Unter Wasser hört dich niemand schreien

Unter Wasser hört dich niemand schreien

Das Mädchen von nebenan liegt leblos im Pool. Und der glitzernde Schein des Villenviertels "The Palms" ist zerstört. Von Beginn an hat Liz sich dort wie eine Außenseiterin gefühlt. Nur ihrer Tochter Danielle und ihrem Mann zuliebe ist sie in diese wohlhabende Nachbarschaft gezogen. Danielle freundete sich schnell mit der gleichaltrigen Kelsey an. Bald schon ging das Mädchen bei der Familie ein und aus. Bis sie im Wasser treibt, und jeder einen Grund gehabt hätte sie hineinzustoßen - selbst Liz.

“In DeBoards neuestem Thriller trifft "Eine verhängnisvolle Affäre" auf "Desperate Housewives" ... Eine fesselnde Spannungsstory mit einem unvorhersehbaren Ende." - Booklist

"Von Beginn an düster und unheilvoll hat mich der Roman ehrfürchtig zurückgelassen. Das Buch zeigt, was für eine brillante Autorin Paula Treick DeBoard ist. Faszinierend" - New York Times-Bestsellerautorin Mary Kubica

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Unter Wasser hört dich niemand schreien

Das Mädchen von nebenan liegt leblos im Pool. Und der glitzernde Schein des Villenviertels "The Palms" ist zerstört. Von Beginn an hat Liz sich dort wie eine Außenseiterin gefühlt. Nur ihrer Tochter Danielle und ihrem Mann zuliebe ist sie in diese wohlhabende Nachbarschaft gezogen. Danielle freundete sich schnell mit der gleichaltrigen Kelsey an. Bald schon ging das Mädchen bei der Familie ein und aus. Bis sie im Wasser treibt, und jeder einen Grund gehabt hätte sie hineinzustoßen - selbst Liz.

“In DeBoards neuestem Thriller trifft "Eine verhängnisvolle Affäre" auf "Desperate Housewives" ... Eine fesselnde Spannungsstory mit einem unvorhersehbaren Ende." - Booklist

"Von Beginn an düster und unheilvoll hat mich der Roman ehrfürchtig zurückgelassen. Das Buch zeigt, was für eine brillante Autorin Paula Treick DeBoard ist. Faszinierend" - New York Times-Bestsellerautorin Mary Kubica

Erscheinungstag: Mo, 11.09.2017
Erscheinungstag: Mo, 11.09.2017
Bandnummer: 100081
Bandnummer: 100081
Seitenanzahl: 450
Seitenanzahl: 450
ISBN: 9783959670982
ISBN: 9783959676540
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Paula Treick DeBoard verbringt ihre Zeit mit Lesen, Schreiben und dem Lehren von Komposition an der Universität von Kalifornien. Sie lebt mit ihrem Mann Will und ihrem Hund in Kalifornien.

Kundenbewertungen

Ein Thriller mit anstrengenden Charakteren und einem unspektakulären Ende - 20.11.2017 18:39:51 - Nessi's Bücherblog

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.
Was gut begann, sank spätestens nach der Hälfte rapide ab, sodass ich mich schwer tat, weiterzulesen, obwohl der Schreibstil der Autorin einwandfrei und sehr flüssig und angenehm zu lesen war.
Die Handlungen der Protagonisten wurden zunehmend anstrengender zu ertragen.
Auch das Ende konnte es nicht mehr besser machen, denn die Autorin hat sich für das unspektakulärste und vorhersehbarste Ende entschieden, was möglich war.

Kein typischer Thriller, aber sehr spannend - 05.11.2017 15:12:26 - 9sunny8

nhalt
Liz zieht mit ihrem Ehemann Phil und ihrer Tochter Danielle in ein luxuriöses Villenviertel, da ihr Mann dort einen Job als Hausmeister bekommen hat. Hauptaufgabe: Zufriedenheit der Bewohner!
Liz fühlt sich anfänglich nicht wirklich wohl, aber als ihre Tochter sich mit einem Mädchen aus dem Viertel Kelsey anfreundet scheint wenigstens ihre Tochter glücklich zu sein... bis Kelsey plötzlich bewusstlos im Pool gefunden wird.


Meine Meinung
In meinen Augen kein klassischer Thriller. Es wird vor allem auf die Ehe von Liz eingegangen und auf das Leben ihrer Tochter, während man als Leser förmlich dabei zusehen kann, wie alles den Bach hinunter geht. Dennoch fand ich das Buch sehr spannend und auch gut. Wobei die Charaktere auch mitgeholfen haben, weil Liz und ihre Familie sehr sympathisch ist und man leicht mit ihnen mitfiebern und leiden kann. Wer mit Kelseys "Unfall" im Pool zu tun hatte, konnte ich zumindest nicht vor dem Ende vorausahnen.
Allerdings hat mir gerade dieses Ende nicht gefallen. Es war zu offen und hat mir das Buch leider ein wenig kaputt gemacht. Deshalb ein Stern Abzug.
Ich würde das Buch auch nicht dem typischen Thriller- Leser empfehlen, da es dem vielleicht zu seicht ist. Aber jedem der eine kleine Schwäche für Desperate Housewives hat und/oder gerne Familiendramen mit viel Spannung lesen, lege ich es auf jeden Fall ans Herz.

