Der englische Spion

Der englische Spion

Das Volk verehrt sie. Doch ihr Exmann und seine Mutter, die Königin von England, verachten sie. Als eine Bombe sie in den Tod reißt, setzt die britische Regierung alles daran, den Täter zu finden. Dafür benötigt sie die Hilfe eines Mannes: Gabriel Allon, legendärer Agent des israelischen Geheimdienstes. Zusammen mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich daran, die blutige Fährte des verantwortlichen Topterroristen zu verfolgen. Eine Fährte, die Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt …

Daniel Silvas „Der englische Spion“ ist so gut wie erwartet – wenn nicht besser!"
The Huffington Post

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Der englische Spion

Das Volk verehrt sie. Doch ihr Exmann und seine Mutter, die Königin von England, verachten sie. Als eine Bombe sie in den Tod reißt, setzt die britische Regierung alles daran, den Täter zu finden. Dafür benötigt sie die Hilfe eines Mannes: Gabriel Allon, legendärer Agent des israelischen Geheimdienstes. Zusammen mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich daran, die blutige Fährte des verantwortlichen Topterroristen zu verfolgen. Eine Fährte, die Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt …

Daniel Silvas „Der englische Spion“ ist so gut wie erwartet – wenn nicht besser!"
The Huffington Post

Erscheinungstag: Mo, 10.10.2016
Erscheinungstag: Mo, 10.10.2016
Erscheinungstag: Mo, 15.01.2018
Bandnummer:
Bandnummer:
Bandnummer:
Seitenanzahl: 416
Seitenanzahl: 416
Seitenanzahl: 560
ISBN: 9783959670494
ISBN: 9783959676045
ISBN: 9783959671453
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Daniel Silva ist der preisgekrönte New-York-Times-Bestsellerautor von zwanzig Romanen, darunter Double Cross - Falsches Spiel, Die Loge, Der Zeuge, Das Terrornetz, Das Moskau-Komplott, Die Rembrandt-Affäre, Das englische Mädchen und Die (…)

Kundenbewertungen

Klassischer Agenten-Thriller aus der Reihe mit Gabriel Allon, dem "israelischen James Bond" - 14.12.2016 16:51:47 - ech

Bei diesem Buch handelt es sich um den 15. Band der Reihe mit dem israelischen Geheimagenten Gabriel Allon. Für mich war es dagegen das erste Buch von Daniel Silva. Auch wenn man das Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten Bänden lesen kann, sollte man doch das eine oder andere Buch dieser Reihe kennen, bevor man mit der Lektüre beginnt, da relativ häufig auf vergangene Geschehnisse Bezug genommen wird. Auch wenn die entsprechenden Informationen und Hintergründe gut in das Geschehen eingebunden werden, entfaltet dieses Buch wohl erst bei entsprechenden Vorkenntnissen seine gesamte Klasse und lässt den Leser die zahlreichen eingestreuten Anspielungen und Feinheiten erkennen.

Alles beginnt mit dem Mord an der Ex-Frau des englischen Thronfolgers. (Anlehnungen an Prinzessin Diana sind hier nicht zu verleugnen und auch durchaus beabsichtigt.) Gabriel Allon soll die Briten bei der Suche nach dem Täter unterstützen und bekommt dabei mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller einen Partner an die Seite gestellt. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Jagd nach dem ehemaligen IRA-Mitglied Eamon Quinn und decken dabei nach und nach den Plan auf, der hinter dem Mord steckt. Dabei führen die Spuren zurück in Gabriels dunkelste Vergangenheit.

Daniel Silva weiss durch einen packenden Schreibstil, gut gezeichnete Charaktere, ein hohes Tempo mit schnellen Ortswechseln und eine gut konstruierte Geschichte zu überzeugen, auch wenn seine klassische Gut-und-Böse-Einteilung doch sehr an die Zeiten des kalten Krieges erinnert und daher ab und zu etwas zu antiquiert daherkommt.

Unterdem Strich bleibt aber ein spannendes Buch für Liebhaber der klassischen Spionage-Thriller von John de la Carre und Frederik Forsyth und für Fans der James-Bond-Reihe.

