Projekt Orphan

Projekt Orphan

Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.

"Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters"
The Guardian

"Spannung, die einen die ganze Nacht nägelkauend wach sein lässt."
Harlan Coben

"Orphan X ist herausragend. Ein smarter, stylisher, state-of-the-art-Thriller."
Washington Post

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Projekt Orphan

Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.

"Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters"
The Guardian

"Spannung, die einen die ganze Nacht nägelkauend wach sein lässt."
Harlan Coben

"Orphan X ist herausragend. Ein smarter, stylisher, state-of-the-art-Thriller."
Washington Post

Erscheinungstag: Mo, 07.08.2017
Erscheinungstag: Mo, 07.08.2017
Bandnummer: 100078
Bandnummer: 100078
Seitenanzahl: 416
Seitenanzahl: 416
ISBN: 9783959671088
ISBN: 9783959676687
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York (…)

Kundenbewertungen

Spannung und ein hohes Tempo haben mich überzeugt !! - 15.10.2017 20:55:03 - Die Rabenmutti

Nachdem mir der erste Band, in dem Evan Smoak den scheinbar unnahbaren, wahnsinnig trainierten und facettenreichen Charakter darstellt, so sehr gefallen hat, musste ich einfach wissen, wie sich die Handlung wohl weiter enwickeln wird. Dem Autor gelingt es gut Spannung aufzubauen, zwischendurch gab es eine kurze Textpassage, in der sie etwas schwächer wurde, dennoch kann ich Euch das Buch nur empfehlen. Alleine das Tempo und die Idee, die hinter der Reihe stecken, sind wahnsinnig genial umgesetzt

Reicht leider nicht an Band 1 heran - 04.10.2017 18:52:51 - Buchbahnhof

Insgesamt ist die Idee, Evan verletzlich und nicht als Superheld zu zeigen, gar nicht so schlecht. Die Umsetzung hat mir leider nicht zugesagt, da er vom Superheld zu jemandem mutiert ist, der sich nicht wirklich helfen kann, immer wieder mit sich hadert und dann aber trotzdem sehr brutal zu Werke geht. Dennoch war dieser Teil extrem gewaltbehaftet. Zum Ende hin findet Evan zumindest etwas zu dem zurück, was er uns in Band 1 gezeigt hat. Ich hoffe, dass Evan sich in Band 3 wieder fangen kann.

Es IST, was ES ist. - 21.09.2017 10:16:08 - Vicky

HarperCollins

Evan Smoak ist zurück - 16.09.2017 18:30:34 - Ninis Kleine Fluchten

Nach "Orphan X" ist "Projekt Orphan" die Fortsetzung der Reihe um Evan Smoak. Man kann der Handlung problemlos folgen, auch wenn man "Orphan X" nicht gelesen hat. Um zu verstehen, warum Evan ist, wie und was er ist, sollte man aber mit dem ersten Teil beginnen.
Der Lesefluss ist sehr gut, die Handlung spannend und mitreißend. Gregg Hurwitz versteht es, den Leser in Evans Welt zu versetzen, sodass man mit ihm zusammen so einiges auszustehen hat.

Actionfilm im Kopf - 09.09.2017 18:28:59 - COW

Projekt Orhan ist das zweite Buch um Evan Smoke, einen Ex-Geheimagenten hier in eigener Mission. Das es ein erstes Buch gibt habe ich aber erst beim Lesen bemerkt, man muss es aber nicht gelesen haben. Hier geht es v.a. darum, dass Evan seinen eigenen weg findet. Er wird öfters festgenommen und befreit sich wieder. Wie bei einem Actionfilm üblich ist die Geschichte drumherum meist nebensächlicher. Ein paar Wendungen waren auch vorhersehbar, hat meinem Lesevergnügen aber keinem Abbruch getan. Die Kapitel sind kurz und prägnant, der Schreibstil actionreich und flüssig zu lesen. Das ganze Hintergrundwissen scheint gut recherchiert was z.B. Kampfkünste und Waffenkunde angeht. Die Schilderungen sind sehr detailreich und z.T. auch blutig. Beim Lesen lief in meinem Kopf ein richtiger Actionfilm ab. Insgesamt eine Leseempfehlung von mir. Manche Fakten blieben haften und die werde ich jetzt mal überprüfen gehen und überlege dann, ob ich den ersten Band auch noch lese.

Jede Seite Spannung pur - unbedingt lesen! - 06.09.2017 18:54:33 - Haliax

Seit Jahren hat Evan dem Projekt Orphan den Rücken gekehrt. Er behält den Namen „Nowhere Man“, hilft den Unschuldigen und befreit sie vor dem Bösen. Alles was sie dafür tun müssen, ist die Nummer 1-855-2-NOWHERE zu wählen und Evan eilt ihnen zur Hilfe. Bisher konnte er seine Aufträge gekonnt im Schatten erledigen, doch jemand ist ihm dicht auf den Fersen ohne das Evan etwas merkt.

Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich ab der ersten Seite mit der Geschichte vollkommen mitgerissen werde. Bei Projekt Orphan von Gregg Hurwitz wird der Spannungsbogen am Beginn gelegt und durchgehend weiter gezogen, sodass keine Zeit für eine Pause aufkommt. Dieses Buch garantiert eine durchgehende Spannung, die durch einige Pageturner begünstigt wird. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude.

Da es mein erstes Buch von Gregg Hurwitz ist, war ich positiv überrascht von seiner mitreißenden Schreibweise. Seine Schilderungen sind wie ein Sturm, der über einen hinwegfegt. Man wird einfach mitgezogen! Der Autor schafft es Szenen deutlich zu beschreiben, sodass der Leser ein Bild vor Augen hat, was als Drehbuchautor nicht verwunderlich ist, aber dennoch herausgehoben gehört.

Evan ist ein Hauptcharakter, der auf der einen Seite durch seinen scharfen Verstand und auf der anderen Seite, durch seine verletzliche Seite besticht. Er hat in seinem Leben schon viele Dinge einstecken müssen, was man sehr an seinem Naturell merkt.
Die Geschichte um Evan wurde bereits in Orphan X aufgegriffen. Projekt Orphan ist der zweite Teil dieser Reihe. Dennoch ist es problemlos möglich, den zweiten Teil zu lesen, ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Es sind einige Rückblenden vorhanden, die meiner Meinung aber nicht allzu viel verraten und lediglich dazu dienen, nicht den Anschluss zu verlieren. Es könnte möglich sein, dass sich noch mehr Details verbergen, die mir als Erstleser nicht aufgefallen sind.

Fazit
Dieser hervorragende Thriller, der durch seinen authentischen Protagonisten und seiner spannenden Geschichte überzeugt. Jeder, der unerwartete Wendungen mag, der hat mit diesem Buch sicher eine Freude. Der zweite Teil kann auch problemlos ohne die Informationen des ersten Teils gelesen werden. Dieses Buch war definitiv ein Highlight meines bisherigen Lesejahres und ich empfehle: Unbedingt lesen!

Genialer und packender Thriller - 06.09.2017 10:12:38 - Fire

ACHTUNG: Wer Teil 1 nicht kennt kann diesbezüglich gespoilert werden!



Evan ist ein Killer aber nicht irgendein Killer:

"Für wen hälst Du dich überhaupt?"

"Für den Nowhere Man."

...

