Der Stoff, aus dem Träume sind
La deutsche Vita im August
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Geschichten und ErzählerInnen von hier.
August

Der Stoff, aus dem Träume sind

Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen. 

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Der Stoff, aus dem Träume sind

Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen. 

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Erscheinungstag: Mi, 01.08.2018
Erscheinungstag: Mi, 01.08.2018
Bandnummer: 26125
Bandnummer: 26125
Seitenanzahl: 320
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783956498008
ISBN: 9783955767952
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Jana Stieler machte einen Magisterabschluss in Literaturwissenschaft und Öffentlichem Recht. Anfangs fiel es ihr schwer, ihre Berufung zu finden – das Schreiben war letztendlich der Schlüssel dazu, wie sie in ihrem Volontariat bei einer (…)

Kundenbewertungen

Ein Stück Stoff - 17.08.2018 13:53:43 - Bibliomarie

Zwei Frauen, fast zwei Generationen voneinander getrennt, tragen diesen Roman.
Claire verlebt ihre frühe Jugend in Armut auf der Insel Barra. Der Großvater ist Weber und bringt seiner Enkelin die Farben und Garne des unvergleichlichen Tweedstoffs näher. Er ist ihr Stütze im lieblosen Elternhaus. Der Vater ist ein gewalttätiger Trinker, die Mutter hilfloses Opferlamm. Aber ein tragisches Opfer ist der kleine Bruder Logan, der schon als Baby von den Misshandlungen bleibende Schäden davonträgt. Nach dem Tod des Großvaters siedelt die Familie ins Londoner East End um und zur Armut kommt jetzt noch die von Elend geprägte Umgebung.


Vivian lebt als alleinerziehende Mutter in London. Ein abgebrochenes Psychologiestudium, wenig Zukunftsaussichten und eine diffuse Lebens-und Zukunftsangst prägen sie. Sie hat wenig Selbstvertrauen und möchte am liebsten unsichtbar sein. Obwohl sie bei anderen Menschen sehr gut Handlungsweisen einschätzen kann und aufgrund ihres Studium sie auch gleich analysieren kann, versagt bei ihr selbst diese Einschätzung. Nur in der Liebe zu ihrem kleinen Sohn Ethan geht sie völlig auf.


Claires und Vivians Wege kreuzen sich und aus anfänglicher Abneigung erwächst langsam Vertrauen und Verständnis.
Der Roman ist warmherzig geschrieben, die beiden Frauenschicksale sind gut geschildert. Erstaunlich fand ich, wie die – deutsche – Autorin so kenntnisreich das London der Nachkriegszeit schildert und wie farbig die Schauplätze, sowohl in der Gegenwart, wie auch in der Vergangenheit, erzählt werden. Vivian und Claire müssen beide ihre Komfortzone verlassen und sich dem Leben stellen, auch wenn die Herausforderung an sie beide sehr unterschiedlich sind. Die Veränderung der Persönlichkeiten habe ich sehr gern begleitet. Wie aus der exzentrischen Claire und der zurückhaltenden, unsicheren Vivian die ersten Anfänge von Freundschaft entstehen, gefiel mir.


Das Stilmittel der wechselnden Perspektiven und der Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Frauen machen den Roman lebendig und interessant.

Frauenfreundschaft zwischen jung und alt, schüchtern und resolut - 12.08.2018 21:22:21 - Minangel

Inhalt: Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen.

Meine Meinung: Die exzentrische alte Modedesignerin Claire trifft auf die introvertierte alleinerziehende Vivian und bunt gewebt wie ein Sommerschal erzählen sie sich nach und nach prägende Stationen ihres Lebens. Je mehr Claire von sich Preis gibt, desto klarer wird, dass sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben muss, um Frieden schließen zu können. Dadurch wird auch Vivian animiert, ihre Situation zu überdenken und dass sie für sich und ihren Sohn mehr verlangen darf vom Leben.
Mir hat die Person Claire gefallen, ich habe versucht, ihre Handlungen zu verstehen und trotz ihrer eigenen Art trägt sie Herz am rechten Fleck, meist unter teuren Stoffen versteckt. Bei Vivian tat ich mir schwerer. Diese permanenten Hirnwixxxereien und das ständige Leben im Kopf machten mir die Lektüre schwer und ihre Gefühle und Emotionen blieben daher für mich nicht sehr greifbar und einige ihrer Handlungen passten zu dem penetranten Abwegen im Kopf nicht dazu.
Positiv fand ich die wechselnden Erzählebenen, welche mit Vornamen und Jahreszahl gekennzeichnet wurden.
Kurzfristig war mir nicht ganz klar, wohin die Reise gehen soll, wohin uns die Autorin führen will, doch die Neugierde hielt mich bei der Stange, die verwirrenden Fäden begannen sich zu entwirren, um damit ein neues Band zu knüpfen...

