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Hot Night: Ich will dich hautnah!

Ein aufregender Mann und hemmungslose Lust erwarten Leah in der falschen Limousine …
"Wie viel?" Eben noch träumte sie von ihrem Prinzen, aber als sie in der falschen Limousine aufwacht, liegt Leah in den Armen eines Fremden, der sie für eine Prostituierte zu halten scheint. Doch Leah ist nicht schockiert - ihr wird ganz heiß bei dem unverhohlenen Verlangen in seinem Blick. Ohne das Missverständnis aufzuklären, geht sie auf sein sündiges Angebot ein. Dabei interessiert sein Geld sie nicht, sie will nur diesen hinreißenden Mann, hier und jetzt.
  • Erscheinungstag: 15.05.2015
  • Aus der Serie: One Wild Wedding Night
  • Bandnummer: 3
  • Seitenanzahl: 30
  • ISBN/Artikelnummer: 9783955764456
  • E-Book Format: ePub
  • E-Book sofort lieferbar

Leseprobe

Leslie Kelly

Hot Night: Ich will dich hautnah!

Aus dem Amerikanischen von Eleni Nikolina

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MIRA® TASCHENBUCH

MIRA® TASCHENBÜCHER

erscheinen in der HarperCollins GermanyGmbH,

Valentinskamp 24, 20354 Hamburg

Geschäftsführer: Thomas Beckmann

Copyright dieses eBooks © 2015 by MIRA Taschenbuch

in der HarperCollins Germany GmbH

Titel der nordamerikanischen Originalausgabe:

One Wild Wedding Night: Runaway

Copyright © 2008 by Leslie Kelly

erschienen bei Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

Published by arrangement with

Harlequin Enterprises II B.V./S.àr.l

Konzeption/Reihengestaltung: fredebold&partner gmbh, Köln

Covergestaltung: pecher und soiron, Köln

Redaktion: Laura Oehlke

Titelabbildung: Harlequin Enterprises II B.V./S.àr.l

Autorenfoto: © Harlequin Enterprises S.A., Schweiz

ISBN eBook 978-3-95576-445-6

www.mira-taschenbuch.de

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eBook-Herstellung und Auslieferung:

readbox publishing, Dortmund

www.readbox.net

1. KAPITEL

Leah Muldoon kannte die übrigen Hochzeitsgäste erst seit wenigen Tagen, aber sie konnte schon jetzt sagen, dass sie sie mochte. Was keine allzu große Überraschung war – Leah mochte jeden.

In ihrer Branche kam das sehr selten vor. Immerhin war jede hübsche Frau auf der Bühne eine mögliche Rivalin. Aber das war ihr gleichgültig. Das Strippen war einfach nur ein Weg für sie, während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester ihre Rechnungen bezahlen zu können. Eine einfache Methode, um Geld zurückzulegen, indem sie den einzigen Vorzug nutzte, den sie besaß: ihren Körper.

Auf jeden Fall eine bessere Methode, als diesen für die Art von Spielchen einzusetzen, die ihr Stiefvater ihr vorgeschlagen hatte, als sie sechzehn war. Na ja, er hatte es nur ein einziges Mal getan. Dann hatte sie ihn niedergestochen und war davongelaufen – einer der vielen Teenager, die von zu Hause ausrissen.

Das klang schlimmer, als es in Wirklichkeit gewesen war. Sie hatte ihn nur ins Handgelenk gestochen, und das auch nur mit einer Gabel. Aber das Schwein hatte es mehr als verdient, dafür dass er es geschafft hatte, selbst ihre letzten positiven Gefühle, die sie noch mit ihrem Zuhause verbunden hatte, zu zerstören.

„Ihr könnt wirklich alle von Glück sagen, in einer so großen Familie aufgewachsen zu sein“, sagte sie wehmütig lächelnd zu Izzies Schwester Gloria, einer zierlichen Frau mit einer wahren Mähne dunklen Haars und einem großem Mundwerk. Gloria saß ihr in der überfüllten Bar gegenüber.

Vanessa, eine von Izzies Freundinnen aus New York – eine hochgewachsene, umwerfend schöne Afroamerikanerin mit den längsten Beinen, die Leah je gesehen hatte –, räusperte sich und stellte ihr Glas Cola-Rum ab. „Hallo?“

„Okay, wir sind beide Außenseiterinnen. Willst du meine Schwester sein?“

„Schwestern können ganz schön nerven. Lass uns lieber Freundinnen sein.“

Freundinnen. Das klang wunderbar. Genau das, was sie jetzt am meisten brauchte.

