Die Gotteswelle

Die Gotteswelle

Neurowissenschaftler Chuck Brenton möchte Menschen helfen. Er arbeitet an einem Verfahren, das es erlaubt, über Gehirnströme unmittelbar mit Computern zu interagieren, und so etwaige Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit oder Verletzung zu überwinden.
Als sich unerwartete Erfolge einstellen, werden mächtige Gruppierungen mit unbegrenzten Ressourcen auf das Forschungsvorhaben aufmerksam. Doch einige wollen die neuen Möglichkeiten für ihre Zwecke missbrauchen und so sehen sich Chuck und seine Mitstreiter schließlich einer nie geahnten Bedrohung gegenüber. Eine Bedrohung, die das Ende der Welt bedeuten könnte, wie wir sie kennen …

„Die Gotteswelle ist ein erwachsener Sci-Fi-Thriller in bester Michael-Crichton-Tradition.“
Barnes & Nobles Sci-Fi & Fantasy-Blog


„Hemstreet feiert die Naturwissenschaften in seinem fesselnden, ungemein überzeugenden Debüt.“
Kirkus Reviews   

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Die Gotteswelle

Neurowissenschaftler Chuck Brenton möchte Menschen helfen. Er arbeitet an einem Verfahren, das es erlaubt, über Gehirnströme unmittelbar mit Computern zu interagieren, und so etwaige Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit oder Verletzung zu überwinden.
Als sich unerwartete Erfolge einstellen, werden mächtige Gruppierungen mit unbegrenzten Ressourcen auf das Forschungsvorhaben aufmerksam. Doch einige wollen die neuen Möglichkeiten für ihre Zwecke missbrauchen und so sehen sich Chuck und seine Mitstreiter schließlich einer nie geahnten Bedrohung gegenüber. Eine Bedrohung, die das Ende der Welt bedeuten könnte, wie wir sie kennen …

„Die Gotteswelle ist ein erwachsener Sci-Fi-Thriller in bester Michael-Crichton-Tradition.“
Barnes & Nobles Sci-Fi & Fantasy-Blog


„Hemstreet feiert die Naturwissenschaften in seinem fesselnden, ungemein überzeugenden Debüt.“
Kirkus Reviews   

Erscheinungstag: Mo, 18.07.2016
Erscheinungstag: Mo, 18.07.2016
Erscheinungstag: Mo, 08.05.2017
Bandnummer:
Bandnummer:
Bandnummer:
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 416
ISBN: 9783959670326
ISBN: 9783959679718
ISBN: 9783959671071
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Patrick Hemstreet ist Veteran der US-Marine, Schauspieler und Erfinder. Patrick hat an der Universität von Houston in Texas studiert und seinen Abschluss in Geschichte und Englisch mit summa cum laude gemacht. Die Gotteswelle ist sein erster Roman. (…)

Kundenbewertungen

Konnte mich nicht begeistern - 06.08.2017 21:54:48 - Ein Hauch von Bücherwind

Der Klappentext konnte mich sofort überzeugen, die Idee klang interessant und mal nach was ganz anderem. Leider hatte ich so meine Probleme mit dem Buch, ich habe mich lange durchgequält und die Begeisterung blieb aus. Mir war es viel zu technisch und die Protagonisten zu kalt. Ich konnte mich nicht mit Chuck und den anderen anfreunden, die Gefühle haben mir gefehlt. Es hat mich Seitenweise eher an einen Schulaufsatz erinnert, anstatt an einen Thriller, der mich mitreißt. Es ist wie immer eine G

Ein packendes Leseerlebnis - 19.07.2016 14:05:32 - Acchina

In Patrick Hemstreets »Die Gotteswelle« werden wissenschaftliche Fragestellungen und Gedankenspiele geschickt eingebunden in ein spannendes und unterhaltsames Geschehen. Der Leser wird gepackt und mitgerissen in eine faszinierende, fantastische, aber im Verlaufe des Geschehens auch immer beängstigender werdende Welt.

