Der Pate von Glasgow

Der Pate von Glasgow

DCI Jim Daley und DS Brian Scott von der Mordkommission Glasgow sitzen in dem kleinen schottischen Ort Kinloch fest, seit sie von ihrem letzten Fall abkommandiert wurden. Doch vergessen hat man sie im Hauptquartier offenbar nicht – sie bekommen das Video eines brutalen Mordes geschickt. Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley und Scott persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Aber es gibt noch einen zweiten Kronzeugen, Frank MacDougall, die ehemalige rechte Hand des Paten. Ihn sollen Daley und Scott nun beschützen. Nur wie beschützt man jemandem vor einem Geist? Denn der Pate wurde vor fünf Jahren ermordet ...

»Fesselnd und mitreissend.«
Wall Street Journal

»Gerade die richtige Menge Authentizität. Höchst Beachtenswert.«
The Herald

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Der Pate von Glasgow

DCI Jim Daley und DS Brian Scott von der Mordkommission Glasgow sitzen in dem kleinen schottischen Ort Kinloch fest, seit sie von ihrem letzten Fall abkommandiert wurden. Doch vergessen hat man sie im Hauptquartier offenbar nicht – sie bekommen das Video eines brutalen Mordes geschickt. Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley und Scott persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Aber es gibt noch einen zweiten Kronzeugen, Frank MacDougall, die ehemalige rechte Hand des Paten. Ihn sollen Daley und Scott nun beschützen. Nur wie beschützt man jemandem vor einem Geist? Denn der Pate wurde vor fünf Jahren ermordet ...

»Fesselnd und mitreissend.«
Wall Street Journal

»Gerade die richtige Menge Authentizität. Höchst Beachtenswert.«
The Herald

Erscheinungstag: Mi, 02.05.2018
Erscheinungstag: Mi, 02.05.2018
Bandnummer: 100141
Bandnummer: 100141
Seitenanzahl: 368
Seitenanzahl: 368
ISBN: 9783959671903
ISBN: 9783959677561
E-Book Format: ePub oder .mobi

Dieses E-Book kann auf allen ePub- und .mobi -fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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Denzil Meyrick wurde in Glasgow geboren und wuchs an der schottischen Küste in Campbeltown auf. Nach einem Politikstudium arbeitete er als Polizist, freier Journalist und Geschäftsführer einer Whisky-Destille. Mit dem Autor haben wir ein (…)

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Fesselnder Krimi mit fulminantem Ende - 12.07.2018 15:22:55 - Mesa

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow wird in das Küstenstädtchen Kinloch versetzt. Er glaubt, nicht viel zu tun zu haben da bekommt er aus der Zentrale in Glasgow das Video eines Mordes zugeschickt. Der Täter ist klar zu erkennen, es handelt sich um James Machie. Daley brachte ihn selbst ins Gefängnis und nun will Machie auch den letzten Kronzeugen töte. Doch wie kann Daley ihn vor einem Geist schützen, denn Machie wurde eigentlich vor fünf Jahren ermordet...

Es ist erst mal schwer in die Geschichte hineinzukommen. Die ersten Kapitel werden nur aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Man weiß also nicht wer der Täter, wer das Opfer ist. Das ist manchmal verwirrend, auch wegen der vielen Namen. Doch die Spannung ist schon auf der ersten Seite greifbar. Die Morde werden sehr brutal beschrieben, überhaupt gibt es viele detaillierte Grausamkeiten in dem Buch. Darunter mischt Denzil Meyrick aber auch viel Humor, besonders wenn sich die Polizisten Donald und Scott gegenübertreten. Die Kleinstadt Kinloch und ihre Bewohner werden ebenso bildhaft beschrieben wie die atemberaubende Landschaft von Schottland. Abgesehen von den Morden, lädt Meyrick den Leser förmlich zu einem Besuch in die Region ein. Das Ende ist nicht nur extrem überraschend, sondern lässt auch sehnsüchtig auf einen weiteren Teil der Reihe hoffen.

Der Pate von Glasgow ist ein sehr spannender, gut konstruierter Krimi der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält.

Sehr spannend - 11.06.2018 09:47:47 - nellsche

DCI Jim Daley erhält ein Video eines brutalen Mordes. Der Täter ist James Machie, bekannt als der Pate von Glasgow, den Daley damals ins Gefängnis brachte. Das Opfer ist ein damaliger Kronzeuge. Doch wie kann das sein, denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet. Daley soll nun den zweiten Kronzeugen Frank MacDougall beschützen, denn auch er und seine Familie schweben in Gefahr.

