Herrn Haiduks Laden der Wünsche

Herrn Haiduks Laden der Wünsche

Er kam der Liebe wegen nach Berlin: Herr Haiduk. Er blieb, die Liebe nicht. Seitdem betreibt der in die Jahre gekommene Herr seinen winzigen Kiosk, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Er genießt sein ruhiges Leben, bis eines Tages die scheue Kundin Alma das Jackpot-Los über 13 Millionen Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner ermitteln möchte. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche: Wer ist der Glückliche? Und kann er so viel Glück überhaupt vertragen?

„Beckerhoffs Art, zu schreiben, ist vorbildlich: tolle Beobachtungen, viel Humor, poetischer Alltag und sanfte Abgründe. (…) Einmal angefangen, möchte man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.“
Grazia

„Beckerhoffs Roman ist ein modernes Märchen, in dem man nicht in seinem Smartphone verschwindet, sondern einander im Kiosk an der Ecke begegnet. Mit dem Glauben an das Gute im Menschen und der Hoffnung, von der Realität nicht enttäuscht zu werden. Das wärmt das Herz so sehr, dass man verzeiht, dass eine drängende Frage ungelöst bleibt. Wobei, vielleicht war sie eh nicht so wichtig…“
emotion 

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Herrn Haiduks Laden der Wünsche

Er kam der Liebe wegen nach Berlin: Herr Haiduk. Er blieb, die Liebe nicht. Seitdem betreibt der in die Jahre gekommene Herr seinen winzigen Kiosk, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und Lottoscheine. Er genießt sein ruhiges Leben, bis eines Tages die scheue Kundin Alma das Jackpot-Los über 13 Millionen Euro vor dem Laden findet und den rechtmäßigen Gewinner ermitteln möchte. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche: Wer ist der Glückliche? Und kann er so viel Glück überhaupt vertragen?

„Beckerhoffs Art, zu schreiben, ist vorbildlich: tolle Beobachtungen, viel Humor, poetischer Alltag und sanfte Abgründe. (…) Einmal angefangen, möchte man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.“
Grazia

„Beckerhoffs Roman ist ein modernes Märchen, in dem man nicht in seinem Smartphone verschwindet, sondern einander im Kiosk an der Ecke begegnet. Mit dem Glauben an das Gute im Menschen und der Hoffnung, von der Realität nicht enttäuscht zu werden. Das wärmt das Herz so sehr, dass man verzeiht, dass eine drängende Frage ungelöst bleibt. Wobei, vielleicht war sie eh nicht so wichtig…“
emotion 

Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Erscheinungstag: Mo, 09.10.2017
Bandnummer: 100094
Bandnummer: 100094
Seitenanzahl: 256
Seitenanzahl: 256
ISBN: 9783959671347
ISBN: 9783959677370
E-Book Format: ePub

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More Information

 
Florian Beckerhoff, 1976 in Zürich geboren, wuchs in Bonn auf. Er studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris und promovierte an der Universität Hamburg. Sein erster Roman „Frau Ella“ war ein großer Erfolg und wurde erfolgreich für (…)

