Ist die Liebe nicht schön?

Ist die Liebe nicht schön?

Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das und ihre Welt grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren … und schickt Belle jemanden, der ihr vor Augen führen soll, wie schön das Leben ist.

Eine Geschichte, so wohlig und warm wie eine heiße Schokolade!

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Ist die Liebe nicht schön?

Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das und ihre Welt grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren … und schickt Belle jemanden, der ihr vor Augen führen soll, wie schön das Leben ist.

Eine Geschichte, so wohlig und warm wie eine heiße Schokolade!

Erscheinungstag: Mo, 10.10.2016
Bandnummer: 25966
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783956496004
ISBN: 9783956499265
E-Book Format: ePUB

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Carmel Harrington glaubt an Happy Ends, weil sie ihr eigenes gefunden hat. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Irland, und ihr Leben ist erfüllt von Geschichten, Spielen, Spaziergängen am Strand, Schokolade und Liebe in Hülle und (…)

Kundenbewertungen

Wundervoll, weihnachtlich und ein bisschen magisch - 25.11.2016 22:26:15 - Jennyfer Nickel

Belle ist eine junge Frau die es in ihrem Leben nicht immer leicht gehabt hat. Ihre Mutter wollte sie nicht und so ist sie in verschiedenen Pflegefamilien unter gekommen, bis sie zu Tess kam, bei der sie dann bleiben durfte und welche für sie eine absolute Mutterfigur geworden ist. Belle ist noch nicht lange bei Tess, als diese noch einen Jungen aufnimmt der zu Belles besten Freund wird. Doch Jim kehrt nach einiger Zeit zurück zu seiner Mutter und Belle muss ohne Jim weiter leben. Doch als Erwachsene begegnen sie sich wieder und trennen sich auch nie mehr.

Noch mehr möchte ich hier nicht erzählen, denn ich will nichts von dieser wundervollen Geschichte zu früh verraten. Dieses Buch ist nicht nur eine unterhaltsame Weihnachtslektüre, sondern geht tiefer und berührt wirklich sehr. Durch den einfachen, ruhigen und flüssigen Schreibstil von Carmel Harrington möchte man das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Es gab keine Durststrecken, sondern die Story nahm immer ihren Lauf ohne langweilig zu werden. Gegen Ende wurde es auch noch sehr spannend und ich kam wirklich ins Bangen. Was mich wirklich überrascht hat war der leicht esoterische Touch den das Buch noch bekommen hat, aber das soll niemanden abschrecken, im Gegenteil, dadurch ist es für mich ein richtiges Weihnachtsbuch geworden.

Belle ist ein sehr toller Charakter der mir richtig ans Herz gewachsen ist. Sie ist so eine starke Person, kämpft für alle die ihr wichtig sind und ist so dermaßen herzlich dass man ihre Liebe direkt spürt. Das ganze zieht sich durch den ganzen Roman so dass man gar nicht anders kann als Belle zu mögen. Auch ihre Entwicklung finde ich sehr gut gelungen!

Auch die anderen Charaktere wie Jim, Tess, Bobby und einige mehr sind super ausgearbeitet und sympathisch. Ich finde wirklich nichts zu meckern.

Bitte lest das Buch, es ist wirklich ein wundervolles Buch das man so schnell nicht wieder vergisst!

Zauberhafter und doch tiefgründiger Weihnachtsroman - 01.11.2016 16:13:21 - Sinje

