Der Sommer, der uns trennte

Der Sommer, der uns trennte

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …

„Ein berührender Coming-of-Age-Roman”
Kirkus

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Der Sommer, der uns trennte

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …

„Ein berührender Coming-of-Age-Roman”
Kirkus

Erscheinungstag: Mo, 15.08.2016
Bandnummer: 200013
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959670371
ISBN: 9783959679626
E-Book Format: ePUB

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

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Geboren in Europa und aufgewachsen in Amerika ist Cat Jordan tief im Inneren ein Abenteuerin. Sie hat als Performancekünstlerin, Malerin, Tänzerin und Filmemacherin gearbeitet und findet die Inspirationen für ihre Geschichten auf der ganzen Welt.

Kundenbewertungen

Einfühlsam und emotional! - 06.10.2016 10:26:36 - Lines Bücherwelt

Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, allein schon das Cover gefiel mir auf Anhieb.
Der Klappentext konnte mich sofort überzeugen und so stand meinen Lesevergnügen nichts mehr im Weg. Der Titel an sich ist schon außergewöhnlich, er könnte alles bedeuten und man weiß nicht was einem erwartet. Doch was die Autorin hier geschaffen hat ist wirklich toll.
Nun nach dem lesen bin ich wirklich begeistert.

Middie und Nate sind schon seit langer Zeit ein paar, gemeinsam schmieden sie Zukunftspläne.
Als Nate sich entschließt ein Jahr als Entwicklungshelfer zu arbeiten steht Middie natürlich hinter ihm. Doch dann kommt die Schocknachricht, es gab einen Anschlag, Nate wird vermisst, die Chancen das er überlebt hat sind gleich null.
In ihrer Trauer steht ihr Nates bester Freund Lee zur Seite.
Doch plötzlich scheint mehr zwischen den beiden zu sein als nur Freundschaft.....

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie schreibt flüssig und locker so gelingt es ihr den Leser in den Bann der Story zu ziehen.

Die Charaktere hat sie authentisch gezeichnet.
Middie habe ich schnell in mein Herz geschlossen, doch auch all die anderen Charaktere wirkten auf mich alles andere als blass und farblos.

Die Handlung beinhaltet alles was das Leserherz höher schlagen lässt.
Spannung, Drama und die ganz großen Gefühle.

"Der Sommer, der uns trennte" ist ein Buch über das los lassen, über einen neuen Anfang. Ein Buch über schwerwiegende Entscheidungen die das ganze Leben für immer verändern können und über die ganz große Liebe.

Zusammenfassend kann ich sagen hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen, die Autorin zeigt hier einfühlsam was es bedeutet Entscheidungen zu treffen die andere vielleicht nicht nachvollziehen können. Sie zeigt auf wie es ist Grenzen zu überschreiten und das tut sie auf eine unnachahmliche Weise die mich berührte.

Klare Empfehlung!

Fazit:
Mit "Der Sommer, der uns trennte" ist der Autorin ein grandioses Buch gelungen welches bis zum Schluss völlig unvorhersehbar war. Durch ihre besondere Art und weise zog sie mich in die Story und ließ mich nicht mehr los. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

Ergreifende Geschichte - 01.10.2016 08:33:07 - Fabella

Inhalt:
Middies Leben ist fest geplant. Gemeinsam mit Nate, ihrem einstigen Kinderfreund und jetzt festen Freund ans College gehen, später heiraten, ein Haus, Kinder. Doch dann beschließt Nate ein Jahr weit weg von ihr zu verbringen. Zunächst denkt Maddie, das wäre kein Problem, ihre Liebe ist stark genug. Doch dann bricht eine Welt zusammen. Denn Nate wird vermisst und wird für tot erklärt. Maddie fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht wieder hervorkann, wie es scheint. Bald schon geben Freunde und Verwandte sie auf, erwarten, dass sie in den Alltag zurück kehrt, doch das scheint unmöglich. Der einzige, der sie versteht ist Lee. Ausgerechnet Lee, Nates bester Freund, dem sie noch nie etwas abgewinnen konnte, den sie nicht mag. Doch es scheint der einzige, der nicht verlangt, dass sie tut als wäre nichts gewesen. Und dann erkennt sie nach und nach, warum gerade er Nates bester Freund war ... und sie erkennt, dass sie vielleicht gar nicht so ist, wie sie immer glaubte.

