Denzil Meyrick

Denzil Meyrick wurde in Glasgow geboren und wuchs an der schottischen Küste in Campbeltown auf. Nach einem Politikstudium arbeitete er als Polizist, freier Journalist und Geschäftsführer einer Whisky-Destille.

Mit dem Autor haben wir ein Interview geführt, das wir für Sie unten auf dieser Seite platziert haben.

Bücher von
Denzil Meyrick

17.10.2019
Denzil Meyrick

D.C.I. Jim Daley ermittelt: Die Mädchen von Strathclyde / Tödliches Treibgut / Der Pate von Glasgow (3in1)

E-Book
9,99

DIE MÄDCHEN VON STRATHCLYDE

Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt …

Bei diesem Kurzroman handelt es sich um das Prequel zu "Tödliches Treibgut" von Denzil Meyrick.

TÖDLICHES TREIBGUT

Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, ein entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich DCI Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist, dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben …

DER PATE VON GLASGOW

DCI Jim Daley von der Mordkommission Glasgow sitzt in dem kleinen


Küstenort Kinloch fest, seit er die Revierleitung dort übernehmen musste. Doch vergessen hat man ihn im Hauptquartier offenbar nicht - er bekommt das Video eines brutalen Mordes geschickt.
Der Täter: James Machie, der Pate von Glasgow, von Daley persönlich hinter Gitter gebracht. Das Opfer: der damalige Kronzeuge. Den zweiten Kronzeugen und ehemalige rechte Hand des Paten, Frank MacDougall, soll Daley nun beschützen. Nur, wie beschützt man jemanden vor einem Geist? Denn Machie wurde vor fünf Jahren ermordet …


"Breit angelegte Kriminalgeschichte, spannend und unterhaltsam zugleich."


Buchkultur

»Fesselnd und mitreissend.«


Wall Street Journal

"Die richtige Prise Authenzität … ein packender Stil … höchst beachtlich."


The Herald

"Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen."


Scots Magazine

"Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend."


Lennox Herald

08.05.2017
Denzil Meyrick

Tödliches Treibgut

E-Book Roman
ab 8,99
Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, ein entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich DCI Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist, dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben …
"Breit angelegte Kriminalgeschichte, spannend und unterhaltsam zugleich." Buchkultur
"‚Tödliches Treibgut‘ von Denzil Meyrick überzeugt vor allem durch die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Beides nimmt breiten Raum ein. Die raue Schönheit der westschottischen Küste zieht rasch in ihren Bann. Man wandert zwischen Klippen umher und wird ordentlich durchgepustet, um sich hinterher im örtlichen Pub ein wärmendes Getränk zu gönnen." Aachener Nachrichten
"Fesselnd und mitreißend …" The Wall Street Journal
"Die richtige Prise Authenzität … ein packender Stil … höchst beachtlich." The Herald
"Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen." Scots Magazine
"Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend." Lennox Herald

Interviews, Fotos und mehr

Interview mit Denzil Meyrick

Wie würden Sie Ihre Serie um DCI Jim Daley in nur drei Worten beschreiben?

Fesselnde schottische Krimis.

Was mögen Sie am meisten an dem Charakter Daley? Gibt es eine Figur in Ihrer Serie, die Ihnen schwer fällt zu schreiben?

Ich denke, ich bewundere Daleys Hingabe und Integrität. Er hat keine Angst, etwas zu riskieren, wenn es darum geht, einen Fall zu lösen. Obwohl er in seinem Privatleben mit Problemen zu kämpfen hat, lässt er seine Arbeit davon nicht beeinflussen.

Er ist der Typ, dem du vertraust, dass er dir den Rücken freihält; standhaft und loyal, aber nicht versessen auf Vorschriften oder Regeln. So oder so, er wird den Job erledigen.