Diese Namen kennen nicht viele. Aber dunkle Gerüchte haben sich in bestimmten Vierteln verbreitet wie Abfall, den der Wind durch grafittibeschmierte Gassen treibt.

(Seite 13/14)


Gewohnt ideenreich und kreativ erleben wir Evan. Er hat eine interessante sicht – und denkweise, die er von seinem Mentor Jack beigebracht bekommen hat.

Evan beweist auch in seiner Gefangenschaft, dass er trotzdem menschlich geblieben ist denn er möchte unbedingt Alison helfen. Sie war sein Auftrag, währenddessen er geschnappt wurde.

Mit der Gefangennahme durch Rene gibt es eine neue Person die, wie van Sciver, es auf ihn abgesehen hat. Rene ist nicht nur skrupellos sondern auch paranoid mit psychopatischen Zügen.


Projekt Orphan ist der Nachfolger von Orphan X. Es ist ohne weiteres möglich das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, da einiges wiederholt wird - würde aber dazu raten vorher Teil 1 zu lesen. Der Einstieg wird "neuen" dadurch erleichtert, allen anderen ist es schöne Auffrischung was passiert ist.

Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und freue mich schon, wenn es weitergeht.



Ein wunderbar spannendes Buch mit interessanten Wendungen, dass ich allen nur Empfehlen kann.

Lasse niemals einen Unschuldigen sterben - 04.09.2017 15:07:54 - leseratte1310

Evan Smoak hat wieder einmal einen Auftrag angenommen und hilft einem Mädchen, das beinahe in die Fänge eines Mädchenhändlerringes geraten wäre. Doch dabei gerät er selbst in Gefangenschaft. Sein Entführer René hat ihn in die Schweizer Berge verschleppt, weil er an Evans Geld will. Eine Flucht scheint unmöglich, doch so schnell gibt Evan nicht auf. Die Zeit drängt, denn er will eine Mädchen aus den Händen des Mädchenhändlerringes befreien und hat dafür nur wenige Tage Zeit. Aber auch sein alter Feind Sciver ist weiter auf der Jagd nach ihm.
Der Waise Evan Smoak ist 12 Jahre alt, als er von Jack aus dem Heim geholt wird und zu einem Auftragskiller ausgebildet wird. Doch Jack entwickelt auch eine menschliche Seite an Evan, der nach seiner aktiven Zeit als Orphan X nun als „Nowhere Man“ unentgeltlich Menschen in Not hilft. Evan ist ein sympathischer Typ, der sich auch nach Erledigung eines Auftrages verantwortlich fühlt. Daher ist er nun auch in diesen Schlamassel geraten. Aber er wäre nicht „Nowhere Man“, wenn er nicht immer eine Chance sehen würde, schließlich wurde er von seinem Mentor bestens ausgebildet.
Sein Entführer René ist genau wie Sciver ein sehr unsympathischer Typ. René ist eitel obwohl er wahrlich keine Schönheit ist. Er greift zu sehr rücksichtslosen Methoden um seinen Körper in Form zu halten.
Dies ist der zweite Band der Reihe um Orphan X und es geht wieder sehr spannend und actionreich zu. Aber vieles ist mir auch zu ausführlich beschrieben, so dass das Tempo manchmal ausgebremst wird. Dennoch: Wer Filme wie „Mission impossible“ und „James Bond“ liebt, wird auch dieses Buch mögen.
Ein unterhaltsamer und sehr spannender Thriller

Genial! Spannung und Action pur! - 31.08.2017 15:55:59 - Gina1627

Die 15-jährige Anna ist verzweifelt! Leichtsinnig ist sie auf die Anmache eines gutaussehenden Jungen eingegangen und hat sich mit freizügigen Fotos auf einem Internetportal angemeldet, dass sich als Marktplatz für einen Mädchenhändlerring entpuppt. Intuitiv weiß sie, dass sie einen Fehler gemacht hat. Vor lauter Verzweiflung und Ausweglosigkeit fängt sie an sich durch Selbstzerstörung zu bestrafen. Doch ein aufmerksamer Beobachter gibt ihr eine Telefonnummer und sagt, dass sie sich Hilfe bei dem Nowhere Man erbitten soll. Hinter diesem verbirgt sich Evan Smoak, ein ehemaliger Söldner der Regierung, der unter dem Decknamen Orphan X unliebsame Gegner ermordet hat. Nach einem Schlüsselereignis lässt er seine Vergangenheit hinter sich und widmet sich nur noch hilfsbedürftigen Menschen, die sich nicht gegen die Verbrecherwelt behaupten können. Unsichtbar und gefürchtet fuscht er ihnen ins Handwerk, bis zu dem Tag, an dem er selber in eine Falle gerät und einen Ausweg sucht.

Projekt Orphan ist der zweite Teil der Orphan-Reihe von Gregg Hurwitz, der für Hollywood - Studios Drehbücher schreibt. Man spürt direkt, dass er sein Handwerk versteht. Perfekt zieht er einen durch seinen eindringlichen, gewieften und zwischendurch auch mit Humor gespickten Schreibstil in die Welt der Verbrecher, Geheimdienste und des selbstlosen Evan Smoak. Kurze spannende Kapitel und bewegende Rückblicke auf seine gemeinsame Zeit mit seinem Freund und Ausbilder Jack, lassen einen nur so durch das Buch suchten und man wird mitgerissen von dem Geschehen, das Evan Smoak und seine Gegner auslösen.

Evan ist ein sehr interessanter Charakter, der einem trotz seiner skrupellosen Vergangenheit sympathisch ist. Man bewundert ihn und ist gleichzeitig auch entsetzt über seine Fertigkeiten, die er für die Hilfe bedürftiger Menschen und auch für seine eigene Befreiung aus einer wirklich ausweglosen Lage nutzt. Wahnsinn, wie er diese superspannenden Situationen meistert und immer schlauer zu sein scheint wie sein Entführer und seine Verfolger.

Ich hatte so viele Wow-Momente und war fasziniert von den ganzen irren Wendungen der Geschichte. Zum Schluss hat man sich Gutes erhofft und wurde durch einen Hilferuf mit einem Cliffhanger auf eine Fortsetzung vertröstet.

Projekt Orphan hat mich total begeistert und ich fiebere schon auf das nächste Buch der Reihe hin. Für diesen atemberaubenden Thriller kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!

Mega Thriller, toller Schreibstil ,Spannung pur und 5 Sterne wert!

Genial! Spannung und Action pur! - 30.08.2017 20:24:08 - Gina1627

Die 15-jährige Anna ist verzweifelt! Leichtsinnig ist sie auf die Anmache eines gutaussehenden Jungen eingegangen und hat sich mit freizügigen Fotos auf einem Internetportal angemeldet, dass sich als Marktplatz für einen Mädchenhändlerring entpuppt. Intuitiv weiß sie, dass sie einen Fehler gemacht hat. Vor lauter Verzweiflung und Ausweglosigkeit fängt sie an sich durch Selbstzerstörung zu bestrafen. Doch ein aufmerksamer Beobachter gibt ihr eine Telefonnummer und sagt, dass sie sich Hilfe bei dem Nowhere Man erbitten soll. Hinter diesem verbirgt sich Evan Smoak, ein ehemaliger Söldner der Regierung, der unter dem Decknamen Orphan X unliebsame Gegner ermordet hat. Nach einem Schlüsselereignis lässt er seine Vergangenheit hinter sich und widmet sich nur noch hilfsbedürftigen Menschen, die sich nicht gegen die Verbrecherwelt behaupten können. Unsichtbar und gefürchtet fuscht er ihnen ins Handwerk, bis zu dem Tag, an dem er selber in eine Falle gerät und einen Ausweg sucht.

