Albert muss nach Hause. Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators

Albert muss nach Hause. Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators

Eine Reise ins Ungewisse.
Ein Alligator zum Verlieben.
Ein Buch, das glücklich macht.

„Diese Geschichte ist so unangestrengt und liebevoll erzählt, dass ein Urlaub, in dem man dieses Buch dabei hat, nicht schiefgehen kann, egal, was Hotel, Wetter und Strand einem vorenthalten." Elke Heidenreich im Literatur Spiegel

"Ich oder der Alligator!"
Keinen Tag länger will Homer Hickam der Ältere sein Badezimmer mit einem bissigen Reptil namens Albert teilen. Als der Bergwerksarbeiter seiner Frau ein Ultimatum stellt, muss Elsie lange überlegen. Schließlich ist ein Leben ohne Alligator doch sinnlos. Wie alles hier in Coalwood, West Virginia. Die ganze trostlose Stadt liegt unter einer schwarzen Staubschicht begraben. Und selbst vor ihrer Ehe hat die Große Depression keinen Halt gemacht. Trotzdem fällt Elsie die Entscheidung – unter einer Bedingung: Sie müssen Albert nach Hause bringen. Zurück nach Florida. In einem alten Buick. Mit Alligator auf dem Rücksitz …

Mit hinreißendem Humor erzählt der preisgekrönte Autor Homer Hickam von verpassten Chancen, einer großen Liebe und dem absurd-schönen Glück, in Gesellschaft eines grinsenden Alligators zu reisen.

„Liebevoller kann man eine verrückte Geschichte kaum erzählen: da reist ein Ehepaar mit einem Alligator namens Albert quer durch Amerika, um ihn in südlichen Sümpfen freizulassen. Albert kommt nach Hause, ja, aber auch Elsie und Homer kommen an: in ihrer Liebe und bei sich selbst. Ich glaube, nach diesem Buch brauche ich dringend einen grinsenden Alligator als Haustier, damit mein Leben auf die Reihe kommt.“ Elke Heidenreich über Ihr Lieblingsbuch Albert muss nach Hause

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Albert muss nach Hause. Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators

Eine Reise ins Ungewisse.
Ein Alligator zum Verlieben.
Ein Buch, das glücklich macht.

„Diese Geschichte ist so unangestrengt und liebevoll erzählt, dass ein Urlaub, in dem man dieses Buch dabei hat, nicht schiefgehen kann, egal, was Hotel, Wetter und Strand einem vorenthalten." Elke Heidenreich im Literatur Spiegel

"Ich oder der Alligator!"
Keinen Tag länger will Homer Hickam der Ältere sein Badezimmer mit einem bissigen Reptil namens Albert teilen. Als der Bergwerksarbeiter seiner Frau ein Ultimatum stellt, muss Elsie lange überlegen. Schließlich ist ein Leben ohne Alligator doch sinnlos. Wie alles hier in Coalwood, West Virginia. Die ganze trostlose Stadt liegt unter einer schwarzen Staubschicht begraben. Und selbst vor ihrer Ehe hat die Große Depression keinen Halt gemacht. Trotzdem fällt Elsie die Entscheidung – unter einer Bedingung: Sie müssen Albert nach Hause bringen. Zurück nach Florida. In einem alten Buick. Mit Alligator auf dem Rücksitz …

Mit hinreißendem Humor erzählt der preisgekrönte Autor Homer Hickam von verpassten Chancen, einer großen Liebe und dem absurd-schönen Glück, in Gesellschaft eines grinsenden Alligators zu reisen.

„Liebevoller kann man eine verrückte Geschichte kaum erzählen: da reist ein Ehepaar mit einem Alligator namens Albert quer durch Amerika, um ihn in südlichen Sümpfen freizulassen. Albert kommt nach Hause, ja, aber auch Elsie und Homer kommen an: in ihrer Liebe und bei sich selbst. Ich glaube, nach diesem Buch brauche ich dringend einen grinsenden Alligator als Haustier, damit mein Leben auf die Reihe kommt.“ Elke Heidenreich über Ihr Lieblingsbuch Albert muss nach Hause

