Familie und andere Trostpreise

Familie und andere Trostpreise

Sonny hat eine Menge Neurosen, und es erscheint ihm völlig normal, die Flucht zu ergreifen, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und dann ist da noch seine Umschlagophobie, die Riesenangst vor Briefumschlägen! Leider erbt Sonny an seinem 21. Geburtstag nicht nur ein Vermögen, sondern bekommt auch fünf geheimnisvolle Briefe. Nur sie können ihm helfen, endlich mehr über sich und seine merkwürdige Familie herauszufinden. Doch wie soll er anfangen, wenn er sich noch nicht einmal traut, die Umschläge zu öffnen?

„Urkomisch und herzzereißend!“ ok-magazin.de

„Höchst unterhaltsam und damit ideal für den Sommerurlaub!“ Laviva

„Die perfekte Urlaubslektüre für Strand, Park oder Balkonien.“ idee-fuer-mich.de

"Ich habe es geliebt, diesen verrückten Helden auf seinem Trip zu begleiten. Und McDonaghs Beschreibung des Gurus trifft genau den Nerv der Zeit, jetzt wo ein Narzisst im Weißen Haus sitzt."
Goodreads Leserstimme/ Bookish Beck Blog

"Eine klassische Coming of Age-Geschichte über Identität, Abhängigkeit, Narzissmus und Neurotik."
Big Issue

"Hoffnungsvoll und unterhaltsam."
Elizabeth Enfield, Autorin von "Ivy und Abe"

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Familie und andere Trostpreise

Sonny hat eine Menge Neurosen, und es erscheint ihm völlig normal, die Flucht zu ergreifen, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und dann ist da noch seine Umschlagophobie, die Riesenangst vor Briefumschlägen! Leider erbt Sonny an seinem 21. Geburtstag nicht nur ein Vermögen, sondern bekommt auch fünf geheimnisvolle Briefe. Nur sie können ihm helfen, endlich mehr über sich und seine merkwürdige Familie herauszufinden. Doch wie soll er anfangen, wenn er sich noch nicht einmal traut, die Umschläge zu öffnen?

„Urkomisch und herzzereißend!“ ok-magazin.de

„Höchst unterhaltsam und damit ideal für den Sommerurlaub!“ Laviva

„Die perfekte Urlaubslektüre für Strand, Park oder Balkonien.“ idee-fuer-mich.de

"Ich habe es geliebt, diesen verrückten Helden auf seinem Trip zu begleiten. Und McDonaghs Beschreibung des Gurus trifft genau den Nerv der Zeit, jetzt wo ein Narzisst im Weißen Haus sitzt."
Goodreads Leserstimme/ Bookish Beck Blog

"Eine klassische Coming of Age-Geschichte über Identität, Abhängigkeit, Narzissmus und Neurotik."
Big Issue

"Hoffnungsvoll und unterhaltsam."
Elizabeth Enfield, Autorin von "Ivy und Abe"

Erscheinungstag: Mo, 02.07.2018
Erscheinungstag: Mo, 02.07.2018
Bandnummer: 100146
Bandnummer: 100146
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959671958
ISBN: 9783959677608
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

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Martine McDonagh arbeitete lange Zeit als Bandmanagerin und Lektorin, bevor sie Autorin wurde. Hauptberuflich unterrichtet sie Kreatives Schreiben an einem College in Sussex, England. Mit der Autorin haben wir ein Interview geführt, das wir für (…)

Kundenbewertungen

Tolle Story - Stimmt nachdenklich - 30.09.2018 19:00:26 - Beauty of Books

Für mich war es das erste Buch, welches ist von Martine McDonagh gelesen habe und ich muss sagen, ihr Schreibstil gefällt mir wirklich gut und lässt sich einfach und gemütlich lesen. 


Die Charaktere in diesem Buch waren alle sehr vielfältig und wirklich gut durchdacht. Es gab Charaktere mit interessanten Wendungen in der Handlung und das hat es wirklich spannend gemacht, diese Geschichte zu lesen.

Eine Reise in die eigene Vergangenheit - 30.08.2018 15:32:21 - nellsche

Der neurotische Sonny erbt an seinem 21. Geburtstag ein riesiges Vermögen. Doch nicht nur das, sondern auch fünf geheimnisvolle Briefe, durch die er mehr über seine Vergangenheit und seine merkwürdige Familie erfahren kann - sofern er sie trotz seiner Umschlagphobie denn öffnen mag. Er macht sich auf nach England, um die Spuren seiner Familie vor Ort zu verfolgen. 

