Gute Töchter

Gute Töchter

"Aber wir wollten mehr als seine kostbaren kleinen Mädchen sein. Wir wollten seine Helfer und Handlanger, seine Geheimwaffe sein. Wir lebten vielleicht nicht mehr mit ihm zusammen. Aber wir würden unersetzlich sein." "Wie fühlt es sich an, tot zu sein?" Rachel hält so lange wie möglich den Atem an, liegt neben ihrer elfjährigen Schwester auf dem Berghang und beobachtet, wie die Geier über ihnen Kreise ziehen - über dem Berghang, auf dem der Sunset Strangler mehrere Frauen umgebracht hat. Es ist eins der folgenschweren Spiele eines Sommers, in dem die Mädchen ihrem Dad, dem Detective, helfen und den Mörder stellen wollen - mit verhängnisvollem Ausgang. Jahre später will Rachel ihre Fehler wiedergutmachen. Aber statt die Schatten jenes Sommers zu beseitigen, verdunkelt sich ihre Welt, je mehr Licht sie in die Geschichten von einst bringt.

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Gute Töchter

"Aber wir wollten mehr als seine kostbaren kleinen Mädchen sein. Wir wollten seine Helfer und Handlanger, seine Geheimwaffe sein. Wir lebten vielleicht nicht mehr mit ihm zusammen. Aber wir würden unersetzlich sein." "Wie fühlt es sich an, tot zu sein?" Rachel hält so lange wie möglich den Atem an, liegt neben ihrer elfjährigen Schwester auf dem Berghang und beobachtet, wie die Geier über ihnen Kreise ziehen - über dem Berghang, auf dem der Sunset Strangler mehrere Frauen umgebracht hat. Es ist eins der folgenschweren Spiele eines Sommers, in dem die Mädchen ihrem Dad, dem Detective, helfen und den Mörder stellen wollen - mit verhängnisvollem Ausgang. Jahre später will Rachel ihre Fehler wiedergutmachen. Aber statt die Schatten jenes Sommers zu beseitigen, verdunkelt sich ihre Welt, je mehr Licht sie in die Geschichten von einst bringt.
Erscheinungstag: Fr, 09.10.2015
Erscheinungstag: Fr, 09.10.2015
Bandnummer: 100004
Bandnummer: 100004
Seitenanzahl: 320
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783959670067
ISBN: 9783959679855
E-Book Format: ePub oder .mobi

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Kundenbewertungen

Literarischer Thriller - 12.01.2016 00:53:02 - Lea

Das Buch „Gute Töchter“ hat mir wirklich sehr gut gefallen. Am Anfang hätte ich das gar nicht so sehr erwartet. Die ersten Kapitel waren nicht schlecht, man hat alles über die Familie und die Hintergründe, wie die Trennung, die Charaktere, und sonstiges erfahren. Also von der Informationsgabe war es gut, nur ist es irgendwie so ein bisschen vor sich hin geplätschert. Doch wenn dann die Morde anfangen, wird das Buch richtig spannend. Damit hätte ich nie gerechnet, da das Buch als Literatur angegeben wurde und für mich am Ende aber fast Thriller-Züge angenommen hatte. Ich konnte fast nicht aufhören zu lesen und habe immer mitgefiebert, wann der Mörder denn jetzt gefasst wird, oder wie viele Frauen noch umgebracht werden. Meiner Meinung nach ist schade, dass die Schwester stirbt und das so fernab von allem. Nach dem Vorspann hätte ich mir gedacht, dass das etwas dramatischer beschrieben wird, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Auch am Ende, als die Hauptperson erwachsen ist, aber den Gedanken an die Fassung des Mörders nicht aufgibt, gibt es noch einmal ordentlich Spannung. Mir gefällt, dass die Geschichte aus der Sicht von einem kleinen Mädchen geschrieben wird. Und es wird auch authentisch wiedergegeben. Nur manchmal finde ich, man hätte etwas weniger über ihre Menstruation reden können. Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls. Es ist nicht schwer zu lesen, das finde ich für ein E-book immer sehr wichtig. Es wird sehr anschaulich erzählt, wie die Mädchen ihre Kindheit verbringen und die vielen Schattenseiten des Lebens werden nicht ausgelassen. Alles in allem gebe ich vier Sterne für ein wirklich gutes und spannendes Buch, erzählt aus der interessanten Perspektive eines Mädchens in der Pubertät (und später als Erwachsene), das gut geschrieben ist und mich nur am Anfang nicht schnell genug in den Bann gezogen hat.

Anders als erwartet - 27.10.2015 06:52:37 - misspider

Mit großen Erwartungen habe ich dieses Buch gelesen und wurde teils positiv, teils negativ überrascht. Zum einen hatte ich mehr Krimi bzw. Thriller erwartet, wie sich herausstellte handelt es sich jedoch vor allem um eine Coming-of-Age Geschichte von zwei ungleichen Schwestern. Darin verflochten ist die Story eines Serienkillers, der in einem Sommer in der Heimat der Mädchen sein Unwesen treibt. Diese Story treibt das Buch voran, bleibt aber vor allem ein spannender Background. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es sich nicht schon wieder "nur" um einen Krimi handelt, sondern dass der Fokus auf den Schwestern liegt und ihren Bemühungen, sich im Leben und auf dem Weg ins Erwachsen werden zurechtzufinden.

