Honigduft und Meeresbrise

Honigduft und Meeresbrise

Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf das vergilbte Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Sein Inhalt lässt ein Familiengeheimnis vermuten und Anna beschließt, nach Ahrenshoop zu fahren und dem auf den Grund zu gehen. 

»Anne Barns erzählt von Freundschaft, die Stürme überdauert, und von Geheimnissen, die gelüftet werden müssen, um zurück zu einem erfüllten Leben zu finden.«
Nordsee-Zeitung zu »Apfelkuchen am Meer« 

»Gefühlvoll und Mitreißend.«
Cellesche Zeitung zu »Drei Schwestern am Meer«

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Honigduft und Meeresbrise

Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf das vergilbte Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Sein Inhalt lässt ein Familiengeheimnis vermuten und Anna beschließt, nach Ahrenshoop zu fahren und dem auf den Grund zu gehen. 

»Anne Barns erzählt von Freundschaft, die Stürme überdauert, und von Geheimnissen, die gelüftet werden müssen, um zurück zu einem erfüllten Leben zu finden.«
Nordsee-Zeitung zu »Apfelkuchen am Meer« 

»Gefühlvoll und Mitreißend.«
Cellesche Zeitung zu »Drei Schwestern am Meer«

Erscheinungstag: Mo, 01.04.2019
Erscheinungstag: Mo, 01.04.2019
Bandnummer: 26197
Bandnummer: 26197
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783745700046
ISBN: 9783745750041
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

More Information

 
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am (…)

Kundenbewertungen

Ein herzerwärmende und wunderschön erzählte Geschichte zum Abtauchen und Entspannen - 15.05.2019 11:15:48 - Sommerlese

Mit ihrem Roman "Honigduft und Meeresbrise" entführt uns Autorin Anne Barns nach Ahrenshoop an die Ostsee. Das Buch erscheint im MIRA Taschenbuchverlag.

"Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft!" So beginnt ein Brief, der vor fast achtzig Jahren im Dezember 1941 geschrieben wurde. Erst nach so langer Zeit erreicht er die Nachkommen der Adressatin Martha. Als ihre Tochter Johanna und Enkelin Anna ihn lesen, erahnen sie ein Familiengeheimnis der besonderen Art und fahren gemeinsam nach Ahrenshoop, um die Spuren aufzudecken. Dabei wollte Anna eigentlich bei ihrer Großmutter den Verlust ihrer besten Freundin verarbeiten.

"Oben fit und unten dicht, meine liebe Johanna, mehr wünsche ich dir fürs Alter nicht". Zitat Josephine

Enkelin Anna besucht ihre Oma Johanna, die leidenschaftliche Hobby-Imkerin ist, in Lüdinghausen. Dort fühlt sie sich aufgefangen und heimisch und möchte zwei Trauerfälle verarbeiten, einmal ist ihr Opa verstorben und dann auch noch ihre beste Freundin einem Unfall zum Opfer gefallen. Ihr hilft die Lebenserfahrung und pragmatische Art ihrer Großmutter, die ihre Trauer mit Arbeit und einem zufriedenen Blick auf ihr zurückliegendes glückliches Leben an der Seite ihres Mannes nicht in Frage stellt.

Nachdem sich beide Frauen der Honiggewinnung widmen, wirbelt ein uralter Brief von 1941 Staub auf. Der Inhalt sorgt für eine Änderung ihrer Vorstellung der Familienabstammung, sie wollen mehr über ihre Urgroßmutter Martha erfahren und reisen ins Ostseebaad Ahrenshoop, das durch seine Künstlerkolonie berühmt geworden ist.

Anne Barns kann einfach wunderschön erzählen, ich habe mich beim Lesen einfach entspannt treiben lassen können. Sie zeigt ihre Figuren richtig schön lebendig und natürlich, spart aber auch die Schattenseiten des Lebens nicht aus. Sie lässt uns an den echt wirkenden Gesprächen teilnehmen, sodass man sich in der Geschichte sofort mit den Figuren verbunden fühlt, es ist so, als ob ich Anna und ihre Großmutter persönlich begleiten konnte.

Es ist dieses besonders herzliche und innige Verhältnis zwischen ihnen, welches mich auch sehr an meine Großmütter erinnert hat. Diese Generation hat es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt, vielleicht ist das ein Grund, dass sie fester auf dem Boden stehen als heutige Generationen. Die Dialoge sind so herzlich und voller Kenntnis und Verständnis füreinander und verleiten einfach zum Schmunzeln.

Für mich ist das ein echter Wohlfühlroman, denn neben der fesselnden Spurensuche zum Familienstammbaum hat mich auch die Urlaubskulisse mit dem schönen Ferienhaus an der Ostsee mit angenehmen Gefühlen erfüllt. Total ansprechend und eng zeigt Anne Barns auch das Verhältnis zwischen Großmutter Johanna und Enkelin Anna. Beide finde ich einfach wundervoll sympathisch, die Oma ist geradlinig, noch recht rüstig und Anna sucht gerade ihren persönlichen Lebensweg und natürlich auch die Liebe ihres Lebens.

