Madame Cléo und das große kleine Glück

Madame Cléo und das große kleine Glück

Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

Ein Roman, der den Duft des Glücks verströmt, von charmanter Sehnsucht und einer Prise Großstadt-Märchen

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Madame Cléo und das große kleine Glück

Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

Ein Roman, der den Duft des Glücks verströmt, von charmanter Sehnsucht und einer Prise Großstadt-Märchen

Erscheinungstag: Mo, 06.03.2017
Erscheinungstag: Mo, 06.03.2017
Erscheinungstag: Mo, 06.08.2018
Bandnummer: 100053
Bandnummer: 100053
Bandnummer: 100152
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783959670623
ISBN: 9783959676144
ISBN: 9783959672016
E-Book Format: ePub

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Tanja Wekwerth wurde in Berlin geboren und arbeitete viele Jahre als Model und Übersetzerin in Paris. Inzwischen lebt die Autorin mit ihrer Familie wieder in Berlin, wo sie neben der Schriftstellerei auch als begeisterte Fotografin tätig ist. (…)

Kundenbewertungen

Bezaubernd - 24.05.2017 14:03:17 - World of Books and Dreams

Eine sehr beeindruckende, gefühlvolle Geschichte, die mit einer großen Botschaft an den Leser daher kommt. Glaube an dich, bemühe dich, deine Träume zu verwirklichen, gib dich nicht auf! Egal wie alt du bist, wenn du an etwas glaubst, dann stehe dafür ein. Mich konnte Tanja Wekwerth mit ihrer Geschichte völlig abholen und fesseln. Ich empfehle diese Geschichte sehr gerne weiter.

Wunder gibt es immer wieder - 21.04.2017 08:00:02 - snowbell

Der Roman "Madame Cléo und das große kleine Glück" erzählt von dem ehemaligen Pariser Mannequin Madame Cléo, das heute in einer sanierungsbedürftigen Altbauwohnung in Berlin lebt und sich mit Mühe und Not über Wasser halten kann. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

Das Cover des Romans zeigt einen leeren Vogelbauer im angesagten Vintage-Stil. Seine Türen sind weit geöffnet. Er spiegelt eine Szene aus dem Roman. Madame Cléo liebt Vögel, bietet ihnen Obdach und Nahrung, lässt ihnen aber die Freiheit. Der Titel des Romans ist in weißen Lettern gehalten und auf ein Seidenband in einem rosa- und gelbschimmernden Farbton geschrieben, das dekorativ um den Käfig geschlungen ist. Die Grundstimmung ist positiv, und der Leser wird mit dieser Erwartungshaltung an die Lektüre des Buches gehen

Die Protagonisten sind sehr liebenswert dargestellt; sie haben keine negativen Eigenschaften und sind von ganzem Herzen gut. Madame Cléo ist eine typische Französin, verarmt, aber vornehme Grande Dame, mit einem warmen Herzen für alle Menschen. Auch ihr Untermieter ist der typische lebhafte Italiener, der hervorragend kochen kann, und seine Tochter Mimi, die ihre Mutter verloren hat, ist ein hinreißendes, süßes Kind, das in heißer Liebe zu Chanel No. 5 entbrennt. Für alle drei Hauptfiguren liegt das Glück im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Mimi findet eine riesige Summe Geld und Madame Cléo entscheidet sich, alle Menschen, die ihr am Herzen liegen, glücklich zu machen. Für diese gute Tat wird sie am Ende mit einem neuen Job belohnt werden; das Happy-End ist also garantiert.

Das Buch ist einer blumigen, gefühlvollen Sprache gehalten und lässt sich flüssig lesen. Allerdings geht die Geschichte völlig an der Realität vorbei; es handelt sich um ein modernes Märchen für Erwachsene, das für meinen persönlichen Geschmack allzu häufig ins Kitschige abgleitet. Die Autorin Tanja Wekwerth möchte eine optimistische Lebenseinstellung vermitteln und an das Gute im Menschen appellieren, und das ist ihr mit diesem liebenswerten

Eine Geschichte wie die Umarmung eines lieben Freundes - 02.04.2017 17:37:40 - Monika Schulte

Cléopatre Aglaide Victorine de Pierret-Monchouaris, liebevoll und einfach Cléo genannt, war einst ein gefragtes Mannequin und Mademoiselle Chanel für sie die größte aller Künstlerinnen der Modewelt. Noch immer denkt sie an die Zeit zurück, in der bei den großen Schauen der Mademoiselle laufen durfte, doch Madame Cléo hat ein Problem. Heute bewohnt sie eine Altbauwohnung in Berlin. Nach einer anstehenden Sanierung soll diese noch teurer werden. Was soll bloß aus ihr werden? Die Französischstunden, die sie gibt, reichen da nicht mehr aus. Kurzerhand vermietet sie ein Zimmer unter und lernt so den temperamentvollen Adamo und seine kleine Tochter Mimi kennen. Alle drei haben ihre Träume. Madame möchte so gerne noch einmal nach Paris, dort, wo alles begann. Adamo möchte seine eigene Trattoria eröffnen und Mimi möchte am liebsten immer bei Madame Cléo bleiben. Eines Tages findet das Kind einen Rucksack voll Geld und Madame und Mimi haben eine zauberhafte Idee.

„Madame Cléo und das grosse kleine Glück“ - es ist diese Art Geschichte, wie ich sie liebe! Leise, federleicht, wie die Umarmung eines lieben Freundes. Madame Cléo, Adamo und die kleine Mimi, ich habe sie umgehend in mein Herz geschlossen und da werden sie für immer bleiben. Es ist ein so wunderbarer Roman, der mir ein Dauerlächeln auf die Lippen gezaubert hat. Irgendwie war ich immer mit dabei. Ich saß zwischen Cléo und Mimi auf dem Balkon und habe den Vögeln zugeschaut, wie sie sich die Sonnenblumenkerne stibitzt haben. Ich habe geholfen, ein paar Umschläge zu beschriften. Diese wunderbare Madame Cléo, deren Leben so zauberhaft auf den Kopf gestellt wird, ich würde sie gerne kennenlernen! Dieses Buch ist so voller Wärme. Es bringt einen zum Träumen regt auch zum Nachdenken an. Sind es nicht meistens die kleinen Dinge, die einen glücklich machen?

„Madame Cléo und das grosse kleine Glück“ - herzzerreißend schön! Unbedingt lesen!



Absolut bezaubernd - 22.03.2017 06:08:05 - Melanie E.