Projekt Orphan ist der zweite Teil der Orphan-Reihe von Gregg Hurwitz, der für Hollywood - Studios Drehbücher schreibt. Man spürt direkt, dass er sein Handwerk versteht. Perfekt zieht er einen durch seinen eindringlichen, gewieften und zwischendurch auch mit Humor gespickten Schreibstil in die Welt der Verbrecher, Geheimdienste und des selbstlosen Evan Smoak. Kurze spannende Kapitel und bewegende Rückblicke auf seine gemeinsame Zeit mit seinem Freund und Ausbilder Jack, lassen einen nur so durch das Buch suchten und man wird mitgerissen von dem Geschehen, das Evan Smoak und seine Gegner auslösen.

Evan ist ein sehr interessanter Charakter, der einem trotz seiner skrupellosen Vergangenheit sympathisch ist. Man bewundert ihn und ist gleichzeitig auch entsetzt über seine Fertigkeiten, die er für die Hilfe bedürftiger Menschen und auch für seine eigene Befreiung aus einer wirklich ausweglosen Lage nutzt. Wahnsinn, wie er diese superspannenden Situationen meistert und immer schlauer zu sein scheint wie sein Entführer und seine Verfolger.

Ich hatte so viele Wow-Momente und war fasziniert von den ganzen irren Wendungen der Geschichte. Zum Schluss hat man sich Gutes erhofft und wurde durch einen Hilferuf mit einem Cliffhanger auf eine Fortsetzung vertröstet.

Projekt Orphan hat mich total begeistert und ich fiebere schon auf das nächste Buch der Reihe hin. Für diesen atemberaubenden Thriller kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!

Mega Thriller, toller Schreibstil ,Spannung pur und 5 Sterne wert!

Schuld und Buße – 1-855-2-Nowhere Man – Herausragend, intelligent und hochspannend - 30.08.2017 16:08:42 - Nisnis Bücherliebe

Projekt Orphan ist der zweite Teil der Agenten-Reihe um Evan Smoak. Erneut überzeugt Hurwitz literarisch, mit einer intelligenten Handlung, außergewöhnlichen Charakteren bestückt mit einer angenehmen Tiefe und einer fesselnden Agenten Handlung. Wer Nervenkitzel liebt und wen es nicht stört, dass es hin und wieder brutal zugeht, der darf sich diesen fesselnden Agenten-Thriller nicht entgehen lassen.

Sehr spannend, aber langsamer Fortschritt - 29.08.2017 16:07:59 - MiHa's Channel

"Projekt Orphan" hatte viele Action-Szenen und Kämpfe zu bieten und es war auch wirklich spannend, weil man immer gespannt war, was als nächstes passieren wird und dann auch frustriert, wenn man nicht weiterkam. Und das ist auch mein Kritikpunkt: Ich hatte ewig das Gefühl, ich käme nicht weiter. Andererseits musste ich dann lange weiterlesen, damit ich endlich mal vorankomme und dabei war ich auch sehr gespannt!

Das Buch wird seine Leser finden - auch wenn es nicht den literarischen Olymp erklimmt - 28.08.2017 20:15:51 - Rainer S.

Nach dem Lesen dieses Romans ist meine Meinung zwiespältig. Auf der Habenseite steht der flüssige Stil, in dem es geschrieben und auch übersetzt ist. Es ist die richtige Lektüre für einen Tag am Strand oder bei Regenwetter auf der Couch. Die minimale Story des angeblichen Thrillers liest sich leicht und ohne groß mitdenken zu müssen. Und manche Überlebensstrategien des Helden ließen mich schmunzelnd an die alten TV-Folgen eines MacGyver denken.
Trotzdem hat der Roman meines Erachtens nach auch eklatante Schwächen. Die Story spielt über weite Strecken als Kammerspiel fast nur in einem Gebäude, sie ist linear und zunehmend langatmig angelegt. Diverse positive und negative Überraschungen sind hochgradig unglaubwürdig und zugleich vorhersehbar. Die handelnden Personen sind schematisch und flach gezeichnet, eigentlich dient die ganze Story nur als Kit einer Abfolge von Action, ob mit Faust, Handfeuerwaffen oder Artillerie. Was ich weiterhin negativ empfand war das enorme Wissen des Autors über Kampftechniken und Waffensysteme. Die plakative Zurschaustellung empfand ich als störend, da ich mich nicht mit einer Enzyklopädie an einen Roman setzen möchte. Ich weiß also jetzt noch nicht, wie Evan die Hälfte seiner Gegner besiegt hat ;-)

Projekt Orphan - Der Nowhere Man ist Spannung pur - 28.08.2017 10:31:02 - nellsche

Evan Smoak wurde seit seiner Kindheit von der US-Regierung in einem geheimen Projekt ausgebildet, um zu töten. Sein Deckname war Orphan X. Doch er konnte entkommen und stellt seine Dienste nun den Menschen zur Verfügung, die sich nicht mehr selbst helfen können. In seinem aktuellen Fall ist er einem Mädchenhändlerring auf der Spur und er hat nur wenige Tage Zeit, um ein Mädchen zu retten. Doch er wird überwältigt und entführt und muss sein ganzes Können darauf verwenden, selbst zu entkommen, damit er das Mädchen retten kann.

Nachdem ich den ersten Band seinerzeit verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf den zweiten Band um Evan Smoak gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn auch dieser Band hat mich wieder komplett überzeugt.
Ich finde den Charakter von Evan Smoak fantastisch ausgearbeitet und sehr überzeugend und sympathisch dargestellt. Ich bin total gefesselt, wenn ich lese, wie Evan seine Umgebung wahrnimmt und in Gedanken seine nächsten Schritte und deren Auswirkungen plant. Sehr faszinierend.
Der Aufbau der Geschichte ist fließend und gespickt mit Rückblicken in Evans Ausbildungszeit sowie seine Zeit mit seinem Ausbilder.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und ansprechend und leicht verständlich und ich konnte dem Geschehen jederzeit folgen. Ich bin sofort ins Buch abgetaucht und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ich konnte es nicht mehr beiseite legen.

Evan Smoak ist ein großartiger Held, von dem unbedingt noch viel mehr lesen möchte. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Spannend und actionreich – ein sehr lesenswerter Thriller - 23.08.2017 21:08:17 - Archive of Longings

Projekt Orphan ist definitiv ein hochspannender und actionreicher Thriller, dem ein bisschen mehr Inhalt sicher gut getan hätte, der mich aber trotzdem (fast) vollends überzeugen konnte. Gregg Hurwitz ist ein genialer Autor, der mit seinem Buch einen richtig guten Thriller mit klaren, rasanten und dynamischen Kopfkino-Bildern geliefert hat. Definitive Leseempfehlung!

Action, Spannung und ein Charakter, der jetzt mein Herz besitzt. - 23.08.2017 07:52:31 - vanystef

Er hat viele Namen. Orphan X. Evan Smoak. Doch von vielen wird sein Name geflüstert. Es heißt "Der Nowhere-Man ist da, um für Gerechtigkeit zu kämpfen", nicht wissend, dass er schon bald für sich selbst kämpfen muss....

