Orphan X

Orphan X

„Lesen Sie dieses Buch! Sie werden es mir danken!“
David Baldacci

1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse

Das schwarze Satellitentelefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird. Evan Smoak wird ihr helfen.

4. Gebot: Es ist nie persönlich

Evan ist ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung ist er in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal muss er gegen eine Regel nach der anderen verstoßen, damit die allerwichtigste unangetastet bleibt:

10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

„Der international bekannte Bestsellerautor Hurwitz, der auch Drehbücher für Jerry Bruckheimer und große Filmproduktionsgesellschaften geschrieben hat, erzählt die Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einem guten Gespür für Timing, Actionszenen und Spannung“
dpa

„‘Heiligt der Zweck die Mittel?‘ ‚Kann ein Killer ein guter Mensch sein?‘ Solche Seinsfragen, mitreißende Charaktere und große Erzählkunst zeichnen 'Orphan X' jenseits aller Action aus“.
buchjournal

„Dem Autor ist ein unglaublicher Thriller gelungen, der nie an Spannung verliert. Es fällt nicht schwer, sich in die Charaktere und Handlung hineinzuversetzen. Details aus Evans Kindheit machen sein jetziges Handeln besser nachvollziehbar. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Orphan X“ ist für die Thrillerabteilung jeder Bibliothek wärmstens zu empfehlen. Fans rasanter Stories werden ihre Freude daran haben.“
bn Bibliotheksnachrichten, Marion Spreitzhofer

"Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" 

The Guardian
        
„Der aufregendste Thriller, den ich seit Die Bourne Identität gelesen habe. Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben.“
Robert Crais

“Aufregend und überwältigend! Ein perfekter Mix aus Jason Bourne und Jack Reacher.“
Lisa Gardner

 

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Orphan X

„Lesen Sie dieses Buch! Sie werden es mir danken!“
David Baldacci

1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse

Das schwarze Satellitentelefon klingelt. Am anderen Ende ist ein Mädchen, das von einem korrupten Cop verfolgt wird. Evan Smoak wird ihr helfen.

4. Gebot: Es ist nie persönlich

Evan ist ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung ist er in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die nicht zur Polizei gehen können. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal muss er gegen eine Regel nach der anderen verstoßen, damit die allerwichtigste unangetastet bleibt:

10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

„Der international bekannte Bestsellerautor Hurwitz, der auch Drehbücher für Jerry Bruckheimer und große Filmproduktionsgesellschaften geschrieben hat, erzählt die Geschichte mit viel Liebe zum Detail und einem guten Gespür für Timing, Actionszenen und Spannung“
dpa

„‘Heiligt der Zweck die Mittel?‘ ‚Kann ein Killer ein guter Mensch sein?‘ Solche Seinsfragen, mitreißende Charaktere und große Erzählkunst zeichnen 'Orphan X' jenseits aller Action aus“.
buchjournal

„Dem Autor ist ein unglaublicher Thriller gelungen, der nie an Spannung verliert. Es fällt nicht schwer, sich in die Charaktere und Handlung hineinzuversetzen. Details aus Evans Kindheit machen sein jetziges Handeln besser nachvollziehbar. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Orphan X“ ist für die Thrillerabteilung jeder Bibliothek wärmstens zu empfehlen. Fans rasanter Stories werden ihre Freude daran haben.“
bn Bibliotheksnachrichten, Marion Spreitzhofer

"Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" 

The Guardian
        
„Der aufregendste Thriller, den ich seit Die Bourne Identität gelesen habe. Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben.“
Robert Crais

“Aufregend und überwältigend! Ein perfekter Mix aus Jason Bourne und Jack Reacher.“
Lisa Gardner

 

Erscheinungstag: Do, 10.03.2016
Erscheinungstag: Do, 10.03.2016
Erscheinungstag: Mo, 10.04.2017
Bandnummer: 100017
Bandnummer: 100017
Bandnummer: 100062
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 464
ISBN: 9783959670241
ISBN: 9783959679770
ISBN: 9783959671026
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York (…)

Kundenbewertungen

Einen überaus gelungenen Auftakt zu der neuen Reihe hat Gregg Hurwitz hier abgeliefert. Spannend, unterhaltsam, humorvoll, durchdacht und filmreif - mit einem Wort: empfehlenswert! - 11.09.2017 21:55:54 - Anne P.

