Solange ich in deinem Herzen bin

Solange ich in deinem Herzen bin

Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört?

„Herzzerreißend gut, mit vielen Momenten, die einen zum Lachen bringen“
The Sun

  • Beschreibung
  • Details
  • Autor/in
  • Bewertungen

Solange ich in deinem Herzen bin

Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört?

„Herzzerreißend gut, mit vielen Momenten, die einen zum Lachen bringen“
The Sun

Erscheinungstag: Mo, 09.01.2017
Erscheinungstag: Mo, 09.01.2017
Erscheinungstag: Mo, 05.02.2018
Bandnummer: 100047
Bandnummer: 100047
Bandnummer: 100121
Seitenanzahl: 432
Seitenanzahl: 432
Seitenanzahl: 336
ISBN: 9783959670739
ISBN: 9783959676311
ISBN: 9783959671606
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
S.D. Robertson kündigte seinen Job als Redakteur, um seiner wahren Leidenschaft nachzugehen und Schriftsteller zu werden. Außerdem war er u.a. bereits als Animateur, Handelsvertreter und Mobilfunktechniker tätig und lebte in Frankreich, Holland (…)

Kundenbewertungen

Unglaublich schön - 06.04.2017 00:14:12 - Chrissys Buchwelt

So eine tolle Geschichte, die mich zum lachen und zum weinen gebracht hat. Es hat mir von Anfang an gefallen, so das ich es schnell durchgelesen hatte und war traurig als es zu Ende war. Trotzdem ist das Ende sehr schön und so hätte ich es mir nicht vorgestellt, das es so enden würde, hatte etwas anderes gedacht. Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, er konnte mich sofort in den Bann ziehen und konnte mich durch seine tollen Lesestil überzeugen.

- 05.04.2017 10:00:03 - Beate von Buch-Plaudereien

Inhalt:
Seit dem Tod seiner Frau ist Will als alleinerziehender Vater für seine kleine Tochter Ella da. Die beiden haben ein sehr enges Verhältnis und Will hat ihr versprochen, sie niemals alleine zu lassen und immer für sie da zu sein. Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall und Will stirbt. Doch er ist nicht bereit seine kleine Tochter alleine zu lassen.

Meine Meinung:
Nach der Kurzbeschreibung habe ich ein trauriges und gefühlvolles Buch erwartet. Und genau das habe ich auch bekommen. Aber da war auch noch ein wenig mehr.
Der Leser wird direkt am Anfang mit der Trauer konfrontiert. Aber im Laufe der Geschichte gibt es durchaus auch Passagen, die richtig witzig sind. Der Autor hat es geschafft eine sehr tiefgehende Story gefühlvoll zu schildern. Er erzählt aus dem Leben von Will und seiner Familie und der Leser wird dabei mehr als einmal überrascht. Anfangs hat sie mich ein wenig an den Film „Ghost“ erinnert, aber ich glaube das lag tatsächlich in der Absicht des Autors und den Film mochte ich ja auch. Die Story selbst erzählt vom Leben und Sterben und von Familie mit all ihren Facetten und auch von Übersinnlichkeit. Einige Wendungen kamen für mich dabei sehr überraschend und vielleicht auch ein wenig „too much“ und die „Lösung“ von Wills Problem war dann vielleicht ein wenig zu konstruiert. Allerdings hätte ich auch keine bessere Idee.

Mein Fazit:
Ein Buch, das mich trotz seines traurigen Themas gut unterhalten hat.

Was geschieht nach dem Tod - 31.01.2017 12:16:54 - Natalie Burger

Solange ich in deinem Herzen bin ist ein sehr Gefühlvolles und bezauberndes Buch. Es geht um das Leben nach dem Tod, Versprechen und die Liebe. Eine Mischung die es stellenweise etwas melancholisch macht.

Wer fragt sich nicht was wohl nach dem Tod geschieht. Gibt es wirklich einen Himmel in dem unsere Lieben warten und wenn ja kommt dort jeder hin? Oder ist es einfach nur ein Wunschgedanke geliebte Menschen irgendwann wieder treffen zu können. Dieses Buch handelt genau davon.

Gehen oder bleiben - die letzte Entscheidung - 19.01.2017 21:05:19 - Nela77

S.D. Robertson lässt seinen Protagonisten Will in diesem Roman einen schwierigen Kampf mit sich selbst austragen. Soll er nach seinem plötzlichen Tod als Seele auf der Erde bleiben, um für seine Tochter Ella da zu sein oder soll er auf die andere Seite weitergehen. Nach dem Tod seiner Frau hatte er seiner Tochter versprochen, immer für sie da zu sein. Er schafft es tatsächlich, zu ihr durchzudringen, aber ist dieses ungewöhnliche Zusammensein die richtige Lösung für die Zukunft?
Jeden, der selbst Kinder hat, wird diese Geschichte unweigerlich berühren. Will´s Zwiespalt und seine Verzweiflung werden sehr erlebbar dargestellt. Obwohl oder gerade weil sehr viele Fragen aufkommen und erstmal unbeantwortet bleiben, empfand ich die erste Hälfte des Buches etwas langatmig. In der zweiten Hälfte kommt dann eine leichte Spannung auf und man möchte wissen, wie die Geschichte zu Ende geht, wobei dieses für mich in großen Teilen vorhersehbar war. In der zweiten Hälfte häufen sich zudem die Schicksalsschläge, menschliche Schwächen werden aufgezeigt und die Nebenfiguren erhalten mehr Raum. Ich finde die Idee zu dieser Geschichte sehr gut. Niemand weiß, wie das Sterben sich anfühlt, was danach alles passiert. Dieses Buch spielt mit dem Gedanken „was wäre wenn“ und was würde ich in dieser Situation machen. Ich fühlte mich gut unterhalten, der Schreibstil ist sehr angenehm, so dass ich dieses Buch durchaus weiterempfehlen möchte.