Das Buch "Projekt Orphan" von dem Autor Gregg Hurwitz ist der zweite Teil der Orphan-Reihe und handelt von Evan Smoak, ein ehemaliger sogenannter "Orphan", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, jedem zu helfen, der seine Hilfe braucht. Doch letzten Endes ist er es selbst, dem er helfen muss.

Evan Smoak war ein Waisenkind, das von Heim zu Heim geschickt wurde. Eines Tages kam Jack und befreite ihn von seinem Elend, doch zeitgleich sollte er Evan zu einem Kämpfer der Regierung ausbilden. Es gab viele von ihnen, von den Waisen, und darum waren sie auch nur bekannt unter den Namen "Orphans". Evan war Orphan X und wird von einigen auch noch so genannt. Doch er ist ausgestiegen und kämpft nach Jacks Tod im Alleingang gegen die "Bösen". Er wird von Leuten kontaktiert, die seine Hilfe brauchen und setzt alles daran sie aus ihrer Situation raus zu holen.

Während eines Auftrags wird er aber überraschenderweise gefangen genommen. Er wacht an einem ihm unbekannten Ort auf. Einem Chalet, umgeben von Kälte und Bergen. Sein Entführer? René, ein eitler Mann, der Evans Geld will und ihn deshalb, bis die Bank wieder öffnet, gefangen hält. René scheint sehr schlau zu sein und hat viele Vorkehrungen getroffen, die Evans Flucht unmöglich zu machen scheinen. Doch Evan muss einen Weg dort raus finden, denn eine seiner "Klientinnen", ein Mädchen in Schwierigkeiten, braucht seine Hilfe und dabei zählt jede Minute. Doch René ist nicht sein einziger Feind, denn die Orphans sind ihm auf den Fersen..

Meinung:
Das Buch hat eine rasante Handlung, obwohl es nur eine Zeitspanne von einigen Tagen umfasst. Man sollte eigentlich meinen, dass ein Buch, welches so viele Seiten hat und nur ein Paar Tage beschreibt, langweilig und zäh ist, dass alles in die Länge gezogen ist. Aber ich kann ganz klar versichert, dass dies hier definitiv nicht der Fall ist. Nicht nur die Handlung ist unglaublich spannend, sondern auch der Schreibstil führt dazu, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich bewundere es, wie der Autor viele Kleinigkeiten hervorgehoben und alles sehr bildlich beschrieben hat. Man kann klar erkennen, dass er sich viele Gedanken gemacht und nicht einfach drauf los geschrieben hat.

Auch wenn es sich hierbei um den zweiten Teil der Reihe handelt, ist es nicht notwendig den ersten schon gelesen zu haben. Klar, kennt man die Vorgeschichte dann besser und kann einiges eventuell auch besser verstehen oder hat ganz andere Gefühle in einigen Situationen, doch das alles dämpft die Spannung in keinster Weise. Während des Lesens habe ich mir oft gedacht, dass das alles James-Bond-Potenzial hat.

Fazit:
Ein überaus gelungener Thriller. Ich bin sehr froh ihn gelesen zu haben. Das Buch platzt vor Spannung und Action und man kann nicht genug davon bekommen. Ich bin mir sicher, dass es noch einen Teil geben wird und kann es kaum erwarten ihn zu lesen.

Action, Spannung und ein Charakter, der jetzt mein Herz besitzt. - 23.08.2017 07:51:36 - vanystef

Er hat viele Namen. Orphan X. Evan Smoak. Doch von vielen wird sein Name geflüstert. Es heißt "Der Nowhere-Man ist da, um für Gerechtigkeit zu kämpfen", nicht wissend, dass er schon bald für sich selbst kämpfen muss....

Das Buch "Projekt Orphan" von dem Autor Gregg Hurwitz ist der zweite Teil der Orphan-Reihe und handelt von Evan Smoak, ein ehemaliger sogenannter "Orphan", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, jedem zu helfen, der seine Hilfe braucht. Doch letzten Endes ist er es selbst, dem er helfen muss.

Evan Smoak war ein Waisenkind, das von Heim zu Heim geschickt wurde. Eines Tages kam Jack und befreite ihn von seinem Elend, doch zeitgleich sollte er Evan zu einem Kämpfer der Regierung ausbilden. Es gab viele von ihnen, von den Waisen, und darum waren sie auch nur bekannt unter den Namen "Orphans". Evan war Orphan X und wird von einigen auch noch so genannt. Doch er ist ausgestiegen und kämpft nach Jacks Tod im Alleingang gegen die "Bösen". Er wird von Leuten kontaktiert, die seine Hilfe brauchen und setzt alles daran sie aus ihrer Situation raus zu holen.

Während eines Auftrags wird er aber überraschenderweise gefangen genommen. Er wacht an einem ihm unbekannten Ort auf. Einem Chalet, umgeben von Kälte und Bergen. Sein Entführer? René, ein eitler Mann, der Evans Geld will und ihn deshalb, bis die Bank wieder öffnet, gefangen hält. René scheint sehr schlau zu sein und hat viele Vorkehrungen getroffen, die Evans Flucht unmöglich zu machen scheinen. Doch Evan muss einen Weg dort raus finden, denn eine seiner "Klientinnen", ein Mädchen in Schwierigkeiten, braucht seine Hilfe und dabei zählt jede Minute. Doch René ist nicht sein einziger Feind, denn die Orphans sind ihm auf den Fersen..

Meinung:
Das Buch hat eine rasante Handlung, obwohl es nur eine Zeitspanne von einigen Tagen umfasst. Man sollte eigentlich meinen, dass ein Buch, welches so viele Seiten hat und nur ein Paar Tage beschreibt, langweilig und zäh ist, dass alles in die Länge gezogen ist. Aber ich kann ganz klar versichert, dass dies hier definitiv nicht der Fall ist. Nicht nur die Handlung ist unglaublich spannend, sondern auch der Schreibstil führt dazu, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich bewundere es, wie der Autor viele Kleinigkeiten hervorgehoben und alles sehr bildlich beschrieben hat. Man kann klar erkennen, dass er sich viele Gedanken gemacht und nicht einfach drauf los geschrieben hat.

Auch wenn es sich hierbei um den zweiten Teil der Reihe handelt, ist es nicht notwendig den ersten schon gelesen zu haben. Klar, kennt man die Vorgeschichte dann besser und kann einiges eventuell auch besser verstehen oder hat ganz andere Gefühle in einigen Situationen, doch das alles dämpft die Spannung in keinster Weise. Während des Lesens habe ich mir oft gedacht, dass das alles James-Bond-Potenzial hat.

Fazit:
Ein überaus gelungener Thriller. Ich bin sehr froh ihn gelesen zu haben. Das Buch platzt vor Spannung und Action und man kann nicht genug davon bekommen. Ich bin mir sicher, dass es noch einen Teil geben wird und kann es kaum erwarten ihn zu lesen.