Evan Smoak - so heißt er jedenfalls heute - ist einer der weltweit am meisten gesuchten Menschen. Doch niemand kennt seinen Namen, sein Gesicht oder seinen Aufenthaltsort, denn er operiert unsichtbar. Evan ist einer der gefährlichsten Killer der Welt, ausgebildet in einem geheimen Programm der Regierung für ganz besondere Aufträge jenseits der Legalität. Bereits mit 12 Jahren geriet Evan als Waisenkind in die Fänge des Orphan-Programms, dessen harte Schulung er durchlief, bevor er begann, im Auftrag der Regierung zu morden. Doch irgendwann begannen Zweifel in Evan zu wachsen an der Richtigkeit seines Handelns, und letztlich beschloss er, das Orphan-Programm zu verlassen. Auf der Flucht vor seinen ehemaligen Auftraggebern lebt Evan seither im Untergrund.

Auch heute noch profitiert der ausgebildete Killer von seiner harten Lehrzeit und den gesammelten Erfahrungen, denn Evan nimmt auch jetzt noch Aufträge an. Doch statt für die Regierung arbeitet er nun für absolut verzweifelte Menschen, die die Polizei aus welchen Gründen auch immer nicht um Hilfe bitten können und sonst keinen Ausweg mehr sehen. Nach eingehender Prüfung regelt Evan das Problem für sie und folgt dabei seinen ganz eigenen Geboten wie z.B. "Ziehe keine voreiligen Schlüsse" oder auch "Es ist nie persönlich", vor allem aber "Lasse niemals einen Unschludigen sterben". Als Bezahlung für seine besonderen Dienste verlangt Evan einzig und allein, dass der erlöste Auftraggeber nach erfolgreichem Abschluss einem anderen Verzweifelten die Nummer von Evan gibt, damit die Kette nicht abreißt.


"Finde jemanden, der mich braucht. Gib ihm meine Nummer: 1-855-2-NOWHERE." - "Die weiß ich doch noch. Klar weiß ich die noch." - "Es ist egal, wie lange du dafür brauchst. Wichtig ist nur, dass du jemanden findest, der in einer genauso ausweglosen Situation ist, wie ihr es wart. Erzähl ihm von mir. Sag ihm, dass ich am anderen Ende der Leitung auf ihn warte." - "Das ist alles?" - "Das ist alles." - "Mehr verlangen Sie nicht?" - "Gib meine Nummer nur einer Person. Nur einer. Anschließend vergisst du sie wieder. Dies ist ein einmaliger Service, nicht die Telefonseelsorge."


Evan geht bei allem überaus vorsichtig und umsichtig zu Werke. Er hat mehrere Wohnungen, in die er sich zurückziehen kann, verschiedene Autos, die er ständig wechselt, und ein ganzes Arsenal an Waffen sowie die neuesten technischen Errungenschaften. Zudem ist er bestens in allen Kampftechniken bewandert, verfügt über beneidenswerte Reflexe und über die Fähigkeit der Konzentration selbst im Auge des Sturms. Evan ist auf alles vorbereitet, so dass ihn nichts und niemand überraschen kann - so hofft er jedenfalls. Doch irgendwann beginnt es gewaltig schief zu laufen. Da wächst nicht nur plötzlich die Zahl derjenigen, die dringend Evans Hilfe benötigen, sondern mit jedem Schritt, den er tut, häufen sich die Anzeichen, dass da jemand mit viel Einfluss hinter ihm her ist. Da wird aus dem Jäger plötzlich ein Gejagter, und ein Katz- und Mausspiel der besonderen Art nimmt schließlich seinen Lauf. Wer auch immer ihn verfolgt - er ist Evan ebenbürtig. Wem kann er überhaupt noch vertrauen?