spannend und psychologisch ausgefeilt - 31.10.2017 21:44:08 - Annafrieda

Phil zieht mit seiner Frau Liz und deren Tochter Danielle nach "The Palms", einem noblen, abgeriegelten Wohnwiertel, wo er als Hausmeister angestellt wird. Die anfängliche Freundlichkeit der meisten Bewohnen ihnen gegenüber täuscht nicht darüber hinweg, dass sie dort nur geduldet sind. Liz fühlt sich dort gar nicht wohl, selbst das riesige Haus, das ihnen zur Verfügung gestellt worden ist, wird ihr kein richtiges Zuhause. Die 15-jährige Danielle hingegen freundet sich mit der gleichaltigen Kelsey an. Und beginnt sich in ihrem Verhalten zu verändern. Ebenso wendet zwischen Lis und Phil zusehens das Verhältnis. Eines Tages liegt Kelsey leblos im Pool der Familie.
Paula Treick DeBoard erzählt die Story abwechselnd aus der Sicht von Phil und von Liz, so wie sie die Geschehnisse sehen. Die scheinbar heile Welt der Schönen und Reichen gerät im Laufe der Story immer mehr ins Wanken, es wird für alles, was geschieht, ein Schuldiger gesucht, bei sich selbst schaut niemand. Die Autorin schafft es, den Leser in Atem zu halten und falsche Fährten zu legen. Was geschah wirklich vor dem 19. Juni, wie kam es zu diesem schrecklichen "Unfall".
Auch psychologisch hat dieser Thriller einiges zu bieten. Die Figuren werden sehr gut dargestellt, die Charaktere gut dargestellt und ich habe mich bis zum Schluss gefragt, warum niemand eine bestimmte Person durchschaut hat. "Schweigen und Decke drüber" schien mir hier die Devise der noblen Gesellschaft gewesen zu sein.
Ich fand den Thriller äußerst spannend. Zu keiner Zeit gab es Längen, man fliegt nur so durch die Story. Un dennoch ziehe ich einen Stern ab, da mich der Schluss ein wenig enttäuscht hat. Für mich passte er nicht wirklich zum Tenor der Story.
Nichts desto trotz ein äußerst unterhaltsamer Thriller, der kein Blut brauchte, um mich zu packen.

Lügen haben lange Beine...vertraue nur dir selbst? - 31.10.2017 12:45:08 - Leseeule35

Vom Verlag Harper Collins wurde zum Thriller „Unter Wasser hört dich niemand schreien“ für eine Leserunde auf Lovelybooks eröffnet und ich durfte mich zu den glücklichen Lesern dazuzählen. Vielen Dank An den Verlag. Betitelt wurde Paula Treick DeBoards neuester Psychothriller mit eine "Eine verhängnisvolle Affäre" trifft auf "Desperate Housewives". Dem kann ich mich nur völlig anschließen. Booklist sagt „Eine fesselnde Spannungsstory mit einem unvorhersehbaren Ende."

Zum Inhalt:
Das nette Mädchen von nebenan liegt leblos im Pool. Und der glitzernde Schein des Villenviertels "The Palms" ist mit einem Schlag um ihre Idylle zerstört. Von Beginn an hat Liz McGinnises sich dort wie eine Außenseiterin gefühlt. Nur ihrer Tochter Danielle und ihrem Mann Phil zuliebe ist sie in diese wohlhabende Nachbarschaft gezogen. Eigentlich sollte der Umzug in die neue Nachbarschaft der Start in ein sorgenfreies Leben sein. Danielle freundete sich schnell mit der Nachbarstochter Kelsey an. Bald schon ging das Mädchen bei der Familie ein und aus. Bis sie im Wasser treibt, und jeder einen Grund gehabt hätte sie hineinzustoßen - selbst Liz. Ist sie gefallen? Wurde sie gestoßen? Während der Geschehnisse häufen sich die mysteriösen Ereignisse und Liz weiß nicht mehr, wem sie wirklich trauen kann.

„Sie ist jung, sie ist schön, und sie ist dein verderben!“

Der Vergleich mit dem oben genannten Film und der Serie kann ich nur bestätigen und es hat mir sehr gefallen. Es hat sogar eine wenig von Pretty little liars und Gossip Girl. Alle leben in ihrer eigenen kleinen glamourösen abgeschotteten Welt von der wirklich Welt, doch der Schein trügt. Intrigen, Geheimnisse, Macht, Geld, Mobbing, Vertuschung, liegen wirklich dahinter. Man kann sich nur Fragen in welchen Geheimnissen die gesamte Nachbarschaft verstrickt ist. Die Handlung hat mich durchweg gefesselt und mitgerissen. Ich mag diese leichte Spiel mit der Psyche. Es ist immer wieder erschreckend, wie schnell sich eine kleine heile Welt in Luft auflöst und durch eine Lüge, eine falsche Handlung für immer zerstört wird.
Der Spannungsgrad wurde durchweg gehalten und das Ende war wirklich nicht so wie es geschehen ist voraussehbar. Eine Passagen konnte man erahnen, aber es war immer wieder eine abwechslungsreiche Wendung oder Ereignis vorhanden. Die Umsetzung einer Verfilmung könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Auf einige kleine Nebensächlichkeiten der Handlung hätte man verzichten können, haben aber auch nicht dem Verlauf geschadet. Ich denke sie haben eher noch zur Unterstreichung der Charaktere geholfen.

