch - 31.05.2018 09:52:31 - Kein eigener Blog, aber Mitglied bei lovelybooks, Was liest Du, Vorablesen

Schon das Cover war für mich ein Grund, dieses Buch lesen zu wollen. In zarte Farben getaucht ist es ein echter Hingucker und weckt in mir große Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer. Teilweise wurden diese Hoffnungen auch erfüllt, aber man sieht als Leser auch hinter die Fassade und merkt, dass das Leben in diesem kleinen Fischerdorf doch nicht immer so erstrebenswert ist, wie man es sich vorstellt. Detailliert und ausführlich werden die einzelnen Protagonisten vorgestellt

Eine nette Sommerlektüre - 19.05.2018 22:32:48 - booksarelife_xoxo

Der Roman der Autorin Meg Mitchell Moore ist eine tiefgreifende Familiengeschichte mit Herz und voller Entscheidungen, über die Familie im Allgemeinen, Entscheidungen, Verlust und Hoffnung.Die Autorin hat in ihrem Roman ein interessantes Thema aufgegriffen. Sie stellt Elizas zwei unterschiedliche Welten, Hummermädchen und High Society, mit ihren Vor- und Nachteilen deutlich gegenüber. Mir fehlte jedoch ein Spannungsbogen - dementsprechend gebe ich 3,5 von 5 Sternen, runde aber hier auf 4 auf.

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt. - 13.05.2018 05:36:23 - Elkes Literaturwolke

Die Erzählungen von der Mentalität der Fischer, ihrer Liebe zum Meer und dem einfachen Leben hingegen haben mich schon beeindruckt. Das waren wirklich faszinierende Abschnitte und ich hätte gern dort meinen Urlaub gemacht. Das Positive und Negative hält sich so einigermaßen die Waage, daher gibt es drei Sterne von mir mit einer bedingten Empfehlung.

- 30.04.2018 12:30:42 - NiKiMaCo

Rezension

Eliza Barnes kehrt in ihre alte Heimat Little Harbor zurück und erfährt das ihr Vater schwer krank ist. Deshalb möchte sie natürlich bei ihm sein. Doch nicht nur seine Krankheit wühlt sie auf, sondern auch alte Gefühle und mehr. Vor allem ist sie verwirrt und weiß nicht mehr so recht, wo sie genau hin gehört. Dies hinterfragt sie sich.

Meine Meinung

Die Grundgeschichte ist gut durchdacht, jedoch nicht super umgesetzt. Der Schreibstil ist teils anstrengend. Besonders am Anfang ist die Geschichte noch recht verwirrend gerade mit den Personen. Das legt sich im Laufe der Geschichte.
Die Hauptpersonen sind interessant und peppen die Geschichte etwas auf. So lässt sich die Geschichte auch immer besser lesen.
Das Buch reiht sich bei mir nicht unter den besten Büchern ein, jedoch ein gutes Buch.

Hummersommer - 22.04.2018 07:54:45 - Mika

Eliza lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Massachusetts. Ihre Kindheit hat sie in einem Fischerort in Maine verbracht. Aufgrund einer schweren Erkrankung ihres Vaters muss sie nun an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren. Während sie sich um ihren Vater kümmert, geht ihre eigene Familie im Chaos unter. Ihr Mann macht sich selbstständig und verfolgt seinen ersten Auftrag, gleichzeitig muss er sich um die beiden Töchter kümmern.
Der Klappentext verspricht das Eliza herausfinden muss, ob sie lieber ein Luxusleben bei ihrer Familie führen möchte oder an der Küste in Maine leben möchte. Allerdings kommt diese innere Zerrissenheit und Lebensveränderungen überhaupt nicht als Thema im Buch vor. Es werden viele Nebengeschichten erzählt, in denen sich die Geschichte dann auch leider verliert.
Die Geschichte an sich ist interessant und man hätte daraus sehr viel mehr machen können. Leider wird das Potenzial nicht völlig ausgeschöpft.
Zum Teil gibt es gute Ansätze und berührende Stellen, aber auch stellenweise Langeweile.
Von mir gibt es drei Sterne.