Alte Rechnungen - 21.11.2016 11:27:31 - leseratte1310

Die Prinzessin von England ist auch nach der Scheidung beim Volk beliebt. Doch auf der Luxusjacht "Aurora" explodiert eine Bombe und tötet sie. Die britische Regierung will den Täter finden. Gabriel Allon, der legendäre Agent des israelischen Geheimdienstes, wird vom MI6 auf den Fall angesetzt. Mit seinem Freund dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich auf den Weg, um den Täter zu finden. Aber der scheint den beiden immer einen Schritt voraus zu sein und er kennt keine Skrupel.
Dies ist mein erster Band um den Agenten Gabriel Allon. Auch wenn sich das Buch sehr gut lesen lässt, ohne die Vorgeschichte zu kennen, ist es bestimmt noch interessanter, wenn man die Protagonisten besser kennt.
Das Buch liest sich angenehm flüssig und ist von Anfang an spannend, denn es geht sofort mit dem Mord an der Prinzessin los. Die Jagd führt durch verschiedene europäische Länder und es zeigt sich, dass ein größerer Plan hinter der Geschichte steckt. Doch wer hat den Killer losgeschickt? Es scheint niemanden zu interessieren, wenn unbeteiligte Menschen zu Tode kommen, weil falsche Fährten gelegt werden müssen.
Gabriel und Christopher sind sympathische Männer, obwohl sie einem Handwerk nachgehen, bei dem es blutig und brutal zugeht. Aber beide sind empathisch und beide haben etwas erlebt, das sie nicht loslässt.
Ich finde es immer wieder spannend, wie Geheimdienste zusammenarbeiten, wenn es die Lage erfordert, um kurz darauf wieder gegeneinander anzutreten. Beängstigend ist dabei, welch technische Möglichkeiten verfügbar sind, um jemanden zu überwachen oder zu finden. Doch genauso beängstigend ist es, wie kalt Menschenleben genommen werden.
Trotzdem liebe ich Agententhriller und dieser hier hat mir gut gefallen. Es geht tempo- und actionreich zu und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Schluss von dem Buch gefesselt wird.
Es ist eine komplexe und sehr spannende Geschichte.

Spannend und actiongeladener Agententhrillerder einen nicht zur Ruhe kommen läßt - 09.11.2016 19:10:45 - Gina1627

Spannender Rachefeldzug unter Agenten!

Wer hat die berühmteste Frau der Welt getötet?
In Daniel Silvas 15. Fall der Gabriel Allon-Thriller habe ich mich als Neueinsteiger direkt wohlgefühlt und war von dem spannenden und actionreichen Schreibstil sehr angetan. Ich habe mich beim Lesen wie in der erste Reihe eines James Bond Filmes gefühlt.

Der Aufhänger für diesen Thriller ist die Ermordung der berühmten englischen Prinzessin auf der Luxusjacht Aurora in der Karibik. Die Erinnerung an Diana kam direkt hoch.
Sofort müssen der englische MI6 und der israelische Mossad zusammen die Ermittlungen aufnehmen. Wer steckt hinter dem Attentat und warum hat der russische Geheimdienst auch seine Finger mit im Spiel?
Gabriel Allon, der zukünftige israelische Geheimdienstchef und der Auftragskiller Christoph Keller bilden ein interessantes Ermittlerteam. Schnell wird eine Verwicklung des ehemaligen IRA-Mitglieds Eamon Quinn und der russischen Agentin Katerina festgestellt. Ein spannender Wettlauf beginnt und beschert dem Leser viele überraschende und actionreiche Szenen.

Mein erster Gedanke beim Lesen war, warum hast du von Daniel Silva noch kein Buch gelesen? Er schreibt sehr gut! Die Spannung wurde durch die abwechselnden Erzählstränge zwischen dem Ermittlerteam, den Geheimdiensten und den Auftragskillern sehr gut aufgebaut, erforderte aber die volle Konzentration beim Lesen. Die Auftragskiller- und Agentenwelt ist schon creepy. Alle beobachten sich gleichzeitig, keiner traut dem anderen und immer wird sich rückversichert. Der Showdown am Ende war auch nicht zu verachten.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und macht mich neugierig auf die vorherigen Bücher des Autors und Fälle von Gabriel Allon.

