Es beginnt am siebten Tag

Es beginnt am siebten Tag

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag.

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Es beginnt am siebten Tag

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag.

Erscheinungstag: Mo, 05.12.2016
Erscheinungstag: Mo, 05.12.2016
Bandnummer: 100042
Bandnummer: 100042
Seitenanzahl: 472
Seitenanzahl: 472
ISBN: 9783959670555
ISBN: 9783959676106
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an (…)

Kundenbewertungen

toller Thriller mit viel Spannung.... - 24.04.2017 06:27:35 - Lesezauber

Mit seinem Debüt „Es beginnt am siebten Tag“ konnte mich der Autor Alex Lake sehr überzeugen. Ich fand nichts daran auszusetzen und die Mischung aus Familiendrama mit vielen Emotionen und dem Thriller-Charakter war einfach klasse. Tolle, verständliche Charaktere und ein gut durchdachter Plot machten dieses Werk für mich zu einem puren Lesevergnügen. Es bekommt verdiente 5 von 5 Buchherzen und eine klare Lesempfehlung.

Ein Psychogram einer Familie - 20.04.2017 15:13:22 - Tii und Ana's kleine Bücherwelt

Alex Lake hat es geschafft einen inhaltlich und stilistisch wirklich packenden Roman zu verfassen, der über weite Strecken nichts mit einem herkömmlichen Thriller zu tun hat. Es ist ein Roman, der die Psyche des Menschen beleuchtet und die Interaktion einer Familie darstellt und dies wirklich anschaulich. Der Stil von Alex Lake ist gut und das Buch lässt sich flüssig lesen. Einen Punkt ziehe ich ab wegen dem für mich irreführenden Klappentextes und dem großen Finale (nicht das Ende des Buches).

Klasse Debüt - 18.02.2017 09:18:23 - Sallys Books

Irgendwie dachte ich bei dem Cover erst, das es sich um Wasser handelt, über dem das Mädchen schaukelt. Erst als ich das Buch in Händen hielt sah ich das es sich dabei um einen Rasen handelt.
Ich finde das Cover irgendwie sehr bedrückend, das Mädchen scheint sich beim Schaukeln nicht zu freuen und der Himmel sieht mehr als düster aus, genauso wie der Wald.

Auch die Geschichte ist sehr bedrückend, ein Mädchen verschwindet einfach spurlos und niemand weiß wie das passieren konnte.

Unsere Protagonistin Julia ist Anwältin und lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem Haus. In der Ehe krieselt es und Julia möchte sich scheiden lassen. Schon lange merkte sie, das ihr Mann nicht mehr das ist was sie von ihm erhofft hatte. Das geschieht kurz bevor Anna verschwindet.
Meiner Meinung nach verhält sich ihr Mann auch nachdem Anna weg ist unmöglich. Man sieht keine Einheit mehr zwischen den beiden und jeder beschuldigt den anderen. Sowas finde ich sehr schade, denn man sollte ja zu aller erst an das wohl der Tochter denken.
Trotzdem mochte ich Julia, ich kann sie gut verstehen und wusste warum sie Dinge tat, die im Buch vorkommen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen.

Der Schreibstil des Buches war für einen Thriller perfekt, es war düster, bedrückend und auf jeden Schlag folgte ein weiterer. Leider wusste ich bereits nach wenigen Seiten wer es gewesen war - bzw vermutete es und dies hat sich dann bewahrheitet. Das hat mir aber nichts von der Spannung weg genommen, denn man weiß ja trotzdem nicht wie es genau gemacht wurde usw.
Das Buch war auch ziemlich mittig in 2 Hälften geteilt. Einmal die Tage an denen Anna weg ist und dann die Tage an denen Anna wieder da ist. Die Kapitellängen fand ich ebenfalls sehr gut, nicht zu lang und nicht zu kurz.
Was mir auch gefallen hat waren die Kapitel die vom Entführer aus geschrieben waren, er hat sich selbst in der dritten Person gesehen und das fand ich schon sehr spannend.


Der Autor:
Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman.




Fazit:
Ein erstklassiger Debütroman, der schon mit größeren Schriftstellern mithalten kann. Mir hats gefallen

Ein packendes Debüt. Weniger ein waschechter Thriller, mehr ein eindringliches Psychodrama. Wow. - 17.02.2017 01:36:32 - Nadine Schomakers

„Es beginnt am siebten Tag“. Allein dieser ausgezeichnet gewählte Titel klingt nach einer Warnung. Der britische Autor Alex Lake beschreibt hier den Albtraum einer jeden liebenden Mutter und Ehefrau: Das eigene Kind ist vermisst und wurde womöglich entführt. Und dieses Schicksal hätte niemals passieren können, wenn Julia, die Mutter, ihr Kind pünktlich an der Schule abgeholt hätte… Der in den USA lebende Autor Alex Lake schreibt unter einem Pseudonym. Mit diesem Thriller wagt der Autor nicht nur ein beklemmendes Thema, sondern auch sein Romandebüt. Mit seinem Romanerstling „Es beginnt am siebten Tag“ hat Alex Lake einen Thriller erschaffen, der nicht nur durch seinen vielversprechenden Klapptext und durch so viele zahlreiche begeisterte Leserstimmen besticht, die lobend, sowohl auch kritisierend ausfallen, sondern einen wahrhaft starken und aussagekräftigen Kern und Inhalt bietet. Dieses Psychodrama erzählt auf bemerkenswerter Weise, wie sich das Leben einer ganzen Familie nicht allein durch die Vermisstenmeldung des eigenen Kindes, sowie Enkeltochter verändert, sondern ganz besonders auch, wie sich das Leben nach ihrer überraschenden Heimkehr verändert und welche Hürden und Probleme es mit sich bringt… Dieser Roman deckt einmal eindringlich tief und ausgefeilt die Situation auf, wie sich das Leben einer Familie verändert, die sich eigentlich freuen sollte und sich wieder sicherer fühlen sollte, die aber schon vor dem Verschwinden der Tochter arg angeknackst und porös war. Eine unvorstellbare Tragweite und ein unfassbares Ausmaß an Emotionen und Situationen des Familien- (Ehe-)Lebens.
Erschienen im Harper Collins Verlag

Inhalt:
„Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder auftaucht – am siebten Tag.“

Handlung / Umsetzung / Machart / Stil:
Dieser Thriller gliedert sich in zwei Hauptteile, die das "Davor" und das "Danach" beschreiben. Der erste Romanteil "Davor" beschreibt nochmals sieben einzelne Teile, nämlich die bedeutenden sieben Tage auf die der Titel schon hindeutet. Sieben Tage, an denen Annas Eltern nicht wissen, was ihrem kleinen Kind passiert ist und ob sie sie jemals wieder sehen. Auch diese einzelnen beschriebenen Tage unterteilen sich in einzelne Kapitel, sodass das Lesen leichter fällt und der Roman sehr übersichtlich und aufgeräumt erscheint.