Schon lange war ich neugierig darauf, endlich einmal ein Buch von Gregg Hurwitz zu lesen, und als ich die Möglichkeit erhielt, mit Orphan X den Beginn einer neuen Reihe kennenzulernen, schlug ich begeistert zu. Obschon ich Action-Thrillern nicht unbedingt zugeneigt bin, konnte mich dieser Reihenauftakt doch positiv überraschen. Zwar drängten sich beim Lesen zeitweise Superheld-Gedanken auf, doch thematisiert Hurwitz dies z.T. selbst mit einem kräftigen Augenzwinkern. Und dass der Autor neben seinen Thrillern auch Drehbücher für Hollywood-Studios schreibt, lässt sich auch in diesem Buch merken - viele Szenen waren nahezu filmreif und entsprechend spannend.

Evan selbst ist nicht nur die Killermaschine, die er zunächst zu sein scheint, sondern trägt auch die leise Melancholie des einsamen Wolfes mit sich herum und kann tiefe Züge von Mitmenschlichkeit nicht leugnen. Diese Widersprüchlichkeit macht den Charakter so interessant, und wenn man die Idee eines Superhelden erst einmal zulässt, macht das Lesen einfach nur noch Spaß. In einzelnen Kapiteln gewährt Hurwitz zudem einen Rückblick auf die Vergangenheit Evans, auf seine harte Ausbildung zum Killer der Regierung und auf seinen Ausbilder Jack, der fast zu etwas wie einer Vaterfigur für Evan wurde.

Die meist nur wenige Seiten langen Kapitel sind jeweils passend betitelt - zunächst lässt sich mit dem Titel nichts anfangen, doch später findet er sich stets wortgenau im Text wieder und erschließt so seinen Sinn, was mir gut gefallen hat. Der flüssige Schreibstil, die bildhafte Sprache und die kurzen Kapitel, die zudem teilweise noch mit einem Cliffhanger enden, lassen die Seiten nur so vorbeirauschen, wozu die spannende Handlung natürlich auch ihren Beitrag leistet. Bis zur letzten Seite ist man vor Überraschungen nicht sicher, und tatsächlich klappte mir am Ende der Unterkiefer noch einmal richtig herunter.

Einen überaus gelungenen Auftakt zu der neuen Reihe hat Gregg Hurwitz hier abgeliefert. Spannend, unterhaltsam, humorvoll, durchdacht und filmreif - mit einem Wort: empfehlenswert!


© Parden

Spannend, Kopfkino pur - 26.07.2017 14:21:38 - Charley

Cover / Artwork / Romangestaltung

Das Cover zeigt eine Person, die mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Balkon steht – eine Waffe in der linken Hand. Der Name des Buches ist in großen Lettern auf dem Umschlag – ich liebe das Cover! Der Roman an sich ist in relativ viele Kapitel unterteilt, wobei glaube ich immer ein Satz aus dem entsprechenden Kapitels die Überschrift ist.




Inhalt

Evan Smoak ist ein Einzelgänger und wohnt zurück gezogen in einer geradezu luxuriösen Penthouse-Wohnung. Er versucht, möglichst unauffällig und ohne große Kontakte zur Hausgemeinschaft zu leben – was ihm auch eigentlich meistens ganz gut gelingt. Schon auf den ersten Seiten des viel zu kurzen Buches erfahren wir auch, warum er sich so absondert – er führt ein Doppelleben, bei dem er Menschen aus der Patsche hilft, die in seinen Augen unschuldig sind.

Ursprünglich stammt er aus einer Art Umerziehungskonzept, bei dem Waisen (daher Orphan), zu den perfekten Auftragskillern erzogen werden. Sein Ausbilder Jack jedoch hat ihm nicht nur den harten Drill beigebracht, sondern auch versucht, seine Menschlichkeit zu bewahren. Evan lebt nach den zehn Geboten, die ihm Jack beigebracht hat, um immer einen kühlen Kopf bewahren zu können und sich immer von den Aufträgen distanzieren zu können, die er unter dem Deckmantel eines Attentäters für die Regierung ausführt.

Eines Tages ändert sich jedoch etwas in seinem Leben und er beginnt, auf eigene Rechnung zu arbeiten und aus dem Jäger wird der Gejagte.