Verdient bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

Gelungener Mix aus Fakten, Fiktion und kruden Verschwörungstheorien. Rasant und beklemmend aktuell! - 03.11.2016 15:49:32 - Baerbel82

Gerechtigkeit ist gut. Rache ist besser.

„Der englische Spion“ ist bereits der 15. Band aus der Gabriel Allon-Reihe. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist.
Daniel Silva geht gleich in medias res: Eine Yacht in der Karibik explodiert. An Bord eine Prinzessin, die einen an Lady Di erinnert. Der Tod der Prinzessin ruft den englischen Geheidienst auf den Plan, der wiederum Kontakt zum Mossad aufnimmt. So kommt es, dass Gabriel Allon, der beste Spion aller Zeiten und zukünftige Direktor des israelischen Geheimdienstes, den Fall übernimmt.
Verantwortlich für den Anschlag ist Eamon Quinn, ein Ex-IRA-Kämpfer und Bombenbauer. Doch wer hat die Ermordung der Prinzessin in Auftrag gegeben und warum?
Zusammen mit dem Ex-SAS-Soldaten Christopher Keller, der mit Quinn noch eine alte Rechnung offen hat, macht sich Gabriel daran, der blutigen Spur des Killers zu folgen. Eine Spur, die auch Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt. Denn sein kleiner Sohn Dani wurde einst von einer Autobombe getötet, seine erste Frau schwer verletzt.
Über das Wiedersehen mit Gabriel und seiner Frau Chiara, habe ich mich sehr gefreut. Auch die Bezüge zu „Der Raub“ haben mir gefallen. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel in den Dialogen zwischen Gabriel und Keller. Zitat: „Die Einheimischen werden allmählich unruhig.“ „Vielleicht kannst du sie mit den Blumen beruhigen.“ Oder: „Du hast offenbar den Verstand verloren“, sagte Keller. „Das ist bei Toten normal.“
„Der englische Spion“ ist wieder ein typischer Silva: die USA, England und Israel, das sind die Guten, Russland, der Iran und die Arabische Welt, die Bösen. Erfahrene Geheimdienstler stehen skrupellosen Schurken gegenüber. Gabriel ist kein strahlender Held: Er ist ein Top-Agent, der nicht davor zurückschreckt, Menschen zu töten. Aber er ist auch ein begnadeter Restaurator. Zerstörer und Heiler zugleich.
Eine komplexe Geschichte, exotische Schauplätze und viel Action, Twists & Turns, das sind die Zutaten für diesen spannenden Spionageroman. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Auch die politischen und zeitgeschichtlichen Hintergründe finde ich sehr interessant.
Zitat: Der große Gabriel Allon […] hatte das Leben eines Berufsspions einmal folgendermaßen beschrieben: ständiges Herumreisen und den Verstand lähmende Langeweile, dazwischen Augenblicke schieren Entsetzens.

Fazit: Gelungener Mix aus Fakten, Fiktion und kruden Verschwörungstheorien. Rasant und beklemmend aktuell!

Paktieren, intrigieren und spionieren: Eine sehr anspruchsvolle, spannende und detailverliebte Story, die aber nur eingeschränkt für „Gabriel Allon“-Neulinge zu empfehlen ist. - 24.10.2016 11:20:57 - BookHook

Zum Inhalt:
Ich zitiere an dieser Stelle ausnahmsweise mal die offizielle Kurzbeschreibung: „Das Volk verehrt sie. Doch ihr Exmann und seine Mutter, die Königin von England, verachten sie. Als eine Bombe sie in den Tod reißt, setzt die britische Regierung alles daran, den Täter zu finden. Dafür benötigen sie die Hilfe eines Mannes: Gabriel Allon, legendärer Agent des israelischen Geheimdienstes. Zusammen mit dem ehemaligen SAS-Offizier Christopher Keller macht er sich daran, die blutige Fährte des verantwortlichen Topterroristen zu verfolgen. Eine Fährte, die Gabriel an den dunkelsten Ort seiner Vergangenheit führt ...“

Meine Meinung:

„Der englische Spion“ ist der mittlerweile 15. Band um Gabriel Allon, den Top-Agenten des israelischen Geheimdienstes, des US-amerikanischen Bestsellerautors und zweifachem „Barry Award“-Preisträgers Daniel Silva.