Erscheinungstag: Di, 07.06.2016
Bandnummer: 100016
Seitenanzahl: 528
ISBN: 9783959670227
ISBN: 9783959679732
ISBN: 9783959671262
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Homer Hickam (auch bekannt als Homer H. Hickam, der Jüngere) ist für seine unter dem Titel “Oktober Sky” verfilmte Autobiografie “Rocket Boys” mehrfach ausgezeichnet worden. Er selbst schreibt seit der Grundschulzeit, arbeitete in einer (…)

Kundenbewertungen

Skurriler Roadtrip mit Alligator & Hahn - 20.10.2016 18:55:53 - Legeia

Wenn da bloß nicht der Alligator wäre, der sich grinsend und mit einem Ja-ja-ja an seine Frau Elsie schmiegen würde... Homer Hickam hat es nicht leicht mit seiner Angetrauten, denn sie kuschelt viel lieber mit Albert als mit ihm. Und das kommt nicht von ungefähr, denn schließlich hat sie Albert von Buddy geschenkt bekommen. Einem Mann, der eigentlich gar nichts von ihr wissen möchte, an den sie aber jeden Tag denkt und mit dem sie Homer gar nicht vergleichen kann. Wie denn auch? Homer ist bodenständig, ruhig und ausgeglichen. Er lebt nicht in einer Illusion wie sie, sondern verdingt sich als Bergwerksarbeiter und kämpft jeden Tag um die Liebe von Elsie, die sie nie zu erwidern scheint.
Dann will sie sich ausgerechnet auf den Weg nach Orlando machen, damit Albert in Florida ein neues, großes Zuhause bekommt, denn dort gehört der Alligator auch hin. Oder möchte sie ihre Chancen bei Buddy prüfen? Schließlich hat sie sich nie in Coalwood wohlgefühlt.
Und so machen sich die drei, nein vier (ein Hahn stößt noch dazu) Reisenden auf den Weg ins Ungewisse, nicht ahnend, dass sie sich bald in diversen, verrückten Abenteuern wiederfinden werden.

"Albert muss nach Hause" sprüht vor witzigen Einfällen, seltsamen Begegnungen und skurrilen Typen.
Irgendwas geschieht immer auf dem schrägen Roadtrip, sodass kaum Zeit zum Durchatmen bleibt. Als Schlagwörter könnte man Hollywood, Baseball und Entführung nennen. Aber da ist noch so viel mehr.
Ich fand es einfallsreich, dass Albert ein wenig vermenschlicht wurde. Er grinst, hört aufmerksam zu, ist nicht bissig (nur wenn es sein muss), hat seinen eigenen Kopf und Elsie kann mit ihm tun und lassen was sie möchte. Dazu noch der Hahn, und perfekt ist die bizarre Reise in Situationen, in die man normalerweise nicht gerät. Aus dieser Sicht kann man das Buch gut lesen, mit einem Augenzwinkern, denn solche ungewöhnlichen Verstrickungen passieren sonst nicht am Stück, jedenfalls ist es schwer vorstellbar. Manchmal war es mir ein bisschen zu viel des Guten, so als müsste jedes Ereignis nochmals getoppt werden. Das wäre gar nicht nötig gewesen.

Elsie war mir leider nicht sonderlich sympathisch mit ihrem recht schnippischen Wesen; dagegen war Homer der Ruhepol, den Elsie leider verkannte. Und das so geballt zu lesen, war oft anstrengend. Manchmal wollte ich ihr gern ins Gewissen reden, aber sie hatte Zeit, sich darüber klar zu werden.

Insgesamt hat mich die Geschichte gepackt, denn ich mag es, wenn es andersartig und sonderbar zugeht.
Der Schreibstil ist locker-leicht und die Handlung wartet mit so mancher Wendung auf.

Das Cover wurde passend vom Verlag gestaltet.

4 Sterne.

Ich fand es amüsant - 10.10.2016 14:27:11 - Cosima Murche

Also ich war ja anfangs wirklich skeptisch ob mir das Buch wirklich gefallen würde. Und was soll ich sagen. Ich war positiv überrascht. Sehr lustig geschrieben. Ja klar gab es auch kleine Stellen, wo ich mir dachte, komm zum Punkt aber so ist doch auch das Leben. Also ich kann es weiterempfehlen.