Na ja, fast. Ein Liebhaber wäre auch nicht schlecht. Es war sehr lange her, seit sie das letzte Mal mit einem Mann geschlafen hatte.

Gloria schien beleidigt zu sein. „He, nicht alle Schwestern nerven.“ Sie warf ihrer Schwester Mia, der Anwältin, einen auffordernden Blick zu.

Mia betrachtete ihr Glas, ein Grinsen auf den Lippen. „Ich ziehe es vor, die Aussage zu verweigern.“

Nachdem das Gelächter abgeklungen war, stand Bridget auf und verkündete, sie würde schon gehen. Leah sah auf die Uhr und beschloss, ebenfalls aufzubrechen. „Ich muss diese Mai Tais ausschlafen, falls ich heute Abend doch noch arbeiten will.“ Sie gähnte herzhaft. Immerhin hatte sie gestern Nacht bis zwei Uhr auf der Bühne gestanden.

„Ich tanze besser, wenn ich ein oder zwei Gläschen intus habe“, warf Gloria ein.

„Das glaubst du nur“, murmelte ihre Schwester.

„Pass auf, sonst rupf ich dir das bisschen Haar, das dir geblieben ist, auch noch aus.“

Mia schüttelte nur lächelnd den Kopf, dass ihr kurzes schwarzes Haar schimmerte. „Ja, klar doch. Ich möchte mal sehen, wie du das hinkriegen willst, altes Mädchen.“

Gloria war die ganze Woche geneckt worden, weil sie die einzige verheiratete Brautjungfer unter ihnen war, und hatte sich viele Bemerkungen über arme Mütter von drei Kindern anhören müssen, die höchstens einmal im Jahr Sex hatten.

Leah wünschte, sie könnte bleiben, ein wenig länger das freundschaftliche Gezänk mitmachen und mit den anderen über Männer herziehen, wie es bei unverheirateten Frauen so üblich war. Aber dann sagte sie sich, dass sie wenigstens in Betracht ziehen sollte, zur Arbeit zu gehen. Sie war zwar nicht für das heutige Programm eingeplant, aber selbst ein kurzer Samstagabend lohnte sich mehr als jeder andere Abend im Club. Und ihr Bankkonto sah ziemlich deprimierend aus, nachdem sie ihre Studiengebühren bezahlt und außerdem noch Geschenke für die Hochzeit und die Brautparty gekauft hatte.

Leah verabschiedete sich also von allen und folgte Bridget zum Ausgang. Sie schlängelten sich durch die Menschenmenge, die zwischen angeheitert und völlig betrunken schwankte. Leah war nicht so weit gegangen, aber zwei Drinks auf leerem Magen und mit nur wenig Schlaf hatten auch sie ein wenig angegriffen. Die Anmachen von einigen Männern beachtete sie einfach nicht – sie war es gewohnt. Aber normalerweise passte ein Rausschmeißer auf sie auf, und sie war es bestimmt nicht gewohnt, tatsächlich begrapscht zu werden. Als schließlich der dritte Mann ganz zufällig gegen sie stieß, trat sie ihm genauso zufällig mit dem hohen Absatz auf den Fuß.

Am Ausgang angekommen, schlüpfte sie in ihren schäbigen Mantel, ein wenig traurig darüber, ihr wunderschönes Kleid verstecken zu müssen. Im Gegensatz zu den meisten Brautjungfernkleidern war dieses überhaupt nicht hässlich. Das weiche rote Samtkleid würde Leah auch gut zu anderen Gelegenheiten tragen können.

„Knöpf ihn ganz zu“, riet Bridget ihr fast mütterlich, was ziemlich komisch war, da sie wahrscheinlich höchstens ein, zwei Jahre älter war als Leah.

Doch das war leichter gesagt als getan, da die Hälfte der Knöpfe an Leahs Mantel leider fehlte. Sie wickelte sich darin ein und schlang die Arme um die Taille. Insgeheim hoffte sie, dass Bridget so nicht die ausgefransten Ärmel oder der schiefe Saum auffallen würden. Wie gern würde sie sich einen neuen Mantel anschaffen, aber das Geld dafür gab sie lieber für so belanglose Dinge wie Nahrung und die Miete aus.

Ihre Handschuhe sahen sogar noch schlimmer aus mit den Löchern an zwei Fingerspitzen. Neue Handschuhe würde sie sich zwar leisten können, sie hatte nur bisher keine Zeit gehabt, welche zu kaufen. Nun ja, diese waren besser als nichts.

Autor

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