Das Cover und der Klappentext haben mir sehr neugierig auf das Buch gemacht, insbesondere die Beschreibung “urkomisch und herzzerreißend zugleich”. 
Der Einstieg ins Buch gelang mir nicht so gut. Ich empfand es irgendwie merkwürdig und ich musste mich echt daran gewöhnen, wie Sonny das alles erzählt. Es gab auch im ganzen Buch viele Beispiele zu dem Film "Shaun of the Dead", den ich nicht kenne und somit die Verbindungen nicht nachvollziehen konnte. Ich hatte zuerst Befürchtungen, dass ich nicht ins Buch rein komme, die sich jedoch zum Glück nicht bestätigten. Nach dem schwierigen Start kam ich besser ins Buch und wollte unbedingt wissen, was Sonny noch alles erfährt und mit wem er sich noch zu einem Gespräch trifft, um seine Wurzeln zu erforschen. 
Die Passagen, in denen Sonny von seiner Vergangenheit erfährt, seien es Briefe oder Gespräche, fand ich sehr gelungen und faszinierend. Als Leser erfährt man, genau wie Sonny selbst auch, Stück für Stück die Wahrheit über sein Leben, seine Eltern und seine Bezugspersonen. Das war teils schockierend und bedrückend und es erklärte am Ende, weshalb Sonny den Drogen verfallen war. Die Abgründe, die sich auftaten, waren für mich nicht vorhersehbar. 
Sonny als Charakter war für mich kein besonderer Sympathieträger, denn er war voller Neurosen und Phobien. Ich konnte keine besondere Verbindung zu ihm aufbauen. Aber dass er sich seiner Vergangenheit stellte, fand ich super von ihm. Und seine abschließenden Ansichten zu seinen Eltern etc. konnte ich absolut teilen. 
Ein wenig vermisst habe ich den angepriesenen Humor, auch wenn es durchaus ein paar Szenen gab, bei denen ich grinsen musste. Aber urkomisch war das nicht. 

Ein interessantes Buch, das mich teilweise fesselte und faszinierte, aber andererseits auch anstrengend war. Dennoch fand ich es lesenswert und bereue nicht, es gelesen zu haben. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Familie und andere Trostpreise - 22.08.2018 17:58:21 - Books, Histories and Secrets

45 Seiten lange Kapitel! Könnt ihr euch vorstellen wie anstrengend das Lesen war, wenn fast 50 Seiten lang monoton über einem Guru erzählt wird und das ohne Unterbruch? Aus der Sicht von Sonny schreibt die Autorin als würde er neben seiner Mutter stehen und ihr seine Geschichte erzählen. Immer wieder unterbricht er den eigenen roten Faden um irgendwelche unnötigen, zum Teil wirklich dummen Kommentare dazwischen zu werfen und ehrlich gesagt, machte dass alles nur noch schlimmer.

Skurrile und doch (größtenteils) liebenswerte Charaktere - 31.07.2018 21:54:42 - booklover2011

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Sonny hat eine Menge Neurosen, und es erscheint ihm völlig normal, die Flucht zu ergreifen, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und dann ist da noch seine Umschlagophobie, die Riesenangst vor Briefumschlägen! Leider erbt Sonny an seinem 21. Geburtstag nicht nur ein Vermögen, sondern bekommt auch fünf geheimnisvolle Briefe. Nur sie können ihm helfen, endlich mehr über sich und seine merkwürdige Familie herauszufinden. Doch wie soll er anfangen, wenn er sich noch nicht einmal traut, die Umschläge zu öffnen?

Meinung:
Der jugendliche und authentische Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Sonny geschrieben, so dass man seine Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Er schreibt seiner Mutter einen Brief, so dass man als Leser*in das Gefühl hat direkt von ihm angesprochen zu werden.
Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden. Vor allem Sonny ist mir mit seiner humorvollen Art und seinem großen Herzen lieb geworden, auch wenn er so manche Neurosen hat. Doch wenn man die Hintergründe seiner Vergangenheit erfährt, so verwundert es einen auch nicht mehr. Er entwickelt sich im Verlauf der Geschichte authentisch weiter und geht mit den Sachen, die er erfährt erstaunlich gut um. Ich habe mit ihm mitgefühlt und mitgelitten und mich sehr gerne mit ihm auf seine Reise begeben.
Als Sonny an seinem 21. Geburtstag das Erbe seines verstorbenen Vaters erhält begibt er sich auf die Spurensuche seiner Familie und erfährt so manche verrückte und traurige Geschichten über seine Eltern, in dem er Personen aufsucht die diese gekannt haben. So setzt sich Stück für Stück das Puzzle seiner Vergangenheit zusammen und man möchte unbedingt erfahren was es noch zu entdecken gibt. Immer wieder bleibt einem dabei der Mund vor Erstaunen offen oder man ist komplett sprachlos.
Die Geschichte ist skurril, humorvoll und überrascht einem im Verlauf des Buches mit immer mehr Tiefgang, aber auch Ernsthaftigkeit und immer wieder kann man ob er Leichtgläubigkeit mancher Personen nur den Kopf schütteln.
Ein wunderbares Buch über Familie, zweite Chancen, dem Weg zu sich selbst, aber auch Hoffnung, welches mich sehr gut unterhalten hat, so dass es 5 von 5 Sternen erhält.

