Daniel Silva

Daniel Silva ist der preisgekrönte New-York-Times-Bestsellerautor von zwanzig Romanen, darunter Double Cross - Falsches Spiel, Die Loge, Der Zeuge, Das Terrornetz, Das Moskau-Komplott, Die Rembrandt-Affäre, Das englische Mädchen und Die Attentäterin. Seine Bücher erscheinen in über 30 Ländern und sind weltweit Bestseller. Er lebt mit seiner Frau CNN-Sonderkorrespondentin Jamie Gangel und ihren beiden Kindern Lily und Nicholas in Florida.

Mit dem Autor haben wir ein Interview geführt, das wir für Sie unten auf dieser Seite platziert haben.

Foto: © Marco Grob

Bücher von
Daniel Silva

09.10.2017
Daniel Silva

Die Attentäterin

E-Book Roman
ab 8,99
Ein verheerender Bombenanschlag des IS im Pariser Marais-Viertel zwingt Gabriel Allon ein letztes Mal ins Feld: Anstatt seinen Posten als Chef des israelischen Geheimdienstes anzutreten, hilft der legendäre Agent den französischen Behörden, den Drahtzieher des blutigen Terroraktes zu suchen. Außer dessen Namen - Saladin - weiß man nichts über ihn. Allon sieht die einzige Möglichkeit an ihn heranzukommen darin, jemanden in das Terrornetzwerk des IS einzuschleusen. Eine junge Ärztin scheint die perfekte Rekrutin für das gefährliche Unterfangen zu sein …
"‚Die Attentäterin‘ zeigt Daniel Silva in gewohnter Form. 80 kurze Kapitel voll überraschender Wendungen und rasanter Action bieten spannende Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite." dpa
"Realistischer und aktueller geht es nicht." Landeszeitung für die Lüneburger Heide
"Routiniert entwickelt der Bestsellerautor realistische Figuren, deren radikale Denkmuster er glaubhaft wie hautnah vermitteln kann, und steigert die Spannung bis zum dramatischen Finale. Da bleibt nur zu hoffen, dass seine fiktionale Terrorszenarien niemals Realität werden und verdammt gute Unterhaltungsliteratur bleiben." Kulturnews
"Mich hat sowohl das Personal überzeugt als auch die Handlung. Alle Figuren sind für mich stimmig, sie interagieren überzeugend und haben mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Genauso die Handlung, die zwar mutig ist, aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass sie (fast) genau so real passieren kann." Krimimimi
"Von den tatsächlichen Ereignissen beim Schreiben überholt, zeigt der US-Amerikaner einmal mehr, wie nahe er in seinen Büchern der Wirklichkeit kommt. Packend spiegelt ‚Die Attentäterin‘ die komplexen Welten von Geheimdiensten, Spionen und einem global agierenden Terrornetzwerk wider und zeichnet sich dabei neben fundierter Recherche durch facettenreiche Figuren aus, die die Motive aller Charaktere nachvollziehbar machen." Krimi-Tipp
"Personen, Dialoge und Handlungen wirken komplett authentisch - und das ist man von Daniel Silva so gewohnt. Auf manchen Büchern steht nur Thriller drauf - hier ist Spannung auch wirklich drin." Krimi-Couch.de
"Daniel Silva bestätigt seinen Ruf als einer der führenden Autoren von Agententhrillern. Die Seiten blättern sich, wie von selbst." - New York Journal of Books
"Ein literarisches Pulverfass” - The Huffington Post
07.09.2015
Daniel Silva

Der Raub

E-Book Roman
ab 8,99

"Elegant, niveauvoll und unterhaltsam. The Heist ist ein rasanter und fesselnder Thriller um internationale Intrigen, der einmal mehr deutlich macht, warum Daniel Silva zur Weltelite der Spionage-Romanautoren gehört."


Washington Post

"Großartig! Dieses Buch enthält all das, was die Leser an Daniel Silva lieben - eine einzigartige Story, unvergleichliche Charaktere und eine große Spanne an packenden Emotionen."


