Sturm der Freiheit

Sevilla im Juli 1492. Die jüdische Kaufmannsfamilie Pérez fällt einer grausamen Verschwörung zum Opfer. Während der fünfzehnjährige Pablo die Stadt verlässt, um vor den Handlangern der Inquisition zu fliehen, fällt seine ältere Schwester Hada dem Inquisitor Joaquín de Salamanca in die Hände, der ihr ein unsägliches Martyrium bereitet. Von nun an sind die beiden Geschwister auf sich gestellt. Gegen alle Widrigkeiten kämpfen sie ums Überleben. Doch auf ihrem steinigen Weg zueinander müssen sie nie gekannte Entfernungen zurücklegen und ihr Schicksal in die Hände der wenigen Menschen legen, denen sie hoffentlich noch vertrauen können … Ein fesselndes und farbenprächtiges Mittelalter-Epos – um Machtgier, Liebe und den unerschütterlichen Kampf um Freiheit.

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Sturm der Freiheit

Sevilla im Juli 1492. Die jüdische Kaufmannsfamilie Pérez fällt einer grausamen Verschwörung zum Opfer. Während der fünfzehnjährige Pablo die Stadt verlässt, um vor den Handlangern der Inquisition zu fliehen, fällt seine ältere Schwester Hada dem Inquisitor Joaquín de Salamanca in die Hände, der ihr ein unsägliches Martyrium bereitet. Von nun an sind die beiden Geschwister auf sich gestellt. Gegen alle Widrigkeiten kämpfen sie ums Überleben. Doch auf ihrem steinigen Weg zueinander müssen sie nie gekannte Entfernungen zurücklegen und ihr Schicksal in die Hände der wenigen Menschen legen, denen sie hoffentlich noch vertrauen können … Ein fesselndes und farbenprächtiges Mittelalter-Epos – um Machtgier, Liebe und den unerschütterlichen Kampf um Freiheit.
Erscheinungstag: Do, 15.09.2016
Bandnummer:
Seitenanzahl: 413
ISBN: 9783733785802
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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Kundenbewertungen

sehr spannender historischer Roman zur Zeit der Inquisition und der Entdeckung Amerikas - 19.10.2016 11:59:58 - Funny1210

In "Sturm der Freiheit" ist es Axel Ifland gelungen die Schrecken der Inquisition und die Entdeckung Amerikas fesselnd in einen spannenden Roman zu verpacken.

Im Jahre 1492 wird die Kaufmannsfamilie Perez aufgrund einer Intrige Opfer der Inquisition. Während sein Vater und seine Schwester Hada festgenommen werden, gelingt dem 15-jährigen Jungen Pablo die Flucht. Er landet schließlich auf der Santa Maria und läuft mit dieser unter der Führung von Cristobal Colòn (der einheimische Name von Christoph Clomubus) aus.
Hada hat ein bitteres Schicksal. Um ihren Vater vor seinem Tod zu retten, erleidet sie allerhand Qualen unter dem Inquisitor Joaquín de Salamanca.
Sowohl Hada als auch Pablo müssen sich nun hart durchkämpfen ohne über des Schicksal des jeweils anderen Bescheid zu wissen und die ohne die Hoffnung zu verlieren.

Das Buch fesselt von der ersten Seite an. Es vereint Spannung, historische Hintergründe, Romanzen, Intrigen und Verrat auf glaubhafte und mitreissende Art.
Die Handlungstränge laufen sehr gut aufgebaut nebeneinander ab und die Charaktere sind sehr lebendig und authentisch dargestellt. Der Autor schafft es die Charaktere so toll darzustellen, dass man sich fast fühlt als ob man alles miterlebt und wirklich mit den Charakteren mitleidet.
Pablo ist ein anfangs noch ein unsicherer Junge, der aber sehr wertvolle moralische Anischten hat und diese so weit möglich auch immer wieder versucht einzubringen. Leider ist dies aber unter dem moralischen Verfall seiner Truppe sehr schwierig und auch gefährlich. Später wird Pablo aber deutlich stärker.
Hada ist stets um das Wohl ihres Vaters bemüht und opfert dafür einiges. Sie ist eine sehr starke Frau und lässt sich nicht ihren Willen brechen.
Zum Glück begegnen den Beiden auf ihren harten Wegen auch einige hilfreiche Personen und Freunde. Letzlich spielt auch für Beide die Liebe eine große Rolle auf dem Weg zu ihrem Glück.

Sprachlich ist das Buch ebenfalls toll geschrieben. Man kann flüssig dahin lesen ohne, dass das Buch dabei aber oberflächlich wirken würde. Es hat genau das richtige Maß.

Sehr gelungen ist auch der Einbau der historischen Fakten, an denen sich das Buch sehr starkt orientiert. Soweit ich das beurteilen kann, sind diese Fakten auch wirklich gut recherchiert worden.

Insgesamt ist dies ein absolut gelungenes Buch und nicht nur für Fans historischer Romane absolut zu empfehlen, da eigentlich für jeden etwas dabei ist.