1-855-2-„Nowhere“ -„Brauchen Sie meine Hilfe?“ - 23.08.2017 07:39:08 - anyways

Evan Smoak, angeblicher Importeur von Industriereinigern versteckt sich hinter dem Pseudonym Nowhere-Man. Wobei „Nowhere“ sein Spitzname aus dem geheimen Regierungsprojekt Orphan stammt. Das ist auch das einzige was ihn an die Vergangenheit erinnern soll, wären ihm nicht andere Orphan-Agenten auf den Fersen um den abtrünnigen Evan zu eliminieren. Das Orphan-Projekt war eine Kaderschmiede für hochkarätige menschliche Killermaschinen, irgendwann wurde Evan dies zuviel und ab jetzt arbeitet er auf eigene Faust. Sein aktueller Fall ist ein Mädchen, das sich etwas zu freizügig im Internet präsentiert hat, nicht ahnend dass sie damit einem Mädchenhändlerring in die Karten spielt. Sie ist extrem verzweifelt. Sie fürchtet um das Leben ihrer Eltern und Geschwister. Von dem Vater einer Schulkameradin, der ihre Verzweiflung erkennt, bekommt sie eine Nummer. Sie ruft dort an und der Evan übernimmt den Fall… kostenlos. Auf der Suche und Elimination der Hintermänner dieses Mädchenhändlerrings, wird Evan gekidnappt. Diese Leute sind jedoch wesentlich professioneller. Evan beschleicht der Verdacht, das sein alter Widersacher beim Orphan- Projekt, Charles Van Sciver in tatsächlich aufgespürt haben könnte. Doch es soll ganz anders kommen….

Das ist mein erstes Buch von Gregg Hurwitz, anscheinend das zweite um seinen Protagonisten Evan. Die Idee eines einsamen Rächers ist zwar nicht neu und erinnert mich, sieht man mal von den einschlägigen Comic-Helden ab, ein wenig an „Jack Reacher“ mit Tom Cruises oder auch Denzel Washington in „The Equalizer“, hat jedoch einige weitere Aspekte die mein Interesse geweckt haben. Anfänglich hatte ich ein wenig Probleme mit Hurwitz abgehakten Schreibstil, das Lesen war für mich am Anfang etwas sehr holprig. Meine Erwartungen an das Buch wurden im ersten Drittel genau getroffen, es gab reichlich Spannungsbögen und interessante Wendungen. Leider flacht das dann stetig ab. Das kommt zum einen daher, dass sich der Protagonist ständig in einer quasi Endlosschleife aus frustranen Fluchtversuchen und Vergangenheitsbewältigung befindet. Untermalt wird das Ganze von einem Sammelsurium aus Erklärungen zu (nehme ich an sämtlichen fernöstlichen) Nahkampftechniken mit genauer Beschreibung und Bezeichnung. Hier muss ich sagen, dass meine Aufmerksamkeit deutlich nachliess. Diese Seiten habe ich quasi quer gelesen. Es zeichnet den Autor zwar aus so viel Recherche betrieben zu haben. Für mich wäre hier weniger, deutlich mehr gewesen. Auch der Showdown am Ende und die vielen klitzekleinen Happy Ends ließen die Spannung vom Anfang des Buches nicht wiederbeleben. Schade.

Sein Credo: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben - 21.08.2017 14:42:52 - Hennie

„So gut Orphan X auch war, dieses Buch ist noch besser.“ So urteilt Booklist über „Projekt Orphan“. Ich kann das so nicht bestätigen, da ich den ersten Band nicht kenne.
Doch diese vorliegende Geschichte hat alles, was ein guter Thriller braucht. Gregg Hurwitz beherrscht dieses Metier exzellent. Ich habe mich keine Minute gelangweilt beim Lesen der fesselnden Lektüre.

Nach Jahren des Mordens im Regierungsauftrag als Elitekämpfer unter seinem Decknamen „Orphan X“, stieg Evan Smoak aus. Seitdem wird er erbarmungslos von seinen alten Auftraggebern gejagt. Getarnt als harmloser Handelsvertreter nutzt er seine hervorragende Kämpferausbildung, um Menschen aus hoffnungslosen und gefährlichen Situationen zu retten. Für sie ist er der „Nowhere Man“, der unter einer bestimmten Telefonnummer zu erreichen ist. Nach einem solchen, erfolgreichen Einsatz wird er gefangengenommen und entführt von den Schergen eines zwielichtigen Kerls, der sich René nennt. Ab diesem Zeitpunkt ist Evan ganz allein auf sich und seine Fähigkeiten gestellt, um sich zu befreien. Dabei lautet weiterhin sein Credo: „Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.“

Bei „Projekt Orphan“ handelt es sich also um den zweiten Band der Reihe um Evan Smoak, den Killer, den es eigentlich nicht gibt. Für mich lieferte die Geschichte seitenweise Spannung und ich habe dieses Buch verschlungen. In 74 kurzen Kapiteln mit passenden, prägnanten Überschriften erzählt Gregg Hurwitz in brillanter Manier wie sich Evan in aussichtsloser Position nicht unterkriegen läßt. Überraschende Wendungen gibt es in Hülle und Fülle.
Für mich waren die kursiv geschriebenen Rückblenden in Evans Vergangenheit sehr wichtig. Hier erfuhr ich von seiner schlimmen Vergangenheit im Waisenhaus und von seinem wichtigsten, ganz engen Vertrauten, seinem Ziehvater, Mentor und Ausbilder Jack Johns. Dadurch erhielt ich Informationen aus Teil 1, aus Orphan X, die mir Einblicke ins Seelenleben des harten Kerls mit weichem Kern lieferten.
Besonders gelungen finde ich die bildhafte und genaue Darstellung der Charaktere. Ich konnte sie lebhaft vor mir sehen: René, den selbstverliebten, alternden Egomanen, ein eiskaltes, paranoides Scheusal, Dex, seinen stummen Gefolgsmann mit den sprechenden Tätowierungen auf beiden Händen, Orphan M, den geschlechts- und reizlosen Killer, die attraktiven Frauen Candy, Despi...
Gregg Hurwitz versetzte mich teilweise mit seinem Buch in eine Illusion. Der Thriller hat Momente der Science Fiction, z. B. die unfassliche Erweckung des Helden aus dem Reich der Toten u.v.m. Mit der brillanten Darstellung seiner Figur Evan Smoak zeigt er wozu ein Mensch, wenn auch eine hochkarätige, scharfsinnige Killermaschine, fähig ist. Evan setzt sein umfangreiches, elitäres Wissen gnadenlos ein.
Es ist so geschrieben, dass ich mir die Szenen verfilmt oder in einem Comic vorstellen könnte. Kein Wunder, ist doch der Autor in beiden Metiers zu Hause.
Ein sehr spannender, aktions- und detailreicher mit viel Nervenkitzel versehener Thriller und von einem klugen Autoren verfaßt. Ich freue mich auf das nächste Abenteuer mit Evan Smoak – in der englischen Fassung als „Hellbent“ angekündigt. -
Von mir fünf von fünf Sternen für die ausgezeichnete Unterhaltung.


The Nowhere Man - 19.08.2017 07:52:21 - Melanie E.

