Gustaf Alter Schwede

Gustaf Alter Schwede

Wo ist bloß der Haken?

Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …

Der Vierhundertjährige, der aus dem Keller stieg und nur bis zum Sofa kam.

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Gustaf Alter Schwede

Wo ist bloß der Haken?

Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …

Der Vierhundertjährige, der aus dem Keller stieg und nur bis zum Sofa kam.

Erscheinungstag: Mo, 06.02.2017
Bandnummer: 100050
Seitenanzahl: 208
ISBN: 9783959670593
ISBN: 9783959676120
E-Book Format: ePUB

Dieses E-book kann auf allen ePub- und DRM-fähigen Geräten gelesen werden, z.B.
tolino, Sony Reader, iPhone, Samsung – nicht auf amazon/kindle-Geräten.

More Information

 
Claus Vaske hat mit seinen Gags und Drehbüchern schon viele tausend Mal für Lacher im Deutschan Fernsehen gesorgt - unter anderem als Autor für „Die Harald Schmidt Show“ oder „Kalkofes Mattscheibe“. Geboren 1965 am Rand der norddeutschen (…)

Kundenbewertungen

- 03.03.2017 14:50:38 - Jasmin von DasLesesofa

Eine Traumvilla zum Schnäppchenpreis?
Da schlägt Familie Baumann nach langem Suchen gleich zu!
Ein wunderschönes Eigenheim, doch kaum sind die Baumanns da, verfliegt schnell die Freude.
Mutter Saskia will mehr Sex, Papa Achim braucht entspannung, die Tochter Kim ist mitten in der Pupertät und da gibt es ja auch noch den kleinen Lukas.
Da ist das Timing des über 400 Jahre alten Hausgeistes Gustaf nicht gerade ideal.

Saskia befindet sich in Mitten eines Chaos und versucht das Leben mit ihrer Arbeit, dem neue Haus und den Kindern zu Managen. Viel Zweisamkeit mit ihrem Achim bliebt ihr da nicht, weil der auch seit längerem immer länger bei der Arbeit bliebt.
Schlaf und Erholung können sie ebenfalls vergessen, denn Gustaf hält seine Lebensweisheiten nicht hinter dem Berg und ein Bier geht immer, egal zu welcher Uhrzeit.
Es passiert öfters Mal, das er und Achim ein Bierchen zusammen zischen und Herr Baumann davon träumt, einen Oldtimer in der neuen Garage stehen zu haben.
Das aber passt Tochter Kim nicht, denn sie sieht dort viel mehr ihr Pferd darin stehen, doch da entdeckt der Teenie zum ersten Mal die Liebe.
In diesem Chaos hat am meisten der zehnjährige Lukas seinen Spaß, denn der neue Hausgeist kennt sich im Internet aus und weiß, wie man eine Kreditkarte verwendet - die der Baumanns versteht sich und so trudelt bald eine Playstation ins Haus.
Zwischen all den Spielen auf der Konsole, dem Trinkgelage und den seltsamen Lebensweisheiten wirft Gustaf auch ein Auge auf die übervorderte Saskia.

Meinung:
Mit viel Humor und Wahnsinn hat der Autor Claus Vaske das Buch Gustaf Alter Schwede geschrieben. Ich habe mehrmals lachen oder den Kopf schütteln müssen. Die Idee wurde wunderbar umgesetzt und Gustaf war mir von Anfang an sympathisch. Zusammen mit dem flüssigen Schreibstil habe ich es in einem Rutsch gelesen und fage mich nur eins: wo ist mein Gustaf?