Meine Meinung:
Was ein schönes und dennoch ungewöhnliches Buch. Das uns zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen. Während die einen noch verzweifelt versuchen wieder Luft zum atmen zu finden, stürzen sich die nächsten in ununterbrochene Aktivitäten. Maddie verbringt die Zeit wie in einem Vakuum. Als wäre sie aus ihrem Leben getreten und würde es von außen betrachten. Jedenfalls fühlte es sich für mich beim Lesen so an. Während alle von ihr erwarteten, das Leben wieder aufzunehmen, erwarteten sie gleichzeitig dennoch nichts. Maddies Erstaunen darüber, dass sie sich scheinbar an Regeln halten soll und wenn sie sie verletzt, ist es auch nicht schlimm, erstaunte auch mich immer wieder.

Ich gebe zu .. Nate, von dem man allerdings nicht viel mitbekommt, war nicht so wirklich mein Fall. Zu weich, zu rund erschien er mir irgendwie. Ich glaube, Lee war da so eher mein Fall, auch wenn er sich oft wie ein Rüpel benahm ... er war einfach die interessantere Persönlichkeit der Beiden. Doch im Gegensatz zu Nate verstand ich recht schnell, warum die beiden so gut befreundet waren. Lee ist das Leben, fügt sich nicht in strenge Formen, testet, erlebt ... etwas, das Nate in seinem Alltag alles nicht macht.

Während dieses Sommers, in dem Maddie mit Nates Verlust klarkommen muss, erlebt man als Leser, wie sie nicht nur aus ihrem Loch herauskommt, sondern sich vielmehr neu entdeckt. Erlebt eine Welt, die sie vorher nicht sah und die doch immer da war. Doch immer begleitet von dem abgrundtiefen Schmerz und der viel zu großen Lücke in ihrem Leben.

Das Buch schafft es immer wieder, einen zu überraschen mit neuen Wendungen und Ereignissen. Maddie zu mögen war überhaupt nicht schwer. Man lacht und weint mit ihr und fast ist es, als könne man selbst den Verlust spüren, der sie begleitet. Unterstützt wird dies sicherlich dadurch, dass das Buch in der Ich-Perspektive von Maddie geschrieben ist. Was mir persönlich immer am Besten gefällt.

Fazit:
Ein sehr schönes, ergreifendes Buch, das trotz seines ernsten und traurigen Themas eine gewisse Leichtigkeit hat, wenn man Maddie durch diesen Sommer begleitet. Der zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen und dass aus allem schlimmen auch etwas Gutes folgen kann, wenn man es nur zulässt.

Fast Perfekt - 22.09.2016 10:43:29 - Lesemama

Zum Inhalt:
Middie und Nate sind schon seit fünf Jahren ein Paar als Nate nach Honduras aufbricht um für Global Outreach zu arbeiten bevor er mit dem College und dem Studium anfangen will. Dann kommt die schreckliche Nachricht, das Dorf in dem Nate mir anderen Helfern war wurde überfallen. Es gibt wohl keine Überlebende. Für Middie bricht eine Welt zusammen, nur Lee, Nates bester Freund, kann sie noch auffangen...

Meine Meinung:
Ich finde schon die Aufmachung des Buches sehr schön, das Cover mit dem Paar ist schlicht und trotzdem fällt es durch die Herbstfarben ins Auge. Der Schreibstil ist jetzt nicht sonderlich anspruchsvoll, passt aber gut zu der Erzählung. Die Protagonisten sind sympathisch, besonders Lee hat es mir angetan. Alles in allem war die Geschichte sehr bewegend, da sie einfühlsam erzählt wurde. Das erste und das letzte Drittel wären glatt volle Punktzahl gewesen, aber der Mittelteil hat mich etwas enttäuscht. Da hatte ich das Gefühl, die Autorin kam ein bisschen mit den Tagen und auch mit den Orten durcheinander. Aber im großen und ganzen eine wunderschöne Geschichte, die ich gerne weiterempfehlen kann.

Danke an den HarperCollins Verlag und an Lovelybooks, die es mir ermöglichten diese emotionale Geschichte zu lesen.

Berührend und fesselnd zugleich! - 19.09.2016 17:02:14 - Ann-Sophie S. - Reading is like taking a journey

Cover:
Ich finde das Cover wirklich wunderbar gestaltet. Es passt super zum Inhalt und sieht noch dazu wirklich anziehend aus sodass man in der Buchhandlung darauf aufmerksam wird. Die Farbgestaltung ist so schön matt aber trotzdem auffällig und das abgebildete Paar ist einfach perfekt.