"Projekt Orphan" ist ein wirklich gelungener Thriller, der mir mehr als einmal echte Gänsehaut beschert hat. Die Situationen erscheinen oft aussichtslos und dennoch gelingt es Evan Smoak sich aus einigen Gefahrenquellen herauszuwinden. Es ist der Wahnsinn und schon das bloße Lesen der Gewalt hier und da lässt mich erschauern. "Projekt Orphan" hat einen leichten Touch von James Bond. Etwas, was ich normalerweise überhaupt nicht mag, weder im Film noch im Buch, dennoch konnte mich die Unnahbarkeit von Evan komplett überzeugen, auch wenn es oft unwirklich wirkte. Er wirkte manchmal eher wie eine Maschine, gedrillt darauf zu überleben oder zu töten. Dabei noch nicht einmal mit der Wimper zu zucken ist wirklich faszinierend.
Eine gewisse Faszination ist auf jeder Seite spürbar, obwohl ich mich auch mit Gefühlen der Verachtung herumplagen musste, da ich Grausamkeit und Skrupellosigkeit abneigend entgegensehe. Töten ist Evans Geschäft und auch wenn sein Handeln ehrbar erscheint, ist er es doch, der Leben nimmt. Natürlich wäre es auf der einen Seite schön, jemanden zu haben, der auf Anrufe reagiert, wenn das Leben ohne Ausweg erscheint, dennoch sollte man nie vergessen, dass Evan zum Töten bereit ist. Er tappt irgendwann in eine Falle und muss um sein Leben fürchten. Geistreich, skrupellos und manchmal auch unmenschlich denkend und handelnd windet sich Evan aus der Gefahrenzone. Er muss im Nachhinein vieles bedenken, verarbeiten und sich entscheiden, ob er das Leben, welches er führt so weiterleben will. Manchmal würde er auch die Menschen die er liebt gefährden. Ist es diesen Wahnsinn wert?
Ich fand "Projekt Orphan"sehr gelungen und kann daher eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Auch wenn Evan Smaok auf mich unmenschlich und wie eine Maschine wirkte, nimmt dies nicht die Spannung, die der Thriller erzeugen konnte. Der Spannungsbogen ist von Beginn an sehr hoch und kann sich komplett durch den weiteren Verlauf der Story ziehen. Letztendlich ein sehr gelungener Thriller, der meine hohen Erwartungen noch übertroffen hat.

★★★★★ (4.5 Sterne)

Genialer zweiter Teil nach Orphan X - 18.08.2017 13:37:35 - Charley

Cover / Artwork / Aufbau des Romans

Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil - wieder sehen wir einen Mann mit dem Rücken zum Betrachter stehen, der eine Waffe in der Hand hält. Auch die Farben sind passend zum ersten Teil gewählt. Das Buch hat ca. 450 Seiten, welche dank der flüssigen Schreibe des Autors in kürzester Zeit weg geschmökert werden können. An dieser Stelle möchte ich noch die gute Qualität des Einbands loben, sowohl hat der Buchrücken nach dem Lesen keinerlei Spuren vom Lesen bekommen und generell ist das Buch zwar ein Taschenbuch, das Material scheint aber wirklich sehr hochwertig zu sein. Auch das Schriftbild ist sehr leserfreundlich.



Inhalt

Nachdem wir Evan im ersten Teil bereits kennen lernen durften, erleben wir ihn erneut in ständiger Action. Er ist der Nowhere Man, den man anruft, wenn niemand mehr helfen kann. Doch diesmal gerät Evan leider selbst in eine verzwickte Situation und kämpft um sein Überleben. Er war ein Orphan und seine Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen, so dass er kaum weiß, aus welcher Richtung der nächste Schlag kommen könnte.



Fazit

Ich mag hier gar nicht viel schreiben, schon bei der Wiedergabe des Inhalts musste ich mich sehr zusammen reißen, um nicht zu spoilern. Daher sage ich erst mal so viel: Wenn man den ersten Teil der Reihe mochte, dann hat man große Chancen, den zweiten Teil zu lieben, denn so ging es mir. Meine Erwartungen waren extrem hoch an diesen Nachfolger, doch sie wurden tatsächlich übertroffen. Die Spannung fängt auf der ersten Seite an und hält wirklich bis zur letzten Seite an. In meinen Augen waren da auch keine Szenen, die übertrieben dargestellt waren - ich bin mir auch nicht sicher, ob man das immer so beurteilen kann, denn dann müsste man vielleicht ein durchtrainierter Auftragskiller sein :-)

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass der Autor folgenden Spagat bravurös gemeistert hat: er hat sowohl die Spannung stets hoch gehalten, dennoch hat er es auch geschafft, dem Protagonisten Leben, Gefühle, Ecken und Katen zu verleihen, so dass ich das Gefühl hatte, dass ich Evan ein bischen besser kennen lernen durfte.

Für alle, die den ersten Teil nicht gelesen habe: Man kann den zweiten Teil schon auch unabhängig vom ersten Teil lesen, aber für mich wären da 1-2 Kleinigkeiten passiert, die gerne schon vorher gewusst hätte, bzw. die das Lesen des ersten Teil ad absurdum führen, wenn man ihn nach dem zweiten Teil liest. Auf der anderen Seite war der erste Teil auch super, von daher sollte man sich durch diese Kleinigkeiten einfach nicht abhalten lassen.

Ich freue mich schon auf Teil drei und hoffe, dass der Autor sich damit nicht allzu viel Zeit lässt :-)

Großes (Kopf-)Kino! - 16.08.2017 21:16:53 - Jewego

Project Orphan ist der zweite Teil einer Reihe, die mit "Orphan X" startete, kann aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Als Leser wird man schon auf den ersten Zeilen abgeholt und bis zum Schluss nicht losgelassen. Der Autor hat clevere und spannende Ideen umgesetzt und seine Leser dadurch ununterbrochen gefesselt. Diese gut konstruierte Handlung begleitet von einem guten Schreibstil macht diesen Roman für mich zu einem verdienten 5-Sterne-Werk und war unter anderen eines der besten Werke, die ich in diesem Jahr lesen durfte.

Der Thriller war durchgehend spannend und unterhaltsam, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt gefühlt oder war gar der Meinung, dass der Roman unnötig in die Länge gezogen wurde - im Gegenteil! Ich hätte mir noch viel mehr gewünscht.

Die Charaktere sind vielschichtig und haben Tiefgang, es macht Spaß sie zu verfolgen und zu ergründen. Innerhalb des Rahmens einer wahnsinnig gut ausgedachten Geschichte, die zahlreiche Mini-Cliffhanger am Ende der Kapitel hatte, wodurch man noch mehr animiert wurde, weiterzulesen, sowie immer wieder unerwartete Entwicklungen und Wendungen, boten diese uns noch einen Bonus.

In jeden Fall macht der Roman Lust auf mehr und, obwohl ich mit "Project Orphan" im zweiten Teil der Reihe eingestiegen bin, werde ich mir anschließend nun auch den ersten Teil zulegen. Es gibt selten Thriller, die so überzeugen, wie Gregg Hurwitz es mit Project Orphan konnte. Brava, wirklich erstklassig.

Gnadenlos spannend! - 15.08.2017 07:57:49 - Weltenwanderer

Schon mit den ersten Sätzen hat mich der Autor wieder in den Bann gezogen! Auch im zweiten Band ist Evan Smoke dabei die Bösen aus dem Weg zu räumen, dieses Mal einen Mädchenhändlerring - natürlich im Alleingang, denn er hats einfach drauf ;) Er lässt sich niemals unterkriegen und sieht immer eine Chance, egal wie schlimm die Lage aussieht. Sehr fesselnd, auch wenns teilweise etwas in die Länge gezogen wurde. Top Agenten Thriller!

eine solide Fortsetzung, die mir viel Spaß gemacht hat - 14.08.2017 13:31:18 - Booknaerrisch

Von mir gibt es für Ideenreichtum, Wendungen und Action mal wieder die volle Punktzahl, wobei ich diese Fortsetzung etwas schwächer empfand, als den Reieneinstieg.

http://booknaerrisch.blogspot.de/2017/08/rezension-projekt-orphan-evan-smoak-2.html

Bewahre dir deine Menschlichkeit... - 12.08.2017 17:29:06 - chipie2909

Der Klappentext von "Projekt Orphan" hat mich gleich umgehauen! Ich wollte diesen Thriller unbedingt lesen, auch wenn ich den Vorgänger "Orphan X" nicht kannte.

