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Diamond Men - Versuchung pur! Mr. Saturday

Sieben Tage, sieben Prüfungen, sieben unwiderstehliche Männer! Für wen wird Tess sich entscheiden?


Tess‘ einziger Wunsch? Rache! Diamond Enterprises hat ihren Vater ruiniert und sie will es dem Konzern heimzahlen. Deshalb bewirbt sie sich als Assistentin des Firmenbosses. Eine Woche soll sie nun täglich bei einem anderen Chef ihr Können unter Beweis stellen.

Teil 6:


Verwöhnprogramm mit Traummann: Noch bevor Tess protestieren kann, sitzt sie mit Mr. Saturday in einer Limousine. Er will mit ihr ein Spa besuchen. Obwohl er unglaublich charmant ist, wird Tess misstrauisch: Was führt er wirklich im Schilde?

  • Erscheinungstag: 24.11.2017
  • Aus der Serie: Diamond Men
  • Bandnummer: 6
  • Seitenanzahl: 44
  • ISBN/Artikelnummer: 9783955767709
  • E-Book Format: ePub
  • E-Book sofort lieferbar

Leseprobe

TEIL SECHS

MR. SATURDAY

Ich träumte. Es musste sich um einen Traum handeln, denn alles war zu verwirrend, und die Szenen änderten sich ständig. Bis auf das laute Hämmern, das plötzlich einsetzte. Es hörte nicht auf, schien in meiner Traumgeschichte irgendwo aus dunklen Tiefen zu kommen, bis daraus das kräftige Zisch, Zisch der Rotorblätter wurde. Ich saß im Hubschrauber, flog über schattige Landschaften. Wumm! Bamm, bamm. Wumm! Wumm! Mit einem Mal drehte sich der Helikopter, mein Sicherheitsgurt verschwand, und ich fiel aus der offenen Tür. Mein schlimmster Albtraum! Verzweifelt streckte ich die Arme aus, suchte in der Luft nach irgendeinem Halt. Da war nichts. Im Fallen sah ich tief unten Mr. Monday stehen, der zu mir hochschaute. Er hielt ein altmodisches Sprungtuch in der Hand, bereit, mich aufzufangen. Aus weiter Ferne hörte ich, wie er rief: „Keine Angst, es ist Vintage!“

Aber je weiter ich Richtung Boden fiel, desto ferner erschien er mir.

Wumm! Wumm! Wumm! Der Krach ließ nicht nach, und ich bäumte mich auf. Langsam zog mich das Hämmern aus den Tiefen meines chaotischen Traums. Ich wehrte mich dagegen, aufzuwachen und Mr. Monday zurückzulassen. Es schmerzte, dass ich ihn nicht mitnehmen konnte. Als ich wach war und das helle Morgenlicht mich blendete, verspürte ich sofort ein Gefühl von Verlassenheit.

Ich blinzelte und sah mich völlig verwirrt um. Ich lag in meinem Bett. In der Hoffnung, Mr. Monday neben mir zu finden, suchte ich tastend mit den Fingern neben mir. Da war niemand, das Laken fühlte sich kalt an. Alles hatte so verdammt real gewirkt. Das musste ich erst mal verarbeiten. Noch immer versuchte ich, richtig wach zu werden und zu verstehen, was hier eigentlich vor sich ging.

Der Krach wollte jedoch nicht aufhören und wie mein Traum verschwinden. Es hämmerte immer weiter. Ich rieb mir die Augen, schob widerwillig die Decke weg, obwohl ich die tröstliche Wärme meines Betts nicht verlassen wollte. Leicht schwindelig, weil ich zu schnell aufgestanden war, taumelte ich aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer hinüber. Ja. Das Hämmern kam von der Wohnungstür.

„Ist ja gut, ist ja gut! Ich komme schon!“

Ich schloss die Tür auf und öffnete, dann blieb ich wie erstarrt stehen, als mir mein Fehler bewusst wurde. Normalerweise machte ich nie auf, ohne vorher durch den Spion zu spähen. Das musste bloß passiert sein, weil ich noch schlaftrunken war und diese offensichtlich lebensmüde Person draußen randalierte und meinen nach einer fürchterlich anstrengenden Arbeitswoche wohlverdienten Schönheitsschlaf gestört hatte.