Huffington Post

Mord, Kunstraub, ein internationales Komplott: Daniel Silvas neuer Thriller-Bestseller mit Restaurator und Top-Spion Gabriel Allon garantiert spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau. Nr. 1 auf der Bestsellerliste der New York Times!

Für den Restaurator war Frieden nur die Zeit zwischen dem letzten Krieg und dem nächsten. Frieden war eine Täuschung, ein flüchtiges Trugbild …

Der israelische Geheimagent und Restaurator Gabriel Allon bessert gerade ein Altarbild in Venedig aus, als die italienische Polizei seine Hilfe verlangt: Ein krimineller Kunstsammler wurde brutal in dessen Villa am Comer See ermordet. Ausgerechnet Gabriels langjähriger Weggefährte Julian Isherwood gilt als Hauptverdächtiger. Um die Unschuld des Kunsthändlers zu beweisen, muss Allon den wahren Täter aufspüren. Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Europa bis in den Nahen Osten. Dabei stößt er auf ein mörderisches Komplott von gigantischem Ausmaß - und kommt dem berühmtesten gestohlenen Gemälde der Welt auf die Spur …

Interviews, Fotos und mehr

Ein Gespräch mit Daniel Silva zu "Der Drahtzieher"

Dies ist der siebzehnte Roman, in dem Gabriel Allon auftaucht. Er ist zu einem ikonischen Charakter der Literaturlandschaft geworden. Tatsächlich beschrieb ihn ein Kritiker als die überzeugendste Schöpfung, seit "Ian Fleming seinen Martini abgestellt und James Bond erfunden hat." Dabei sollte er ursprünglich gar kein wiederkehrender Charakter werden.

Silva: Das stimmt. Er sollte in einem Buch und nur in einem Buch erscheinen und dann in den Sonnenuntergang segeln, um nie wieder gesehen oder gehört zu werden. Und nun schließt sich der Kreis. Der mürrische, trauernde Mann, den wir zum ersten Mal in Der Auftraggeber kennenlernten, hat eine neue Familie und ist Chef des israelischen Geheimdienstes. Natürlich hätte ich nie gedacht, dass es einmal so kommen würde.

Wie erklären Sie Gabriels Anziehungskraft und Langlebigkeit?

Silva: Ich denke, sein wesentlicher Reiz liegt in den zwei sehr unterschiedlichen Seiten seines Charakters. Er ist nicht nur ein brillanter Agent, sondern auch einer der besten Restauratoren der Welt. Diese Kombination von Attributen erlaubt mir, meine Geschichten so zu gestalten, dass sie sich von den meisten Spionageromanen unterscheiden. Außerdem habe ich Situationen geschaffen, die es Gabriel erlauben, an verschiedenen Schauplätzen und mit verschiedenen Leuten zusammen zu arbeiten.

Der Anführer des Terrornetzwerks ISIS in Ihren Romanen ist ein faszinierender Charakter. Erzählen Sie uns von Saladin.

Silva: Zunächst ist Saladin nicht sein richtiger Name, es ist sein Nom de Guerre. Er ist eine mysteriöse Gestalt, der es gelungen ist, ihre wahre Identität vor den westlichen Geheimdiensten und sogar innerhalb seiner eigenen Organisation geheim zu halten. Tatsächlich erfahren wir nie Saladins richtigen Vornamen. Letztendlich entdecken wir, dass er für den irakischen Geheimdienst unter Saddam Hussein arbeitete und dann nach der US-Invasion im Jahr 2003 dem Irak-Aufstand und Al-Qaida beigetreten ist. Das bedeutet, dass er ein sehr gefährlicher Mann ist. Er sieht in sich selbst mehr als nur einen Terroristen. Er will den Schaden, den der Westen dem Nahen Osten zugefügt hat, reparieren und die Araber unter dem Banner des Islams vereinen. Er ist ein Mann mit großen Visionen, weshalb er sich selbst Saladin nennt. Der ursprüngliche Saladin kam aus der Stadt Tikrit, die im Sunnitischen Dreieck liegt. Als er sein Werk vollendet hatte, hatte er einen Großteil der islamischen Welt unter einem Kalifat von Kairo aus vereint. Mein Saladin, der neue Saladin, hat ähnliche Ambitionen.