Doch um was geht es genau? Evan Smoak lebt ein Doppelleben, denn hinter seiner unscheinbaren Fassade ist er der "Nowhere Man". Er kämpft für diejenigen, die für sich keinen Ausweg mehr sehen und ihn per Telefon um Hilfe bitten. Doch er wird gnadenlos gejagt von seinen Ex-Kollegen, den Orphans, mit denen er jahrelang im geheimen Auftrag des US-Verteidigungsministeriums getötet hat. Als er gerade dabei ist, einer Jugendlichen aus den KLauen eines Mädchenhändlers zu helfen, wird er selbst gekidnappt. Er muss sich unbedingt befreien, bevor es zu spät für das Mädchen ist...

Mein Eindruck:
Anfangs hatte ich etwas Bedenken, dass es von Nachteil ist, den ersten Band nicht zu kennen. Dies stellte sich aber gottseidank als unberechtigte Sorge heraus und mich hat das Buch sofort gefesselt. Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich von dem Hauptprotagonisten Evan halten soll, doch je mehr ich über ihn las und auch von seiner Vergangenheit erfuhr, umso sympathischer wurde er mir. Gregg Hurwitz hat es hier perfekt geschafft, Evan menschlich und doch knallhart darzustellen, was mit Sicherheit eine enorme Herausforderung für einen Autor ist. Rückblenden in Evans Vergangenheit klären einiges auf, was dazu beiträgt, dass der Leser eine besondere Bindung zum "Nowhere Man" aufbauen kann und dieser Thriller ist ein wahrer Pageturner. Ich konnte es immer kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Evan weitergeht, wie seine Gefangenschaft weiter verläuft und was seine Feinde gerade wieder aushecken. Denn nicht nur Evan Smoak ist eine interessante Figur in diesem Werk. Auch sein Entführer verfügt über eine wahrlich schillernde Persönlichkeit und hat eine sehr facettenreiche Crew um sich gescharrt. Zudem ist er ein Meister der Illusion. Ich finde es faszinierend, welch unterschiedliche Charaktere aus der Feder von Hurwitz entstanden sind, jede einzelne klasse ausgearbeitet. Denn auch Evans Ex-Kollegen sind Gegner, die er in keiner Sekunde unterschätzen darf, schließlich haben sie die gleiche Ausbildung genossen. Und so beginnt eine Jagd auf Leben und Tod...

Fazit:
Lesen, lesen, lesen!! Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit komplett verschlungen. Leser werden sich öfter mal an James Bond verbunden mit Robin Hood erinnert fühlen und auch das macht einen ganz besonderen Reiz aus. Ich hoffe sehr, bald wieder von Evan zu lesen und bis dahin werde ich den ersten Band "Orphan X" lesen :) Von mir kommt eine glasklare Leseempfehlung!

Spannender Action-Thriller - 11.08.2017 18:24:45 - nati51

Nach Orphan X ist Projekt Orphan der zweite Band um Evan Smoak. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, kam ich ohne Probleme in dieses Buch.

Evan Smoak wurde bereits als zwölfjähriger für das Orphan-Programm ausgewählt und von der US-Regierung zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet. Nach Jahren des Mordens im Regierungsauftrag ist er ausgestiegen, denn er möchte sich einen Rest an Menschlichkeit erhalten. Unter einer Telefonnummer, die zu dem „Nowhere Man“ führt, hilft er wie ein moderner Robin Hood Menschen, die sich in einer ausweglosen Situation befinden. Als er Anna aus den Fängen eines Mädchenhändlerrings befreit, wird er selbst gefangen genommen und entführt. Doch wer steckt in der Entführung, ist es sein früherer Auftraggeber oder steckt jemand anderes dahinter?

Das Buch lebt von der Hauptperson Evan Smoak. Er ist intelligent, charmant und trotz seiner Killertätigkeit sowie der Selbstjustiz, die er ausübt, kommt er sehr sympathisch herüber. Die Charakterzeichnung einzelner Personen oder die Beschreibungen von Szenen zeigen auf, dass der Autor einen besonderen Blick aufs Detail hat. Beim Lesen der tollen Actionszenen musste ich oft an James Bond denken und Evan Smoak braucht sich vor einem Vergleich nicht scheuen.

Die Handlung ist spannend und vielfältig. In der deutlich gekennzeichneten Nebenhandlung weisen kurze Flashbacks von Evan auf seine Vergangenheit, so dass einiges für den Leser nachvollziehbar wird. Sie sind nicht einfach dazwischen geschrieben, sondern wirken gut platziert.

Projekt Orphan ist für mich ein hochintelligenter Action-Thriller. Wer Spannung und Nervenkitzel liebt, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen, denn er kommt voll auf seine Kosten.

Nichts hält ihn auf - 11.08.2017 14:12:45 - Bibliomarie

Das Projekt „ Orphan“ ist ein geheimes, hochbrisantes Programm der US-Regierung. In Kinderheimen und Waisenhäuser werden geeignete Kinder ohne Eltern oder Verwandte gesucht und in einem jahrelangen Training zu Elitekämpfern und Killermaschinen ausgebildet. Evan, als Orphan X, ist eines dieser Kinder. Er hat zu seinem Mentor und Trainer Jack eine besondere Verbindung, er sieht ihn fast als Vaterersatz. Diese menschliche Regung veranlasst Evan auch das Programm kritisch zu hinterfragen. Aber ein Ausstieg ist von den Organisatoren nicht gedacht, Jack bezahlt mit dem Leben und Evan führt fortan ein Leben im Untergrund.


Allerdings ein komfortables, durch seine Aufträge hat er genug Geld, das er auf diversen Konten gebunkert hat. Sein Leben ist hinter einer hochtechnisierten Sicherheitsbarriere versteckt. Evan hat sich eine Aufgabe zu Eigen gemacht, als „Nowhere Man“ hilft Menschen in unverschuldeten Notlagen. Dafür setzt er seine ganzen Kenntnisse und Verbindungen ein. Menschenhändler, Drogenbosse und immer wieder Kinderhändlerringe sind sein Ziel. Das bringt ihm viele Feinde ein, aber auch die Bosse von Projekt Orphan sind hinter her. Aber als er dann in eine Falle gerät, ist es eine Bedrohung aus einer ganz anderen Ecke.


Gefangengehalten in einem bunkerähnlichen Chalet wird Evan erpresst, sein ganzes Vermögen den Kidnappern zu überweisen. Eine geschickte Idee – Schwarzgeld wird von niemandem gesucht. Aber Evan lässt sich nicht unterkriegen, er sinnt auch ein Entkommen und Scharfschützen, Wachleute und Killer sollen ihn nicht aufhalten. Jeder Tag in Gefangenschaft ist eine Tortur, aber Evan kämpft!