"Madame Clèo und das große kleine Glück" ist eines der Bücher, die man regelrecht inhaliert, da sie umwerfend geschrieben sind und Protagonisten beinhalten, die man einfach in sein Herz schließen muss. Ich fühlte mich sehr wohl im Pariser Chic und dennoch ist Chanel No 5 nicht das Parfüm, welches ich mir täglich auftragen könnte. Es ist mir vom Duft einfach zu schwer und dennoch konnte ich Madame Cléo ihre Liebe zum Duft und Coco Chanel abnehmen. Es ist eine kleine Hommage an die berühmte Modeschöpferin und für mich auch mit einigen Aspekten angereichert, die mir unbekannt waren. Diese Einwürfe hin und wieder empfand ich als sehr lehrreich und genoss es sehr, wenn Madame Clèo mit dem Foto ihrer Lehrmeisterin kommuniziert, was auch darauf hindeutet, wie einsam sie sich mitunter fühlt. Als die Mietpreise erhöht werden sollen, sucht sich Madame eine/n Untermieter/-in, um weiterhin in ihrer urigen Altbauwohnung wohnen bleiben zu können. Die Sanierung des Wohnhauses treibt den Mietpreis in die Höhe und Madame weiß sich nicht anders zu helfen, als eine Wohngemeinschaft zu gründen. Adamo und Mimi sind ebenfalls Protagonisten des Herzens, denn nach dem Tod seiner Frau versucht Adamo Fuß zu fassen. Die Trauer sind erst einmal ständige Begleiter von Vater und Tochter und rühren auch Madame sehr, die sich auf ihre eigene Art und Weise um beide zu kümmern beginnt. Was mit einer Zwecksgemeinschaft beginnt, endet in einer wunderbaren freundschaftlichen Verbindung. Madame Clèo ist absolut bezaubernd und Mimi entlockt ihr einige Herausforderungen und die Erfüllung einiger Träume, die sie längst beiseite gelegt hatte. "Madame Clèo und das große kleine Glück" ist ein Roman, dessen Schönheit sich nach und nach entwickeln konnte. ich fühlte mich wohl zwischen all den eingeworfenen französischen Sätzen, die ich zwar nicht immer sofort verstanden habe, dem Buch aber einen gewissen Chic vermittelten. Als der Rucksack mit dem Geld ins Spiel kommt, nimmt der Roman eine kleine Wende, um hinterher doch noch wieder auf die richtige Spur zu gelangen. Es hat mich sehr fasziniert, wie Madame und Mimi miteinander agieren und letztendlich auch Adamo überzeugen. Manchmal muss man zu seinem großen kleinen Glück einfach gezwungen werden. Mich hat die Autorin überzeugen können, denn für mich war es das erste Buch, aber sicherlich nicht das Letzte. Eine absolute Leseempfehlung für "Madame Clèo und das große kleine Glück". Ein Buch, welches zum Schmunzeln auffordert und manchmal auch zu Tränen rührt. Ein rundum gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehlen möchte.

Ein tolles Buch! - 20.03.2017 10:13:48 - nanhett

Eine zauberhafte Geschichte von der deutschen Autorin Tanja Wekwerth, erschienen im März 2017 bei Harper Collins.

Klappentext:
Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge …

Meine Meinung:
Eine berührende Geschichte, die auch mich in ihren Bann zog und einfach nur fesselte. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Auch die Charaktere empfand ich als sympathisch und wundervoll ausgearbeitet. Die Handlung war humorvoll und bewegend.
Ein wirklich tolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann!

Mein Fazit:
Sehr lesenswert!

Auch kleine Dinge machen glücklich - 17.03.2017 19:51:33 - Magische Farbwelt - Rund zm Kosmetik und mehr

Während des Lesens des Romans hatte ich stets ein kleines Lächeln im Gesicht, da das entstandene Glück im Buch auch auf mich reflektiert wurde. Für mich war es zunächst ein ungewöhnliches Konstrukt, dass eine ältere Dame sich einen Vater mit kleiner Tochter zur Untermiete in die Wohnung holt. Doch gerade die kleine Mimi ist der Sonnenschein schlechthin, was auch das Herz von Cléo wieder aufblühen lässt. http://magischefarbwelt.blogspot.de/2017/02/buchrezension-tanja-wekwerth-madame.html

Wundervolle Geschichte, die einen glücklich macht - 15.03.2017 15:55:39 - Celena

"Weißt du, was ich auf meine alten Tage gelernt habe?", fragte Cléo.
"Was denn?"
"Dass Mann immer etwas in seinem Leben ändern kann, und wenn es bloß seine Haltung ist, aber das wird irgendein Türchen öffnen und ein wenig Wind wird hereinkommen und Neues mit sich bringen."

Tanja Wekwerth hat hier einen überaus zauberhaften, wenn nicht sogar magischen, Roman geschrieben, der mich einfach nur glücklich gemacht hat. Es ist eine solch liebevolle und warmherzige Geschichte entstanden, die einen über Seiten hinweg lächeln lässt. Der leichte, flüssige und auf den Punkt gebrachte Schreibstil lässt einen das Buch, das aus Cléo's Perspektive geschrieben ist, nicht so einfach zur Seite legen. Es ist eine Geschichte für's Herz, eins bei der man wieder an das überaus Gute in Menschen glauben kann. Und eines, das einige tolle Botschaften für einen bereithält.
Die Charaktere sind einfach nur wundervoll authentisch und liebevoll gezeichnet, ich wünsche mir geradezu die drei mal kennenzulernen, einfach weil sie solch herzensgute Menschen sind, die einen mit ihrer Art glücklich machen würden. Alle drei waren mir auf Anhieb sympathisch und vor allem die Freundschaft, die zwischen Mimi und Cléo entsteht ist geradezu unbeschreiblich schön. Es entsteht eine enge Bindung und die Vorstellung möglicherweise bald wieder getrennte Wege gehen zu müssen ist unvorstellbar.
Madame Cléo, die so lange alleine gelebt hat, merkt wie wundervoll es ist wieder Menschen um sich zu haben, eine Familie. Dadurch, dass Adamo viel arbeiten ist verbringt sie ihre Tage mit Mimi und das bewundernswerte ist der Umgang zu diesem Mädchen, Cléo behandelt sie nicht wie ein Kind, sie nimmt Mimi's Meinung ernst, erzählt ihr viel aus der Vergangenheit, steckt sie mit der Liebe zu Chanel an, entwickelt mit ihr einige Ideen und genießt einfach die Zeit mit Mimi.
Mimi scheint für ihr Alter ganz schön erwachsen und klug zu sein, gleichzeitig aber auch noch so kindlich, dass einem ganz wohlig ums Herz wird. Nach dem Tod ihrer Mutter fängt sie in der neuen Umgebung wieder an zu strahlen und viel zu oft hatte ich den Wunsch sie einfach zu knuddeln, weil sie einfach nur Zucker ist. Und manchmal, wenn sie sich mal wieder wie eine Erwachsene benommen und gesprochen hat musste ich laut auflachen, weil man merkt von wem sie sich ein Verhalten abgeschaut hat. Adamo ist ein liebevoller Vater, der für Mimi nur das Beste möchte, seine Wünsche dadurch hinten anstellt und auch Angst hat Entscheidungen zu treffen ohne vorher alles gut überlegt zu haben. Man merkt wie bemüht er ist das Richtige zu tun und wie Mimi in allem an erster Stelle steht.
Drei Charaktere, die mir dieses Buch unvergesslich gemacht haben. Von nichts lassen sie sich unterkriegen und sprühen nur so von Lebenslust. Ein Roman voller Liebe zum Detail, zu Paris, Mademoiselle Chanel und gutes Essen. Es schenkt dem Leser Hoffnung und Freude und bereitet ein absolutes Lesevergnügen!