Dieser Krimi hat es wirklich in sich und hat mich total begeistert.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, denn er war leicht verständlich und schaffte eine sehr dichte und fesselnde Atmosphäre. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich musste es in einem Rutsch fertig lesen.
DCI Jim Daley fand ich sehr authentisch ausgearbeitet und ich mochte ihn sehr gerne. Er ist ein toller Ermittler, der als echter Schotte auch gerne mal Alkohol trinkt. Und auch der Humor findet einen passenden Anteil und lockert die harten Handlungen durchaus mal auf. Das alles gefällt mir an Daley, denn das macht ihn menschlich. Auch DS Brian Scott, der Daley unterstützt, war äußerst sympathisch. Ich habe beide sehr gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und mit ihnen mitgefiebert.
Ebenso gut beschrieben sind die weiteren Charaktere, die entsprechend ihren Rollen sympathisch sind oder eben nicht. Allerdings weiß man als Leser häufig nicht, wem man trauen hier kann und wem nicht oder ob das Misstrauen begründet ist. Sehr gelungen.
Der Plot war enorm dicht und warf viele sowie immer wieder neue Fragen auf. Ich war ständig am Grübeln, was dahintersteckt und wie alles zusammenhängen könnte. Diese Neugier und Spannung hielt bis zum Ende an. Das Ende ist in einigen Punkten offen gehalten und macht mich bereits jetzt neugierig auf den nächsten Band, den ich natürlich unbedingt lesen muss.
Der Spannungsbogen wurde von Beginn an hoch angesetzt und steigerte sich stetig weiter. Ich fand das Buch enorm spannend und fesselnd.

Ein gelungener und fesselnder Krimi, den ich absolut empfehlen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Können Leichen auferstehen? - 02.06.2018 15:07:20 - Lavendel3007

>> Im selben Moment wurden Schreie laut. Sie kamen aus dem Abschnitt der Zuschauer, die direkt unter dem Draht standen. Daley zupfte Scott am Ärmel und zog ihn an der Gruppe der Frauen vorbei, die inzwischen verstummt waren, und starrte hoch zu der herabsausenden Gestalt. Ein Mädchen kam auf Daley zugerannt. Es schrie und hielt die Hände vor sich ausgestreckt. Im orangefarbenen Licht der Straßenlaterne schien ihr Gesicht mit schwarzen Punkten gesprenkelt zu sein. (S. 234) <<

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

Dieser Roman ist zweite Fall von Jim Daley. Den ersten habe ich, leider, noch nicht gelesen. Dennoch hatte ich keine Probleme und konnte auch nicht feststellen das mir Informationen, ob zur Handlung oder Protagonisten, fehlen.

Ich fing an zu lesen und schon hatte mich dieses Buch gefangen. Die Seiten flogen nur so dahin. Einer nach dem Anderen starb und es gab wenige Stellen zum Luft holen. Der Spannungsbogen zog sich nach oben und blieb in einer gewissen Höhe hängen, und fiel tatsächlich erst am Ende des Romans. Ich hatte das Gefühl alles von etwas weiterweg betrachten zu können, als Zuschauer. Zum Glück, denn die ein oder andere Situation hatte es ganz schön in sich. Die Protagonisten haben alle ihre ausgefeilten Charaktere. Durch die lockere Art zwischen Jim und Scott kann man aufatmen und auch etwas schmunzeln. Dazu trug die Beschreibung der Landschaft bei und ich war froh endlich mal NICHT in LA oder New York zu sein. Durch die Landschaft erhält all das noch viel mehr Dunkelheit und Atmosphäre.

Dadurch das mit der Auferstehung der Toten gespielt wird, also einer Urangst, könnte man dies auch schon ein bisschen in Richtung Thriller einordnen.

Das Cover passend düster und in matten Farben. Der Schreibstil flüssig und schnell zu lesen, trotzdem hat er eine gewisse Tiefe.

Fazit: Ich hatte spannende Lesestunden mit diesem Buch, sowohl habe ich den Atem angehalten als auch Luft geholt, deshalb eine absolute Leseempfehlung.
Und zum Ende :) Ja, das Ende lässt einen befriedigt zurück. Zum einen Teil geklärt, doch alles war das noch nicht :)

Ein Noir wie er sein soll - 02.06.2018 14:22:38 - Heinz-Dieter Bosser

Buchmeinung zu Denzil Meyrick – Der Pate von Glasgow

„Der Pate von Glasgow“ ist ein Kriminalroman von Denzil Meyrick, der 2018 bei HarperCollins in der Übersetzung von Peter Friedrich erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „The last Witness“ und ist 2014 erschienen. Dies ist der zweite Fall für DCI Jim Daley.

Zum Autor:
Denzil Meyrick wurde in Glasgow geboren und wuchs an der schottischen Küste in Campbeltown auf. Nach einem Politikstudium arbeitete er als Polizist, freier Journalist und Geschäftsführer einer Whisky-Destille.