Der Schreibstil ist einfach toll und ich war sofort in den Geschehnissen drin. Die sehr gute bildhafte Beschreibung, auch die Vorstellung der vielen Charaktere hat dazu geführt, sich eine typisch amerikanische Anlage aus dem TV vor Augen zu führen. Die einzelnen Kapitel haben sehr unterschiedliche Leselängen, aber man fließt schnell und flüssig durch sie hinweg. Die Handlung aus den beiden Sichten der Hauptprotagonisten Liz und Phil in der Ich-Perspektive im Wechsel erzählt und zieht sich über einen Zeitraum von Juni 2014 bis Juni 2015. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird auch gewechselt, aber alles ist gekennzeichnet und man kommt nicht durcheinander. Die wechselnden Perspektiven und Gedankenwechsel waren auch nötig, um so tief genug in die Geschichte einzutauchen.

Die einzelnen Charakteren waren wirklich sehr gut herausgearbeitet und haben dadurch die Story und das Spiel mit der Psyche so besonders ausgemacht. Also weniger was alles geschehen ist, sondern die Art wie und wodurch es entstanden ist. Es braucht keine riesen Entwicklungen, um ein Thema wirklich gut in Szene zu setzen.

Das Cover ist eher schlicht und zeigt eine spiegelnde Wasserfläche im Pool, aber passt für mich passen zum Titel und zum Buch.

Als Kritik hätte ich anzusetzen, dass es leider ein offenes Ende gibt. Es blieben noch einige Fragen offen, die man sich auch nicht wirklich von alleine beantworten kann. Es sind noch so viele Fragezeichen da. Gerne hätte ich einfach weitergelesen, aber es war Schluss; das war leider enttäuschend.

Mein Fazit: So wie es angepriesen wurde, konnte es mich auch überzeugen. Toller fesselnder und spannender seichter Psychothriller mit Charakteren die das beste herausgeholt haben. Klare Leseempfehlung.

Sehr empfehlenswert! Toller psychologischer und dramatischer Aufbau! - 21.10.2017 14:06:57 - Gina1627

Phil ist stolz darauf, dass er nach einem Wechsel seines Jobs beim Golfclub von „The Palms“ eine Anstellung als Verwalter erhält. Gutes Geld und ein exklusives Wohnhaus im Villenviertel, indem er mit seiner Familie leben kann, haben ihn angelockt. Eine sorgenfreie Zukunft scheint vor ihnen zu liegen. Doch alles gerät ins Wanken, als ein Mädchen von nebenan leblos bei ihnen im Pool aufgefunden wurde. War es ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Aus der freundlichen Nachbarschaft der Reichen und Schönen kommt ihnen Misstrauen und Unfrieden entgegen. Die vermeintlich heile Welt entwickelt sich zu einem Chaos und löst Kurzschlussreaktionen und viel Leid aus.
„Unter Wasser hört dich niemand schreien“ ist ein sehr gut aufgebauter psychologischer Thriller der einen sofort durch den eindringlichen und spannenden Schreibstil und einem überaus grandios dargestellten Charakter von Kelsey, dem Mädchen von nebenan, einfängt. Ich habe mich schon lange nicht mehr so über eine Protagonistin aufgeregt und immer nur mit dem Kopf geschüttelt. Sie ist das I-Tüpfelchen im Thriller, dass einen nicht mehr loslässt und bei einem direkt eine Antipathie auslöst. Die Autorin schafft eine dermaßen unterschwellige Spannung und Atmosphäre im Buch, dass man es wirklich fast nicht mehr aus der Hand legen kann.
In zwei sich abwechselnden Erzählsträngen wird die Geschichte einmal aus Sicht von Phil und zum anderen aus Sicht von Liz, seiner Ehefrau erzählt. Man hat das Gefühl, dass beide nur dem Leser ihre Gefühle und Ansichten mitteilen wollen und kann sich dadurch auch so gut ihn sie hineinversetzen. Die Anspannung, das Entsetzen und die Fassungslosigkeit über das Erzählte schaukeln sich immer höher. Wie so oft im Leben ist es schwer gegen die Menschen mit Macht und Geld anzukommen, die nur ihr eigenes Wohlergehen im Sinn haben und ihren Blickwinkel einengen.
Die Charaktere von Phil, Liz und ihrer Tochter Danielle wurden sehr gut und lebensnah dargestellt. Sie haben Ecken und Kanten und sind nicht diese oberflächlichen Menschen der reichen Gesellschaft. Doch wenn man mit ihnen zusammenlebt, spürt man in schweren Zeiten auch die schnell aufgebaute Ausgrenzung. Kann das eine Familie auf Dauer aushalten? Sie kämpfen darum, aber wer gewinnt? Es bleibt bis zum Schluss super spannend!
Paula Treick DeBoard hat mich mit ihrem Thriller sehr begeistert und mich ins Lesefieber versetzt. Ich kann das Buch nur jedem Leser empfehlen, der psychologisch gut aufgebaute Thriller liebt.
Verdient erhält der Thriller von mir 5 Sterne.