Kundenbewertungen

Jackpot-Casting im Nadelöhr - 29.11.2017 19:48:56 - ele

Herrn Haiduks Laden der Wünsche, Roman von Florian Beckerhoff, 256 Seiten, erschienen bei HarperCollins Germany.
Alma findet ein Lotterielos mit einem Gewinn von 13 Millionen, zusammen mit Herrn Haiduk ist sie auf der Suche nach dem glücklichen Gewinner. Kann derjenige so viel Glück überhaupt vertragen?
Herr Haiduk ist einst nach Berlin, der Liebe wegen gekommen. Die Liebe schwand, geblieben ist ihm ein kleiner Zeitschriftenladen, eingezwängt zwischen zwei großen Geschäftshäusern, hier verkauft er mit seinem Gehilfen Adamo, Zeitschriften, Tabakwaren, Süßigkeiten, dazu betreibt er eine Lottoannahmestelle. Gern gesehene Kundin ist Alma, die „stumme Studentin“ sie liest, regelmäßig in einer ruhigen Ecke, Zeitschriften. Anschließend kauft sie ein Exemplar und Kaugummi. Eines Tages sind alle Lottokunden aufgeregt, in Herrn Haiduks Laden wurde ein Lotterielos verkauft welches den Gewinn von 13 Millionen verspricht. Doch der Gewinner meldet sich wochenlang nicht. Alma hat das Los gefunden und will den Gewinner, bzw. den, der das Vermögen wert ist ermitteln. Es beginnt ein Lotteriecasting im kleinen Laden.
Von der Leseprobe zu diesem Buch war ich wirklich begeistert. Ein unvorstellbar hoher Gewinn, eine ehrliche Finderin und auf einmal sehr viele „Anwärter“. Leider war ich von der Geschichte mehr als enttäuscht. Es war schlichtweg langweilig. Ich konnte die Lektüre zu jeder Zeit aus der Hand legen und liegen lassen, um ein paar Tage später weiterzulesen. Spannung war keine vorhanden. Emotionslos wurden die einzelnen gecasteten Anwärter befragt. Schade, denn die Charaktere waren so uninteressant nicht. Erich und Karl, die gläubige Frau, die Ängstliche oder der junge Kettenraucher. Beckerhoff hatte eine tolle Idee und nichts daraus gemacht. Der junge Schriftsteller, dessen einziges Buch Herr Haiduk schon lange hütet, hat die Erwartungen des Ladeninhabers am Ende auch nicht erfüllt. Die Episode über den Engel mit dem abgebrochenen Stift, auf der Gruft, die als Hintereingang zum Hinterhof von Herrn Haiduk, vom Friedhof aus benutzt wird, hat sich auch nur in eine schwache Erzählung aufgelöst. Irgendwie fehlte in der ganzen Geschichte der Knaller. Haiduk und sein Angestellter Adamo waren sympathische Figuren, über Adamo hätte ich gerne noch mehr erfahren. Die Person Alma, blieb mir bis zum Ende fremd. Naiv, schüchtern und als Gutmensch dargestellt. Auch Paul der Schriftsteller blieb m. M. ziemlich blass. In der Realität wäre diese Geschichte mit Sicherheit anders verlaufen, so blieb der Plot für mich unglaubwürdig. Das Ende des Romans ist auch sehr seltsam.
Herrn Haiduks Laden kann ich nur eingeschränkt empfehlen. Leser sollten nicht zu viel erwarten. Kann man lesen, muss man nicht. Dafür fand ich das Cover sehr schön, gutgemeinte 3 von 5 Sternen von mir.

Geld allein macht nicht glücklich - 14.11.2017 14:06:46 - claudi-1963

"Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich." (André Gide)
Seit nun 35 Jahren erfüllt Herr Haiduk in seinem kleinen, unscheinbaren Kiosk, ihre Wünsche. Von Zeitungen, Süßigkeiten, Zigaretten, Feuerzeuge, Kaffee bis hin zur Lottoannahmestelle alles findet man bei ihm. In Neapel, New York oder Casablanca scheine solche Läden ja normal zu sein, aber in Berlin war dieser eher eine Seltenheit. Eigentlich hatte er sich damals wegen der Liebe entschieden nach Berlin zu kommen, aber leider hatte ihn diese schnell verlassen. Stattdessen eröffnete er diesen kleinen Laden, so klein wie ein Nadelöhr. Viele Stammkunden hat er die täglich zu ihm kommen, da ist die gläubige Frau und die Kumpel Karl und Erwin. Doch am meisten fasziniert Hr. Haiduk die stumme französische Studentin Alma, die stundenlang in Magazinen blättert. Eines Tages kommt Alma mit einer Lottoquittung, die sie gefunden hat zu Hr. Haiduk und ausgerechnet diese Quittung hat den Jackpot von 13 Millionen gewonnen. Alma möchte unbedingt den Besitzer dieses Lottoscheines finden und sie ist sich sicher, dass sie diesen erkennen wird. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und schnell wird klar, die Suchen nach dem Besitzer wird nicht einfach werden.