Tolle Geschichte- Kauf lohnt - 09.10.2016 19:58:48 - Jutta M.

Ich habe dieses Buch zum Testlesen erhalten. Unter diesem Cover könnte ich mir zu allererst nichts vorstellen. Nachdem ich aber die ersten Seiten gelesen habe war ich total fasziniert und könnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Eine junge Frau (Elsie) die, die mit einem Bergwerksarbeiter Homer) verheiratet ist. Ist von einem Ex einen Alligator (Albert) geschenkt bekommt und diesen über alles liebt. Ihr Man der alles für Sie tut, ihr das nie genug ist und der aus liebe und Hoffnung einfach alle gemeinheiten erträgt. Die Abenteuer die sie erleben als sie den Alligator zurück in die Heimat bringen möchten. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Eine schöne, lustige Geschichte über die Liebe, die Selbstfindung und das Leben. Dieses Buch ist leicht zu lesen. Ich habe mit Homer gelitten denn alles was er für Elsie tat war Ihr nie gut genug. Ich habe mit gefiebert als sie die Abenteuer erlebten. Ein Buch über Liebe, Sehnsucht, Abenteuer, Wünsche, Einsicht und einem Hahn von dem man immer noch nicht weiss welche Bedeutung er hatte. Eine skurile Geschichte die absolut empfehlenswert ist.

Ich fühle mich ver-Albert :-( - 08.10.2016 12:19:57 - Kati D.

Ich kann das Buch nicht wirklich einordnen...Slapstick, Humor, Reisebericht...ich weiß es nicht. Eigentlich ist das Buch gut zu lesen und es gibt auch tatsächlich einige amüsante Stellen zum Schmunzeln. Aber nach Abschluss des Buches frage ich mich, wo eigentlich der Sinn der Geschichte war...
Elsie ist total nervig mit ihrer ständigen Unzufriedenheit und Nörgelei, sie ist total egoistisch.
Homer, ihr Mann, vergöttert sie und ist in meinen Augen ein kleines Weichei, weil er sich so gar nicht gegen Elsie behaupten kann...
Ja und Albert....Albert ist ein Alligator, der bisher die Badewanne von Elsie und Homer blockiert hat. Die Beschreibungen des Alligators ( zufrieden, unzufrieden, genügsam, fröhlich"...nervten mich beim Lesen gewaltig - es ist eben schwierig, einem Tier eine Persönlichkeit zu geben.
Für mich war die Reise von West Virginia nach Florida eher an den Haaren herbei gezogen und kein kurzweiliger Zeitvertreibt.  
Ich fühle mich tatsächlich ver-Albert :-(

Lustig und tiefgründig - 05.10.2016 19:03:09 - Elvira Fischer-Walter

Eigentlich lese ich nur "Mord und Totschlag". Aber ich habe mich eingelassen auf das Buch und es hat sich gelohnt. Die Geschichte und Reise eines jungen Paares könnte auch heute noch so sein. Mit Krokodil und Hahn als Ersatzfamilie. Die Stationen der REise erscheinen mir wie das Leben: packs an heißt die Devise. Das Leben bietet soviel und man kann alles erreichen, wenn man will...

Unterhaltsam-skurriler Roadtrip der besonderen Art - 15.07.2016 12:31:26 - katze267