Wertung

Ich habe absichtlich bei meiner Inhaltsangabe nicht zu viel verraten, denn das Buch lebt von zwei drei fantastischen Überraschungsmomenten, die mir das Lesen wirklich zu einem absoluten Vergnügen gemacht haben. Die zweite Hälfte habe in einem Rutsch gelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Evan ist als Charakter einfach sympathisch dargestellt und die story ist wirklich sehr spannend geschrieben. Was mir am meisten gefallen hat sind zum einen die anderen Charaktere, die ebenso wie der Protagonist sehr liebevoll und detailliert dargestellt werden, man als Leser aber nicht überschüttet wird, und die Art, wie Evan auf Situationen reagiert, die brenzlig sind. Die Gebote, die ihm heiliger sind wie anderen Gesetze sind, geraten immer mehr ins Wanken und er muss sich neu orientieren, sich fragen, was wirklich wahr ist und wo er in eine Falle gelockt wird. Nichts und niemand erscheint mehr als der, für den er sich ausgegeben hat.

Ich mochte das Buch sogar so gerne, dass ich Lieblingsszenen hatte im Buch – das passiert mir bei Büchern mit der Thematik eigentlich eher weniger. Jetzt wünschte ich, ich könnte gleich noch den nächsten Teil hinterher lesen – aber leider leider leider gibt es den noch gar nicht.

Faszinierend, erschreckend und überraschend. - 10.07.2017 22:19:49 - Tianas Bücherfeder

Ein faszinierender Start in die Welt eines Orphans, der mit Bedacht tötet. Zu Beginn hatte ich mit dem Buch meine Schwierigkeiten, daher die 4 von 5 Federn, aber nach und nach stieg die Spannung und an Aufhören war nicht mehr zu denken!
Actionreiche Handlung gepaart mit einer ausdrucksstarken Kulisse und einer großartigen Idee! Ein Buch, das man lesen und verschlingen muss! (C) Tianas Bücherfeder

Ein spannender und abwechslungsreicher Thriller - 27.06.2017 18:01:14 - KimSlr - bookish

Wie ich erwartet habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Handlung war packend und die Hauptfigur genau nach meinem Geschmack.
Wer auf Geheimagenten steht, die sich für das Gute einsetzen und neben her ihre Menschlichkeit entdecken ist hier genau richtig!
Eine Ausführliche Rezension gibts auf meinem Blog http://bookishkimslr.blogspot.de/2017/06/rezension-orphan-x-gregg-hurwitz.html

Aufwühlender und dramatischer Thriller - 25.06.2017 09:31:35 - Weltenwanderer

Ein aufwühlender und an manchen Stellen dramatischer Thriller um einen Mann, der nur von seinen Prinzipien zu leben gelernt hat und dessen Routine auf einmal komplett auf den Kopf gestellt wird: ein Auftragskiller, der selbst ins Fadenkreuz gerät.
Mit dem klaren, nüchternen Schreibstil zeigt er die kalte Realität, die Spannung wird durchweg hoch gehalten und die Handlung ist mit ihrer Ungewissheit sehr fesselnd aufgebaut. Ein vielversprechender Auftakt!

Troubles? Call 1-855-2-NOWHERE. - 25.05.2017 10:16:28 - Booknaerrisch

Mit Orphan X ist dem Autor ein absolut actiongeladenes Spektakel gelungen, mit allem, was so dazu gehört. Inklusive Schmerzen beim Lesen, Paranoia und so manchem Überraschungsmoment! Ein klarer Daumen hoch von mir, denn über 400 Seiten an einem Tag, dazu bringen mich nicht viele Bücher ;) / www.booknaerrisch.blogspot.de

Wem kannst du trauen? Und wo lauert dein Feind?! - Ein Thriller, der unter die Haut geht und unglaublich viel Action zu bieten hat! Absolute Empfehlung... - 29.04.2017 13:50:02 - Nepomurks

Gregg Hurwitz hat mit seinem neuen Psychothriller „Orphan X“ ein hochspannndes Buch vorgelegt. Nicht umsonst hat sich Warner Bros. die Filmrechte daran gesichert und wird den Roman auf die Kino-Leinwände bringen! Das Buch hat es wahrlich in sich...