Wie immer in den Romanen der Autorin warten am Ende des Buches ein paar Rezepte auf das persönliche Nacherleben der Romanstimmung, dieses Mal haben es mir die Honigseufzer angetan.

Durch den schönen Erzählstil und den flüssigen Fortlauf der Handlung hat mir dieses Buch sehr viel Freude gemacht, aber auch ein wenig zum Nachdenken angeregt. Es geht nicht nur um die Freuden des Lebens und die Liebe, es ist mehr. Es zeigt Trauerverarbeitung und wie man sich dank seiner Freundschaften wieder mehr dem Leben zuwenden kann


Dieses charmant erzählte Buch mit seinen liebevoll gezeichneten Figuren ist ein echtes Entspannungsbuch mit Wohlfühleffekt und greift dennoch auch emotionale und tiefer gehende Themen auf. Meine Leseempfehlung nicht nur für Anne Barns-Fans.

ein schönes und gefühlvolles Buch - 08.05.2019 11:18:39 - Ulla Leuwer

Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich schon ein paar Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb freute ich mich auf dieses neue Buch.
Eigentlich wollte Anne nur ein paar Tage Urlaub bei ihrer Oma machen und ihr beim Schleudern des neuen Honigs helfen. Dann tauchte auf einmal ein Brief auf, der vor fast achtzig Jahren an ihre Uroma geschrieben wurde. Anne und ich waren natürlich neugierig, was in dem Brief stand und was es zu bedeuten hatte. So begleitete ich beide bei ihren Nachforschungen und konnte auch noch an anderen Dingen, die die beiden beschäftigten, teilnehmen.
Natürlich werde ich nichts vom Inhalt verraten. Aber ich kann erwähnen, dass die Autorin mich an das Buch gefesselt hat. Ich durfte einiges lesen, was mich gefreut hat, aber es gab auch nachdenkliches. Die Liebe spielte ebenso eine Rolle, wie Freundschaft und Trauerbewältigung. Also eigentlich vieles, was uns im täglichen Leben begegnen kann. Eine Ausnahme spielt hierbei der Brief, da gibt es kaum jemanden, der nach so langer Zeit einen erhält. Die Auswirkungen sind interessant und ich selber hätte nichts dagegen, wenn die Geschichte in einem weiteren Buch fortgesetzt würde.


Fazit:
Ein schönes und gefühlvolles Buch, das auch zeigt, was Entscheidungen, die vor langer Zeit gefällt wurden bewirken können. Was wäre wenn.... der Brief sofort zugestellt worden wäre. Und wie geht man mit dem neuen Wissen um. Ein Buch mit Höhen und Tiefen des Lebens. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

Warmherziger Wohlfühlroman für eine entspannte Auszeit - 25.04.2019 20:56:11 - Fanti2412

Anna verlor kürzlich ihre beste Freundin Mona durch einen Autounfall und kurz darauf auch ihren Opa. Sie steckt noch tief in ihrer Trauer und ihr Freund Jens, mit dem sie gemeinsam in Dortmund lebt, zeigt ein halbes Jahr später nur noch wenig Verständnis für Anna.
So nimmt sie sich eine Auszeit bei ihrer Oma Johanna und hilft ihr beim Honig-Schleudern, denn Johanna ist Hobby-Imkerin.
Da stehen plötzlich der Postbote, ein Vertreter der Post und die Journalistin Peggy, eine frühere Freundin von Anna, vor der Tür und überbringen Oma Johanna einen Brief, der eigentlich an deren Mutter Martha, also Annas Uroma, adressiert ist. Der Brief stammt aus dem Jahr 1941 und steckte in einem Postsack, der seinerzeit auf der Kanalinsel Jersey entwendet wurde, um die Moral der deutschen Besatzer zu schwächen. Unterzeichnet ist der Brief von einem gewissen Johann und er muss Uroma Martha sehr nahe gestanden haben. Das klingt nach einem Familiengeheimnis und ist für Anna und Oma Johanna eine willkommene Abwechslung.
Spontan machen die beiden sich auf die Reise nach Ahrenshoop und wollen das Geheimnis um Uroma Martha und den mysteriösen Johann lösen.

Anne Barns erzählt hier eigentlich zwei Geschichten, denn es geht nicht nur um die Aufdeckung des Familiengeheimnisses sondern auch darum, wie Anna lernt, mit ihrer Trauer umzugehen und diese zu verarbeiten, um dann ein anderes Leben zu beginnen.
Sehr schnell war ich gefangen in der Geschichte und erlebte Anna und ihre Oma Johanna, die für mich ein richtiges „Dream-Team“ waren. Besonders Oma Johanna hatte ich ganz schnell ins Herz geschlossen, denn diese tolle alte Dame muss man einfach gern haben. Sie steht fest im Leben, liebt ihre Familie, ihre Bienen und den Honig, hat viele tolle Lebensweisheiten auf Lager und ist herzlich und humorvoll.
Anna steckt anfangs noch tief in ihrer Trauer und verhält sich sehr zurückhaltend und ist verunsichert und unschlüssig, wie ihr Leben weiter gehen soll.
Es war so schön zu erleben, wie sie, auch durch die Reise ans Meer, zur Ruhe kommt, ihre Gedanken ordnen kann und Entscheidungen trifft. Sie lebt förmlich wieder auf und findet den Weg, der für sie richtig ist.
Aber auch die Nebenfiguren, unter denen etliche ältere Menschen sind, punkten mit vielen Facetten und sind alle sympathisch und authentisch. Das hat mir sehr gut gefallen, denn Protagonisten müssen nicht immer nur „jung und schön“ sein.