Elsie und Homer Hickam sind seit etwa einem Jahr verheiratet und leben im Bergarbeiterstädtchen Coalwood. in dessen MIne Homer auch mit Hingabe arbeitet. Elsie hat ein ganz besonderes Haustier, den Alligator Albert.Einst als winziges Exemplar zur Hochzeit bekommen ist er nun auf mehr als ein Meter Länge herangewachsen und wird zum Problem, besonders für Homer. Er stellt Elsie vor die Entscheidung : Albert oder ich, und nach langem Zögern entscheidet sich Elsie für Homer, allerdings unter der Bedingung, dass sie Albert in seine Heimat Californien bringen. Und so beginnt ein sehr skurriler Roadtrip, Elsie und Homer in einem Buick, mit Albert in einer Zinkwanne auf dem Rücksitz und als Draufgabe noch ein bei Elsies Eltern zugelaufener Gockel, der meist auf Homers Schulter sitzt. Auf dieser Reise begegnen die beiden vielen interessanten, ungewöhnlichen Menschen : berühmten Schriftstellern, Radikalen, Schauspeilern, Sportlern, einem Millionär, Seeleuten, Bankräubern,.... um nur einige zu nennen und erleben die unwahrscheinlichsten Abenteuer.
Doch ist dies auch eine Reise, in der die beiden, wie Homer's Chef es ausdrückte "herausfinden können, was für eine Art Paar sie sein wollen". Denn Elsie trauert immer noch ihrem Sommer in Californien und ihrem damaligen Schwarm Buddy Ebsen nach, der ihr auch Albert zur Hochzeit schenkte. Und so ist diese Trennung von Albert für Elsie auch etwas ganz Besonderes . Kann sie die Sehnsucht nach Sonne und Buddy überwinden und zufrieden und glücklich als Homers Frau in Coalwood leben? Oder gibt vielleicht Homer für Elsie Coalwood auf und zieht in sonnigere Gefilde?.
So ungewöhnlich wie der Inhalt des Buches ist auch sein Stil.
Der Autor stellt es als die Geschichte seiner Eltern dar, die er aus ihren Erzählungen nacherzählt.So tauchen immer kleine Episoden aus dem Leben des Autors auf, die seinen Eltern Glegenheit geben, über Erlebnisse dieser Reise zu erzählen, wobei über die Reise nicht aus der jeweiligen Ich-Perspektive sondern aus der eines Erzählers berichtet wird.
Der Stil ist sehr locker und angenehm zu lesen, die vielen unterhaltsamen Begegnungen,überraschenden Wendungen, die Situationskomik und einige "Runnung Gags " wie der Gockel und Slick und Huddie machen diese schon vom Thema her skurril- unterhaltsame Geschichte zu einem ganz besonderen Lesespass.

Unterhaltsam, skurril und anrührend - 13.07.2016 15:29:34 - Bibliomarie

Homer Hickam der Ältere, beginnt seine Ehe mit einem Handicap. Seine Frau Elsie träumt immer noch von ihrem Jugendschwarm Buddy, einem Charmeur und Tänzer und sogar in Hollywood erfolgreich. Dass es schwer ist einen Traum aufzugeben, versteht Homer, aber als Buddy zur Hochzeit einen Babyalligator schickt, liegt nun gewissermaßen ein Dritter im Ehebett. Elsies Liebe zu Albert, dem Alligator, der sich im Haus auch ausgesprochen wohlfühlt, sprengt allmählich Homers Langmut.

Der Alligator muss weg!! So beginnt ein wunderbares Roadmovie quer durch die Vereinigten Staaten in den 30iger Jahren, geprägt von der Depression und der Armut, die nach der Wirtschaftskrise folgte.
Vom Kohlerevier in West-Virginia – Homer ist Bergmann mit Leib und Seele – geht es über Landstraßen in Richtung Florida.

Doch diese Fahrt hat es in sich. Gleich nach dem Aufbruch schließt sich ein namenloser, geheimnisvoller Hahn dem Trio an. Sie müssen Streiks schlichten, oder in Elsies Fall anheizen, mit Alkoholschmugglern und Entführer fertigwerden und gleich noch einem Filmteam helfen. Es warten Versuchungen und Naturkatastrophen auf die Reisegemeinschaft, aber auch Bekanntschaften mit John Steinbeck und Papa Hemingway.


Homer Hickham jr. hat mit diesem wundervollen, spritzig – amüsanten Buch seinen Eltern ein phantasievolles Denkmal gesetzt. Immer wieder meldet sich an den Kapitelenden der Sohn und Autor zu Wort, so bleibt es dem Leser überlassen, wo er Literatur oder Familiengeschichte liest. Die widerborstige Elsie, die sich so gar nicht mit dem Leben einer Bergarbeiterfrau anfreunden will, der gesetzte Homer, dessen Lebensweg so vorgezeichnet und gradlinig erscheint, beide entdecken auf der Reise nicht nur unbekannte Seiten an sich, sie festigen auch ihre Liebe.


