Bernsteinzauber und Liebesglück

Bernsteinzauber und Liebesglück

Nicht die berühmten Kreidefelsen haben Hanna nach Rügen geführt. Sie ist hier, um die Jugendliebe ihrer Großmutter aufzuspüren, denn deren Bernsteinanhänger soll in die richtigen Hände kommen. Doch auch für Hanna selbst hält die Reise eine Liebesüberraschung bereit …

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Bernsteinzauber und Liebesglück

Nicht die berühmten Kreidefelsen haben Hanna nach Rügen geführt. Sie ist hier, um die Jugendliebe ihrer Großmutter aufzuspüren, denn deren Bernsteinanhänger soll in die richtigen Hände kommen. Doch auch für Hanna selbst hält die Reise eine Liebesüberraschung bereit …
Erscheinungstag: Mo, 05.03.2018
Erscheinungstag: Mo, 05.03.2018
Bandnummer: 26103
Bandnummer: 26103
Seitenanzahl: 336
Seitenanzahl: 336
ISBN: 9783956497773
ISBN: 9783955767525
E-Book Format: ePub oder .mobi

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Kundenbewertungen

Wundervolle Idee - Drei zu ähnliche Geschichten - 26.04.2018 18:02:19 - Melli910

Ein Bernsteinamulett, drei Frauen und die Suche nach der Liebe

Die Grundidee des Buchs ist zauberhaft. Der wunderschöne Prolog entführt einen nach Rügen ins Jahr 1956. Dort finden drei Freundinnen am Strand einen Bernstein. Sie lassen ihn, um sich gegenseitig nie zu vergessen, zu Amuletten teilen und schleifen, die sie jeweils ihrer wahren Liebe schenken wollen.

Die drei Kurzgeschichten “Ein Sommer auf Rügen“, “Liebe, zart wie Porzellan“ und “Prickelnde Küsse am Nordseestrand“ erzählen die Erlebnisse drei junger Frauen in der Gegenwart.

Leider kam mir die Geschichte um die drei Mädchen aus der Vergangenheit in allen Teilen zu kurz und trat nach kurzer Einleitung zu schnell in den Hintergrund. Die verschiedenen Handlungen waren einander zu ähnlich, teilweise sehr klischeebehaftet und absehbar. Die Charaktere und Schauplätze werden nur sehr oberflächlich beschrieben und wirken austauschbar. Die Handlung wirkt oft unrealistisch und konstruiert, der angenehme und flüssige Schreibstil teilweise gehetzt. Zu viele Gemeinsamkeiten und Paralellen zwischen den drei Kurzgeschichten trübten meinen Lesespaß. Schade, denn man hätte viel mehr aus der Idee, den Schauplätzen und vor allem aus den Geschichten herausholen können! Der Strandzauber und die Meereskulisse fehlte mir leider genauso wie jeglicher Tiefgang. Die Erzählweise der Kurzgeschichten wirkt sehr flach und blass.

Leider nur 2,5 Sterne für drei zu ähnliche Kurzgeschichten, die mich nicht überzeugen konnten.

Wir hatten mehr erwartet - 09.04.2018 05:17:04 - Romance Newsboard

Der Prolog macht wirklich Lust auf den Inhalt des Buches. Es liest sich flüssig, handelt an schönen Orten und die Personen sind durchaus sympathisch. Auch das Cover ist einladend gestaltet. Doch bereits mit dem Lesen der zweiten Geschichte stellt man fest, dass sich die Geschichten ähneln. Es fehlen die starken Charaktere mit ihren Ecken und Kanten. Hanna, Celina und Emily finden bei ihrer Suche relativ schnell den richtigen Mann für sich selbst.

Mittelmäßiger Roman - 21.03.2018 16:25:25 - StephanieP

Drei junge Mädchen finden am Strand einen Bernstein. Sie lassen daraus drei Anhänger fertigen und schwören sich, dass sie diese jeweils der großen Liebe schenken werden. Mittlerweile sind alle drei Frauen im fortgeschrittenen Alter und ausnahmslos jede hat ihren Anhänger dem falschen Mann gegeben, beziehungsweise gar nicht verschenkt. In drei unterschiedlichen Geschichten machen sich Angehörige auf die Suche nach der wahren Liebe um ihr den Anhänger zu schenken. Doch das Schicksal hält auch für die Suchenden so manche Überraschung parat.

