Isoliert

Isoliert

Ein einsames Haus auf einer menschenleeren Insel vor der schwedischen Küste. Sechs Menschen kämpfen um einen Platz im inneren Zirkel der Partei. Doch einer von ihnen ist ein Spion - Anna Francis. Ihre Aufgabe ist es, ihren eigenen Tod zu inszenieren und danach die Testpersonen aus dem Verborgenen zu beobachten und zu bewerten. Doch plötzlich stirbt die einzige Eingeweihte. Und dann der erste Kandidat … Anna steht vor einer einsamen Entscheidung: Aus dem sicheren Versteck den Täter ermitteln oder mit den anderen gegen die Gefahr kämpfen?

Isoliert ist ein paranoider, gut konstruierter Thriller, der in seiner Art an Agatha Christies Klassiker  "Und dann gab's keine mehr" erinnert.
Sydsvenskan

Unberechenbar und perfekt.
Dagens Nyheter

Ein superdurchdachter Krimistoff, der perfekt niedergeschrieben wurde. Von dieser Autorin wünscht man sich noch tolle Nachfolgebücher.
Magazin Köllefornia

Eine lohnende, überaus spannende und unterhaltsame Lektüre, für alle, die sich entscheiden müssen im Leben, einfach mitzuspielen oder doch den eigenen Weg zu gehen. 
Die Rheinpfalz

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Isoliert

Ein einsames Haus auf einer menschenleeren Insel vor der schwedischen Küste. Sechs Menschen kämpfen um einen Platz im inneren Zirkel der Partei. Doch einer von ihnen ist ein Spion - Anna Francis. Ihre Aufgabe ist es, ihren eigenen Tod zu inszenieren und danach die Testpersonen aus dem Verborgenen zu beobachten und zu bewerten. Doch plötzlich stirbt die einzige Eingeweihte. Und dann der erste Kandidat … Anna steht vor einer einsamen Entscheidung: Aus dem sicheren Versteck den Täter ermitteln oder mit den anderen gegen die Gefahr kämpfen?

Isoliert ist ein paranoider, gut konstruierter Thriller, der in seiner Art an Agatha Christies Klassiker  "Und dann gab's keine mehr" erinnert.
Sydsvenskan

Unberechenbar und perfekt.
Dagens Nyheter

Ein superdurchdachter Krimistoff, der perfekt niedergeschrieben wurde. Von dieser Autorin wünscht man sich noch tolle Nachfolgebücher.
Magazin Köllefornia

Eine lohnende, überaus spannende und unterhaltsame Lektüre, für alle, die sich entscheiden müssen im Leben, einfach mitzuspielen oder doch den eigenen Weg zu gehen. 
Die Rheinpfalz

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Erscheinungstag: Fr, 01.12.2017
Erscheinungstag: Fr, 01.12.2017
Bandnummer: 100100
Bandnummer: 100100
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671408
ISBN: 9783959677189
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

More Information

 
Åsa Avdic ist Journalistin und war jahrelang Moderatorin und Redaktionsleiterin verschiedener Magazine im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Derzeit moderiert sie Schwedens wichtigste Morgensendung Gomorron Sverige. Foto: © Sara Mac Key

Kundenbewertungen

Ein kluges und spannendes Buch über Macht und Manipulation, das lange nachwirkt. - 18.01.2018 19:27:10 - Inaina

Der Thriller Isoliert von Åsa Avdic hat mich von Anfang an gefesselt. In den ersten Szenen bleiben die Akteure anonym, wodurch der Autorin ein raffinierter Spannungsaufbau gelingt, ohne dass bereits viel passieren muss. Auch die dichte und bedrückende Atmosphäre im kommunistisch anmutenden Schweden des Jahres 2037 wird durch die namenlosen Agenten noch verstärkt.

Im späteren Verlauf des Buches wechselt die Autorin gekonnt zwischen zwei Perspektiven. Hier macht sie wunderbar deutlich, wie unterschiedlich Sichtweisen sein können und wie falsch wir mit unseren Interpretationen über den anderen oft liegen.