Ja und Albert? Der genießt und grunzt, lässt sich gern am Buch kraulen und wenn sie nicht gestorben sind………


Homer Hickam der Jüngere ist Schriftsteller und Ingenieur und aufwachsen als Sohn eines Bergmanns in West-Virginia. Dass seine Figuren die Namen seiner Familie tragen, manches Autobiografisches mit einfließt, bringt mir dieses Buch einfach noch näher. Es ist eine wunderschöne, lustig-skurrile Geschichte, die mit unglaublicher Herzenswärme erzählt ist und die ich nur ungern aus der Hand gelegt habe. Das ist wirklich mein Sommerbuch in diesem Jahr.

Roadtrip der besonderen Art: ein Buch über das Leben, die Liebe und den ganzen Rest - 12.07.2016 01:32:12 - orfe1975

Alberts, Homers und Elsies(Um)wege zum Glück

Cover und Aufmachung:
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Das Cover ist schön nostalgisch und skurril zugleich: Ein Alligator mit Paketschnur auf einen Buick Phaeton gebunden. Der Titel wirkt, wie mit einer alten Schreibmaschine geschrieben. Ein schöner Einstieg in einen Roadtrip der anderen Art und definitiv ein Eyecatcher im Buchregal.

Inhalt:
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Das Bergbaustädtchen Coalwood, West-Virginia in den 1930er Jahren. Homer ist Bergbauarbeiter und hat dort ein Häuschen, das er mit seiner Frau Elsie und ihrem Alligator Albert teilt. Dieser war ein Hochzeitsgeschenk von Elsies Jungendschwarm und jetzigem Schauspieler Buddy Ebsen. Elsie liebt Albert über alles, mehr als ihren Ehemann. Die Ehe steht nicht unter dem besten Stern, da Elsie ihrer Jugendliebe Buddy noch immer hinterher trauert. Irgendwann hat Homer genug und stellt seine Frau vor die Wahl: Der Alligator oder ich! Elsie entscheidet sich und stellt eine Bedingung: Albert muss nach Hause gebracht werden von Beiden - nach Florida. Nach eine Ermutigung durch seinen weisen Chef und weil er alles für seine geliebte Elsie tut, stimmt Homer diesem aberwitzig erscheinenden Roadtrip zu. Er schnappt sich eine Badewanne, packt Albert in dieselbe und lädt diesen gemeinsam mit Elsie in den Buick. Willkürlich ist auch ein Hahn mit von der Partie und eine abenteuerliche, skurril-wahnwitzige Reise beginnt.

Mein Eindruck:
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Ich liebe Roadtrips und skurrile Geschichten über das Leben. Das Cover versprach beides als Inhalt und so begann ich zu lesen. Der Stil ist flüssig und stellenweise sehr poetisch. Man taucht direkt ein in den Flair der 1930er Jahre mitsamt seinen schön nostalgischen Seiten, aber auch mit seinen wirtschaftlichen und sozialen Problemen. Die Abenteuer von Homer und Elsie sind keine der normalen Sorte: sie verhindern einen Banküberfall, begegnen dem Schriftsteller John Steinbeck, versuchen die Sprengung einer Fabrik zu verhindern uvm. Nicht nur die Abenteuer an sich scheinen überzeichnet, auch die Tatsachen, dass ein Alligator lächeln kann und wie ein Kind behandelt wird, sowie ein Hahn, der auf mysteriöse Weise verschwindet und zum scheinbar richtigen Zeitpunkt streckenweise wieder auftaucht, sind überaus absonderlich im positiven Sinne. Eine wichtige Rolle spielt auch noch ein Gangsterpärchen, das sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht und immer wieder für Lacher auf meiner Seite gesorgt hat.

Die Geschichte ist die "irgendwie wahre Geschichte" der Eltern des Autors (Homer dem Jüngeren). Was davon wahr sein könnte, was Fiktion, das soll jeder Leser für sich entscheiden. Einen Teil der Fakten bekommt man am Ende in Form von Fotos aus dem Familienalbum belegt. Das rundet die Handlung ab und macht sie anschaulicher.