Zwei Männer treffen aufeinander und wollen nichts Geringeres, als mit Hilfe ihrer gemeinsamen innovativen Forschung die Welt aus den Angeln heben. Da ist zunächst Chuck, ein mit geradezu leidenschaftlichem Engagement seiner Forschung hingegebener Neurowissenschaftler. Auf Grund eines kühnen Gedankenspiels, das er öffentlich vorträgt, sucht ihn Matt, ein sachlich-kühler Mathematiker auf. Gemeinsam schicken sie sich an, die Frage zu beantworten, was man erreichen kann, wenn man technisch-mathematische Forschung mit biologischer (neurowissenschaftlicher) kombiniert. Was sie dann – in Zusammenarbeit mit einem handverlesenen Team – entwickeln, ist ungeheuerlich.

Der Thriller ist von Beginn an spannend. Die Befürchtung, dass es von unverständlichen Fachtermini wimmelt, muss man - obwohl es sich im weitesten Sinne um einen Wissenschafts-Thriller handelt - nicht haben. Es ist auch für Laien alles gut verständlich. Und die unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen betreffen ohnehin das Gebiet der Telekinese, sind also letzten Endes reine Fantasie. Interessant ist, zu verfolgen, wie das unter den beiden Männern arbeitende Team, bestehend aus Wissenschaftlern/Technikern auf der einen und Probanden auf der anderen Seite zunächst in die bestehenden Aufgabenstellungen hineinwächst, dann aber durch die unweigerlich auftretenden Widersprüche, Fragestellungen und letzten Endes Ängste in Bezug auf ihre geradezu unheimlichen Entwicklungen auch zunehmend in Verwirrung gerät.

Ethische Fragestellungen werden aufgeworfen, allerdings - ebenso wie die »großen Fragen« nach Gott und der Welt - letztlich nur kurz angerissen. Hier liegt m.E. einer der Schwachpunkte des Romans. Es wird zu bravourös durch den Dschungel der unweigerlich auftauchenden moralischen Fragen gepflügt. So macht es sich der eigentlich doch als sehr humanitär dargestellte Chuck, der zunächst den innigen Wunsch hat, seine Forschung der Medizin zur Verfügung zu stellen, mit seiner Verantwortung als Versuchsleiter erstaunlich leicht. Erst als allzu offensichtlich wird, dass seine Entdeckungen von Mächten missbraucht zu werden drohen, die »nichts Gutes« im Sinn haben, kommen auch ihm Bedenken. Sein Partner Matt ist sogar dermaßen resistent gegen jegliche kritische Überlegungen und so ausschließlich auf den wirtschaftlichen Erfolg des neu gegründeten Unternehmens ausgerichtet, dass es schon fast aberwitzig ist. Und das, obwohl ihn anfangs der leidenschaftliche Wunsch angetrieben hat, die letzte - von ihm im EEG festgehaltene - Gehirntätigkeit seiner innig geliebten, verstorbenen Frau zu entschlüsseln.

Alles in allem wird man in eine fantastische Welt voller Überraschungen entführt, die auch krimihafte Elemente enthält. Die Frage: »Wo soll das alles hinführen?« begleitet den Leser durch den ganzen Roman bis hin zum furiosen Ende.

Ein packendes Leseerlebnis - 19.07.2016 10:21:53 - Acchina

In Patrick Hemstreets »Die Gotteswelle« werden wissenschaftliche Fragestellungen und Gedankenspiele geschickt eingebunden in ein spannendes und unterhaltsames Geschehen. Der Leser wird gepackt und mitgerissen in eine faszinierende, fantastische, aber im Verlaufe des Geschehens auch immer beängstigender werdende Welt.

Zwei Männer treffen aufeinander und wollen nichts Geringeres, als mit Hilfe ihrer gemeinsamen innovativen Forschung die Welt aus den Angeln heben. Da ist zunächst Chuck, ein mit geradezu leidenschaftlichem Engagement seiner Forschung hingegebener Neurowissenschaftler. Auf Grund eines kühnen Gedankenspiels, das er öffentlich vorträgt, sucht ihn Matt, ein sachlich-kühler Mathematiker auf. Gemeinsam schicken sie sich an, die Frage zu beantworten, was man erreichen kann, wenn man technisch-mathematische Forschung mit biologischer (neurowissenschaftlicher) kombiniert. Was sie dann – in Zusammenarbeit mit einem handverlesenen Team – entwickeln, ist ungeheuerlich.