Einfach ein schöner Roman... - 14.03.2017 09:15:30 - nellsche

Ein Roman, der den Duft des Glücks verströmt, von charmanter Sehnsucht und einer Prise Großstadt-Märchen

Madame Cléo war einst ein erfolgreiches Mannequin, das für Chanel lief. Heute lebt sie in einer Altbauwohnung in Berlin, die sie sich kaum noch leisten kann. Aus der Not heraus entschließt sie sich, einen Untermieter aufzunehmen. Das Schicksal führt Adamo mit seiner kleinen Tochter Mimi zu Cléo. Schnell werden die drei wahre Freunde. Eines Tages entdeckt Mimi einen Rucksack voller Geld. Gemeinsam beschließen die drei, mit diesem Geld etwas Gutes zu tun – und vielleicht erfüllt sich dann auch Cléos großer und unerfüllter Traum.

Schon das Cover des Buches gefiel mir sehr gut, es vermittelte mir direkt ein angenehmes Gefühl. Als ich dann zu lesen begonnen habe, war ich sofort von der zauberhaften Magie dieses Buches gefangen genommen. Ich mochte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig, so dass die Seiten regelrecht dahin fliegen.
Die Personen sind äußerst liebevoll und authentisch und mit einem Blick fürs Detail gezeichnet. Cléo fand ich sofort sehr sympathisch. Mit ihren siebzig Jahren strahlt sie noch immer eine unglaubliche Präsenz und Eleganz aus. Sie achtet sehr auf ihr Äußeres und besitzt Anstand und Benehmen, ist dabei aber herzlich und warm. Und wenn ihre Contenance dann doch mal ins Schwanken gerät, musste ich manchmal ganz schön Schmunzeln.
Adamo hat vor einem Jahr seine Frau verloren und will nun mit seiner Tochter Mimi in Berlin neu beginnen. Er bemüht sich aufopferungsvoll um das Wohl seiner geliebten Tochter, das ist jeden Moment deutlich zu spüren. Adamo und Mimi waren mir ebenfalls sofort sympathisch. Insbesondere Mimi mit ihrer herzerfrischenden Art war einfach ein Sonnenschein in dieser Geschichte. Sie geht mit einer kindlichen Leichtigkeit an die Dinge heran, sagt dann aber wieder Sachen, die sie sich bei Erwachsenen abgeschaut hat. Das brachte mich mehrmals zum Lachen, weil die Sicht der Dinge aus Kinderaugen so einfach wirkt.
Zauberhaft fand ich, wie Cléo und Mimi sich stets zurecht machten, bevor sie die Wohnung verließen, da sie ihrem Schicksal begegnen könnten. Da durften ein paar Spritzer des Parfums Chanel No. 5 natürlich nicht fehlen.

Dieses Buch beinhaltet eine wundervolle und warmherzige Geschichte, die ich absolut empfehlen kann. Die Welt erscheint einfach ein bisschen schöner während des Lesens. Ich vergebe fünf Sterne.

Für mich jetzt schon DAS Lese-Highlight 2017 - einfach wunderschön :-) - 11.03.2017 18:39:18 - Vera Höhne

Autorin:
Tanja Wekwerth, geboren 1966 in Berlin, studierte zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in Paris verliebte. Ein späterer Job als Stewardess lieferte ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman „Emma über den Wolken“ (2001). Weitere Romane von ihr sind: „Das Haus der Hebamme“ (2004), „Esthers Garten“ (2006), „Mitternachtsmädchen“ (2008) und „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ (2013). Über ihr turbulentes Familienleben mit Mann, drei Kindern und zwei Hunden schrieb sie 10 Jahre lang eine Kolumne für die Zeitschrift „Laura“, die ebenfalls in Buchform, in 6 Bänden, erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin.

Handlung:
Madame Cléo, ehemals erfolgreiches Model bei Coco Chanel in Paris, lebt in einer Altbauwohnung in Berlin-Schöneberg und weiß nicht, wie sie – trotz ihrer Französisch-Schüler – die Kosten für die nächste Mieterhöhung nach einer Renovierung aufbringen soll. Kurzentschlossen sucht sie sich Untermieter: Der italienische Witwer Adamo, ein Koch, und seine 8jährige Tochter Mimi ziehen bei ihr ein. Als Mimi Cléo eines Tages gesteht, einen Rucksack voller Geldscheine im Park gefunden zu haben, steht das Leben Kopf. Alte Träume und die Sehnsucht nach Paris werden in Cléo wieder geweckt, aber Cléo liegt eigentlich noch viel mehr am Glück anderer …

Fazit:
Ein absolutes WOW-Buch! Ich muss zugeben, dass ich zunächst – bedingt durch den Untertitel „Großstadt-MÄRCHEN“ ein wenig skeptisch war, weil Märchen für mich immer mit einer Portion Grausamkeit verbunden waren. Aber die fehlt hier zum Glück gänzlich und die Story ist einfach nur bezaubernd und ein wenig mystisch <3. Daher musste ich erstmal ein paar Tage mit meiner Rezension warten, weil ich diese wundervolle Geschichte noch ein wenig nachwirken lassen und nachspüren wollte.
Das erste, was mir beim Blick auf das Cover in den Kopf kam, war „Bohème“ – das ist das, was dieser schnörkelige alte Vogelkäfig mit den Blumen ausstrahlt – und den kann man sich sowohl perfekt auf einem Altbau-Balkon mit schmiedeeiserner, verschnörkelter Brüstung in Paris als auch auch ebenso gut in Berlin-Schöneberg vorstellen. Der Hintergrund des Fotos und der des Schriftzugs sind in warme Rot- und Orange-Töne gehüllt und strahlen Wärme aus. Tanja Wekwerth hat die Geschichte in Berlin-Schöneberg im wirklich hübschen Akazien-Kiez angesiedelt – eine Gegend, die ich selbst kenne und mag.
Der 304 Seiten starke Roman hat 22 Kapitel + Epilog und am Ende als ganz besonderes Schmankerl ein Rezept für Spaghetti Puttanesca à la Adamo, wie sie auch im Buch vorkommen. Die Leselänge der Kapitel sowie das Schriftbild waren für meinen Geschmack wirklich perfekt. Der Schreibstil von Tanja Wekwerth hat etwas blumiges, fast poetisches, dennoch ist die Sprache leicht verständlich und man fliegt geradezu durch die Geschichte. Die Charaktere sind hinreißend gezeichnet – vor Allem die kleine Mimi, die zwar für ihre 8 Jahre ziemlich weise und altklug wirkt, aber auch einen trockenen Humor hat, ist für mich der Star dieses Buches – aber natürlich auch Madame Cléo, die durch den Kontakt zu Mimi ganz neue Ansätze für ihr Leben findet. Das Buch zeigt auf, wie man Selbstzweifel über Bord wirft und – egal, wie alt man ist oder was einem widerfahren ist – man den Mut für einen Neuanfang aufbringt! Und man kann auch das Glück in Dingen und durch Personen finden, wo man es nicht gleich auf Anhieb vermutet. Das Glück der Vergangenheit muss in der Gegenwart nicht mehr das gleiche Gefühl erzeugen, kann einem aber zu einem anderen neuen Glück verhelfen.
Gesellschaftskritisch ist das Buch auch ein wenig: Die Rolle der Senioren in der heutigen Gesellschaft wird hier am Beispiel der (ehemals) mondänen Madame Cléo, aber auch der ärmlichen „Brötchen-Oma“ aufgezeigt. Sehr schön finde ich, wie Tanja Wekwerth in dem Buch auf das typische Multi-Kulti-Miteinander hier in Berlin eingeht: Die Französin Madame Cléo, der Italiener Adamo, der türkische Bauarbeiter Jussuf, der finnische Nachbar, die Alt-Berliner Brötchen-Oma, die indische Restaurant-Besitzerin – und alle haben ein friedliches Miteinander – dit is Berlin :-)
Sehr geschmunzelt habe ich beim Namen des Zahnarztes „Dottore Crisafulli“ – ich habe den Namen so oft gehört, wenn Max Raabe ihn in seinen Konzerten mit einem wunderschön rollenden „R“ ausspricht und seine Geigerin, die so heißt, vorstellt. Der Mann von Tanja Wekwerth ist nämlich Pianist im Palast Orchester von Max Raabe ;-)
Dieses Buch hat mich be- und verzaubert! Ich mochte mich gar nicht mehr von Charakteren trennen, weil sie mir alle so sehr ans Herz gewachsen sind! Und wenn ich mal wieder im Akazien-Kiez bin, werde ich bestimmt an die Protagonisten aus diesem Buch denken <3. Das Ende war so schön, dass ich einen Kloß im Hals und Tränchen im Auge hatte und mit einem warmen Gefühl im Herzen zurück geblieben bin.
Für mich persönlich ist dieses Buch jetzt schon eines der (wenn nicht sogar DAS) Lese-Highlight(s) 2017!
Daher gibt es von mir für dieses tolle, außergewöhnliche Buch eine 5*****+++ Leseempfehlung!