Fazit:
Eine emotionale Spurensuche nach der Familie und sich selbst, mit skurrilen und doch (zum größten Teil) liebenswerten Charakteren. Ein humorvolles und außergewöhnliches Buch, das aber auch durch ernste Themen Tiefgang erhält.

Eine ungewöhnliche Reise nach den eigenen Wurzeln - 23.07.2018 08:30:46 - Sommerleses Bücherkiste

Wer einen lustigen Road Trip erwartet, wird hier enttäuscht. Mir fehlt der Zugang zu Sonny, echte Spannungsmomente und die gesamte Handlung war für mich ein diffuses Knäuel aneinandergereihter Vorgänge. Zwar sorgen die einzelnen Teile im Buch insgesamt zu einem Gesamt

Dieser Roman ist eine ungewöhnliche Familiengeschichte, die zeigt, dass jede Familie einzigartig ist und es nicht unbedingt die eigene Familie sein muss, in der man sich wohl fühlt. Mein Fall ist dieses Buch leider nicht gewesen.

Familiensuche - 22.07.2018 18:47:35 - Ecinev

Sonny lebt mit seinem Vormund in RB / SoCal und hat so einige Neurosen und Phobien wenn in seiner Gegenwart die Menschen diese merkwürdigen Knutsch- und Sauge-Geräusche machen. An seinem 21 Geburtstag ändert sich sein bisheriges Leben. Er erbt ein Vermögen und überwindet sich trotz seiner Umschlagphobie 5 Briefumschläge zu öffnen die ihm näheres über seine Eltern erzählen von denen er nur weiß das der Vater ein Guru war und die Mutter ihn nie kennenlernen wollte.

Er begibt sich auf Spurensuche in England und trifft dort Personen die seine Eltern kannten. In einzelnen Kapiteln erzählen die Personen aus dem Leben seiner Eltern und seiner Kindheit. Dabei erfährt man teilweise humorvolles oder auch trauriges. So muss er erkennen, dass sein Vormund einen Menschen umgebracht hat und auch sein ehemaliges Kindermädchen einen Menschen auf dem Gewissen hat. Zum Ende hin wird es versöhnlich. Nachdem Sonny sich mit seiner eigenen Familie nicht identifizieren kann, sucht er sich Leute aus die seine Ersatzfamilie werden.

Das Buch ist in Form eines langen Briefes an seine unbekannte Mutter geschrieben. Die einzelnen Personen sind gut dargestellt. Der Schreibstil ist lebhaft, teilweise humorvoll aber auch mit ein paar Längen. Insgesamt mal ein sehr außergewöhnlicher Roman.

Leider kein Buch für mich - 18.07.2018 13:24:49 - ü60gutezeiten

Mit diesem Buch habe ich mich schwergetan. Dennoch habe ich mich durch alle Seiten gequält, am Ende das Buch zugeschlagen und mich gefragt: Wozu sollte dieses Buch gelesen werden? Wem wäre es wohl zu empfehlen? Ich weiß keine Antwort.

Skurril, schräg und äußerst originell - 16.07.2018 13:30:32 - Gisel

Sonny Anderson lebt bei seinem Vormund Thomas in den USA. Zu seinem 21. Geburtstag erfährt er, dass er sehr reich geerbt hat. Wie schon länger geplant macht er sich auf eine Reise nach Großbritannien, um sich dort auf die Suche nach seiner Familiengeschichte zu machen. Es ist nicht leicht, der Sohn einer verschollenen Mutter und eines durchgeknallten Gurus zu sein, das stellt er sehr schnell fest. Ganz heimlich hat er den Wunsch, seine Mutter wiederzufinden.

An diese Mutter richtet er auch seine Briefe, denn das gesamte Buch ist in Briefform geschrieben. Damit gelingt es der Autorin Martine McDonagh bestens, den Leser Sonnys Erlebnisse und vor allem seine Gefühle miterleben zu lassen. Vor allem weil Sonny seine kleinen Eigenheiten hat: Mit seiner Phobie vor lauten Knutschgeräuschen (Küssen), verschlossenen Briefumschlägen und noch ein paar anderen alltäglichen Handlungen zeigt er leicht autistische Verhaltensweisen. Doch der feine sarkastische Humor hilft dem Leser, Sonnys kleine Eigenheiten zu ertragen, hat er doch selbst inzwischen gelernt, damit umzugehen. Nur langsam entwickelt sich die Geschichte, in genau dem Tempo, das Sonny braucht, um die Ereignisse aus seiner Kindheit zu verarbeiten. Das war für mich genau das richtige Maß, um mich neugierig zu machen ohne die Geduld zu verlieren. Und so überraschend die Geschichte selbst ist, so unerwartet und dennoch genau passend ist auch der Schluss. Sonnys Entwicklung mitzuverfolgen ist eine Berg- und Talfahrt von besonderem Genuss.

Eine so unkonventionelle Geschichte mit einem total abgedrehtem Plot, die dennoch äußerst realistisch daherkommt – diese Mischung ergibt ein ganz originelles Buch, das mir sehr gefallen hat. Von mir gibt es dafür eine unbedingte Leseempfehlung sowie alle fünf möglichen Sterne.