Der Prolog beginnt sehr stark und vielversprechend. Ich hatte wirklich große Lust auf die Geschichten, wurde allerdings leider enttäuscht. Die Geschichten haben keinen Tiefgang und sind sehr ähnlich.

Lilli Wiemers Schreibstil ist gut verständlich, flüssig und unterhaltsam. Die drei Geschichten lassen sich schnell lesen und man kann ihnen von Anfang bis Ende problemlos folgen. Die Autorin konnte mich allerdings nicht fesseln oder mitreißen. Ganz im Gegenteil war ich nach der ersten Geschichte ziemlich gelangweilt. Dies lag vor allem daran, dass die Geschichten alle gleich aufgebaut waren. Das Ende war vorhersehbar und es kam nie zu einer überraschenden Wendung.

Die Handlungen wirkten zum Teil sehr konstruiert und dadurch unglaubwürdig. Auch die einzelnen Protagonisten sind nicht sonderlich authentisch. Auch sie wirken zum Teil sehr konstruiert und haben sich in den Geschichten immer wieder geähnelt.

„Bernsteinzauber und Liebesglück“ ist vor allem für Leser gedacht, die eine schnelle und kurzweilige Unterhaltung ohne viel Tiefgang wollen. Ich persönlich finde es sehr schade, dass die wirklich tolle Grundidee nicht sonderlich gelungen umgesetzt wurde.

FAZIT:
„Bernsteinzauber und Liebesglück“ sind drei nette Geschichten, die allerdings sehr ähnlich und daher etwas langweilig sind. Die Geschichten können leider nicht mit dem starken Prolog mithalten, weswegen ich nur 3 Sterne geben kann.

Die Suche nach der Liebe - 16.03.2018 11:19:36 - misery3103

1956: Drei junge Frauen lassen einen Bernstein zu einem Schmuckstück formen und teilen. Jede von ihnen will ihren Teil dem Mann übergeben, der die große Liebe ist.

Der Roman „Bernsteinzauber und Liebesglück“ teilt sich auf in drei Kurzgeschichten, die im Heute spielen und die Bernsteinstücke zu den rechtmäßigen Männern bringen sollen.

„Ein Sommer auf Rügen“
Hanna soll die Jugendliebe ihrer Großmutter finden, um deren Teil des Bernsteinherzens zu übergeben. Was Hanna stattdessen findet, ist Niels, Neffe des gesuchten Mannes.

„Liebe, zart wie Porzellan“
Celine muss im Auftrag ihrer Großmutter das Stück des Bernsteinherzens dem falschen Mann abnehmen, um es dem richtigen überreichen zu können.

„Prickelnde Küsse am Nordseestrand“
Emily muss nach St. Peter-Ording, um die große Liebe ihrer Chefin Margarte zu finden.

Die einzelnen Geschichten lesen sich locker und leicht und sind nett, auch wenn sie sich sehr wiederholen. Jede Frau für sich erlebt kleine Abenteuer, die zur großen Liebe führen und auch die eigentlichen Akteurinnen, die sich 1956 das Bernstein-Versprechen gaben, glücklich machen.

Ganz nette Geschichten, die man gut lesen kann. Für Romantiker.

