Abschied für immer und nie

Abschied für immer und nie

"Mal im Ernst, Evie, was haben wir schon zu verlieren?" Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Aber die Flucht aus der Klinik wird alles verändern? Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. In seinen Exzessen, seinen fantastischen Höhenflügen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht?

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Abschied für immer und nie

"Mal im Ernst, Evie, was haben wir schon zu verlieren?" Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Aber die Flucht aus der Klinik wird alles verändern? Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. In seinen Exzessen, seinen fantastischen Höhenflügen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht?
Erscheinungstag: Di, 10.11.2015
Bandnummer: 100007
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783959670104
ISBN: 9783959679893
E-Book Format: ePub

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Amy Reed, geboren und aufgewachsen in und um Seattle, hat vor ihrem 18. Lebensjahr acht Schulen besucht. Die häufigen Umzüge haben sie rastlos gemacht. Nach dem Abschluss der Film-Hochschule in an Francisco hat sie ihren Master in Creative Writing (…)

Kundenbewertungen

Sehr emotionales Buch - 03.11.2015 04:37:16 - Petra Donatz

Die Autorin
Amy Reed, geboren und aufgewachsen in und um Seattle, hat vor ihrem 18. Lebensjahr acht Schulen besucht. Die häufigen Umzüge haben sie rastlos gemacht. Nach dem Abschluss der Film-Hochschule in San Francisco hat sie ihren Master in Creative Writing auf dem New College in California absolviert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Ashville, North Carolina, wo sie sich endlich zu Hause fühlt.

Meine Meinung

Story
Ich habe das Buch als Vorableseexemplar vom Verlag bekommen, was mich sehr gefreut hat. Da dieses Exemplar aber nicht die volle Seitenzahl hat und somit kein richtiges Ende, fällt es mir schwer eine Rezi zu verfassen.

Das Buch ist nicht mit den anderen Romanen, mit dem heiklen Thema Krebs zu vergleichen. Denn hier lernt man auch die Schattenseiten kennen. Evie hat nur noch kurze Zeit zu leben. Doch wie ein Wunder, ist der Krebs auf einmal auf dem Rückmarsch. Evie darf die Klinik und ihren Alltag dort verlassen und wieder in ihre kleine, heile Welt zurück, in der sie sich überhaupt nicht mehr wohlfühlt. Alle bemitleiden und bemuttern sie und würden sie am liebsten in Watte packen. Doch Evie will genau das Gegenteil. Sie möchte leben wie ein normaler Teenager ohne ständiges Mitleid. Um dem Alltag zu entfliehen nimmt sie immer mehr von ihren Schmerzmitteln (Opiate) die ihr das Leben leichter machen und fängt sogar an zu kiffen. Denn wenn sie im Rausch der Drogen ist, fühlt sie sich ihrer Freundin Stella, die den Krebs nicht besiegen konnte, immer am nahesden. Ihre Beziehungen zu den Eltern wird immer schlechter. Sie kommt mit ihrer besten Freundin Kasey nicht mehr klar, weil mittlerweile Welten zwischen ihnen liegen und Will, ihr Freund, ist ihr fremder denn je. Als sie dann dem attraktive Marcus trifft, der so rein gar nichts über ihre Vergangenheit weiß, sieht sie die Chance endlich mal normal behandelt und umworben zu werden.

An dieser Stelle endet dann meine Leseprobe. Ich hätte so gerne weiter gelesen, aber das muss jetzt noch bis zum 10. November warten.
Die Handlung hat mich von der ersten Seite an interessiert und gefesselt. Einmal begonnen, wird der Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Ich konnte Evie schon verstehen, dass sie wenigstens ein bisschen Normalität zurück haben möchte. Dennoch setzt sie massiv ihre neu gewonnene Gesundheit aufs Spiel. Ich hätte sie gerne mal geschüttelt, aber dann auch wieder einfach in den Arm nehmen wollen. Auch ihre Eltern und ihre Schwester Jenika konnte ich verstehen. Jenika buhlt um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern, die aber nur Evie im Blickfeld haben, dass Sie dann schon mal fies zu Evie wurde, kann man einerseits auch verstehen.

Schreibstil
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Geschichte ist sehr emotional und fesselnd. Es wird immer aus Evies Sicht geschildert. Teilweise sind auch Briefe an Stella abgedruckt, die Evie nach deren Tod weiter schreibt. Amy Reed schafft es den Leser mit Worten und Gefühlen in ihren bann zu ziehen.