Inhalt:
Den Leser erwartet eine gefühlsaufreibende, spannende Geschichte. Middies Leben wird von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt. Der Verlust eines geliebten Menschen kann einen sehr verändern... Doch ist das immer schlecht?
Middie hat unter Nates Verlust sehr zu leiden, nur Lee, Gates bester Freund scheint sie zu verstehen ...
Middie tut Dinge, die sie nie getan hätte, kommt zu Überlegungen, die der alten Middie nie eingefallen wäre, alles scheint sich zu verändern. Und alles gemeinsam mit Lee. Sie weiß nicht mehr, was sie will und muss nun ihren eigenen Weg finden. Den, den sie wirklich will.
Es ist wirklich toll, was für eine Geschichte von der Autorin aufgebaut wurde. Sie schafft eine spannende Protagonistin, die eine große Entwicklung durchmacht und mit Gefühlen zu kämpfen hat. Man leidet, man lacht, man liebt und man lebt mit ihr und das auf jeder einzelnen Seite. Eine tolle Geschichte, was Verlust ausmacht, dass man seinen Weg selbst finden muss und es immer das Richtige ist, seinem Herzen zu folgen.

Charaktere:
Für mich waren die drei Protagonisten wirklich toll ausgearbeitet. Lee und Nate bieten zwei ganz verschiedene Lebenseinstellugen und Middie mitten drin. Trotz dass Nate kaum anwesend ist, ist er nichts desto trotz durch Middies und Lees Erinnerungen präsent und es macht Spaß, auch immer mehr über ihn zu erfahren. Lee hat es mir besonders angetan. Seine erfrischende und einfach authentische Art macht dem Leser einfach Freude.
Middie ist de beeindruckendste beziehungsweise spannendste Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen trotz ihrer schweren Situation. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und bietet einem wirklich viel Gefühlschaos.

Schreibstil:
Mir gefiel der Stil der Autorin wirklich sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte drin und hatte rund um die Uhr Spaß am Lesen der Geschichte. Mich konnte das Geschehen fesseln sodass das Buch in einem Rutsch durchgelesen war. Das zeigt, dass der Stil einfach und angenehm war und man sich dennoch gut in das Geschehen hineinversetzen konnte. Aus meiner Sicht wurde die Gefühlswelt der einzelnen Figuren nachvollziehbar dargestellt, was alles andere als leicht ist, da es sich nicht um eine besondere Situation handelt.

Fazit:
"Der Sommer, der uns trennte" konnte mich berühren. Ich musste alles danach erstmal sacken lassen, weil es mich wirklich mitgerissen hat und ich konnte mich nicht von Middies Geschichte losreißen, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Eigentlich hätte es 5 Sterne verdient: Schreibstil, Inhalt und Figuren waren für mich wirklich top!
Ausschlaggebend für den Stern Abzug war für mich das Ende. Es kam irgendwie abrupt und es hätte noch einiges mehr hergegeben, was den Leser wirklich interessiert hätte. Ich finde es schade, dass die Autorin den Schritt zum Epilog nicht gegangen ist.

Middies Launen, die uns trennten ... - 08.09.2016 14:15:04 - Lainybelle

Worum geht's?

Middie hat ihre Zukunft fest geplant - und für diese Zukunft ist ihr Freund Nate der Dreh- und Angelpunkt. Nur noch ein Jahr trennt sie von der Verwirklichung ihrer Pläne, denn Nate geht für diese Zeit für eine gemeinnützige Organisation nach Honduras. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und Nate wird vermisst. Ist er tot? Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, dass Middie ihn nicht wiedersehen wird. In ihrem Schmerz und ihrer Angst versteht sie nur Lee, Nates bester Freund. Doch darf zwischen den beiden mehr sein als der Versuch, über den Verlust hinwegzukommen?

Was mich neugierig gemacht hat:

Das Buch ist auf meiner Leseliste für diesen Sommer gelandet, weil es einen so schön sommerlichen Eindruck gemacht hat und ich nach dem Lesen des Klappentextes neugierig war, in welche Richtung die Autorin die Geschichte entwickeln würde. Ob Nate wirklich tot ist? Oder hat er es irgendwie geschafft? Und was wird das eine oder das andere für Middie bedeuten?