Hummersommer vor der Küste Maine's - 19.04.2018 15:03:43 - Mesa

Eliza kehrt für einen Sommer zurück in ihre Heimatstadt Little Harbor. Ihr Vater Charlie hatte während seiner Arbeit als Hummerfischer einen Unfall und braucht nun Hilfe. Schnell stellt sich heraus, dass Charlie Eliza aber noch etwas ganz anderes verheimlicht hat - einen Hirntumor. Trotz aller Bemühungen schafft es Eliza nicht ihren Vater zu einer Behandlung zu überreden. Also kümmert sie sich um ihn, aber auch um seine Hummerfallen. Plötzlich ist da dieses alte vertraute Gefühl der Glückseligkeit wieder da und stellt Eliza vor eine schwere Wahl...

Die Geschichte ist nicht nur aus Eliza's Sicht, sondern auch der ihres Mannes Rob, der jungen Mary und ihrer Freundin Deirdre erzählt. Erst zum Ende hin weiß man was es mit Mary auf sich hat und wie sie in die Geschichte hinein passt. Die Nebenhandlungen von Rob und Deirdre sind ziemlich unwichtig und passen nicht wirklich in die Geschichte. Auch Eliza kommt ziemlich wenig zu Wort. Man hat das Gefühl, dass sie nur eine Nebenfigur ist obwohl die Geschichte sich um sie dreht. Das Buch besteht leider aus vielen Nebenhandlungen und lässt die Hauptgeschichte relativ blass aussehen. Allerdings waren die Beschreibungen der Handlungsorte sehr gut und man konnte sich auch sehr schön in die Arbeit der Hummerfischerei hineinversetzen. Nach dem Lesen kann man sich durchaus vorstellen an der Küste Maine's Urlaub zu machen und genau diese Ruhe zu finden wie sie das wunderschöne Cover wiedergibt.

Hummersommer ist eine seichte berührende Familiengeschichte mit ausbaufähigen Charakteren vor einer atemberaubenden Kulisse an der Küste von Maine.

Berührender Sommerroman über Familie, Entscheidungen, Verlust und Hoffnung - 16.04.2018 18:34:10 - booklover2011

Cover:
Das Cover zeigt einen Leuchtturm und Häuser an einer Küste. Es passt hervorragend zur Geschichte, doch ein, zwei (Fischer-)Boote wären das Tüpfelchen auf dem i für ein perfektes Cover für das Buch. Auf jeden Fall verströmt das Cover Urlaubsstimmung und löst Fernweh aus. Es gefällt mir sehr.

Inhalt:
Eliza Barnes hat mir ihrem Mann Rob die gemeinsamen Töchter Zoe und Evie und lebt mit ihnen in Barton. Ihr Mann stammt aus einer reichen Familie und ist Architekt, wodurch Elizas jetziges Leben in der Welt der High Society stattfindet. Elizas Mutter starb als sie noch ein Kind war, ihr Vater Charlie Sargent ist Hummerfischer und sie stammt aus einfachen Familienverhältnissen. Dadurch befindet sie sich in einem Zwiespalt zwischen ihrer Vergangenheit und ihrem jetzigen Wohlstand.
Als ihr Vater auf seinem Fischerboot einen Unfall hat, fährt Eliza zu ihm ins kleine Fischerdorf Little Harbor um sich um ihn zu kümmern. Hier erfährt sie dann, dass ihr Vater schwerkrank ist. Während sie den Sommer über bei ihm bleibt, um ihm beizustehen und ihn zu unterstützen, versorgt ihr Mann die beiden Kinder und ist auch mit seinem ersten Auftrag als selbstständiger Architekt beschäftigt.
In Little Harbor trifft Eliza auch ihre alte Jugendliebe Russel wieder, der wie ihr Vater Fischer ist. Auch lernt sie die 17-jährige Mary kennen, die in einem Café arbeitet und mit dem 24-jährigen Fischer Josh zusammen ist.