Charaktere
Ich mochte Evie sehr. Dennoch hätte ich ihr auch gerne mal die Leviten gelesen, weil sie ihre Gesundheit, für etwas Normalität, aufs Spiel setzt. Als Leserin konnte ich beide Parteien verstehen. Einmal Evie, die einfach wieder ein normaler Teenager sein möchte, aber auch ihre Familie und Freunde, die sich große Sorgen um sie machen und sie deshalb am liebsten in Watte packen würden.
Alle Charaktere sind sehr authentisch und sehr gut dargestellt und haben das Buch zu etwas besonderem werden lassen.

Mein Fazit

Ein Buch das mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Ein Buch mit vielen verschiedenen Emotionen, die den Leser auf eine Berg und Talfahrt der Gefühle schickt. Tolle, authentische Charaktere runden das Ganze perfekt ab. Leider kenne ich das Ende noch nicht und es fällt mir schwer bis zum 10.Nov zu warten, wenn ich endlich das Ende lesen kann.
Ich vergebe volle fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

Äußerst lesenswert! - 26.10.2015 14:54:30 - Book-addicted

"Abschied für immer und nie" ist ein Roman der Autorin Amy Reed. Ich bekam die Chance, ein Vorableseexemplar dazu zu bekommen, und ergriff diese Gelegenheit natürlich gleich beim Schopf. Nun sitze ich da und versuche, eine Rezension zu diesen Buch zu schreiben, doch dieses Mal ist das gar nicht so einfach.

Viele von euch kennen mit Sicherheit mehr als ein "Krebs-Buch", besonders "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sollte zumindest vielen ein Begriff sein. Nachdem ich letzteres gelesen hatte, war ich davon überzeugt, dass diese Art Buch wohl "ganz gut" sei, aber es nicht schafft, mich tatsächlich zu rühren, zu treffen oder an emotionale Abgründe heranzuführen. Ein wenig zweifelte ich auch an meiner Emotionalität, obwohl ich eigentlich nicht von mir sagen kann, dass ich nur schwer Emotionen zeigen kann - eher im Gegenteil. Bei "Abschied für immer und nie" war es ganz anders, als bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder anderen Büchern, die dieselbe Thematik behandeln.

Dieses Buch beschönigt nichts, es beschreibt die tatsächliche Wahrheit über den Krebs. Es zeigt uns, an welche Abgründe der Seele es uns Menschen bringt, wenn wir Tag für Tag dagegen ankämpfen müssen, von einer Krankheit zerfressen zu werden und wie viel es kostet, das nicht zuzulassen. Als wir Evie kennenlernen, ist sie schon ziemlich am Ende ihrer Kräfte, denn die Ärzte halten ihr überleben für mehr als unwahrscheinlich, trotz Chemotherapie und Bestrahlungen und so beschließt sie, nicht mehr zu kämpfen. Ein mutiger Schritt für ein Mädchen in ihrem Alter und dennoch konnte ich ihn sehr gut nachempfinden.. wieso kämpfen, wenn man am Ende doch als Verlierer dasteht?
Recht schnell muss Evie erkennen, dass man als krebskranker Mensch zwar nicht alleine gelassen wird, aber dass die Verwandten und Freunde im Grunde nicht mehr viel mit einem anzufangen wissen. Sie besuchen sie, sind aber froh, wenn sie ihre Pflicht erfüllt haben und nach Hause gehen dürfen, sie sprechen mit ihr, haben im Grunde nichts zu sagen. Im Krankenhaus findet Evie gleichgesinnte und fühlt sich wesentlich besser verstanden, als von Menschen, mit denen sie ihr Leben bisher verbracht hat. Sie weiß, dass sie nicht erwarten kann, von jemandem verstanden zu werden, der nicht dasselbe durchgemacht hat und doch macht sie es besonders ihrer besten Freundin Kasey zum Vorwurf.

Eine lange Zeit begleiten wir Evie bei ihrem Leben im Krankenhaus, durchleben alle Höhen und Tiefen mit ihr und werden mit all dem Konfrontiert, wovor ein jeder versucht, die Augen zu schließen: Tod. Hoffnungslosigkeit. Angst.