Dass dieser Serien-Held schon eine lange, bewegte und ereignisreiche Vergangenheit hinter sich hat, merkt man an vielen Stellen im Buch, an denen Bezug auf die vorangegangenen Fälle genommen wird und „alte Bekannte“ wieder auftauchen. So wird der aktuelle Fall auch zu einer Gratwanderung für den Autor: Wie viele Rückblicke auf alte Fälle kann man sich erlauben, ohne neue Leser zu verwirren, und wie viele Bezüge benötigt man, um seinen Stammlesern und „Allon“-Fans ein „heimeliges“ Gefühl zu vermitteln und in nostalgischen Erinnerungen an alte „Gabriel Allon“-Fälle schwelgen zu lassen. Nachdem der Vorgängerband (Nr. 14 – „Der Raub“) für meinen Geschmack auch ohne die Vorkenntnisse der ersten 13 Bücher gut zu lesen und genießen war (wie in meinem Fall), würde ich nicht empfehlen, mit „Der englische Spion“ in die Welt von „Gabriel Allon“ einzutauchen. Viel zu schnell kann man sich sonst zwischen den Rückblenden und den wirklich zahlreichen Charakteren verlieren.

Die Story an sich beginnt sehr actiongeladen und vielversprechend, doch im Anschluss gibt der Autor seinen Lesern erstmal einen tieferen Einblick in die Welt der Geheimdienste und deren taktische, teilweise sehr unorthodoxe Arbeitsweisen. Dies ist zwar weniger spannend, habe ich aber als durchaus sehr interessant empfunden. Im Folgenden entspinnt sich dann eine Story, die quer durch Europa führt und im fortschreitenden Verlauf immer mehr einem Schachspiel gleicht, in dem mehrere Parteien mit- und gegeneinander spielen und bei dem der Leser streckenweise selbst nicht weis, wer wem auf den Fersen ist und wer aktuell die Nase vorn hat. Entsprechend anspruchsvoll ist die Story, die ein aufmerksames und konzentriertes Lesen erfordert. Durch schnelle Ortswechsel, immer wieder neu hinzukommende Charaktere und zahlreiche Rückblenden zu längst vergangenen Ereignissen, droht man schnell den Anschluss an den Plot zu verlieren. Wer sich darauf einlassen mag, wird aber mit einer spannenden wie gleichfalls informativen Story belohnt. Insbesondere die Einblicke in die Welt der Geheimdienste im Allgemeinen und in die blutige Geschichte und komplexen Strukturen der IRA im Speziellen fand ich gleichfalls interessant wie erschreckend („Die IRA war wie ein Elefant, sie vergaß nie etwas“).

Trotz aller schnellen Szenen- und Ortswechsel nimmt bei David Silva die Beschreibung seiner Settings meist einen breiten, sehr plastischen Raum ein. Dies gefällt mir persönlich sehr gut, da man sich stets ein sehr detailliertes Bild über die örtlichen Gegebenheiten machen kann. Anhand der (wenigen) Örtlichkeiten, die ich selbst kenne, scheinen mir seine Ortsbeschreibungen, beispielsweise in London, Rom und Hamburg, durchweg sehr gut recherchiert bzw. dem Autor persönlich bekannt zu sein. Das schafft bei Weitem nicht jeder Autor. Die andere Seite der Medaille ist aber auch, dass Silva es problemlos schafft, eine ganze Seite der Beschreibung eines Ferienhausbesitzers zu widmen, der für die Story überhaupt keine Bedeutung hat. Das muss man schon mögen.