Meine Meinung:
Das Buch von Florian Beckerhoff ist kein Sensationsbuch, vielmehr geht es um die Suche nach dem Glück bei den Menschen. Nun denkt man, mit 13 Millionen könnte man doch glücklich sein. Aber die Protagonistin Alma offenbart recht schnell, wo bei jedem einzelnen ihr Glück fehlt und das sie dies mit Geld nicht kaufen können. Der Schreibstil ist sehr flüssig und eher ruhig unterhaltsam, ein wenig erinnert mich das Buch an François Lelord Bücher von Hector. Vom Titel hätte ich mir allerdings noch etwas mehr erwartet gehabt, da hat mich das Buch schon ein wenig enttäuscht. Den mit dem Laden der Wünsche hatte es ja nicht unbedingt was zu tun. So denke ich, das dieses Buch auch nicht jedermanns Geschmack sein wird. Das Cover dagegen ist sehr schön gestaltet und man kann sich sofort den Kiosk von Hr. Haiduk vorstellen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tempo, noch mehr Gefühle und vielleicht auch ein anderes Ende für diese Geschichte gewünscht. Am besten hat mir die Beschreibung von Hr. Haiduks Hinterhof gefallen. Ich gebe diesem Roman 3 1/2 von 5 Sterne.

Gefiel mir leider nicht - 10.11.2017 16:24:39 - nellsche

Herr Haiduk betreibt seit vielen Jahren einen winzigen Kiosk, in dem es Zeitungen, Geschichten und Lottoscheine gibt. Eines Tages findet Alma, eine sehr scheue Kundin von Herrn Heiduk, einen Lottoschein mit einem Gewinn von mehr als 13 Millionen Euro. Sie möchte den rechtmäßigen Gewinner ermitteln und macht sich gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem geholfen Adamo auf die Suche. 

Die Idee der Geschichte fand ich sofort ansprechend, denn ich habe mir einen gefühlvollen und warmherzigen Roman erhofft. Ich habe mich also sehr auf das Buch gefreut. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.
Schon der Beginn war recht langatmig, so dass ich Schwierigkeiten hatte, mich in das Buch und die Geschichte einzufinden. Leider zog sich die Geschichte auch im weiteren Verlauf sehr hin und schaffte es nicht, mich zu fesseln und einzunehmen. Ich empfand das Buch leider als ziemlich langweilig.
Was mir prima gefiel, war die Beschreibung des winzigen Ladens “Das Nadelöhr”. Dieser war sehr bildhaft und authentisch beschrieben, so dass ich ihn mir sehr gut vorstellen konnte.
Ebenfalls positiv erwähnen möchte ich die Personen Herrn Haiduk und seinen Gehilfen Adamo. Die beiden waren sehr menschlich und liebevoll gezeichnet. Alma dagegen fand ich ziemlich schräg und  ich wurde nicht so richtig warm mit ihr.

Mich hat das Buch leider enttäuscht, so dass ich nur 2 von 5 Sternen vergebe.

Ein anrührender Roman voller Wärme - 09.11.2017 13:33:10 - milkysilvermoon

Herr Haiduk, ein libanesischer Flüchtling, betreibt in Berlin einen kleinen, schmalen Kiosk, den er selbst gerne als Nadelöhr bezeichnet. In dem Laden, in dem es Zeitungen, Zeitschriften, Zigaretten und einiges mehr gibt, genießt er ein ruhiges Leben. Doch eines Tages findet eine schüchterne Stammkundin, die Französin Alma Bonnefoi, vor dem Kiosk eine Lotto-Quittung. Auf den Gewinner wartet ein Jackpot über 13 Millionen Euro. Gemeinsam machen sich die beiden mit Herrn Haiduks Mitarbeiter Adamo auf die Suche nach dem Glücklichen.

Mit „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ hat Florian Beckerhoff einen anrührenden Roman voller Wärme geschrieben.

Meine Meinung:
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive in 16 Kapitel – aus der Sicht eines ehemaligen erfolglosen Autors, der die Geschichte von Herrn Haiduk erzählt bekommt. Rückblicke aus der Vergangenheit wechseln sich dabei mit Episoden aus der Gegenwart ab.