Meinung:
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die längeren Sätze waren anfangs etwas ungewohnt, doch nach einigen Seiten war ich völlig in der Geschichte gefangen und die Seiten flogen nur so dahin.
Das Buch ist am häufigsten aus der Perspektive von Eliza geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Aber ebenso kommen ihr Mann Rob, ihr Vater Charlie, ihre beste Freundin Deirdre und Mary aus Little Harbor zu Wort. Diese verschiedenen Perspektiven haben mir sehr gefallen und die unterschiedlichen Charaktere waren für mich authentisch beschrieben, so dass ich mit ihnen mitgefühlt und mitgefiebert habe.
Andere Leser haben kritisiert, dass die Autorin ausschweifend erzählt bzw. sich in „Nebenhandlungen verstrickt“. Ich persönlich habe das anders empfunden. Ich hatte beim Lesen des Buches das Gefühl, dass ich eine Serie bzw. einen Film schaue und die Protagonisten ein Stück auf ihrem Lebensweg begleite. Und hier sieht man nicht nur das Wichtige, sondern auch nebensächliches bzw. alltägliches wie z.B. dass die Nachbarin den Garten pflegt, etc.
Auch die Szenen mit einer Kundin von Rob, die ein neues Haus baut, waren für die Geschichte, so wie ich sie erlebt habe, wichtig. Sie haben den Kontrast zwischen arm und reich und somit den Zwiespalt, in dem sich Eliza befindet, nochmals deutlich aufgezeigt. Auf der einen Seite haben wir die hart arbeitenden Fischer, die in den Sommermonaten genug verdienen müssen um auch den Rest des Jahres davon leben zu können und sich kaum eine Krankenversicherung leisten können. Auf der anderen Seite gibt es die reiche, künftige Hausbesitzerin, die keine Kosten scheut und alle Pläne nochmal über den Haufen wirft, weil sie eine neue Idee für ihre Villa hat.

Fazit:
Ein mehr als gelungener, berührender Roman mit authentischen und sympathischen Charakteren, die ich sehr gerne ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet habe. Es geht um Liebe, Familie, Entscheidungen für die Gegenwart und die Zukunft, Hoffnung, aber auch etwas Drama und die Spannung kommen nicht zu kurz.

"Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Lebe im Hier und Jetzt!" - 15.04.2018 21:36:25 - SNOWWOMAN

Im Leben von Eliza Barnes gibt es nichts, was Wünsche offen lässt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert und den beiden Mädchen, Zoe und Evie, führt Eliza einen äusserst luxuriösen Lebensstil in einer Stadt von Massachusetts und geniesst sämtliche Vorteile, die ihr innerhalb einer gehobenen Gesellschaftsschicht geboten werden. Das war jedoch nicht immer so, denn Eliza stammt aus dem kleinen Fischerort Little Harbor in Main. Für viele ein beschaulicher und idyllischer Urlaubsort, für Eliza hingegen bezeichnend für eine Kindheit in einer einfachen Fischerfamilie, der sie damals nicht schnell genug entfliegen konnte. Doch dann ereilt sie die Nachricht über den Unfall ihres Vaters. Ein Unglück, das für Eliza nicht nur die Rückkehr in ihre alte Heimat Little Harbor erfordert, sondern auch mit einer unverhofften Reise in ihre eigene Vergangenheit aufwartet, denn was wie ein Wochenendtrip zu ihrem Vater Charlie beginnt, wird zu einem Sommer der Neuordnung...

Kaum im kleinen Hummerörtchen Little Harbor angekommen, muss Eliza erfahren, dass ihr Vater nicht nur einen Unfall hatte und kurzfristig die Unterstützung seiner Tochter benötigt - ihr Vater Charlie leidet an einem unheilbaren und mittlerweile fortgeschrittenen Hirntumor. In Anbetracht der schlimmen Umstände bleibt sie länger als geplant und trifft dabei auf Russell, ihre alte Jugendliebe und lernt während ihres Aufenthaltes die junge Mary kennen. Schwanger, alleingelassen und auf sich gestellt - ein Schicksal, das auch Eliza vor Jahren hätte blühen können. Eine alles verändernde Zeit bricht an, Eliza fühlt sich in zwei Welten hin- und hergerissen. Sie liebt ihre zwei Töchter über alles und möchte den beiden ein finanziell gesichertes Leben bieten, das ihr als Kind und Jugendliche verwehrt blieb. Doch ist sie in der Grossstadt an der Seite eines wohlhabenden Mannes wirklich glücklich, der sich während ihrer Abwesenheit liebevoll um die gemeinsamen Mädchen und auch um den Haushalt kümmert, aber dennoch seine neu erlangte berufliche Selbständigkeit dem gemeinsamen Familienleben vorzuziehen scheint? Oder gehört sie, die als Kind Hummer knacken konnte wie keine andere, doch an den Atlantik?