Der lockere, lebendige und mitreißende Schreibstil hat mich durch den Roman fliegen lassen und ich fühlte mich mittendrin im Geschehen. Anne Barns beschreibt die herrliche Landschaft an der Ostsee rund um Ahrenshoop so anschaulich, dass man den Wind spürt und die Wellen rauschen hört.
Mit einigen Überraschungen und Wendungen ist die Geschichte durchgehend fesselnd und abwechslungsreich.
Die alte Familiengeschichte von Martha und Johann ist berührend und wird erst durch viele Recherchen langsam aufgedeckt.
Aber auch andere Themen wie alte und neue Freundschaften, familiären Zusammenhalt und Trauerbewältigung bereichern die Geschichte und machen sie rund und zu einer Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte.

Wie immer in Anne Barns Romanen gibt es in der Handlung viele leckere Dinge, die mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Und auch diesmal enttäuscht die Autorin ihre Leser nicht und bietet im Anhang Rezepte zu „Honigseufzer“, Olivenölkuchen mit Zitrone und Honig, Vanilleeis mit Honig und Meersalz sowie Omas Honigschnaps.
Ergänzt wird das Buch mit einem Stammbaum, der die recht komplexe Familiengeschichte, die letztlich aufgedeckt wird, anschaulich aufzeigt.

Diese wunderschöne Geschichte ist ein warmherziger Wohlfühlroman ganz besonderer Art, der berührt, bestens unterhält und für eine entspannte Auszeit am Meer sorgt.
Am Ende war ich traurig, dass diese liebenswerte Geschichte schon zu Ende ist!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.com

Wundervolle Geschichte - 24.04.2019 07:39:14 - Frau Antje's Bücherecke & Co

Im neuen Buch lernen wir Anna besser kennen. Ihr Mann Jens und sie sind schon einige Zeit zusammen, aber man hat das Gefühl, das die Beziehung vor dem Aus steht. Anna reist zu ihrer Oma und will sich eine Auszeit nehmen um über alles nachzudenken.
Eines Tages kommt ein Brief aus dem Jahr 1941 mit ins Spiel und das Buch nimmt Fahrt auf. Dieser Brief eröffnet natürlich viele Fragen, die geklärt werden wollen.

Der Krieg ist wie das Meer. Es gibt nicht immer zurück, was es genommen hat - 22.04.2019 16:59:03 - sonjaliest

Geliebte Martha, so beginnt ein Brief der 80 Jahre unterwegs war. Geschrieben im Dezember 1941, wurde er in den Kriegswirren der damaligen Zeit abgefangen. Als Annas Oma den Brief für ihre Mutter erhält, offenbart er ein Geheimnis. Sie beschließen beide nach Ahrenshoop zu fahren und ein wenig zu forschen.Anne Barns gehört bereits seit „Apfelkuchen am Meer“ zu meinen Lieblingsautorinnen. Die Mischung aus Familiengeheimnissen, Rezepten, den geschilderten Landschaften sind wirklich stets gelungen.

Tolle Atmosphäre, leider teilweise langatmig - 15.04.2019 12:38:09 - mystarrybooks

Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die Umgebungsbeschreibungen fühlte ich mich, wie im Urlaub. Daher konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen und wirklich an den Geschehnissen teilhaben. Mich hat das Buch jedoch nicht so sehr gepackt, wie ich erhofft hatte. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit war für mich deutlich spannender, als Annas Geschichte. Daher hätte ich mir mehr Platz und mehr Tiefgang den Teil über Marthas Leben gewünscht.

Vergiss mich nicht... - 13.04.2019 10:42:24 - Snowbell

Endlich ist es soweit: Mit ihrem Roman "Honigduft und Meeresbrise" hat die beliebte Schriftstellerin Anne Barns alias Andrea Russo wieder ein neues Buch vorgelegt, das die Bestseller-Listen erklimmen wird. Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf das vergilbte Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Sein Inhalt lässt ein Familiengeheimnis vermuten und Anna beschließt, nach Ahrenshoop zu fahren und dem auf den Grund zu gehen.

Das Cover fügt sich harmonisch in die Reihe der Inselromane von Anne Barns, die beim MIRA Taschenbuch Verlag erschienen sind. Der Roman "Honigduft und Meeresbrise" lockt mit den zuckersüßen Verführungen, mit denen Anne Barns ihre Leserinnen im Sturm erobert hat. Der Blick des Betrachters fällt auf einen selbstgebackenen Kuchen, der mit frischen Erdbeeren dekorativ verziert worden ist. Ein Töpfchen Honig, das mit einem leicht gebräunten Toast in Szene gesetzt wird, nimmt wie der auf der Zunge zergehende Titel das Motiv der Bienen auf, die sich in dieser Saison im Buchhandel großer Beliebtheit erfreuen.

