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Die Einladung

Du hast mir ein Geschenk dagelassen. Meine zitternden Finger fahren unter das rote Seidenband und verhaken sich in der Schleife. Nie habe ich von dir ein Geschenk erwartet, und du weißt, wie sehr ich Überraschungen liebe.


  • Erscheinungstag: 01.05.2012
  • Seitenanzahl: 18
  • ISBN/Artikelnummer: 9783862786046
  • E-Book Format: ePub
  • E-Book sofort lieferbar

Leseprobe

Du hast mir ein Geschenk da gelassen. Meine zitternden Finger fahren unter das rote Seidenband und verhaken sich in der Schleife. Nie habe ich von dir ein Geschenk erwartet, und du weißt, wie sehr ich Überraschungen liebe. Daumen und Zeigefinger umfassen das Band, und die Schleife öffnet sich. Ich nehme die Karte von der rechteckigen Schachtel herunter. In meinem Magen flattert es, als ich das feste Papier aus dem Umschlag ziehe. Ich schließe die Augen, als Gänsehaut meine Arme überzieht. Was wird darauf stehen? Was befindet sich in der Schachtel? Meine Hände zittern, ich öffne die Karte und schlage die Augen auf, um deine Worte aufzunehmen … deine Wünsche.

Eine Wanderung ist etwas, das ich immer genossen habe, und für mich übt ein Erlebnis im Wald einen besonderen Reiz aus. Meine Muschi pocht, als die Bilder in mir aufsteigen: wie du meine Arme um einen Baum fesselst und mich danach in den Arsch fickst. Herrlich. Was könntest du wohl für mich besorgt haben, das ich es für dich im Wald tragen sollte?

Hastig greife ich nach der Schachtel und drehe mich um, sinke auf den Stuhl neben dem Tisch. Langsam hebe ich den Deckel. Ein hellblaues Samtsäckchen liegt darin. Der glänzende Stoff erregt mich, und meine Nippel werden hart. Ich nehme das Säckchen aus der Schachtel. Etwas Schweres befindet sich darin. Die Form, die meine Finger von außen durch den Stoff ertasten, ähnelt einem Ei mit einem Stiel und einem Griff. Ein Plug. Freudenschauer rinnen über meinen Nacken.

Ein etwa acht Zentimeter langer, kunstvoller Glasplug liegt in meiner Hand. Die roten und schwarzen Färbungen wirbeln von der Spitze bis zur verbreiterten Basis. In den breiten Stopper sind Worte ins Glas geätzt. Besitz von E. Mein Herz weitet sich, und ich lächle. Mein Fingernagel zeichnet jeden einzelnen Buchstaben nach; sie sehen aus, als hättest du sie mit eigener Hand geschrieben. Wie hast du das bloß gemacht?

Tatsächlich, ich bin dein. Du besitzt mein Herz, und ich werde alles tun, was du dir von mir wünschst. Ich lasse meine Finger über die glatte Oberfläche gleiten, stelle mir vor, wie ich das glatte Glas in meine Rosette schiebe, wie sich meine Haut dort dehnt und ich mich so auf deinen Ansturm vorbereite. Der Gedanke lässt mich erzittern. Ich zappele auf meinem Stuhl herum, während die Hitze sich zwischen meinen Pobacken ausbreitet. Ein aufgeregtes Lächeln umspielt meine Lippen, und ich kann nicht länger stillsitzen, ich kann es nicht erwarten, dich zu sehen. Zu sehen, was du diesmal für mich auf Lager hast. Höchste Zeit, dass ich mich umziehe …

Was am Ende dieser Wanderung liegt – oder was ich mir am Ende erhoffe –, erregt mich. Ich grinse und erinnere mich an deine Anweisungen, während meine Haut vor Aufregung und Verlangen kribbelt. Ich habe mich so angezogen, wie du es von mir verlangt hast. Eine kurze Hose, ein Oberteil, eine Jacke. Kein BH, kein Höschen. Mein Make-up ist so, wie du es magst. Rote Lippen, Eyeliner … alles perfekt abgestimmt. Ich fühle mich schön, richtig sexy in meiner kurzen Hose und dem engen Top. Ich bin für die Wildnis etwas zu sehr zurechtgemacht, aber ich weiß, es wird dir gefallen, wie ich aussehe. Und das ist das Einzige, was zählt.

Während der Wanderung beginne ich, ein kleines Liedchen zu pfeifen. Der Schotterweg knirscht unter meinen Füßen, während sich dein Geschenk in die Haut meines Pos schmiegt. Den Plug habe ich tief in meinen Arsch eingeführt. Er erfüllt mich, und mit jedem Schritt bewegt sich das Glasei in mir und erregt meinen Körper, während ich den Wanderweg entlanggehe.

Meine Muschi zittert bei der Erinnerung daran, was geschah, als ich das letzte Mal diesen Weg nahm. Erinnert sich daran, wie du deine neue Peitsche an mir ausprobiert hast, wie du mich anschließend gefickt hast, bis ich zitterte und in einem euphorischen Nebel versank, der mich überflutete, während ich über den still daliegenden See blickte.

Ich komme an der Stelle vorbei, wo du mich auf der Bank geküsst hast, und ich erinnere mich an die Klemmen, die meine Nippel zusammenpressten, während wir weitergingen, über Videos und Kinofilme redeten, die wir gesehen hatten, über unsere Heimatstädte, über unsere Lieblingsspeisen und liebsten Freizeitbeschäftigungen. Wir sind uns so ähnlich und doch so verschieden.

Ich erreiche die kleine Lichtung. Dort steht der Baum, unter dem wir mal mit heruntergelassenen Hosen erwischt wurden. Ich muss schmunzeln und will diesen Moment noch mal erleben, als ich an den Baum gefesselt dastand und die Frau vorbeikam und uns sah, ehe du mich losbinden konntest. Ein leises Kichern kann ich nicht zurückhalten. Gott, ich liebe es, wenn man uns beobachtet, wenn wir erwischt werden … es ist ein unvergleichlicher Nervenkitzel.

Meine Füße tragen mich tiefer und tiefer in die Wildnis, und ich komme zu dem Platz, wo wir unser erstes Liebesspiel unter freiem Himmel inszeniert haben. Du stehst am Geländer und beobachtest mich, deine blauen Augen erfüllt von deinem intensiven Verlangen, deiner Aufregung. Mein Körper bebt allein weil ich dich ansehe. Dein kurzes, schwarzes Haar, dein verdorbenes Lächeln. Deine breiten Schultern und der stämmige Körperbau. Du bist der attraktivste Mann, den ich kenne. Aber es geht noch so viel tiefer, geht nicht allein um dein Aussehen. Dein Geist und deine Seele sind es, die mich faszinieren.

Dein Mund verzieht sich zu einem Grinsen, als ich an deine Seite trete. „Begrüß mich angemessen.“

Meine Lippen heben sich zu einem Lächeln. „Ja, Meister.“ Ich sinke auf die Knie. In meinen Augen, die nicht von deinen lassen, liest du meine Verehrung. Dann schiebe ich meine Hände an deinen Schenkeln hinauf. Meine Finger gleiten über den Reißverschluss. Ich öffne ihn. Du stehst reglos da, die Hände hinter deinem Rücken ineinander verschränkt. Ich will dich schütteln, will dich stöhnen hören, will, dass du die Kontrolle verlierst, die du stets bewahrst – aber diese Grenze werde ich nie überschreiten.

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