Was hätte Mademoiselle gesagt - 11.03.2017 11:40:26 - Bibliomarie

Madame Cleo lebt in Berlin in recht „beengten“ Umständen. Ihre Tage als gefeiertes Model für Coco Chanel sind Jahrzehnte vorbei, aber die Eleganz und den Stil hat sie sich bewahrt. Wobei sich ihre Eleganz und ihr Stil sich nicht allein in der Kleidung spiegelt, sondern in ihrem Charakter Sie gibt Französischstunden um einigermaßen über die Runden zu kommen. Nachdem eine grundlegende Sanierung des Altbaus ansteht, droht auch eine gewaltige Mieterhöhung, die für Madame Cleo nur durch die Aufnahme von einem Untermieter zu stemmen ist.
Das Schicksal schickt ihr Adamo mit seiner kleinen Tochter Mimi ins Haus. Adamo, ein Süditaliener wie er im Buch steht und die altkluge und liebenswerte kleine Mimi wirbeln Cleos Leben durcheinander. Vor allem als Mimi im Park einen Rucksack mit sehr viel Geld findet. Blutgeld, wie sie bald erfahren, sollen sie das Geld wirklich zur Polizei bringen um dem Eigentümer noch den Gewinn aus seinen üblen Geschäften zu sichern? Oder doch etwas Gutes damit tun?
Mimi und Madame Cleo haben eine wunderbare Idee und daraus erwächst ihnen ein Glück, an das sie nicht zu glauben wagten.
Eine zauberhafte Geschichte, deren Charme ich mich nicht entziehen konnte. Die Lektüre zauberte mir ein Lächeln auf’s Gesicht, ich habe mich über Stunden in diesem Zauber verloren. Mit Esprit wird die Vergangenheit zum Leben erweckt und Madame Cleo findet in jedem neuen Tag ein neues Glück. Die Wohngemeinschaft der Drei erweckte in mir fast den Wunsch ein Teil davon zu werden. Die Autorin verwebt in ihrem leichten, liebenswerten Ton ein modernes Märchen mit den heutigen Alltagsproblemen. Es ist meist Mimi, das kleine Mädchen, das sich mit ihren einfachen kindlichen Ideen über alle Probleme und Bedenken hinwegsetzt und der betagten Madame Cleo Lebensfreude zurückbringt und ihr das Gefühl einer kleinen Familie gibt.
Der Ausflug der Drei nach Paris um noch einmal Cleos Spuren ihrer Zeit als Mannequin der großen Coco Chanel folgen, bringt eine Wende, die Madame Cleo nicht erwarten konnte.
Natürlich darf in einem Märchen die gute Fee nicht fehlen, auch wenn Mimi und Cleo sie beinahe verpasst hätten. Mit dieser Fee findet die Geschichte auch ein zauberhaftes Happy End.
Ich habe diesen liebenswerten Roman sehr gern gelesen, er hat mich auf Stunden in eine andere Welt entführt. Ein Gute-Laune-Buch, das ich gern weiter empfehle.

Großes Glück durch kleines Buch - 09.03.2017 14:10:50 - Marys Bücherwelten

Was für ein bezaubernder, glücklichmachender und ganz und gar wundervoller Roman über das große und kleine Glück, was es bedeutet zu lieben und geliebt zu werden und wie wunderbar das Leben ist und sein kann, wenn man es nur zulässt.

Das kleine Glück ist oft viel größer als wir denken. - 07.03.2017 13:40:46 - Klaudia K.

Das Werk "Madame Cleo und das grosse kleine Glück" von Tanja Wekwerth ist in meinen Augen einfach nur als "grandios" und "bezaubernd" zu bezeichnen. Sowohl die Story als auch die darin verwendete Sprache faszinierten mich von der ersten Seite an.
Zur Story:
Cleo, ein ehemals erfolgreiches Pariser Mannequin bei Madame Chanel, wohnt in einer netten Atbauwohnung die sie nach der Renovierung kaum noch bezahlen kann in Berlin. Sie beschließt daher sich einen Untermieter zu nehmen, um die Finanzierung ihrer geliebten Wohnung abzusichern. So zieht also Adamo, ein Witwer, mit seiner kleinen Tochter Magdalena bei ihr ein. Magdalena, die liebevoll Mimi genannt wird, entwickelt sich zu einem lebhaften und recht quirligen Mädchen. Durch sie lebt Cleo förmlich auf und bekommt durch den Umgang mit dem Kind neuen Lebensmut. Aber auch Mimi profitiert von dieser Beziehung. Während Cleo sich um Mimi kümmert kann Adamo zur Arbeit gehen. In Cleo schlummert ein lang gehegter Wunsch den sie sich leider nicht erfüllen kann. Das soll sich jedoch ändern, als Mimi unverhofft eine im wahrsten Sinne des Wortes riesige Geldsumme findet. Cleo entwickelt mit Mimi eine bezaubernde Idee, die sie auch in die Tat umsetzten.

"...das kleine Glück ist oft sehr viel größer als wir denken."

Tanja Wekwerth setzt in ihrem bemerkenswerten Roman eine ansprechend bildgewaltige Sprache ein. Dies allein macht den Roman zu etwas Besonderem, während die vielen bezaubernden Details die Lebhaftigkeit, die das Werk ausstrahlt unterstreichen. Die Charaktere sind perfekt in ihre Rollen eingesetzt und von der Autorin mit liebevollen Ecken und Kanten als authentische wirkende Figuren modelliert.

Cleo und Mimi sind entzückend gestaltet. Der Roman sprüht einen Charme aus, dem man sich unmöglich entziehen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist von einer Leichtigkeit und Eleganz die seinesgleichen sucht und eine mühelose und kurzweilige Lektüre garantiert. Die herzerfrischenden Pointen der Story runden den erfreulichen Gesamteindruck auf's Beste ab.