Obwohl ich das Buch regelrecht verschlungen habe, haben mich auch einige Dinge gestört: zum Beispiel die Visionen von Rachel, die ziemlich unvermittelt (aber praktischerweise!?) auftreten, ohne irgendwie eingeleitet zu werden. Da hätte ich mir gewünscht, dass diese Gabe auch schon im Anfangsteil erwähnt wird, wo man die Schwestern und ihre Eigenheiten kennenlernt. Die Vaterfigur war mir oft zu überzeichnet, andererseits wurde sie immer aus Rachels Perspektive geschildert, und es ist was wahres dran, dass Kinder ihre Eltern durchaus als unfehlbare Helden betrachten.

Fazit: das Buch liest sich sehr gut, die Geschichte ist sehr ungewöhnlich und gerade deshalb so faszinierend, auch wenn es Kritikpunkte gibt.

Zum Schluss noch einige Kommentare zur Übersetzung, die ich aber nicht in die Wertung einfließen lassen mag:
Ich war überrascht zu erfahren dass das Buch nicht die Übersetzung des Titels "The Good Daughters" ist, wie man anhand des gleichen Titels und Covers vermuten würde, sondern dass das englische Original "After Her" heißt. Ich wüsste gerne, warum der Verlag diese für den Leser verwirrende Strategie eingeschlagen hat.
Zudem hat mich gestört, dass die eingebauten Liedzeilen nicht konsequent erst einmal auf Englisch genannt wurden, sondern z.T. nur in der deutschen Übersetzung. Schließlich kennt man 'My Sharona' als englisches Lied und hört die englischen Zeilen sofort als Musik im Kopf, während man bei den deutschen Worten erst einmal überlegen muss welche Stelle im Lied das ist.
Zu guter Letzt gab es vereinzelte Wörter, deren Übersetzung mir die Haare sträubten. Bestes Beispiel: Wurzelbier. Ich glaube das ist das erste Buch das ich lese in dem das doch eigentlich recht geläufige (wenn auch hierzulande nicht übliche) Getränk Root Beer tatsächlich wortwörtlich übersetzt statt übernommen wurde.

Mein Buch des Herbst! - 13.10.2015 10:27:38 - Karla Greiniger

Bin ganz begeistert uns habe das Buch innerhalb von einem Wochenende durchgelesen. Leider sind einige Szene etwas zu lang geschrieben, deshalb nur 4 Sterne. Aber auf jeden Fall lesenswert!

Bewegend - 13.10.2015 10:25:47 - lola23

Ich habe selten ein so bewegendes Buch über Kindheitserinnerungen und deren Einfluss auf das spätere Leben gelesen. Alle Kinder der 80er werden sich in diesem Buch wie in einer Zeitreise fühlen. Auch die Story rund um "Das Schreckliche" ist wunderbar unaufregt und realistisch und nicht auf Krampf spannend wie so manch überzogener Krimi. Ganz toll!

Sehr ausschweifend - 09.10.2015 20:43:10 - amena25

Gute Töchter

Sehr ausschweifend

Rachel, die ältere von zwei Schwestern erzählt von ihrer Kindheit, von der distanzierten, später depressiven Mutter und vom Vater, einem Polizisten mit all seinen Stärken und Schwächen, und dies sind vor Allem andere Frauen. Aus diesem Grund verlässt der Vater später auch die Familie. Die glückliche und symbiotische Beziehung zwischen den Schwestern scheint diese schwierige familiäre Situation zu Beginn aufzufangen. Aber man ahnt ja schon, dass etwas Schreckliches passieren wird. Die recht ausführlichen Kindheitsschilderungen wirken ein bisschen altmodisch und angestaubt, aber liebenswert. Vor allem Leser, die selber die 80er Jahre als Kind oder Jugendlicher erlebt haben, werden die im Buch häufig erwähnten Songs, Rockgruppen und Serien dieser Zeit in lebhafter Erinnerung haben.
Teilweise ziehen sich aber die Beschreibungen davon, was die zwei Schwestern zusammen unternehmen und worüber sie sich unterhalten, doch sehr in die Länge, ohne dass irgendetwas passiert. Leider kommt es auch immer wieder zu Wiederholungen. Die Handlung kommt erst sehr spät und eher langsam in Gang. Wüsste man nicht, dass es sich um einen Krimi handelt, hätte man das Buch wohl schon lange aus der Hand gelegt.
Als die ersten Morde an jungen Frauen in der nächsten Umgebung von Rachels Wohnort geschehen, wird dies zunächst sehr nüchtern und eher knapp erzählt. Jetzt erst wird das Buch so allmählich spannend, nämlich als Rachel Visionen von den Morden hat und damit über Details Bescheid weiß, die außer ihr niemand kennt. Ihr Vater ist der leitende Detective, was ihr zunächst Zugang zu den „angesagten“ Kids ihrer Schule verschafft. Als nach zahlreichen Morden innerhalb weniger Monate noch immer kein Täter gefasst wird und der Vater langsam an diesem Versagen zerbricht, wird auch Rachel schnell wieder von den bisherigen „Freunden“ fallengelassen. Sie versucht, ihrem Vater mit ihrem Wissen aus ihren Visionen zu helfen, bringt damit aber sich selbst und auch ihre kleine Schwester in Gefahr.

Insgesamt ein lesenswertes Buch, aber stellenweise zu ausschweifend und zu wenig spannend.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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