Loslassen - 15.01.2017 10:20:17 - Maddinliest

Will wird das Opfer eines Verkehrsunfalls und stirbt noch an der Unfallstelle. Seine Seele verlässt seinen Körper und will die Situation, wie sie ist, nicht akzeptieren. Das größte Problem stellt seine Tochter Ella für ihn da. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben und er hat ihr versprochen, sie niemals allein zu lassen und immer für sie da zu sein. Sollte er sich nun für immer verabschieden? Was wird aus Ella? Wie kann er seine Tochter auf dem bestmöglichen Weg begleiten und unterstützen?
Der Autor S.D. Robertson gewährt dem Leser einen spannenden Blick in die Welt nach dem Tod. Die Seele von Will befindet sich sozusagen in einer Zwischenebene und auf dem Weg in die Ewigkeit kann der Hauptprotagonist nicht loslassen. Es ist spannend zu verfolgen, wie Will die Trauer auf seiner eigenen Beerdigung erlebt und wie er auch in Form seiner Seele noch in das Schicksal der Personen aus seinen Umfeld eingreift. Der sehr bildreiche Schreibstil von S.D, Robertson hat mir diese Welt gut veranschaulicht und vor allem die Andersartigkeit der Geschichte konnte mich an das Buch fesseln. Die Schicksalsschläge, die der Familie in kurzer Zeit widerfahren, hätten aus meiner Sicht vielleicht etwas geringer ausfallen können.
Als Vater einer Tochter konnte mich "Solange ich in deinem Herzen bin" an vielen Stellen emotional erreichen und das Buch hat mich auch ein wenig nachdenklich zurückgelassen. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen, so dass ich ihn mit vier von fünf Sternen bewerte und ihn gerne weiterempfehle!!

Berührend und traurig - 15.01.2017 10:06:48 - Hortensia13

Will möchte seine Tochter Ella von der Schule abholen, wird aber auf dem Weg dorthin von einem Auto überfahren. Plötzlich konfrontiert mit seinem Tod hat er als Seele nun nur einen Gedanken: Er muss seiner sechsjährigen Tochter beistehen. Aber wie kann man das, wenn man ein unsichtbarer Geist ist? Kann er ihr trotzdem ein fürsorglicher Vater sein? Oder soll er sich von allem lösen und in den Himmel auffahren? Will steht vor vielen Hindernissen und schweren Hürden. Das Buch ist eine wunderschöne, traurige und berührende Geschichte rund um Familie, Tod, Verlust und wie man damit umgeht. Der Leser kann sich den geschriebenen Emotionen nicht entziehen und versetzt sich an Wills Seite. Absolute Leseempfehlung.

Eine emotionale Geschichte - 15.01.2017 08:53:05 - vielleser18

Will ist Mitte 30 und mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule um seine 6jährige Tochter Ella abzuholen, als ihn eine unachtsame Autofahrerin erwischt und überfährt. Er stirbt. Die Geschichte beginnt dort, als er stirbt und dann neben seinem toten Körper steht. Alles beobachten kann, aber nicht mehr eingreifen, nicht mehr mit seiner Umwelt agieren kann. Er trifft seine "Lotsin" Lizzie, die ihm auf der Erde noch eine Frist zugesteht, bevor er in den Himmel wechselt. Denn Will hat seiner Tochter versprochen, sie nie zu verlassen. Will hat zwei Monate Zeit sich zu entscheiden, ob er weitergehen will, oder für immer als Seele bei Ella bleiben möchte.

Es ist eine Geschichte der ungewöhnlichen Art. Eine, auf die man sich einlassen muss. Es geht um eine Seele, die nicht loslassen will, nicht loslassen kann und der Autor hat es m.E. geschafft, die Gefühle von Will, die Beweggründe, die Gedanken sehr gut einzufangen. Es geht um das Loslassen, das Weiterziehen, es geht aber auch um eine starke Vater-Tochter-Beziehung, es geht um die Wahrheit und es geht natürlich um den Tod. Und da die Geschichte aus der Sicht eines Geistes (hier betont der Autor aber die Seele) geschrieben wurde, geht es aber auch um eine (mögliche) Zwischenwelt.