Anne Barns schlägt einen weiten Bogen von der idyllischen Kleinstadt Lüdinghausen im Kreis Coesfeld bis zum Ostssebaad Ahrenshoop auf der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst, das durch seine Künstlerkolonie zu einem Treffpunkt für Maler und andere Künstler geworden ist. Wie in ihren Bestsellern "Apfelkuchen am Meer" und "Drei Schwestern am Meer" kreist dieser Roman um ein gut gehütetes Familiengeheimnis, das nach einem Aufenthalt am Meer gelüftet wird. Manche Kritiker mögen einwenden, dass Anne Barns ihre erfolgreichen Wohlfühlromane immer nach dem gleichen Schema gestaltet. Dieser Ansicht möchte ich mich nicht anschließen. Denn Anne Barns kopiert sich nicht selbst, sondern variiert ihre literarischen Texte, und man darf sich auf eine herzerfrischende, spannende Lektüre an reizvollen Orten am Meer freuen, die mit tollen Rezepten abgerundet wird, die jedem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive von Anna, einer 30-jährigen Webdesignerin, vermittelt, die gemeinsam mit ihrer 77-jährigen Oma Johanna Blumenthal im Mittelpunkt dieses Buches steht. Anna leidet nicht nur unter dem Tod ihres Opas, der an Krebs gestorben ist, sondern hat auch ihre beste Freundin Mona verloren, die mit ihrem Auto tödlich verunglückt ist. Als ihre Beziehung zu ihrem Freund ins Schlingern gerät, findet sie einen festen Halt bei ihrer patenten, warmherzigen Oma, die trotz ihres hohen Alters mitten im Leben steht und ihr die nötige Nestwärme und die richtige Einstellung zum Leben vermittelt.

Anne Barns schreibt in einem gut lesbaren, mitreißenden Stil. Als Leser hat man das Gefühl, hautnah dabei zu sein, wenn die sympathischen Protagonistinnen die Suche nach ihren familiären Wurzeln aufnehmen und der Spur ihrer verstorbenen Vorfahrin folgen, Dank der gelungenen Landschaftsbeschreibungen hat man ein klares Bild von allen Örtlichkeiten vor Augen, kann sich jede einzelne Szene vorstellen und glaubt die reine Luft an der Ostsee zu atmen. Für mich ist der Roman "Honigduft und Meeresbrise" wie eine kleine Auszeit am Meer, herzerfrischend und warmherzig geschrieben, liebens- und lesenwert.

Honigduft und Meeresbrise - 12.04.2019 09:27:11 - Maunzerle Bücher- und Hobbyblog

http://maunzerle.blogspot.com/2019/04/honigduft-und-meeresbrise-von-anne-barns.html

Eine wunderschöne Geschichte zum Träumen - 09.04.2019 10:04:21 - Sissy0302

Anna ist völlig gefangen in ihrer Trauer um ihre beste Freundin Mona, die vor einem halben Jahr bei einem Unfall verstorben ist. Auch ihre Beziehung zu ihrem Freund Jens stellt sie in Frage, da sie sich alleine gelassen fühlt. In ihrem Urlaub sucht sie Zuflucht bei ihrer Oma, zu der sie ein sehr enges Verhältnis hat. Als dann ein lange verschollener Brief auftaucht, der an Annas Uroma gerichtet ist, tauchen viele Fragen zur Familiengeschichte auf. Anna und ihre Oma machen sich spontan auf nach Ahrenshoop, um dem Geheimnis um den Brief und ihrer Familie auf die Spur zu kommen.

Gewohnt schaffte es die Autorin, mich sofort in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die Beschreibungen der Landschaft, der Charaktere und deren Tätigkeiten sind so ausführlich, das man als Leser das Gefühl hat, man wäre dabei. Noch dazu sind die Charaktere so, das man sich wohl fühlt und am liebsten alle persönlich kennenlernen würde.

In dem Buch kommt ein schwermütiges Thema vor, das einen allerdings nicht erdrückt. Die Trauer um Mona und den Opa, der auch erst verstorben ist und der Umgang damit. Dazu viele Lebensweisheiten. Und natürlich kommt auch das Thema Liebe, Freundschaft und Familie nicht zu kurz. Spannend fand ich die Nachforschungen wegen des Briefes.

Dies ist ein Buch zum Lachen und Weinen. Einmal entspannt zurücklehnen und sich entführen lassen. Mit Bedauern habe ich das Buch geschlossen und verabschiede mich nun von Anna und ihrer tollen Oma.

Honigduft und Meeresbrise - 08.04.2019 13:44:24 - Petra E.

Honigduft und Meeresbrise
Von
Anne Barns

ein Cover das an Erdbeeren, Sommer und Sonne erinnert und einlädt mit dem Buch in eine wunderschöne Welt zu entfliehen!