Manchmal ist der Trostpreis der Hauptgewinn - 15.07.2018 18:36:13 - Claudia S. / Kreis HD

Sonny führt ein ganz eigenes Leben. Es bleibt ihm mit seinen Neurosen und Phobien auch nicht viel anderes übrig. Sein Vormund Thomas ist für ihn sowohl Vaterfigur als auch bester Freund. Deshalb ist Sonny klar, dass er auf eine ganz spezielle Reise gehen muss, als er zu seinem 21. Geburtstag nicht nur die üblichen Geschenke (die er sehr liebt) bekommt, sondern fünf Briefe (ganz übel, wenn man an einer Umschlagphobie leidet), Cassetten mitsamt einem Abspielgerät und ein riesiges Vermögen – sein Erbe. Also macht er sich auf nach England und verknüpft die Suche nach seinen Wurzeln mit Schauplätzen aus seinem Lieblingsfilm „Shaun of the Death“. Je mehr er in die Vergangenheit reist, desto klarer wird ihm, wie seine Zukunft aussehen soll …

Nein, in diesem Buch ist nichts und niemand so, wie man selbst oder seine Nachbarn. Hier trifft man ausnahmslos auf Ausnahmeerscheinungen. Aber das ändert nichts daran, dass alles ganz genau so geschehen sein könnte! So irre vieles ist, so glaubhaft ist es dennoch.

Ein wenig schwer tat ich mich mit der Tatsache, dass sich Sonny an arg wenig aus seiner Kindheit erinnern kann. Das grenzt schon an eine Amnesie. Auch wundert es, dass er erst an seinem 21. Geburtstag auf die Idee kommt, mehr über sich selbst herauszufinden. Nie Fragen gestellt? Nie gewisse Menschen vermisst? Ich kann mir das nur sehr schwer vorstellen.

Dafür finde ich fast alle seine Schlüsse und Handlungen, die aus seinen Entdeckungen resultieren, sehr nachvollziehbar und oft auch bewundernswert. Die eine oder andere Entdeckung ist in meinen Augen Grund genug, Neurosen und Phobien zu entwickeln und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Sonny in seiner Zukunft ein paar davon wieder ablegen wird.

Seine Reise in die Vergangenheit ist gleichzeitig der Start in seine Zukunft. Das ist wunderbar gelungen und fühlt sich kein bisschen konstruiert an. Martine McDonagh hat für ihren Protagonisten eine männliche Figur gewählt und erzählt in der Ich-Form. Das ist ihr sehr gut gelungen. Seine Entwicklung, die natürlich sehr eng mit seiner Reise verknüpft ist, gefällt mir sehr gut. Trotz aller Änderungen bleibt er in wichtigen Punkten sich selbst treu und handelt auch in Extremsituationen nie überstürzt. Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit lässt sie den Leser Figuren mögen oder hassen, ohne dass sie das direkt schreibt. Ganz dezent beschreibt sie die Handlungen und überlässt dem Leser seine Wahl.

So entwickeln sich aus einem anfangs urkomischen, mit der Zeit dann aber immer ernster werdenden Roadtrip die Reise zu sich selbst und die Erkenntnis, was Familie bedeutet und ausmacht. Dass gute Menschen manchmal auch schlechte und schlimme Dinge tun, zeigt die Autorin hier ebenfalls. Auch wenn der Stimmungsumschwung einen kleinen Bruch in den Lesefluss bringt, mag man insgesamt gar nicht aufhören zu lesen. So still dieses Buch ist, so viel hat es zu sagen.

Ein sehr tiefgründiges Buch. Ganz ohne verschönernde romantische Verklärung. Teils knallhart - aber genau das macht es gut. Von mir gibt es dafür vier Sterne!

Neurotisch, britisch, gut. - 15.07.2018 11:02:26 - Tanja

Sonny, 21, mit vorangegangener Drogenabhängigkeit und etlichen Neurosen, neuerdings Millionär, erforscht seine Kindheit und die Vergangenheit seiner Eltern.

Der Roman startet mit unglaublich gelungenem britischen Humor. Auf den ersten Seiten habe ich mich weggeworfen vor lachen. Doch als Sonny sich dann auf die Spuren der Vergangenheit begibt, wird es ziemlich ernst und mit unter auch sehr traurig. Manchmal war ich beim Lesen richtig wütend mit dem Protagonisten. Ich kann also sagen, die Geschichte hat mich emotional wirklich erreicht. Auch den unkonventionellen Protagonisten Sonny mochte ich sehr. Ebenso wie die Nebenrollen, die allesamt abgefahren und ideenreich erzählt sind.

Umso weiter es Sonny gelingt die Geheimnisse aufzuschlüsseln, desto krasser wird es eigentlich. Der Autorin ist es damit immer wieder gelungen mich zu überraschen. Es ist ein kreativer Roman mit einer ungewöhnlichen Geschichte.