Es ist aufgrund der Thematik keine leichte Lektüre, es ist eine die berührt. Die mich vom Schreibstil gefesselt hat und die durch viele interessante Dialoge lebendig gehalten wurde. Auch die immer neuen Wendungen, haben das Buch interessant gehalten, gerade dann, wenn man dachte, es kann nichts Neues mehr kommen, wurde man vom Autor überrascht.
Dennoch wurden gegen Ende alle Fäden zusammengeführt und die Geschichte wird sehr schlüssig abgeschlossen.

Die Protagonisten wurden für mich gerade auf der Gefühlsebene sehr gut dargestellt und gerade Will, der nicht loslassen kann, wurde sehr glaubwürdig dargestellt. Die anderen "sehen" und erleben wir nur aus Will´s Warte, aber sie haben trotzallem Kontur.

Ich würde das Buch als Frauenroman einsortieren, als Gefühlsroman, als eines fürs Herz. In diesem Genre eingeordnet, kann ich ihm 4,5 Sterne vergeben, aufgerundet hier auf 5.

Fazit:
Emotional hat mich das Buch berührt. Eine Geschichte, die einem vielleicht nicht zum Lachen bringt (wie der Text auf dem Klappenbroschur suggeriert), aber zum Mitfühlen und auch zum Nachdenken über die Zeit zum Leben.

Eine ergreifende Vater-Tochter Beziehung, sogar nach dem Tod - 13.01.2017 17:39:09 - eulenauge

Also zuerst muss ich erwähnen, dass ich den Schreibstil total toll fand. Er lies sich sehr fließend lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Dadurch fiel es mir eigentlich auch nicht schwer, schnell durch das Buch zu kommen. Das nächste was mir aufgefallen ist, waren die Personen. Deren Charakter waren sehr tiefgründig ausgearbeitet. Dadurch konnte man die Protagonisten auch sehr gut in ihren Handlungen nachvollziehen. Mir gefiel auch die Idee, die hinter dem Buch steht. Ich habe noch nie eine Story gelesen, in der es nicht expliziz ums Sterben ging, sondern darum, was mit einem Menschen danach passiert. Denn auch wenn ich nicht gläubig bin, hoffe ich, dass nach dem Tod etwas Schönes auf jeden von uns wartet. Außerdem hat es mir vor Augen geführt, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Sich zu denken 'Ich bin noch zu jung zum Sterben' ist nicht die richtige Einstellung. Es kann jeden Tag etwas passieren. Auch wenn man nur mal schnell mit dem Fahrrad zum Einkaufsladen an der Ecke wollte. Was mir allerdings nicht gefiel, ist die Tatsache, dass es zwischendrin einige Längen gab, oder dass sich Will, der Protagonist, sehr häufig wederholte. Ich meine, ich habe relativ schnell kapiert, dass es für ihn eine schwierige Entscheidung ist, ob er nun in den Himmel soll oder für immer auf der Erde. Aber musste er das so oft zum Ausdruck bringen? WEiterhin stört es mich, dass einige Fragen offen geblieben sind. Zum Beispiel gibt es in dem Buch die Lotsin, die dafür verantwortlich ist, dich in den Himmel zu bringen. Aber sie selbst war auch mal ein Mensch. Wie ist sie also Lotsin geworden? Oder es gab eine Stelle, an der Will seine tote Frau wieder sieht. Aber eigentich müsste sie im Himmel sein. Also wie kann es sein, dass sie einfach mal so auf die Erde kommt? Eigentlich geht das nicht. Also alles in allem gibt es im Handlungsverlauf und in dem Aufbau einige Unstimmigkeiten, die mich etwas stören. Aber um zum Schluss auf etwas Positives zurück zukommen, muss ich sagen, dass mir das Ende sehr gut gefallen hat. Das war total überraschend und damit hatte ich nicht gerechnet. Eigentlich störte es mich dass der Autor seine eigene Logik durchbrochen hat, weil ich dachte, es gäbe nur Weg A oder B und dann kommt die Lotsin mit Weg C an. Aber irgendwie hat es dann doch gepasst.

Schlussendich bin ich der Meinung, dass das Buch eine sehr liebevolle Geschichte über einen Vater ist, der seine Tochter über alles liebt und alles für sie tun würde. Trotz einiger Kritikpunkte ist die Geschichte stimmig und letzten Endes würde ich es jedem empfehlen, der eine ergreifende und nachdenklich stimmende Lektüre sucht.

Unerwarteter, aber guter Handlungsverlauf - 12.01.2017 09:41:36 - marcello

"Solange ich in deinem Herzen bin" handelt von Will, der nach dem Tod seiner Frau seiner Tochter Ella versprochen hat, für immer für sie da zu sein. Doch dieses Versprechen kann er nicht einhalten, da er bei einem schweren Verkehrsunfall verstirbt. Die Seele Will weigert sich jedoch ins Jenseits zu gehen, um nur ja bei Ella sein zu können. Doch er ahnt nicht, dass er den Abschied für Ella so erst recht schwer macht...