Neben den authentischen Schilderungen gefällt mir vor allem, wie spannend das Buch geschrieben ist. Die Zusammenhänge werden erst im Verlauf der Geschichte immer klarer. Der Leser erfährt nach und nach immer mehr und rätselt gespannt, was dort eigentlich vor sich geht. Wunderbar!

Isoliert ist ein kluges und spannendes Buch über Macht und Manipulation, das lange nachwirkt.

ein kluges und spannendes Buch über Macht und Manipulation, das lange nachwirkt - 17.01.2018 12:43:35 - Inaina

Der Thriller Isoliert von Åsa Avdic hat mich von Anfang an gefesselt. In den ersten Szenen bleiben die Akteure anonym, wodurch der Autorin ein raffinierter Spannungsaufbau gelingt, ohne dass bereits viel passieren muss. Auch die dichte und bedrückende Atmosphäre im kommunistisch anmutenden Schweden des Jahres 2037 wird durch die namenlosen Agenten noch verstärkt.

Im späteren Verlauf des Buches wechselt die Autorin gekonnt zwischen zwei Perspektiven. Hier macht sie wunderbar deutlich, wie unterschiedlich Sichtweisen sein können und wie falsch wir mit unseren Interpretationen über den anderen oft liegen.

Neben den authentischen Schilderungen gefällt mir vor allem, wie spannend das Buch geschrieben ist. Die Zusammenhänge werden erst im Verlauf der Geschichte immer klarer. Der Leser erfährt nach und nach immer mehr und rätselt gespannt, was dort eigentlich vor sich geht. Wunderbar!

Isoliert ist ein kluges und spannendes Buch über Macht und Manipulation, das lange nachwirkt.

Isola - Die Insel - 12.01.2018 10:58:57 - Miss Norge

Cover und Klappentext zusammen haben mich neugierig gemacht, auf diesen schwedischen Thriller.
Die Geschichte ist im Jahr 2037 angesiedelt und die EU existiert nicht mehr. Der Staat und der Geheimdienst bestimmen das Leben der Bürger. In dieser Zeit hat Anna Francis einen Schreibtischjob beim Ministerium bis ihr eines Tages ein Projekt angeboten wird, welchem sie schon aus einem einzigen Grund zustimmen wird, sie kann soviel Geld auf einen Schlag verdienen wie sie niemals erarbeiten könnte. Unter größter Geheimhaltung wird sie in das RAN-Projekt eingewiesen. Sie soll für dafür die Teilnehmer heimlich beobachten und später einen Bericht über jede Person verfassen, ob diese in Betracht kommt um am RAN-Projekt teilzunehmen. Anna soll zu diesem Auswahlverfahren mit den andere 6 Personen auf die einsame Insel "Isola" in den schwedischen Schären gebracht werden. Doch wie man schon erahnen kann, läuft nichts nach Plan und plötzlich traut keiner keinem mehr. Sobald die Teilnehmer auf der kleinen Insel ankommen, nimmt die Geschichte an Fahrt auf und es entwickelt sich der Thriller, den ich vorher etwas vermisst habe, da man in den ersten Kapiteln ziemlich viel über Anna und ihr Leben zu lesen bekommt. Man sollte als LeserIn keine große Action erwarten, denn ich finde, die Geschichte kommt in einem ruhigen, aber nicht minder spannenden, Stil daher und zum Ende hin wurden einige überraschende Wendungen eingebaut.
Ganz zu Beginn der Geschichte wird man mit Fakten und Personen konfrontiert, die keine Namen haben, sondern sie werden nur mit ihrem Dienstgrad genannt. Das kam mir etwas kühl und unpersönlich vor, aber nachdem die Geschichte ja 2037 spielt und unter dem Protektorat der kommunistischen Freundschaftsunion steht, passte es wieder. Der Eiserne Vorgang lässt grüßen.

Fazit
Ein Thriller der mit einem Verlauf daherkommt, den man so schon gelesen oder auch im Fernsehen gesehen hat, aber durch die Abgeschiedenheit auf der Schäreninsel und dem damit begrenzten Raum der Akteure, sind Spannung und Unberechenbarkeit garantiert.