"Ist die Liebe nicht schön?" ist ein harter Brocken, will man den Roman besprechen, ohne zu viel zu verraten. Kein Wunder, dass der Klappentext Ereignisse aus dem letzten Drittel des Romans anspricht, die Carmel Harringtons Roman erst die wahre Weihnachtsmagie verleihen. Carmel Harringtons Lieblingsfilm Frank Capras Weihnachtsklassiker "Ist das Leben nicht schön?" mit einem wunderbaren James Stewart als herzensguter George Bailey, dem schließlich die Dinge aus dem Ruder gleiten und überirdische Hilfe auf den Plan rufen. Der deutsche Titel und auch der Originaltitel (Every time a bell rings) sind eine wunderbare Anspielung auf diesen Film, denn Harringtons Roman hat sich die Geschichte des Films als Vorbild genommen und bedient sich unterhaltsam an ihr, ohne es an eigener Kreativität mangeln zu lassen. Wer "Ist das Leben nicht schön?" nicht kennt, findet sich bei der Lektüre keineswegs auf verlorenem Posten wieder, verpasst allerdings die eine oder andere Anspielung. Wer den Film kennt, aber in Geschichten, die a priori nicht in die fantastische oder paranormale Schublade gehören, nichts mit übersinnlicher Einmischung in einem ansonsten sehr realistischen Setting anfangen kann, ist mit einem anderen Weihnachtsroman vermutlich besser beraten. "Ist die Liebe nicht schön?" führt uns ins weihnachtliche Dublin und zu Protagonistin Belle Bailey (!), die im Großteil des Romans als Ich-Erzählerin das Ruder in der Hand hält und nur sehr sporadisch anderen Figuren für einen Ich-Exkurs Platz macht. Auf verschiedenen Zeitebenen dürfen wir sie durch ihr Leben und ihre Entwicklung bis zur erwachsenen Frau begleiten. Schon früh erfahren wir, dass sie ein Pflegekind war. Von der leiblichen Mutter nicht gewollt, findet das farbige Mädchen nach missglückten Aufenthalten in Pflegefamilien mit acht Jahren ein Heim bei der unkonventionellen Pflegemutter Tess. Und Tess sorgt dafür, dass der Weihnachtswunsch der in sich gekehrten, schweigenden Belle wahr wird: Sie schenkt ihr einen Freund fürs Leben. Eine ganze Weile lässt uns Carmel Harrington daran teilhaben, wie die Kinder zusammengeschweißt werden. Feinfühlig thematisiert sie Belles Hautfarbe, ihre Ängste und Traumata, ihre Verluste und ihre große Liebe. Besonders die Passagen aus Belles Kindheit reflektieren großes Einfühlungsvermögen in die Gedanken und Gefühle des Pflegekindes. Bewusst wird in einer Sprache erzählt, die ein Hineinfühlen erlaubt und sich sogar bis zur erwachsenen Belle fortsetzt, in der ein verletztes Kind weiterlebt. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass Belle ähnlich ihrem Filmvorbild schließlich an einem dramatischen Wendepunkt angelangt, der ihr das geliebte Weihnachten vermiest. Zwischen tiefgründig und romantisch erhält die Geschichte den für Filmkenner nicht unerwarteten Konflikt mit Ausflug in eine Alternativwelt, die vermutlich zum Zünglein an der Waage wird und über Gefallen und Nichtgefallen entscheidet. In meinen Augen aber ist "Ist die Liebe nicht schön?" ein gut durchdachter, ausgewogen gestalteter Roman, der ohne Längen alles bietet, das weihnachtliche Lesestunden versüßt. Ohne zu lamentieren, zeigt Carmel Harrington soziale und persönliche Licht- und Schattenseiten auf, während sie gleichzeitig eine zauberhafte Liebesgeschichte entspinnt, die wieder an Seelenverwandtschaft glauben lässt. "Ist die Liebe nicht schön?" versetzt mit wohldosiertem Lokalkolorit den Leser ins Dublin der ausgehenden 1980er und der Gegenwart, lässt zu den Taschentuchvorräten greifen und bietet dennoch hin und wieder Anlass zum Schmunzeln. Kleine Holprigkeiten wie Datumsfehler überliest man bereitwillig. Und schließlich klappt man das Buch mit einem wohligen Gefühl im Herzen zu. Braucht man an Weihnachten mehr?