Anne Barns ist wieder ein tolles Buch, voller Gefühle gelungen. Ganz am Anfang der Geschichte steht die Trauer um zwei geliebte Menschen, die leider viel zu früh von dieser Welt gehen musste. Eine Vergangenheit, die durch einen einzigen Brief wieder neu geschrieben werden muss. Eine Liebe die erst einen Umweg nehmen muss um am Ende bestehen zu können.
Alles ist so lebendig geschrieben, man fühlt die Trauer, den zaghaften Neubeginn, die Liebe in der Familie.

.... geliebte Martha, von Dir zu lesen gibt mir unendlich Kraft.... So beginnt der Brief der das Leben von Anna und ihrer Familie auf den Kopf stellt und die Vergangenheit neu schreibt....

Buchempfehlung

Ein tolles Wohlfühlbuch - 07.04.2019 21:51:09 - BlueTulip

Auf die Männer die wir lieben - und, die Penner, die wir kriegen war einer der vielen Sätze die mir am aktuellen Buch von Anne Barns sehr gut gefallen haben. Ausgesprochen hat es aber nicht die Titelheldin sondern deren Oma Johanna, die man einfach gern haben muss. Aber ich greife vor in dem Buch darf man Anna und ihre Oma Johanna auf Spurensuche bezüglich der Familiengeschichte nach Ahrenshoop begleiten. Der Schreibstil von Anne Barns ist wieder unglaublich toll und so hatte ich das Gefühl in Ahrenshoop an ihrer Seite zu stehen und die Geschichte hautnah zu verfolgen. Ich kannte die Stadt bis dahin nicht, aber auf Grund der Beschreibung will ich jetzt unbedingt da einmal hin und wenn es nur für ein Tagestrip ist. Auch die Nebenprotas wie zum Beispiel Peggy sind toll und authentisch ausgearbeitet und man kann sich sehr gut vorstellen mit ihnen befreundet zu sein. Es macht einfach Spaß zu sehen wie Anna dank Oma und Peggy wieder aufblüht und so langsam aber sicher die Trauer um ihre (beste)Freundin Mona in den Griff bekommt. Merkt was im Leben wirklich wichtig ist und trifft die ein oder andere Entscheidung , die sich auch äußerlich bemerkbar macht ( Zu viel nachdenken ist wie schaukeln. Man ist in Bewegung, kommt aber kein Stück weiter.) Mein Lieblingszitat ist aber von Peggy zum Thema eine Entscheidung via Münzwurf herbei führen.“Egal, wie sie landet, du wirst merken, worauf du hoffst.

Ich bin kein Freund von diesem Satz, aber hier stimmt es einfach ich mochte kaum das Buch aus der Hand legen, eben weil es so gut und flüssig geschrieben war und man unbedingt wissen wollte wie es weitergeht,daher fand ich wohl auch die einzelnen Kapitel als etwas kurz.

Fazit: Ein wirklich gelungenes Wohlfühlbuch auch wenn es tw. auch um den Tod geht, es ist einfach ein tolles Vergnügen bei der Reise und dem Ankommen dabei zu sein. Auch gefällt mir hier quasi „das Ende“ Abgerundet wird das Buch wieder durch einige leckere Rezepte die man im Anhang findet. Ich sag nur „Honigseufzer. Klarer Kauf und Leseempfehlung und mein April 2019 Lesehighlight.

Gefühlvoll und mitreißend ist dieser Roman und er erzeugt eine richtig schöne Wohlfühlatmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. - 05.04.2019 17:09:01 - Lilofee

Die Autorin schafft es spielend ihre Charaktere zum Leben zu erwecken.
Die Figuren sprühen vor Leben und Energie und zeigen die Stärke, die in jedem einzelnen stecken kann.
Man lebt und leidet mit Ihnen und wünscht sich sehr sie zum Freund zu haben.
Ich konnte mir das alles so gut vorstellen und so richtig eintauchen in die Geschichte.
Gefühlvoll und mitreißend ist dieser Roman und er erzeugt eine richtig schöne Wohlfühlatmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.
Dazu trägt auch die fließende Schreibweise bei.
Gefüllt mit wunderbaren und ach so wahren Zitaten.
Dem Charme dieses Buches kann man sich kaum entziehen.
Locker, leicht aber doch auch mit ernsteren Tönen.
Am Schluss dann die wunderbaren und von mir erhofften Rezepte.
Achtung Suchtgefahr!

Traumhaft schön ist nicht nur das Cover, sondern das ganze Buch! - 04.04.2019 20:49:55 - vronika22

Der Schreibstil von Anne Barns ist wieder sehr schön, total gefühlvoll und voller Emotionen, gefüllt mit wunderschönen und wahren Zitaten und wie immer auch mit etwas Humor. Dieses Buch liest sich wieder sehr unterhaltsam, und das obwohl auch wieder recht ernste Themen wie Trauer und Tod für Tiefgang sorgen. Trotzdem konnte ich einmal begonnen, das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Ich kann das Buch unbedingt jedem der gerne gute Frauenunterhaltung liest uneingeschränkt weiterempfehlen.