Dystopischer Thriller mit interessanter Ausgangsidee - 06.01.2018 22:02:23 - bookloving

MEINE MEINUNG
Angesiedelt ist die Handlung des Thrillerdebüts „ISOLIERT“ aus der Feder der schwedischen Autorin Åsa Avdic in der Zukunft. Wir befinden uns im Jahre 2037 in Schweden, das unter dem Protektorat der Kommunistischen Freundschaftsunion steht – so erfahren wir in einem vorangestellten Auszug aus der „Internationalen Enzyklopädie“, die an einen WIKIPEDIA-Eintrag erinnert. Wie man allerdings nur dem Klappentext entnehmen kann, wurde der Eiserne Vorhang niemals geöffnet, sondern weiter nach Westen gezogen. Eigentlich eine spannende Ausgangssituation, die auf einen fesselnden Thriller in einem fiktiven, totalitären Staat hoffen lässt.
Leider ist es Autorin nur unzureichend gelungen, ihre vielversprechende Handlungsidee frei nach Agatha Christies Klassiker „And Then There Were None“ (im Deutschen »Und dann gab’s keine mehr«) vor einem Orwell’schen Hintergrund wirklich packend umzusetzen und das Potential voll auszuschöpfen. Der Erzählstil der Autorin wirkt sehr distanziert und nüchtern, was zwar die sterile, gefühlskalte Atmosphäre in diesem totalitären Staat hervorragend widerspiegelt, zugleich aber den Einstieg erschwert.
Auch die Einführung in die Geschichte erfolgt extrem vage und verwirrend, so dass man sich im Grunde keine konkreten Vorstellungen vom diesem Staat und dem alltäglichen, tristen Leben dort machen kann. Leider wird dieses schwammige Bild eines menschenverachtenden Staatskonstrukts auch bis zum Ende mit wenig Leben gefüllt, was mich schon sehr enttäuschte. Die Autorin bleibt dem Leser auch Erläuterungen zu dem ominösen RAN-Projekt letztendlich schuldig, was zwar für das Verständnis der Handlung nicht relevant ist, aber das Gesamtbild besser abgerundet hätte.
Zu Beginn lernen wir die sehr unnahbare Protagonistin Anna Francis kennen, die einen nicht näher beschriebenen Job für eine Regierungsbehörde hat. Auch wenn man im Laufe der Geschichte einige interessante Details und Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit erfährt und Einblicke in ihre vielschichtige Persönlichkeit erhält, bleiben ihre Gefühlswelt und ihr Verhalten weitgehend unergründlich, wodurch sie nicht sehr sympathisch wirkt. Recht dürftig ausgearbeitet sind leider auch die weiteren Charaktere der Geschichte wie beispielsweise der Kandidat Henry Fall, Annas ehemaliger Kollege, und die in den Plan eingeweihte Ärztin Katja, während die übrigen Figuren entsprechend ihrer Rollen bewusst im Hintergrund bleiben und nur sehr oberflächlich vorgestellt werden.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Zeitperspektiven und zudem aus der Perspektive von verschiedenen Figuren – hauptsächlich aus Henrys und Annas Sicht - erzählt, wodurch erst allmählich Spannung aufgebaut wird. Erstaunlich schnell wird die prekäre Handlung auf der einsamen Insel abgehandelt, von der ich mir wesentlich mehr nervenaufreibende Szenen und psychologische Spielchen versprochen hatte. Richtig fesselnd wurde dieser Thriller für mich allerdings ab etwa Mitte des Buchs, wenn man nach einigen unerwarteten Wendungen allmählich die verschiedenen Blickwinkel und Bruchstücke zusammensetzen kann und sich ein erschreckendes Gesamtbild ergibt. Erst zum Ende hin erkennt man die geschickte Konstruktion der dystopischen Geschichte und erfasst die Tragweite des von der Regierung ersonnenen, perfiden Plans auf Isola. Ich bin sehr gespannt, auf die von der Autorin in einem Interview angekündigte Fortsetzung von Annas Geschichte, in der sicherlich einige der noch offenen Fragen beantwortet werden, und der Leser einen tieferen Einblick in das System erhalten wird.
FAZIT
Ein dystopischer Thriller mit einer interessanten Ausgangsidee, der mich leider erst sehr spät fesseln konnte! Schade, dass die Autorin hier einiges an Potential verschenkt hat, denn mit einer geschickteren Umsetzung hätte eine wesentlich packendere Geschichte entstehen können.