Fazit: Wenn man sich seinen Ängsten und der Vergangenheit stellt, dann hat das Glück eine Chance. So in etwa würde ich das Buch bewerben und dafür gibt‘s 4 Sterne.

Zwei eigensinnige Frauen treffen aufeinander - 08.08.2018 20:56:24 - alupus

Zwei eigensinnige Frauen treffen aufeinander

ein sehr berührender und gefühlvoller Roman

Inhaltsangabe:
Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen.
Meine Meinung:
Vivian, eine alleinerziehende Mutter, versucht sich und den 5jährigen Ethan mit 2 Jobs über die Runden zu bringen. Tagsüber arbeitet sie in einem Vintageladen und abends sitzt sie am Sorgentelefon. Vivian ist eine Frau, die Angst vor Neuerungen hat und sich doch selbst sehr klein macht. In diesen Vintageladen kommt eines Tages Claire Holloway, eine sehr bekannte Designerin. Claire ist eine sehr zynische Frau geworden und sträubt sich nach Möglichkeit mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen. Ihr fällt sofort das Jackett auf, das von der Hebrideninsel Barra kommt. Durch eine kleine Nachlässigkeit kommt es zu einem Unfall und bei Vivian entsteht sofort das Helfersyndrom.
Das Buch hat mehrere Erzählebenen, da ist einmal die Geschichte von Vivian und auf der anderen Seite die Geschichte von Claire und auch von ihrer Vergangenheit nach dem Krieg auf Barra und in London. Gerade diese Geschichten nach dem Krieg in London sind so bildhaft geschrieben, dass ich mir vorstellte, alles miterlebt zu haben. In dem Buch ist die Rede davon, dass es den Siegern schlecht gehe (Lebensmittelmarken usw.), während die Besiegten schon das Wirtschaftswunder erleben.
Jana Stieler hat einen ganz bezaubernden und gefühlvollen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an gefesselt und sehr berührt hat. Die Protagonisten waren sehr authentisch dargestellt, besonders habe ich mich mit Vivian identifizieren können. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Ein rundum sehr gelungener Roman.
Einige Zitate aus dem Buch:
„Ein Faden im Tweed, das ist es, was wir sind, wir Menschen.“ S. 50 „Die Kindheit ist das Königreich, in dem niemand dir stirbt, zumindest niemand von Bedeutung.“ S. 95 „Es ist komisch, dass Entscheidungen, die im Bruchteil einer Sekunde getroffen werden, das Leben eines anderen Menschen für immer in eine Straße ohne Wiederkehr treiben können.“ S. 222 „Wir wählen oft denjenigen, der verkörpert, was wir in uns selbst gerne finden würden.“ S. 405 „Jeder braucht Menschen, die zu einem gehören. Manche sind einfach da, und andere kann man vielleicht wählen.“ S. 413


Herzerwärmend und Gefühlvoll - 06.08.2018 15:30:45 - Mesa

Vivian hält sich und ihren Sohn Ethan mit zwei Halbtagsjobs über Wasser. Vormittags arbeitet sie in einem Secondhandladen und am Abend versucht sie die Menschen am Sorgentelefon aufzumuntern. In jenem Secondhandladen lernt sie Claire Holloway kennen. Anfangs sträubt sich die alte Dame etwas mit Vivian zu tun zu haben, doch nach einem Unfall erzählt sie ihr ihre Lebensgeschichte. Vivian erkennt sich in den Erzählungen wider, denn auch sie hat unerfüllte Träume...


Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, zum Einen in der Gegenwart von Vivian und Claire und zum Anderen in der Vergangenheit von Claire. Besonders die Nachkriegszeiten in London wurden wirklich bildhaft erzählt. Man fühlte sich in die Zeit zurückversetzt und konnte sowohl das Leid, als auch die Hoffnung der Protagonisten spüren. Überhaupt wurden hier zwei unterschiedliche Charaktere geschaffen, die am Ende doch eines gemeinsam hatten - die Angst vorm Leben! Auch wenn Claire's Geschichte sehr bewegend und traurig ist, wurde trotzdem nicht mit lustigen und gefühlvollen Momenten gespart. Ebenso die Nebencharaktere wachsen einem sehr ans Herz und man fühlt mit ihnen mit. Das Buch ist flüssig zu lesen und auch die Beschreibungen der Orte und historischen Geschichte ist sehr lebhaft dargestellt und gut recherchiert.

Der Stoff aus dem Träume sind, ist eine unterhaltsame herzerwärmende Geschichte über zwei unterschiedliche Frauen, die ihr Glück erst finden, wenn sie sich ihren Ängsten und Gefühlen stellen.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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