"Solange ich in deinem Herzen bin" schien vom Cover, vom Klappentext und von Bewertungen her eine wahre Taschentuchlektüre zu sein. Zwar bin ich nicht der klassische Leser, der sich die ein oder andere Tränge verdrückt, dennoch lese ich solche Bücher gerne, weil sie auch mich anrühren und mich gedanklich noch lange begleiten. Daher war ich sehr überrascht, dass dieser Roman von S. D. Robertson doch wesentlich mehr bietet, als nur zu Tränen zu rühren.

Der Anfang des Buches ist in jedem Fall überraschend: die Handlung setzt direkt mit Will als Seele ein, da er gerade verstorben ist. Man ging mit der Erwartung daran Will und Ella glücklich zu begleiten und dass er als Vater dann plötzlich aus dem Leben gerissen wird. Dies ist jedoch nicht der Fall und nimmt dem Buch daher doch einiges an Emotionalität gleich am Anfang. Denn die Bindung zu den Figuren, die die geteilten Gefühle verstärken, ist einfach noch nicht vorhanden. Zudem nimmt das Buch auch einen ganz anderen Handlungsverlauf. Denn wir erleben das Geschehen ausschließlich durch Will als Seele.

Dieses Konzept der Seele ist interessant gestaltet, zumal die Seelen nicht direkt ins Jenseits (das nie näher charakterisiert wird) übergehen, sondern häufig noch bis zur ihrer Beerdigung auf der Erde verharren oder eben für immer. Dennoch ist es in meinen Augen nicht 100% ausgearbeitet. Einige Fragen, wie Lizzie als Seele zur Lotsin wird, werden nicht erläutert. Aber die Geschichte bietet eben die Möglichkeit, dass Will nach seinem Tod seiner Familie weiter begleite kann. Diese Handlung fand ich sehr unterhaltsam, häufig ergreifend, aber auch spannend. So lernte man neben Will eben auch nach und nach seine Familienmitglieder kennen und lieben.

Dennoch war ich überrascht, dass die Bindung zu Will nie vollständig bei mir gelingen wollte. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass wir eben den lebendigen Will nie wirklich kennen lernen. Man weiß, dass er ein liebevoller Vater war und auch ein geliebtes Familienmitglied, aber ansonsten bekommt man ab und zu ein paar Happen zugeworfen (was er beruflich gemacht hat, seine Ehe mit Alice etc.), aber das war in meinen Augen schlicht zu wenig.

Trotz der mangelnden Bindung an die Hauptfigur konnte mich die Geschichte packen. Kurz vor Ende wird an Dramatik etwas zu viel aufgefahren, da muss man sich fast schon die Augen reiben, ob das alles wirklich so sein kann, aber dafür wird ein logisches und packendes Ende geboten, das man so durchaus als perfekt bezeichnen kann. Da Ende ist es dann auch, dass die Emotionen wirklich noch mal richtig aufkommen lässt, so dass der Abschied von diesem Buch letztlich auch mit Wehmut erfolgt.

Fazit: "Solange ich in deinem Herzen bin" überrascht mit einem vollkommen unerwarteten Handlungsverlauf. Dieser ist dennoch sehr interessant, ergreifend und spannend gestaltet. Die Bindung an die Hauptfigur gelingt zwar nicht, aber dennoch können viele Momente und vor allem das Ende tolle Emotionen hervorbringen, die das Buch als lesenswerte Lektüre festhalten.

Berührende Geschichte mit einer anderen Daseinsebene - 10.01.2017 16:16:53 - Schnuck59

In dem Roman von S. D. Robertson geht es um eine berührende Geschichte, in der der tote Vater in einer anderen Daseinsebene mit seiner kleinen Tochter in Kontakt tritt.

Der Grundgedanke der Geschichte ähnelt dem Film „Ghost – Nachricht von Sam“. Hier steht die Verbindung zwischen Will und seiner Tochter Ella im Vordergrund. Ihr hat er versprochen sie nie zu verlassen. Nach seinem Unfalltod kann er als Seele seiner Tochter nahe sein, muss sich aber innerhalb von zwei Monaten entscheiden ob er sich von ihr verabschiedet und ins Licht geht oder als Seele für immer auf der Erde wandeln will.

Der Schreibstil ist flüssig und hat einen einfühlsamen Tenor. Die Geschichte rund um die Familie ist durch Schicksalsschläge teilweise traurig, aber in vielen emotionalen Szenen auch berührend. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet. Für mich gab es in der fiktiven Welt allerdings zu viele Nebencharaktere und Erzählstränge. Durch manche angesprochenen Themen wie Erinnerungen, Zusammenhalt, Tod und Trauer bekommt das Buch eine gewisse Tiefe und regt zum Nachdenken an.

Die fiktive und übersinnliche Geschichte ist nicht so meine, die berührende Umsetzung ist allerdings gut. Daher vergebe ich 4 Sterne.