Abgründe in der Welt der Schönen und Reichen - 19.10.2017 21:44:35 - milkysilvermoon

Im amerikanischen Villenviertel „The Palms“: Eigentlich sollte der Umzug in die noble Wohnanlage der Familie Mc Ginnises ein sorgenfreies Leben bescheren. Obwohl sich Mutter Liz anfangs dort nicht wohlfühlt, freundet sich Tochter Danielle schnell mit der 15-jährigen Kelsey aus der Nachbarschaft an. Auch Vater Phil ist mit dem neuen Job zuerst zufrieden. Doch dann mehren sich seltsame Dinge. Und eines Tages liegt die junge Kelsey leblos im Pool. Wird sie überleben oder ist sie schon tot? War es ein Unfall? Oder wollte ihr jemand etwas antun? Immer deutlicher wird, dass einige Personen dazu einen Grund hätten…

Mit „Unter Wasser hört dich niemand schreien“ hat Paula Treick DeBoard einen unblutigen Thriller geschrieben, der auf psychologischer Ebene fesseln kann.

Meine Meinung:
Schon der Einstieg konnte mich packen. Von Beginn an ist der Thriller spannend. Das Tempo bleibt während der gesamten Geschichte hoch. Das liegt zum Großteil an der Erzählstruktur. Geschildert wird die Geschichte sowohl aus der Sicht von Liz als auch der von Phil, jeweils in der Ich-Perspektive. Hinzukommt ein Wechsel zwischen aktuellem Geschehen und Rückblenden. Der Autorin ist es aber auch gelungen, immer wieder neue Details in die Geschichte einzubauen, die zum Grübeln und Rätseln Anlass geben, sodass die Handlung bis zum Ende weitestgehend undurchschaubar war. Auch durch mehrere Wendungen und Überraschungen war es bis zum Schluss spannend, sodass ich das Buch nur ungerne zur Seite gelegt habe und neugierig auf den Ausgang der Ereignisse geblieben bin.

Dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin, lag auch an dem flüssigen, angenehmen Schreibstil. Leider war die deutsche Übersetzung an einigen Stellen etwas unrund. Insgesamt jedoch hat mir der Thriller auch sprachlich gut gefallen.

Die Hauptcharaktere und deren Entwicklung im Laufe der Handlung werden vielschichtig dargestellt. Dies macht sie interessant. Zudem wirken sie überwiegend realitätsnah.

Etwas schwach fällt allerdings meiner Meinung nach das Ende aus, das zwar stimmig zur Handlung ist und keine Logikfehler beinhaltet. Nach den vorherigen Seiten, die bei mir hohe Erwartungen geweckt haben, hätte ich mir aber einen etwas raffinierteren Abschluss gewünscht.

Mein Fazit:
Ein psychologisch packender Thriller, der keine Langeweile aufkommen ließ und für spannende Lesestunden sorgte. Ich kann die Geschichte daher weiterempfehlen.

Für Thriller Fans bestimmt etwas - 13.10.2017 08:28:46 - My Little Big World

Vom Schreibstil ist das Buch angenehm zu lesen. Gedanken, Gefühle und Handlungen werden sehr nachvollziehbar beschrieben. Mich hatte der Titel echt angesprochen und zugesagt.
Ich muss sagen mit Thriller hab ich bislang noch nicht so viel am Hut, was sich wahrscheinlich in meiner Bewertung wieder Spiegelt, denn so richtig warm bin ich mit Thrillern durch dieses Buch nicht geworden. Ich denke auch, dass ich erstmal meine Finger davon lassen sollte.

Spannender Thriller mit zahlreichen Wendungen - 11.10.2017 16:46:33 - schonhalbelf

Unter Wasser hört dich niemand schreien ist in einfacher und schnell zu lesender Sprache verfasst. Ohne poetische Exkurse und große Umwege erzählt Paula Treick DeBoard eine haarsträubende Geschichte, die in atemberaubender Kulisse zwischen glitzernden Pools und duftenden Vorgärten spielt. Dadurch gelingt es ihr, den Leser in hohem Tempo durch ihren Thriller zu treiben und trotz 450 Seiten keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Spannender Psychothriller, der hinter die Fassade blickt - 11.10.2017 14:58:36 - Diana182