- von DasLesesofa.Blogspot.de

Alter Schwede, was für eine witzige Geschichte :) - 30.01.2017 19:48:32 - jutscha

Als Familie Baumann eine Traumvilla zu einem bezahlbaren Preis finden, zögern sie nicht lange, obwohl sie glauben, dass es einen Haken geben muss. Den Haken gibt es tatsächlich: Er heißt Gustaf, ist ein 411 Jahre alter schwedischer Geist, Trunkenbold und Schwerenöter. Zunächst sind alle ziemlich geschockt, doch entweder müssen sie mit dem Geist oder ohne ihr Traumhaus leben. Sie entscheiden sich für Haus und Geist. Das Leben mit ihm ist schwierig, nervenaufreibend und noch nicht einmal Sex ist möglich, ohne dass Gustaf seinen Senf dazu gibt. Doch so ein Geist hat auch seine guten Seiten, auch wenn man die erst einmal finden muss.

Mein erster Roman des Autors Claus Vaske hat mir viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Macken der Protagonisten sowie des alten Gustaf sind so liebenswert dargestellt, dass es fast nicht ausbleibt, dass der Leser sich selbst in die Geistervilla wünscht.

Ich finde den Roman herrlich geschrieben und absolut witzig. Die Geschichte ist zwar teilweise vorhersehbar, aber das hat meiner Lesefreude absolut keinen Abbruch getan. Sie eignet sich prima zum Abschalten und Amüsieren, auch wenn es durchaus manchmal nicht ganz logisch geschrieben ist. Allerdings hätte ich persönlich die letzten paar Kapitel nicht gebraucht, empfand sie als Füllmaterial. Dennoch kann ich kann das Buch als leichte Kost zum Abschalten ohne wenn und aber empfehlen, obwohl es eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist und vergebe 4 von 5 Sternen.

Modernes Gespenst terrosisiert durchschnittliche Familie - urkomisch - 13.01.2017 22:05:21 - MissOptimismus

Inhalt

Sandra kauft mit ihrer Familie eine alte "Burg". Man erlebt die typischen Probleme, die sich in einer Ehe mit zwei Kindern ergeben und zu allem kommt noch Gustaf hinzu, der persönliche Hausgeist. Er ist irgendwie schon sehr witzig aber wird mit der Zeit immer nervender, wie es sich für ein gutes Gespenst gehört.

Meine Meinung

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es quasi an einem Stück verschlungen. Gustaf ist genial beschrieben und ein sehr moderner Geist mit Facebook und einem Amazonkonto. Die Familie ist sehr liebenswert. Der Sohn ist noch niedlich und die Tochter gerade vollkommen ein Teenager. Es gibt nur zwei Punkte, die ich an dem Buch nicht ganz so mag, die andauernden Sexgedanken der Mutter und die Lösung wie Gustaf wieder verschwindet. Ich hatte da auf eine mehr persönliche Gustaflösung gehofft.

Fazit

Dieses Buch eignet sich für alle Leser, die gerne eine moderne Gespenstergeschichte mit einem leichten Augenzwinkern lesen wollen.

Witziger Lesespass - 12.01.2017 10:21:05 - TJsMUM

Bin nun auch am Ende und muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Anfangs war ich zwar etwas irritiert, was denn nun die sexuelle Frustration der Hausherrin mit dem Geist zu tun hat und ich fands zunächst relativ überflüssig. Doch nun schließt sich der Kreis. Besonders witzig fand ich die Stelle, als dei Familie Gustavs Exfrau ebenfalls heraufbeschwören kann und sie ihm kräftig Gas gibt.
Auf Wallensteins Truppen hätte ich nun auch verzichten können, aber die Interaktion von Wallensteins Truppen und Gustav war dann doch wieder witzig.
Erstaunlich ist für mich das Ende, das ich hier aber nicht verraten will. Dass sich nach 400 Jahren alles auflöst und so einfach scheint. Da kann man sich auch für den Alltag aus der Geschichte rausziehen kann.

Der Schreibstil ist teilweise sehr flapsig geschrieben, aber er passt zur Geschichte und gefällt mir ganz gut. So kann man die Geschichte recht flüssig lesen, wenn man nicht vom Lachen unterbrochen wird.