Hier wird Geschichte wieder lebendig - 06.10.2016 20:25:30 - Betsy

n diesem Buch geht es um die Familie Pérez, welche aufgrund falscher Anschuldigungen ins Visier der Inquisition gerät. Während Alvaró und seine Tochter Hada dem Inqusitor Joaquin de Salamanca in die Hände fallen, kann Hadas jüngerer Bruder Pablo vor dessen Männern fliehen. Während Hada versucht ihren Vater vor grausamer Folter und Tod zu retten und damit selbst so einiges auf sich nehmen muss, schafft es Pablo auf die Santa Maria, dem Flaggschiff von Cristóbal Colón (Christoph Kolumbus), der sich im August 1942 von Spanien aus aufmacht um einen westlichen Seeweg nach Ostasien zu finden. Ohne Wissen um das Schicksal des jeweils anderen beginnt für Hada und Pablo eine Zeit in der beide über sich hinauswachsen und nie die Hoffnung verlieren vielleicht doch noch wiedervereint zu werden.

Dieses Buch steigt direkt auf den ersten Seiten ins Geschehen ein und man bekommt gleichzeitig einen kurzen Überblick über die politische Lage in Spanien in Bezug auf die Conversos (Juden, die zum Christentum konvertiert sind), dem Alhambra-Edikt (Vertreibung der Juden), die spanische Inquisition und die Reconquista (Rückeroberung der von Mauren besetzten Gebiete).

Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von Pablo und seiner Schwester erzählt und man wechselt anfänglich zwischen Hadas Gefangenschaft und Pablos Flucht, sowie seiner Reise nach Indien an Bord der Santa Maria.
Teilweise kann man sich kaum entscheiden was spannender ist. Während Hada unter dem Inqusitor Salamanca schreckliches durchleidet und dieses Martyrium tapfer erträgt, ist Pablo das Glück relativ hold und er erlebt das Abenteuer seines Lebens, auch wenn er seine Familie nie ganz vergisst, hat er zeitweilig ganz andere Sorgen und versucht in der Neuen Welt zu überleben.

Hada ist eine unglaublich starke und intelligente Figur, die versucht ihren Vater zu retten und ihr Schicksal stoisch erduldet in der Hoffnung auch Pablo wiederzusehen, dennoch blitzt immer wieder auch ihr Mut und ihr Kampfgeist durch, welche der Inquisitor Salamanca versucht zu brechen.
Pablo ist hier zu Beginn der Geschichte ein relativ unbedarfter junger Mann mit 15 Jahren, der auf seiner Reise lernt, dass es nicht immer einfach ist seinem Herzen zu folgen und am eigenen Leib erfährt, wie sehr die Gier nach Gold, Macht und Frauen einen blind machen kann gegenüber allem anderen. Er weiß was richtig ist, hat aber auch Angst vor einigen skrupelloseren und gewaltbereiten Kameraden und versucht Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, doch er lernt nur allzu bald, dass selbst Nichtstun einen bitteren Beigeschmack hat.

Bei diesem Buch kommt definitiv keine Langeweile auf, denn hier passiert nicht nur unglaublich viel, sondern man fiebert letztendlich mit all den Personen mit und ist gespannt was das Schicksal für sie bereithält. Atemlos liest man über Pablos große Fahrt mit Cristóbal Colón, den Gefahren auf See, internen Machtkämpfen auf den Schiffen und auch an Land, sowie der Begegnung mit den Indios und der Suche nach Gold.
Hadas Geschichte punktet wiederum vor allem vor Dramatik und zeigt wie wenig eine Frau damals zu melden hatte und wie man den Begierden der Männer hilflos ausgeliefert war. Doch auch für sie gibt es immer wieder Lichtblicke, wenngleich diese immer nur kurz andauern und das Schicksal erneut erbarmunglos zuschlägt.

Wunderbar dargestellt wurde vom Autor die Figur des Christoph Kolumbus,
einem Visionär, der hier durch Charisma, Intelligenz und Wohlwollen
gegenüber den Einheimischen glänzt, aber auch fremdes und bereits
besiedeltes Land einfach in Besitz nimmt und beharrlich seinen Weg geht,
um neues zu entdecken und dabei auch viel riskiert um in Europa als
Held gefeiert zu werden.

Rundum abgerundet wird diese Geschichte durch die vielen unterschiedlichen Nebenfiguren, von denen einen manche zwar nur kurz begleiten, aber dennoch nicht wegzudenken sind, da sie alle ihren Platz in der Handlung haben und jeder auf seine Weise dazu beiträgt dieser Geschichte Leben einzuhauchen.

Hier wird unglaublich viel Wissen vermittelt, welches man quasi nebenbei aufnimmt und trotzdem wird es nicht langweilig oder anstrengend.

Fazit: Eine Geschichte, die einen mitnimmt in die grausame Zeit der spanischen Inquisition und der großen Entdeckungsreise des Christoph Kolumbus. Mittendrin kämpft hier die Familie Pérez um ihr Überleben. Hier geht es spannend, dramatisch, gefühlvoll und auch brutal zu. Gebannt verfolgt man das Schicksal aller Personen in dieser Geschichte bis zum bitteren Ende. Als Leser hofft und zittert man mit, schmiedet eigene Mordfantasien gegen gewisse Personen und ist traurig, wenn eine Figur ein tragisches Schicksal ereilt. Es ist schwer sich dieser Handlung zu entziehen, da sie so ziemlich alles hat, was ein guter historischer Abenteuerroman braucht: großartige Charaktere und deren Entwicklung, eine gehörige Portion Spannung, authentische geschichtliche Begebenheiten und Szenen die einen wirklich unter die Haut gehen. Von Anfang bis Ende einfach toll!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf der Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

"Unvergesslich."
Kathryn Stockett

"Ich würde der Autorin überallhin folgen."
Gillian Flynn

"Eine der stärksten Thriller-Autorinnen unserer Zeit."
Tess Gerritsen

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