Drei Gänge für die Liebe - 14.03.2018 21:33:50 - Snowbell

Wer keine Vergangenheit mehr hat, der hat auch keine Zukunft (Michael Ende)

In ihrem Roman "Bernsteinzauber und Liebesglück" erzählt Lilli Wiemers eine interessante Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und uns gleich an drei traumhafte Schauplätze entführt. In dem ersten Teil "Ein Sommer auf Rügen " steht Hanna im Mittelpunkt, welche die die Jugendliebe ihrer Großmutter aufzuspüren, denn deren Bernsteinanhänger soll in die richtigen Hände kommen. Doch auch für Hanna selbst hält die Reise eine Liebesüberraschung bereit. Im zweiten Teil "Liebe, zart wie Porzellan" begleiten wir Celina nach Meißen, wo sie ihrer Oma einen bestimmten Wunsch erfüllen will: Das Bernsteinherz von dem falschen Mann zurückholen und es dem richtigen übergeben. Dabei trifft sie den charmanten Marc, dem sie schnell näherkommt. Alles scheint nach Plan zu laufen, da erfährt Celina das Unfassbare. Der letzte Teil "Prickelnde Küsse am Nordseestrand" spielt in St. Peter-Ording, wo Emily unerwartet ein Abenteuer mit dem gutaussehenden Alexander erlebt, bis dessen Ex eine böse Intrige gegen sie anzettelt.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und strahlt einen gewissen Shabby-Chic aus. Die zarten Farben vermitteln eine romantische Stimmung. Der Betrachter blickt direkt auf eine weißgestrichene Bank, auf der ein fein geschliffenes Bernsteinherz liegt. Man fühlt sich sofort wohl in diesem besonderen Ambiente, das zum Träumen einlädt, im HIntergrund kann man einen Leuchtturm erkennen und man glaubt, das leise Rauschen des Meeres zu hören. Was mir besonders gut gefällt, ist der Umstand, dass das Motiv dieses Romans (das Herz aus Bernstein) in die Covergestaltung eingeflossen ist. Der Titel ist schlicht und weit weniger überzeugend. Er bringt den Inhalt des Buches klar auf den Punkt und macht jedem Leser klar, was er von dieser Lektüre erwarten darf.

Der Plot ist nichts Neues und kommt in nahezu allen Feel-Good-Romanen auf dem Markt vor. Das Setting an malerischen Schauplätzen ist gut durchdacht. Lilli Wiemers hat ein gutes Händchen für malerische Landschaftsbeschreibungen; sie nimmt den Leser mit auf eine literarische Reise und er fühlt sich an den drei beliebten Urlaubsorten gut aufgehoben.

Weit weniger gelungen finde ich die drei Protagonistinnen, die ausnahmslos jung, ledig, schön, klug und talentiert sind. Zwar ist in ihrer Vergangenheit nicht alles rund gelaufen, aber ihre Traumata können - überspitzt formuliert - nach wenigen heißen Küssen und einer romantischen Liebesnacht im Handumdrehen abgeschüttelt werden. Auch die männlichen Protagonisten sind genauso schlicht gestrickt; sie besitzen keine schwerwiegenden Macken, sondern haben alle Trümpfe auf ihrer Seite. Sie sind nicht nur gut gebaut, ledig, klug und stark, sondern auch integer, kinderlieb und sozial engagiert. Ebenso wie ihre auserwählten Traumfrauen glauben sie an die Liebe auf den ersten Blick und streben eine romantische Hochzeit in Weiß an. Deshalb steht dem unvermeidlichen Happy-End in allen drei Liebesgeschichten nichts im Wege.

Leider waren die drei Gänge für die Liebe nicht in jedem Punkt überzeugend. Sie sind gute Hausmannskost, aber gehören nicht zur Haute Cuisine, wenn ich bei diesem Vergleich aus der Gastronomie bleiben darf. Ein großes Manko ist die Vorgehensweise der Autorin. Lilli Wiemers hat ihre drei (in sich abgeschlossenen) Geschichten stets nach dem gleichen (langweiligen) stereotypen Schema gestaltet. Nach der Lektüre fühlt man sich gelangweilt und an einen Groschenroman erinnert; es fehlt einfach die Würze des Lebens!
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Deshalb kann ich heute nur 3,5 Sterne für einen zu sehr auf heile Welt getrimmten, seichten Liebesroman vergeben, der meine hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Nette Unterhaltungslektüre - 13.03.2018 12:22:44 - zauberblume

"Bernsteinzauber und Liebesglück" aus der Feder der Autorin Lilli Wiemers eine unterhaltsame Geschichte, in der wir eine unterhaltsame Reise unternehmen. Wir statten Rügen einen Besuch ab, besuchen Meißen und machen sogar halt am Nordseestrand.