Seine Charaktere und dessen Entwicklung sind für mich eine weitere große Stärke Silvas. Sein Hauptcharakter Gabriel Allon sucht schon seinesgleichen unter den Top-Agenten der Literatur. Er erinnert mich beim Lesen durchaus ein Bisschen an James Bond. Allerdings nicht an den „alten“ Bond á la Sean Connery oder gar Roger Moore, sondern an den „neuen“. Er ist ein Mann mit ganz besonderen Talenten und tief sitzenden seelischen Narben, was in bewegenden Rückblicken auch sehr deutlich wird. Er ist nicht der „ewige Gewinner“, sondern ein Mann, der auch eine Niederlage wegstecken kann, und sei sie noch so schwer. Für mich ist es absolut kein Wunder, dass es dieser Protagonist schon auf mittlerweile 15 Bücher geschafft und eine treue Fangemeinde hat.

Einen Kritikpunkt möchte ich an dieser Stelle aber noch anbringen: So detailliert und präzise – teilweise ausschweifend - Daniel Silva seine Story hier aufbaut und immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen und Überraschungen daher kommt, so schnell und schlaglichtartig bringt er seine Story zum Ende. Ein für die Story „zentraler Abschluss“ erfolgt auf den letzten Seiten schon fast „lieblos“ und nebenbei. An dieser Stelle hätte es für meinen Geschmack noch etwas mehr sein dürfen.

FAZIT:
Paktieren, intrigieren und spionieren: Eine sehr anspruchsvolle, spannende und detailverliebte Story, die aber nur eingeschränkt für „Gabriel Allon“-Neulinge zu empfehlen ist.

Spannendes aber anspruchsvolles Lesevergnügen - 22.10.2016 08:44:59 - Christof Renken

„Der englische Spion“ von David Silva ist der 15. Teil einer Reihe im den israelischen Spion Gabriel Allon. Der Roman besticht durch rasante Action und eine fein verwobene Geschichte mit vielen Verweisen auf die vorherigen Bände.

Zum Inhalt:

Eine vom britischen Volk verehrte ehemalige Prinzessin wird von einem Vollblut-Profi eiskalt ermordet. Das ruft den MI6 auf den Plan, dessen Leiter Graham Seymour einen Hinweis aus dem Iran erhält. Daraufhin zögert er nicht lange und nimmt Kontakt mit dem israelischen TOP-Agenten Gabriel Allon auf. Es kristallisiert sich heraus, dass der gesuchte Killer Verbindungen zur ehemaligen IRA hatte und damit bittet Allon den erfolgreichen Auftragskiller Christopher Keller um Hilfe, der mit dem Täter noch eine persönliche Rechnung offen hat, ebenso wie Allon.
Es folgt eine rasante und fein gesponnene Jagd durch ganz Europa mit einigen überraschenden Wendungen und vielen Rückblicken in das Leben von Allon und Keller.

Mein Eindruck:

Auch wenn ich die vorherigen Bücher der Reihe nicht gelesen habe, konnte ich diesen Thriller gut lesen. Die Geschichte insgesamt ist sehr anspruchsvoll. Viele Verknüpfungen zum IRA-Terror, nach Russland und vor allem die verschiedenen Beziehungen zahlreicher Charaktere untereinander, machen das Lesen sehr anspruchsvoll, aber nicht minder spannend.
Die Spannung wird immer auf einem hohen Level gehalten und man fiebert schon früh dem Showdown entgegen. Der Thriller lässt sich vom Schreibstil her angenehm lesen und hier und da bringen einige gewitzte Dialoge den Leser zum Schmunzeln.
Die Hauptcharaktere haben einen gewissen Charme und werden in kurzer Zeit zu guten Bekannten, die man gerne auf ihren Stationen in Europa begleitet.

Fazit:

„Der englische Roman“ ist ein zwar anspruchsvolles Werk, dass aber neben den interessanten Charakteren vor allem durch eine fein verwobene und spannende Geschichte bestechen kann.
Absolute Leseempfehlung für alle Liebhaber von Agenten- und Spionagegeschichten.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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