Locker-leichter Lesespaß - 11.01.2017 07:30:42 - Walli_Gabs

Familie Baumann zieht in ihr Traumhaus, ohne den Haken an dem finanzierbaren Schmuckstück gefunden zu haben. Der offenbart sich aber schneller, als ihnen lieb ist: in Form von Gustaf, dem schwedischen und vor 400 Jahren verstorbenen Hausgeist. Dieser ist nicht der Typ fürs Kettenrasseln und "buhu!" rufen, sondern eher ein Lebemann: Bier, Frauen, Fernsehen und eine Leidenschaft für Käse hat er auch noch. Das kann ja heiter werden ... und das wird es. Das Buch liest sich gut weg, es ist witzig, stellenweise sogar sehr witzig geschrieben. Dafür kommt die Handlung zum Teil zu kurz, stellenweise bleibt sie einfach etwas zu belanglos/nichtssagend und hätte ruhig noch mehr ausgearbeitet werden können - vor allem die Abschnitte, in der Ich-Erzählerin Saskia (die Mutter der Familie) ihrem Beruf als "Psychotante" in einem Krankenhaus nachgeht und Gustafs ganze Geschichte werden nur wenig vertieft und erscheinen leicht lieblos zu Papier gebracht. Das Ende kam für mich so überraschend wie unlogisch. Dennoch habe ich mich beim Lesen durchaus amüsiert. Ein locker-leichter Spaß ist das Buch schon.

Witziges Buch um einen liebenswerten Geist - 08.01.2017 22:42:19 - Styleflüsterin.de

Inhalt: Lange sucht Familie Baumann nach einem bezahlbaren Haus. Endlich finden sie eines und vermuten einen Haken bei ihrem Traumhaus. Es dauert nicht lange, da entpuppt sich der Haken als Geist namens Gustav, der seit 400 Jahren tot ist, durch das Gemäuer spukt und so einiges anstellt.


Meine Meinung: Das Buch ist witzig und spritzig geschrieben, auch die Krankenhausszenen sind gut durchdacht. Man muss Gustav einfach lieb haben, auch wenn er einen in den Wahnsinn treibt. Der Schreibstil des Autors bleibt auf den 200 Seiten gleichbleibend locker und angenehm zu lesen. Das Ende ist nicht unbedingt meines, aber sicherlich hat sich der Autor dabei etwas gedacht.

Fazit: Ein klare Leseempfehlung, wer schnell einen witzigen und nicht zu anstrengenden Titel zu lesen sucht.

Ein Hausgeist einmal erfrischend anders - 08.01.2017 19:21:23 - Ladybella 911

Natürlich sollte man die Geschichte um den Hausgeist Gustav nicht so bierenst nehmen, aber sie macht Spaß.

Als Familie Baumann endlich ihr Traumhaus, eine zu einer Villa umgebaute Burg beziehen kann, ein Haus, das sie auch noch zu einem Schnäppchenpreis erworben haben, sind sie begeistert. Hätten sie geahnt, was auf sie zukommt – wer weiß – die Begeisterung hätte sich sicherlich in Grenzen gehalten.

Denn mit dem Besitz des Hauses haben sie auch Gustav übernommen, einen über 400 Jahre alten Hausgeist. Einen Geist, der säuft, frisst und flucht, ihr Leben gehörig durcheinanderwirbelt, aber absolut auf der Höhe der Zeit ist. Er kennt sich mit Internet und Playstation aus, sehr zur Freude von Lukas, dem Sohn der Baumanns und bestellt bei Amazon, was das Zeug hält, natürlich auf Kosten der Familie, die sowieso schon nicht auf Rosen gebettet ist.

Seine Ratschläge zum Leben der Baumanns, die er ungefragt zu allem und jedem abgibt sind nicht immer die besten , sorgen zusätzlich für Verwirrung und bringen die Familie in allerhand ungewöhnliche und auch ungewollte Situationen.