Erzählt wird die Story aus 2 interessanten und ganz unterschiedlichen Erzählperspektiven. Einmal begleiten wir aus beobachtender Perspektive die Sicht von Annas Mutter Julia. Immer wieder gibt es aber auch Erzählstränge, die aus der "Du"-Ansprache heraus so erscheinen, als würde sich eine unbekannte Person selbst in der 3. Person ansprechen und aus dieser Perspektive heraus ihr Vorhaben ausbreiten. Was eine gewisse Undurchsichtigkeit, Gefahr und Vorahnung mit sich bringt und die Spannung ausmacht.

Dieser Thriller ist überraschend anders und mein erstes Buch aus der Feder des Autors Alex Lake. Wo sich viele Romane damit befassen, wie sich eine Familie verändert, wenn sie ein geliebtes Familienmitglied verlieren und den Fokus auf die Entführung und Täterermittlung legen, so befasst sich dieses Werk zusätzlich schwerpunktmäßig mit der Zeit, als Anna wieder auftaucht und der Albtraum für Julia erst richtig beginnt.
Die Familien-Rechtsanwältin und Mutter Julia Crowne hat ihrer fünfjährigen Tochter versprochen, sie von der Schule abzuholen. Julia verspätet sich. Als sie unendlich lange 30 Minuten später nach Schulschluss dort ankommt ist ihre Tochter nicht mehr da. Anna ist weg und niemand weiß wo sie ist, mit wem sie gegangen ist oder wer das Mädchen gesehen hat… Sechs Tage und Nächte mit Vorwürfen, Fragen, Ängsten, Warten, Hoffen und Bangen. Von den Behörden ist Julia enttäuscht und auch auf ihren Mann Brian kann sie wenig zählen. Dieser steht unter dem Pantoffel seiner dominanten Mutter Edna. Julia beginnt nach ihrem Kind zu suchen… In ihrer Sorge offenbart und Julia als Mutter, Ehefrau, Angestellte, Hausfrau und Schwiegertochter von Edna interesante Einblicke in ihr Seelenleben…
Die Ehe mit Brian, die ohnehin kurz vor der Trennung steht, wird extrem belastet, es gibt viele gegenseitige Vorwürfe und es fallen harte Worte, die die verzweifelte Lage der Eltern darstellen sollen. Als dann auch noch die Presse kein gutes Blatt an Julia lässt, bricht der Damm…
Am siebten Tag taucht Anna plötzlich vollkommen gesund wieder auf und kann sich an rein gar nichts erinnern, was in den Tagen ihrer Entführung passiert ist. Doch der Horror hat sich nach der Wiedervereinigung der Familie nicht gelegt, der Horror beginnt erst jetzt… Fortan lebt Julia in ständiger Alarmbereitschaft. Als sei das nicht schon genug Strafe, muss sie jetzt nun auch noch um das Sorgerecht bangen.
Warum ist nach Annas unversehrten Widerkehr nichts mehr so wie es Davor war? Müsste die Familie nicht im Freudentaumel leben da ihrer Tochter nichts zugestoßen ist? Warum dieser Hass und das schale Gefühl einer verfeindeten Ehe? Welche schlimmen Geheimnisse gibt es? Und was für eine Lehre sollten diese sieben Tage für Julia sein? Und wer spielt hier den Racheengel und warum? Wie schwierig kann sich Julias Versäumnis, ihr Zuspätkommen mit diesen Folgen, auf eine Partnerschaft auswirken? Gibt es ein normales Familienleben nach so einem Schicksal und all den Schuldzuweisungen und bösen Worten? Kann die Familie wieder zusammenfinden? Oder wird sie erneut am Prozess und an der Situation zerbrechen?... All diesen unvorstellbaren Fragen spürt der Autor eindringlich und psychologisch nach und beeindruckt durch sehr intensive und detailreiche Psychogramme und Charakterstudien.

Buch / Güte / Cover:
Das Buch liegt als Klappbroschur vor. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, und sieht sogar nach dem Lesen noch aus wie nagelneu, ohne Leserillen oder Abnutzung. Der Titel verrät bereits, womit sich dieser Roman in seinem Kern befassen wird, der Klapptext verrät leider wichtige Dinge, die der Spannung für einen Thriller hätten dienen können. Das Cover lässt sich wunderbar vor und nach dem Lesen interpretieren. Es weckt Assoziationen und rundet im Verlauf der Handlung die Geschichte gekonnt ab und wird sich im Inhalt des Romans wiederfinden. Die Geschichte präsentiert sich in zwei Teilen samt Unterkapitel. Die Seiten weisen eine angenehme Dicke auf, das Schriftbild ist sehr angenehm.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors Alex Lake ist ein ganz besonderer. Er wegent sich in seinem Thriller eher auf dem Gebiet der Zwischenmenschlichen Spannungen und nicht der typischen Thrillerklischees und erscheint daher doch eher wie ein Psychodrama. Ohne viel Spannung oder Bewegung im Buch gelingt es ihm, seine gebannten Leser trotzdem gefesselt an die Seiten zu binden. Das Buch liest sich trotz der Schwere in der Thematik und der nagenden Psychologie sehr leicht und flott. Ich habe mich immer wieder selbst dabei ertappt, wie überrascht und verwundert ich darüber war, welche Psychogramme der Autor zu Tage führt. Er wirft ein Bild auf die gesamte Familie und das gesamte Umfeld der Angehörigen und der Anwohner. Alex Lake erzählt aus der dritten Perspektive und schafft daher ein sehr intensives Bild aller Beteiligten aber im Besonderen von Mutter Julia und dem unbekannten Entführer, der eine interessante Ansprache nutzt, das „Du“. . Im Wechsel wird jede neue Lebenslage, Situation und Herausforderung geschildert und sogleich die Wirkung auf einen jeweils anderen Protagonisten der im Kontext steht brilliert und ergänzt. WOW. Zwar könnte der sehr ausschweifende, ruhigere, detaillierte und von Metaphern geprägte Schreibstil schnell langatmig, monoton und zäh erscheinen, tut es in gewisser Weise auch an einigen Stellen, wirkt jedoch in der Gesamtheit niemals fad oder enttäuschend. Vielleicht liegt die Zähe im ersten Romanteil aber auch daran, dass man eben weiß, dass Anna nichts zugestoßen ist. Äußerlich. Ab und an hätte ich mir noch mehr Drama, Ausbruch, Pfeffer oder Schwung gewünscht, da sich der überwiegende Verlauf wirklich auf tiefenpsychologischer Ebene abspielt und erst das Ende einen Spannungspeak bringt, dennoch bin ich schwer beeindruckt und bewundere den Autor dafür, mit welchen feinen Sensoren er das Thema ausgearbeitet und umgesetzt hat. Obwohl ich jedoch selbst Mutter zweier Kinder bin, hatte ich zu Julias Person doch nicht genügend Mitgefühl um mich voll und ganz in ihre Rolle zu versetzen. Sie blieb mir teils etwas distanziert. Da fühlte ich mich ihr gegenüber schon fast schuldig…