Stresstest - 03.01.2018 14:36:48 - Maren

Anna ist zusammen mit sechs anderen Personen auf einer einsamen Insel. Der Aufenthalt ehört zu einem Bewerbungsprozedere für einen Job. Anna soll die Anderen eigentlich nur beaobachten und später Bericht erstatten, aber dann passiert etwas, was nicht vorgesehen war.

Cover und Titel passen gut zusammen und stimmen einen gleich ein.

Die Haupterzählperspektive ist die der Ich-Erzählerin Anna, die einem einen guten Blick auf die Geschehnisse sowohl auf der Insel als auch in ihrem Leben ermöglicht.
Aber auch andere Charaktere kommen zu Word und gewähren nochmal einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte.
Die einzelnen Charaktere sind alle gut gezeichnet und in ihrer Art und Weise, ihrem Verhalten, als Individuelle Persönlichkeiten zu erkennen.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen und passt in seinem Ton zu den jeweiligen Perspektiven, was die Charaktereigenschaften der einzelnen Personen noch zusätzlich unterstreicht.

Der vorliegene Thriller wartet jetzt nicht mit großartiger Action auf, oder ähnlichem. Nein, der Erzählfluss ist eher von der ruhigen Sorte mit unterschwelliger Spannung a la Psychothriller. Das ganze Setting und die handelnen Personen ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Was mir sehr gut gefallen hat und mich bis zur letzten Seite fesseln konnte.

- 02.01.2018 21:56:28 - S.Schmidt

Die deutsche Ausgabe des Debütthrillers "Isoliert" von Asa Avdic erschien im Dezember 2017 im Harper Collins Verlag.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Es zeigt das Haus, indem sieben Menschen einige Zeit verbringen.

Protektorat Schweden, 2037:
Auf einer Insel vor der schwedischen Küste kämpfen sechs Menschen um einen Platz im inneren Zirkel der Partei.
Anna Francis ist eine von Ihnen und ihre Aufgabe ist es, ihren eigenen Tod vorzutäuschen und danach die Anderen aus ihrem Versteck zu beobachten und zu bewerten. Katja, die Ärztin ist die einzige Eingeweihte. Als sie plötzlich stirbt ist Anna am Boden zerstört. Dann stirbt der Nächste. Soll Anna aus ihrem Versteck kommen und den Täter ermitteln oder mit den anderen gegen die Gefahr kämpfen.

Ich finde den Schreibstil sehr gut. Der Satzbau und die Ausdrucksweise sind sehr gut gelungen.

Sehr gut gefiel mir, dass über jedem Kapitel der Name steht um wen es sich gerade handelt und dass die Geschichte aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten erzählt wird.

Ich bin etwas schwer in die Geschichte hinein gekommen, wahrscheinlich lag es daran, dass ich mich zu sehr auf das Jahr 2037 versteift habe und der Vorstellung, wie die von Asa Avdic beschriebene Freundschaftsunion aussehen würde.
Während dem weiteren Lesen, habe ich fast, vergessen, dass die Geschichte in der Zukunft spielt und ich bin mit der Geschichte warm geworden.
Die ausführliche Beschreibung des Charakters und der Lebenslauf von Anna wurde sehr gut beschrieben. Ebenfalls von Henry. Die anderen Protagonisten kommen etwas kurz.

Der Spannungsaufbau hätte etwas besser sein können. Am Anfang erfährt man sehr viel über Anna, deren Mutter und über Anna´s Verhältnis zu Henry. Erst ab der Hälfte des Buches geht es auf die Insel und da fängt die Spannung richtig an und der Schluß ist so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mit einem sehr überraschenden Ende mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe.
Ich wollte , das Buch nach ein paar Seiten schon zur Seite legen, bin aber sehr froh, dass ich am Ball geblieben bin.