Die Geschichte ist gespickt mit einem trockenenHumor und allerhand Situationskomik und hat mich auch mehrmals zum Lachen gebracht, ein Schmunzeln hat mich durch das ganze Buch begleitet. Erzählt wird in einem locker-leichten Schreibstil aus der Sicht der Mutter, Saskia, und hier bin ich erstaunt, wie präzise und prägnant der Autor aus seiner männlichen Perspektive heraus die Geschichte angeht. Gut gemacht.

Das Ende des Buches bringt den Leser auch zum Nachdenken, allerdings hätte es von mir aus durchaus gekürzt werden können, denn einige Kapitel waren für ein rundes Ende irgendwie nur noch Anhang und unbedeutend.

Dennoch vergebe ich hier gerne 4 Sterne, denn es ist wirklich ein Lesespaß und man kann wunderbar abschalten. Perfekt für Zwischendurch.

Autor: Claus Vaske

Leichte Kost für zwischendurch mit viel trockenem Humor - 07.01.2017 21:21:11 - roxfour

Bei den Protagonisten handelt es sich um eine vierköpfige Familie auf Haussuche, die endlich ihr Traumhaus gefunden hat. Nach kurzer Zeit stellen sie fest, dass sie nicht nur ein Haus, sondern auch einen Hausgeist gekauft haben. Die Familie schlägt sich mit den üblichen Problemen herum, die so mit sich kommen, wenn man zwei Kinder im Alter von 10 und 14 Jahren hat und auch noch mit Geldsorgen und Zeitarmut zu kämpfen hat. Im Laufe der Zeit stellt sich dann auch noch heraus, dass die Liebe der Eltern auf der Strecke geblieben ist und der Hausgeist so allerlei Unfug treibt. Zusätzlich gibt es noch eine Nebengeschichte am Arbeitsplatz der Mutter (sie ist Psychologin in einem Krankenhaus).

Das Buch ist aus Sicht der Mutter geschrieben und mit sehr viel trockenem Humor gespickt. Bei mir kam es so an, als ob ein Großteil des Buches in Monologen schwelgt und überwiegend negative Botschaften herüberkommen. Erst im letzten Viertel habe ich einige Szenen gefunden, die ich lustig fand und der Hausgeist hätte besser ausgebaut werden können. Die letzten drei, vier Kapitel des Buches fand ich überwiegend überflüssig, dies hätte man kürzen können. Der Sinn der Nebengeschichte hat sich mir nicht wirklich erschlossen, das hatte mit dem eigentlichen Buchthema nichts zu tun.

Schade, die Buchbeschreibung hat mehr versprochen. Das Cover ist ganz gut, aber eine Katze kommt im ganzen Buch nicht vor (vielleicht durch einen Hund ersetzen?).

Alter Schwede - bei Gustaf geht es hoch her :-) - 06.01.2017 18:49:42 - Snowbell

Das Cover ist ein echter Hingucker. Der "alte Schwede" zeigt gleich seine Vorlieben: das Glas Wein und die Fernbedienung. Er wirkt wie ein gut gelaunter Musketier, und das durchscheinende Gesicht macht deutlich, dass es sich um ein Gespenst handeln soll, das der Katze auf dem Sofa nicht ganz geheuer ist. Insoweit ist das Cover gelungen. Allerdings: in dem Buch ist an keiner Stelle eine Katze aufgetaucht. Nur ein aufgeregter Hund, der seine Pfötchen nicht über die Schwelle des Hauses gesetzt hat.

Leider hat Gustaf nicht nur positive Seiten, wie Familie Baumann feststellt. Der alte Schwede plündert nicht nur ungeniert die Vorräte im Kühlschrank, leert Bier- und Weinflaschen, sondern zappt nachts durch alle Kanäle, kennt sich gut mit sozialen Medien aus, tätigt viele Einkäufe im Internet und mischt sich ungefragt in das Familien- und insbesondere das Liebesleben seiner Mitbewohner ein. Das Geschehen wird aus der Sicht von Mutter Saskia erzählt. Alle Charaktere werden sehr glaubwürdig beschrieben, und man kann ihre Handlungen gut nachvollziehen.