Der Brief aus einem lang verschollenen Postsack - 04.04.2019 02:34:09 - claudi-1963

"Honig wohnt in jeder Blume, Freude an jedem Orte, man muss nur, wie die Biene, sie zu finden wissen." (Heinrich von Kleist)
Schon als Kind war Anna Blumenthal fasziniert von Oma Johannas Bienen, deshalb war es naheliegend das sie sich nach dem Verlust ihrer Freundin Mona durch einen Unfall ein paar Tage Auszeit bei ihr und den Bienen suchte. Im idyllischen Lüdinghausen erhoffte sie wieder neue Kräfte zu sammeln und sich über einige Dinge ihres Lebens klar werden. Und Anna kommt gerade zur rechten Zeit, den Johanna ist gerade dabei den Honig aus den Waben zu entnehmen.
Doch dann flattert ein fast 80 Jahre alter Brief der aus einem verschollenen Postsack stammte ins Haus. Adressiert war er an Martha Rotermund in Ahrenshoop, Johannas Mutter. Johanna die bis dahin keine Ahnung hatte, das ihre Mutter je dort gelebt hat, ist sehr überrascht. Doch der Brief bringt noch viel mehr unglaubliches zutage, dass die ganze Familienchronik verändern könnte. Deshalb machen sich Johanna und Anna auf den Weg nach Ahrenshoop um weiter nachzuforschen und ein paar schöne Tage am Meer zu genießen. Dabei kommen sie nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur, sondern entdecken noch viel Merkwürdiges, Schönes und Anna findet sogar ihr Leben wieder.

Meine Meinung:
Ein bezaubernd, gestaltetes Cover das dem Titel gerecht wurde, hatte mich wieder auf den Geschmack zu Anne Barns neusten Roman geführt. Man spürte und schmeckt schon allein vom Anblick her den Honiggeschmack. Der Schreibstil, war wieder einmal locker, unterhaltsam und ich konnte erneut durch ihre schöne bildhafte Beschreibung eine Reise in den Norden Deutschlands machen. Beim Plot ging es um viele verschiedene Themen Tod, Trauer, Verlust, Trennung, Familie, Freundschaft, Liebe und natürlich auch um Bienen und das Zubereiten von Honig. Eindrucksvoll beschrieb die Autorin mit welcher Hingabe Johanna ihre Herstellung von Honig und Honigschnaps betrieb, so das selbst ich noch viel Unbekanntes entdeckte. Gerade heute wo die Thematik Bienen und Bienensterben in aller Munde ist, passt dieses Thema hervorragend. Außerdem regte es die Autorin zu besonderen Rezepten an, die man wie immer am Ende ihres Buches vorfindet. Besonders die Honigseufzer kann ich empfehlen, ich durfte sie kosten und sie bringen einen wirklich zum Seufzen durch ihren köstlichen Geschmack. Die Charaktere waren wieder sehr gut gewählt, allen voran die quirlige, humorvolle und lebenslustige Johanna, die noch in ihrem Alter sehr agil war. Anna erschien mir zu Anfang betrübt, niedergeschlagen und müde doch das ändert sich relativ schnell, als sie in Lüdinghausen ankommt, schließlich wurde sie von ihrer Oma dort liebevoll umsorgt. Gefallen hat mir auch Peggy eine frühere Schulfreundin Annas, die sich aus den Augen verloren hatten. Sie hilft Anna über ihren Verlust, Trauer und den Schmerz zu reden, auch wenn sie selbst einige Probleme hat. Der Ausflug ans Meer brachte außer dem Geheimnis um den Brief, dann noch viele weitere Seiten und Begabungen von Anna und Johanna ans Licht. Oft saß ich auch nur schmunzelnd da und wünschte mir, ich hätte selbst so eine Großmutter besessen. Gerade das ist es was mir an Anne Barns Büchern gefällt, sie nimmt mich mit in eine Welt, die nicht immer rosig sein muss, aber bei der irgendwo immer Herzlichkeit, Harmonie und Liebe eine große Stelle einnimmt. So ist es dann auch nicht verwunderlich, wenn Sätze wie diese auftauchen, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen: "Zu viel nachdenken ist wie schaukeln. Man ist in Bewegung, kommt aber kein Stück weiter." "Oben fit und unten dicht, meine liebe Johanna, mehr wünsche ich dir fürs Alter nicht". Ich jedenfalls bin inzwischen schon süchtig nach ihren Büchern und gebe hier gerne wieder eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Ein Feldpostbrief für Martha ... ist es, der die Geschichte ins Rollen bringt. - 03.04.2019 17:27:14 - nichtohnbuch

„Honigduft und Meeresbrise“ ist ein wunderbarer Roman über Geheimnisse, Freundschaft, Liebe, Familie und Mee(h)r, bei dem man den Sand zwischen den Zehen, den Honig im Mund und Wind und Wellen auf der Haut spüren kann.

Einfach nur Briliant - 03.04.2019 15:34:04 - Gelinde

Honigduft und Meeresbrise, von Anne Barns

Cover:
Sieht lecker aus und mach Appetit auf mehr.