Charaktere:
Durch intensive Recherche und vielen Quellen hat der Autor Alex Lake ein sehr stimmiges und authentisches Bild an Charakteren und Personen geschaffen. Als Mann versteht er sich sehr gut in der Rolle der zweifelnden und selbstzweifelnden Mutter, die sich fühlt versagt zu haben. Dieses Versagen zeigt sich noch ärger, als auch Edna, Brian und sogar die Presse auf Julia einpreschen und wirklich kein einzig gutes Haar an der jungen Mutter lassen…
Julia hat es wirklich nicht leicht. Schon vor dem Fall nicht. Die Ehe gescheitert, im Beruf muss sie ihren Mann stehen, daneben die kleine Tochter die sie über alles liebt, der sie sich aber nicht so widmen kann wie sie es gerne würde. Sie gibt sich die Schuld am Verschwinden ihrer Tochter und da wo andere Eltern so etwas wieder näher zusammen bringen würde, ja vielleicht sogar wieder zusammen schweißen würde driften Julia und Brian noch weiter auseinander.

Julias Ehemann Brian würde ich als Muttersöhnchen beschreiben. Zwar führt er sein eigenes Leben, steht aber komplett unter dem Pantoffel seiner Mutter Edna. So auch in dieser harten Zeit, ihm fehlt vermutlich die Kraft seiner Frau beizustehen. Edna, Brians Mutter und Julias Schwiegeralbtraum beschattet den Fall und die Lage der Ehe düster. Sie ist menschgewordener Drache.

Meine Meinung:
Ja, das Buch hat wahrlich seine beeindruckenden Stärken und Überraschungen, gerade mit Hinblick auf die Motivation des Täters, auch wenn wir die Suche nach ihm kaum bis gar nicht miterleben, was etwas fahrlässig erscheint. Denn sucht man nicht nach dem Entführer des Kindes? Sicherlich ja, aber Autor Alex Lake stützt und stürzt sich hier auf einen anderen Kern im Plot. Im ersten Teil des Buches will sich, da wir ja wissen, dass die Kleine nach den 6 Tagen am siebten Tag wieder auftauchen wird, kaum Spannung aufbauen. Auch die Neugierde ist durch dieses Wissen getrübt. Ein paar kleinere Fragezeichen und Momente der Mutmaßungen tauchen bei mir auf, aber so schnell wie sie kamen sind sie auch wieder verschwunden - also in diesen langen, sieben ersten Tagen erfolgt definitiv kein Spannungsaufbau, auch konnte mich die Arbeit der Polizei nicht wirklich überzeugen. Erstaunlicherweise fand ich es trotzdem nicht langweilig, irgendwas hatte die Geschichte das mich fesselte. Und dieses gewisse Etwas liegt definitiv in der Tiefenpsychologie und der Eheproblemen der Crownes. Sie zu begleiten, ihr Gefühlschaos mitzuerleben – und die unterschiedliche Entwicklung der Eheleute Julia und Brian mitzuerleben hat einen besonderen und eindringlichen Sog. Julias Schuldgefühle, sie als Mutter die versagt hat, daneben dann ihren Ehemann der sie wie eine Fremde behandelt und ihr immer wieder zu verstehen gibt das alles ihre Schuld war. Julia tat mir einfach leid, sie durchstand diese Zeit alleine, die Familie hielt nicht zu ihr, die Presse stempelte sie öffentlich ab. Ab einem gewissen Punkt hofft man dann aber doch, dass etwas mehr thrillerartiger Nervenkitzel dazu kommt, aber das wird bis zum Schluss nicht so sein. Irgendwann war das kleine Mädchen einfach wieder da und konnte sich an nichts erinnern. Dazwischen dann immer wieder die Sicht des Entführers, Beweggründe, aber man konnte auch raus lesen dass die Entführung wohl nur der erste Schritt zu etwas viel Größerem war... Der Leser beginnt sich die unglaublichsten Theorien auszumalen und dieser Schachzug und dieses Stilmittel von A. Lake bringt dann eine doch willkommene Spannung zurück ins Buch. Eine unglaubliche Wendung bringt das Motiv mit sich, mit der ich so absolut nicht gerechnet hätte, mir war inzwischen klar warum alles so war wie es war und nun war mein Interesse noch mehr geweckt. Würde der Entführer mit all seinen Plänen durchkommen? Das Buch hat etwas an Spannung aufgenommen, aber es war halt definitiv ein Thriller der anderen Art und ich fand ihn dennoch sehr gut. Ja, das kann ich abschließend für mich doch resümieren.