Der Thriller ist von Beginn an spannend. Die Befürchtung, dass es von unverständlichen Fachtermini wimmelt, muss man - obwohl es sich im weitesten Sinne um einen Wissenschafts-Thriller handelt - nicht haben. Es ist auch für Laien alles gut verständlich. Und die unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen betreffen ohnehin das Gebiet der Telekinese, sind also letzten Endes reine Fantasie. Interessant ist, zu verfolgen, wie das unter den beiden Männern arbeitende Team, bestehend aus Wissenschaftlern/Technikern auf der einen und Probanden auf der anderen Seite zunächst in die bestehenden Aufgabenstellungen hineinwächst, dann aber durch die unweigerlich auftretenden Widersprüche, Fragestellungen und letzten Endes Ängste in Bezug auf ihre geradezu unheimlichen Entwicklungen auch zunehmend in Verwirrung gerät.

Ethische Fragestellungen werden aufgeworfen, allerdings - ebenso wie die »großen Fragen« nach Gott und der Welt - letztlich nur kurz angerissen. Hier liegt m.E. einer der Schwachpunkte des Romans. Es wird zu bravourös durch den Dschungel der unweigerlich auftauchenden moralischen Fragen gepflügt. So macht es sich der eigentlich doch als sehr humanitär dargestellte Chuck, der zunächst den innigen Wunsch hat, seine Forschung der Medizin zur Verfügung zu stellen, mit seiner Verantwortung als Versuchsleiter erstaunlich leicht. Erst als allzu offensichtlich wird, dass seine Entdeckungen von Mächten missbraucht zu werden drohen, die »nichts Gutes« im Sinn haben, kommen auch ihm Bedenken. Sein Partner Matt ist sogar dermaßen resistent gegen jegliche kritische Überlegungen und so ausschließlich auf den wirtschaftlichen Erfolg des neu geründeten Unternehmens ausgerichtet, dass es schon fast aberwitzig ist. Und das, obwohl ihn anfangs der leidenschaftliche Wunsch angetrieben hat, die letzte - von ihm im EEG festgehaltene - Gehirntätigkeit seiner innig geliebten, verstorbenen Frau zu entschlüsseln.

Alles in allem wird man in eine fantastische Welt voller Überraschungen entführt, die auch krimihafte Elemente enthält. Die Frage: »Wo soll das alles hinführen?« begleitet den Leser durch den ganzen Roman bis hin zum furiosen Ende.

Ein mitreißendes und überzeugendes Debüt! - 19.07.2016 09:05:02 - Galladan

Die Gotteswelle von Patrick Hemstreet. Band 1 der God-Wave Trilogie. Erschienen im HarperCollins Verlag am 18. Juli 2016

Der Neurowissenschaftler Chuck Brenton forscht an der John Hopkins University. Er versucht Gehirnwellen direkt nutzbar zu machen. Als Matt Streegman, ein Mathematiker, dazu kommt, kommt Bewegung in die Sache und sie dringen in Bereiche des Gehirns vor, in dem noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Als sie ihre Forschungsergebnisse anfangen der Welt zu zeigen, meldet sich schnell eine Gruppe die ihre Ergebnisse für sich nutzen wollen. Exklusiv nutzen wollen.

Patrick Hemstreet hat mit seinem Debüt einen mitreisenden SF-Thriller geschrieben der einfach ein Bestseller werden muss. Überzeugend geschrieben, witzige Dialoge und viele Hinweise auf Bücher und Filme die inzwischen Klassiker sind und ein Plot der an Spannung kaum zu überbieten ist.

Die Charaktere sind vielfältig, vielschichtig und jeder ist ganz besonders und so besonders sind auch ihre Fähigkeiten. Der Thriller beginnt etwas behäbig und erklärt uns die technische Seite des SF. Da wir zum großen Teil keine Neurowissenschaftler sind, wird es einfach gehalten und verständlich erklärt. Die Zeit muss man sich einfach nehmen. Im Verlauf der Geschichte werden diese „Erklärungen“ und die genaue Beschreibung der einzelnen Charaktere uns so vertraut wie ein alter Handschuh. Wir haben jetzt das Grundwissen und wir bekommen richtig Spaß mit den Protagonisten. Ab etwa der Hälfte des Buchs wird es sehr spannend und man fiebert richtig mit. Sie werden dieses Buch zu Ende lesen egal ob es Mitternacht oder später ist. Dieses Buch nimmt sie mit auf die Reise durch das Gehirn und stellt uns den Menschen 2.0 vor.