Der Schreibstil von Claus Vaske ist locker und humorvoll, so dass sich das Buch angenehm lesen lässt. Durch die vielen witzigen Szenen ist eine sehr angenehme Lektüre für zwischendurch, wobei in den letzten Kapiteln durchaus leise, ruhige Töne angeschlagen werden. Das Buch regt also nicht nur die Lachmuskeln an, sondern fordert auch zum Nachdenken über das eigene Leben auf.

Wo ist der Haken? - 05.01.2017 14:00:11 - nati51

Familie Baumann träumt schon lange von einem eigenen Häuschen. Viele Besichtigungen haben sie bereits hinter sich gebracht, doch das ideale Haus haben sie noch nicht gefunden. Sie können ihr Glück nicht fassen, als sie im rheinischen Rotthoven in wunderschöner Lage ihr Traumhaus entdecken. Das Haus ist eine Scheidungswaise und wird zu einem günstigen Preis angeboten. Sie unterschreiben den Kaufvertrag, aber aufgrund ihrer Besichtigungserfahrungen stellen sie sich die Frage: Wo ist der Haken bei diesem Haus?

Über Nacht verschwindet der Käse aus dem Kühlschrank und das Bier aus der Kiste wird weniger. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie in dem Haus nicht allein leben, sondern Gustaf, ein 411 Jahre alter Schwede, sein Unwesen hier treibt.

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Mutter Saskia erzählt, die als Psychologin in einem Krankenhaus arbeitet. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und erfährt die kleinen Probleme der Familie, die aus dem Leben gegriffen sind. Gleichzeitig wirbelt Gustaf alles durcheinander, mischt sich in alles ein, auch wenn seine Meinung nicht gefragt ist.

Der Schreibstil ist leicht und locker. Durch die Situationskomik begleitete mich immer ein Schmunzeln beim Lesen, sowohl bei der ungewöhnlichen Hausgemeinschaft als auch bei Saskias Arbeit im Krankenhaus.

Ein leichtes witziges Buch für zwischendurch, das aber auch einen nachdenklich stimmenden Kern hat.

Humorvoller Kurzroman :-) mit einer neuen Sorte Hausgeist :-) - 03.01.2017 21:23:44 - IG

Was will man mehr ? Wenn man ein Buch über einen Hausgeist liest ? Wir treffen in diesem Buch Gustaf ;-) - ein adeliger Hausbesetzer der schon vor etlichen Jahren verstorben ist und jetzt das Leben der neuen Hausbesitzer , seines Hauses , erstmal ordentlich aufwirbelt :-) Gustaf ist kein gewöhnlicher Geist , wie man sich Geister so vorstellt :-) nein, er kann sogar essen, trinken und Dinge bewegen ;-) Ein humorvoll geschriebenes Buch ,... Es war lustig es zu lesen und ernst sollte es doch wirklich nicht sein :-)

Leichte und lustige Lektüre für zwischendurch - 03.01.2017 10:02:12 - Holger Sonnenfeld

Das fragt sich Familie Baumann noch, als der Möbelwagen vor ihrer jüngst zum Schnäppchenpreis erstandenen Traumvilla im rheinischen Rotthoven vorfährt. Zu Recht: Hätte sie gewusst, dass ihr fortan Gustaf, der 411 Jahre alte Schwede, Hausgeist, Trunkenbold und Schwerenöter, das Leben zur Hölle macht, hätte sie ihre großen und kleinen Krisen sicher anders zu lösen versucht. Aber wenn Gustaf nicht gewesen wäre, hätten sie vielleicht beinahe ihr Glück verpasst …

Zum Cover: Schöne Farbgestaltung. Der Schwede am Sofa mit Glas und Fernbedienung. Eindeutig Gustaf. Nur die Katze - die ist nur Deko, denn eigentlich sollte da ein Hund sein.