Wie verabschiedet man sich von einem Menschen den man liebt? - 09.01.2017 14:06:49 - claudi-1963

Dies ist eines der Bücher, das dich für immer begleiten wird, sobald du es gelesen hast! (Compellinggreads.co.uk)
Will, Mitte 30, alleinerziehender Vater der 6-jährigen Ella wird auf dem Weg zur Schule von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Entsetzt schaut er, in Form seiner Seele zu, wie die Helfer versuchen vergeblich sein Leben zu retten. Seine größte Sorge allerdings ist Ella, den ihr hat er Versprochen, für immer für sie dazu sein. Mit seiner Lotsin Lizzie, die ihn eigentlich in die Ewigkeit begleiten sollte handelt er einen Kompromiss aus, das er noch für zwei Monate an Ellas Seite bleiben darf. Fortan versucht Will sich bei Ella bemerkbar zu machen, um sich bei ihr zu verabschieden. Wills Eltern und seine Schwester kümmern sich währenddessen rührend um sie. Dann erfährt er von einer weiteren Seele, das es noch andere Möglichkeiten gibt und wie die aussehen. Und so steht Will irgendwann vor der großen Entscheidung für immer als Seele hierbleiben oder weiter in die Ewigkeit gehen. Keine leichte Aufgabe, den kann er für immer gehen, mit der Sicht Ella alleine zu lassen?

Meine Meinung:
Dieser Debütroman von S.D. Robertson ist ein emotionales, dramatisches, trauriges und mitunter auch humorvolles Buch. Dieses hat mich sehr berührt und bewegt, vor allem da ich vor kurzem einen Todesfall in der Familie hatte. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und man kann, es kam zur Seite legen, hat man es mal begonnen zu lesen. Der Stil des Buches erinnerte mich etwas an Jojo Moyes und der Inhalt an den Film "Ghost-Abschied von Sam". Und trotzdem ist sie sehr gefühlvoll und herzzerreißend geschrieben, so das bei mir kein Auge trocken blieb. Zur Mitte hin hatte ich dann allerdings das Gefühl, das der Autor ein wenig zu viel in dieses Buch packen wollte, weniger wäre mehr gewesen. Auch wenn dies keine reale Geschichte ist, so lässt sie einen doch über den Tod und das Leben nachdenken. Das Cover ist ein wenig im Stil der heutigen Zeit angepasst, sehr schön gestaltet. Von mir gibt es für dieses Werk gute 4 von 5 Sterne und ich kann es nur weiterempfehlen. Die gefühlvollen Leser, sollten allerdings Taschentücher bereithalten!!

Emotionale Geschichte - 09.01.2017 13:42:02 - Jawolf35

Wie verabschiedetst du dich von dem Menschen den du am meisten liebst ?,so lautet der Klappentext .
Ein Buch das sich mit dem Thema Tod auseinandersetzt und so einen interessanten Ansatz bietet .

Zum Inhalte
Nachdem Ella schon ohne Mutter aufwachsen muss ,hat Will seiner kleinen Tochter geschworen immer für sie da zu sein .
Doch er muss sein Versprechen brechen als er durch einen Verkehrsunfall ums Leben kommt .
Aber selbst der Tod kann ihn nicht aufhalten und so setzt er alles daran um Ella auch weiterhin zur Seite zu stehen

Zum Buch
Der Schreibstil ist einfach und flüssig lesbar .
Erzählt aus der Sicht des Verstorbenen Will ist
Die Geschichte sehr außergewöhnlich und emotional .
Auch wenn das Buch mich an vielen Stellen gerade zu Anfang sehr berührt hat war es für mich nur ein mittelmäßiges lesegefühl .
Mir wurde das Buch zum Ende hin immer überzogener ,hatte Stellenweise schon Telenovela Niveau was mir einfach zu viel war und für mich die Geschichte etwas zerstört hat .
Trotz allem ist es eine interessante Sicht der Dinge und wird mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben .

Meine Meinung .
Eine gute Geschichte ,mit tollen Ideen die aber für mich zwischendurch geschwächelt hat und so meine Erwartungshaltung nicht ganz erfüllen konnte

Wenn ein Vater über den Tod hinaus liebt, dürfen wir mit ihm und seiner Entscheidung wachsen… - 08.01.2017 21:30:45 - Minangel

Zum Einstieg in das Buch verstirbt Will unverschuldet bei einem Verkehrsunfall. Er findet sich als Seele wieder am Unfallort und hat nur einen Wunsch: schnell zu seiner 6 jährigen Tochter Ella zu gelangen. Bald ist die Schule aus und sie wird auf ihn warten… Immerhin hat er ihr seit dem Tod der Mutter geschworen, immer für sie dazu zu sein! Untröstlich stellt er fest, dass er sein Versprechen nicht halten kann und Will setzt alles daran, eine Chance zu bekommen, um sich von seiner Tochter zu verabschieden. Die Liebe scheint stärker als der Tod zu sein… doch kann er danach sein kleines Mädchen loslassen?