Wie es mir gefallen hat:

Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich war positiv überrascht, dass in den ersten Kapiteln Nate noch zu Hause ist, sodass wir ihn nicht nur aus Middies Erinnerung erleben, sondern wirklich nachvollziehbar wird, wie tief die Verbindung zwischen den beiden ist.
Die Autorin hat eine sehr angenehme Art zu erzählen - besonders zu Beginn sind viele kleine Details aus der Vergangenheit und dem Leben der Figuren eingeflochten, sodass sie sehr lebensecht wirken.

Auch Nates bester Freund Lee war zunächst eine Überraschung. Mit seinem schlechten Ruf als absolute Niete ist er ganz anders als der beliebte Nate. Er wirft Middie vor, sich in seine Freundschaft zu Nate zu drängen, und Middie kann ihn nicht ausstehen. Man hat nicht das Gefühl, dass sich das je ändern könnte.

Nates Verschwinden stellt einen Bruch in der Geschichte da. In der Zeit danach sind es nicht die Versuche von Middies Freundinnen, die ihr wieder auf die Füße helfen, auch nicht der Rückhalt ihrer Familie, sondern Lee. Gemeinsam unternehmen sie Dinge, die Lee immer gern mit Nate tun wollte, und kommen sich dabei näher. Diese Annäherung kam für mich allerdings eher unvermittelt und nicht wirklich nachvollziehbar - gerade weil die beiden bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht miteinander klarkamen. Langsam machte sich in mir die Befürchtung breit, dass das Ganze auf eine typische "Selbstfindungs-man-muss-sich-unbedingt-ausprobieren-Moral" hinauslaufen würde, und so war es dann leider auch. Natürlich ist es eine schöne Entwicklung, dass Middie durch Lee ihre Trauer verarbeiten kann, und er durch sie. Aber ihre neue, angeblich so lustige und spontane Art, fand ich doch eher erzwungen und mehr pubertär als persönlichkeitsbildend.

Es gab ein paar der üblichen Klischees wie, dass Lee versucht, Middie beizubringen, einen Schaltwagen zu fahren und ähnliches. Unterdessen gingen ein paar Dinge, die interessant gewesen wären, leider etwas unter. Lees schwierige familiäre Hintergründe wurden beispielsweise nur angerissen.
Zum Ende hin hat mir der Verlauf der Geschichte leider nicht mehr gefallen und ich habe mich sehr über Middie geärgert. Sie hält sich Lee auf Abruf warm und der lässt das größtenteils mit sich machen. Die beiden suchen das Abenteuer, aber nie das Gespräch. Middie wird unehrlich, zeigt sich uneinsichtig und unglaublich passiv, als es an der Zeit wäre, reinen Tisch zu machen.

Auch für den Schluss hätte ich mir etwas anderes erhofft. Middie hätte vielleicht erst mal für sich herausfinden sollen, wer sie wirklich sein will. Ihre Zukunft und die Konsequenzen ihrer letztendlichen Entscheidung für ihr Umfeld werden leider ausgelassen.

(Für wen) Lohnt es sich?

Leider kann ich persönlich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. "Der Sommer, der uns trennte" ist ein kurzweiliger Roman, hat aber einige Schwächen und ist nichts, was man unbedingt gelesen haben muss.
Trotzdem bin ich gespannt auf weiteren Lesestoff von der Autorin, da mir der Schreibstil gut gefallen hat.

In einem Satz:

"Der Sommer, der uns trennte" bekommt von mir zweieinhalb Sterne für einen vielversprechenden Einstieg, nach dem die Protagonistin sich leider mehr und mehr zur Egoistin entwickelt und mehr und mehr Szenen zu gewollt wirken.

Ein super schön emotionaler Coming-of-Age Roman! - 08.09.2016 11:24:27 - Steffinitiv

Das Buch

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Harper Collins (erschienen am 15. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978 – 3959670371 oder 3959670370
Alter: 12 – 16 Jahre
Originaltitel: The Leaving Season

Kurzmeinung:
Liebe kann nicht geplant werden – denn Glück ist nicht erzwingbar. Sehr schön emotionale Geschichte über das Finden und Wiederfinden von Glück!

Klappentext:
Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie sich nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?.

Cover:
Das Cover ist super schön romantisch. Man sieht ein Pärchen Händchen haltend über ein Feld auf einen Wald zu laufen. Die Farben sind herbstlich gehalten (also orange & rot). Mir gefällt diese leichte romantische Darstellung sehr! Nicht zu kitschig, aber dennoch liebevoll.