Ein unglaublich rasanter Plot. Wann immer ich dachte, jetzt hat er kein Mittel zur Gegenwehr mehr, findet er einen Müllbeutel, einen Serviettenring oder ähnliches, was er zu tödlichen Waffen umsetzt. (McGyver lässt grüßen) Es gab kaum eine Verschnaufpause und der Ideenreichtum des Autors ist gewaltig. Ein fulminanter Einfall jagt den nächsten. Zwar hätte ich mir weniger Kampfszenen und mehr Hintergrund gewünscht, aber trotzdem ist die Geschichte rund aufgebaut. Lediglich der Mittelteil mit den tagelangen Ausbruchsversuchen hat Längen, auch wenn er jedes Mal eine neue List ersinnt, wiederholt sich die Konstellation dann doch.

Das Buch ist ein routinierter, fesselnd zu lesender Thriller, der direkt nach einer Verfilmung schreit.

Zwei Hunde, zehn/neun/acht Wachen, zwei Scharfschützen - und Dex - 09.08.2017 21:36:04 - misery3103

Als Evan Smoak, der Nowhere Man, gegen einen Mädchenhändlerring tätig wird, wird er von Unbekannten entführt. Er wacht in einem Chalet in den verschneiten Bergen eines unbekannten Landes auf, wo ihn ein Verrückter festhält, der sein Geld will und ihn von unzähligen Wachen bewachen lässt. Nun muss sich Evan selbst retten. Ein Unterfangen, das sich nicht so leicht umsetzen lässt.

Evan - der Nowhere Man oder Orphan X – in einer ungewohnten Situation. Anstatt Fremden zu helfen, die sich in einer Notsituation befinden, muss er für sich selbst einen Weg aus einem gut gesicherten Gefängnis finden. Sein Einfallsreichtum und seine Art seinem Entführer und dessen Helfern gegenüber ließen mich das Buch mit einem Grinsen lesen. Immer wieder gelingt es Evan, seinen Wächtern empfindliche Verluste zu bescheren. Der Showdown in den Bergen war dann so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch Evans Zweifel an seinem Leben und die Aussicht darauf, alles hinzuschmeißen und ein „normales“ Leben zu führen, sind toll beschrieben, werden aber durch den Cliffhanger am Ende der Geschichte wieder in Frage gestellt.

Evan ist ein toller Charakter, den ich in jeder Szene vor mir sehen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor Gregg Hurwitz auch Drehbücher schreibt, dass ich beim Lesen der Orphan-Bücher fast schon einen Film vor Augen habe.

Ein toller Protagonist in einem blutigen Fall. Spannend und mitreißend!

Evan unkaputtbar. Gut, aber nicht ganz so gut wie Band 1. - 08.08.2017 13:07:29 - Baerbel82

Der Nowhere Man

„Orphan X“ hatte ich mit Begeisterung verschlungen. Deshalb musste ich einfach wissen, wie es weiter geht. Evan Smoak, der „Nowhere Man“, hält sich noch immer an seine Gebote. Das wichtigste von allen: „Lass niemals einen Unschuldigen sterben.“
Nachdem er jahrelang unter dem Decknamen „Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat, war Evan ausgestiegen und abgetaucht. Als „Nowhere Man“ hilft er nun Menschen, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können.
Während Evan der 15-jährigen Anna hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. René ist ein Freak. Er will Evans Geld. Wird es Evan gelingen zu fliehen?
Gregg Hurwitz lässt uns in seinem Thriller nicht viel Zeit. Er reißt uns mitten in eine spannende Geschichte, bei der es einzig und allein ums Überleben geht. Eine Geschichte mit viel Action, Testosteron und Gewalt. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik.
„Projekt Orphan“ lässt sich flott und flüssig lesen. Zwischendrin sind immer wieder in Kursivschrift Rückblicke in die Vergangenheit eingestreut. Über das Wiedersehen mit Evans Ziehvater und Ausbilder Jack sowie seiner Nachbarin Mia und deren Sohn Peter habe ich mich sehr gefreut.
Evan ist ein interessanter Charakter. Ein Heiliger, ein Superheld. Aber er ist eben auch ein einsamer Rächer. Nichtsdestotrotz fiebert man mit ihm mit, ob er es wohl schafft, Van Sciver zu entkommen. Der ehemaligen Leiter des Orphan-Programms will Evan töten, weil er zu viel weiß.

Fazit: Evan unkaputtbar. Gut, aber nicht ganz so gut wie Band 1.

Zwei Hunde, Zehn/Neun/Acht Wachen, zwei Scharfschützen – und Dex - 06.08.2017 14:44:28 - misery3103

Als Evan Smoak, der Nowhere Man, gegen einen Mädchenhändlerring tätig wird, wird er von Unbekannten entführt. Er wacht in einem Chalet in den verschneiten Bergen eines unbekannten Landes auf, wo ihn ein Verrückter festhält, der sein Geld will und ihn von unzähligen Wachen bewachen lässt. Nun muss sich Evan selbst retten. Ein Unterfangen, das sich nicht so leicht umsetzen lässt.

Evan - der Nowhere Man oder Orphan X – in einer ungewohnten Situation. Anstatt Fremden zu helfen, die sich in einer Notsituation befinden, muss er für sich selbst einen Weg aus einem gut gesicherten Gefängnis finden. Sein Einfallsreichtum und seine Art seinem Entführer und dessen Helfern gegenüber ließen mich das Buch mit einem Grinsen lesen. Immer wieder gelingt es Evan, seinen Wächtern empfindliche Verluste zu bescheren. Der Showdown in den Bergen war dann so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch Evans Zweifel an seinem Leben und die Aussicht darauf, alles hinzuschmeißen und ein „normales“ Leben zu führen, sind toll beschrieben, werden aber durch den Cliffhanger am Ende der Geschichte wieder in Frage gestellt.

Evan ist ein toller Charakter, den ich in jeder Szene vor mir sehen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor Gregg Hurwitz auch Drehbücher schreibt, dass ich beim Lesen der Orphan-Bücher fast schon einen Film vor Augen habe.

Ein toller Protagonist in einem blutigen Fall. Spannend und mitreißend!

Spannender interessanter Thriller - 06.08.2017 08:04:17 - Sturmhoehe88

Inhaltsangabe zu „Projekt Orphan“ von Gregg Hurwitz
Evan Smoak ist der "Nowhere Man". Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Er hilft denen, die keinen Ausweg mehr haben. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen "Orphan X" im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Während er einer Jugendlichen hilft, den Fängen eines Mädchenhändlerrings zu entkommen, wird er überwältigt und entführt. Jetzt muss Evan all sein Können aufbringen, um sich selber zu befreien, bevor es zu spät ist … Denn es gilt weiterhin sein 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. "Orphan X ist waffenfähiges Thrillermaterial eines modernen Meisters" The Guardian "Spannung, die einen die ganze Nacht nägelkauend wach sein lässt." Harlan Coben "Orphan X ist herausragend. Ein smarter, stylisher, state-of-the-art-Thriller." Washington Post

Meine Meinung
Ein wirklich beeindruckender spannender und besonderer Thriller, der nicht nur in seiner Sprache und Ausdrucksform faszinierend ist sondern auch in seinem fesselndem angenehmen Schreibstil.
Der Plot ist fesselnd und Spannend, der Charakter interessant und Sympathisch, ein wirklich rundum gelungenes Werk.
Klare Kauf und Leseempfehlung!
5/5 Sterne

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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