Das Cover zeigt blaues Wasser bei herrlichstem Sonnenschein. Dieses Bild vermittelt sofort eine sommerlich warme Grundstimmung. Doch der Titel wirkt alles andere als freundlich. Er macht direkt deutlich, dass es sich hier um einen spannenden Thriller handeln könnte.
Dies wird von einer anregend formulierten Buchbeschreibung untermauert. Hier wurde ich direkt neugierig und wollte mehr erfahren.
Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Wie schon auf dem Buch vermerkt, fühlt man sich beim Lesen sehr an die TV Serie Desperate Housewifes erinnert. Die Familie zeiht in eine neue Wohnsiedlung, in der die Reichen und Schönen wohnen. Alles wirkt fröhlich und strahlend, doch schaut man hinter die goldenen Fassaden, ist nichts mehr schildernd und schön.
Die Autorin hat einen schönen, mitreißenden Schreibstil, der den Leser hier gekonnt durch eine spannende Geschichte führt. Anhand von mehreren Zeitebenen erfährt man ziemlich schnell, worin das Unglück besteht. Nun heißt es: herauszufinden, wie es soweit kommen konnte. Und dann noch die große Frage: war es ein Unfall oder gar Mord?
Aber auch die einzelnen Sichtweisen und Blickwinkel der Hauptcharaktere Liz und Phil werden hier detailliert beleuchtet. Man kann sich sehr gut in ihre Lage hinein versetzten und spürt, wie sich die Geschichte auf eine tragische Weise entwickelt. Kleine Andeutungen hier und da schüren die Spannung enorm. So ist man gewillt, stets weiter zu lesen und mag das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.
So hält die Geschichte eine Vielzahl von Überraschungen und gut durchdachten Wendungen parat. Und schnell wird klar, dass man sich in solch einer Nachbarschaft nie heimisch fühlen wird. Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt die Geschichte in sich stimmig und zufriedenstellen ab. Es bleibt keine Frage unbeantwortet und der Leser konnte die Geschichte aus allen Blickwinkeln betrachten.
Mein Fazit:
Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut, dennoch hätte ich im Nachhinein irgendwie mehr Skandale und Vorkommnisse erwartet. So ist es ein eher seichter Psychothriller, bei dem man mal gut abschalten kann. Daher vergebe ich sehr gerne 4 von 5 möglichen Sternen.

Spannender Psychothriller mit kleinen Längen! - 07.10.2017 19:07:47 - vronika22

Inhalt:
Phil und Liz Mc Ginnises ziehen mit ihrer Tochter Danielle in das exklusive Villenviertel „The Palm“. Allerdings ist die Familie McGinnises eher bodenständig und nicht so wohlhabend wie die Nachbarn. Phil ist Community Relation-Spezialist und kümmert sich um die Belange und Sicherheit der Anwohner von "The Palm". Liz arbeitet als Beratungslehrerin an einer Highschool, an der die 15jährige Tochter Danielle nun auch Schülerin wird. Während Liz sich in der Welt der Reichen überhaupt nicht wohl fühlt, freundet sich Danielle immer mehr mit der gleichaltrigen Nachbarstochter Kelsey an, die allerdings sehr frühreif ist. Eines Tages jedoch wird Kelsey tot im Pool der McGinnises gefunden....

Meine Meinung:
Es handelt sich hier um eine Psychothriller à la „Eine verhängnisvolle Affäre“. Es kommt von Anfang an Spannung auf, da gleich beim Einstieg auf den ersten Seiten die Leiche von Kelsey im Pool gefunden wird.
Der Spannungsbogen ist wunderbar, da er von Anfang bis zum Ende durchgängig erhalten bleibt.

Die Erzählebene wechselt zwischendurch immer. Oft wird aus der Perspektive von Liz in der Ich-Form erzählt. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Kapitel, die aus der Sicht von ihrem Mann Phil berichten.
Auch die Zeitebene wechselt immer zwischen 2014 und 2015.
Begonnen wird 2015, als der Mord oder das Unglück geschah.
2014 ist die Familie nach „The Palm“ gezogen. Diese beiden Zeitebenen wechseln sich immer ab. Das ist aber alles sehr schön gelöst und immer deutlich ersichtlich, weil jedes Kapitel mit dem Protagonisten sowie Monat und Jahr übertitelt ist. So entstehen keinerlei Unklarheiten.

Die Hauptprotagonisten sind alle sehr gut ausgearbeitet, so dass man sich alle gut vorstellen konnte. Man bekommt auch einen kleinen Einblick in das Leben und Verhalten der High Society. Ein klein wenig Gesellschaftskritik wurde auch mit in den Psychothriller hineingepackt.

Obwohl durchgängig eine tolle Spannung vorhanden war, so gab es zwischendurch kleine Längen, da manche Nebensächlichkeiten doch sehr ausführlich geschildert wurden, obwohl sie eigentlich nicht wirklich für den Plot von Bedeutung waren.

Was mich an dem Thriller etwas gestört hat, war das Ende. Es war ein offenes Ende und viele Fragen wurden nicht beantwortet. Ich mag das nicht, wenn am Ende so viel offen und unklar bleibt. Aus diesem Grund vergebe ich 4 anstatt 5 Sterne.

Aber alles in allem ein spannender Psychothriller mit teilweise sehr jugendlichen Hauptprotagonisten, den ich unbedingt weiterempfehlen kann.