Klappentext:
DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich in weiten Teilen begeistert, vor allem die Figurenzeichnung hat es mir angetan. Keine der Figuren ist ein reiner Sympathieträger und jede Figur hat auch dunkle Anteile. DCI Jim Daley ist der Held der Handlung, auch wenn er oft nicht richtig zuhört, zu viel Alkohol konsumiert und sein Gewicht nicht in den Griff bekommt. Er leidet unter seinem Vorgesetzten, der seine Karriere gerne auch auf Kosten seiner Mitarbeiter weiter voran treiben möchte. Daley wird von seinem alten Freund DS Brian Scott unterstützt, der gemeinsan mit vielen der Gangster aufgewachsen ist, und für mich der heimliche Held des Buches gewesen ist.
Der Gegenspieler der beiden Polizisten ist ein Phantom, denn James Machie ist vermeintlich vor fünf Jahren umgebracht worden. Nun ist er auf einem Rachefeldzug und geht mit extremer Gewalt gegen seine Gegenspieler vor. Daley und seine Kollegen sollen den damaligen Kronzeugen Frank MacDougall schützen. MacDougall und seine Familie leben im Umfeld des Küstenortes Kinloch, an dem auch Daley arbeitet.
Es gibt mehrere Nebenhandlungen und auch private Aspekte spielen eine wesentliche Rolle. Die Spannung ist von Beginn an auf einem hohen Niveau. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, auch das Phantom lässt an seinen Gedanken teilhaben. Die Atmosphäre ist sehr düster und es wird nicht wesentlich heller. Zeitweilige Auflockerungen enden zumeist mit einer weiteren Gewalttat. Der Alkoholkonsum fast aller Beteiligten ist extrem und zeigt auch Auswirkungen im täglichen Dienst. Dazu erweist sich der Autor als ein Meister in der Darstellung von Situationen, deren erster Eindruck oft täuscht. Bei keiner der Figuren ist man über die Hintergründe ihres Tuns sicher und der Leser muss befürchten, einer weiteren Täuschung aufgesessen zu sein. Bei aller Gewalt spielen aber auch Liebe und Vertrauen eine wesentliche Rolle. In manchen Fällen erweist sich dieses Vertrauen aber nicht als gerechtfertigt.
Die Sprache ist meist rau und passt zu den Beteiligten. Trotz diverser Nebenhandlungen geht es zügig voran und die Geschichte mündet in einen großen Showdown, der mir zu übertrieben war. Es gibt jede Menge Opfer und es trifft alle Seiten. So sollte es in einem reinrassigen Noir auch sein.

Fazit:
Ein gelungener Noir, der durch Spannung, Atmosphäre und einen durchdachten Plot überzeugt. Die hohe Spannung bleibt auch in ruhigeren Passagen erhalten. Die Figurenzeichnung hat mich begeistert, allein der überzogene Showdown und die ausufernde Gewalt trüben den sehr guten Eindruck ein wenig. Trotzdem gebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten). Dieses Buch kann ich all denen empfehlen, die spannende Handlung und undurchsichtige Figuren mögen und kein Problem mit sehr gewalttätiger Darstellung haben.

Wer andern eine Grube gräbt - 28.05.2018 19:45:33 - Crispin14

Zwei Ganoven verpfeifen eine ganze mafiöse Struktur, kommen ins Zeugenschutzprogramm und fünf Jahre später war es das dann. Jemand aus der Vergangenheit macht Jagd auf sie. Nur, wer ist es, denn der Hauptangeklagte wurde auch schon längst erschossen oder doch nicht? Jim, ein sympathischer Ermittler, und Scott sein Kollege und Freund begeben sich auf Mörderjadg und versuchen einen Geist zu fassen. Leider ist alles nicht sonderlich leicht, so recht scheinen sie nicht vorwärts zu kommen. Dabei hilft natürlich nicht, dass Donald, der Vorgesetzte, sich als widerlich präsentiert. Auch privat läuft es irgendwie nicht rund.
Nach einigen ereignisreichen Szenen laufen die Fäden dann doch zusammen. Das Ende lässt den Leser allerdings mit einem gewaltigen Cliffhanger zurück, sodass man sich auf den nächsten Teil gedulden muss, um diesen Roman vollständig verstehen zu können. Das finde ich immer ein bisschen schade, ein Cliffhanger ok, aber eigentlich sind es drei und deshalb gibt es von mir einen Punkt Abzug.
Der Roman hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man darf allerdings keinen Highland-Roman mit ein bisschen kriminalisieren vor malerischer Kulisse erwarten. Gezeigt wird ein heruntergekommenes Glasgow, das ich selbst glücklicherweise nicht ganz so düster erlebt habe.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, nicht zuletzt wegen eines doch sympathischen Jims.