Mit der bewegenden Familiengeschichte "Hummersommer", die in der amerikanischen Originalausgabe auf den Titel "The Captain’s Daughter" lautet, gelingt der Autorin, Meg Mitchell Moore, ein herausragend beeindruckender Roman über Entscheidungen, die dem Leben oftmals eine neue Richtung geben. Dabei treffen wir während der Erzählung auf mehrere Romanfiguren, die für ihr weiteres Leben sowohl einen weitreichenden als auch einen folgenschweren Entschluss fassen müssen. Gleichzeitig schafft es die Autorin mit ihrer aussergewöhnlich bildhaften Sprache die Schönheit eines malerischen, verträumten Ortes mit Worten zu umschreiben, die uns als Leser direkt die salzige Meeresbrise um die Nase wehen lässt und uns mit dem Farbenspiel der Sonnenaufgänge sowie auch mit den prachtvollen, romantischen Sonnenuntergänge zum Staunen bringen. Es fühlt sich fast so an, als würde man selbst am Rande der Küste des Fischerörtchens Little Harbor stehen und dabei die Wellen des Meeres bewundern.

Die Geschichte selbst entführt uns als Leser in das Leben und die Gedankengänge von Eliza. Dabei veranschaulicht die Autorin mit ihrem einnehmenden und lebhaften Schreibstil den luxuriösen Lifestyle, den Eliza mit ihren High Society-Freundinnen geniesst. Eine Welt der Schönen und Reichen, die sich am Pool des Yachtclubs einen von unzähligen Nachmittagen mit bunten Cocktails versüssen, während gut bezahlte Nannys ihre verwöhnten Kinder betreuen. Ein sorgloses Leben, das sich Eliza heute mit dem Geld ihres wohlhabenden und attraktiven Ehemannes Rob leisten kann – Geld, das grösstenteils aus der Scheidung seiner exzentrischen Mutter Judith stammt. Doch dieses Leben, in das Eliza hineingeheiratet hat, steht in einem extremen Widerspruch zu ihrer Vergangenheit, denn die Kindheit und Teenagerjahre, die Eliza in Little Harbor verbracht hat, sind für sie nicht nur mit schönen Erinnerungen verbunden. Der frühe Verlust der Mutter und das einfache Leben mit einem rauen und wortkargen Hummerfischer als Vater hat sie stark geprägt. Auch die frühere Beziehung zu ihrem Jugendfreund Russell hat bei Eliza Spuren hinterlassen. Verständlich, dass die Rückkehr in die Heimat in Eliza gemischte Gefühle auslösen, aber damit nicht genug, denn gleichzeitig muss sie sich mit der unheilbaren Krankheit ihres Vaters Charlie auseinandersetzen. Nebst dieser schwierigen Herausforderung wird Eliza mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Durch die Bekanntschaft mit der jungen und schwangeren Mary wird in Eliza eine Erinnerung wachgerüttelt, dessen Entscheidung die Tragweite ihres weiteren Lebens beeinflusst hat. Damit gelangen längst vergangene Ereignisse, liebgewonnene Menschen aus ihrem alten Leben und verdrängte sowie vergessen geglaubte Gefühle an die Oberfläche und stellen ihr bisheriges Leben in Frage. Von ihrem Ehemann erfährt sie dabei nicht sonderlich viel Unterstützung, denn dieser bewegt sich nach wie vor in der schillernden Welt der Reichen und Schönen und fühlt sich deren Problemen ausgesetzt.

Eine gefühlvolle Story über einen Sommer voller Entscheidungen! Ganz besonders das Schicksal des alten Hummerfischers Charlie hat mich persönlich als Leserin tief berührt. Die Autorin hat es jedoch auf eindrückliche Weise geschafft, mit zusätzlichen Handlungen der Nebenfiguren etwas an der schweren Last der Thematik über die unheilbare Krankheit und deren Verlauf abzufangen. Auch die junge und zierliche Mary ist mir während der Zeitreise des Romans ans Herz gewachsen, vor allem ihre Entwicklung hat mich zutiefst beeindruckt. Ob letztendlich alle ihre eigene Entscheidung treffen konnten, wird an dieser Stelle nicht verraten und wie sagte Charlie doch immer wieder so schön: "Entscheide dich im Zweifelsfall immer dafür, mutig zu sein!"