Ich halte hier einen sympathisch-verspielten, herrlich romantischen Roman mit viel Phantasie und Herz in meinen Händen, der seinen Ehrenplatz in meiner Sammlung erhält.


Ein großes Dankeschön an Tanja Wekwerth, für diesen einfallsreichen, außergewöhlichen und originellen Roman.

Großstadtmärchen mit einer jungen und alten Grande Dame – tut dem Herz gut - absolut lesenswert! - 06.03.2017 21:34:20 - Minangel

Anmerkung vorweg: Vor dem Lesen eine Flasche Chanel No. 5 bereitstellen!

Inhalt: Madame Cléo war ein erfolgreiches Pariser Mannequin im Hause Chanel, doch heute kann sie kaum ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. In ihren neuen Untermietern Adamo und seiner 8jährigen Tochter Mimi findet sie Familienanschluss.
Ein großer unerfüllter Traum erwacht zum Leben, als Mimi eines Tages eine große Summe Geld findet. Wie soll man mit diesem Fund richtig umgehen? Da hat Madame eine selbstlose bezaubernde Idee und jede Menge Glitzer im Gepäck.

Meine Meinung: Zusammenfassend handelt es sich bei dem vorliegenden Werk um ein wunderbares modernes Großstadt-Märchen mit ganz viel Charme. Es geht um generationsübergreifende Freundschaft, Selbstlosigkeit, Emotionen, Älter werden, Glück, etwas Magie und es ist eine Hommage an Coco Chanel.
Mimi hat erst kürzlich ihre Mutter verloren und ist untröstlich. Adamo, ihr Vater versucht alles richtig zu machen, um ihnen wieder ein zu Hause geben zu können und braucht Cléos Hilfe, damit er arbeiten kann. Cléo nimmt sich des Mädchens an und sie erleben schöne Momente in ihrem Lebensumfeld, sei es im Park, auf dem wunderschönen Balkon oder in der anmutigen Wohnung. Als das gefundene Geld ins Spiel kommt, wird es schwierig, das Richtige zu tun, bis Cléo versucht, ihre Idee durchzusetzen. Ob ihr Herzenswunsch, noch einmal Paris zu sehen, darin Platz hat, möchte ich noch nicht verraten.

Dieser märchenhafte Roman lebt auch von der Lebensgeschichte von Cléo: mir blieb nichts anderes übrig, als die Grande Dame ins Herz zu schließen und ihr andächtig zu lauschen, wenn sie von Mademoiselle Chanel erzählte, ihre Lebensweisheiten galant preis gab und von Paris ins Schwärmen geriet. Doch auch Gefühle und ausgelebte Emotionen kennzeichnen sie aus und machen sie liebenswert menschlich. Der Autorin ist es exzellent gelungen, eine anmutige charismatische Madame zu zeichnen. Ich werde jedes Mal bei Chanel No.5 an Cléo und Mimi denken und ich überlege, auch nie wieder ohne Parfum aus dem Haus zu gehen, es könnte einem ja das Schicksal begegnen.

Mimi fühlt sich zur eleganten Madame Cléo sehr hingezogen und diese erblüht in ihrer Liebe zu Mimi. Diese gegenseitige Wertschätzung und der sorgsame Umgang miteinander ist auf allen Seiten zu spüren und macht diese Beziehung zu etwas Besonderem. Alleine das Bild, wie beide in Chanelschwarzen Kleidern, Perlketten, Handschuhen und Hütchen durch die Straße bummeln und Eis essen ist traumhaft. Mimi ist ein altkluges Kind, manchmal schon etwas überreizend, aber einfach liebenswert mit ihren Kirschaugen und dem Nachahmen von Madame.

Adamo ist sehr bemüht um seine geliebte Tochter und Madame. Er bekocht sie und tut sich schwer, mit der angebotenen Hilfe umzugehen. Mir kommt er gefangen in seiner Trauer vor und ich fand es gut, dass Emotionen herausbrechen konnten. Sein galantes aufmerksames Auftreten gegenüber Cléo macht ihm zum wahren Gentleman und seine Spagetti würde ich liebend gerne essen.
Überhaupt wird auf gute Küche im Buch wert gelegt und das Rezept von Adamo wurde hinten im Buch angehängt. Auch die beschriebenen Städte machen Lust auf einen Besuch, um diese Ecken von Madame Cléo zu entdecken.

Nachdem Mademoiselle Chanels Lieblingszahl die 5 ist und Cléo und Mimi sie verehren, bekommen sie natürlich 5 Sterne von mir, gerne hätte ich 6 gegeben. Dazu muss ich sagen, dass es eine absolute Leseempfehlung von mir gibt, weil ich selten so ein berührendes Buch gelesen habe – also zugreifen, tut dem Herz und der Seele gut!

Der Fund war auch ein kleines Glück für mich - 05.03.2017 10:51:15 - MissOptimismus

Tanja Wekwerth: Madame Cléo und das große kleine Glück

Inhalt

Madame Cléo lebt in Berlin. Sie ist über 70 und war früher ein Model für Coco Chanel. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung doch nun wird die Miete erhöht und sie braucht Untermieter. Es ziehen Adamo und seine Tochter Mimi ein, die Cléos Leben ein bisschen durcheinander wirbeln und ihr ein großes kleines Glück bescheren, aber nicht nur Madame Cléo erlebt Glück…

Meine Meinung

Der Schreibstil ist so wunderbar leicht, dass man durch die Geschichte dahinfliegt. Ich fühle mich verzaubert, leicht, ein bisschen märchenhaft und irgendwie schleicht sich ein Lächeln in meine Gedanken.

Die kleine Mimi findet einen Rucksack mit Geld und die drei verteilen dieses Geld wie Feen, um jeden Menschen ein bisschen Glück zu bescheren. Über die anderen Menschen erfährt man relativ wenig, sondern mehr wie gut es tut anderen etwas gutes zu tun und dass man darüber seine eigene Sorgen vergisst. Die Brötchen-Oma entpuppt sich aber leider als 13. Fee die beschwichtigt werden muss.

Madame Cléo lebt in einer Vergangenheit, die sie einengt und die kleine Mimi reizt sie aus dieser Welt und befördert sie in die Gegenwart. So findet Madame Cléo auch eine Lösung für ihr Geldproblem. Madame Cléo hat eigentlich nur noch dahinvegetiert und findet durch die beiden das Leben wieder.

Adamo findet am Ende auch sein Glück, aber er muss ein bisschen mehr dazu überredet werden, als die beiden anderen.

In diesem Buch wird sehr viel gekocht und von dem Hauptgericht gibt es auch ein Rezept im Buch. Ich werde es nachkochen und bin gespannt wie es schmeckt. Am liebsten hätte ich auch noch die Rezepte aller anderen Gerichte.

Mimi ist das Kind, für die das Leben nur einfache Lösungen und gerade Wege enthält. Adamo ist der Erwachsene, der auf dem Weg zum Traum nur Probleme und Schwierigkeiten sieht und Madame Cléo ist die verrückte Oma, die die Probleme zwar kennt, aber lieber mit dem Kind die Traumwelt wieder entdeckt. Zu Dritt schaffen sie es, dass alle ihr großes kleines Glück finden.