Können Leichen auferstehen? Spannend bis zur letzten Seite - 27.05.2018 21:22:39 - Lavendel3007

>> Im selben Moment wurden Schreie laut. Sie kamen aus dem Abschnitt der Zuschauer, die direkt unter dem Draht standen. Daley zupfte Scott am Ärmel und zog ihn an der Gruppe der Frauen vorbei, die inzwischen verstummt waren, und starrte hoch zu der herabsausenden Gestalt. Ein Mädchen kam auf Daley zugerannt. Es schrie und hielt die Hände vor sich ausgestreckt. Im orangefarbenen Licht der Straßenlaterne schien ihr Gesicht mit schwarzen Punkten gesprenkelt zu sein. (S. 234) <<

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

Dieser Roman ist zweite Fall von Jim Daley. Den ersten habe ich, leider, noch nicht gelesen. Dennoch hatte ich keine Probleme und konnte auch nicht feststellen das mir Informationen, ob zur Handlung oder Protagonisten, fehlen.

Ich fing an zu lesen und schon hatte mich dieses Buch gefangen. Die Seiten flogen nur so dahin. Einer nach dem Anderen starb und es gab wenige Stellen zum Luft holen. Der Spannungsbogen zog sich nach oben und blieb in einer gewissen Höhe hängen, und fiel tatsächlich erst am Ende des Romans. Ich hatte das Gefühl alles von etwas weiterweg betrachten zu können, als Zuschauer. Zum Glück, denn die ein oder andere Situation hatte es ganz schön in sich. Die Protagonisten haben alle ihre ausgefeilten Charaktere. Durch die lockere Art zwischen Jim und Scott kann man aufatmen und auch etwas schmunzeln. Dazu trug die Beschreibung der Landschaft bei und ich war froh endlich mal NICHT in LA oder New York zu sein. Durch die Landschaft erhält all das noch viel mehr Dunkelheit und Atmosphäre.

Dadurch das mit der Auferstehung der Toten gespielt wird, also einer Urangst, könnte man dies auch schon ein bisschen in Richtung Thriller einordnen.

Das Cover passend düster und in matten Farben. Der Schreibstil flüssig und schnell zu lesen, trotzdem hat er eine gewisse Tiefe.

Fazit: Ich hatte spannende Lesestunden mit diesem Buch, sowohl habe ich den Atem angehalten als auch Luft geholt, deshalb eine absolute Leseempfehlung.
Und zum Ende :) Ja, das Ende lässt einen befriedigt zurück. Zum einen Teil geklärt, doch alles war das noch nicht :)

Rache des Paten - 24.05.2018 08:42:56 - tkmla

DCI Jim Daley ist Chef des Polizeireviers vom kleinen Küstenort Kinloch. Er beginnt sich immer mehr einzuleben und auch seiner Frau scheint es hier gut zu gefallen. Umso mehr schockt es ihn, dass die Geister der Vergangenheit in seine langweilige, aber heile Welt einbrechen. Der Pate von Glasgow – James Machie – hatte ihm nach seiner Verurteilung Rache angedroht. Doch Machie wurde vor Jahren ermordet. Wie kann es sein, dass er plötzlich einen nach dem anderen seiner damaligen Verräter brutal ermordet und ganz offen auf den Überwachungsvideos posiert?
Es geht wirklich Schlag auf Schlag. Denzil Meyrick legt ein hohes Erzähltempo vor, dem man sich kaum entziehen kann. Die Spannung bleibt dadurch die ganze Zeit auf sehr hohem Niveau. Fast jeder verbirgt Geheimnisse und es gibt immer wieder spannende Wendungen. Daley ist eine sympathische Figur, mit dem man mitfiebert und auch mitleidet. Das schottische Flair kommt nicht zu kurz und die Eigenarten der „Eingeborenen“ runden die rasante Story ab.
Der Krimi lässt Luft für eine Fortsetzung, da noch nicht alle Geschichten zu Ende erzählt sind. Ich gebe eine klare Leseempfehlung und bin schon gespannt auf den nächsten Teil um DCI Daley.

Spannender Thriller - 23.05.2018 13:46:35 - Diana182

Das Cover wirkt direkt düster und mysteriös. Es zeigt eine triste Landschaft, über der dunkle Wolken hinwegziehen. Dieses Bild ist passend gewählt und verbreitet direkt eine gespenstische Grundstimmung.
Aber auch der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte, die gelesen werden will!
Bei diesem Buch handelt es sich bereits um die Fortsetzung einer Geschichte. Den ersten Teil habe ich leider noch nicht gelesen, konnte hier aber problemlos einsteigen. Defizite in Form von fehlenden Vorkenntnissen konnte ich nicht feststellen.
Der Einstig in das Buch beginnt direkt spannend und mitreißend. Schnell merkt man, dass man dieses Buch nun nicht mehr aus den Händen legen wird. Es kommt zu einigen erschreckenden Morden, welche dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lassen dürften. Hier hatte ich sehr oft Bilder vor Augen und mein Kopfkino wurde stets mit vielen Details versorgt.
So fliegt man nur so durch die Seiten und die Spannung steigt im Laufe der Geschichte noch zügig weiter an. Hier durchlebte ich so einige Gefühlsregungen und musste das ein oder andere Mal auch die Luft anhalten.
Der Schreibstil ist stets sehr flüssig und atmosphärisch tief. Ich hatte das Gefühl, als stiller Beobachter den Handlungen beizuwohnen und beteiligte mich geistig an den Ermittlungen.
Das Ende ist sehr passend gewählt und hält in diesem unvorhersehbaren Buch abermals viele unerwartete Überraschungen parat.
Mein Fazit:
Ein sehr guter und mitreißender Psychothriller, welcher mich direkt in seinen Bann ziehen konnte.
Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten und vergebe daher sehr gerne eine klare Leseempfehlung!