Evan Smoak, oder auch OrphanX, wird als verwaistes Kind durch Jack John als Teil eines Regierungsprogramms und innerhalb des streng geheimen Orphan-Projekts zu einem gnadenlosen Killer ausgebildet – gestählt, trainiert und nach Plan jeglicher Moral und menschlicher Gefühle beraubt. Was zählt, ist die strikte Befolgung von "Geboten" - Verhaltensregeln. Es gibt zwar nur wenige Orphans, doch die, die fertig in die Welt entlassen werden, sind so etwas wie unsichtbare Tötungsmaschinen. Lautlose und vom System vergessene, denn von der Regierung beauftragte, identitätsfreie Killer. In Evan jedoch siegt nach Jahren vieler erledigter Auftragsmorde "das Gute" und er wechselt die Seiten, steigt aus dem Projekt aus. Abgewandt vom System, mit neuer Identität, aber einer Menge Fähigkeiten. Er bleibt seinem Handwerk treu, doch sucht er sich seine Ziele nun selber aus – er wird zum Nowhere Man. Er hilft Menschen, sich ihrer Peiniger zu entledigen. 10 Gebote, die ihn leiten. 1 Nummer, die ihn ruft. Immer nur 1 Auftrag. Und doch gerät alles außer Kontrolle - und durchkreuzt seine penibel eingehaltenen und präzise durchdachten Regeln. "Gebot 4: Es ist niemals persönlich." Das ist nun anders...

Mir gefiel der Thriller sehr, sehr gut. Er ist actionreich, überraschend und durchweg spannend. Das Grundgerüst des Romans war absolut logisch und toll konzipiert. Die Figuren sind allesamt gut dargestellt und bestens durchdacht. Evan wirkt zu Anfang noch ein wenig undurchsichtig, entwickelt sich aber im Verlauf des Romans zu einer durchaus sympathischen und herzlichen Figur. Die Nebenfiguren, insbesondere Evan's „Hausmitbewohner“, lockern die Geschichte des Öfteren stark auf. Es gibt mehr als eine witzige Stelle, bei der ich herzhaft über eine Szene lachen musste! Zudem ist der Thriller so flüssig geschrieben, dass man das Buch kaum mehr aus den Händen legen mag. Insbesondere da die Story permanent neue Spannung und Action bietet. Einige Wendungen waren überraschend und unerwartet, passten aber inhaltlich gut und trugen sehr zur Klärung einiger Fragen bei. Ich fand, das Buch hatte durchweg ein gutes Niveau und es gab keine unlogischen Passagen. Gregg Hurwitz lässt den Leser zudem auch etwas tiefer in seine Protagonisten blicken. Es stellt sich immer auch ein wenig die Frage nach dem Sinn dessen, wie Orphan X handelt und entscheidet. Dabei wird jedoch nie zu sehr aufgetragen. Auch hat der Autor es vermieden, Klischees wie das große „Happy End“ zu bedienen. Das Buch hat ein Ende, mit dem man (wie ich finde) kaum rechnen konnte, aber sehr gut "leben kann". Es passt perfekt und rundet das Gesamtpaket auf beste Weise ab! Ich habe das Buch verschlungen und war tatsächlich ein wenig enttäuscht, als ich es nach über 400 Seiten zu Ende gelesen hatte. Ein gutes Zeichen, es wird nicht mein letztes Buch von Gregg Hurwitz gewesen sein! Absolute Lese-Empfehlung, 5 Sterne!

Ein sehr außergewöhnlicher, sehr spannender und sehr guter Agenten-Thriller - 13.05.2016 18:56:39 - Nisnis

Evan Smoak wurde als Waisenkind in das geheime Orphan-Programm der US-Regierung aufgenommen und zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet.