Auffallend sind der angenehme, ruhige und liebevolle Erzählstil sowie die detaillierten Beschreibungen. Die Handlung ist nicht so spannend, wie es zunächst klingt. Die Geschichte braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen. Dennoch wurde es mir beim Lesen nicht langweilig und ich habe den Verlauf der Handlung gerne weiterverfolgt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Lediglich das Ende hat nicht ganz meinem Geschmack entsprochen.

Gut gefallen haben mir auch die vielfältigen Charaktere. Herr Haiduk und Alma waren mir schnell sympathisch. Daneben tauchen auch einige andere Personen auf, die die Gier auf das Geld verbindet. Sie wirken authentisch und bieten interessante Einblicke in die Gesellschaft. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob Geld wirklich glücklich macht. Durch die unterschiedlichen Charaktere regt der Roman zum Nachdenken an, sorgt jedoch auch für lustige Momente.

Das Cover ist meiner Ansicht nach passend zur Geschichte gewählt.

Mein Fazit:
„Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ ist ein Buch der eher leisen Töne, das mich bewegen konnte und zum Nachdenken gebracht hat. Der Roman hat mir vergnügliche Lesestunden beschert. Ich kann ihn definitiv empfehlen.

Macht sehr nachdenklich - 29.10.2017 08:05:37 - Sigismund von Dobschütz

Man sollte nicht immer nur von einem besseren Leben träumen, sondern das Beste aus dem machen, was man hat! Das ist die zentrale Botschaft des poetischen Romans "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" von Florian Beckerhoff (41), der im Oktober im Verlag HarperCollins erschien - und mich spontan an "Das Glücksbüro" (2013) von Andreas Izquierdo erinnerte. Der Algerier Haiduk, Betreiber eines winzigen Kiosk-Ladens mit Lotto-Annahmestelle in einem Berliner Altstadtviertel, sucht mit der schüchternen Studentin Alma den rechtmäßigen Gewinner des 13-Millionen-Jackpots, dessen verlorenen Spielschein sie gefunden haben. Als dies im Viertel bekannt wird, bestürmen die ihr Glück suchenden Menschen Haiduks Laden und bringen sein bisher in aller Bescheidenheit glückliches Leben durcheinander. Im Lauf der Handlung lernen wir die unterschiedlichsten Mitmenschen kennen, alle auf der Suche nach dem ganz großen Glück. Jeder gibt vor, Eigentümer des gefundenen Spielscheins zu sein. Im Streit um den Jackpot erkennen wir deren Unzufriedenheit mit ihrem bisherigen Leben und ihre unerfüllbaren Hoffnungen. Aber Spielschein-Verkäufer Haiduk, "Händler der geheimen Wünsche", warnt: "Das Glück ist hier und jetzt und sonst gar nicht.... Gehen Sie nach Hause, spielen Sie mit Ihren Kindern und trinken Sie Tee." Denn das wahre Glück findet man nur in den kleinen Dingen und Begebenheiten des Alltäglichen. Florian Beckerhoff ist ein wunderbar leiser, besinnlicher und poetischer Roman gelungen, der sich trotz seines philosophischen Tiefgangs leicht lesen lässt. Sein Roman gleicht einer ruhigen Oase in der überwiegend von brutalen Psychothrillern und Action-Romanen beherrschten Welt gängiger Unterhaltungsliteratur. Beckerhoffs Roman ist deshalb unbedingt EMPFEHLENSWERT. Denn wer dieses Buch wirklich aufmerksam liest, wird sicher anschließend über sein eigenes Leben, über seine eigenen Wünsche und unerfüllbare Hoffnungen nachdenken.

Poetisch aussagekräftig - 24.10.2017 06:57:38 - Melanie E. von Mel Bücherwurm

Die Suche nach dem Glück in kleinen Dingen artet in "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" zwischenzeitlich regelrecht aus, denn die Suche nach dem dann doch eher großen Glück verändert die Menschen in ihrem Denken und Handeln. Ein Lottogewinner wird gesucht und es gibt viele potentielle Gewinner/-innen, die in Herrn Haiduks Laden vorstellig werden, um ein Stück des Kuchens zu ergattern. Es stellt sich schnell heraus, wer lügt und sich lediglich bereichern möchte. Es liegt nun an Alma herauszufinden, wer die 13 Millionen Euro erspielt haben könnte.