Traumhaft schöne Weihnachtsgeschichte mit magischen Momenten - 25.10.2016 21:34:13 - Lrvtcb

„Zum ersten Mal in ihrem Leben wünscht sich Belle, dass die Weihnachtszeit schnell vorübergehen möge. Ihre geliebte Pflegetochter ist zu ihrer leiblichen Mutter zurückgekehrt, und nach einem heftigen Streit darüber mit ihrem Mann hatte er einen Autounfall, an dem Belle sich die Schuld gibt. Weihnachten ist also gestrichen. Und überhaupt würde es ihren Liebsten viel besser gehen, wenn sie nie in ihr Leben getreten wäre, glaubte sie. Doch der Weihnachtsengel, der Belles Wunsch erhört, ist der Meinung, dass auch sie ein Fest der Liebe verdient…“

Weihnachten ist für mich die schönste Jahreszeit. Von November an fiebere ich der Adventszeit entgegen, trinke Tee und bastle Adventskalender. Im Oktober schon ein Weihnachtsbuch zu lesen, fand ich dennoch noch etwas sehr früh. Aber wie kann man zu einem Buch nein sagen, dass als „eine Geschichte, so wohlig und warm wie eine heiße Schokolade“ angepriesen wird. Ich konnte es nicht und obwohl es erst Oktober ist, war ich von der ersten Seite an in Weihnachtsstimmung.

Die Geschichte beginnt mit einem Heiratsantrag auf einer Brücke kurz vor Weihnachten. Es werden Weihnachtslieder gesungen, überall strahlen Lichter und die Atmosphäre ist traumhaft schön. Der Beginn ist ziemlich romantisch und vielleicht auch etwas kitschig, aber von diesem Beginn sollte man nicht auf den Rest des Buches schließen. Ich mag Kitsch und der Anfang hat mich in keiner Weise gestört, aber das Buch hat noch sehr viel Tiefgang. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch die Geschichte von einer Frau, die scheinbar nie erwünscht war. Die einen Weg finden muss, mit der Wahrheit zu leben, dass ihre Mutter sie nicht wollte.

Wir lernen Belle als Kind kennen und begleiten sie durch ihre Jugend hindurch bis sie selber vom Pflegekind zur Pflegemutter wird. Sie ist ein vielschichtiger Charakter mit vielen Sorgen, Ängsten und Wünschen. Ihr ist in ihrem Leben auch viel Leid passiert, dennoch glaubt sie an die Liebe, die Familie und den Zauber von Weihnachten.

An diesem Buch gibt es einfach nichts, das ich kritisieren kann oder ändern würde. Zwischendurch ist es lustig, rührend und auch häufiger romantisch. Die Liebe kommt nicht zu kurz, aber dennoch ist es kein normaler, klassischer Liebesroman. Es ist einfacher der perfekte Einstieg in die Weihnachtszeit.

Jedes Mal, wenn ein Glöckchen klingelt ... - 20.10.2016 18:50:58 - Legeia

Belle hat es nie leicht gehabt. Von ihrer Mutter nicht gewollt, muss sie als Kind die schmerzliche Erfahrung machen, nirgendwo dazuzugehören, denn sie wird von einer Pflegefamilie zur nächsten geschickt, bis sie endlich die Herzenswärme erfährt, die für ein junges Leben so wichtig ist.
Doch viel später geschieht etwas, das ihr bisheriges Dasein, angefüllt mit Liebe und positivem Denken und Fühlen, ins Wanken bringt.
Belle wünscht sich etwas, das durch eine überirdische Fügung Wirklichkeit wird. Man sollte vorsichtig mit solchen Wünschen sein, die das Leben maßgeblich beeinflussen, das muss auch Belle bald feststellen.
Bekommt sie eine zweite Chance?

Dieses Buch ist für alle Leser geeignet, die weihnachtliche Geschichten mögen, die bunt und dramatisch und ein bisschen traurig sind.
Wer den amerikanischen Klassiker "Ist das Leben nicht schön?" mit James Stewart kennt, fühlt sich auf magische Weise in den vielen parallelen Szenen daran erinnert. Eine schöne Hommage an die anrührende Geschichte, die sich um George Bailey dreht, und die so viele Menschen lieben.
Und doch ist die Handlung etwas anders, auch wenn sich Einiges gleicht. Aber Belle ist eben Belle, und die hat eine andere Geschichte zu erzählen.
Sie macht es einem leicht, sie zu mögen und ihr ein Happy End zu wünschen, denn Belle ist eine starke Persönlichkeit, die einfach ins Straucheln gekommen ist, so wie es jedem ergehen kann, wenn das Leben nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.