Eigentlich ist dieser Roman schwer in Worten zu beschreiben. Das liegt daran, dass er auf vielen Ebenen gelesen und interpretiert werden kann. Vordergründig ist es ein skurril anmutender, humorvoll geschriebener Roadtrip eines Ehepaars mit einem Alligator und einem Hahn. Doch zwischen den Zeilen ist es ein Roman über das Leben, die Liebe und das Schicksal, gespickt von vielen symbolischen Aussagen und Charakteren. An einigen Stellen wird der Roman auch melancholisch und regt zum Nachdenken an, ohne an Unterhaltungswert zu verlieren. Für mich daher ein Buch, das immer wieder zur Hand genommen werden kann. Es lohnt sich schon, einfach willkürlich eine Seite aufzuschlagen, man wird sicher ein tolles Zitat für sich entdecken!

Mein Lieblingszitat ist die Ermutigung von Homers Chef zu Beginn der Reise:
„Aber genau das ist Kismet. Es schickt uns auf krummen Bahnen in die absurdesten Richtungen, und dadurch lernen wir nicht nur, was im Leben wichtig ist, sondern, wofür wir eigentlich leben. Diese Reise könnte deine große Chance sein, diese Dinge zu entdecken.“

Fazit:
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Roadtrip der besonderen Art: ein Buch über das Leben, die Liebe und den ganzen Rest

Ein spannendes Buch - 23.06.2016 17:29:25 - Yuliia

Könnt Ihr euch ein Alligator als Haustier vorstellen und ihn von West Virginia nach Florida in einen altem Buick in der Mitte 1930er bringen? Ja oder nein, dieses Buch wird die ganze Geschichte erzählen und euch voll unterhalten. Das Buch soll auf einer wahren Geschichte des Autors Eltern basiert sein, aber der Autor erklärt, dass er selbst keine Möglichkeit hat zu wissen, welche Teile wahrhaftig und welche total übertrieben sind. Trotz der Begrenzung mit Märchen in manchen Momenten ist es sehr einfach jedes Wort zu glauben  Auf den ersten Blick kann es scheinen, dass dieses Buch über ein lustiges, ein bisschen verrücktes Abenteuer ist, aber eigentlich liegt im Hintergrund eine wichtige Reise, die das Leben der Hauptfiguren total verändert und ihre echte Persönlichkeiten herausbringt. Das Buch ist mehr sinnlich, als ich mir es vorgestellt habe. Es erzählt über Hoffnungen und Bedauern, Verpflichtungen und Verantwortungen, Unberechenbarkeiten, Mut, Liebe und natürlich Kismet. Man kann sehr viel von den Hauptfiguren lernen, aber ohne Moralpredigten. Das Buch liest sich sehr angenehm und ist mit gutartigem Humor geladen. Die Erscheinungen von berühmten Leuten, nämlich Buddy Ebsen, John Steinbeck und Ernest Hemingway, ergänzen die Geschichte drastisch. Und natürlich der Hauptprotagonist Albert, der Alligator, ist ein glückliches Tier, der mit seinem fröhlichen ja-ja-ja das Herz von Lesern mühelos schmilzt. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Reptilen, aber dieses hat mein Herz mühelos gewonnen. Mit großem Spaß habe ich dieses Buch gelesen und mit großer Freude empfehle ich es weiter!

