Mein Leben als Sonntagskind

Mein Leben als Sonntagskind

Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem die Welt offensteht. Doch es gibt einen Haken: So ist sie nur in ihrem Tagebuch. Denn die wahre Jasmijn ist anders. Sie redet nicht. Nur mit ihrer Hündin Senta. Und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapeziert hat. Denn beide antworten nicht und das ist gut. Dann muss Jasmijn sich nicht fragen, was gemeint ist. Oder überlegen, was sie antworten soll. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden.

Der Bestseller aus den Niederlanden: ein berührender Roman über das Erwachsenwerden mit Autismus

»Judith Visser trifft den Leser direkt ins Herz.«
Noordhollands Dagblad

»Eine ganz besonders mitreißende Geschichte. Judith Visser weiß genau, wie man den Leser verlockt und seine Neugier entfacht.«
Hebban

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Mein Leben als Sonntagskind

Jasmijn ist ein ganz normales junges Mädchen. Kontaktfreudig und bei allen Mitschülern beliebt. Ein Sonntagskind, dem die Welt offensteht. Doch es gibt einen Haken: So ist sie nur in ihrem Tagebuch. Denn die wahre Jasmijn ist anders. Sie redet nicht. Nur mit ihrer Hündin Senta. Und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapeziert hat. Denn beide antworten nicht und das ist gut. Dann muss Jasmijn sich nicht fragen, was gemeint ist. Oder überlegen, was sie antworten soll. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden.

Der Bestseller aus den Niederlanden: ein berührender Roman über das Erwachsenwerden mit Autismus

»Judith Visser trifft den Leser direkt ins Herz.«
Noordhollands Dagblad

»Eine ganz besonders mitreißende Geschichte. Judith Visser weiß genau, wie man den Leser verlockt und seine Neugier entfacht.«
Hebban

Erscheinungstag: Mi, 01.05.2019
Erscheinungstag: Mi, 01.05.2019
Bandnummer: 100252
Bandnummer: 100252
Seitenanzahl: 608
Seitenanzahl: 608
ISBN: 9783959673198
ISBN: 9783959678698
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, Kindle, iPhone, Samsung ...

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Judith Visser wurde in Rotterdam geboren. 2006 debütierte sie mit ihrem Roman »Tegengif«. Sie gewann zweimal den Preis »Beste Rotterdamse Boek«. Ihr jüngstes Buch, »Mein Leben als Sonntagskind«, stand auf Platz 5 der niederländischen (…)

Kundenbewertungen

Sprachlich exzellente Einblicke in die Welt einer Asperger-Autistin - 20.05.2019 08:33:20 - Mary2

„Mein Leben als Sonntagskind“: Schon der Titel gibt den Hinweis auf ein autobiographisches Werk. Dieser Roman nimmt sich jedoch einige Freiheiten, so dass die Protagonistin „Jasmijn Vink“ genannt wird. Offensichtlich erzählt die Autorin Judith Visser jedoch in weiten Passagen ihre eigene Geschichte.
Beginnend im Alter von vier Jahren mit dem Eintritt in die niederländische Vorschule setzt der Bericht ein und endet im jungen Erwachsenenalter. Mit vier Jahren beginnen auch die Schwierigkeiten des Mädchens, das sich in einer geräuschvollen Umgebung mit vielen Menschen einfach nicht zurechtfinden kann. Die Kommunikation mit Erwachsenen gelingt nur in äußerst geringem Maß, das Kind ist weitgehend stumm und eckt überall an. Einzig die Hündin Senta ist eine Partnerin auf Augenhöhe.
Begleitet von einer liebevollen Familie, jedoch ohne jegliche therapeutische Unterstützung durchlebt Jasmijn den Kindergarten und die Schulzeit – eine schwierige Lebensphase, in der das Mädchen auch eigene Regeln findet, um zu überleben.
Begeistert haben mich die tiefen Einblicke in die Lebenswelt einer Asperger-Autistin, die erst als Erwachsene diese Diagnose erhält und rückblickend viele Schwierigkeiten der Kindheit und Jugend damit erklären kann. Das Erleben einer Umgebung, die eine permanente Reizüberflutung bereithält, äußert sich sogar in körperlichen Beschwerden und führt zu großem Leidensdruck. Jasmijn entwickelt im Laufe der Jahre einen Überlebensmechanismus, der allerdings nicht ganz im Einklang mit den Gesetzen und Vorschriften steht.
Freundschaften mit Tieren und die Musik von Elvis Presley retten Jasmijn durch ihre schwierigsten Lebensphasen. Als sie eine einfühlsame Freundin findet, lernt sie von ihr viele Grundlagen eines sozialen Zusammenlebens und Spielregeln der Jugendlichen.
Erzählt ist diese eindrucksvolle Lebensgeschichte in einer kraftvollen, exzellenten Sprache (übrigens auch in der Übersetzung hervorragend) auf beachtlichen 608 Seiten. Sinnvoll gegliedert in über 100 Kapitel ist die Entwicklung nachvollziehbar aufgeschrieben und schlüssig, ohne langatmig zu werden. Ein stimmungsvolles Cover ergänzt den positiven Eindruck.
Für meine maximale Punktzahl ist auch ausschlaggebend, dass hier eine authentische Geschichte auf hohem erzählerischem Niveau vorliegt. Das beeindruckt tief und sorgt für einen anhaltenden Nachklang. Die Lektüre ist für alle Leser geeignet, nicht nur für Angehörige von Asperger-Autisten oder selbst Betroffene.
Unbedingt lesen, denn dieses Buch erweitert jeden Horizont, ist tiefgründig und gleichzeitig kurzweilig.