Fazit

Dieser Roman eignet sich für jeden Leser, der gerne ein leichtes, zauberhaftes Buch über das kleine Glück, dass man jederzeit im Leben finden kann, lesen möchte.

Wunderbares modernes Märchen zum Thema Glück und Zufriedenheit - 04.03.2017 19:38:37 - vronika22

Inhalt:
Madame Cléo ist eine ältere gepflegte Dame. Sie lebt in Berlin und hat finanzielle Nöte, aber es langt gerade zum Leben. Früher hat sie in Paris gelebt und hat als Mannequin Erfolge gehabt und sogar für Coco Chanel gemarbeitet. Nun erfährt sie, dass die Altbauwohnung, in der sie lebt, renoviert werden muss und die Miete daher deutlich erhöht werden muss. Aus diesem Grund beschließt sie, ein Zimmer ihrer Wohnung zu vermieten, um finanziell über die Runden zu kommen. Unter den Bewerbern entscheidet sie sich für den Italiener Adamo mit seiner achtjährigen Tochter Mimi. Sie leben nun zu dritt zusammen in der Wohnung und kommen sich immer näher. Eines Tages findet Mimi einen Koffer voller Geldscheine im Park und bringt ihn nach Hause. Mehr zum Inhalt sei an dieser Stelle nicht verraten. Man muss diesen bezaubernden Roman wirklich lesen.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch von Tanja Wekwerth gewesen, aber ganz bestimmt nicht mein letztes.Sie hat einen unheimlich tollen Schreibstil. Das Buch lässt sich so schön und so leicht lesen und hat trotzdem sehr viel Tiefe. Die einzelnen Schauplätze in Berlin und Paris wurden so toll beschrieben, dass ich mich fast selbst vor Ort gefühlt habe. Und auch die drei Hauptprotagonisten Cléo, Adamo und Mimi wurden so wunderbar dargestellt, dass ich beim Lesen wirklich ein Bild von ihnen vor Augen hatte.
Cléo ist eine ältere Dame, der man anmerkt, dass sie früher ein Mannequin war. Sie legt auch im Alter noch sehr viel Wert auf ihr Äußeres und ist sehr gepflegt. Sie ist ein herzensguter Mensch und geht so liebevoll mit der achtjährigen Mimi um. Ich glaube so eine "Großmutter" würden sich alle Eltern wünschen.
Auch die achtjährige Mimi ist ein absoluter Sympathieträger und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Sie redet häufig etwas altklug daher und man merkt ihr an, dass sie es mit dem ständigen Wohnungswechsel, sowie dem Tod ihrer Mutter nicht einfach hatte.
Ihr Vater Adamo ist Italiener und trauert immer noch seiner verstorbenen Frau nach. Er kommt seitdem einfach nicht mehr so richtig in die Gänge. Er träumt davon ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Gerne hätte ich ihm gelegentich mal einen kleinen Schubs gegeben.

Der Roman hat teilweise etwas Märchenhaftes an sich. Normalerweise mag ich so etwas überhaupt nicht, sondern nur reale Romane. Aber hier hat einfach alles wunderbar gepasst. Es geht sehr viel um wahre Freundschaft, um Glück, um Träume, um Mut und um Uneigennnützigkeit und Hilfsbereitschaft.

Ich charakterisiere das Buch als modernes Märchen mit richtig viel Tiefe, einer Prise Humor und ganz viel Herz. Es hat mich beim Lesen wirklich richtig mitgerissen und begeistert. Das Lesen dieses Buches hat mir wirklich auch ein wenig Glück gegeben. Es bringt einem auch ein wenig zum Nachdenken.
In diesem Sinne kann ich guten Gewissens eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Es ist wirklich ein tolles Gesamtpaket. NIcht nur der Inhalt konnte mich begeistern, auch der Titel und das Cover sind absolut gelungen.
Statt eines Vorworts findet man folgenden Spruch aus China vorweggestellt: "Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen.Freie Vögel fliegen." Dieser warmherzige Spruch ist genauso wunderschön wie das gesamte Buch.
Ich muss sagen, es gibt viele wirklich gute Bücher, aber selten hat mich eines so sehr begeistert Leider kann ich nicht mehr als 5 Sterne dafür vergeben.

Das Glück der kleinen Dinge - 04.03.2017 12:58:26 - Dreamworx

Madame Cléo ist eine stilvolle ältere Dame, die seit dem Tod ihres Mannes eine Berliner Altbauwohnung ihr alleiniges Zuhause nennt und dort in bescheidenen Verhältnissen lebt, obwohl sie in den 60er Jahren mal ein erfolgreiches Mannequin war, die sogar in Paris für Chanel gelaufen ist. Sie hat noch immer Träume und ist mit ihren Gedanken oft in der Vergangenheit. Nun steht die Renovierung des Hauses an und weil Cléo höhere Mieten befürchtet, hat sie sich dazu durchgerungen, ein Zimmer ihrer Wohnung zur Untermiete anzubieten. Schnell hat sie mit dem Italiener Adamo und dessen Tochter Mimi geeignete Untermieter gefunden, die ihr sehr sympathisch sind. Adamo leidet noch sehr unter dem Tod seiner Frau und träumt von einem eigenen Restaurant. Tochter Mimi ist ein kleines 8-jähriges Mädchen, dass ebenfalls unter dem Verlust der Mutter und der momentanen familiären Situation leidet. In Cléo findet Mimi eine liebevolle neue Freundin. Eines Tages findet Mimi im Park einen Rucksack. Der Inhalt dieses Rucksacks ist sowohl für Cléo als auch für Adamo und Mimi geradezu unglaublich und könnte ihr aller Leben verändern. Werden sich ihre geheimen Träume erfüllen?
Tanja Wekwerth hat mit ihrem Buch „Madame Cléo und das große kleine Glück“ einen zauberhaften und geradezu poetischen Roman über generationenübergreifende Freundschaft und geheime Träume vorgelegt. Das Buch wirkt fast wie ein modernes Märchen und beschert dem Leser viele Glücksmomente, die direkt in die Seele gehen. Der Schreibstil ist liebe- und gefühlvoll und trifft den Leser mitten ins Herz. Mit Beginn der Erzählung ist der Leser am Leben von Cléo beteiligt, ein unsichtbares WG-Mitglied, dass ihr bei ihren Selbstgesprächen, ihren Gedanken und ihren Gefühlen beisteht und alles hautnah verfolgt, was in ihrem Leben von nun an passieren wird. Auch versteht es die Autorin mit ihren Beschreibungen perfekt, dem Leser die Stadt Paris so nahe zu bringen, als wäre er selbst vor Ort und könnte sich von dieser großen Metropole einfangen und verführen lassen. Die Art und Weise, wie die Autorin Menschen verschiedener Altersgruppen miteinander agieren lässt, ist wunderbar positiv und geradezu herzlich, so dass man gar nicht anders kann, als mit den Protagonisten mit zu fiebern und mitzufühlen.
Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet und ausgearbeitet, dass der Leser das Gefühl hat, sie würden schon immer zum eigenen Leben gehören, so sympathisch und lebensbejahend sind sie. Sie wirken mit ihren Schicksalen sehr authentisch und real. Cléo ist eine sympathische alte Grand Dame, die seit Jahren ihr Leben einsam und allein in ihrer Wohnung zubringt und mit Selbstgesprächen ihre Vergangenheit lebendig werden lässt. Sie träumt noch immer von Paris und ihrer damaligen Zeit dort. Eine Notsituation zwingt sie dazu, Fremde in ihrer Wohnung aufzunehmen,, doch dies erweist sich für sie und die neuen Bewohner geradezu als Glücksfall, denn so kommt Cléo zu neuen „Familienmitgliedern“ und ist ihre Einsamkeit los. Adamo ist noch immer gebrochen durch den Tod seiner Frau. Er ist ein liebevoller Vater, der allerdings düster in die Zukunft blickt und noch keine Lösung parat hat, wie es jetzt weitergehen soll. Tochter Mimi ist ein kleiner Wirbelwind, die manchmal etwas altklug daher redet, aber sie wünscht sich insgeheim doch nur Geborgenheit, Liebe und Aufmerksamkeit. Der Verlust der Mutter hat auch bei ihr Spuren hinterlassen. Die neue Wohnsituation bei Cléo beschert ihr eine neue Freundin und einen liebevollen Großmutterersatz, an den sie sich anlehnen kann.
„Madame Cléo und das große kleine Glück“ mag vielleicht einiges an Aberglauben oder zu viel Schicksal enthalten, aber das Buch selbst macht beim Lesen einfach nur rundum zufrieden und glücklich. Das ganze Gefühlsbarometer wird innerhalb der Handlung bedient, zeigt aber einmal mehr, mit welch kleinen Mitteln Glück eigentlich daher kommt. Ein wundervolles Buch über Freundschaft, geheime Träume und das Glück der kleinen Dinge. Absolute Leseempfehlung für ein wirkliches Highlight!!!