Es ist ein Roman, mit tollen Protagonisten, absolut unvorhersehbar und total fesselnd. Er hat aber auch sehr viel Bitterkeit, was ich etwas schade fand. Daher eine bittersüße Leseempfehlung.

Sonnys Trip nach Großbritannien - 08.07.2018 21:19:27 - Julia M

Alles beginnt an Sonnys 21stem Geburtstag. Er wird volljährig und bekommt das Erbe seines Vaters, von dessen Tod er bis dahin nichts wusste, geschweige denn, dass seine Hinterlassenschaft ein Vermögen ist. Sein Vormund sieht das als die geeignete Situation, um den exdrogensüchtigen und von Neurosen geplagten Sonny zu einer Reise nach Großbritannien zu überreden. Dort hat er nur fünf Briefe seines Vormunds, von seinem Vater aufgenommene Kassetten und eine Liste mit Namen und Adressen von Leuten, die seine Eltern gekannt haben. Er erfährt so Stück für Stück, dass seine Eltern in einer Sekte waren, danach selbst eine Sekte gegründet haben, sein Vater seinen Vormund im Gefängnis kennengelernt hat und vieles mehr und zuletzt auch, dass seine Mutter, die er immer kennenlernen wollte, ihn von Anfang an abgestoßen hat.

Das Buch ist in durchschnittlich etwa 30 Seiten lange Abschnitte gegliedert, die jeweils von einer Erzählung für Sonny handeln.
Außerdem ist es als Brief an seine Mutter verfasst, wovon man aber nur teilweise etwas merkt.
Gut gefallen hat mir auch, dass Sonny den ganzen Brief lang in einer gewissen Ironie spricht, beispielsweise ist ein ausschlaggebendes Argument für seine Reise, dass er alle Drehorte seines Lieblingsfilms besichtigen kann. Auch die restliche Schreibweise im Buch gefällt mir sehr gut. Man kann die Entwicklung Sonnys auf der Suche nach seiner Familie beobachten und das ist sehr rührend.

Man erfährt sehr viel über die Sekte, in der Sonnys Eltern aktiv waren. Manches, was dort passiert, lässt sich auch auf jetzige Sekten übertragen.

Ich empfehle dieses jugendlichen und erwachsenen Lesern beider Geschlechter, die auf der Suche nach einer rührenden Geschichte über Familie sind. Für mich verdient das Buch eindeutig fünf Sterne.

Wo man Familie finden kann.. - 08.07.2018 12:31:17 - Dajobama

Eine wirklich sehr schräge Familiengeschichte hat Martine McDonagh hier vorgelegt. Unheimlich skurril und witzig, aber im weiteren Verlauf gleichzeitig auch tieftraurig.
"Manchmal blicken wir auf das Leben zurück, das hinter uns liegt, und müssen feststellen, dass alles letztlich nicht mehr ist als eine Abfolge von Ereignissen, die wir nicht ungeschehen machen können." Seite 242

Sonny, ein junger Mann mit vielen, recht speziellen Neurosen, erbt an seinem 21. Geburtstag ein Vermögen und eine Handvoll Briefe, die er sich aber nicht zu öffnen traut (Umschlagphobie). Dennoch macht er sich auf den Weg, um mehr über sich und seine seltsame Familie herauszufinden. Er sucht verschiedene Personen auf, die seine Eltern ein Stück auf deren Weg begleitet haben, um Licht ins Dunkel seiner Herkunft zu bringen. Ein weiteres erklärtes Ziel seiner Reise ist es, auf den Spuren seines Lieblings-Zombie-Films "Shaun of the Dead" zu wandeln und dessen Schauplätze aufzusuchen.

Protagonist Sonny ist gerade durch seine vielen Macken ein sehr sympatischer Held, mit dem man gerne mitleidet. Im Grunde ist er auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach seiner Familie, die in alle Winde verstreut zu sein scheint.
Die Geschichte wird im Wesentlichen von Sonny selbst erzählt, in einem sehr langen Brief an seine Mutter, die er seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Ergänzt wird das Ganze von den Briefen von Thomas, seinem Vormund, Ex-Knacki und Ex-Drogenabhängiger und von seltsamen Tapes seines Vaters, eines selbsternannten Gurus.

Eine ungewöhnliche und herzerfrischend ehrliche Familiengeschichte mit Tiefgang. Hat mir gut gefallen. Eine unterhaltsame und weitgehend auch leichte Lektüre, die einfach Spaß macht!


Eine wirklich sehr schräge Familiengeschichte hat Martine McDonagh hier vorgelegt. Unheimlich skurril und witzig, aber im weiteren Verlauf gleichzeitig auch tieftraurig.
"Manchmal blicken wir auf das Leben zurück, das hinter uns liegt, und müssen feststellen, dass alles letztlich nicht mehr ist als eine Abfolge von Ereignissen, die wir nicht ungeschehen machen können." Seite 242

Sonny, ein junger Mann mit vielen, recht speziellen Neurosen, erbt an seinem 21. Geburtstag ein Vermögen und eine Handvoll Briefe, die er sich aber nicht zu öffnen traut (Umschlagphobie). Dennoch macht er sich auf den Weg, um mehr über sich und seine seltsame Familie herauszufinden. Er sucht verschiedene Personen auf, die seine Eltern ein Stück auf deren Weg begleitet haben, um Licht ins Dunkel seiner Herkunft zu bringen. Ein weiteres erklärtes Ziel seiner Reise ist es, auf den Spuren seines Lieblings-Zombie-Films "Shaun of the Dead" zu wandeln und dessen Schauplätze aufzusuchen.