Unbedingt lesen... - 07.05.2019 16:40:10 - Ein Hauch von Bücherwind

Man sollte sich von den 600 Seiten nicht abschrecken lassen, denn die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Dieses Buch ist wahnsinnig gut geschrieben und gibt einen guten Einblick in das Thema Autismus. Der erste Tag an einer neuen Schule, den heimlichen Schwarm ansprechen oder die große Frage, was man in der Zukunft machen will; ich denke, diese Ängste hat jeder mal erlebt, aber Jasmijn erlebt sie noch viel intensiver und die Autorin schafft es wirklich gut, ihre Gefühle in Worte zu fassen.

Sie ist nun mal, wie sie ist. - 05.05.2019 14:21:32 - LEXI

Sie ist nun mal, wie sie ist.

„Ich war das stille Wesen mit dem durchdringenden Blick, das Kind, das lieber mit einem Hund zusammen war, als mit anderen Menschen.“

Jasmijn Vink ist an einem Sonntag geboren und anders als die Kinder in ihrem Alter. Obgleich sie bereits mit drei Jahren nichts lieber tat, als in Büchern zu schmökern, ist sie hinsichtlich sozialer Kontakte unbeholfen. Sie spricht ausschließlich mit ihren Eltern, ihrem Bruder Emiel und ihren Großeltern. So lange sie sich in ihrem geschützten Umfeld zu Hause befindet, ist Jasmijn glücklich. Doch mit dem Eintritt in die Vorschule begannen die Schwierigkeiten, sich in einer schier erdrückenden Welt der Reize – Licht, Lärm, und Gerüche – zurechtzufinden. Lehrerschaft und Mitschüler reagieren überwiegend mit Unverständnis auf dieses stille Mädchen, das sich im Unterricht wie ein Vogel im Käfig fühlt, so gut wie niemals spricht und die Pausen lieber an einem abgeschiedenen stillen Ort mit einem Buch verbringt.

„Ich bin kein Schaf. Ich gehöre nicht in eine Herde. Warum darf ich nicht ein einziges Mal meinen eigenen Weg gehen?“

Dieser autobiographische Roman von Judith Visser ist in den Niederlanden bereits ein prämierter Bestseller. Das Buch thematisiert die Kindheit und Jugend eines Mädchens mit dem Asperger-Syndrom. Die tiefen Einblicke, die sie in die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Protagonistin gewährt, sind faszinierend und werden eindrucksvoll und mit einer unglaublichen Authentizität vermittelt. Man merkt, dass die Autorin ganz genau weiß, wovon sie schreibt.

Die Handlung dieses über sechshundert Seiten zählenden Werkes umfasst zwar lediglich den Zeitraum von 1997 – 1999, die Rückblenden erzählen jedoch die Lebensgeschichte des jungen Mädchens von ihrem vierten bis zum neunzehnten Lebensjahr. Ein Mädchen, das erst mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter zu einer Diagnose fand und ihre Einzigartigkeit fortan auch erstmals benennen kann.