Bezug auf die Gegenwart:
Das Thema Entführung und überraschender Heimkehr ist nicht erst durch Natascha Kampuschs Fall aus Österreich in aller Munde. Doch dieser Roman hier, Es beginnt am siebten Tag, verarbeitet fiktiv eine solche Situation und Familienzusammenführung nach einem Entführungsfall, der hier zar „nur“ 6 Tage angedauert hat, aber die Beziehung der Eltern Julia und Brian Crowne auf eine harte Probe stellte… Ich fand diesen Blick einmal sehr interessant und in der Romanwelt doch oft vernachlässigt, gerade da man nach der Heimkehr des geliebten Kindes doch eher mit Versöhnung, Freude und Erleichterung gerechnet hätte. Im ersten Moment. Umso mehr beeindruckt mich dieses Werk und dieser psychologische Blick in das Seelenleben, Verhalten und die Gedankenwelt einer Ehe, die schon vorher gewisse Spannungen und Missverhältnisse mit sich brachte. Eine nun geprägte Familie auf der Suche nach „Normalität“.
Die Situation der beiden Eltern (Brian und Julia mit ihren unterschiedlichen Auffassungen und Charakterstudien) wird von Autor A. Lake absolut passend, zwar nicht immer für Außenstehende nachvollziehbar, beschrieben. Genauso stelle ich mir die Umstände vor, die auftreten würden, sollte in der Realität so ein Fall geschehen und aufgedeckt werden wollen (von der fragwürdigen Behördenarbeit und Ermittlungsarbeit einmal abgesehen).
Ebendiese Aspekte erinnerten mich beim Lesen neben den Fall Kampusch auch sehr an den Fall der kleinen Maddie McCann, die im Urlaub in Portugal aus dem Hotel im Jahr 2007 spurlos verschwand.
Das Medieninteresse, der Ruf der Öffentlichkeit und die Sozialen Netzwerke stellen in diesem Psychodrama eine ebenso wichtige Bezugnahme zur Gegenwart dar, wie die genannten Fälle von vermissten Kindern, die ich oben kurz genannt habe. Auch hier wird in den sozialen Netzwerken immer noch heiß diskutiert und es entstanden bis dato, gerade im Fall Maddie die noch immer spurlos vermisst wird, die wildesten Theorien über ihr Verschwinden.
Das Verhalten der Medien finde ich daher sehr authentisch und sehr gut beschrieben, ebenso wie die Reaktionen im Internet oder das Verdrehen oder Erfinden von angeblichen Fakten. Das Leid der Familie wird ausgeschlachtet, was allzu realistisch ist und zum Nachdenken über die heutige Berichterstattung und den Umgang mit Medien und Internet anregt.

Persönliche Kritikpunkte:
• Wie schon angemerkt, war ich über die wenige Spannung doch etwas arg enttäuscht, gerade im ersten Teil des Buches. Das Buch ist eher von ruhigeren, jedoch intensiven Tönen. Es erscheint dadurch aber passagenweise eher zäh und langatmig und wie eine Spirale, die sich immer wieder windet.
• Da man anhand des Klapptextes als Leser nun schon weiß, dass Anna wieder auftauchen wird, wird auch ein Gutteil der Spannung und Sorge, die man sonst noch intensiver teilen würde, vorweggenommen. Sieben Tage, die ein nervliches Zerreisspiel darstellen sollen. Für Annas Mutter sind es diese auch (sie wird den Klapptext des Buches ja nicht gelesen haben…). Leider habe ich mich dabei ertappt, dass ich dadurch Julias Ängste und schlimmsten Vorstellungen zum Verbleib der kleinen Anna weniger als solche wahrnehmen konnte. Das fand ich sehr schade und selbst als junge Mutter zweier Kinder fühlte ich mich auch ein bisschen schlecht dabei… Aber so kann sich das auswirken, wenn der Leser mehr weiß als die Protagonisten im Buch…
• Es ist wohl kein Thriller im eigentlichen Sinne, sondern schaut eher nach einem Psychodrama aus, es wird auch in dem Sinne keine spannende Suche nach dem Täter geben.
• Auch mit Blick auf die polizeilichen Ermittlungen sollte man als genauer Leser nicht ganz so genau hinschauen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die DI´s und Beamten das Naheliegende einfach nicht abfragen und die Ermittlungen so doch recht schlampig geführt werden, sodass Julia selbst aktiv werden muss.

Der Autor:
„Alex Lake ist ein Pseudonym für einen in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. „Es beginnt am siebten Tag“ ist sein erster Roman und war bei Erscheinen eine Ebooksensation. Der Autor schreibt an seinem zweiten Roman.“
Fazit:
Dieses Buch ist Psychodrama, weniger ein actiongeladener Thriller, das wenig Spannungsspitzen aufweist, aber durch seine Eindringlichkeit und Dramatik stets eine gisse unterschwellige Spannung und Anspannung besitzt. Der Autor hat mit seinem Debüt gute Romankunst bewiesen, aber noch nicht sein ganzes Potential ausgekostet, da bin ich mir sicher. Generell würde ich mir für den Autor wünschen, dass der Klapptext weniger vom Plot verrät, sodass der Leser neugierig bleibt und mehr Nervenkitzel genießen kann. Ich gönne diesem Erstlingswerk 3,5 Sterne, die ich gern trotz aller persönlicher Kritik und Mankos zu 4 Sternen aufrunden werde!
Ein Buch, welches gelesen werden sollte, und welches jeder Leser sicherlich ganz individuell empfinden wird. Kein Mainstream, sondern eher ruhig und dennoch laut hallend und nachwirkend! Wer sich für die menschliche Psychologie und Trauma-Verarbeitung in einer Familie interessiert sollte dieses Buch genießen und wertschätzen können!

spannende Mischung aus Psychothriller und Familiendrama - 25.01.2017 11:35:40 - Holger Sonnenfeld

Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …

Das Cover des Buches ist ein Eyecatcher, passt zum Buch und ist sehr gut gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet.

Das Buch ist nicht wirklich ein Thriller, sondern eine Mischung aus Psychothriller und Familiendrama. Auch Joy Fielding hat einige solcher "Thriller" geschrieben, wo niemand stirbt. Allerdings hatten diese Bücher von Joy Fielding meistens ihre Längen.

Dieses Buch hingegen lebt von der Spannung und den Charakteren.

Doch fielen mir einige Fehler bzw. Ungereimtheiten auf:

1) Geht man in England wirklich mit 5 Jahren schon zur Schule.

2) Ein Mann begegnet Julia mit seinem Hund mit schweißgetränktem Fell. Ein Hund kann allerdings nicht schwitzen, dies ist physiologisch unmöglich.

3) Als Edna und Brian Anna zu sich holen, ist Michael (der Laienrichter) zu Gast in Ednas Haus - zumindest spricht ihn Edna so an (Seite 331). Als Anwalt Michael Sherry ein Gespräch mit ihm hat, heißt er plötzlich Derek und das bleibt auch so (Seite 361 f).