„Na endlich!“, ertönte eine tiefe volle Stimme aus dem dunklen Flur.

„Was machen Sie denn hier? Und wer sind Sie überhaupt?“, wollte ich wissen und rieb mir den Schlaf aus den Augen. Allmählich sah ich etwas klarer, trotzdem musste ich mehrmals blinzeln. Er stand zwar nicht im Licht, aber ich konnte genug von ihm erkennen, um anzunehmen, dass er von Diamond kam. Als ich den Kopf hob, kam er einen Schritt näher, bis er vom Tageslicht beleuchtet wurde, das durch meine Fenster in den Hausflur fiel. Er. War. Riesig. Mit seinem schulterlangen blonden Haar, den leuchtenden blauen Augen und seiner kräftigen, muskulösen Statur sah er aus wie ein Wikingergott, der mich mit auf sein Langschiff schleppen wollte. Heiliger Herr! In meinem schlafumwölkten Geist wäre ich sofort bereit gewesen, meine Sachen zu packen.

Ich musste mich zur Ordnung rufen. Es war Mr. Monday, der mich von den Füßen reißen sollte. Ja. Genau der. Ich versuchte mich wieder auf diesen Adonis in meinem Hausflur zu konzentrieren, der mich schweigend beobachtete, während ich langsam sauer wurde. Auch wenn er von Diamond kommen sollte, würde ich ihm das nicht so mir nichts, dir nichts durchgehen lassen und ihm den roten Teppich ausrollen. Er sollte dafür büßen, was auch immer er von mir wollte.

„Wer zum Teufel sind Sie? Und warum hämmern Sie so früh am Morgen gegen meine Tür? Es ist verdammt noch mal Samstag! Arbeitsfrei. Ein Tag, an dem man ausschlafen kann – was ursprünglich übrigens mein Plan war.“ Ich wollte streng und hart klingen, doch meine Stimme war immer noch ein bisschen heiser vom Schlaf.

„Ich weiß, dass es Samstag ist. Heute ist Play Day und …“ Er warf einen Blick auf seine Uhr. „… bereits zehn Uhr. Genug geschlafen.“ Damit lief er an mir vorbei in meine Wohnung.

„Was soll das? Sie können nicht einfach hier reinmarschieren. Ich kenne Sie ja gar nicht!“ Es empörte mich, wie dreist er in meinen privaten Bereich eindrang. „Hallo, Sie da! Das reicht. Und verdammt recht haben Sie, es ist Play Day, und ich will auf meine Art spielen, nämlich im Bett!“

Kaum waren die Worte ausgesprochen, wäre ich am liebsten im Erdboden versunken. So wie er mich anzüglich von oben bis unten begutachtete, erinnerte ich mich plötzlich daran, dass ich lediglich Shorts und ein Tanktop trug und der mysteriöse Wikinger offensichtlich an etwas anderes als ans Schlafen dachte. „Sie wissen, was ich meine“, murmelte ich.

„Den besten Play Day verbringt man mit jemandem zusammen.“ Er grinste unverschämt, wobei sich ein Grübchen in seiner Wange bildete, und mir knickten fast die Knie ein. „Also beeilen Sie sich, damit wir gehen können.“

Ich schüttelte den Kopf und wedelte abwehrend mit den Armen. „Das verstehe ich nicht. Sie überrumpeln mich hier am frühen Morgen.“

„Es ist nicht früh.“ Er stolzierte zu meinem Bücherregal hinüber und überflog die Titel. „Aber Sie haben eine sehr sexy Morgenstimme, das gefällt mir“, fügte er über die Schulter hinweg hinzu.

„Wie bitte?“ Wer war dieser Typ, dieser ungehobelte, arrogante und, ja, ich musste es zugeben, unglaublich gut aussehende Mann? „Sexy Morgenstimme …“ Erneut schüttelte ich den Kopf und starrte ihn an. „Jawohl, Sie haben mich soeben geweckt. Und nein, ich gehe nirgendwohin. Heute ist Samstag.“

Herzhaft gähnend ließ ich mich auf die Couch fallen. Ich wollte etwas sagen, aber es kam nur ein undeutliches Gestammel heraus, weil ich nicht aufhören konnte zu gähnen.