Es wurden nicht alle Fragen beantwortet. z.B, das RAN Projekt, für das Anna arbeiten soll.

Ich empfehle dieses Buch Jedem , der gefallen an menschlichen Machtspielen, Intrigen, Erpressung und Lügen hat.

Dystopischer Thriller mit fesselnder Ausgangsidee - 28.12.2017 19:34:30 - bookloving

MEINE MEINUNG
Angesiedelt ist die Handlung des Thrillerdebüts „ISOLIERT“ aus der Feder der schwedischen Autorin Åsa Avdic in der Zukunft. Wir befinden uns im Jahre 2037 in Schweden, das unter dem Protektorat der Kommunistischen Freundschaftsunion steht – so erfahren wir in einem vorangestellten Auszug aus der „Internationalen Enzyklopädie“, die an einen WIKIPEDIA-Eintrag erinnert. Wie man allerdings nur dem Klappentext entnehmen kann, wurde der Eiserne Vorhang niemals geöffnet, sondern weiter nach Westen gezogen. Eigentlich eine spannende Ausgangssituation, die auf einen fesselnden Thriller in einem fiktiven, totalitären Staat hoffen lässt.
Leider ist es Autorin nur unzureichend gelungen, ihre vielversprechende Handlungsidee frei nach Agatha Christies Klassiker „And Then There Were None“ (im Deutschen »Und dann gab’s keine mehr«) vor einem Orwell’schen Hintergrund wirklich packend umzusetzen und das Potential voll auszuschöpfen. Der Erzählstil der Autorin wirkt sehr distanziert und nüchtern, was zwar die sterile, gefühlskalte Atmosphäre in diesem totalitären Staat hervorragend widerspiegelt, zugleich aber den Einstieg erschwert.
Auch die Einführung in die Geschichte erfolgt extrem vage und verwirrend, so dass man sich im Grunde keine konkreten Vorstellungen vom diesem Staat und dem alltäglichen, tristen Leben dort machen kann. Leider wird dieses schwammige Bild eines menschenverachtenden Staatskonstrukts auch bis zum Ende mit wenig Leben gefüllt, was mich schon sehr enttäuschte. Die Autorin bleibt dem Leser auch Erläuterungen zu dem ominösen RAN-Projekt letztendlich schuldig, was zwar für das Verständnis der Handlung nicht relevant ist, aber das Gesamtbild besser abgerundet hätte.
Zu Beginn lernen wir die sehr unnahbare Protagonistin Anna Francis kennen, die einen nicht näher beschriebenen Job für eine Regierungsbehörde hat. Auch wenn man im Laufe der Geschichte einige interessante Details und Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit erfährt und Einblicke in ihre vielschichtige Persönlichkeit erhält, bleiben ihre Gefühlswelt und ihr Verhalten weitgehend unergründlich, wodurch sie nicht sehr sympathisch wirkt. Recht dürftig ausgearbeitet sind leider auch die weiteren Charaktere der Geschichte wie beispielsweise der Kandidat Henry Fall, Annas ehemaliger Kollege, und die in den Plan eingeweihte Ärztin Katja, während die übrigen Figuren entsprechend ihrer Rollen bewusst im Hintergrund bleiben und nur sehr oberflächlich vorgestellt werden.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Zeitperspektiven und zudem aus der Perspektive von verschiedenen Figuren – hauptsächlich aus Henrys und Annas Sicht - erzählt, wodurch erst allmählich Spannung aufgebaut wird. Erstaunlich schnell wird die prekäre Handlung auf der einsamen Insel abgehandelt, von der ich mir wesentlich mehr nervenaufreibende Szenen und psychologische Spielchen versprochen hatte. Richtig fesselnd wurde dieser Thriller für mich allerdings ab etwa Mitte des Buchs, wenn man nach einigen unerwarteten Wendungen allmählich die verschiedenen Blickwinkel und Bruchstücke zusammensetzen kann und sich ein erschreckendes Gesamtbild ergibt. Erst zum Ende hin erkennt man die geschickte Konstruktion der dystopischen Geschichte und erfasst die Tragweite des von der Regierung ersonnenen, perfiden Plans auf Isola. Ich bin sehr gespannt, auf die von der Autorin in einem Interview angekündigte Fortsetzung von Annas Geschichte, in der sicherlich einige der noch offenen Fragen beantwortet werden, und der Leser einen tieferen Einblick in das System erhalten wird.
FAZIT
Ein dystopischer Thriller mit einer interessanten Ausgangsidee, der mich leider erst sehr spät fesseln konnte!
3 ½ von 5 Sternen