Der Roman "Hummersommer" ist eine tiefgreifende Familiengeschichte mit Herz und voller Entscheidungen. Auch wenn einige Handlungen vorhersehbar waren und es dadurch teilweise an Spannung fehlte, war es insgesamt eine wunderschöne und emotionale Leseerfahrung mit der Botschaft, dass jede positive Veränderung im Leben mit einer klaren Entscheidung beginnt...

Unbedingt zu erwähnen wäre, dass die amerikanische Originalausgabe die deutsche Übersetzung auf emotionaler Ebene verblassen lässt, was sich meines Erachtens in der Bewertung zeigen wird - schade!

Trotzdem verleihe ich einen ganzen Sternenhimmel für den wundervollen Lesegenuss! Wer diesen Roman mit dem Herzen und nicht nur mit den Augen liest, dürfte jedenfalls ein paar schöne Stunden erleben...

Hummersommer - ein Sommerroman - 12.04.2018 20:16:44 - mannomania

Hummersommer
von Meg Mitchell Moore
Ein Roman mit 452 Seiten und 53 Kapiteln von HarperCollins

Zum Inhalt:
Eliza und ihr Mann Robert sowie ihre zwei Mädchen leben ein komfortables Leben.
Eliza ist geboren und aufgewachsen in Little Harbor, das ist ein kleiner, idyllischer Fischerort. Doch plötzlich erhält sie einen Anruf, daß ihr Vater schwer erkrankt sei und sie kehrt für die Pflege in ihren Heimatort zurück. Dort trifft sie Leute von früher, alte Erinnerungen kommen hoch und sie stellt sich die Frage, gehöre ich immer noch dazu oder hat mich mein jetztiges Leben verändert?

Fazit:
Die Autorin erzählt uns eine Geschichte. Sie verbindet Eliza's damaliges Leben mit dem jetzigen. Es wird erzählt über ihren Mann Robert und ihre Töchter, die jetzt ohne Mutter zurecht kommen müssen und auf der anderen Seite die Beziehung zwischen dem wortkargen Vater und seiner Tochter.
Eliza ist eine charakterstarke Frau, sie bemüht sich, was nicht leicht ist, allen gerecht zu werden.

Das Buch erwähnt viele Themen, die den Leser berühren und auch in Spannung halten.
Aber leider sind es zu viele Themen, weil es damit auch um zu viele Personen geht und manchmal die Hauptprotas zu kurz kommen.
Trotz allem, wer sich für Familiengeschichten interessiert, ist hier genau richtig. Dies ist ein leichter Sommerroman, der gut lesbar und von der Autorin flüssig geschrieben wurde.

Nette Unterhaltung - 11.04.2018 14:29:28 - Lilofee

Das Meer, Sonnenaufgänge und der Hummerfang,
Little Harbor ist ein idyllischer Urlaubsort.
Eliza Barnes kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück.
Sie ist in einer einfachen Fischerfamilie
aufgewachsen. Als ihr Vater schwer erkrankt, ist
sie sofort zur Stelle.
Eine alles verändernde Zeit bricht an.

Eliza muss sich der Vergangenheit stellen und ihre Gegenwart regeln.
Das Cover finde ich wunderschön, schon von der Farbgestaltung her.
Die Figuren sind alle sehr realistisch und man kann sich sehr gut
in sie hineinversetzen.
Sehr präzise fängt die Autorin das Leben ein.
Leider bleibt vieles recht oberflächig, man würde gerne
einiges mehr erfahren, um Elizas Handlungen besser zu verstehen.
Außerdem muss der Roman aufgrund zäher Dialoge
und unnötig in die Länge gezogener Handlung eindeutig Federn lassen.
Dadurch konnte mich das Buch nicht so recht begeistern und hat mich eher etwas enttäuscht zurückgelassen.
Nette Unterhaltung ist aber garantiert.
Ich gebe 3,5 Sterne und runde hier auf 4 Sterne auf.