Nach vielen Jahren des Mordens im Namen der Regierung steigt Evan aus und steht nur noch hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen, die sich in ihrer Not an niemanden wenden können, mit seinen effizienten und intelligenten Fähigkeiten zur Verfügung. Nur durch Mund zu Mundpropaganda kommt er zu seinen Aufträgen. Dabei berücksichtig er stehst, die eigens aufgestellten Gebote, die er jedoch bald erstmalig brechen wird. Der Bruch gegenüber seinen Geboten bringt ihn jedoch in eine katastrophale Lage.

Kann Evan das 10. Gebot: "Lasse niemals einen Unschuldigen sterben", einhalten?

Der Autor:

Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York Times-Bestsellerliste gefunden und seine 15 Thriller sind mittlerweile in 22 Sprachen übersetzt worden.

Reflektionen:

Für seine Nachbarn ist Evan Smoak ein einfacher Verkäufer von Industriereinigern. Überall erscheint er als unnahbare und zurückhaltende Person. Sein Zuhause ähnelt einem Hochsicherheitstrakt, dessen Zutritt er kaum einem Menschen gewährt. Es ist Schuss sicher, ausgestattet mit der modernsten Überwachungs- und Sicherheitstechnik, einem hängenden Kräutergarten mit Bewässerungssystem und einem Base-Jumping-Schirm, für einen möglichen schnellen Abgang.

Ein gewöhnlicher Agenten-Thriller ist Orphan X zu einhundert Prozent nicht. Ich war sehr angenehm überrascht, wie außergewöhnlich und intelligent Gregg Hurwitz seinen Agenten Evan Smoak agieren ließ. Ein wenig erinnerte ich mich tatsächlich an Jason Bourne, dessen Fans mit diesem Thriller wie selbstverständlich und gefesselt auf ihre Kosten kommen werden. Die Verfilmung von Orphan X ist bereits in Planung und wir dürfen sicher ein komplexes und intelligentes Filmhighlight erwarten.

Die Figur des Evan ist vielfältig und einzigartig. Sein Zuhause gleicht einer Festung aus Einsamkeit. Er ist von einem normalen Leben weit entfernt und er lebt ein scheinbar zurückgezogenes bürgerliches Leben als Verkäufer von Industriereinigern. Seine sozialen Kontakte hält er leicht unterkühlt auf Abstand, darunter fallen auch seine Nachbarn und die attraktive Katrin mit ihrem kleinen Sohn Peter. Hinter jedem Wort vermutet Evan eine Lüge und hinter jedem Lächeln ein Verrat.

Die Konflikte eines derartigen Lebens hat Autor Gregg Hurwitz authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Als ein Fall aus dem Ruder läuft und Evan seine selbstaufgestellten Gebote brechen muss, ist Evans Intelligenz und Scharfsinnigkeit gefragt, um das Schlimmste abzuwenden.

Der Schreibstil Gregg Hurwitz lässt den Drehbuchautor in ihm erkennen. Obwohl er flüssig und leicht zu lesen ist, muss man konzentriert lesen, um die intelligente Handlung voll umfänglich auf sich wirken lassen zu können. Für mich war dieser Thriller ein echtes Spannungs-Highlight, das mich rasant durch die Seiten trieb.

Nicht nur der Charakter des Evan war ausführlich und interessant geschrieben, sondern auch die der Nebenfiguren. Einzelne Schicksale von Evans Auftraggebern, wurden hier zu eigenen kleinen Geschichten kreiert, die die schon komplexe Handlung auch manches Mal emotional bereicherten.

Orphan X ist der Auftakt einer Trilogie und ich freue mich schon sehr darauf, bald zu lesen, wie es mit Evan weitergehen wird.

Mein Fazit:

Orphan X ist hochintelligenter und außergewöhnlicher Agenten-Thriller. Wer Spannung und Nervenkitzel liebt, kommt mit diesem Geschoss eines Romans voll auf seine Kosten.


Dieses Buch verdient das Prädikat "Thriller" tatsächlich. - 27.04.2016 10:35:09 - annman

Es dauerte etwas, um in die Story zu kommen, was aber hier nicht schlimm war, denn schon auf der ersten Seite wurde mir als Leser bewusst das ich auf viele verworrene Fäden der Geschichte stoßen werde. Was ich persönlich sehr mag an guten Thrillern.
Und dieser Eindruck bestätigte sich auch.