Inhalt:
Ein Brief, der erst nach 80 Jahren zugestellt werden kann, weckt in Anna und ihrer Oma Johanna, die Neugier was da 1941 vorgefallen ist und was das für ihre Familie bedeutet.
Ihre Recherchen bringen sie nach Ahrenshoop, an die Ostsee und dort bekommen sie überraschende Antworten.
Und auch die Liebe, begegnet der im Moment mit viel Trauer (um ihrer verunglücke Freundin) angefüllten Anna.

Meine Meinung:
Ich habe nun schon so viele Bücher der Autorin gelesen und jedes war auf seine eigene, ganz besondere Weise einfach berührend. Doch dieses Buch legt nochmals eine Schippe drauf, es ist einfach unglaublich.
Das Familiengeheimnis ist so spannend, WAS; WIE; WANN; WARUM?
Oder die Freundschaft: die ist dieses mal wirklich etwas ganz besonderes.
Außerdem die Liebe zwischen der Oma und der Enkelin: sowas von berührend, so herzerwärmend, erfrischend und spritzig….
Vor allem die Oma wird mit der ersten Begegnung zur absoluten Lieblingsfigur, und gerne schneide ich mir ZWEI, nicht nur eine Scheibe von ihr ab.
Und dann muss man den Humor ganz besonders erwähnen. Sowas von klasse, also hier kann man immer wieder einfach nur herzhaft lachen.
Nicht zu vergessen die herrliche Landschaft – einfach fantastisch, man möchte sich einfach sofort mitten ins Buch reinbeamen.
Was mir ganz besonders gut gefallen hat, waren die vielen magischen Momente, die man sich nicht erklären kann, die einfach in der Luft schweben.

Die Handlung entwickelt sich ganz automatisch und auch die Personen und Charaktere sind so vielschichtig und natürlich, dass ich mittendrin und dabei bin. Einfach wieder grandios.

Wie bei jedem Buch von Anne Barns finde sich hinten im Buch passend zum Thema (hier Honig), noch vier Rezepte die zum sofortigen nachmachen anregen.

Hier noch ein tolles Zitat, das mir super gut gefallen hat:
Zu viel nachdenken ist wie schaukeln, man ist zwar in Bewegung, aber man kommt nicht vorwärts.

Autorin:
Anne Barns ist eines der Pseudonyme der Autorin Andra Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben um sich ganz dem Schreiben widmen zu können. Sie liebt, Lesen, Backen und das Meer.

Eine Autorin, bei der ich mich auf jedes neue Buch freue.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes, lebendiges Lese-Highlight , wie es schöner nicht sein könnte.
Ich habe es geliebt und genossen von der ersten bis zur letzen Seite.
Deshalb volle 5 Sterne.

Honigduft und meeresbrise - 02.04.2019 18:31:24 - Nikas Lesewahnsinn

Das Cover passt perfekt zum Buchtitel und ich liebe die minimalistische Gestaltung.Am Ende des Buches sind wundervolle Rezepte abgedruckt zum nachmachen.Es ist toll mit Anna und ihrer Oma zusammen auf die Reise rund um das Familiengeheimnis zu gehen. Ihr Kurztrip nach Ahrenshoop und die Gefühlswelt um Anna lässt einen jegliche Sachen um sich rum vergessen.Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen und werde definitiv noch die anderen Bücher der Autorin lesen, welche mir noch fehlen.
5 von 5 *

Was wäre wenn? - 02.04.2019 13:18:46 - zauberblume

In ihem neuen Roman Honigduft und Meeresbrise, auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin nach Lüdinghausen. Hier in Lüdinghausen lebe Annas Oma inmitten ihrer Bienenzucht. Doch dann passiert etwas Außergewöhnliches.

Was wäre, wenn dieser Brief seinen Empfänger rechtzeitig erreicht hätte. Wäre Omas Leben anders verlaufen? Denn eines Tages erhält Annas Oma einen Brief, der aus dem Jahr 1941 stammt und an ihre Mutter adressiert ist. Anna verbringt gerade ihren Urlaub bei der Oma, um sich von dem Verlust ihrer Freundin Mona zu erholen, die bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Doch der Brief fordert sie, denn die Schrift ist schwer zu entziffern. Außerdem macht sie die Adresse neugierig. Ahrenshoop, ihre Urgroßmutter hat doch nie dort gewohnt. Doch die beiden sind neugieirg. Gemeinsam macht sich Anna mit ihrer Oma Johanna auf den Weg nach Ahrenshoop, um das Geheimnis zu lüften....