Eine Geschichte über das Leben und Sterben - 11.04.2018 10:58:58 - Isabell

Eliza ist eine Frau Mitte Dreißig, verheiratet, Mutter zweier Töchter und stammt ursprünglich aus einem kleinen Fischerdorf. Dort ist sie nach dem Tod der Mutter bei ihrem Vater, einem Hummerfischer, aufgewachsen. Nach einem erfolgreichen Schulabschluß, hat sie zwei Jahre Medizin studiert, bevor sie aufhörte, um nur für ihre Familie da zu sein. Rob, ihr Mann, stammt aus einer reichen Familie und so findet Elizas Alltag sozusagen unter den Reichen und Priviligierten in einer Stadt statt. Ein Unfall ihres Vater veranlasst sie, in das Dorf zurückzukehren.
Während das Cover und der Klappentext einerseits Urlaubsfeeling/ Leichtigkeit sowie die Frage aufwerfen, ob Eliza sich die Frage nach Großstadtleben oder Leben am Atlantik stellt bzw. ihr Leben in Frage stellt, so ist die Geschichte, die das Buch erzählt eine ganz andere.
Die Autorin erzählt in vielen Puzzleteilen von vielen verschiedenen Figuren rund um Eliza eine Geschichte über das Leben, die Liebe, Hoffnung, Glück, Eitelkeiten, das Sterben und den Tod. Ich lerne Elizas Mann, ihre Töchter, Freundinnen, Arbeitgeber ihres Mannes, Mary, eine junge Frau aus dem Dorf, Val, eine alte Freundin der verstorbenen Mutter, Judith (Schwiegermutter).... u.v.m. kennen. Viele kleine Geschichten ergeben ein Gesamtbild und in meinen Augen ist nicht Eliza, die Hauptfigur, sondern ihr Vater Charlie. Ich sehe ihn direkt vor meinen Augen und habe ihn gern. Er hat mich tief bewegt zurückgelassen.
Es war keine leichte Sommergeschichte, dieses Flair habe ich fast gar nicht gespürt, sondern eine Geschichte, die einen über das Leben, die Liebe und das Glück nachdenken lässt. Mir hat dieser Roman gerade aufgrund seiner vielen kleinen Storys sehr gut gefallen. Einiges brachte mich zum Schmunzeln anderes stimmte mich sehr nachdenklich und trieb mir teilwese die Tränen in die Augen.
Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

Hummermädchen oder High Society ? - 09.04.2018 10:54:06 - Hannah- Lena

Eliza Barnes kehrt aus ihrem Großstadtleben in ihren Heimatort Little Harbor zurück, als ihr Vater nach einem Unfall ihre Hilfe benötigt.
Obwohl Eliza eine glückliche Kindheit in dem idylischen Fischerort verbracht hat, kehrte sie ihrem Heimatort den Rücken zu, sobald sich ihr mit einem Studium eine Chance dazu bot.
Anschließend ist sie immer nur für kurze Besuche zurückgekommen.
Zur Unterstützung ihres Vaters Charlie verweilt Eliza länger als ursprünglich geplant.
Nach und nach öffnet sich Elizas Herz und sie erinnert sich an das Gefühl der Geborgenheit ihrer Kindheit und an das junge Mädchen, das sie einmal war.
Kann man seine Wurzeln verleugnen und sich in einem anderen Leben neu erschaffen ?
Mit ihren Wurzeln konfrontiert, muß Eliza sich entscheiden, ob sie in ihrem neuen Leben wirklich glücklich ist.

Die Autorin hat in ihrem Roman ein interessantes Thema aufgegriffen.
Sie stellt Elizas zwei unterschiedliche Welten, Hummermädchen und High Society, mit ihren Vor- und Nachteilen deutlich gegenüber.
In vielen Details und aus der Perspektive verschiedener Personen werden Elizas Familienleben, Alltagsprobleme, Jugendsünden,.... dargestellt.
Meiner Meinung nach stehen diese vielen Begebenheiten zu gleichwertig nebeneinander.
Ich habe mich beim Lesen durchaus gut unterhalten. Ich war neugierig, wie es weiter geht.
Mir fehlte jedoch ein Spannungsbogen, etwa das besondere Ereignis auf das alles zuläuft und welches letztendlich zu Elizas Entscheidung führt.

Die leise Nebenhandlung zwischen Mary und Charlie jedoch hat mir sehr gut gefallen. Beeindruckend.