Meine Meinung zum Buch: Gustaf ist weltgewandt, säuft, shoppt ungefragt, gibt Ratschläge wo sie keiner will, mischt sich in Dinge ein die ihn nichts angehen, hat nur Knulla im Sinn und man mag ihn trotzdem. Der Schreibstil ist sehr locker und lässt sich wunderbar zwischendurch als Auflockerung lesen. Mit seinen knapp über 200 Seiten ist das Buch schnell verschlungen. Das Buch regt zum nachdenken an, über seine Beziehung und beansprucht aber auch mal die Lachmuskeln. Das einzige was mir daran nicht so gefallen hat, war das Ende. Das allerletzte Kapitel hätte man sich sparen können. Ich glaub da wollte man einfach die 200 Seiten sprengen. Aber sei´s drum.

Fazit: Ein schönes leichtes humorvolles Buch für zwischendurch.

Leichte und lustige Unterhaltung - 01.01.2017 21:19:17 - Mrs Nanny Ogg

Familie Baumann zieht endlich in das ersehnte neue Eigenheim, das alte Anwesen ist geradezu ein Schnäppchen und zu Recht fragen sie sich, was denn nun der Haken bei der Sache ist? Der taucht nach ein paar Kapiteln höchstselbst auf: ein 400 Jahre alter schwedischer Adeliger, der einst seinem Schwiegervater zum Opfer gefallen ist! Von nun an mischt sich der freche Hausgeist in alle Familienangelegenheiten ein, bestellt frech bei Amazon (der Dispo musste dezent erweitert werden...) und gibt der pubertierenden Tochter sowie deren Eltern Beziehungstipps. Nebenbei spielt er noch mit dem Jüngsten FIFA auf der Playstation. Gustaf rockt - und nervt dabei. Gleichzeitig ist zu merken, dass in der Ehe zwischen Saskia und Achim schon seit längerem Einiges schief läuft. Da scheint auch Gustaf nicht mehr viel machen zu können. Doch dann steht auf einmal Wallenstein mit seinen Truppen vor der Haustür....
Die Geschichte ist tatsächlich sehr flüssig und lustig geschrieben, leider ist sie mit zu vielen Nebenhandlungen gespickt. Ich fand die Beschreibungen des Klinikalltags von Saskia (sie ist dort die Psychotante) eher unwichtig, es wird aber ziemlich viel darüber berichtet. Außerdem hatte ich das ganze erste Kapitel gebraucht, um zu merken, dass der Ich-Erzähler die Ehefrau sein soll. Ich hatte sie vom Erzählstil her eher für den Ehemann gehalten.
Es ist sicher leicht-lustige Unterhaltung, die am Ende sogar an Tiefgang gewinnt. Ganz konnte sie mich aber nicht überzeugen.

Manchmal hilft nur noch ein Gespenst - 31.12.2016 17:36:57 - MissSophi

Schon lange sind die Baumanns auf der Suche nach einem neuen Domizil, bis Ihnen die Maklerin ein Objekt anbiete, dem es an nichts fehlt. Es ist ein Traum (hat er einen Haken) und sie beschließen es zu kaufen.

Schon bald nach ihrem Einzug lernen sie ihn kennen, den Haken. In Form von Gustaf, der seit 400 Jahren tot ist und der ihnen schnell begreiflich macht, dass das sein Haus ist und sie lediglich geduldet sind.

Es folgte eine Geschichte voller Witz und Spritzigkeit - ich musst wirklich oft laut lachen. Treffend geschilderte Tagesabläufe mit pubertierenden Jugendlichen, Szenen einer Ehe - mich hat erstaunt, wie ein männlicher Autor so präzise aus der Sicht einer Frau schreiben kann.

Von mir eine Leseempfehlung - nicht ganz fünf Sterne, weil ich es teilweise etwas zu überzogen empfand - aber ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und es hilft einem, den Kopf mal frei zu bekommen.