Mir gefielen ganz besonders die vielen Personenbeschreibungen, da der Roman dadurch sehr lebendig wirkte. Verwirrend war, dass sich die Gedanken von Herrn Haiduk und des Schriftsellers oft vermischen. Dies stört ein klein wenig den Lesefluss.

Menschen wie Herrn Haiduk würden unserer Welt nicht schaden, denn er ist um das Wohlergehen seiner Mitmenschen bemüht und öffnet ihnen Herz und Ladentür. Vieles ist zwischen den Zeilen zu lesen und wie schon erwähnt, wirken die beschriebenen Personen in all ihrem Glück oder persönlichen Leid sehr lebendig. Ein Roman, der eine ganz eigene Sprache entwickelt und deshalb nachwirkt. Ich musste allerdings erst herausfinde, welches Anliegen Herr Haiduk hat, denn letztendlich ist er nicht nur Ladenbesitzer, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat. In "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" einzutauchen,erfüllt mich mit einer gewissen Wärme, da Herr Haiduk sich in dieser schnelllebigen Zeit nimmt, um auf Menschen zu zu gehen und sich Zeit für ihre Eigenarten zu nehmen. Niemand im Buch ist einfach, denn jeder trägt sein Päckchen und doch haben alle etwas gemeinsam und zwar eine gewisse Einsamkeit. Nicht alles kann letztendlich gestillt werden, aber es ist ein guter Anfang, daher bekommt "Herrn Haiduks Laden der Wünsche" auch eine Leseempfehlung von mir. Meine Begründung dafür ist ganz einfach, denn ich konnte mich im Laden der Wünsche trotz aller Situationskomik, der einen oder anderen Verwirrung, der Traurigkeiten und Dramen des Lebens zurücklehnen und einen Roman erleben, der echten Tiefgang besitzt. Es ist etwas Bleibendes, auch wenn es nicht sofort erkennbar war und sich erst entwickeln musste.

Wieviel Glück braucht das Glück? - 22.10.2017 23:24:13 - Doreen

Ein kleines Lädchen eingezwängt zwischen den hohen Häusern einer Berliner Straße. Kommt man hier zu seinem Glück? Nun, Herr Haiduk sagt er verkauft die Aussicht auf Glück. Glück in Form des großen Lottogewinns. Und als es tatsächlich Mal passiert, ist niemand da der das Glück genießen kann, denn der Lottoschein ging verloren, wurde gefunden und sucht nun einen würdigen Besitzer.
Die Suche nach dem Besitzer ist die Geschichte des Buches. Leicht und melodisch erzählt Florian Beckerhoff uns davon. Mit vielen Momenten zum Schmunzeln und zum Nachdenken, und vor allem mit einem untrüglichen Blick auf die Menschen. Wir begleiten die Geschichte nicht in der Gegenwart, sondern hören zusammen mit dem Ich Erzähler Herrn Haiduk zu, wie er von den Ereignissen des vergangenen Jahres berichtet. Dieser Bericht wird in der Tradition eines Märchenerzählers zelebriert und erinnert mich persönlich etwas an tausend und eine Nacht.
Ich sage auch gern, mir fehlt zum Glück nur noch der Lottogewinn. Und auch ich wüsste schon genau was ich mit dem Geld tun würde (allerdings spiele ich nicht, was schon die erste Hürde darstellt).
Haus abbezahlen, renovieren, neue Möbel, Geld für die Kinder, die Familie, natürlich etwas spenden. Keine großen Dinge. Aber würde mich das glücklich machen? Glücklicher?
Um diese Frage dreht sich letztendlich das Buch aus meiner Sicht. Was brauche ich um glücklich zu sein? Nicht das große Geld. Dem Einen reicht ein zweiter Stock über dem Laden, dem Anderen die Anregung für ein neues Buch, und de!m Nächsten eine Person zum Reden. Letztendlich ein Thema über das man stundenlang grübeln und philosophieren kann. Der Ausgang der Geschichte ist vielleicht nicht ganz so wie man es erwartet hat. Mir kam das alles zu abrupt und zu selbstverständlich, so als hätte der Leser es doch schon seit Seite 1 ahnen müssen. Ein bisschen schade, tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.