Ein geniales Psychodrama - 07.10.2017 08:21:07 - Isabell

Entnommen vom Klappentext: "Das Mädchen von nebenan liegt leblos im Pool. Und der glitzernde Schein des Villenviertels "The Palms" ist zerstört. Von Beginn an hat Liz sich dort wie eine Außenseiterin gefühlt. Nur ihrer Tochter Danielle und ihrem Mann zuliebe ist sie in diese wohlhabende Nachbarschaft gezogen. Danielle freundete sich schnell mit der gleichaltrigen Kelsey an. Bald schon ging das Mädchen bei der Familie ein und aus. Bis sie im Wasser treibt, und jeder einen Grund gehabt hätte sie hineinzustoßen - selbst Liz."
Der Titel "Unter Wasser hört niemand dein Schreien" gepaart mit dem dunklen Wasser verspricht schon Unheil und dieses Versprechen hält dieses Buch auch ein.
In geschickten Zeitsprüngen, wobei das Buch mit dem leblosen Mädchen im Wasser beginnte, erzählt die Autorin auf packende, grandiose Art jedoch nicht reißerisch sondern schonungslos offen was in den letzten Monaten vor diesem Moment passiert ist. Eine glückliche Familie Liz, Phil (Stiefvater von Danielle) sowie die 14jährige Danielle selber ziehen in eine Luxuswohnanlage, weil Phil hier als Verwalter eine Stelle gefunden hat, welche sehr gut bezahlt wird.
Während Liz zunächst die ersten paar Wochen alles von der Ferne beobachtet und weiss, dass sie nicht zu diesen reichen Leuten gehört, vereinnahmen diese Phil mit ihren Luxusproblemen und Beschwerden. Liz arbeitet als Vertrauenslehrerin an einer Schule und beschäftigt sich mit den Problemen der ihr anvertrauten Schüler. Die Kinder der Wohnsiedlung werden sehr viel fremd betreut, da die Eltern sehr mit sich beschäftigt sind. Eines der Mädchen ist Kelsey, die nach Problemen auf ihrer alten Schule, nun auf die Schule wechselt, in der Liz arbeitet und die auch Danielle besuchen wird. In den nächsten Wochen lernen wir Kelseys Facetten näher kennen und zwar aus dem Blickwinkel von Liz sowie von Phil.
Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Stunden gelesen, so sehr hat mich die Geschichte gepackt. Nachdenklich bin ich zurückgeblieben, denn es ist nicht nur ein Thriller sondern zugleich in meinen Augen eine Gesellschaftsstudie, die mich tief berührt hat.

Intrigantes Psychospiel - 05.10.2017 11:36:46 - Nisnis Bücherliebe

Unter Wasser hört dich niemand schreien ist ein rasanter, überzeugender Thriller. Autorin Paula Treick DeBoard versteht es, intriganten Psychoterror psychologisch geschickt in eine eskalierende Story hineinzuschreiben, die zuverlässig von einer unheilvollen und düsteren Atmosphäre genährt wird.

Leseempfehlung.

©nisnis-buecherliebe

http://www.nisnis-buecherliebe.de/2017/10/thriller-unter-wasser-hort-dich-niemand.html

Obsession - 04.10.2017 17:51:36 - Melanie E. von Mel Bücherwurm

"Unter Wasser hört dich niemand schreien" ist ein genial inszenierter Thriller. Durch das Einfügen der vorherigen Ereignisse und der Gegenwart erhöht sich der Spannungsbogen ab der ersten Seite. Die psychologischen Ansätze sind sehr fundiert dargestellt und zeigen auf, wie sehr es Familien belastet, wenn das Mädchen von Nebenan sich in die Familie drängt und dort "böses" Spiel treibt. Eine psychische Erkrankung lässt sich nur vermuten und gibt daher dem Thriller einen ganz besonderen Kick. Cbermobbing ist eine Seite die betrachtet wird und dieses lässt sich nicht ausradieren, denn das Internet vergisst nicht. Es hat mich sehr beeindruckt, wie die Autorin dieses mit der Story verwoben hat. Hier wird aufgezeigt, wie schnell man sich der Hetze anschließt und dabei verletzt, verstört und Gerüchte streut, die dazu führen, dass man sich nicht nur ausgeschlossen fühlt, sondern es auch wird.
Kelsey ist launisch und sicherlich nicht die gute Freundin, wie es anfangs den Anschein hat. Ihre Eltern sind mir suspekt, da sie anstatt zu helfen, bedrohen und erpressen. Kelsey lebt mit zwei Gesichtern und dies bedrückt auf der einen Seite. Auf der anderen Seite macht es sie gefährlich, da niemand genau weiß, wann die Bombe hochgeht. Für Danielle ist dies ebenfalls nicht ersichtlich, denn Kelsey erschleicht ihr Vertrauen, um sie dann fallen zu lassen. Die Ehe ihrer Eltern wird dadurch langsam zerstört und anstatt sich wirklich Hilfe zu holen, wird lediglich ein Hausverbot ausgesprochen. Wie sollte man sich auch anders schützen, wenn alles genau geplant und inszeniert wurde? Echte Obsession, die erst einmal erkannt werden muss. Gleich zu Anfang liegt Kelsey im Pool und es klärt sich erst nach und nach, was wirklich geschehen ist und wer hier Schuld auf sich geladen hat. Verdächtig machen sich alle Protagonisten und dies ist, was "Unter Wasser hört dich niemand schreien" absolut spannend macht, wobei ich den Titel nach Beenden des Thrillers nicht mehr passend fand, obwohl dies und auch der Klappentext mich dazu aufforderten das Buch lesen zu wollen.

Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da ich "Unter Wasser hört dich niemand schreien"als wirklich sehr gelungen empfand und mich die Spannung und auch das ganze Drumherum um Kelsey wirklich fasziniert hat.

In der Welt der Reichen - 03.10.2017 23:25:55 - Maddinliest

Ein scheinbar verlockendes Angebot führt den Hausverwalter Phil in eine Wohnanlage wohlhabender Hausbesitzer. Um immer vor Ort ansprechbar zu sein, darf er mit seiner Familie eines der luxuriösen Häuser beziehen. Leider müssen Phil, seine Frau Liz und deren Tochter Danielle schnell feststellen, dass sie als Außenseiter in der Welt der Reichen angesehen werden. Nichts desto trotz findet Danielle in Kelsey, die Tochter einer Nachbarin, eine Freundin mit der sie fast ihre ganze Zeit verbringt. Was Danielle nicht ahnt, ist, dass Kelsey dabei ist, die Zukunft der Familie zu zerstören...

Paula Treick deBoard hat mit "Unter Wasser hört dich niemand schreien" einen packenden Thriller geschrieben, in dem es kaum Blut bedarf, um den Leser ans Buch zu fesseln. Die Autorin erzählt die Geschichte einer jungen Familie, die sich im Umfeld wohlhabender Familien ein neues Leben aufbauen möchte, in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil. Sehr spannend beschrieben werden die unterschiedlichen Welten der Protagonisten und die damit scheinbar unüberbrückbaren Differenzen. Das Konflikt-potential ist groß und wird auch noch von der verwöhnten und gelangweilten Tochter Kelsey schamlos ausgespielt. Der Charakter von Kelsey wird interessant gezeichnet, sie stellt das unsympathische und versnobte Mädchen in der Welt der Eichen dar. 

Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches mit dem Auffinden der bewusstlosen Kelsey im Pool aufgebaut. Was ist geschehen? War es ein versuchter Mord? Wer kommt dafür in Frage? In zeitlichen Rückblicken wird das Jahr davor aufbereitet, was dem Leser viele Ansätze für den Ablauf der Anfangssequenz liefert. Das Buch lebt von genau dieser Ungewissheit, welche bis zum Ende aufrechtgehalten wird. Das Finale war dann für mich ein wenig enttäuschend und hat bei mir einige Fragen offen gelassen.

Insgesamt hat mir der Thriller von Paula Treick deBoard sehr gut gefallen. Die Bewertung von guten vier Sternen wäre bei einem überzeugenderem Finale sicherlich noch höher ausgefallen. dennoch möchte ich das Buch aufgrund seines sehr gelungenen Aufbaus und der anhaltenden Spannung gerne weiterempfehlen.

Ein toller Psychothriller, ohne blutvergießen - 02.10.2017 02:57:36 - Sandra Schmidt

Bei dem Thriller " Unter Wasser hört Dich niemand schreien" von Paula Treick DeBoard, erschienen bei Harper Collins trifft "Eine verhängnisvolle Affäre" auf "Desperate Housewives".


Phil bekommt einen Job in "The Palms" , einem Villenviertel indem die Schönen und Reichen wohnen. Von Anfang an , fühlen sich Phil, Liz und deren Tochter Danielle nicht dazugehörig. Dürfen sie doch nur wegen Phils Job dort wohnen.
Danielle freundet sich mit Kelsey an und bald sind sie unzertrennlich. Wie sich später herausstellt, ist Kelsey nicht wirklich an der Freundschaft zu Danielle interessiert, sondern verfolgt einen ganz anderen Plan.


Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Durch den tollen Schreibstil ist man gleich in der Geschichte drin.
Besonders gefallen hat mir, dass sie in zwei Zeitebenen spielt. Einmal ab Juni 2014 und genau ein Jahr später 2015. Am Anfang der Geschichte erfährt man, was 2015 geschehen ist und schon im nächsten Kapitel geht es mit 2014 weiter. Man erfährt Stück für Stück wie es zu dem Vorfall 2015 kam. Ebenfalls hat mir sehr gut gefallen, dass die Ereignisse abwechselnd aus der Sicht von Liz und Phil erzählt werden. Bei diesen zwei Perspektiven, lernt man Phil und Liz sehr gut kennen, ihre Gedanken verstehen.
Bei " Unter Wasser hört Dich niemand schreien" handelt es sich um einen unblutigen Thriller. Vielmehr um eine psychologisch sehr gut aufgebauten Geschichte, bei der es um Misstrauen, psychische Probleme, erfolgreiche Eltern - die sich nicht um ihre Kinder kümmern handelt.
Mit einem unerwarteten Ende hat mich die Autorin sehr überrascht.
Nach dem ich das Buch gelesen hatte, habe ich die Geschichte noch einmal gedanklich revue passieren lassen und sie hat mich sehr nachdenklich gemacht. So eine Kelsey kann jeder kennen lernen und das aufgebaute Leben ist ruiniert.


Einmal angefangen zu lesen , möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen wirklich sehr gut verstrickten, psychologisch sehr gut aufgebauten Thriller lesen möchte.