Mein Fazit

Inhalt:
Für Middie bricht eine Welt zusammen, als ihr langjähriger Freund Nate auf seiner Freiwilligenreise als vermisst gemeldet wird. Keiner rechnet mehr mit seinem Überleben. Sie ist totunglücklich und wird von allen mit Samthandschuhen angefasst. Außer von Lee – Nates bestem Freund.
Er versucht sie aufzumuntern, ohne jedoch immer mitleidig und vorsichtig zu sein. Er zeigt ihr Dinge und Aktivitäten, die er mit Nate erleben wollte. Nun erleben die beiden – Middie und Lee – sie gemeinsam. Er ist für sie da, als sie ihn braucht und zeigt ihr, dass das Leben nicht nur durchgeplant werden muss, damit man glücklich sein kann.
Middie gerät in einen inneren Konflikt. Auf der einen Seite will sie Nate noch nicht aufgeben, doch das Leben mit ihm war eher langweilig und durchgeplant. Nichts spontanes – nichts aufregendes. Eher gediegen und vorhersehbar. Lee zeigt ihr eine Welt, in der sie glücklich ist und in der sie nichts planen muss. Die beiden kommen sich nahe, sowohl körperlich, als auch emotional
Dann taucht, wie aus dem Nichts Nate doch wieder auf und Middie muss sich nun entscheiden. Spontanität und Glücklichsein oder Sicherheit und Konstanz.

Sprache und Stil:
Die Geschichte ist aus der Sicht von Middie erzählt. Man kann so super in sie hineinblicken und mit ihr mitfühlen. Der Stil an sich ist echt super! Ich hab es so schön schnell gelesen, dass ich es kaum erwarten kann, das nächste Buch von Cat Jordan in der Hand zu halten.

Meine Meinung:
Das Buch war eine wahnsinnig schöne Geschichte über die wichtigsten Entscheidungen im Leben. Über Glück und Glücklichsein, Lieben und Verlieren. Sich neu verlieben und Bereuen. Sie beinhaltet alles, was jedem von uns im Leben begegnet und ist dabei so schön emotional und bewegend geschrieben. Ich kann das Buch nur jedem weiter empfehlen! Ich bin gespannt auf das Nächste! ^^

Bewertung
Handlung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥/ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Romantik ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Ein undurchschaubarer und unterhaltsamer Jugendroman - 08.09.2016 09:45:12 - MissSnorkfräulein (NureinBuch)

Middies Freund Nate wird vermisst. Man geht vom schlimmsten aus und Middies Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Ihre Zukunft. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee - Nates besten Freund, mit dem sie sich nie gut verstanden hat. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues…

Welches Ereignis hat dein Leben geprägt? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, wenn man gerade am Anfang seines Lebens steht und seine gesamte Zukunft noch vor sich hat. Doch die Antwort auf diese Frage ist Middies Schlüssel zu ihrer gemeinsamen Zukunft mit ihrem Freund Nate.
Weniger als ein Jahr bleiben ihr noch, um ihre Antwort in einem Aufsatz festzuhalten, den das Lewis & Clark College als Bewerbung fordert. Doch um diese Frage überhaupt beantworten zu können, muss sie zuerst herausfinden, wer sie überhaupt ist und was sie erreichen will.

Ihr Freund Nate ist da ganz anders und hat klare Pläne, in denen Middie einen festen Platz hat. Doch bis zum gemeinsamen Besuch am College bleibt noch ein ganzes Jahr. Nate hat sich dazu entschlossen diese Zeit im Ausland zu verbringen und eine Organisation in Honduras zu unterstützen. Er ist sehr reif für sein Alter und möchte etwas in der Welt bewirken. Zudem ist er sozial und umweltbewusst eingestellt und will später Medizin studieren. Nate ist der perfekte Schwiegersohn, den sich wohl jede Mutter für ihre Tochter wünscht.

"Zwischen Nate und mir war es nicht langweilig oder vorhersehbar; es war solide. Vertraut." (S. 37)

Doch kurz nach seiner Abreise wird Nate vermisst. Für Middie, die sich nun in ihrem letzten Schuljahr an der Highschool befindet, bricht eine Welt zusammen. Nates Pläne, waren auch ihre Pläne. Nun muss sie nicht nur mit dem Verlust ihres Freundes umgehen, sondern soll sich auch Gedanken um ihre Zukunft machen, die eigentlich bereits feststand. Und mit jedem neuen Tag wird ihr klar, dass Nates Träume nicht ihre sind.