Schlechte Umsetzung - 27.12.2017 11:56:53 - Susi's Leseecke

☆☆Rezi☆☆

Åsa Avdic "Isoliert"

Fehlende Spannung,fehlende Emotionen,kein Aufbau zwischen Leser und Protagonist. Für mich eines der schlechtesten Bücher 2017.

Guter Thriller - 26.12.2017 21:41:13 - Nici's WORT & Totschlag BOOKS & MORE

Die Handlung ist etwas Eigenwillig, hält aber einige Überraschungen parat.
Anfänglich hatte ich meine Schwierigkeiten in die Handlung einzutauchen, da die ersten Seiten etwas langatmig und undurchsichtig waren. Irgendwann war ich dann aber in der Geschichte gefangen.

https://niciswortundtotschlag.wordpress.com/2017/12/26/

Eine außergewöhnliche und gefährliche Aufgabe für Anna Francis - 25.12.2017 03:17:50 - S.Schmidt

Die deutsche Ausgabe des Debütthrillers "Isoliert" von Asa Avdic erschien im Dezember 2017 im Harper Collins Verlag.

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Es zeigt das Haus, indem sieben Menschen einige Zeit verbringen.

Protektorat Schweden, 2037:
Auf einer Insel vor der schwedischen Küste kämpfen sechs Menschen um einen Platz im inneren Zirkel der Partei.
Anna Francis ist eine von Ihnen und ihre Aufgabe ist es, ihren eigenen Tod vorzutäuschen und danach die Anderen aus ihrem Versteck zu beobachten und zu bewerten. Katja, die Ärztin ist die einzige Eingeweihte. Als sie plötzlich stirbt ist Anna am Boden zerstört. Dann stirbt der Nächste. Soll Anna aus ihrem Versteck kommen und den Täter ermitteln oder mit den anderen gegen die Gefahr kämpfen.

Ich finde den Schreibstil sehr gut. Der Satzbau und die Ausdrucksweise sind sehr gut gelungen.

Sehr gut gefiel mir, dass über jedem Kapitel der Name steht um wen es sich gerade handelt und dass die Geschichte aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten erzählt wird.

Ich bin etwas schwer in die Geschichte hinein gekommen, wahrscheinlich lag es daran, dass ich mich zu sehr auf das Jahr 2037 versteift habe und der Vorstellung, wie die von Asa Avdic beschriebene Freundschaftsunion aussehen würde.
Während dem weiteren Lesen, habe ich fast, vergessen, dass die Geschichte in der Zukunft spielt und ich bin mit der Geschichte warm geworden.
Die ausführliche Beschreibung des Charakters und der Lebenslauf von Anna wurde sehr gut beschrieben. Ebenfalls von Henry. Die anderen Protagonisten kommen etwas kurz.

Der Spannungsaufbau hätte etwas besser sein können. Am Anfang erfährt man sehr viel über Anna, deren Mutter und über Anna´s Verhältnis zu Henry. Erst ab der Hälfte des Buches geht es auf die Insel und da fängt die Spannung richtig an und der Schluß ist so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mit einem sehr überraschenden Ende mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe.
Ich wollte , das Buch nach ein paar Seiten schon zur Seite legen, bin aber sehr froh, dass ich am Ball geblieben bin.

Es wurden nicht alle Fragen beantwortet. z.B, das RAN Projekt, für das Anna arbeiten soll.

Ich empfehle dieses Buch Jedem , der gefallen an menschlichen Machtspielen, Intrigen, Erpressung und Lügen hat.