Er musterte mich verständnislos. „Wie auch immer, es ist vielleicht Samstag, Test-Tess. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie heute frei haben.“

„Wie meinen Sie das? Meine Arbeitswoche ist beendet.“ Ich lehnte mich gegen das Couchkissen. Mir war klar, dass ich noch zwei Prüfungen vor mir hatte, doch die würden ja sicher Montag und Dienstag stattfinden. Oder etwa nicht? Etwas anderes hatte ich jedenfalls nicht erwartet und mich schon auf das Wochenende gefreut. Ich brauchte etwas Zeit für mich und musste endlich eine Entscheidung treffen, was ich bezüglich meines Racheplans unternehmen wollte.

„Mr. King hat Ihnen mitgeteilt, dass Sie sieben Tage lang jeweils eine Prüfung absolvieren. Er hat nichts davon verlauten lassen, dass Samstag und Sonntag frei sind. CEOs sind rund um die Uhr beschäftigt. Sie sollten mir dankbar sein. Heute gibt es keine Finanzpläne. Aber wenn Sie lieber ausschlafen wollen, dann fahre ich eben in die Firma zurück und sage denen, dass Sie mit Ihrer Prüfungsreihe fertig sind.“ Mr. Saturday, dieser Unmensch, lief zur Tür. Jetzt hatte er mich in Alarmbereitschaft versetzt.

„Und es gibt keine Finanzpläne heute? Keine endlosen Zahlenreihen?“

Er drehte sich lachend um. „Nein, Tess, Mathematik-Analphabetin. Ich verspreche, zum heutigen Test gehören keine Finanzprobleme.“

Ich richtete mich auf, wollte in mein Schlafzimmer gehen und mich mit einem sehnsüchtigen Blick auf das gemütliche Bett fertig machen. Doch dann stutzte ich. Ich musste ganz sicher sein. „Woher soll ich wissen, dass ich Ihnen vertrauen kann? Sie könnten ja ein verkleideter Aktienanalyst sein.“

Es überraschte mich, dass meine Nachbarn nicht gegen die Wand klopften, als Mr. Saturday dröhnend lachte. In vierzig Jahren würde er vermutlich einen erstklassigen Weihnachtsmann abgeben. Er kam zu mir herüber und nahm meine Hand. „Gestatten, ich bin der Vizepräsident der Marketingabteilung, Darling. Warum sollte ich lügen?“

Ich verdrehte die Augen. Ging es beim Marketing nicht genau darum, die Realität hinter einer glänzenden Verpackung und hysterischen Werbebotschaften zu verbergen? Ich befreite mich von seinem Griff. „Okay, dann dusche ich ganz schnell und …“

„Nicht nötig.“ Er winkte ab. „Sie können an unserem Zielort duschen.“

Misstrauisch betrachtete ich ihn. „Also, das klingt reichlich merkwürdig. Wohin zum Teufel wollen Sie mich denn bringen?“ Ich kniff die Augen zusammen und hob das Kinn. „Vielleicht zeigen Sie mir besser einen Ausweis, bevor ich mit Ihnen überhaupt irgendwohin gehe.“

„Na, das kommt aber jetzt ein bisschen spät, oder?“, erwiderte er lachend.

„Ich finde das wirklich nicht komisch“, entgegnete ich und streckte die Hand aus. „Beweisen Sie, dass Sie von Diamond sind, ansonsten können Sie gleich gehen. Ohne mich.“

Mit einer selbstbewussten und eleganten Bewegung, die ihn noch maskuliner wirken ließ, schob er eine Hand in die Hosentasche. Er trug nicht mal einen Anzug, so wie die anderen Mr. Tag-der-Woche. Sicher, es war Samstag, aber trotzdem. Positiv gedacht bedeutete das, ich musste mich auch nicht herausputzen.

Er holte einen gefalteten Briefumschlag hervor und reichte ihn mir. „Das sollte alles erklären.“

Ich starrte auf den zerknitterten Umschlag. „Tatsächlich. Das hoffe ich zumindest.“

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