Protagonist Sonny ist gerade durch seine vielen Macken ein sehr sympatischer Held, mit dem man gerne mitleidet. Im Grunde ist er auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach seiner Familie, die in alle Winde verstreut zu sein scheint.
Die Geschichte wird im Wesentlichen von Sonny selbst erzählt, in einem sehr langen Brief an seine Mutter, die er seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Ergänzt wird das Ganze von den Briefen von Thomas, seinem Vormund, Ex-Knacki und Ex-Drogenabhängiger und von seltsamen Tapes seines Vaters, eines selbsternannten Gurus.

Eine ungewöhnliche und herzerfrischend ehrliche Familiengeschichte mit Tiefgang. Hat mir gut gefallen. Eine unterhaltsame und weitgehend auch leichte Lektüre, die einfach Spaß macht!


Eine wirklich sehr schräge Familiengeschichte hat Martine McDonagh hier vorgelegt. Unheimlich skurril und witzig, aber im weiteren Verlauf gleichzeitig auch tieftraurig.
"Manchmal blicken wir auf das Leben zurück, das hinter uns liegt, und müssen feststellen, dass alles letztlich nicht mehr ist als eine Abfolge von Ereignissen, die wir nicht ungeschehen machen können." Seite 242

Sonny, ein junger Mann mit vielen, recht speziellen Neurosen, erbt an seinem 21. Geburtstag ein Vermögen und eine Handvoll Briefe, die er sich aber nicht zu öffnen traut (Umschlagphobie). Dennoch macht er sich auf den Weg, um mehr über sich und seine seltsame Familie herauszufinden. Er sucht verschiedene Personen auf, die seine Eltern ein Stück auf deren Weg begleitet haben, um Licht ins Dunkel seiner Herkunft zu bringen. Ein weiteres erklärtes Ziel seiner Reise ist es, auf den Spuren seines Lieblings-Zombie-Films "Shaun of the Dead" zu wandeln und dessen Schauplätze aufzusuchen.

Protagonist Sonny ist gerade durch seine vielen Macken ein sehr sympatischer Held, mit dem man gerne mitleidet. Im Grunde ist er auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach seiner Familie, die in alle Winde verstreut zu sein scheint.
Die Geschichte wird im Wesentlichen von Sonny selbst erzählt, in einem sehr langen Brief an seine Mutter, die er seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Ergänzt wird das Ganze von den Briefen von Thomas, seinem Vormund, Ex-Knacki und Ex-Drogenabhängiger und von seltsamen Tapes seines Vaters, eines selbsternannten Gurus.

Eine ungewöhnliche und herzerfrischend ehrliche Familiengeschichte mit Tiefgang. Hat mir gut gefallen. Eine unterhaltsame und weitgehend auch leichte Lektüre, die einfach Spaß macht!





Eine wirklich sehr schräge Familiengeschichte hat Martine McDonagh hier vorgelegt. Unheimlich skurril und witzig, aber im weiteren Verlauf gleichzeitig auch tieftraurig.
"Manchmal blicken wir auf das Leben zurück, das hinter uns liegt, und müssen feststellen, dass alles letztlich nicht mehr ist als eine Abfolge von Ereignissen, die wir nicht ungeschehen machen können." Seite 242

Sonny, ein junger Mann mit vielen, recht speziellen Neurosen, erbt an seinem 21. Geburtstag ein Vermögen und eine Handvoll Briefe, die er sich aber nicht zu öffnen traut (Umschlagphobie). Dennoch macht er sich auf den Weg, um mehr über sich und seine seltsame Familie herauszufinden. Er sucht verschiedene Personen auf, die seine Eltern ein Stück auf deren Weg begleitet haben, um Licht ins Dunkel seiner Herkunft zu bringen. Ein weiteres erklärtes Ziel seiner Reise ist es, auf den Spuren seines Lieblings-Zombie-Films "Shaun of the Dead" zu wandeln und dessen Schauplätze aufzusuchen.

Protagonist Sonny ist gerade durch seine vielen Macken ein sehr sympatischer Held, mit dem man gerne mitleidet. Im Grunde ist er auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach seiner Familie, die in alle Winde verstreut zu sein scheint.
Die Geschichte wird im Wesentlichen von Sonny selbst erzählt, in einem sehr langen Brief an seine Mutter, die er seit seinem fünften Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Ergänzt wird das Ganze von den Briefen von Thomas, seinem Vormund, Ex-Knacki und Ex-Drogenabhängiger und von seltsamen Tapes seines Vaters, eines selbsternannten Gurus.