Nichtsdestotrotz ist dem Autor eine sehr gute Umsetzung dieses Themas gelungen. V.a die Einbindung der Presse und der sozialen Medien fand ich sehr gut.

Fazit: spannende Mischung aus Psychothriller und Familiendrama - 4,5 Sterne

Ein etwas anderer Thriller - 24.01.2017 06:58:47 - Bea S.


BeaSurbeck

vor 7 Tagen
BeaSurbeck
(1)

Es beginnt am siebten Tag

Inhaltsangabe / Klappentext:

Erst deine Tochter und dann du…

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …

Meine Meinung:

Hätte ich im Vorfeld die vielen Rezis zu diesem Buch gelesen, vermutlich hätte ich das Buch bis heute nicht gelesen. Im Nachhinein bin ich froh das es anders gekommen ist und ich diesen, ich sag mal, "etwas anderen Thriller" gelesen habe.

Der Schreibstil von Alex Lake hat mir gut gefallen, flüssig und leicht verständlich - so wie ich es mag. Das Cover des Buches hat mich gleich in den Bann geschlagen, die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an führt aber (wie ich im Nachhinein weiß) etwas in die Irre. Eigentlich bin ich davon ausgegangen das die Entführung des Mädchen nur die Einleitung zu einem atemberaubenden Thriller ist, aber das war dann doch nicht so.

Die Charaktere in dem Buch sind mir, ausgenommen von Julia der Mutter der kleinen Anna, nicht nahe gekommen:

Julia mochte ich und ich konnte mich gut in sie reinversetzen: Die Ehe gescheitert, im Beruf muss sie ihren Mann stehen, daneben die kleine Tochter die sie über alles liebt, der sie sich aber nicht so widmen kann wie sie es gerne würde. Dann dieser eine Tag der ihr ganzes Leben verändern wird - sie kommt mal wieder nicht pünktlich aus dem Büro raus und als sie dann endlich an der Schule ankommt ist ihr kleines Mädchen verschwunden. Sie gibt sich die Schuld am Verschwinden ihrer Tochter und da wo andere Eltern so etwas wieder näher zusammen bringen würde, ja vielleicht sogar wieder zusammen schweißen würde driften Julie und Brian noch weiter auseinander.

Brians Charakter kann man mit wenigen Worten erklären - er steht komplett unter dem Pantoffel seiner Mutter und ist wunschlos glücklich wenn diese glücklich ist. Man spürt bei ihm das er gar keinen eigenen Willen hat, vermutlich ist er seit seiner Kindheit geprägt und somit hatte er wohl auch nie die Chance sein eigenes Leben aufzubauen. So auch in dieser harten Zeit, ihm fehlt vermutlich die Kraft seiner Frau beizustehen.

Edna, Brians Mutter ist mir vom ersten Moment an unsympathisch. Sie ist es gewohnt das alles nach ihrem Willen läuft und das sie keine Hemmungen hat ihre Ziele mit ungewöhnlichen Methoden zu erreichen. Mit ihr ist nicht gut Kirschen zu essen und Brian weiß das genau, deshalb fügt er sich immer und traut sich nicht seinen eigenen Weg zu gehen.

Dank der präzisen Inhaltsangabe weiß man von vorne herein das, das kleine Mädchen wieder auftauchen wird und somit ist hier schon mal ein gewaltiger Teil der Spannung abgebaut worden. Ein paar kleinere Fragezeichen tauchen bei mir auf, aber so schnell wie sie kamen sind sie auch wieder verschwunden - also in diesen langen, sieben ersten Tagen erfolgt definitiv kein Spannungsaufbau, auch konnte mich die Arbeit der Polizei nicht wirklich überzeugen. Erstaunlicherweise fand ich es trotzdem nicht langweilig, irgendwas hatte die Geschichte das mich fesselte. Vielleicht war es Julia, mit der ich fühlte und in die ich mich so gut reinversetzen konnte. Sie zu begleiten, ihr Gefühlschaos mitzuerleben - ich glaube sie war es die mich mit zog. Ich fand es einfach interessant Julia zu erleben, auf der einen Seite die Schuldgefühle die sie hatte, daneben dann ihren Mann der sie wie eine Fremde behandelte und ihr immer wieder zu verstehen gab das alles ihre Schuld war. Julia tat mir einfach leid, sie durchstand diese Zeit alleine, die Familie hielt nicht zu ihr, die Presse stempelte sie öffentlich ab. Ich fand es einfach interessant zu sehen wie sie damit um ging und wollte wissen wie sie mit dieser Last umging. Ab einem gewissen Punkt hofft man dann das ein bissel Nervenkitzel dazu kommt, aber das war nicht der Fall. Irgendwann war das kleine Mädchen einfach wieder da und konnte sich an nichts erinnern. Dazwischen dann immer wieder die Sicht des Entführers, Beweggründe, aber man konnte auch raus lesen das die Entführung wohl nur der erste Schritt zu etwas viel größerem war. Letztendlich war es dann auch so, aber es kam wieder einmal alles ganz anders wie ich dachte. Das Buch nahm im zweiten Teil eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte, mir war inzwischen klar warum alles so war wie es war und nun war mein Interesse noch mehr geweckt. Würde der Entführer mit all seinen Plänen durchkommen? Das Buch hat etwas an Spannung aufgenommen, aber es war halt definitiv ein Thriller der anderen Art und ich fand ihn eigentlich ganz gut. Es gab zwar einige Sachen die mir gar nicht gefielen, wie zum Beispiel der etwas zu dick aufgetragene Showdown im Finale, aber alles im allen ich glaube ich habe verstanden was der Autor mit diesem Thriller erzählen wollte.

Mein Fazit:

"Es beginnt am siebten Tag" ist ein Buch bei dem man sich von vorne herein im Klaren sein muss das es kein Thriller im eigentlichen Sinne ist. Wer Spannung, Kopfkino und Fragezeichen im Kopf liebt ist hier definitiv falsch. Wer aber gerne auch mal etwas anderen Thrillern eine Chance gibt, dem kann ich das Buch ans Herz legen. Familientragödie, Familiendrama - ich denke das passt besser als Thriller, aber gut geschrieben war es in jedem Fall.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Gut, aber nicht gut genug?! - 25.12.2016 22:06:42 - MYVTASTIC

Das Buch beginnt direkt mit dem Prolog, welcher neugierig auf mehr macht. Er hat mich sofort gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat.