Dieses Buch hat mich atemlos und mit Herzrasen zurück gelassen und ich warte jetzt darauf, dass der nächste Band erscheint. Ich muss wissen wie es weiter geht. Dieses Buch ist mein Sommerhit 2016.

Kein Thriller, aber trotzdem fesselndes Buch - 18.07.2016 21:56:56 - Agnes

Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme mir zu merken, wer wer ist, da sehr viele Personen eingeführt werden. Manche davon werden dann auch noch mit ihrem Spitznamen oder ihrem richtigen Namen angeredet, was bei mir persönlich ein wenig zu Verwirrung geführt hat.
Die wissenschaftlichen Fakten, die in diesem Buch immer wieder vorkommen, werden sehr verständlich erklärt, so kann auch eine Person die noch nie mit Neurowissenschaften zu tun hatte sehr gut mitkommen.
Die Handlung war am Anfang ein wenig zäh, gegen Ende jedoch hat mir das Buch immer besser gefallen.

Durch die Zusammenarbeit von den Wissenschaftlern Chuck und Matt gelingt es ihnen einen Apparat zu bauen, mit dem man Computer/Maschinen durch bloße Gedankenkraft steuern kann. Doch die Testpersonen entwickeln mit der Zeit die Fähigkeit, alles auch ohne die Maschine zu steuern, also durch Telekinese.
Ab diesem Punkt ist das Buch eher in den Science Fiction Bereich zuzuordnen, da die Kräfte der Zetas gegen Ende sehr große ( für mich zu schnell zu große) Fähigkeiten entwickeln.
Den Endkampf fand ich ein wenig unpassend. Die Zetas drehen ein wenig durch, es scheint aber für sie doch gefährlich zu werden, doch in sehr wenigen Seiten ist das ganze dann auch gewonnen. Das Ende war mir persönlich zu schnell und ein wenig ausbaufähig.

Ich finde es ein wenig störend, dass nirgends in dem Buch erwähnt wird dass es eine mehrteilige Reihe wird. Und für einen Thriller war die Spannung ein wenig zu gering.

Alles in allem fand ich das Buch jedoch sehr fesselnd und die Thematik hat mich wirklich sehr interessiert. Das Buch hat mir trotz ein paar Kritikpunkten sehr gut gefallen.

Weniger Thriller , mehr Action - 18.07.2016 11:44:18 - Mina

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass das Buch auf dem Cover als Thriller angepriesen wird. Das kann schnell falsche Erwartungen an den Roman erwecken, man sollte sich hier eher auf SciFi und Action einstellen. Wer dieses Genre mag, kommt hier aber auf jeden Fall auf seine Kosten.
Auch ich habe nichts gegen SciFi und ein bisschen Action einzuwenden, allerdings wurde es für mich erst im letzten Drittel richtig spannend. Den Anfang empfand ich eher als zäh und langatmig. Warum? Also wir lernen zunächst einmal den Neurowissenschaftler Chuck kennen, der Gehirnströme erforscht, um damit mit Computer agieren zu können. Er möchte Menschen mit Einschränkungen das Leben erleichtern. Hinzu kommt Mathematiker Matt, der für Chucks Forschungen einen passenden Algorithmus aufstellt. Die beiden tun sich also zusammen und gründen Forward Kinetics. Das Forschungsprojekt der beiden ist wirklich sehr komplex und ich kann natürlich verstehen, dass man den Leser erst einmal an die Thematik heranführen muss. Allerdings für Menschen wie mich, die alles andere als Technik versiert sind, könnte es am Anfang wirklich zu technik-lastig werden. Ich habe jedes zweite Wort nicht verstanden. Der positive Aspekt ist aber dennoch, dass der Autor es schafft, mir die Thematik trotz allem im Großen und Ganzen verständlich zu machen. Man bleibt also nicht mit einem riesigen Fragezeichen zurück.
Weiterhin störte mich, dass auf den ersten 200 Seiten kein Ortswechsel stattfand. Es spielte sich einzig und allein im Labor ab, da fehlte mir eindeutig die Abwechslung. Auch die anderen Protagonisten (und davon gibt es genug) lernt man eher spärlich von ihrer privaten Seite kennen, so dass ich wirklich Schwierigkeiten hatte, mich in sie hinein zu versetzen.
So viel zum ersten Teil. Der zweite Teil hingegen hat mir schon besser Gefallen. Es kam Spannung, Action und richtige SciFi-Atmosphäre auf. Das Ende kam mir dann wieder ziemlich schnell dahin geklatscht vor, weil plötzlich ziemlich viel in ziemlich kurzer Zeit geschah und dann: Peng, Ende! Jetzt muss man dazu sagen, dies ist der Debütroman des Autors und außerdem Band 1 einer Trilogie. Fragen bleiben offen und vieles ungeklärt, was ich aber auf Grund dieser Tatsache weniger schlimm finde, denn man weiß ja, es kommt noch was.