In diesem Roman werden drei Kurzromane, und zwar "Ein Sommer auf Rügen", "Liebe, zart wie Porzellan" und "Prickelnde Küsse am Nordseestrand zu einem großen Ganzen. Ziel ist es, ein Bernsteinherz, dass Margarete, Susanne und Christiane in ihren Ferien einst am Ostseestrand gefunden haben und das in drei Teile geteilt wurde, wieder den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Und zu diesem Zweck reist Hanna nach Rügen. Sie will hier die Jugendliebe ihrer Großmutter Susanne ausfindig machen, denn diese würde ihren Bernsteinanhänger gerne ihrer großen Jugendliebe überreichen. Doch auch für Hanna hält diese Reise nach Rügen einige Überraschungen bereit. Als nächste macht sich Celina auf den Weg nach Meißen. Leider hat ihre Großmutter einst ihren Anhänger dem falschen Mann gegeben. Celina setzt alles daran, diesen wieder für ihre Großmutter Christina ausfindig zu machen. Doch auf ihre Suche erlebt Celina einige Überraschungen. Und zu guter Letzt macht sich Emily auf nach St.Peter-Ording. Doch die Suche nach Margaretes großer Liebe ist nicht ganz einfach. Und auch hier gibt es einige Hindernisse zu überwinden.

Ich habe meinen Ausflüge nach Rügen, Meißen und nach St.Peter-Ording sehr genossen. Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach traumhaft. Man kann sich alles wunderbar vorstellen. Ich habe überall wunderbare Tage verbracht und viele tolle Eindrücke in mir augenommen. Außerdem habe ich nette Protagonistinnen kennengelernt. Ich habe alle drei Mädels für ihre Ausdauer bewundert. Hanna, Celina und Emily hatten ihr Ziel vor Augen. Sie haben bei ihren Ausflügen das eine oder andere Abenteuer erlebt. Auch haben die Drei nette Männer kennengelernt und das Knistern in der Luft war förmlich zu spüren. Doch ob sie auf ihrer Suche erfolgreich waren, wird nicht verraten.

Eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch. Das Cover ist für mich ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese unterhaltsame Lektüre 4 Sterne.

Zu seicht und zu klischeebehaftet - 10.03.2018 23:02:11 - Gartenkobold

Der Cover des Romans Bernsteinzauber und Liebesglück ist schlicht, mit einer weißen Bank im Shabby-Chic und darauf liegt ein Bernsteinherz, die Farben sind sanft und zart. Im Hintergrund leicht verschwommen ein Leuchtturm.
Der Prolog macht den Leser sofort neugierig, drei Freundinnen, Susanne, Christiane und Margarete in den 1950iger Jahren, die am Strand ein Stück Bernstein finden, es in Herzform schleifen lassen, damit jede ein Drittel dieses Herzamuletts erhält mit dem Versprechen, ihren Teil nur der einzig wahren Liebe zu schenken.
Der erste Teil der Erzählung führt Hanna, die Enkeltochter Susannes nach Rügen, um dort die Jugendliebe ihrer Großmutter aufzuspüren… der zweite Teil der Erzählung führt Celina, die Enkelin von Christiane nach Meißen, den dort hat jemand einen Teil des Herzens zu Unrecht und Celina möchte, dass das Drittel in die richtigen Hände gelangt….der dritte Teil führt Emily, die Gesellschafterin von Margarete nach St. Peter Ording, dort wohnt die große Jungendliebe von Margarete…
Lilli Wiemers schreibt flüssig und eingängig, doch sind mir die Charaktere der handelnden Personen um Hanna, Celina und Emily zwar sympathisch, doch zu einfach gestrickt, sie sehen alle mehr oder weniger gut aus, treffen recht schnell auf einen Traum-Mann, sie verlieben sich mehr oder weniger auf den ersten Blick, haben tollen Sex miteinander, ein paar kleine Missverständnisse würzen ein wenig und schupps, ist die große Liebe da. Das ist mir persönlich zu oberflächlich.
Der Prolog verspricht einen wunderschönen Roman, was die einzelnen Erzählungen aus meiner Sicht nicht halten können, auf mich wirken die Geschichten zu konstruiert, zu vorhersehbar, es gibt hier viel mehr Potential, was nicht ausgeschöpft wurde und das ist schade.
Die erste Geschichte habe ich noch mit Spannung gelesen, die zweite Geschichte ähnelte der ersten Geschichte sehr stark und konnte mich nicht überzeugen, die dritte Geschichte nahm mich etwas mehr ein, da sie gegenüber den ersten beiden Erzählungen ein wenig mehr Freiraum hatte und wiederum ein wenig spannender war. Insgesamt entwickelte sich alles viel zu schnell und wirkte dadurch auf mich unglaubwürdig und es werden zu viele Klischees bedient.
Es mehr Anspruchsdenken und weniger das Bedienen von Klischees hätte dem Roman gutgetan.