Protektorat Schweden im Jahr 2037 - 23.12.2017 13:16:16 - Lilofee

Isoliert
von Asa Avdic
erschienen am 1.12.2017 im
Harper Collins Verlag

Protektorat Schweden 2037: Der Eiserne Vorhang
wurde nie geöffnet - nur weiter nach Westen gezogen.
Sechs Menschen auf einer unbewohnten Insel in einem einsamen Haus.
Ein Kampf um einen Platz im inneren Zirkel der Partei.
Anna Francis hat die Aufgabe ihren eigenen Tod zu inszenieren und
danach die Testpersonen aus dem Verborgenen zu beobachten und zu
bewerten. Doch einer von Ihnen ist ein Spion. Als die einzige Eingeweihte
Person stirbt und dann der erste Kandidat steht Anna vor einer einsamen
Entscheidung.

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen von der ersten Seite
an fesselt und mitnimmt in ein düsteres Szenarium.
Ein totalitärer Überwachungsstaat, der die Ausgrenzung bis hin zur Tötung derer,
die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen.
Wie sähe die Welt aus, wenn die Mauer nicht gefallen wäre?
Die Charaktere sind alle sehr lebensnah gezeichnet und voller Überraschungen.
Man lebt und leidet mit Ihnen.
Der Spannungsbogen bleibt bis zum überraschenden Ende erhalten.
Gelungen sind die immer wieder wechselnden Perspektiven
und überraschenden Wendungen.
Mit einer unheimlichen Stimmung bis zum Ende.
Ein Thriller, der auch zum Nachdenken anregt.
Düster, mit einem perfekten Spannungsaufbau.

Isoliert - hat mir sehr gut gefallen - 19.12.2017 12:34:27 - nellsche

Schweden im Jahr 2037: Anna Francis bekommt das Angebot, eine Gruppe von möglichen Anwärtern für einen hochdotierten Post im geheimnisvollen RAN-Projekt zu beobachten. Dazu werden Anna und die sechs Personen auf die einsame Insel Isola gebracht. Annas dortige Aufgabe ist es, ihren Tod zu inszenieren, um die Testpersonen aus dem Verborgenen zu beobachten. Doch dann gibt es eine Tote und Anna muss sich entscheiden, ob sie in ihrem sicheren Versteck bleibt oder sich den anderen zu erkennen gibt.

Mir gefiel der Thriller prima und ich hatte spannende Lesestunden.
Der Einstieg gelang mir nicht gut, da die ersten Szenen von namenlosen Personen handelten. Das konnte ich daher nicht richtig zuordnen. Danach gab es jedoch Überschriften, teils mit Namen, so dass ich gut zurecht kam. Nach dem etwas holprigen Start wurde es dann schnell spannend und die Geschichte hatte mich gefesselt.
Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, dabei auch bildhaft, so dass ich das Buch ratz fatz fertig gelesen hatte.
Anna lernt man recht gut kennen. Ihre Vergangenheit und ihre traumatischen Erlebnisse werden nach und nach beschrieben, ebenso wie ihre familiäre Situation mit ihrer Tochter und ihrer Mutter. Ich konnte mir von ihr somit ein gutes Bild machen.
Auch in Henry, einen der Teilnehmer, der Anna bereits vorher bekannt war, gibt es einen relativ guten Einblick. Dennoch bleibt er, wie auch die anderen Teilnehmer, geheimnisvoll und nicht wirklich durchschaubar.
Die weiteren Teilnehmer werden eher oberflächlich beschrieben, so dass sie recht unscheinbar blieben. Das störte mich allerdings nicht, da sie keine Hauptrollen spielten.
Die Story hat mir gut gefallen und ich hatte alles bestens vor Augen. Auch die düstere und einsame Atmosphäre auf Isola kam sehr gut bei mir an. Als die Teilnehmer einer nach dem anderen verschwanden, war ich verunsichert, was dahinterstecken könnte. Wurden sie umgebracht? Oder irgendwo eingesperrt? Und wer von ihnen spielt welche Rolle? Ich war wirklich sehr gespannt. 
Zwischen den Geschehnissen auf Isola gibt es immer wieder Einschübe von Verhören, die zeitlich kurz nach Isola stattfinden. So werden die wahren Hintergründe und Zusammenhänge dem Leser Stück für Stück präsentiert.
Am Ende bleiben bei mir noch ein paar Fragen offen, was ich schade fand, denn die Antworten hätten das Buch abgerundet.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich könnte mir auch eine Verfilmung sehr gut vorstellen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