Mir haben die Beschreibungen des (vor) weihnachtlichen Dublins gut gefallen, man ist sofort in der anheimelnden Szenerie und fühlt mit Belle, taucht in ihre nicht gerade einfache Vergangenheit ein und wünscht ihr ein harmonisches und glückliches Leben.

Der Schreibstil der Autorin tut sein Übriges, auch das Cover wurde wunderbar vom Verlag gestaltet.

5 weihnachtliche Sterne.

Der allerschönste Weihnachtsroman ever. - 19.10.2016 00:45:58 - Layla (Blog Bücher in meiner Hand)

Der Klappentext verrät nicht viel, dennoch machte mich der Text und vor allem das schöne Cover gwundrig auf diesen Weihnachtsroman. Ich erwartete in etwa eine Frau, die ihre Familie verlor oder ihren Partner, sowas in der Art. Doch was da auf den Leser zukommt, ist garantiert nicht das Erwartete!

Auf den ersten Seiten erleben wir ein fröhlich verliebtes Paar im verschneiten Dublin am Heiligen Abend 2005. Belle und Jim sind die zwei Glücklichen, und da ist noch die Rede von einer Tess, von der ich annahm, sie sei eine WG-Freundin.
Im nächsten Kapitel geht es zurück in Belles Kindheit. Sie wächst bei Pflegeeltern auf und wird einige Male weitergereicht bis sie kurz vor Weihnachten 1988 zu Jess kommt. Jess entpuppt sich als Pflegemutter, mit Vorliebe für Pralinés. Belles grösster Weihnachtswunsch, den sie sich kaum zu denken getraut, wäre eine Freundin. Ihr Wunsch geht auf überraschende Weise in Erfüllung.

In vielen Weihnachtsromanen jetten die Protagonisten um die Welt, haben haufenweise Geld, mehr oder weniger einflussreiche Jobs (zumindest gut bezahlte) und leben im Luxus. Doch dieser hier kommt so still daher wie eine Schneeflocke, die vom Himmel fällt. Und so einzigartig jede Schneeflocke ist, so einzigartig ist dieser grossartige, stille und wunderschönste Weihnachtsroman aller Zeiten.

Der Roman ist in drei Teile gegliedert, in denen wir Leser Belles Leben viele Jahre lang begleiten. Die Themen "Pflegekinder" und "Weihnachten" wollen auf den ersten Blick nicht so richtig passen, doch die Autorin lässt beides perfekt zusammen fliessen. Sie zaubert damit eine emotionale, zuweilen ein wenig magische Geschichte, die von der ersten bis letzten Seite fesselt.
Die liebenswerten Charaktere mit ihren speziellen Eigenheiten kann man nur mögen. Belle sieht in vielem das Gute und will immer nur das Beste. Doch dabei vergisst sie sich selbst. Jess ist unkompliziert und absolut keine Vorzeigemutter, doch sie hat das Herz am rechten Fleck und zeigt worauf es ankommt. (Nämlich nicht aufs Perfektsein.) Jim Looney verliert nie die Hoffnung und ist meist der geborene Optimist.
Obwohl viele der im Buch vorkommenden Figuren einige Schicksalschläge hinnehmen mussten, veranschaulicht uns die Geschichte, dass das Leben trotzdem lebenswert ist und vieles was wir tun und uns unwichtig scheint, trotzdem grossen Einfluss haben kann. Passend zu Weihnachten erzählt Carmel Harrington charmant und feinfühlig von Hoffnung und Liebe.

Fazit: "Every time a Bell rings" bzw. "Ist die Liebe nicht schön?" ist der allerschönste Weihnachtsroman, den ich je gelesen habe. Ungewöhnlich, aber wunderbar berührend.
Wenn ihr nur einen Weihnachtsroman lesen wollt in diesem Jahr, dann unbedingt diesen!
5 Punkte.

Vielen Dank an mtb (Mira Taschenbuch Verlag) und Netgalley!

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

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