Ein gutes Buch mit viel Humor - 31.12.2016 14:32:38 - Lamensch

Saskia und Achim, ihr Leben scheint perfekt. Sie haben 2 wundervolle Kinder und gerade ein Haus gekauft. Eine ehemalige Burg, wie sie später erfahren. Doch die Maklerin scheint ihnen nicht alle Schlüssel ausgehändigt zu haben, denn es geschehen seltsame Dinge. Der Bierkasten lehrt sich von alleine, plötzlich brennt morgens im Keller das Licht und der Käse verschwindet immer aus dem Kühlschrank. Wie immer, es war mal wieder niemand. Die Tochter, 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät findet das Haus auf dem Land ziemlich uncool. Öffentlich beschwert sie sich bei ihren Freunden über das schlechte Internet (der WLAN Router ist schon wenige Tage vor ihrem Einzug eingebaut worden) und hat sowieso zu jedem Thema ihre eigene Meinung. Bis plötzlich wie aus dem Nichts Gustaf auftaucht. Ein 400 Jahre altes Gespenst, das im verschlossenen Raum im Keller haust. Von diesem Tag an gibt es keine Langeweile mehr (zumindest nachts).

Der Schreibstil in diesem Buch liest sich sehr flüssig und ist sehr gut bildlich beschrieben, jede einzelne Szene taucht vor dem Auge des Lesers auf. Man ist wie in der Geschichte drin, die Erzählperspektive ist wunderbar gewählt. Die Darstellung der einzelnen Charaktere wirkt authentisch und wird jedem einzelnen gerecht. Selbst von der Darstellung des Geistes kann ich das behaupten. Die Geschichte ist unglaublich lustig, wobei mir an manchen Stellen doch ein bisschen die Ernsthaftigkeit fehlt. Für meinen Geschmack beinhaltet das Ende auch noch zu viele unnütze Details, was dieses für mich minimal lang gezogen hat.

Da ich mit diesem Buch wirklich viel Spaß hatte und zufrieden bin kann ich gute 4 von 5 Sternen vergeben.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Hej Freunde,

gestatten, meine Name ist Gustaf Birger Gunnarsson und ich bin sson lange tot. Aber nur ein bisschen, denn ich bin eine Gespenst. Geboren wurde ich vor über vierhundert Jahren in Ssweden, die ssöne Land von ABBA und die Pippi Langstrumpf. In die Dreißigjährige Krieg hat es mich zu euch nach Deutschland versslagen, wo ich eine entzückende Mädchen kennengelernt habe. Wir hatten eine bisschen Sspaß zusammen, aber leider hat ihre Papa uns dabei erwisst und wir mussten heiraten. Sso bin ich in die Rheinland geblieben. Und wegen eines unssönen Fluches, wohne ich bis heute hier in meiner kleinen Festung.

Dass neulich die Saskia Baumann mit Mann und Kindern in meine Haus eingezogen ist, hat mich ssehr gefreut, da war es nicht mehr sso långtråkig … langweilig. Kinder sind etwas Wunderbares, aber sie sstören immer, wenn du willst knulla. Das ist eine bisschen die Problem von die Saskia: Es passiert nichts mehr in die Bett. Ich versstehe es nicht, dabei habt Ihr moderne Menssen doch so viele Möglichkeiten, Ihr könnt alles in die Internet bestellen: Fernseher, Filme. Das ist ganz einfach und kostet auch überhaupt nichts, ssolange du nur immer eine fremde Kreditkartennummer eingibst. Die Saskia ssimpft jedes Mal, wenn wieder eine neue Paket kommt. Sie kann eine echte Sspaßbremsse sein. Aber vielleicht kann ich ihr zeigen, wie das funktioniert mit dem Leben und mit der Liebe …

Nun hat die Claus Vaske eine Roman über mich und die Baumanns gessrieben. Die Buch heißt wie ich: „Gustaf.“ Könnt Ihr Euch ganz leicht merken. Es ist eine ssehr lustige Buch. Es wird gestritten, geliebt und was mich besonders freut: Es gibt immer genug zu trinken. Skål!

Euer Gustaf

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