Anne Barns

Biographie

Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei.

Mit der Autorin haben wir ein kurzes Interview geführt, das wir für Sie unten auf dieser Seite platziert haben.

Foto: ©Salvatore Russo

Alle Romane von Anne Barns





Interview mit Anne Barns

Diese Frage drängt sich natürlich auf: Was ist Ihr Lieblingskuchen? Und was ist der perfekte Platz, ihn zu genießen?

Ich mag Butterkuchen,  Zitronenkuchen, Nusskuchen,  Pflaumenkuchen, russische Zupftorte - und natürlich Apfelkuchen.Aber mein absoluter Favourit sind die Zimtschnecken, die ich aus Dinkelmehl backe.  Dafür lasse ich alles stehen und liegen. Die erste nasche ich noch heiß vom Blech. Sie sind köstlich!
Guter Kuchen macht jeden Platz perfekt! Auch den neben meinem Laptop. Dazu eine große Tasse Milchkaffee ...und schon sprudeln die Ideen beim Schreiben.

Sie haben Romane geschrieben, die am Wasser spielen, auf Amrum, auf Rügen. Was ist für Sie das Besondere, das Juist auszeichnet?

Ich liebe das Meer und verbringe mehrere Wochen im Jahr zum Schreiben auf einer Insel. Juist ist wunderschön, die Menschen sind freundlich ... Es kommt mir sovor, als würde über der Insel wirklich ein Zauber liegen. Kaum betrete ich sie, fühle ich mich "angekommen". Es ist der ideale Ort, um zu sich zu kommen und mal wieder nach innen zu blicken.  Das scheint nicht nur mir so zu gehen. Nicht umsonst wird Juist auch Töwerland (Zauberland) genannt

Die Heldin in "Apfelkuchen am Meer" kommt über ein Rezept einem Familiengeheimnis in der Vergangenheit auf die Spur. Es ist eine interessante Idee, Backen mit einer Familiengeschichte zu verknüpfen.

Die Vergangenheit macht uns zu dem, was wir heute sind.  Als ich auf dem Flohmarkt ein uraltes Buch voller handgeschriebener Rezepte einer unbekannten Verfasserin entdeckte,  war ich begeistert. Ich konnte nicht widerstehen und erwarb das gute Stück.  Zuhause blätterte ich durch die Seiten und fragte mich, wer sie wohl beschrieben hatte.  Die schöne Schrift sprach für eine Frau, doch leider konnte ich keinen Hinweis auf die Verfasserin entdecken. Aber es entstand die Idee für eine Geschichte, in der es um Backen geht, im Hier und Jetzt - und in der Vergangenheit.