Als Evie aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie nichts mit ihrem Leben anzufangen, denn alles, was ihr bisher Freude gemacht hat, erscheint ihr als sinnlos und viel zu banal. Sie flüchtet sich in die Welt der Schmerzmittelabhängigkeit und versucht so, ihren inneren Schmerz zu bekämpfen. Den Schmerz, den sie spürt, wenn sie an ihre Freunde aus dem Krankenhaus denkt, der Schmerz, der jedes Mal neuen Zunder bekommt, wenn Evie merkt, dass die Leute nicht mit dem Mädchen umgehen können, das den Krebs überlebte.

"Abschied für immer und nie" ist ein Buch, das wirklich zum nachdenken bringt. Nicht nur die Episoden im Krankenhaus sind emotional aufgewühlt und manchmal schwierig zu bewältigen, auch die Zeit danach berührt. Man sollte meinen, dass ein Mensch, der den Krebs, trotz äußerst schlechter Prognose, überstanden hat, wäre fröhlich und würde vor Energie geradezu strotzen. Doch hier sehen wir, dass das überleben nicht immer einfach ist und man manchmal das Gefühl hat, dass es den anderen lieber gewesen wäre, wenn man es nicht geschafft hätte. Evie hat Menschen um sich herum und fühlt sich trotzdem einsam, nirgends dazugehörig und hilfloser, als es zu Krebs-Zeiten der Fall gewesen wäre. Sie flüchtet in ihre Medikamentensucht und fängt an zu kiffen, weil sie hofft, ihren inneren Schmerz zu betäuben und ihrer "geheimen besten Freundin", wie sie Stella stets nennt, wieder ein Stückchen näher zu sein. Auch wenn sie versucht nach Stellas Motto "Lebe wagemutig" zu leben, so hat man das Gefühl, dass sie nicht wagemutig, sondern vielmehr leichtsinnig handelt und ihre neu gewonnene Gesundheit, ihr neues Leben, wegwirft, weil sie nicht weiß, wie sie mit diesem Geschenk umgehen soll.

Stellas Familie, insbesondere ihre Schwester XXXX empfand ich als ganz besondere Persönlichkeiten dieses Romans. Ganz besonders furchtbare. Was ihre Eltern angeht, so kann man deren Gefühle und versuche, Evie ins Leben zurückzuführen absolut nachempfinden, doch ihre Schwester wirkt stets egoistisch und herzlos. Während Evie mit dem Tod kämpft, hat XXXX nichts besseres zu tun, als sich zu fragen, wieso ihr keiner Beachtung schenkt und ihr Verhalten führte mehr als einmal dazu, dass ich ihr gerne einmal meine Faust näher gezeigt hätte - wie kann man nur so egoistisch sein?

Insgesamt muss ich sagen, dass ich dieses Buch nicht nur gut fand - sondern großartig. "Abschied für immer und nie" zeigt, dass das Leben nicht immer so einfach ist, wie es uns manche Bücher weiß machen wollen... dass es grausam, gemein und hinterhältig ist und man nicht immer die Erwartungen der Menschen erfüllen kann (und will), die um uns herum sind. Manchmal muss man anfangen, sein eigenes Leben zu leben und sich selbst am Allerwertesten packen, um aus dem tiefen Loch herauszukommen, in das uns das Leben höchstselbst hineinkatapultiert hat. Prädikat: äußerst lesenswert!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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Karin Slaughter

Blutige Fesseln

Es ist der persönlichste Fall in Will Trents Laufbahn. Das spürt der Ermittler schon in dem Moment, als er das leer stehende Lagerhaus betritt und die Leiche entdeckt – die Leiche eines Ex-Cops. Blutige Fußabdrücke weisen auf ein zweites Opfer hin. Eine Frau. Von ihr fehlt jede Spur. Das Brisante: Gegen den prominenten Eigentümer des Lagerhauses ermittelt Will bereits seit einem halben Jahr wegen Vergewaltigung. Erfolglos!Als am Tatort zudem ein Revolver gefunden wird, der auf Wills Noch-Ehefrau Angie zugelassen ist, ahnt er, dass dies ein Spiel auf Leben und Tod wird.

"Definitiv eine der besten Thriller-Autorinnen unserer Zeit.“
Gillian Flynn

"Karin Slaughters Helden sind weder strahlend noch fehlerfrei, und deswegen überzeugend."
Frauke Kaberka, dpa

"Stoff für schlaflose Nächte!"
buchjournal

"Karin Slaughter gebührt ein Ehrenplatz auf der großen Thriller-Bühne! Und nach drei Jahren Pause auch endlich wieder ein neuer Will-Trent-Roman. Ihre Fans werden es ihr danken.“

Booklist, Michele Leber

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