Ich vergebe für den " Hummersommer " 3,5 Sterne.

zu viel Drumherum, zu wenig von der Familiengeschichte der Protagonistin - 07.04.2018 21:39:32 - Gartenkobold

Eliza, geboren und aufgewachsen in Little Harbor, lebt und wohnt mit ihrer Familie in der Stadt, in elitären Kreisen. Als ihr Vater einen Unfall hat und sich herausstellt, dass er einen Hirntumor hat, kehrt sie zurück nach Little Harbor und muss sich nicht nur damit auseinandersetzen, dass sie ihren Vater bald verlieren wird, sondern auch alte längst ins Abseits gedrängte Erinnerungen kommen an die Oberfläche und Eliza muss sich nicht nur der Frage stellen, ob sie noch zu der eingeschworenen Gemeinschaft gehört….
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, das Cover sofort angesprochen und ich habe eine einfühlsame Familiengeschichte erwartet, doch ich wurde enttäuscht, denn statt einer Familiengeschichte wurde ich zu Beginn mit vielen Personen geradezu erschlagen, der alle nur Nebencharaktere sind, allerdings die Protagonistin Eliza dadurch völlig ins Abseits drängen, sie Autorin hat wesentlich mehr über die Nebencharaktere und deren Nebensächlichkeiten geschrieben, als über das eigentliche Thema und ich habe die ein oder andere Seite überschlagen, da mir das nebensächliche Geplänkel völlig belangloser Geschehnisse leider total die Leselust genommen hat. Von Beginn an fehlt mir in diesem Roman die Spannung, die Ereignisse, die eine Familiengeschichte prickelnd und spannend machen, verlieren sich auf Nebenschauplätzen und ich habe mich als Leserin mehrfach gefragt, warum schreibt die Autorin das, wo ist der Bezug, schade, leider konnte mich der Roman nicht überzeugen.

ein Sommer voller Entscheidungen - 06.04.2018 08:17:47 - secretworldofbooks

Im " Hummersommer " von Meg Mitchell Moore begleiten wir Eliza und ihre Familie einen Sommer lang.

Beginnen tut alles im high society Leben von Eliza und ihren Mann Robert. Dabei gibt sie aber einen schon das Gefühl das sie nicht dazu gehört.
Eliza stammt aus Little Harbor, ein kleiner idyllischer Fischerort und hat hart dafür gekämpft für ihr jetziges Leben. Mit einem Anruf scheint dieses luxuriöses Leben aber in Frage gestellt zu sein.
Eliza erfährt das ihr Vater todkrank ist und entscheidet sich dafür, sich um ihn in Little Harbor zu kümmern.
Dort angekommen wird sie von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt.
Sie lernt Mary kennen. Ein junges Mädchen was dringend Hilfe braucht und dabei eine Entscheidung für ihr Leben treffen muss.
Genau wie Eliza damals.


Ein Roman mit viel Gefühl, das aber leider nicht tief geht. Da es um zu viele Personen im Einzelnen geht. Dabei gehen die Kapitel der Hauptprotagonisten irgendwie unter. Die Personen und ihre Handlungen sind sehr liebevoll dargestellt.

Wer für sich eine leichte Familiengeschichte die viele Entscheidungen in kurzer Zeit treffen muss sucht, ist bei diesen Sommerroman richtig.

Ein Sommer in Maine - 05.04.2018 16:10:00 - misery3103

„Dann habe ich gemerkt, dass es keine Märchen gibt.“

Als bei Elizas Vater ein Hirntumor diagnostiziert wird, beschließt sie, den Sommer bei ihm in ihrem Heimatort Little Harbor zu verbringen. Zwischen Hummerkörben und den Fischern des kleinen Ortes trifft sie Leute wieder, die sie nach ihrer Heirat hinter sich gelassen hat. Ist von der Tochter eines Hummerfischers überhaupt noch etwas übrig oder hat sie sich völlig in die reiche Großstadtfrau verwandelt? Der Sommer bringt viele Wahrheiten ans Licht und lässt Eliza über sich und ihre Familie nachdenken.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eliza, die zwischen ihrer Herkunft und ihrem jetzigen Leben schwankt, ihr Mann Rob und ihre beiden Töchter, die zuhause ihr Leben ohne die Mutter regeln müssen und dabei auch etwas über sich selbst lernen, die Beziehung zwischen dem wortkargen Fischer und seiner Tochter, all diese Beziehungen zueinander verbindet die Autorin zu einer wunderschönen Familiengeschichte. Es geht um vergangene Liebe, geheime Sehnsüchte und Geheimnisse, reiche Familien und deren Zeitvertreib, um die Sorgen junger Mädchen und das Leben im Fischerdorf allgemein. Ich mochte Eliza, die sich bemüht, jedem in ihrem Umfeld gerecht zu werden, gleichzeitig Ehefrau, Mutter, Schwiegertochter, Tochter und Freundin zu sein und in jeder Rolle sie selbst zu bleiben … und dann zu merken, dass sie doch oft nur eine Rolle spielt, weil das Mädchen aus dem kleinen Fischerdorf noch in ihr steckt.

