Ginny Moon hat einen Plan

Ginny Moon hat einen Plan

Ginny Moon ist vierzehn Jahre alt, liebt Michael Jackson -- und wenn sie nicht jeden Morgen neun Trauben frühstücken kann, droht der Tag in einer Misere zu versinken. Bei ihren dritten Pflegeeltern hat sie endlich ein Zuhause gefunden. Andere wären jetzt glücklich. Aber Ginny versteht die Welt nach ihrer eigenen Logik. Ob ihre leibliche Mutter nun gemeingefährlich ist oder nicht: Ginny muss sie finden. Dafür nimmt sie nicht nur Verfolgungsjagden mit der Polizei und die eigene Entführung in Kauf, sondern muss auch lernen, dass sich das Leben manchmal nicht in ungeraden Zahlen fassen lässt …

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Ginny Moon hat einen Plan

Ginny Moon ist vierzehn Jahre alt, liebt Michael Jackson -- und wenn sie nicht jeden Morgen neun Trauben frühstücken kann, droht der Tag in einer Misere zu versinken. Bei ihren dritten Pflegeeltern hat sie endlich ein Zuhause gefunden. Andere wären jetzt glücklich. Aber Ginny versteht die Welt nach ihrer eigenen Logik. Ob ihre leibliche Mutter nun gemeingefährlich ist oder nicht: Ginny muss sie finden. Dafür nimmt sie nicht nur Verfolgungsjagden mit der Polizei und die eigene Entführung in Kauf, sondern muss auch lernen, dass sich das Leben manchmal nicht in ungeraden Zahlen fassen lässt …

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Erscheinungstag: Mo, 11.09.2017
Erscheinungstag: Mo, 11.09.2017
Bandnummer: 100082
Bandnummer: 100082
Seitenanzahl: 380
Seitenanzahl: 380
ISBN: 9783959670999
ISBN: 9783959676557
E-Book Format: ePub

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
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More Information

 
Benjamin Ludwig unterrichtet Englisch und Creative Writing und lebt mit seiner Familie in New Hampshire. Er und seine Frau sind selbst Adoptiveltern eines autistischen Teenagers. Ginny Moon hat einen Plan ist sein erster Roman. Inspiriert haben ihn (…)

Kundenbewertungen

Ein komplett "unperfekter" Plan - 19.09.2017 06:29:42 - Melanie E.

"Ginny Moon hat einen Plan" besticht durch eine wunderbar gezeichnete Protagonistin. Ginny ist ein Pflegekind und dazu noch Autistin, was einen straffen und strukturierten Tagesablauf erforderlich macht. Mich hat sehr fasziniert, wie der Autor mit dieser Entwicklungsstörung umgegangen ist. Eine Störung, die mir in meinem beruflichen Umfeld immer wieder begegnet. Die Pflegeeltern sind oftmals überfordert und gerade als ein Baby unterwegs ist und dieses dann auch geboren verändert sich die Stimmung innerhalb des Haushaltes. Erstmals wird das Potential Ginnys während der Babypflege komplett unterschätzt, da niemand weiß, was Ginny alles leisten könnte. Ginny entwickelt einen regelrechten Wahn und je mehr Informationen ich während des Lesens bekam, umso erstaunter wurde ich.
"Ginny Moon hat einen Plan" steckt voll Überraschungen, die manchmal sehr schmerzen, denn die Vergangenheit Ginnys lässt sich nicht ausradieren, sondern wird immer wieder hier und da hervorbrechen. Uns Erwachsenen scheint oftmals nicht bewusst zu sein, inwieweit wir unsere Kinder prägen oder eben auch schädigen. In Ginnys Fall kommt dann noch Autismus hinzu, was die Sache vielleicht noch erschweren könnte eine psychologische Betreuung anzufordern. Ginny hat regelmäßige Therapiestunden und dennoch empfand ich diese kurzen Einblendungen hin und wieder unnötig. Für Ginny selbst hätte ich mir etwas anderes gewünscht, zumal die Pflegemutter sich nach Wendys Geburt komplett zurückzieht. Es scheint als hätte sie Angst vor Ginny, dabei weiß Ginny ganz genau, wie man ein Baby versorgt.


Mir ging "Ginny Moon hat einen Plan" sehr nah. Es handelt sich hierbei um einen wirren, mitunter chaotischen Roman, der Autismus ganz klar in den Vordergrund gerückt hat, ohne dabei zu überfordern. Die Story an sich ist sehr gelungen und die 380 Seiten sehr zügig gelesen. Die Schriftgröße war sehr angenehm und sorgte dafür, dass ich mich sehr gut auf die Story einlassen konnte. Ginny hat mir sehr gefallen, auch wenn sie natürlich in manchen Dingen wirklich übertrieben dargestellt wurde. Auf der anderen Seite wirkte es aber auch sehr authentisch. "Ginny Moon hat einen Plan" steckt voller Überraschungen, die dem Roman einiges an Wert vermitteln konnten. Ich möchte sehr gerne eine Leseempfehlung aussprechen über ein ganz besonderes Mädchen, welches erst zum Ende der Story wirklich wertgeschätzt werden kann.

In Ginny Moons Welt - 10.09.2017 15:17:21 - yellowdog

Ginny Moon hat einen Plan ist ein sehr intensiver Roman, weil er konsequent aus der Perspektive der 13jährigen Ginny geschildert ist. Und Ginny ist Autistin, daher ist ihr Blickwinkel anders als gewöhnlich.
Das Thema Autismus ist schon oft in Literatur und Film verarbeitet wurde, aber so habe ich das zum ersten mal gelesen, man spürt etwas von dem Leben und den Zwängen, den Autisten ausgesetzt sind.

Bei Ginny kommt hinzu, dass sie als neunjährige von der unzuverlässigen, drogensüchtigen Mutter Gloria getrennt wurde. Sie war isoliert und misshandelt worden und fast verhungert. Die Trennung ist ein zusätzlicher Schock. Ein wichtiges Detail gibt es noch, dass nicht vorab verraten werden soll.

Ginny lebt jetzt bei ihrem Herzensvater und ihrer Herzensmutter, wie sie die Pflegeeltern nennt.
Doch die Vergangenheit ist nicht vergessen und es entsteht ein erneuter Kontakt zur Mutter.

Der Autor Benjamin Ludwig lässt die Situation langsam, aber stetig eskalieren. Das ist sehr geschickt gemacht. Als Leser kann man sich kaum von der Handlung trennen.
Ginnys Nöte machen den Leser betroffen. Es gibt einige sehr berührende Momente in dem Roman.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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