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. - 19.05.2018 15:45:49 - Bookheart_and_teatime

In der Pate von Glasgow geht es um DCI Daley von der Mordkommission Glasgow der ein Video von einem brutalen Mord geschickt bekommt. Der Täter soll James Machie sein den Daley aber persönlich hinter Gitter gebracht hat, das Opfer ist ein damaliger Kronzeuge.
Daley soll nun den zweiten Kronzeugen beschützen, aber wie beschützt man jemanden vor einem Geist denn James Machie wurde vor fünf Jahren ermordet.

Autor: Denzil Meyrick

Genre: Kriminalroman

Verlag: Harper Collins

Seiten: 368

Protagonist: DCI Jim Daley


Meine Meinung:

Inhalt: der Inhalt des Buches hat mir von Anfang an gefallen und ich bin sehr schnell in die Geschichte eingetaucht. Jim Daly wird nach dem Video eines brutalen Mordes an dem ersten Kronzeugen im Fall James Machie zusammen mit seinem Kollegen Scott zum zweiten Kronzeugen Frank MacDougall geschickt um diesen darüber aufzuklären dass es sein könnte, das Machie noch am Leben ist. Als kurz darauf weitere Morde geschehen muss der zweite Kronzeuge beschützt werden, doch wovor wenn James Machie doch tot sein soll. Der Killer egal ob er nun James Machie ist oder nicht hat alles kühl und wahnsinnig gut durchgeplant und er ist nicht allein. Vieles verwebt sich während des Buches ineinander und es ist nicht nur Machie der ein böses Spiel treibt. Mal glaubte ich genau zu wissen wer böse ist und wer nicht und Mal war ich total verwirrt.

Das Buch glich manchmal einem Thriller anstatt einem seichten Krimi was ich unglaublich gut fand.

Schreibstil: der Schreibstil war flüssig, spannend und gut zu lesen ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Gesammteindruck: der Krimi hatte eine gute Story, tolle Charaktere, das Buch war atmosphärisch und flüssig zu lesen. Die Handlung war nachvollziehbar, mir dann doch am Ende etwas zu offen deswegen nur 4 Sterne aber alles in allem war das Buch wahnsinnig gut und ich würde es jedem empfehlen der spannende Krimis mag mit einem Hang zum Katz und Maus Spiel, einem genialen Killer und einem schottischen Flair wo nichts ist wie es wirklich scheint. Und da gibt es ja noch Daleys Chef Donald ;).......

Blut und Whisky - 19.05.2018 00:59:05 - yesterday

Die Polizisten Jim Daley und Brian “Scooty” Scott sind in Schottland relativ bekannt. Sie leiteten eine Operation gegen die Mafia und landeten einen großen Erfolg. Daley, nun im beschaulichen Kinloch stationiert, glaubt schon alles in seiner Laufbahn gesehen zu haben. Zwischen illegalem Handel mit Tabak und anderen kleinen Vergehen holt ihn und Scott die Vergangenheit aber wieder ein. Haben sie damals einen folgenschweren Fehler begangen?

Die Ereignisse schreiten voran, die aktuellen Ermittlungen kommen zwischen viel (gutem und schlechterem) Whisky anfangs nur schleppend voran. Der Leser erfährt zwischen den Zeilen mehr und ist der Polizei genau wie der Täter einen Schritt voraus.

Manche Stellen im Buch beziehen sich klar auf den Vorgänger der Reihe, aber der Krimi lässt sich insgesamt auch gut ohne Vorwissen lesen. Positiv zu erwähnen ist auch die richtige Prise “Highland-Humor”, die immer wieder durchblitzt. Zudem schafft er der Autor immer wieder, sobald dem Leser einige Details als stimmig erscheinen, durch wenige Sätze Verwirrung zu stiften, somit wird es nie zu vorhersehbar und es bleiben Fragen offen, anhand derer man mitermitteln kann.

Auch taugt der Krimi nun im kommenden Sommer gut als Abkühlung, spielt er doch nicht alleine in Schottland, sondern auch noch im Winter. Ein rundum solides nordbritisches Abenteuer.

Schottische Verhältnisse - 18.05.2018 11:28:05 - Bibliomarie

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DCI Jim Daley hat nach einer erfolgreichen Mordermittlung in Glasgow die Revierleitung im kleinen, etwas verschlafenen Küstenort Kinloch übernommen. Doch die neue Stelle ist nicht unbedingt ruhiger. Als er die Videoaufnahme eines brutalen Doppelmords in Australien sieht, wird ein Alptraum Wirklichkeit. Ermordet wurde ein Kronzeuge gegen den Paten aus Glasgow, der trotz neuer Identität dem Rachefeldzug zum Opfer fällt. Grinsend präsentiert sich der Mörder der Kamera. Es ist Jay Machie selbst, der doch seit 5 Jahren tot ist.