Das Buch berührt viele Themen, die mich berührt haben und mich gespannt weiterlesen ließen. Ich verstand sowohl Elizas Standpunkt als auch den ihres Vaters. Am Schluss ist das Buch vielleicht ein wenig zu Friede-Freude-Eierkuchen, aber darüber konnte ich hinwegsehen, da mich Elizas Geschichte wirklich gut unterhalten hat.

Eigentor - 05.04.2018 15:40:07 - Lesemone

Angezogen von dem schönen Cover und dem interessanten Klappentext machte ich mich voller Freude an das Lesen des Buches. Schnell stellte sich die Ernüchterung ein, aber manchmal braucht man auch etwas, um in die Geschichte rein zu kommen. Leider bin ich bei diesem Buch bis zum Schluss nicht rein gekommen. Das lag hauptsächlich daran, dass der Klappentext sehr in die Irre führt, denn die Autorin hat es zu gut gemeint mit ihrer sehr ausführlichen Erzählung. Dies wurde so ausführlich, dass die eigentliche Protagonistin total in den Hintergrund geriet und das Buch mit zu vielen Nebensächlichkeiten ausgeschmückt wurde. Da wäre etwas weniger dann doch mehr gewesen. Sehr viele Sätze, vor allem bei Dialogen, wurden durch nebensächliche Erklärungen total zerfleddert und ich verstehe nicht, welchen Sinn die Autorin darin sieht. Die Geschichte wurde dadurch unnötig in die Länge gezogen und verkompliziert. Es wird ein Satz gesagt und dann folgt eine halbe Seite eine Erklärung dazu... Die Geschichte an sich ist gar nicht schlecht und interessant, aber dieses unnötige in die Länge ziehen, ist nicht mein Fall.

Fazit: Auf 462 Seiten passiert nicht wirklich viel, es fehlt an Spannung, an Geschehen, an tollen Protagonisten, an Flair. Die Autorin hat es zu gut gemeint und durch ihre zu ausführliche Schreibweise die interessante angekündigte Geschichte aus dem Klappentext selbst zunichte gemacht. Wirklich schade!

Der Klappentext verspricht eine völlig andere Geschichte - 05.04.2018 05:12:15 - katikatharinenhof

liza hat ihrer Heimat schon lange den Rücken gekehrt und doch muss sie wieder in ihr kleines Städtchen zurückkehren. Ihr Vater ist schwer erkrankt und sie muss sich nicht nur damit auseinandersetzen, ihn bald zu verlieren, sondern die längst verdrängt geglaubten Erinnerungen aus der Vergangenheit keimen wieder auf. Eliza muss sich der Frage stellen, ob sie wirklich noch dazu gehört und eine von ihnen ist, oder ob das Band tatsächlich schon lange zerschnitten wurde....

Dieses Buch hat mich durch seinen Titel, den interessanten Klappentext und dem wirklich tollen Cover dazu verführt, es zu lesen. Doch anstatt von Hummersommer, salziger Meeresbrise und einfühlsamer Familiengeschichte habe ich hier ein Buch gelesen, das in mir gähnende Langeweile hervorgerufen hat. Die Geschichte an und für sich ist vom Ansatz her gut gedacht, aber die Ausführung denkbar schlecht umgesetzt. Nebensächlichkeiten verlieren sich in ellenlangen Sätzen. Erklärungen, die es m. E nicht bedurft hätte, schmücken Seite um Seite aus, belanglose und uninteressante Personen bekommen so viel Handlungsspielraum, der nicht notwendig gewesen wäre und nehmen so den eigentlichen Hauptcharakteren den Platz auf der Bühne für einen tollen Auftritt.
Stellenweise plätschert die Geschichte einfach nur vor sich hin und ich weiß nicht, was mir die Autorin sagen möchte. Es fehlt der Kick, die Spannung, einfach irgendwie etwas Besonderes, um dieses Buch zu einem echten Pageturner zu machen. Leider hat diese Geschichte mich nicht begeistern können und ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

 »Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.«
vol.at

 »Eine spannende Lektüre bis zum Schluss.«
SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!«
Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

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