Großstadtmärchen - 18.10.2017 12:16:34 - Giselle74

Herr Haiduk betreibt einen kleinen Laden mitten in Berlin. Es gibt dort Zeitschriften, Süßigkeiten, allerhand Kleinigkeiten und eine Lottoscheinannahmestelle. Als eine seiner Kundinnen einen verlorenen Lottoschein mit den Gewinnerzahlen des Jackpots findet,macht sie sich zusammen mit Herrn Haiduk auf die Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer...

Aus dieser Grundlage erschafft Florian Beckerhoff ein liebevolles Alltagsmärchen, dass sich mit den Formen des Glücks beschäftigt und damit, wie viel Glück man eigentlich ertragen kann. Er erfindet und fabuliert nach Herzenslust: überraschende Wendungen, skurrile Charaktere, eigenartige Zufälle, all das, was man als Schriftsteller möglichst nicht tun sollte, weil unglaubhaft, verwebt Beckerhoff gekonnt zu einer Geschichte, die davon lebt, dass sie eigentlich doch so hätte passieren können. Oder nicht?

Schon bei "Frau Ella" ist mir der augenzwinkernd liebevolle Blick auf die Charaktere aufgefallen, der viel von Herrn Beckerhoffs Schreibstil ausmacht. Auch diesmal sind auch die Nebenfiguren genau beobachtet und nicht nur skizziert, sondern zum Leben erweckt worden mit vielen Kleinigkeiten, Eigenarten und Besonderheiten: Der Pudelmann und die Ängstliche, der Junge Kettenraucher und die Gläubige Frau und noch so einige mehr.

Gegen Ende entgleiten ihm die Fäden leider ein bißchen, war es ein Kunstgriff zu viel. Es wirkt, als hätte das Buch nun aber ein Ende finden müssen, als hätte der Autor sich in eine Sackgasse geschrieben und das Vertrauen in die Erzählung verloren. Das ist schade, nimmt es der Geschichte doch ein wenig von ihrem Zauber. Das sollte aber niemanden hindern, das Buch zu lesen und mit Herrn Haiduk eine Tasse heißen, süßen Tee zu trinken oder doch besser gleich eine Kanne, und sich von ihm diese wunderbare Geschichte erzählen zu lassen, die er wirklich in seinem kleinen Laden mitten in Berlin erlebt hat.

Eine schöne Geschichte, die nachdenklich macht - 17.10.2017 22:09:41 - SusanneSH68

Herr Haiduck betreibt einen kleinen Laden für Zeitschriften, Zigaretten, Lotto, Süßigkeiten usw. Seine Kunden liegen ihm am Herzen und er nimmt viel Anteil an ihrem Leben. Dazu gehört auch die scheue Alma, die regelmäßig in seinen Laden kommt, um in den Zeitschriften zu lesen. Ausgerechnet Alma findet eine Lottoquittung, die zu einem großen Gewinn berechtigt. Nun will Alma herausfinden, wem die Quittung tatsächlich gehört und beginnt Gespräche mit den Leuten, die meinen, dass es ihr Gewinn ist. Es ist erstaunlich, was die Leute alles behaupten und unternehmen, um an den Gewinn zu kommen. Diese Geschichte erzählt Herr Haiduck dem Schriftsteller Paul, damit dieser mit der Geschichte ein Buch schreibt.
Dieses moderne Märchen wird mit eher ruhigen Tönen erzählt, macht aber trotzdem sehr nachdenklich, wenn man verfolgt, was die Menschen unternehmen, um an das große Geld zu kommen. Bleibt die Frage, ob das Geld wirklich glücklich macht. Diese Frage ist auch die Kernfrage des Buches verpackt in ein insgesamt sehr lesenswertes, modernes Märchen.

Sehr gut vier Sterne für ein Stück vom Glück - 16.10.2017 13:53:24 - Elke Seifried

Genauso liebevoll, märchenhaft und liebevoll wie das Cover ist auch die Geschichte, die Florian Beckerhoff hier seinen Inhaber des Lädchens dem Schriftsteller Paul erzählen lässt.