Als Hauptfigur dieses Romans fungiert die Ich-Erzählerin Jasmijn, die stets im Zentrum des Geschehens steht. In einem wundervollen Schreibstil und mit beinahe akribischen Beschreibungen von Emotionen und Handlungen darf man Jasmijns Sicht auf die Welt sowie ihr gesamtes soziales Umfeld hautnah miterleben. Man erfährt, weshalb sie bestimmte Dinge nicht ertragen kann, und wie sie lernt, eine drohende Reizüberflutung rechtzeitig abzuwenden. Sie erzählt von ihrem Festhalten an der Logik, den komplexen Gedankengängen und ihrer Beschäftigung mit Dingen, an die andere nicht einmal denken, während sie zugleich unfähig scheint, verbal mit anderen Menschen zu kommunizieren. Mit fortschreitendem Alter bemüht Jasmijn sich immer mehr, ihr Verhalten an jenes der anderen anzupassen, muss dabei aber auch so manches Scheitern in Kauf nehmen. Von ihren Eltern Paulien und Wim Vink sowie ihren Großeltern erfährt sie liebevolle und vorbehaltslose Annahme. Das Elternhaus ist Jasmijns Rückzugsort, wo sie Erlebtes gedanklich und emotional verarbeitet kann und wo niemand ihr Verhalten in Frage stellt. Im Zuge ihres Heranwachsens tauchen verschiedene Mitschüler, Lehrkräfte und Verwandte als Nebenfiguren auf, die für Jasmijn eine große Herausforderung darstellen. Im Umgang mit ihnen muss sie sich sozialen Kontakten mit anderen Menschen stellen, aus sich herausgehen und letztendlich über sich selbst hinauswachsen. Es fiel mir ehrlich gesagt sehr schwer, mich nach der letzten Buchseite von dieser außergewöhnlichen jungen Frau verabschieden zu müssen, ich hätte gerne noch viel mehr über Jasmijn gelesen.

Fazit: „Mein Leben als Sonntagskind“ überzeugt durch ein hoch interessantes Thema und eine außergewöhnliche und hervorragend gezeichnete Protagonistin. Ich empfand die Einblicke in die Welt eines Menschen mit Asperger-Syndrom sowie die Darstellung ihrer Gefühls- und Gedankenwelt als unglaublich bereichernd. Dieses Buch stellte ein sehr intensives Lesehighlight der ganz besonderen Art dar und ist für mich die bislang beste und faszinierendste Lektüre zum Thema Autismus. Ich kann dieses beeindruckende Werk jedem ans Herz legen, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und die Welt aus der Sicht einer Betroffenen erleben möchte.


Mein Leben als Sonntagskind - 05.05.2019 05:53:23 - missmesmerized

Jasmijn ist kein ganz normales Mädchen zu Beginn der 80er Jahre in Rotterdam. Sie ist lieber für sich alleine, Lärm und grelles Licht lösen Migränen aus und zu ihren Mitmenschen findet sie nur schwer Kontakt. Ihre Mitschüler finden sie sonderbar, geradezu arrogant, weil sie sich immer absondert. Was stimmt mit diesem stillen Mädchen nicht? Jasmijn und ihre Familie wissen es auch nicht, sie war schon immer so, nur ihr Hund Senta scheint sie zu verstehen.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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Karin Slaughter

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Laura weiß, dass sie verfolgt wird. Und dass ihre Tochter Andrea in Lebensgefahr ist …

»Dieser Thriller wird Sie um den Schlaf bringen. Für Slaughter-Fans ist „Ein Teil von ihr“ ein absolutes Lese-Muss.«
ok!

»Wie immer hat Slaughter … keine Scheu, Verbrechen in all ihrer Brutalität und Grausamkeit zu schildern. […] Daneben aber beweist sie ebenso viel Gespür für die Zerrissenheit, für Sehnsüchte und Ängste, für starke Gefühle und damit verbundene innerliche Eruption, kurz: für die Komplexität ihrer Charaktere.«
dpa

»Karin Slaughters „Ein Teil von ihr“ liest sich als moderne Geschichte über komplizierte Vereinigte Staaten von Amerika, in der charakteristische Merkmale des American Way of Life ebenso aufscheinen wie der Mythos vom Grenzland.«
krimi-couch.de

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SpotOnNews

 »Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Magazin-frankfurt.com

 »Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.«
IN

 »Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

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Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
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