Ich finde am schwierigsten, über Brian Scott zu schreiben, insofern als dass es seine Aufgabe ist, die Bücher mit seinem berühmten Sinn für Humor aufzulockern, was in starkem Kontrast zu den dunklen Seiten seines Charakters steht –  zum Beispiel seinem Kampf mit dem Alkohol. Bei dieser Figur die richtige Balance zwischen Licht und Schatten zu finden, ist ein zentraler Bestandteil der Bücher.

Was macht Ihnen am meisten Spaß, wenn Sie mit der Arbeit an einem neuen Daley-Roman beginnen?

Es ist die Aussicht auf ein neues Abenteuer und die Gelegenheit, nicht nur einen weiteren Handlungsstrang ausarbeiten zu können, sondern auch die Möglichkeit, tiefer in das Leben der Charaktere in Daleys Revier  Kintyre einzudringen. Wie wir alle, besitzt jeder Charakter überraschende Eigenschaften. Diese offenbaren sich oft erst nach und nach oder aber ganz plötzlich, wie bei John Donald in den früheren Daley-Romanen.

Letztendlich ist es die Freude, das Unerwartete zu erwarten –  eine leere Leinwand vor sich zu haben –  oder in diesem Fall Seite. Das Privileg, Daleys Welt zu bauen und Orte aufzusuchen, die der Leser vielleicht nicht erwartet hat.

Wussten Sie von Anfang an, wie sich die Geschichte entwickeln würde, oder hat sich das erst beim Schreiben der einzelnen Romane ergeben?

Als ich mit dem Schreiben des ersten Buches begann, hatte ich eine Idee, wie die nächsten beiden sich entwickeln würden. Obwohl jeder Roman eine eigenständige Geschichte ist, ziehen sich einige grundlegende Handlungsstränge durch alle hindurch.

Ich versuche immer, jedem Buch eine etwas andere Färbung zu geben: Bisher gab es ein traditionelles Verbrechen, einen Politthriller, einen Gangsterroman, einen Hauch von Horror in Daley vier und einen teilweise historischen Roman in Buch fünf. Ich denke, das hält mein Schreiben frisch, und ermöglicht dem Leser verschiedene Perspektiven auf das vertraute Charakterensemble.

Wer liest Ihre Manuskripte zuerst?

Meine Agentin Anne Williams liest immer meinen ersten Manuskriptentwurf. Sie hat als Lektorin und Verlegerin hier in Großbritannien gearbeitet und hat ein gutes Auge für Details und dafür, was in einem Kriminalroman funktioniert. Ich habe sehr viel Glück gehabt, dass ich von ihren weisen Ratschlägen und Ermutigungen von Beginn meiner Schriftstellerkarriere an profitieren konnte.

Wenn Sie Übersetzungen Ihrer Bücher sehen, sind Sie manchmal davon überrascht, wie, zum Beispiel, die Cover in anderen Ländern aussehen?

Es ist immer interessant Cover und Titel der übersetzten Ausgaben zu sehen. Ich denke, das deutsche Cover von Der Pate von Glasgow ist eines der besten von all meinen Verlagen. Ich freue mich immer besonders auf die Autoren-Exemplare der Daley-Romane von HarperCollins Germany. Sie sind einfach wundervoll.

Bestimmt werden Sie oft in Interviews das Gleiche gefragt. Welche Fragen können sie nicht mehr „lesen“ und welche Frage würden Sie gerne einmal beantworten?

Sehr gute Frage! Ich werde immer gefragt, ob die Charaktere in Kinloch echte Menschen aus Campbeltown sind, der Ort, der mir als Inspiration für meine fiktive Stadt in den Romanen diente. Natürlich ist die Antwort nein, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Leute das immer glauben. Ich wurde nie nach den Passagen gefragt, in denen ich einigen berühmten Schriftstellern Tribut zolle und in einigen Büchern versteckt habe. Ich frage mich, ob jemand sie gefunden hat? Ich gebe gerne einen Hinweis: zum Beispiel meinen kleinen Tribut an Marcel Proust in Tödliches Treibgut.