Mimi und Madame Cléo - 04.03.2017 11:00:16 - cyrana

Madame Cléo war früher Mannequin bei Coco Chanel und ihr größter Schatz ist ein Foto von ihr mit Coco, das sie regelmäßig abstaubt und sie zum Träumen bringt.
Das alles ist lange her. Cléo lebt nun schon viele Jahre in Berlin und kommt mit ihrem Geld so gerade zurecht, weil sie sehr sparsam ist. Aber dann erhält sie einen Brief des Hausbesitzers: das Haus wird renoviert und dann soll die Miete ihrer Wohnung um 120 € steigen. Das kann Cléo sich nicht leisten. Soll sie noch mehr Französisch-Schüler aufnehmen?
Sie versucht es dann damit, ihr Wohnzimmer unter zu vermieten und schon bald ziehen Adamo und seine Tochter Mimi bei ihr ein. Auf einmal sind ihre Tage gar nicht mehr eintönig und endlos, denn Mimi hält sie ganz schön auf Trab. Als Mimi dann auch noch ganz viel Geld findet, müssen sich die Beteiligten etwas überlegen...

Ein zauberhafter und märchenhafter Roman, der an das Glück und das Gute im Leben glauben lässt. Charmante Protagonisten, eine Lektüre mit schönen Ideen.

Auch kleine Dinge machen glücklich - 28.02.2017 12:08:39 - Magische Farbwelt

Nach den ganzen spannungsreichen Krimis bin ich hin und wieder auch mal froh, ein etwas leichteres und beschwingteres Buch zu lesen. Tanja Wekwerth begeistert mich mit ihrer Schreibweise, da mit dieser das Lesen leicht voran geht. Wie der Name des Buches schon verrät, geht es in „Madame Cléo und das große kleine Glück“ um die Suche nach dem Glück, um etwas, das unser Leben ein kleines bisschen bereichert und schöner macht. Während des Lesens des Romans hatte ich stets ein kleines Lächeln im Gesicht, da das entstandene Glück im Buch auch auf mich reflektiert wurde. Sicherlich, für mich war es zunächst ein ungewöhnliches Konstrukt, dass eine ältere Dame sich einen Vater mit kleiner Tochter zur Untermiete in die Wohnung holt. Doch gerade die kleine Mimi ist der Sonnenschein schlechthin, was auch das Herz von Cléo wieder aufblühen lässt. Der Leser darf Cléo, Adamo und Mimi auf kleine und auch irgendwie entzückende Abenteuer begleiten. Und dabei machen sie fremde Menschen glücklich und somit automatisch auch sich selbst. Der Roman „Madame Cléo und das große kleine Glück“ enthält eine wunderbare Moral: Liebe das Leben und vor allen Dingen lebe es. Wenn Du etwas möchtest, packe es auch an. Sei glücklich und teile das Glück. Ist das nicht wunderbar? Ich finde auf jeden Fall. weniger

Modernes Großstadtmärchen - 28.02.2017 10:30:11 - Lesemone

Madame Cléo war einmal ein erfolgreiches Model, das für Coco Chanel gelaufen ist. Heute kann sie kaum noch ihre Miete für ihre Berliner Altbauwohnung bezahlen. Da demnächst eine Mieterhöhung ansteht, kommt sie auf die Idee, ein Zimmer unter zu vermieten. Nach ein paar Bewerbern wird klar, das Zimmer bekommt Adamo mit seiner kleinen Tochter Mimi. Die drei ergeben ein tolles Team. Als Mimi eines Tages einen Rucksack voller Geld anschleppt, scheint dies die Lösung ihrer Probleme zu sein. Doch woher kommt das Geld? Cléo und Mimi kommen auf die Idee, mit dem Geld könnte man auch etwas Gutes tun und so keine Schuld auf sich laden. Also besorgen sie sich Briefumschläge und machen sich ans Werk.

Dieses Buch ist sehr zauberhaft geschrieben. Die Autorin bewirkt durch ihren bildhaften Schreibstil, dass man sich sofort in die Geschichte hinein versetzten kann. Man meint, mitten in der WG zu leben und kann den Protagonisten bei ihrem Treiben und der Verwirklichung ihrer Träume zuschauen. Und da gibt es so einige Träume! Die Handlung ist so herzerwärmend und liebevoll gestaltet, dass ich gerne noch ein bisschen in der WG verweilen würde. Dadurch, dass Cléo in den 60er Jahren für Coco Chanel gelaufen ist, kann sie natürlich so einiges über sie berichten. Das war wohldosiert und sehr interessant. Das Buch verzaubert vom ersten Moment an und bereitet unbeschwerte, verträumte und wunderschöne Lesestunden. Ein echter Lesegenuss und eine klare Leseempfehlung!