*Meine Meinung:
In diesem Roman wurde ein sehr sensibles Thema gepackt: nämlich der Tod eines wichtigen geliebten Menschen und die Trauerzeit danach.
Berichtet wird aus der Sicht des toten Will, welcher als Seele an den Geschehnissen nach seinem Tod teilnimmt.
Ich hatte befürchtet, dass ich mich emotional nur schwer von der Geschichte abgrenzen kann. Doch der Autor hat es gut geschafft, die Geschichte sachlich und mit einer Brise Gefühl zu erzählen, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. --- hierbei handelt es sich um meinen persönlichen Leseeindruck und mir ist sehr wohl bewusst, dass jeder auf dieses Thema anders reagiert und vielleicht doch einen Haufen Taschentücher verbraucht.
Die Familiengeschichte entpuppt sich mehr und mehr als sehr dramatisch und es überschlagen sich die Ereignisse. Es ist schon sehr extrem, was Ella mit ihren sechs Jahren alles verkraften muss.
Der Charakter des Will ist sehr gut gezeichnet und ich nehme ihm die Rolle des liebenden Vaters eins zu eins ab! Als Leser versteht man ihn und seine Überlegungen und Entscheidungen. Auch ist man sehr an der Reife seiner endgültigen Entscheidung eingebunden und wächst mit ihm daran.
Die anderen Protagonisten agieren sehr menschlich und ich habe die Mutter von Will für ihre unglaubliche Stärke und Liebe bewundert. Auch in das Leben von Wills Schwester bekommen wir tiefere Einblicke.

Das Titelbild möchte ich bei diesem Buch besonders hervorheben. Es ist wunderbar gezeichnet und hat mich sehr berührt!
Man sollte auch etwas offen für das Leben danach, für eine andere Sichtweise sein, um mit der Geschichte zurecht zu kommen. Alles in allem hat mich der Roman durch seine Art berührt, wie er mit dem Thema Sterben und Trauern umgeht. Mit dem Leben danach war ich mit dem Autor nicht immer einer Meinung, wie er es aufgezeigt hat.
Für mich wäre es ein 5 Sterne Buch aufgrund der behandelten Thematik und Originalität, wobei ich einen Stern für zu viel Dramatik abziehe und mir ein abschließender Epilog für mein Herz gefehlt hat!

sehr berührendes und emotionales Buch zum Thema Tod - 08.01.2017 10:07:11 - vronika22

Inhalt:
Will ist Mitte 30. Bei der Geburt seiner Tochter ist seine Ehefrau gestorben und er ist alleinerziehend und hat seiner sechsjährigen Tochter versprochen, dass er immer bei ihr bleiben wird. Das Buch beginnt damit, dass Will mit dem Fahrrad unterwegs ist und angefahren wird und dabei tödlich verunglückt. Da er seine Tochter nicht verlassen will, erhält er noch einige Wochen, um mit seiner Seele bei seiner Tochter zu sein. Bis dahin muss er sich entscheiden, ob er für immer als Seele auf der Erde bleibt, oder ins "Paradies" zu seiner Frau geht.

Meine Meinung:
Obwohl ich normalerweise keine realitätsferne Bücher mag, so hat mich dieses Buch wirklich in seinen Bann gezogen.
Gleich zu Beginn des Buches verunglückt Will. Gerne hätte ich zuerst noch ein wenig das gemeinsame Leben von Will und seiner Tochter Ella miterlebt.

Es gibt wirklich viele Schicksalsschläge für die Hauptprotagonisten in diesem Buch, allen vorweg Wills Mutter. Man könnte vielleicht erwarten, dass es sich von der Thematik Tod um ein trauriges Buch handelt. Dies ist aber keineswegs der Fall. Der Schreibstil von S. D. Robertson ist einfach wunderbar und berührend, so dass nicht wirklich Traurigkeit aufkommt. Allerdings ist es nicht schlecht ein paar Taschentücher bereitliegen zu haben, da man vielleicht durchaus ein paar Tränen der Rührung vergießen wird.

Ich wusste bis zum Ende nicht, wie Will sich entscheiden wird.... lange Zeit wusste er es wohl selbst nicht. Von daher hat mir das Buch auch genügend Spannung geboten. Es war auch nicht wirklich vorhersehbar, da zusätzlich noch einige Überraschungen eingebaut wurden.

Es handelt sich hier einfach um ein wunderbares Buch zu einem sehr ernsten Thema. Ich kann eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Über das Leben nach dem Tod - 07.01.2017 20:01:52 - anonym

Der Mittdreißiger Will verunglückt tödlich. Das ist besonders tragisch, weil er seine sechsjährige Tochter Ella als Vollwaise zurücklässt, obwohl er ihr hoch und heilig versprochen hat, sie niemals zu verlassen. So ist es für ihn ein Glücksfall, als Geist bzw. Seele für weitere zwei Monate auf der Erde verbleiben zu können, um sich erst dann endgültig zwischen dem Übergang ins Paradies oder dem ewigen Verbleib auf der Erde als Seele entscheiden zu müssen. Bis dahin weicht Will nicht von Ellas Seite. Während es anfangs für ihn völlig klar ist, diesen Zustand aufrechtzuerhalten, gerät er nach und nach aufgrund der Ratschläge seiner Lotsin und anderer Seelen mehr und mehr in Zweifel, ob es nicht doch zu Ellas Bestem ist, sie loszulassen. Am Ende eröffnet sich ihm eine perfekte Lösung zugunsten Ellas.