Vorhersehbar und nach schema F geschrieben - leider eine Enttäuschung - 10.03.2018 18:51:34 - katikatharinenhof

Einst wurde ein Bernstein als Herz geschliffen und in drei gleichgroße Teile als Medaillon umgearbeitet. Die Trägerinnen haben sich geschworen, ihre Kette nur demjenigen zu schenken, der ihr Herz erobert und die einzig wahre Liebe ist.
Jahre später machen die Enkeltöchter auf den Weg, um die Medaillons ihrer wahren Bestimmung zu übergeben. Unabhängig voneinander reisen sie an die deutschen Küsten und der salzige Wind weht ihnen ein paar schöne Männer vor die Füße...


Ich liebe Romane, die an deutschen Küsten oder auf deutschen Inseln ihre Handlung angesiedelt haben und habe mich auf dieses Buch extrem gefreut. Während der ersten Kapitel bin ich auch sofort dem Küstenzauber erlegen und habe gedacht, dass ich hier ein echtes Wohlfühlbuch in den Händen halte.
Zugegeben, hier wird das Rad der Liebesgeschichte nicht wirklich neu erfunden und die Geschichten sind einfach gehalten, gleichen sich in der Ausgestaltung wie ein Ei dem anderen und die Handlung ist fast identisch. Die Charaktere sind oberflächlich und austauschbar und ihre Handlungen rufen bei mir manchmal einfach nur Kopfschütteln hervor. Hier ein Bussi, da ein Knutscher, ab in die Betten und das ist dann die große Liebe ? Ein bisschen mehr Romantik und Glaubwürdigkeit, etwas mehr Abwechslung, eine Prise Drama und ein Schwung Spannung wären hier die perfekten Zutaten gewesen. So bleibt leider nur der Eindruck dreier Geschichten, die nach Schema F gestrickt sind und ich bin sehr enttäuscht. Lediglich die tollen Landschaftsbeschreibungen lassen so etwas wie Küstenzauber aufkommen, ansonsten ist von der anfänglichen Begeisterung nicht mehr viel übrig geblieben.

Ihre Bewertung

1 schlecht, 5 sehr gut

Top-titel

Karin Slaughter

Die gute Tochter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
 
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
 
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“
(Hamburger Abendblatt)

„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“
(SHZ)

„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“
(SVZ)

„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“
(Focus Online)

„Die Autorin hat hier ein ausgezeichnetes Buch vorgelegt, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.“
(Krimi-Couch.de)

„Es gibt Bücher, bei denen man das Atmen vergisst. Die Romane der amerikanischen Schriftstellerin gehören dazu. So auch dieser Pageturner. (…) Karin Slaughter versteht es meisterhaft, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen und ihre Leser fortwährend zu überraschen.“
(Lebensart)

„Atmosphärisch dichter Thriller über die sozialen Gespinste einer Kleinstadt, psychologisch sehr stimmig, mit vielen Schichten und Überraschungen.“
(Bayrischer Rundfunk)

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