nicht übel - 18.12.2017 15:55:12 - SusesBuchtraum

Inhalt:
Im Jahr 2037 reisen 7 Menschen auf eine einsame Insel auf Isola. Jeder geht ins Rennen um an eine Stelle beim geheimnisvollen RAN-Projekt mitzuwirken. Doch einer von ihnen ist ein Spion und hält sich an strickte Anweisungen - Anna Francis. Anna hat den Auftrag, ihre Mitstreiter heimlich zu beobachten, kurz nachdem sie ihren Tot inszeniert hat. Alles läuft nach Plan, doch nur kurz danach wird eine weiter Leiche gefunden. Nach und Nacht verschwinden die Mitstreiter von der Bildfläche, und Anna muss überlegen, ob sie ihr geheimes Versteck Preis gibt und offenbart, dass ihr Tot nur ein Schwindel war, oder ob sie weiterhin versteckt bleibt um den Mörder ausfindig zu machen.

Meinung:
Auch ich kann mich den vielen schlechten Rezensionen nicht so ganz anschließen. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt. Ich konnte super in die Geschichte eintauchen und für mich kam auch wirklich Spannung auf.

Das Cover:
Auf dem Cover sieht man das Haus, wo sich die 7 Personen auf Isola befinden. Anfangs konnte ich das Haus nicht mit dieser Geschichte verbinden, da ich immer ein Gebäude aus Stein in meinem Kopf hatte. Aber im Nachhinein passt dieses Cover sehr gut zur Geschichte.

Die Geschichte:
Die Geschichte ist von Anfang an spannend. Man stellt sich viele Fragen, diese werden aber nur Nach und Nach beantwortet. Mir gefiel die Hauptgeschichte sehr gut. Das Ende ist leider ziemlich schnell vonstatten gegangen und zum Schluss gibt es dann noch Verhöre, die soweit alles nötige aufklären. Zum RAN-Projekt wird leider nicht weiter drauf eingegangen, somit erfährt man nicht, was dieses eigentlich ist.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind bunt durcheinander gewürfelt. Erst zum Ende hin, lernt man einige etwas besser kennen, aber einige bleiben in dem Buch auf der Strecke, dass man keinen richtigen Bezug zu den Protagonisten bekommt, jedoch finde ich persönlich, dass die Hauptcharaktere um denen es geht, vollkommen ausreichen.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich super lesen. An einigen spannenden Stellen gibt es dann einen Umschwung, wodurch man kurz aus der Spannung gerissen wird, aber dadurch bleibt man neugierig, wieso das Ganze überhaupt so passiert.

Fazit:
Auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden, und man aus der Geschichte noch einiges rausholen hätte können, finde ich das Buch für zwischendurch empfehlenswert.

Kühle Stimmung - 13.12.2017 14:38:05 - Lesemone

Das Debüt der Autorin finde ich leider nicht sonderlich geglückt. Die Charaktere blieben sehr blass. Durch den sehr sachlichen Schreibstil war kein Bezug zu Anna aufzubauen. Sie kam sehr emotionslos und kühl rüber. Es blieben so viele Fragen im Raum stehen, dass man danach ratlos zurückbleibt. Was genau ist Annas Arbeitsbereich? Was hat es mit dem RAN-Projekt auf sich, um was geht es da? Was sollen die einleitenden, sehr trockenen Worte über das Protektorat? Die Geschichte könnte theoretisch überall spielen und bräuchte weder ein erfundenes Protektorat, noch in der nahen Zukunft angesiedelt werden. Die Autorin verliert sich in viel zu vielen belanglosen Szenen, die leider auch überhaupt keine Spannung aufkommen ließen. Die Idee hätte echt Potenzial für einen richtig spannenden Thriller gehabt, aber durch den sachlichen, distanzierten Schreibstil kam überhaupt keine Spannung auf.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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