Die ersten Kapitel sind nur so dahin geflogen. Als Leser lernt man Julia kennen. Für sie und ihren Mann Brian wird der schlimmste Alptraum war, die man sich als Elternpaar nur vorstellen kann: Ihre geliebte Tochter Anna wird entführt.

Wo ist Anna? Lebt sie überhaupt noch? Von wem wurde sie entführt? Und hätte Julia es verhindern können, wenn sie nur rechtzeitig am Kindergarten gewesen wäre?

Sechs Tage lang und sechs Nächte lang ist Anna verschwunden. Kein Lebenszeichen, kein Anzeichen einers Erpressers.

Am siebten Tag ist Anna plötzlich wieder da? Was ist mit ihr geschenen? Warum kann sie sich an nichts erinnern? Und warum hat Julia das Gefühl, der wahre Alptraum beginnt erst mit Annas Rückkehr?


Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil wirklich gefallen hat. Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Anfangs.

Die ersten Seiten flogen nur so dahin und ich habe - vielleicht, weil ich selbst Mutter bin - mit Julia und Brian um das Leben ihrer Tochter gebangt.

Recht schnell wurde allerdings auch klar, dass das Hauptaugenmerk auf der Ehe der beiden Protagonisten liegt. Sie streiten sich darüber, wer Schuld hat. Sie spielen sich gegeneinander aus. Die Ehe steht unter keinem guten Stern und das zeigen die beiden meiner Meinung nach auch viel zu deutlich.



Ab einem gewissen Punkt habe ich dann jedoch die Spannung vom Anfang wieder gefunden. Der wahre Täter war für mich persönlich zwar zum ende hin wirklich klar, aber .... die Handlung dahinter, hat mich wirklich irgendwie erschreckt.

Der Autor konnte mich anfangs wirklich noch auf eine falsche Fährte locken, mich zum Ende hin überraschen. Die langatmige Mitte war aufgrund des Spannungsbogens fast schon vergessen.

Dennoch bleibt sie. Genau wie Julia, die mir manchmal mit ihrer Art und Weise, auf die Nerven ging. Auch die Art, wie Brian und Julia miteinander umgegangen sind.

"Es beginnt am siebten Tag" ist ein Buch, welches mit einer Spannungskurve, die sich deutlich steigert, gerade noch mal so selbst die Kurbe gekriegt hat.

Alex Lake ist ein außergewöhnliches Buch gelungen, der sein Hauptaugenmerk nicht auf die Entführung selbst, sondern auf das gelegt hat, was danach passiert ist.

Es ist allerdings trotz des Spannungsbogens, kein Buch, was ich noch ein zweites Mal lesen würde. Es ist eben einfach gut so wie es ist. Für zwischendurch.

Ein Krimi/Thriller mit einem sehr stark polarisierenden Charakter - 21.12.2016 00:31:53 - Gina1627

„Es beginnt am siebten Tag“ startet mit einem unheimlichen und bedrückenden Prolog bei dem man das Gefühl hat, man sitzt in der ersten Kinoreihe.
Julia, eine Anwältin für Familienrecht und ihr Ehemann Brian führen eine zerrüttete Ehe, die kurz vor der Scheidung steht. Zum Entsetzen aller wird ihre 5-jährige Tochter Anna vor dem Schultor von einem Unbekannten entführt, nur weil Julia sie nicht pünktlich abgeholt hat. Eine zermürbende und nervenaufreibende Zeit beginnt für die beiden auf der Suche nach ihrer Tochter. Am siebten Tag ist sie auf einmal wieder da! Aber wer versucht jetzt plötzlich mit Hilfe des Internet, der Presse und den Medien, Julias Leben zu vernichten? Ein Psychoterror par excellence startet.
„Es beginnt am siebten Tag“ ist ein leicht zu lesender und spannender Krimi/Thriller der einem unter die Haut geht. Die Autorin erzählt in zwei verschieden Erzählsträngen aus Sicht des Psychopathen und von Julia. Die Passagen des Entführers werden in der dritten Person erzählt, was die Spannung noch erhöht. Das Buch lebt von dem sehr stark polarisierenden Charakter der Mutter von Brian und den Gefühlen der überaus schwer leidenden Julia. Am liebsten würde man zwischendurch gerne mal ins Buch reinspringen und diese unausstehliche Schwiegermutter stoppen! Brian ist ein sehr labiler und von seiner Mutter geprägter bemitleidenswerter Charakter, der verständlicherweise um das Sorgerecht der Tochter kämpft. Im Laufe des Buches konnte man dann schon erahnen, wer hinter den ganzen Taten steckte, was aber der Spannung nur wenig schadete. Trotzdem hatte man mit so einem Ende des nicht gerechnet!
Alex Lake hat mich mit seinem Thriller gut unterhalten und mir spannende Lesemomente geschenkt.
Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

Familiendrama mit spätem Thrill - 20.12.2016 17:32:05 - Martin Schult

"Es beginnt am siebten Tag" ist für mich zwar kein wirklicher Thriller, aber ein durchaus fesselndes Familiendrama.

Für Julia wird ein Albtraum wahr, als sie verspätet an der Schule eintrifft, um ihre Tochter abzuholen, ist diese nicht mehr auffindbar. Eine verzweifelte Suche nach der fünfjährigen Anna beginnt, bleibt aber zunächst erfolglos. Allem Anschein nach, wurde das Mädchen entführt und der Täter hat keine Spuren hinterlassen. Aus der anfänglichen Betroffenheit der Allgemeinheit wird plötzlich eine Abscheu und Verachtung gegenüber Julia, da ihr vorgeworfen wird, als Mutter nachlässig gehandelt zu haben und für das Verschwinden ihrer Tochter verantwortlich zu sein. Plötzlich taucht Anna unversehrt wieder auf, doch für Julia ist der Albtraum noch lange nicht vorbei...

Alex Lake hat sich mit "Es beginnt am siebten Tag" einem brisanten Thema gewidmet. Das Buch handelt über eine Kindesentführung und den daraus entstehenden Auswirkungen auf die betreffenden Personen. Die Autorin erzählt die Geschichte in einem flüssig zu lesenden und durchaus fesselnden Schreibstil. Die Spannung um die Kindes-entführung wird leider durch den sehr weit greifenden Klappentext deutlich geschmälert, dennoch weiß das Buch mit der Schilderung der Auswirkungen auf das Umfeld zu überzeugen. Gerade die Entwicklung von Annas Eltern untereinander und der Einfluss von Julias Stiefmutter wird spannend wiedergegeben. Ein Thrill stellt sich dann erst im letzten Drittel des Buches ein, so dass ich das Buch eher als Familiendrama einsortieren würde.