SternenGelungene Umsetzung (4,5 Sterne) - 01.10.2017 20:57:34 - World of Books and Dreams

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R14O575BM7GT42/ref=cm_cr_dp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3959670982
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/unter_wasser_hoert_dich_niemand_schreien/paula_treick_deboard/EAN9783959670982/ID47016281.html
https://www.lovelybooks.de/autor/Paula-Treick-DeBoard/Unter-Wasser-h%C3%B6rt-dich-niemand-schreien-1350951372-w/rezension/1492708883/
https://wasliestdu.de/rezension/gelungene-umsetzung-0
https://www.goodreads.com/review/show/2140602668?book_show_action=

Unblutig, aber mega spannend - 28.09.2017 19:12:04 - Drakonias Bücherwelt

Ich konnte mir die Situation in der sich die Charakter befanden, sehr gut vorstellen.
Liz, die sich unwohl fühlt und später auch die Schattenseiten kennenlernt,
Phil, dem übel mitgrspielt wird und dadurch alles verliert
Danielle, die sich nach neuen Freunden sehnt und dennoch enttäuscht wird.
Es ist ein Thriller, der etwas anders ist, unblutig. Er geht mehr auf die Psyche und baut langsam Spannung auf

Unglaublich Spannend - 27.09.2017 22:20:01 - Himmelsblume

Bis zum Schluss wissen wir nicht, was wirklich passiert ist und ich war über das Ende doch sehr überrascht. Paula hat mich als Leserin wirklich hinzuhalten und ich bin über die tragische Story sehr erschrocken. Ich gebe gerne 5 Sterne, da ich absolut nichts zu meckern habe und ich das Buch mit besten gewissen weiter empfehlen kann.

Schein und Sein in "The Palms" - 27.09.2017 15:43:41 - misery3103

Phil McGinnis zieht mit seiner Frau Liz und ihrer Tochter Danielle nach „The Palms“, einem luxuriösen Villenviertel, in dem er sich als „besserer“ Hausmeister all die großen und kleinen Sorgen der reichen Bewohner kümmert. Als Danielle sich mit der Nachbarstochter Kelsey anfreundet, scheint noch alles in Ordnung … bis Kelsey leblos im Pool der McGinnis treibt und der Leser einen Blick hinter die Fassade der Glitzerwelt von „The Palms“ werfen kann.

Das Buch beginnt mit dem Auffinden Kelseys im Pool der McGinnis. In den folgenden Kapiteln wechselt die Perspektive immer zwischen den Geschehnissen vor dem Vorfall und dem Tag des Vorfalls hin und her, wo die Ereignisse einmal aus Liz‘ und einmal aus Phils Sicht geschildert werden. So erfährt der Leser nach und nach wie es dazu kam, dass Kelsey leblos im Pool landete. Das Leben der reichen Bewohner mit ihren kaum nennenswerten Problemen wird beleuchtet, ebenso wie das Leben der McGinnis, die so offensichtlich nicht dazu gehören.

Das Buch ist spannend erzählt, weil man als Leser unbedingt erfahren möchte, was an diesem 19. Juni wirklich passiert ist. Hier und da eingestreute kleine Details geben einen Einblick in die Ereignisse vor besagtem Tag und zeigen auf, wie es dazu kommen konnte. Vorwürfe werden erhoben, die schon im nächsten Kapitel wieder entkräftet werden, so dass man nie wirklich sicher sein kann, was wahr ist und was falsch.

Paula Treick DeBoard versteht es, den Leser hinzuhalten und immer wieder kleine Details zu streuen, die die Geschichte in einem neuen Licht zeigen. Insgesamt ist „Unter Wasser hört dich niemand schreien“ ein spannendes Buch mit vielen immer neuen Details, das mich sehr gut unterhalten hat.

Mehr Drama als Thriller und viel zu vorhersehbar - 24.09.2017 15:17:24 - Books and Biscuit

Nicht mehr als ein Nachbarschaftsdrama, das sich in einer gut betuchten kleinen Vorstadt abspielt. Auf die Luxusprobleme der Bewohner und das ganze Ambiente hätte man durchaus noch stärker eingehen können. Die Bezeichnung Thriller hat der Roman nicht verdient, dafür ist es einfach zu vorhersehbar und spannungsarm. Klar, Kelsey ist ein verzogens Gör mit psychischen Problemen, aber ich bin der Meinung, dass nichts von alledem passiert wäre, wenn Phil über etwas mehr Rückgrat verfügt hätte.

Konfrontiert mit der verbotenen Liebe, die keine ist - 08.09.2017 20:10:42 - Buch-O-Meter

Das Zusammenspiel von Phil, Liz und Kelsey ist ein hervorragend konstruiertes Handlungs- und Spannungsnetz, dass großes Potential besitzt. Die Hintergründe der leblos im Pool treibenden Kelsey werden nach und nach aus den Perspektiven von Liz und Phil aufgedeckt. Beeindruckend ist die Schilderung des luxuriösen Wohngebietes The Palms und das Spiel mit den Ängsten der beiden Hauptpersonen Liz und Phil, die einer ungewöhnlichen Bedrohung gegenüber stehen.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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