Roadtrip mit Alligator und Hahn - 21.06.2016 15:35:17 - mrs-lucky

Homer Hickham hat viel Geduld mit seiner Frau Elsie, als ihr Alligator Albert ihn jedoch im Bad attackiert, stellt er sie vor ein Ultimatum: „Ich oder der Alligator.“
Da muss Elsie eine Weile überlegen, denn sie hat sich in dem kleinen Bergwerksstädchen Coalwood nie so richtig wohl gefühlt. Doch schließlich entschließt sie sich, dass Albert in seiner Heimat in Orlando besser aufgehoben ist und sie ihn dorthin zurück bringen will. Eine solche Reise von West Virginia nach Florida ist in Amerika im Jahr 1935 keine Kleinigkeit. So lässt Homer sich von seinem Posten im Bergwerk beurlauben und macht sich mit Elsie und Albert in seinem Buick auf eine Art verspätete Hochzeitsreise, ein zugeflogener Hahn komplettiert die bunte Runde. Es beginnt ein Roadtrip der besonderen Art, auf dem Elsie und Homer einige abenteuerliche Erlebnisse widerfahren. 
Es ist kein Zufall, dass einer der Hauptcharaktere den selben Namen trägt wie der Autor. Allerdings
handelt es sich in der Geschichte um seine Eltern, die diese Reise zu Beginn ihrer Ehe unternommen haben, noch bevor Homer Junior und sein Bruder auf der Welt waren. Im Laufe der Jahre hat der Autor stückweise in Form kleiner Anekdoten erfahren, was seine Eltern auf der Reise erlebt, wen sie kennengelernt und was sie empfunden haben. Es bleibt offen, wieviel Wahrheit in der Geschichte steckt, und was die beiden an Ausschmückungen hinzu erdacht haben. Die Schilderungen sind spannend bis skurril, sie geben einen Einblick in die Geschichte Amerikas in den 30er Jahren, die damaligen Probleme der Menschen allgemein sowie Homers und Elsies im Besonderen. Die Reise ist viel mehr als sie zu Anfang scheint, sie dient nur am Rande dazu, Albert nach Hause zu bringen, sondern ist vielmehr auch ein Reise Homers und Elsies zu sich selbst.
Die Mischung aus Fiktion und Einstreuung historischer Ereignisse sowie bekannter Persönlichkeiten erinnert an die Bücher von Jonas Jonasson, erreicht aber nicht dessen selbstironischen Witz, vielleicht weil es sich aufgrund seines biografischen Anspruchs oftmals zu ernst nimmt.
Es ist schade, dass in dieser deutschen Ausgabe die im Anhang erwähnten Fotos nicht mit abgedruckt sind, da sie eine schöne Ergänzung bilden, um die Stimmung der Reise zu verdeutlichen.

Eine etwas andere Roadstory ,skurril ,lustig und wunderschön - 16.06.2016 20:21:24 - Janine Wolf

In seinem Roman "Albert muss nach Hause " von Homer Hickam geht es um eine Geschichte ,wie sie warcheinlich nur in Amerika stattfinden kann .
Eine irgendwie wahre Geschichte eines Mannes seiner Frau und eines Alligators .
Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Reise quer durch die Staaten ,also einen Roadtrip mit besonderem Passagier .

Zum Inhalt :
Einst zu ihrer Hochzeit mit Homer bekam Elsie von einem guten Freund ein besonderes Geschenk .
Heute ist das Geschenk nicht mehr so klein und Homer ein Dorn im Auge ,den Albert, so wurde das Geschenk getauft ,ist ein Alligator und ihm gegenüber nicht so freundlich und bissig .
So stellt er Elsie ein Ultimatum "Ich oder der Alligator" .
Elsie die Albert liebt wie ihr eigenes Kind geht darauf ein doch sie hat eine Bedingung .
Sie selber will Albert nach Florida bringen ,und so machen sich Homer,Elsie und Albert in einem alten Auto auf den 1200 Meilen weiten Weg von West Verginia nach Orlando Florida .....

Ein wunderschöner Sommerroman der zum lachen und staunen einlädt und einem ein ums andere mal die Frage stellen lässt ,kann das so passiert sein ? Man weiß es nicht .
Homer Hickam hat hier einen Roman geschaffen welchen man einfach nicht weglegen kann .
Die Geschichte ist so skurril ,die Protagonisten so authentisch das man sich gerne mit auf diese Reise begiebt .

Zum Cover :
Ich glaube hierzu muss man eigentlich nicht viel sagen .
Es ist schlicht gehalten ,aber durch das Auto mit Alligator drauf gleicht es einem Magneten der seine Wirkung nicht verfehlt .
Man muß das Buch einfach in die Hand nehmen und für alle die trotzdem noch skeptisch sind ,diese sollten spätestens nach Lesen des Klappentextes über zeugt sein .

Meine Meinung :
Ein großartiger Roman welchen ich in Rekordzeit gelesen habe .
Ich hatte selten soviel Spaß beim lesen der Roman hat genau meinen Humor getroffen .
Der Schreibstil ist locker und leicht und flüssig lesbar .
Die Geschichte ein Mix aus Skurrilen Abenteuern ,Vielen Gefühlen ,Wünschen und auch Offenbarungen .
Ich kann dieses Buch nur empfehlen ,es ist ein wahres Lesevergnügen

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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