Obwohl es in dieser Geschichte nur so von Schicksalsschlägen wimmelt, braucht sich niemand zu sorgen, bei der Lektüre in eine traurige Grundstimmung zu verfallen. Es gibt durchaus amüsante Passagen. Das Fesselnde ist natürlich, wie die Thematik des Lebens nach dem Tod dargestellt wird. Ob es ein solches gibt und wie es aussehen kann, weiß naturgemäß keiner von uns, wenngleich wir uns hierüber vielleicht schon Gedanken machen. Deshalb erscheint es nicht völlig abwegig, welches Bild uns der Autor zu vermitteln versucht. Das geschieht recht anschaulich. Sehr berührend ist das Vater-Tochter-Verhältnis aufbereitet, wenngleich es manchmal etwas fremd anmutet, mit welchen ernsten Themen die kleine Ella konfrontiert wird und wie erwachsen sie sich zuweilen gibt. Interessant ist auch, wie die Beziehungen der anderen Mitglieder von Wills Familie untereinander geschildert werden, die zusätzlich für Zündstoff sorgen.

Ein absolut lesenswertes Buch.

Einfach berührend! - 07.01.2017 18:00:52 - Jasmin B.

Inhalt/Klappentext:
Wie verabschiedest du dich von dem Menschen, den du am meisten liebst?
Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Elle Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört?

Mein Fazit:

S.D. Robertson hat mit diesem Buch eine wundervolle und berührende Geschichte geschaffen.
Der Protagonist Will ist einem auf Anhieb total sympathisch und daher tut es einem umso mehr leid, dass er schon auf der allerersten Seite des Buches tödlich verunglückt. Ich dachte, dass man wenigstens noch ein paar Momente in seinem Leben erzählt bekommt, zusammen mit seiner kleinen Tochter Ella. Aber man wird als Leser direkt ins kalte Wasser geworden und mit der ganzen Dramatik konfrontiert.
Er wandert ab diesem Moment als Seele durch die Stadt und der einzige Wunsch ist sich noch von seiner kleinen Tochter verabschieden zu können. Da begegnet ihm Lizzie. Lizzie ist eine sogenannte Lotsin, die Seelen helfen soll hinüber ins Licht zu gehen. Sie erlaubt Will jedoch, dass er noch zwei Monate bleiben darf und sich danach entscheiden soll, ob er mit ihr ins Licht geht oder für alle Zeit als Seele bei seiner Tochter Ella bleibt.
Hilfe dabei bekommt er von Arthur, ebenfalls eine Seele auf Erden. Arthur hatte sich vor Jahren entscheiden auf der Erde zu bleiben und hilft Will nun dabei, dass seine Tochter ihn endlich sehen kann.
Ob ihm das gelingt und welche weiteren Schicksalsschläge und Geheimnisse auf Will, Ella und seine gesamte Familie warten, dass muss natürlich jeder selbst beim Lesen herausfinden.
Ich fand diese Geschichte einfach unwahrscheinlich berührend und an vielen Stellen außerdem sehr spannend. Sie erinnerte anfänglich auch etwas an den Film "Ghost - Nachricht von Sam", als Will versucht sich irgendwie bemerkbar zu machen. Darüber hinaus waren auch einige Stellen dabei, die den Leser zum schmunzeln bringen. Ich fand den Schreibstil super leicht und flüssig zu lesen. Man liest das Buch und kommt direkt in die Story rein.
Es ist mit soviel Liebe geschrieben, dass es das Herz berührt. Ich fand es wirklich wunderschön dargestellt, wie weit die Liebe eines Elternteils zu seinem Kind auch über den Tod hinaus gehen kann.

Für alle die sehr nah am Wasser gebaut sind, empfehle ich beim Lesen immer ein paar Taschentücher griffbereit zu haben.

Bleiben oder Gehen? Was wäre, wenn es eine Wahl gäbe? - 06.01.2017 22:03:09 - MissSophi

Dieses Buch hat mich sehr berührt und gefesselt. Es ist spannend, amüsant und beschäftigt einen sehr: beim und auch nach dem Lesen.

Ein alleinerziehender Vater eines 6 jährigen Mädchens stirbt bei einem Verkehrsunfall. Weil er seiner Tochter versprochen hat, sie nie zu verlassen, bekommt er Sonderrechte und darf als Seele noch einige Zeit auf Erden verweilen, um der Tochter nahe sein zu können.

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung, wie es nach dem Tode weitergeht - oder weitergehen könnte - in diesem Buch wird eine Wirklichkeit beschrieben, die sehr nachdenklich macht und bei der alle Aspekte im Auge behalten wurden. Es geht nicht nur um den Verstorbenen, sondern auch um die Angehörigen - das Buch sollte man gelesen haben - eine uneingeschränkte Leseempfehlung, weil es keinen moralischen Zeigefinger erhebt, sondern weil es einen mitnimmt auf eine Reise - und die steht jedem von uns bevor.