Schade, dass dieses Traumbuch so schnell zu Ende ging. Es war einfach wieder großartig. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in Ahrenshop mit seiner zerklüfteten Steilküste am Meer und dem Bodden. Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach traumhaft - wie überhaupt der komplette Schreibstil der Autorin. Wenn ich die Augen schließe, höre ich das Meeresrauschen und höre den Wind der durch die Felder bläst. Außerdem lerne ich liebenswerte Protagonisten kennen. Allen voran Anna und ihre Oma Johanna. Die beiden habe ich sofort ins Herz geschlossen. Anna, weil ich mit ihr fühlen kann, wie schmerzlich es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. Und Oma Johanna, weil sie mich mit ihrer Bienenzucht total begeistert hat. Ihr Hummelhonig muss schon etwas ganz besonderes sein. Gott sei Dank gibt es ja im Anhang des Buches herrliche Rezepte, die einfach zum Nachmachen einladen. Bewegt hat mich auch dieser verschollene Brief, denn war wäre gewesen, wenn dieser seine Empfängerin rechtzeitig erreicht hätte? Voller Spannung habe ich Anna und Johanna nach Ahrenshoop begleitet und die Geschichte, um Annas Urgroßmutter hat mich doch sehr berührt. Ein bewegendes Familiengeheimnis, das hier gelüftet wird und das auch Folgen für die Zukunft hat.....

Das Cover ist wieder einmal ein echter Hingucker. Man bekommt Lust auf Kuchen und Honig. Auch war dieses Buch wieder etwas ganz besonderes, ein abolutes Gute-Laune-Buch, das mir unterhaltsame, spannende und berührende Lesestunden beschert hat. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin.

Auf den Wellen des Lebens.... - 31.03.2019 07:35:21 - katikatharinenhof

Anna verbringt ein paar wunderschöne Tage bei Oma, schwelgt in Erinnerungen an ihre kürzlich verstobene Freundin Mona und den ebenfalls verstorbenen Großvater und wird mit süßen Honigleckereien von Oma verwöhnt. Da flattert ein Brief ins Haus, der in den Kriegswirren im Dezember 1941 verloren ging und der Inhalt sorgt für ordentlich Wirbel. Denn dieser Brief schreibt die Familiengeschichte von Anna neu....

Licht aus - Wohlfühlbuch an...Anne Barns hat mit "Honigduft und Meeresbrise" wieder einen zauberhaften Roman erschaffen, der mich von der ersten Seite an mit wundervollen Landschaftsbildern, tollen Figuren und ganz vielen honigsüßen Leckereien verwöhnt.
Anna muss nach den wirklich schmerhaften Verlusten erst wieder zu sich selbst finden, stellt dabei auch ihre Beziehung zu Jens in Frage und lernt durch Oma, wieder Fuß zu fassen. Der Autorin gelingt es, dem Leser glaubhaft den inneren Zwiespalt und die Zerrissenheit zu vermitteln, die Annas Lebensgeister schwer einbremsen.
Oma ist eine quirlige Frau in den Siebzigern, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und sich außerdem liebevoll um ihre Bienen kümmert. Sie kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen und doch wird ihr Leben mit dem Brief aus Kriegstagen ordentlich auf den Kopf gestellt.
Die Recherche an der Ostsee lässt Wellenglitzern und Möwengeschrei ins heimische Wohnzimmer, sorgt somit für ordentlich Meerweh und ich bin eifrig mit dabei, die kleinen und großen Puzzleteilchen zu einer neuen Familiengeschichte zusammenzusetzen. Die vielen Irrungen und Wendungen machen das Buch noch interessanter, als es ohnehin schon ist und lassen die Seiten nur so dahingleiten.
Die Liebe spielt natürlich auf eine große Rolle und so sind Schmetterlinge im Bauch, zarte erste Küsse und Herzklopfen vorprogrammiert, wenn es um das Wellenspiel des Lebens geht.
Die süßen Leckereien im Buch darf man zuhause gerne nachbacken und ausprobieren, denn Anne Barns gibt gerne ihre leckeren Rezepte an ihre LeserInnen weiter. Das ist Lesegenuss vom Allerfeinsten :-)
Man klappt den Roman mit einem (Honig-)Seufzer zu und wünscht sich sofort das nächste Buch der Autorin her, damit man wieder in einer Welt aus kleinen Abenteuern, viel Liebe und ganz viel Herz versinken kann.
Absolute Leseempfehlung und 5 Seesterne für diesen warmherzigen Roman

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1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Ein Teil von ihr

Mutter. Heldin. Lügnerin. Mörderin?

Im Bruchteil einer Sekunde kann sich dein Leben für immer verändern….
Du hast die Nachrichten gesehen, über die Gewalt in dieser Welt den Kopf geschüttelt und weitergemacht wie immer. Nie könnte dir so etwas passieren, dachtest du.
Andrea Oliver erlebt das Entsetzlichste. Einen Amoklauf. Was sie noch mehr schockiert: Ihre Mutter Laura entreißt dem Angreifer ein Messer und ersticht ihn. Andrea erkennt sie nicht wieder. Offenbar ist Laura mehr als die liebende Mutter und Therapeutin, für die Andrea sie immer gehalten hat. Sie muss einen Wettlauf gegen die Zeit antreten, um die geheime Vergangenheit ihrer Mutter zu enthüllen, bevor noch mehr Blut vergossen wird …
Laura weiß, dass sie verfolgt wird. Und dass ihre Tochter Andrea in Lebensgefahr ist …

»Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist „Ein Teil von ihr“ ein absolutes Lese-Muss.«
ok!

»Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. […] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere.«
dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

 »Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.«
vol.at

 »Eine spannende Lektüre bis zum Schluss.«
SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!«
Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

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