Nun bekommt Daley Probleme, denn der zweite Kronzeuge, Frank MacDougall lebt mit seiner Familie weiterhin in Schottland und muss beschützt werden.

Der Krimi von Denzil Meyrick lässt dem Leser kaum eine Atempause. Es geht mit einem Paukenschlag los und die Spannung und das forcierte Tempo dieses Thrillers gehen unvermindert weiter. Keiner aus dem Umfeld der Kronzeugen ist seines Lebens sicher und wie es scheint, ist das Phantom Machie immer einen Schritt der Polizei voraus. Gibt es vielleicht eine undichte Stelle? Daley muss an mehreren Fronten kämpfen und wem kann er noch vertrauen? Als er selbst ins Visier des Attentäters gerät und nur mit viel Glück überlebt, überschlagen sich die Ereignisse.

Ich konnte wirklich kaum aufhören zu lesen, so sehr hat mich die Handlung gefesselt. Lakonische Dialoge – vor allem der Mitarbeiter Brian Scott ist immer für einen Kalauer gut – bringen einen schwarz-triefenden Humor in den Krimi. Die Handlung ist ziemlich kompliziert aufgebaut, Meyrick greift Fäden aus dem Vorgängerbuch auf und lässt sie in die Handlung einfließen. Genau wie diverse Spuren und Handlungsstränge so angelegt sind, dass sie in weiteren Bänden, die in England bereits vorliegen, weitergesponnen werden. Sicher kann man das Buch auch einzeln lesen, aber mit Vorkenntnis von „Tödliches Treibgut“ macht es doch mehr Spaß.

Mir hat der realistische Ton gefallen, die Desillusionierung der Beamten scheint von greifbarer Authentizität. Den Krimi würde ich als Paradebeispiel von „Old School“ sehen, handfest und hart.

Hochspannung vor schottischer Kulisee - 16.05.2018 15:28:28 - Mary2

„Der Pate von Glasgow“ ist der zweite Band einer Reihe um den Ermittler Jim Daley und seinen Partner Brian Scott. Schauplatz ist wiederum der kleine Ort Kinloch an der schottischen Westküste.
Jim Daley bekommt das Video eines Mordes in Australien zu sehen: Zwei Kronzeugen im Zeugenschutzprogramm werden offensichtlich vom „Paten von Glasgow“ ermordet. Der „Pate“ allerdings starb schon fünf Jahre vorher… Nun scheinen weitere Kronzeugen gefährdet zu sein, für deren Schutz Jim Daley verantwortlich wird.

Auch in Schottland finden bald brutale Morde statt und es ist offensichtlich, dass alle Todesfälle in Verbindung zu dem seinerzeit aktiven Verbrechersyndikat stehen.

Wer wird das nächste Opfer sein? Ist „der Pate“ tatsächlich zurückgekommen?

Auf 367 Seiten schafft Denzil Meyrick wieder einen hochspannenden Thriller vor schottischer Kulisse. Seine Ermittler laufen den Ereignissen ein wenig hinterher und suchen lange nach dem Schlüssel, um das Morden zu beenden. Dabei wird der unsympathische Vorgesetzte Donald durchaus zu einem Hemmschuh bei der Arbeit. Jim Daley und Brian Scott sind ein funktionierendes Team aus zwei recht verschiedenen Persönlichkeiten, die ich bereits aus dem ersten Band kannte. Sie bleiben sich treu und auch der Alkohol fließt wieder reichlich, vor allem in Form von Whiskey. Auch Jims Ehefrau und die schottische Landschaft spielen erneut eine wichtige Rolle.
Das Erzähltempo ist in diesem Band recht hoch. Besondere Konzentration ist erforderlich, da häufige Perspektivwechsel vorgenommen werden, um zeitgleich stattfindende Ereignisse zu schildern. Dieser Wechsel ist im Druck leider nicht deutlich hervorgehoben.

Die Verwicklungen werden gegen Ende des Buches sehr komplex, bevor es einen klassischen Showdown gibt. Zu guter Letzt ist zwar die Mordserie geklärt, eine ganze Menge anderer loser Fäden bleiben zurück, die wohl erst in den folgenden Bänden beantwortet werden.

Für Leser, die sich bewusst der kompletten Reihe widmen möchten, ist das kein Problem, das steigert die Vorfreude.
Für Leser, die dieses Buch einzeln lesen, ist das ein gewisses Handicap.

Sprachlich gibt es nur Gutes zu sagen: sehr anschauliche Beschreibungen und eine passende Portion schottischer Humor ergänzen sich zu einer angenehmen Mischung.