Der Tod ist nicht das Ende. Das Buch behandelt die zentrale Frage des Loslassens: Gehen oder Bleiben? - 06.01.2017 18:06:19 - Lena

Der 36-jährige Journalist William stirbt als er auf seinem Fahrrad von einer Autofahrerin angefahren wird. Seine Seele bleibt auf der Erde und macht sich Sorgen um die sechsjährige Tochter Ella, die nun Vollwaise ist. Will hatte Ella versprochen, sie nie zu verlassen und versucht deshalb, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Zunächst gelangt er nur in ihre Träume, aber dank der Ratschläge einer weiteren Seele, Arthur, sein Hausmeister aus Schulzeiten, schafft es Will, dass Ella ihn sehen und mit ihm sprechen kann.

Als "Geist" hat Will allerdings keine physischen Eigenschaften. Er kann weder Dinge noch Menschen anfassen, weshalb er nicht in der Lage ist, Türen zu öffnen oder seine Tochter zu umarmen. Seine "Reiseleiterin" Lizzie, die ihm den Übergang vom Leben in den Tod erleichtern soll, gibt ihm eine Gnadenfrist von zwei Monaten, um sich von Ella zu verabschieden bzw. eine Entscheidung zu treffen, ob er auf ewig als Seele auf der Erde bleiben möchte oder auf "die andere Seite" geht.

Der Roman hat mich ein wenig an den Film "Ghost - Nachricht von Sam" erinnert, nicht nur da sich Will selbst ein wenig wie in der Rolle von Patrick Swayze fühlt. Wie in dem Film ist Will als Geist auf der Erde, der sehen und hören kann, der aber selbst von den Menschen nicht wahrgenommen wird.

Die zentrale Frage der Geschichte ist, ob Will die Entscheidung trifft, auf ewig auf der Erde zu bleiben, um das Leben der kleinen Ella im Augenblick zu erleichtern oder ob er einen endgültigen Schlussstrich mit dem Leben zieht, die Hinterbliebenen ihrer Trauer überlässt und dafür auf "die andere Seite" geht, die ihm von Arthur als der perfekte Ort beschrieben wird und was ihm auch von Lizzie dringend empfohlen wird. Will hadert jedoch sehr lange mit sich, was das Beste für Ella ist, schließlich möchte er sein Versprechen ihr gegenüber nicht brechen.

Zu Beginn hatte ich vollstes Verständnis für Will, dass er nicht so einfach gehen kann und seine Zeit auf Erden noch verlängern wollte. Dann wird allerdings schnell klar, dass die Entscheidung für einen Aufenthalt auf Erden eher einer ewigen Verdammnis gleichkäme.

"Solange ich in deinem Herzen bin" ist durch das Thema Tod bedrückend, aber dennoch hoffnungsvoll, da der Tod nicht das Ende bedeutet. Für mich mutete das Buch daher wie ein Ratgeber an, mit dem man Kindern den Tod erklären und das Abschiednehmen von geliebten Menschen erleichtern kann.

Als Leser sollte man empfänglich für den Glauben an das Übersinnliche sein und sich auf den Gedanken an Geister bzw. Seelen, die auf der Erde wandeln, ein Leben nach dem Tod in Himmel oder Hölle, einlassen können.

Einfühlsame Geschichte, die das Herz berührt - 05.01.2017 01:37:14 - katikatharinenhof

William ist 35, als er durch einen Verkehrsunfall aus dem Leben gerissen wird. Zurück bleibt seine 6jährige Tochter Ella, der er geschworen hat, immer für sie da zu sein.
Doch die Vaterliebe ist so stark, das selbst der Tod die Verbindung zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen kann.

Mit einfühlsamen Worten erzählt S.D Robertson die Geschichte von Will und seiner Tochter Ella, die durch die Seelenlotsin Lizzie nochmal die Chance bekommen, sich Lebewohl zu sagen.
Will hat zwei Monate Zeit, sich von Ella zu verabschieden und ins Licht zu gehen, oder für immer als rastlose Seele auf der Erde zu wandeln.
Man lernt Wills Familie kennen - Mutter Ann ist eine sehr starke Frau, die selbst die stärksten Schicksalsschläge wegsteckt und mit beiden Beinen fest im Leben steht.
Wills Vater Tom verbirgt ein Geheimnis, dass erst nach und nach ans Licht kommt und die Familie noch einmal tief erschüttert.
Schwester Lauren ist eine herzensgute Frau, die sich liebevoll um die kleine Waise kümmert . Durch sie lernt Ella auch wieder, Vertrauen zu fassen und gestärkt durchs Leben zu gehen.
Und nicht zuletzt Will, der alles tut, was in seiner Macht steht, damit er Ella all seine Vaterliebe auch nach dem Tod noch entgegenbringen kann und sich dann von ihr verabschiedet.

Dieses Buch ist mit so viel Herzenswärme und Liebe geschrieben worden, es berührt die Seele und zeigt, dass Elternliebe auch über den Tod hinaus in einem kleinen Kinderherzen bleibt.
Vielen Dank für so viele berührende Taschentuchmomente beim Lesen und der Gewissheit, dass dieses Buch noch lange nachklingen wird.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

Mehr erfahren »