Herr Haiduk ist seiner Liebe von Frankreich nach Berlin gefolgt und auch wenn sie ihn verlassen hat, ist er zufrieden mit seinem Leben. Der in die Jahre gekommene Herr betreibt einen zwischen zwei Häuser gequetschten, kleinen, engen Laden, in dem es Zeitungen und Zeitschriften, Kaffee, Süßigkeiten, eine Poststelle und eben Lotto gibt. Er kennt seine Kundschaft, weiß um deren Wünsche, respektiert sie und lässt so z.B. auch die scheue Alma stundenlang im Laden sitzen und Zeitschriften lesen. Alma spricht nie ein Wort, solange bis sie die Lotto Quittung findet, mit der, der 13-Millionen Jackpot geknackt wurde und damit beginnt die Geschichte. „Sie sucht denjenigen, der den Zettel verloren hat, will ihn aber erst einmal kennenlernen, weil sie Angst hat, sein Leben durch das viele Geld zu zerstören.“. Herr Haiduk, der sich Sorgen um Alma macht, beschließt ihr zu helfen und auch sein Gehilfe Adamo wird eingespannt. Allerdings ist es alles andre als einfach den rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen und Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. So wird Herrn Haiduks Laden plötzlich zum Laden der Wünsche.

Natürlich hofft nicht nur einer, sich als rechtmäßiger Besitzer ausgeben zu können und daher lernt man als Leser viele Menschen und deren Wünsche kennen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Diese sind vielfältig und originell ausgewählt. Manche haben sich in haltlose Lügen verstrickt, andere hatten bewegende Schicksale hinter sich und es gab auch welche, die genau der direkten Ansage bedurft haben, um zu erkennen, dass sie es eigentlich gut haben.

Aber es geht nicht nur darum von den Wünschen verschiedener Menschen zu erfahren, sondern schnell wird klar, „dass es nicht nur darum ging, wer man selbst wurde, hier in der Stadt, wer man war, was man wollte. All die Menschen, von denen er erzählte, waren Teile von etwas Größerem.“„Wie unglücklich war ich, dass ich von einem anderen Leben träumte und nicht das Beste aus dem machte, was ich hatte?“, das ist für mich der zentrale Denkanstoß dieser zauberhaften Geschichte. Aber es gibt noch zahlreiche weitere kleine Lebensweisheiten, wie z.B. Fehler darf man machen, „Das Schicksal hat mehr Fantasie wie wir“ oder „Glück ist die Idee von Glück“, die hier in und zwischen den Zeilen stecken, was mir super gut gefallen hat.

Der Sprachstil hat mich von Anfang an so richtig gefangen genommen. Der Autor beschreibt so märchenhaft, verträumt, dass ich mich richtig in die Geschichte verliebt habe. Ich konnte mir alles im Kopf ausmalen und hatte stellenweise fast das Gefühl selbst mit vor Ort zu sein. Gut hat mir gefallen, dass man auch immer wieder schmunzeln darf, wofür witzige Szenen und auch der eine oder andere spitze Kommentar sorgen.
Herrn Haiduk habe ich von Anfang an so richtig ins Herz geschlossen. Er ist ein gutmütiger älterer Herr, der seine Kunden kennt und das Beste für sie will. Die schüchterne Alma konnte ich lange nicht so richtig einschätzen und sie hat mich stellenweise richtig verblüfft mit ihrer Menschenkenntnis und direkten Art, die sie neben Schweigen auch in petto hat. Über Gehilfen Adamo konnte ich oft schmunzeln und auch die anderen Nebendarsteller sind perfekt gezeichnet, beim Pudelmann, der ohne Pudel pudelnass dasteht, bis hin zu Friedhofsgärtner Esteban, der den Toten Geigenmusik bietet.

Völlige Begeisterung in meiner Bewertung bisher und trotzdem nur vier Sterne? Einfach aus dem Grund, weil ich mit dem Ausgang der Geschichte nicht wirklich glücklich war. Ich blieb ernüchtert zurück, konnte nicht mit allen Wendungen etwas anfangen und der offene Schluss war leider auch nicht meines.