FAZIT:
Solider Debütroman für Fans von Sci-Fiction. Kleinere Schwächen bei Charakteren und dem Einstieg ins Buch. Ich verspreche mir von den Folgebänden eine Steigerung.

Ein intelligenter, visionärer Thriller. Unglaublich unterhaltsam! - 11.07.2016 16:30:21 - Baerbel82

Schwerter zu Flugscharen

Um es gleich vorwegzunehmen, „Die Gotteswelle“ von Patrick Hemstreet, ein Science-Fiction-Roman, der in der nahen Zukunft spielt, ist echt der Hammer! Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt. Worum geht es?
Chuck Brenton ist Neurologe und erforscht Hirnwellen, um Kranken und Behinderten helfen zu können. Matt Streegman ist ein Mathematiker, der kürzlich seine Frau verloren hat - während ihr Gehirn weiter elektrische Aktivität zeigte, die er lesen, aber nicht verstehen konnte.
Chuck sucht eine Schnittstelle, über die Gehirnströme mit Computern interagieren können. Matt hat eine Formel entwickelt, die dies ermöglicht. Also gründen sie Forward Kinetics und schon bald können die Probanden, die sogenannten Zetas, die Computer und Maschinen direkt bedienen, ohne mit der Schnittestelle verbunden zu sein. Sie lassen einfach ihre mentalen Muskeln spielen.
Das bleibt natürlich nicht unentdeckt und so dauert es nicht lange, bis das Militär auf den Plan tritt und General Howard mit „Deep Shield“ die Technologie für seine Zwecke missbraucht. Geheimhaltung, Überwachung und Kontrolle prägen von nun an das Geschehen. Die „Zetas“ werden immer besser. Gleichzeitig wächst aber auch ihre Angst vor den „Deeps“. Ein gruppendynamisches Intrigenspiel und ein gnadenloser Wettlauf um Leben und Tod beginnt…
Eine komplexe, dennoch hochspannende Geschichte, die sich Patrick Hemstreet ausgedacht hat. Im Zentrum stehen die Gefahrenpotenziale, die neue Technologien in sich bergen, nicht die tatsächlichen oder angeblichen Segnungen dieser Technologien. Es ist bisweilen harter technischer Stoff, den der Autor den Lesern zumutet. So versteht man als technisch nicht versierter Leser zwar nicht alles, aber immer gerade so viel, dass man der Erzählung folgen kann.
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Matt ist ein Pragmatiker und Realist, Chuck dagegen Idealist, ein Gutmensch. Auch die Nebenfiguren, Sara, Lanfen, Mike und Tim sowie Dice, Eugene und Mini sind gut gezeichnet. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz. So gibt es Anspielungen auf Star Wars und die Hobbits. Zudem gibt es Szenen mit starken Emotionen.
Der Leser erfährt viel über Neurologische Forschung, (fiktive) Zeta-Wellen und Telekinese. Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die auch Verschwörungstheorien enthält. Am Ende bleiben viele Fragen offen und lassen auf eine Fortsetzung hoffen. Chuck, Matt & Co, eine sympathische Truppe, der ich gerne wieder über die Schultern schauen möchte.

Fazit: Ein intelligenter, visionärer Thriller. Unglaublich unterhaltsam!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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