Meiner Meinung nach zeichnet sich dieses Buch dadurch aus, dass es eine gelungene Story für das Buch an sich hat, eine gelungene Vergangenheits-Story (die immer wieder beschrieben wird) und eine tolle "Dach-Story" (über mehrere Bücher hinweg) hat, die mich bis heute fasziniert, obwohl ich das Buch schon seit mehreren Tagen beendet habe.
Die Figur von Evan ist mit viel Detailliebe und Tiefsinn beschrieben worden. Ich kann mit ihm mitfühlen und bin immer wieder fasziniert von seinen Gedanken. Auch hält der Roman eine gute Mischung zwischen Thriller und Action sowie Alltagsleben und menschlichen Gefühlen. Meiner Meinung nach macht das den nötigen Ernst und Tiefgang für ein gelungenes Buch jeden Genres auch.

Ebenfalls einfach nur sehr gut fand ich die ganzen Details zu Sicherheitstechnik, Kampfkunst, Waffen etc. Hier hat mir der Autor bewiesen das er das Handwerk eines Autors ernst nimmt und wirklich recherchiert hat. Diese Details sind nämlich gerade für Thriller wichtig, so finde ich.

Ich möchte ungern Spoilern, denn die Überraschungen, die ich beim Lesen erlebte, soll auch jeder andere erleben. Denn es gibt sie (!) :-)
Also taucht einfach ein in die Welt von Orphan X.

Bestes Actionkino in Buchform. Bitte mehr davon! - 24.04.2016 17:11:09 - Baerbel82

Nächstes Mal

Dass Gregg Hurwitz neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios schreibt, merkt man. Denn „Orphan X“ ist bestes Actionkino in Buchform, wie man es sich wünscht. Worum geht es?
Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende in die Vergangenheit: Wir lernen den 12-jährigen Waisen Evan kennen. Agent Jake rekrutiert ihn für das sogenannte Orphan-Programm. Hierbei handelt es sich um eine Ausbildung zum Killer.
Danach begegnen wir dem erwachsenen Evan Smoak. Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist er ausgestiegen und abgetaucht. Als „Nowhere Man“ hilft er nun Menschen, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können.
Dabei hält sich Evans an seine Gebote. Das wichtigste von allen: „Lass niemals einen Unschuldigen sterben.“ Obwohl Evan ein mulmiges Gefühl hat, versucht er Katrin White zu helfen, die wegen ihrer Spielschulden erpresst wird. Somit gerät Evan ins Visier eines anderen Orphans und wird selbst zum Gejagten. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...
Schauplätze sind Los Angeles und Las Vegas. Evan tappt von einer Falle in die nächste, aber natürlich wundert es nicht, wie er immer wieder überlebt, unkaputtbar eben. Dabei lässt es der Autor richtig krachen. „Orphan X“ ist ein Mix aus Action- und Hightech-Thriller mit Suspense-Elementen.
Irgendwie merkt man auch, dass das Buch für den US-amerikanischen Markt geschrieben wurde. Denn diese Orphans, so etwas kann meiner Meinung nur in Amerika funktionieren: sie stehen über dem Gesetz, agieren wie Terroristen mit Pathos, Kitsch und viel Testosteron.
Evan ist ein interessanter Charakter. Ein Heiliger, ein Superheld. Eine hilflose Frau und schon ist sein Beschützerinstinkt geweckt. Aber er ist eben auch ein einsamer Rächer. Ähnlich wie Jack Reacher in den Romanen von Lee Child. Nichtsdestotrotz leidet man mit diesem unkonventionellen Helden mit.
Natürlich gibt es kein Happy-End, was konsequent eine spannende Lektüre zu ihrem logischen, wenngleich offenen, Abschluss bringt. Vielleicht „Nächstes Mal.“ Denn „‚Nächstes Mal‘ bedeutet, dir steht die Welt offen. ‚Nächstes Mal‘ bedeutet Möglichkeiten. ‚Nächstes Mal‘ ist Freiheit.“

Fazit: Bestes Actionkino in Buchform. Bitte mehr davon!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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