An ihrer Seite hat sie dabei Lee. Er ist der beste Freund von Nate, aber ein ganz anderer Charakter. Er ist spontan, vorlaut und wild. Lee kommt aus zerrütteten Familienverhältnissen und besitzt eine „No Risk No Fun“ - Einstellung. Ihm ist es egal, wenn er anderen auf die Füße tritt, weil er es nicht darauf anlegt von anderen Menschen in seinem Umfeld gemocht zu werden. Nur die Freundschaft zu Nate ist ihm wichtig und auch er vermisst seinen besten Freund.

"Ich rufe dich an, wenn du mich brauchst." (S. 97)

Lee und Middie lernen sich besser kennen und unternehmen viel gemeinsam. Middie lernt dabei aber nicht nur den besten Freund ihres vermissten Freundes kennen, sondern auch sich selbst.

Der Schreibstil hat mich gut in die Geschichte hineinfinden lassen und mir dementsprechend auch ganz gut gefallen. An manchen Passagen wirkte er mir allerdings zu gewollt und kleinere Stellen wirken vielleicht auf den ein oder anderen Leser leicht verkitscht.

„Schneeflocken fielen wie Tränen, küssten das Glas.“ (S. 301)

Die Geschichte selbst ist sicherlich nicht neu und besitzt auch keine wahnsinnige Tiefe, so das sie einen sprachlos werden lässt. Dennoch wird man ein Teil von ihr und verfolgt die Handlung sehr gerne, weil sie keineswegs langweilig ist, sondern einen mit sich zieht. Man stellt sich hierbei einige Fragen bezüglich der Charaktere und deren Entwicklung, als auch zur Entwicklung der Handlung selbst. Welche Entscheidung trifft Middie für ihre Zukunft und was ist mit Nate?

Leider bekommt man nicht auf jede Frage eine Antwort (auf die eben genannten jedoch schon) und auch die Charakterentwicklung von Middie hat bei mir noch einiges offen gelassen. Ich habe mich am Ende sogar gefragt, ob sie überhaupt eine Entwicklung durchlebt hat. Ihr Verhalten kann man wohl am meisten diskutieren. Ich konnte mich besonders am Ende kaum noch mit ihr identifizieren und ihr Verhalten erschien mir manchmal zu egoistisch und halbherzig.
Auch die Handlung selbst hat mich leider nicht immer zu überzeugen gewusst. Manchmal erschien sie mir zu konstruiert und inszeniert, dabei möchte die Autorin hier eine Geschichte erzählen, wie Du und Ich sie morgen erleben könnten.

Dennoch mochte ich diesen Roman, der mich durchaus auch zu überraschen wusste und mich gerade in den Momenten zwischen Lee und Middie verzaubern konnte. Ich mochte die Dialoge zwischen den beiden und die daraus entstandene Atmosphäre.
Meiner Meinung nach ist „Der Sommer, der uns trennte“ daher ein gelungener Coming-of-Age-Roman, der zwar nicht unbedingt eine neue Geschichte erzählt, dafür aber bis zum Schluss undurchschaubar bleibt und seinen Leser gut unterhält.

Von mir bekommt dieser Jugendroman daher 3,5 Sterne.

Ein ergreifender und fesselnder Roman - 07.09.2016 14:33:47 - Büchermomente

Als erstes habe ich mich in das Cover verliebt. Ich finde es wunderschön gestaltet. Es wirkt sommerlich aber auch sehr romantisch mit den Farbenspiel, Schriftzug und abgebildeten Pärchen sowie Landschaft. Der Schreibstil ist flüssig und klar und die Geschichte wird fesselnd erzählt. Middie und Nate eine Liebe die ergreifend ist und sehr gefühlvoll und einfühlsam beschrieben wird. In der Sorge um Nate ist der undurchschaubare Lee ihr eine große Stütze. Die beginnende Freundschaft zu ihm stellt bei Middie einiges auf den Kopf. Die Geschichte wird aus Middies Perspektive erzählt und ich bestaune ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Ihre Trauer, Wut und Angst wird sehr einfühlsam und glaubwürdig dargestellt umso mehr hat mich ihre persönliche Entwicklung überrascht. Die Handlung ist nicht vorhersehbar und das hat mich an diesem Buch positiv überrascht.
Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit vielen Emotionen, sehr interessanten Figuren und einer wunderbaren Verpackung.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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