Eine zauberhafte Geschichte - 27.02.2017 18:14:42 - nati51

Madame Cléo, früher ein erfolgreiches Pariser Mannequin, lebt allein in einer Berliner Altbauwohnung. Ein Teil ihrer antiken Möbel hat sie bereits verkauft, um über die Runden zu kommen. Nun plant ihr Vermieter Sanierungs- und Renovierungsarbeiten des Hauses mit anschließender Mieterhöhung. Um die Kosten decken zu können, will sie ein Zimmer untervermieten. Sie entscheidet sich für den Italiener Adamo, dessen Frau vor einem Jahr verstorben ist und seine achtjährige Tochter Mimi. Die Geschichte der beiden hat Madame Cléo mitten ins Herz getroffen. Die finanziellen Sorgen werden nicht weniger, bis Mimi eines Tages einen Rucksack voller Geld findet. Doch woher stammt das Geld? Madame Cléo und Mimi schmieden einen Plan und starten die Operation No. 5.
Tanja Wekwerth hat einen angenehmen Erzählstil, so dass ich mich bei jeder Zeile dieses Buch wohlgefühlt habe. Ihre Beschreibungen waren detailliert, aber nicht ausufernd. Beim Lesen lernte ich etwas über Coco Chanel und fühlte mich als Mitglied dieser ungewöhnlichen Wohngemeinschaft. Ich begleitete Madame Cléo, die Grande Dame sowie den Sonnenschein Mimi und saß am Küchentisch, wenn Adamo sein Spaghetti alla Puttanesca kochte. Bei der Suche nach dem Glück wurde ich als Leser beschenkt mit vielen kleinen Glückmomenten und wunderbaren Sätzen wie: „Dass man immer etwas in seinem Leben ändern kann, und wenn es bloß seine Haltung ist, aber das wird irgendein Türchen öffnen und ein wenig Wind wird hereinkommen und Neues mit sich bringen“. Mit einem Lächeln im Gesicht habe ich diese bezaubernde Geschichte beendet.

Dieses Buch ist das Richtige für Menschen, die auf der Suche nach dem großen kleinen Glück sind und den Zauber in den kleinen Dingen des Alltags noch nicht verloren haben.

Glücksfee - 27.02.2017 14:54:40 - marpije

Madame Cleo wohnt in ihren drei Zimmer Altbauwohnung in Berlin und gibt Französischstunden um die Runden zu kommen, sie hat früher in Paris als Model für Coco Chanel gearbeitet, jetzt hat finanzielle Probleme. An einem Tag sie bekommt ein Brief von ihren  Vermitter mit die Nachricht, dass die Mitte wird erhöht , Cleo kriegt Panik, weil sie hat kein Geld dafür und ausziehen will sie auch nicht. Sie findet ein Lösung - ein Zimmer wird vermitet - und so kommen in das Leben von die charmante ältere Dame Adamo und seine kleine, acht Jährige Tochter, Mimi. Für die drei die Wohngemeinschaft ist wie ein Gewinn, Cleo kümmert sich um Mimi, wenn Adamo arbeitet, Adamo kocht für alle ab und zu leckere Gerichte und alle drei erleben glückliche Momente. Cleo und Mimi haben sich fest in Herz geschlossen,  sie verbringen zusammen viel Zeit und unternehmen zusammen viel. Einzige Sorge für die alle drei ist weiter das Geld. Mimi , welche immer mehr ähnelt Cleo, an einem Tag findet ein Rucksack voll mit Geld verstopft, sie nimmt der nach hause und versteckt unter Bett. Die drei quälen  sich was sie sollten mit das Geld weiter machen bis Cleo findet eine Idee- sie und Mimi werden Glücksfee spielen...


Tanja Wekwerth hat schöne Märchen geschrieben, wo das kleine Glück bringt die große Glück . Die Geschichte ist sehr warm geschrieben mit vielen bildhaften Szenen und sehr liebevollen Personen. Cleo ist eine Dame aus andere Epoche, charmant, gutherzig und mit perfekten Manieren , die Manieren sie gibt weite auf Mimi und das kleine Mädchen nach kurzen Zeit ähnelt Cleo sehr, Mimi ist noch dazu resolut und ihre gute Laune stecken die andere an.


Der Schreibstil ist leicht und einfach zu lesen, die ganze ist in einem nostalgischen Ton geschrieben mit viel Glitzer und Zauberei .

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück - 27.02.2017 07:53:32 - Kati

Über den Inhalt (übernommen)

Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

Ein Roman, der den Duft des Glücks verströmt, von charmanter Sehnsucht und einer Prise Großstadt-Märchen

Ich bin immer noch ganz gefangen in den glücklichen Lesemomenten, die dieses Buch mir beschert hat.

Die liebevollen Charaktere von Cleo, Mimi und Adamo haben mich mit ihrem Feenstaub und Glitzer direkt ein Teil der ungewöhnlichen WG werden lassen. Ich konnte die Zweifel von Adamo miterleben, habe seine Trauer um die verstorbene Liebe seines Lebens mitgefühlt und war Teil seiner langwierigen Entscheidung...

Mimi ist ein Goldstück - zwar ein wenig altklug, aber das ist nicht weiter schlimm, denn sie bewegt sich ja nur in der Welt der Erwachsenen. Trotzdem ist ihr Herzchen voller Liebe und Magie- sie glaubt an das Gute im Menschen und gibt diesen Glauben auch an jeden, der ihr begegnet weiter.

Und dann ist da auch noch Madame Cleo - die Grande Dame. Um ganz ehrlich zu sein, so einen Großmutter-Ersatz wünsche ich mir :-) An Madame Cleo ist immer noch der Zauber der vergangenen Tage zu spüren, ihre Eleganz und ihr herzliches Auftreten sind eine Bereicherung für den Leser.

Die Geschichte ist eine Hommage an das Leben, mit all seinen kleinen Glücksmomenten und eine Hommage an Coco Chanel.

Vielen Dank an die Autorin, die folgendes Zitat aus "Der kleine Prinz" wunderbar in ihrem Buch zur Geltung gebracht hat:

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar"






Eine Liebeserklärung an Paris, Coco Chanel und No. 5, die Balsam für Herz und Seele ist. - 26.02.2017 15:22:51 - calimero8169

Inhalt

Einst war Madame Clèo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenhenheit lässt Madame Clèo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages auf eine riesige Summe Geld stößt. Madame Clèo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge ...

Eindruck

Einmal noch Paris sehen und dann vielleicht sterben ... doch dann reicht ein wenig Feenstaub und ein bißchen Glitzerpuder aus und das große kleine Glück stolpert in Dein Leben!

Die Geschichte ist bezaubernd, romantisch, poetisch, ein klein wenig liebenswert verrückt und eine einzige tiefe Liebeserklärung an Paris, Coco Chanel und No.5. So fein und emotional erzählt, dass es die Seele nährt und das Herz erwärmt. Ich fühlte mich als Teil dieser ganz ungewöhnlichen Wohngemeinschaft und bin mit ihnen in Paris gewesen um Madame Chanel ein letztes Mal Lebe wohl zu sagen.
Manchmal braucht es so wenig um das große kleine Glück zu finden, man muss nur mutig und vertrauensvoll zugreifen, wenn es einem angeboten wird.

Clèo, Mimi und Adamo sind so tolle, greifbare und lebendige Charaktere, dass man sie man sofort schon lange zu kennen scheint. So wohnt, lacht, weint, streitet und reist mit Ihnen als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Sehr schön und lebendig war, dass sie alle eine Entwicklung gemacht haben, so das die Geschichte wahnsinnig toll fließen konnte. Mimi ist liebevoll kaltschnäuzig und auf eine ganz besondere Art frech, über ihre Sprüche habe ich Tränen gelacht.

Zitat:
"Erst machen wir uns zurecht. Du weißt schon, wir könnten unserem Schicksal begegnen."

Das werde ich mir nach dieser zauberhaften Geschichte voller Gefühl wieder mehr zu Herzen nehmen. Denn, vielleicht wartet mein großes kleines Glück an der nächsten Ecke.

Fazit

Ich habe mich in diesen Roman, in Clèo und Mimi und in "Spagetti Puttanesca" nach Adamo verliebt. Leseempfehlung.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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