Herr Haiduks Laden ist eine leise Geschichte, die zum Nachdenken anregt, die einen schmunzeln lässt und vielleicht auch mit seinem eigenen Schicksal wieder mehr zufrieden macht. Mir hat sie, bis auf den Schluss eben, richtig, richtig gut gefallen.

Zauberhaft - 04.10.2017 20:03:24 - misery3103

Herr Haiduk führt einen kleinen Laden in Berlin. Als der Schriftsteller Paul nach längerer Zeit wieder den Weg in das Kiosk findet, besteht Herr Haiduk darauf, ihm eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte über die Französin Alma, die eine Lottoquittung findet, die 13 Millionen Euro wert ist und die sie unbedingt dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgeben will. Doch vorher will sie herausfinden, ob das viele Geld wohl Unglück bringt und ein Leben zerstören würde.

Die Grundidee des Romans sprach mich sofort an, denn wer hat noch nicht darüber nachgedacht, was er mit einem Millionengewinn anstellen würde. Die Charaktere des Romans sind ansprechend und sympathisch, allen voran Herr Haiduk, der sich um das Wohlergehen seiner Kunden sorgt. Die etwas naive Alma besticht durch ihre liebenswerte Art, ließ mich aber auch oft den Kopf schütteln, weil sie mir etwas zu naiv war.

Die Geschichte wird von Herrn Haiduk erzählt und die Perspektive wechselt manchmal unverhofft zwischen der Erzählung und dem heutigen Gespräch Herrn Haiduks mit dem Schriftsteller, was manchmal etwas mühsam ist.

Insgesamt ein schönes Buch über das Glück in kleinen Dingen.

Was bedeutet Glück? - 30.09.2017 08:57:03 - zauberblume

"Herr Haiduks Lader der Wünsche" ist nun der zweite Roman des Autors Florian Beckerhoff. Bereits sein erster Roman "Frau Ella" war ein riesengroßer Erfolg und wurde auch verfilmt. Genau wie Frau Ella ist auch dies ein Roman mit Tiefgang. Und für mich auch wieder ein absoluter Bestseller, den ich mir gut als Kinofilm vorstellen kann.

Die Geschichte: Herr Haiduk verließ Paris um mit seiner großen Liebe in Berlin glücklich zu werden. Herr Haiduk blieb, aber die große Liebe nicht. Er betreibt nun seit langer Zeit einen kleinen Laden, in dem es fast alles gibt: Zeitungen und Kaffee, Geschichten und vor allen Dingen Lottoscheine. Herr Haiduck ist glücklich und zufrieden. Doch dann passiert etwas unvorhergesehenes. Alma findet einen Lottoschein vor seinem Geschäft und ausgerechnet darauf sind die Zahlen des Jackpots. Gemeinsam mit Herrn Haiduk und seinem Gehilfen Adamo macht sie sich auf die Suche. Wer ist der Glückliche? Und kann man soviel Glück überhaupt vertragen.

Eine ganz besondere Geschichte, die mich vom ersten Augenblick an verzaubert hat. Der Schreibstil der Autors gefällt mir sehr gut. Und ich sehe Herrn Haiduk vor mir, wie er dem Schriftsteller Paul diese Geschichte erzählt. Begeistert haben mich auch die Beschreibungen von Herrn Haiduks Kunden, der Stummen Studentin, welche ja Alma ist, die Gläubige Frau usw. Jeden einzelnen kann ich mir wirklich bildlich vorstellen. Und dann diese Idee, den Inhaber des Lottoscheins zu finden. Das kann doch eigentlich nur schief gehen. Wie soll man da den rechtmäßigen Besitzer ermitteln. Denn wer will nicht ein großes Stück vom Glück, aber macht Geld allein wirklich glücklich? Ich fand es ja wirklich sehr unterhaltsam, auf welche Idee sie gekommen sind und mußte ab und an krätig schmunzeln. Und am Ende konnte ich Herrn Haiduk sehr gut verstehen.

Ein wirklich ganz besonderes Buch, das den Leser auch zum Nachdenken anregt. Denn für mich gehört zum Glücklichsein wirklich nicht viel. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt wunderbar zur Geschichte. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Vielleicht darf ich ja Herrn Haiduk mal im Kino erleben.

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Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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