Eine ungewöhnliche und herzerfrischend ehrliche Familiengeschichte mit Tiefgang. Hat mir gut gefallen. Eine unterhaltsame und weitgehend auch leichte Lektüre, die einfach Spaß macht!









Ein außergewöhnliches und skurriles Lesevergnügen - 07.07.2018 07:52:47 - jam

„Vermutlich fragst Du Dich, was ich für ein Schriftsteller sein will, wenn ich nicht einmal beschreibe, was um mich herum vor sich geht. Was soll ich sagen? Ich stehe unter Schock. Hier sind Hunde, Bäume, Menschen. Lasst mich doch einfach alle in Ruhe.“

(Seite 139)



Als Sonny 21 wird, erfährt er, dass er ein Riesenvermögen von seinem Vater geerbt hat, an den er sich kaum erinnern kann. Er macht sich auf den Weg nach England. Von seinem Vormund bekommt er Briefe, Tonbänder seines Vaters und eine Liste mit Namen mit. Namen von Personen, die Sonnys Eltern kannten. Auf der Suche nach den Schauplätzen seines Lieblingsfilmes „Shaun of the dead“ besucht er auch die Personen auf der Liste, hört so einiges über seinen Vater, hofft auf einen Hinweis auf den Verbleib seiner Mutter aber vor allem erfährt er viel über sich selbst und seine Vergangenheit!



Was für ein außergewöhnliches Buch!

Da hätten wir mal die Erzählform: Das ganze Buch ist ein gigantisch langer Brief von Sonny an seine Mutter. Er erzählt ihr Schritt für Schritt, was von seinem 21. Geburtstag an passiert ist. Die Details seiner Reise, seine Phobien und Flashbacks, die Gespräche mit den Leuten, die er aufgezeichnet hat.

Die Sprache ist dabei locker, oft spricht er sie direkt an, manchmal merkt man ihm seine Emotionen stark an. Sehr ungewöhnlich und interessant:

Der Protagonist: Sonny ist so etwas wie ein Anti-Protagonist ;). Er hat eine schwere Drogenvergangenheit, einige merkwürdige Phobien, zB kann er keine Umschläge öffnen, das Geräusch, wenn Menschen essen oder sich küssen kaum aushalten. Und eine absolute Fixierung auf den Film „Shaun of the dead“ – was ich verstehen kann, der ist einfach Kult.

Der Roadtrip: Abgesehen von den Film-Schauplätzen werden auch viele andere Orte sehr lebhaft und echt beschrieben. Auch kleine Erlebnisse sind detailliert und interessant. Der Kreis schließt sich erst sehr langsam, manche Dinge bleiben offen und gerade das gibt dem Buch sehr viel.

Auch wenn Sonnys Suche sehr skurril und ungewöhnlich ist, hat die Geschichte neben den schrägen Roadtrip-Momenten auch viele traurige, zum Nachdenken anregende. Wir erfahren erst Mal auch viel über die Kindheit seines Vaters, seinen Werdegang, über Sekten und selbsternannte Gurus.

Das alles macht dieses Buch zu einem wirklich bemerkenswerten und ungewöhnlichen Lesevergnügen!

starker Beginn, der leier nicht gehalten werden kann - 01.07.2018 19:15:13 - StephanieP

Sonny Anderson ist erst 21 Jahre, als er erfährt, dass er mehrere Millionen geerbt hat. Der junge Mann ist getrieben von Neurosen und Ängsten, welche seinen Alltag zum Teil etwas erschweren. Zusätzlich zu seinem unerwarteten Vermögen erhält er fünf Briefe. Damit beginnt für Sonny die Suche nach seiner Herkunft und seiner Familie.

Martine McDonaghs Schreibstil ist sehr flüssig wodurch sich das Buch schnell lesen lässt und kurzweilig erscheint. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Handlung zwar dahinplätschert aber häufig kaum etwas passiert. Dadurch kann die Autorin leider keinerlei Spannung aufbauen oder den Leser fesseln. Anfangs hatte ich große Freude an den zum Teil sehr humorvollen und überspitzen Darstellungen, im Laufe des Buches wirkten mir persönlich einige Szenen allerdings zu gewollt, konstruiert und unglaubwürdig, wodurch ich eher genervt von der Handlung war.

Besonders gut gefällt mir die Idee, dass das Buch als Brief von Sonny an seine Mutter gedacht ist. Leider ist die Umsetzung dieser Idee meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelungen, da die vielen Dialoge davon ablenken.

Die einzelnen Protagonisten sind alle sehr speziell und etwas überspitzt dargestellt. Zu Beginn fand ich dies sehr gelungen und amüsant, hatte allerdings schnell genug davon. Mir persönlich wurde kein einziger der Charaktere sympathisch, wodurch ich leider bei Sonnys Suche nicht mitfiebern konnte.