Ich wurde sehr gut unterhalten und empfehle das Buch uneingeschränkt. Den größten Genuss wird man haben, wenn vorab der erste Band bekannt ist.
Von mir gibt es 4,5 Sterne (ich runde sie auf) verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Erscheinen des dritten Bandes in deutscher Sprache.

Spannend mit zu vielen offenen Fragen am Ende - 13.05.2018 18:36:24 - jam

Spannend, verwirrend, für meinen Geschmack lässt das Ende zu viele Fragen offen.

Spannend wie ein Thriller - 12.05.2018 08:15:58 - Bea S.

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen.

Der Krimi ist spannend, fesselnd, rasant und blutrünstig. Von Anfang an hatte ich viele Fragezeichen im Kopf und war gespannt wie alles zusammen passen würde. Es gab viele Wendungen und Überraschungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte und die Charaktere mit ihren Ecken, Kanten und Macken haben mich überzeugt.

Für mich war das Buch fast schon ein Thriller und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Der zweite Fall für Jim Daley - 12.05.2018 05:54:03 - Sandra

Bei der "Pate von Glasgow" von Denzil Meyrick handelt es sich um den zweite Fall für DCI Jim Daley.


DCI Jim Daley musste die Revierleitung in dem kleinen Küstenort Kinloch übernehmen.
Als seine Kollegen aus Glasgow ihm ein Video zeigen , auf dem James Machie, der Pate von Glasgow, zu sehen ist, wie er einen brutalen Mord verübt, begibt er sich auf die Suche nach ihm.
Doch wie soll er ihn finden, denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet......

Auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes, kann man diesen lesen. Der Fall an sich ist neu und wird komplett gelöst. Was das Privatleben, besonders von DCI Daley angeht, gibt es schon eine Vorgeschichte. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass mir etwas entgangen ist.

Etwas gestört hat mich, dass der Autor einmal den Vornamen und dann wieder den Nachnamen seiner Protagonisten nennt. Dies hat mich am Anfang ziemlich durcheinander gebracht. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt.
Ebenso fand ich die Geschichte sehr sprunghaft. Zu schnell wird ein neuer Erzählstrang begonnen ohne dass man es gleich merkt.
Dies hat den Lesefluss etwas gehemmt.

Die Spannung hält die ganze Geschichte über an und bis zum Schluß wird man immer wieder von neuen Wendungen überrascht.
Das Ende ist plausibel und wird komplett aufgelöst.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben.
Ein Hauptgrund, dass ich das Buch ausgewählt habe, war dass ich mich beim Lesen in die schottische Landschaft träumen wollte. Dies hat der Autor sehr gut umgesetzt. Die Umgebung, das Meer - alles wird sehr gut und ausführlich beschrieben.

Ein sehr spannender schottischer Krimi, bei dem viel Blut fließt, ein eiskalter Mörder und sehr viele Wendungen.

total spannender Krimi - 10.05.2018 09:40:57 - Katharina

Klapptext:


DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …

Dies ist der zweite Teil einer Krimireihe mit DCI Jim Daley. Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.
Der Autor verführte mich nach Schottlande,genauer gesagt nach Glasgow,
Ich habe Jim Daley bei seinen Ermittlungen begleitet und dabei viele spannende und interessante Momente erlebt.

Die Protoganisten wurden gut beschrieben und so konnte ich sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Jim fand ich sehr sympatisch.Aber auch Scott und Frank waren nett.Natürlich gab es auch einige Fieslinge.Aber die gehören einfach zu einem guten Krimi dazu.
Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Durch die sehr packende und fesselnde Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Schon von Beginn an war es sehr spannend und geheimnissvoll.Dies blieb die gesamte Handlung auch so und immer mehr Geheimnisse sind hinzu gekommen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig.Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den oder die Täter anbelangt.Und so habe ich bis zum Schluß mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.Auch hat es der Autor verstanden etwas Humor in die Geschichte einzubauen.Das hat mir sehr gut gefallen.Bis zum Ende wurden viele Geheimnisse gelüftet.Das Finale fand ich genial und sehr gelungen.Nun freue ich mich schon auf eine Fortsetzung.

Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.
Ich hatte viele spannende Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

Spannend, aber mit open end - 09.05.2018 18:20:33 - Marie aus E.

Jim Delay hat Glasgow verlassen und hat nun die Revierleitung in Kinloch, einem kleinen Küstenort inne.
Glücklicherweise ist seine Frau auch mit umgezogen und scheint Glasgow gar nicht zu vermissen.

Das Buch startet mit einem Prolog und nimmt rasant an Fahrt auf. Gleich zum Start gibt es jede Menge Morde quer durch die Welt. Die große Frage: wer steckt dahinter? Alles deutet auf Machie hin, dem sogenannten Paten von Glasgow, doch der ist doch vor fünf Jahren ermordet worden und wurde sogar obduziert?