Nichts desto trotz fand ich es sehr interessant, der Geschichte zu folgen, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

Es beginnt am siebten Tag - 19.12.2016 18:44:26 - Lines Bücherwelt

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall auf der Verlagshomepage aufmerksam geworden.
Was mir als erste auffiel war das Cover, auch der Klappentext überzeugte mich ziemlich schnell und so habe ich voller Vorfreude mit dem lesen begonnen.

Das Buch beginnt mit einem Prolog der durchaus spannend ist.
Er schaffte es mich zu fesseln und machte mich neugierig.

Zum Inhalt nur so viel:
Für Julia wird der Albtraum jeder Mutter wahr. Ihre fünfjährige Tochter verschwindet spurlos.
Trotz der Bemühungen der Polizei und groß angelegte Suchaktionen bleibt die kleine Anna verschwunden. Julia und auch ihr Mann gehen vom schlimmsten aus.

Doch sieben Tage nach Annas Verschwinden taucht diese wieder völlig unversehrt wieder auf.
Julia ahnt nicht das damit ihr Albtraum noch lange nicht vorüber ist...

Auf die ersten Kapitel habe ich noch voller Spannung verschlungen.
Doch schon bald wurde mir klar das hier die Eheprobleme von Julia und ihren Mann klar im Vordergrund stehen.
Denn die Ehe der beiden steht vor dem aus, doch anstatt an einen Strang zu ziehen, streiten die beiden sich nur und machen die ganze Situation noch schlimmer.

Ich weiß nicht was die Autorin sich dabei gedacht hat denn eigentlich dachte ich das hier der Fokus mehr auf der kleinen Anna liegen sollte.
Ich muss gestehen die erste hälfte des Buches zog sich wirklich und ich habe ständig gehofft das irgendetwas mal geschieht.

Ab der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann endlich richtig spannend.
So langsam wurde klar wer der wahre Täter ist und das ganze ist wirklich ziemlich erschreckend. Im Gegensatz zu einigen anderen ahnte ich nicht wer wohl der Täter ist.

Der Schreibstil gefiel mir hier richtig gut. Er liest sich locker und sehr flüssig.

Auch die Charaktere fand ich authentisch und realistisch gezeichnet.
Ihr Verhalten allerdings fand ich teilweise ziemlich übertrieben, diese ständigen Streitereien nervten mich auf Dauer ziemlich.

Zusammenfassend kann ich sagen das die erste Hälfte des Buches ziemlich langatmig war, was vor allen an den Eheproblemen von Julia und ihren Mann lag. Die zweite Hälfte allerdings konnte mich völlig überzeugten. Sie war spannend und fesselnd und voller Nervenkitzel.

Fazit:
Mit "Es beginnt am siebten Tag" ist dem Autoren ein Thriller gelungen der erst in der zweiten Hälfte richtig an Fahrt aufnimmt. Dennoch konnte mich dieser Thriller gut unterhalten, durch einige Längen am Anfang muss ich einen Punkt abziehen aber ansonsten ist dieser Thriller durchaus lesenswert.
Dieses Buch bekommt von mir 4 Punkte

Man muss halt etwas Geduld haben - 16.12.2016 16:10:34 - nanhett

Der Debütroman des englischen Autor Alex Lake, erschienen im Dezember 2016 bei Harper Collins.

Klappentext:
Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten…

Meine Meinung:
Einen spannender Thriller, der noch etwas besser hätte ausgebaut werden können.
Der Schreibstil von Alex Lake war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere waren interessant und gut ausgearbeitet.
Leider war mir der 1. Teil vom Buch etwas zu lang gezogen, kürzer und mit weniger Wiederholungen, hätte der Thriller von mir bestimmt 5 Sterne bekommen.
Im 2. Teil des Buches nahm die Spannung deutlich zu und ich fühlte mich von der Geschichte sehr gut unterhalten und fieberte richtig mit.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, man muss halt etwas Geduld beim 1. Teil vom Buch aufbringen.

Mein Fazit:
Lesenswert!

Kein Thriller, ein Familiendrama - 14.12.2016 15:55:53 - marpije

Die fünfjährige Anna ist spurlos verschwunden , die Mutter, Rechtsanwältin Julia war zu spät in der Schule und jetzt macht sie große Selbstvorwürfe . Die Polizei sucht das Mädchen überall aber ohne Erfolg . Am siebten tag Anna überaschendarweise taucht wieder auf, sie ist gesund und vollkommen in Ordnung, ihr fehlt nichts, ein Wunder ist geschehen , aber dann Julia merkt dass etwas doch stimmt nicht , jemand will sie vernichten und der Alptraum beginnt...

Alex Lake hat ein Familiendrama geschrieben wo die Ehe kaputt geht und die einige Personen entwickeln sich zu wahren Monstern. Ehemann von Julia ist ein typisch Muttersönchen , welche nervt in die ganze Geschichte , er macht nur das was Mama sagt, die Frau und sogar das Kind zählt nicht. Julia hat starkes Charakter aber in diese Ausnahme Situation hat die Schwächenanfalle. Ich kann mich mit die beiden Protagonisten nicht einfreunden, die wirken auf mich künstlich und erfunden.

Der Schreibstil ist gut , die Geschichte liest sich flüssig und schnell, aber die Spannung bleibt weg und alles ist langatmig und ohne Emotionen geschrieben. Die erste Teil bis die Anna ist zurück aufgetaucht war langweilig, passiert nichts nur Vorwürfe und Streitereien , die zweite teil ist ein bisschen spannender , hat Paar Überraschungen parat und mehr Emotionen in sich, der Autor hat uns gezeigt wie große Kraft haben die Media in unseren Zeiten, wie die können ein Mensch zerstören nur weil die Leute glauben an alles was geschrieben und gezeigt ist, traurig aber wahr.

Von mir nur 3 Sterne weil das Buch hat mir nicht so gut gefallen.