„Familie und andere Trostpreise“ hat eine wirklich tolle Grundidee und die erste Hälfte des Buches beginnt äußerst vielversprechend und humorvoll. Allerdings kann dieser gelungene Start nicht durchgehend gehalten werden, was ich persönlich sehr Schade finde. Ich denke allerdings trotzdem, dass ich auch in Zukunft Bücher der Autorin lesen werde, da mir circa die Hälfte des Buches gut gefallen hat.

FAZIT:
„Familie und andere Trostpreise“ startet sehr vielversprechend und humorvoll. Im Laufe des Buches wird die Handlung allerdings immer unglaubwürdiger und hat mich beim Lesen zunehmen genervt. Zudem konnte ich für keinen der Protagonisten wirkliche Sympathie entwickeln. Die Grundidee ist wirklich gut und auch die ersten Kapitel konnten mich überzeugen, leider konnte mich die restliche Umsetzung nicht mehr mitreißen. Daher kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Ungewöhnliche Familiengeschichte - 24.06.2018 15:04:53 - anonym

Der Roman ist eine Art Brief des 21jährigen Protagonisten Sonny an seine Mutter, die er seit dem Kleinkindalter nicht mehr gesehen hat. Zum Geburtstag erhält er von seinem Vormund ein Vermögen, das er von seinem Vater, dem Guru Bim, geerbt hat, außerdem Namen und Einzelheiten von Personen, die seine Eltern und ihn kannten. Er begibt sich auf eine Reise von Kalifornien in seine frühere Heimat England, um seine Mutter und seine Identität zu suchen.
Die Geschichte ist geschickt aufgebaut. Wir bekommen nur ganz allmählich ein Bild von Sonnys Vergangenheit, die schon in jungen Jahren recht heikel ist (Drogensucht, Umschlagphobie u.a.). Seine Stimme ist einnehmend und selbstironisch. Er ist ein besonderer Fan des Films „Shaun of the Dead“, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Sehr große Bedeutung wird dem Thema gefährliche Sektenführer beigemessen, die so unproblematisch Anhänger finden. Außerdem spielen Mord und Kindesentführung eine Rolle.

Ein Roman der etwas anderen Art.

Familiäre Spurensuche in England - 23.06.2018 17:30:23 - misery3103

An seinem 21. Geburtstag erbt Sonny, der mit seinem Ziehvater Thomas Hardiker in Kalifornien lebt, ein riesiges Vermögen seines verstorbenen Vaters, mit dem er nicht gerechnet hat. Sowohl seinen Vater als auch seine Mutter hatte Sonny seit Jahren nicht mehr gesehen, weshalb er sich auf eine Reise nach England macht, um dort einstige Begleiter seiner Eltern zu treffen, die ihm aus dem Leben dieser erzählen können. Und der seltsame junge Mann erfährt viele Dinge, einige erwartet, viele unerwartet, bevor er weiß, wie es mit seinem Leben weitergehen soll.

Jo, Sonny ist ein seltsamer junger Mann mit vielen Eigenheiten … Seine Umschlagphobie und der Ekel vor zu lauten intimen Geräuschen (hier vor allem die Kussgeräusche Fremder) machen ihm sein Leben nicht einfacher. Sein Verhältnis zu Thomas, mit dem er seit seiner Kindheit zusammenlebt, ist von vielen Ritualen geprägt. Seine Reise nach England ist deshalb eine große Herausforderung für den jungen Mann, doch Sonny verbindet diese Reise auch damit, die Drehorte seines Lieblingsfilms „Shaun of the dead“ zu besuchen, so dass es für ihn fast schon wieder eine Vergnügungsreise wird. Seine Treffen mit der ehemaligen Kinderfrau seines Vaters, zweier Frauen, die Mitglieder der Sekte waren, die sein Vater als Guru führte, und einem Mann, der als Lebensgefährte der Mutter sein erster Ziehvater war, sind sehr lustig und aufschlussreich, zeigen aber auch wie wenig wirkliches Interesse seine Eltern an ihrem Sohn hatten. Sie erzählen Sonny, wie das Leben an der Seite von Guru Bim – auch für ihn als kleinem Jungen - war. Hierbei machen vor allem Sonnys Beobachtungen und seine Gedanken den Reiz des Buches aus.

Ich habe Sonny im Laufe des Buches sehr ins Herz geschlossen und mit sehr viel Vergnügen den Erzählungen der Leute zugehört, die Sonny in England getroffen hat. Die Erkenntnis des Buches ist, dass man Familie manchmal außerhalb seiner eigenen Familie findet … und der Schluss des Buches ist wirklich cool!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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Karin Slaughter

Ein Teil von ihr

Nach »Die gute Tochter« begeistert Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Slaughter mit ihrem neuen Thriller »Ein Teil von ihr«. Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

»Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist „Ein Teil von ihr“ ein absolutes Lese-Muss.«
ok!

»Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. […] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere.«
dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

 »Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.«
vol.at

 »Eine spannende Lektüre bis zum Schluss.«
SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!«
Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

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