Denzil Meyrick schafft es, von Beginn an eine Spannung aufzubauen, die auch im Verlauf des Buches nicht nachlässt. Ständig kommen neue Aspekte (und Leichen...) hinzu. Das Grübeln über die Zusammenhänge hat mich zum ständigen Weiterlesen bewegt.
Insgesamt ein sehr handlungsreicher Krimi (oder Thriller?), bei dem mich das plötzliche Ende aber etwas unzufrieden zurückgelassen hat. Zwar wurde der Haupthandlungsstrang aufgelöst, ansonsten blieben aber einige Aspekte offen.
Ich vermute, dass es eine Fortsetzung gibt, mag es aber lieber, wenn die Story vollständig in sich abgeschlossen und erklärt ist.


Mein Fazit: ein rasanter und spannender Thriller, auch wenn Kriminalroman auf dem Cover steht.

Der Pate von Glasgow von Denzil Meyrick - 07.05.2018 08:23:19 - Leseratte83

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet … (Cover Text vom Buch)

Das war ein tolles spannendes Buch. Ich konnte kaum das Buch auf die Seite legen. Der Schreibstil hat mir gefalle und ich auch sehr unterhaltsam geschrieben. Die einzelnen Personen sind gut dargestellt. So das man sich gut in die Story hinein versetzten kann. Jede Person hat seine Eigenarten, aber das passt auch sehr gut zu der Geschichte. Man stellte sich über die einzelnen Personen viele interessante Fragen. Wie unter anderem sie konnte der Pate von Glasgow noch legen?
Der Autor hat von Anfang bis Ende die Spannung gut hoch halten können. Die am Schluss trotzdem seinen überraschenden Höhepunkt hat. Ich bin deshalb begeistert von dem Buch und kann es nur den Lesern sehr nahelegen, dass man das Buch kauft und liest. Besonders wenn man keine Soft-Krimis lesen will.

Abgründig und authentisch. Krimi-Spannung aus Schottland! - 06.05.2018 16:10:55 - Baerbel82

DCI Jim Daley ermittelt wieder

„Der Pate von Glasgow“ ist nach „Tödliches Treibgut“ der zweite Fall für DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es?
Daley bekommt ein mysteriöses Video zugeschickt: In Melbourne, Australien, werden Gerald Dowie und seine Frau in ihrem Haus brutal ermordet. Er war einer der Kronzeugen im Prozess gegen James Machie, den Paten von Glasgow.
Der Täter sieht aus wie James Machie. Doch wie kann das sein? Denn Machie ist angeblich seit fünf Jahren tot. Daley, der nach Kinloch versetzt wurde, soll nun den anderen Zeugen, Frank MacDougall, beschützen. Aber der Killer mordet weiter...
Denzil Meyricks hat seinen Schottland-Krimi wieder atmosphärisch in Szene gesetzt. Erneut gelingt es dem Autor, Spannung aufzubauen und zu halten. Über das Wiedersehen von Jim Daley und seinen Freund und Kollegen DS Brian Scott habe ich mich gefreut. Auch wenn Daley von privaten Problemen geplagt wird und sein Chef Superintendent Donald ihm Knüppel zwischen die Beine wirft.
Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Besser noch als Band 1. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, der Whisky fließt in Strömen. Packend, nicht vorhersehbar und mit überraschenden Wendungen bis zum furiosen Finale. Über eine Fortsetzung würde ich mich daher sehr freuen.

Fazit: Abgründig und authentisch. Krimi-Spannung aus Schottland!

Spannender Schotten Krimi - 05.05.2018 08:19:43 - Odenwaldwurm

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen
Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht – er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet … (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind gut und bildlich dargestellt. So das man meint die Personen schon länger zu kennen. Besonders Daley und Scott gefallen mir sehr gut. Aber auch Frank MacDougall ist gut dargestellt und man kann seine Meinungen gut verstehen. Der Autor hat sich da eine super spannende Story ausgedacht. Er schafft gleich von Anfang der Geschichte eine gute Spannung, die auch durchgehend erhalten bleicht und sogar noch im laufe der Story stetig ansteigt. So das man das Buch nicht aus den Händen legen kann. James Machie war der Pate von Glasgow, eigentlich sollte nicht mehr am Leben sein. Da werden alte Kronzeugen von Machies altem Umfeld umgebracht und am Tatort taucht ein Bild vom Mörder auf. Auf denen James Machie zu sehen ist. Lebt James Machie doch noch oder wer ist auf den Bilder zu sehen? Werden die Ermordungen der anderen Kronzeugen weiter gehen? Wenn ihr es wissen wollt, lest einfach das tolle spannende Buch. Aber sehr spannend und auch sehr überraschend war auch noch einmal der Schluss der Story. Einfach nur toll geschrieben.

Ich kann das Buch nur sehr empfehlen. Wer Krimis mit viel Blut mag, ist hier total richtig. Ein super Spannende Story, bei der man unbedingt das Ende erfahren will.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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