Die Kraft der Mutterliebe - 14.12.2016 09:59:51 - Hortensia13

Julia Crowne ist erfolgreiche Scheidungsanwältin, unglückliche Ehefrau und stolze Mutter einer 5jährigen Tochter. Diese wird aufgrund einer Verspätung ihrerseits aus der Schule entführt. Sieben Tag der Verzweiflung, Panik und Hoffnunglosigkeit beginnen und zeigen die wahren Gesichter der Beteiligten. Plötzlich taucht ihre Tochter wohlbehalten auf. Aber was ist der Plan dahinter?
Der Autor schuf mit dieser Geschichte ein Psychogramm einer verzweifelten Mutter und eines Täters, der einem durchgedachten Plan folgt. Leider sind viele Wiederholungen der Gefühle und Gedanken vorhanden, aber das machte das Buch nicht unspannender. Es ist ein ungewöhnlicher Thriller, der einen Hauptmerk auf die Emotionen der Menschen legt und ziemlich ausholt für sein Finale.

Kein Thriller - 13.12.2016 10:58:13 - cyrana

Julias Tochter Anna wurde entführt, weil ihre Mutter, erfolgreiche Scheidungsanwältin, sich verspätet hat und ihre Tochter nicht rechtzeitig von der Schule abholen konnte. Julia ist verzweifelt, aber nach einer Woche taucht Anna wieder auf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Der Täter hat es nicht auf Anna, sondern auf ihre Mutter abgesehen. Julia und ihre Rolle als Mutter stehen im Mittelpunkt und der Täter versucht geradezu systematisch sie zu vernichten. Wer hier einen hochspannenden Thriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht, denn meiner Meinung nach handelt es sich eher um ein (Familien-)Drama. Die Ehe von Brian und Julia steht auf dem Prüfstand und hier hat mich Julia etwas zu oft genervt. Leider wurde hier Potenzial verschenkt, gerade der Mittelteil zieht sich arg und es dreht sich viel im Kreis. Bekennende Thrillerleser lassen sich nicht so schnell hinters Licht führen und die falschen Fährten waren zu offensichtlich. Am Ende gibt es dann doch noch Überraschungen, die für meinen Geschmack jedoch zu unglaubwürdig waren.

Ein Familiendrama, das eigentlich ein Thriller werden sollte - 13.12.2016 02:34:49 - Ladybella 911

Wer,dem reißerischen Klappentext nach zu urteilen, einen Thriller erwartet mit langsam sich aufbauender Spannung, wohligem Grauen und einer actiongeladenen Story wird sich mit diesem Buch relativ schwer tun.Die Entführung der kleinen Anna ist letztendlich ein perfider Plan eines kranken Gehirns, geboren aus abgrundtiefem Hass.
Das Buch gliedert sich für mich in verschieden Teilbereiche. Ein Teil der Geschichte dreht sich um die Entführung und die Wiederkehr des kleinen Mädchens und driftet aber schnell ab in die Gedankenwelt und die Schuldzuweisungen zwischen den Hauptbeteiligten nämlich Julia und Brian, den Eltern der kleinen Anna.
Wieder und wieder muss man sich mit deren Gedanken befassen, sodass auch keine richtige Spannung aufkommt. Dazu tut der Klappentext sein übriges, weiß man doch als Leser, dass die Geschichte gut ausgeht für die Kleine.
Hier handelt es sich meiner Meinung nach um ein Familien- und Beziehungsdrama, gesteuert und aufgeheizt durch die unglaublich dominante und hinterhältige Schwiegermutter der Hauptprotagonistin Julia. Gezielt versucht man durch Fehlinformationen, Lügen und dem Streuen von falschen Gerüchten, deren Leben zu vernichten.
In einem anderen Teilbereich wird versucht, falsche Fährten zu legen, die aber für den aufmerksamen Leser sofort sehr durchsichtig sind. Wenn man das Ganze allerdings von der psychologischen Seite her betrachtet, gibt es durchaus gute Ansätze wie sich Situationen herausbilden, die nur einem sehr kranken Gehirn entsprungen sein können.
Der letzte Abschnitt ist zwar rasant und actionreich, konnte mich aber dennoch nicht überzeugen, das Ende scheint mir überhastet und unglaubwürdig überkonstruiert, entspricht es doch nicht dem im Verlaufe der Handlung beschriebenen Charakter der verdächtigen Person.

Mein Fazit:
Durchaus lesenswert aber mit einigen Schwächen 3,5 Sterne

Thriller ohne Spannung - 10.12.2016 09:29:30 - Lesemone

Als Julia ihre fünfjährige Tochter Anna von der Schule abholen will, ist diese spurlos verschwunden. Am siebten Tag taucht das Mädchen unversehrt wieder auf, ohne eine Erinnerung. Die Eltern sind erleichtert, doch Julia merkt, dass der Täter es nicht auf das Kind abgesehen hatte, sondern auf sie.

Der Klappentext lässt auf einen spannenden Thriller hoffen, bei dem ein Täter ein fieses Spiel mit der Mutter spielt. Die Idee des Autors war auch nicht schlecht. Doch an der Umsetzung haperte es leider zu sehr. Zum einen verzettelt sich der Autor darin, ständig die gleichen Gedankengänge von Julia zu wiederholen, was irgendwann nervig wird. Zum anderen hat er nicht das Augenmerk auf die Dinge nach der Entführung gelegt, wie es der Klappentext beschreibt, sondern es braucht über die Hälfte des Buches, bis Anna wieder auftaucht und eigentlich wird dann nur sehr kurz der Rest abgehandelt. Das hätte man viel kürzer schreiben können, um dann Zeit darauf zu verbringen, das Hauptthema auszuschmücken. Es sind leider sehr viele irrationale und übertriebene Handlungen im Buch enthalten. Zum Beispiel habe ich die Handlungs- und Vorgehensweise der Polizei überhaupt nicht verstanden. Auch wird der aufmerksame Leser sehr schnell wissen, wer der Täter ist. Leider hat es der Autor versäumt, Zeit damit aufzuwenden, dem Leser die Hintergründe zur Tat zu erklären.

Für mich ist dieses Buch definitiv kein Thriller, da zwar eine unterschwellige Spannung erzeugt wurde, weil man wissen will wer der Täter ist, dies aber sehr schnell rauszufinden ist und es dann mit der Spannung schnell dahin war. Außerdem fand ich die Protagonisten im Buch sehr unsympathisch und teilweise auch sehr nervig. Daher konnte mich das Buch nicht erreichen.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf der Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
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